alive and kicking

Kategorie: krank (Seite 1 von 4)

Schulschliessung Update

Heute kam die Nachricht, dass es den Eltern freigestellt ist, ob sie ihre Kinder am Montag in die Schule schicken. Es gehe nur drum, das Organisatorische zu klären. Also verzichten wir. Die Jungs können mit dem Programm umgehen und nutzen das zum Teil auch schon. Einige Lehrer haben da eine Vorreiterrolle. Ich hoffe mal, dass wir damit ein paar Tage durchhalten.

Beim Aufräumen heute habe ich noch ein paar Aufgaben entdeckt, die die Jungs jetzt einfach bekommen. 😉
Und natürlich bekommen sie von uns Aufgaben, so ist morgen Kochen angesagt, da wir Erwachsenen voraussichtlich noch arbeiten werden.

Das Wetter heute war frühlingshaft und sonnig. Nix mit Weltuntergangsstimmung. Doch warum auch, der Natur ist es doch egal ob wir leben oder nicht. Ich weiss nicht, ob weniger Leute unterwegs waren, für mich sah es so aus wie immer an einem warmen Tag.

Von einer Freundin eine doofe Nachricht erhalten, die Corona in den Hintergrund stellt. Es gibt auch noch anderes. Lebensbedrohliches. Damit gehört sie jetzt zur Risikogruppe.
Wir haben ein bisschen gescherzt, weil es doch auch vorteilhaft sein kann in diesen Zeiten. Aber nach dem Telefonat war ich doch sehr platt und mitgenommen.

Coronaaaa

Auch hier immer wieder Thema, vor ein paar Tagen noch als Lappalie abgewunken und sich drüber lustig gemacht, sind heute genau das die Leute, die supervorsichtig sind und am liebsten alles absagen würden. Wo bleibt da der Mittelweg?

Die Kollegin aus Frankreich darf jetzt nur noch von zu Hause aus arbeiten für die nächsten 14 Tage, sie war etwas geknickt, aber so schlimm finde ich das auch nicht. Sie hat eh im Moment einen Tag pro Woche frei und einen Tag Homeoffice, da ist das ja wohl leicht zu verschmerzen. Wir werden sie vermissen, weil 😉 (sag ich nicht).

Wir anderen Verbliebenen rechnen inzwischen jeden Tag damit, dass wir auch zu Hause bleiben müssen/dürfen. Doch da ist nix geklärt, offiziell habe ich kein Homeoffice, also darf ich von zu Hause nicht arbeiten, oder jetzt doch? Manches ist in der Tat von zu Hause aus machbar, manches allerdings auch nicht. Ich werde nicht auf meine „normale“ Arbeitszeit kommen. Wie sieht das dann mit der Bezahlung aus?

Ach, da sind so viele Fragen und nix ist geklärt. Mir fehlt die Kommunikation, wie so oft. Alles scheint hinterher zu hinken. Aber ich will nicht jammern, uns geht es gut und wir werden mit Informationen bestückt, leider nicht so ganz zeitnah. Aber vermutlich liegt das an Stellen weiter oben, wenn von da keine Info kommt, kann man auch nix weitergeben. Wir harren der Dinge.

Der grande Dame habe ich geraten, zu Hause zu bleiben. Das wird sie auch machen und viele Veranstaltungen nicht besuchen, aber natürlich geht sie zum Bäcker, zum Supermarkt und zum Arzt. Sie sieht das auch sehr gelassen: „Ob ich jetzt sterbe oder in einem Jahr ist mir doch egal. Ich bin 86, da kommt es auf die Zeit nicht mehr drauf an.“ Nun ja, ich sehr das anders und mache mir Sorgen, vor allen Dingen will ich das Schicksal nicht herausfordern. Und ich glaube, ich habe Angst vor ihrem Weggang, so dass ich mich vermutlich mehr um mich als um sie sorge. Was kommt danach? Ich mag es nicht wissen, auch wenn ich weiß, dass es kommen wird. Ach herrje, das sind viel zu viele Fragen.

Immerhin finden die Kollegen, die in ihren Laboren eh ihre Bakterien züchten, den Verlauf sehr spannend. Aber inzwischen auch ein bisschen besorgniserregend. Hah, die klangen auch noch so cool vor ein paar Tagen. Jetzt zeichnen sie Kurven auf und rechnen jeden Tag mit dem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens. Es fehlt nur noch, dass Wetten abgeschlossen werden, was wann zumacht. Aber nein, wir sind ja nicht in England.

Und ich? Habe Halsweh und trinke erst mal eine heiße Zitrone.

knock out

Am Freitag war letzter Arbeitstag und in der Nacht auf Samstag war meine Nase zu: Erkältung. Somit waren alle Pläne fürs Wochenende hinüber, selbst für Plan B hatte ich keine Kraft. Tee trinken, inhalieren und heiß duschen waren meine Aktivitäten. Ein Kind ist ebenfalls verschnupft, so trinken wir immerhin zusammen unseren Tee. 🙂

Die Nasennebenhöhlen sind schon mal etwas freier, das Ohr zuckt noch etwas und ich hoffe, dass ich soweit fit bin, dass mir nicht alles zu viel wird an den Feiertagen. Ist ja noch ein bisschen hin. Wir lassen es ruhig angehen.

nicht schon wieder ….

…. doch, doch, das Krankenhaus hatte uns wieder, geschlagene fünfeinhalb Stunden. Das hatten wir doch erst letzte Woche , immerhin war es diesmal nicht die Hand, sondern der Fuß:

letzte Woche

heute

Und – es ist nichts gebrochen, sondern nur verstaucht. Das ist doch mal was. Abendessen fiel aus, das Café hatte schon zu und im Automat gibt es nur Gefräs. Wahrscheinlich gibt es keine gute Zeit ins Krankenhaus zu gehen, aber heute war es echt, echt lang.

Migräneausfalltag

Ich hasse diese Tage. Manchmal merke ich es in der Nacht, manchmal morgens, oft unterwegs oder erst, wenn es schon fast zu spät ist. Migräne im Anmarsch.

Wenn es gut läuft, kriege ich den Tag mit viel Ruhe und Tabletten einigermassen auf die Reihe. Für die anderen bin ich dennoch kaum vorhanden. Ich verziehe mich ins dunkle Zimmer, brauche Ruhe und möchte auch keinen körperlichen Kontakt. Ist ja nett, wenn das Kind mich streicheln möchte, aber das kann ich leider gar nicht gebrauchen. Ganz schlimm sind Gerüche, da reagiere ich wahnsinnig drauf. Geruchsmässig bin ich auch im normalen Alltag sehr sensibel, doch wenn ich Migräne habe, reagiere ich fast schon allergisch.

Oft habe ich die Migräne so gut im Griff, dass ich vorher die Anzeichen merke und vorwirken kann, so dass es gar nicht zum großen Ausbruch kommt. Das ist angenehm, wenngleich ich auch sehr auf mich, meine Körper und die Umwelt achten muss. Ich merke oft auch, wie gut es mir tut, mich einen Tag raus zu nehmen, wie sehr ich das jetzt gerade brauche.

Ganz anstrengend sind natürlich die Begebenheiten, wenn ich unterwegs bin und mich die Migräne total umhaut. Besonders schwierig, wenn die Familie dabei ist und ich einfach funktionieren muss. Klar, auch da haben wir Mittel und Wege gefunden. Danke Mann, für dein Verständnis! Allerdings haut mich das psychisch um, schlechte Mutter und so. Letztes Jahr hatten wir einen Ausflug gemacht und wusch, war ich am Boden. Es war grauenhaft. Ich hing nur so in den Seilen, das hängt mir immer noch nach.

Überhaupt ist das so wenig planbar. Und unterwegs oft auch sehr schwierig händelbar. Oft nehme ich dann schon was zur Vorbeugung, wenn ich weiss, dass wir einen anstrengenden Ausflug machen.

Notfalls bleibt Krankenhaus, auch das hatte ich schon. Mit Tabletten und Schmerzmitteln komplett lahm gelegt. Zum Glück hatte ich das noch nicht oft! Will ich auch nicht!!

Je älter ich werde, desto mehr reagiere ich auf Wetterumschwung. Glaube ich zu meinen. Oder bin ich einfach feinfühliger geworden? Da sind besonders die Zwischenzeiten anstrengend, wenn der Sommer zum Herbst und der Winter zum Frühjahr werden. Da spinnt der Kopf besonders oft.

Mist

Kaum wieder bei der Arbeit, bin ich erkältet. Nicht so richtig, aber sehr nervend. Nachts wache ich durchgeschwitzt alle 2 Stunden auf und tagsüber rotze ich so vor mich hin. Das passt jetzt leider überhaupt gar nicht! (Aber wann passt es schon?)
Nun, so trinke ich morgens und abends und überhaupt immer eine Tasse warmen Tee und hoffe, dass ich bis Mitte nächster Woche durchhalte. Dann ist arbeitstechnisch wieder etwas mehr Ruhe angesagt.
Schnief!

Migräne

Die Nacht war ganz gut, nicht mehr so warm. Dennoch merke ich am Morgen, wie mein Gesichtsfeld beeinträchtigt ist und kann kaum die Zeitung lesen. Mist, heute MUSS ich zur Arbeit, da Termine anstehen. Am liebsten würde ich mich wieder im dunklen Zimmer ins Bett legen.

Noch bevor ich losgehe, habe ich schon 2 Tabletten intus. Durch die Wohnung kann ich mit geschlossenen Augen laufen, da komme ich klar. Draußen dann wirken schon die Tabletten und ich kriege den Weg einigermaßen hin. Bei der Arbeit solala. Das wird kein kurzer Tag heute, da es auch noch einen schlecht verschiebbaren Abendtermin gibt. Irgendwie muss es gehen.

Je älter ich werde, desto wetterfühliger werde ich. Ich bin ja froh, dass es nicht mehr so heiß ist, aber wenn ich jedes mal Migräne bekomme, wenn das Wetter sich ändert ist das sehr anstrengend.

Mein Kopf ist benebelt, die Augen brennen….

kränkelnd ….

…. schleppe ich mich dahin. In der Hoffnung, dass nach einem Tag zu Hause im Bett alles besser werden würde. Sieht nicht danach aus.
Morgen: entweder Ärztin oder arbeiten?

Krämpfe

Erst hatte es Didi erwischt, jetzt bin ich dran. Magenkrämpfe, die echt weh tun. Übelkeit, aber weder Erbrechen noch Durchfall. Habe viel geschlafen heute und Termine abgesagt. Jetzt hoffe ich, dass das bei mir auch so schnell vorbei geht wie bei Didi.

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