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Kategorie: krank (Seite 1 von 4)

knock out

Am Freitag war letzter Arbeitstag und in der Nacht auf Samstag war meine Nase zu: Erkältung. Somit waren alle Pläne fürs Wochenende hinüber, selbst für Plan B hatte ich keine Kraft. Tee trinken, inhalieren und heiß duschen waren meine Aktivitäten. Ein Kind ist ebenfalls verschnupft, so trinken wir immerhin zusammen unseren Tee. 🙂

Die Nasennebenhöhlen sind schon mal etwas freier, das Ohr zuckt noch etwas und ich hoffe, dass ich soweit fit bin, dass mir nicht alles zu viel wird an den Feiertagen. Ist ja noch ein bisschen hin. Wir lassen es ruhig angehen.

nicht schon wieder ….

…. doch, doch, das Krankenhaus hatte uns wieder, geschlagene fünfeinhalb Stunden. Das hatten wir doch erst letzte Woche , immerhin war es diesmal nicht die Hand, sondern der Fuß:

letzte Woche

heute

Und – es ist nichts gebrochen, sondern nur verstaucht. Das ist doch mal was. Abendessen fiel aus, das Café hatte schon zu und im Automat gibt es nur Gefräs. Wahrscheinlich gibt es keine gute Zeit ins Krankenhaus zu gehen, aber heute war es echt, echt lang.

same procedure

Wir hatten das vor fast 2 Jahren schon mal. Nur mit dem anderen Kind. Jetzt also war der andere dran, bei uns geht es gerecht zu, jeder darf mal:

Migräneausfalltag

Ich hasse diese Tage. Manchmal merke ich es in der Nacht, manchmal morgens, oft unterwegs oder erst, wenn es schon fast zu spät ist. Migräne im Anmarsch.

Wenn es gut läuft, kriege ich den Tag mit viel Ruhe und Tabletten einigermassen auf die Reihe. Für die anderen bin ich dennoch kaum vorhanden. Ich verziehe mich ins dunkle Zimmer, brauche Ruhe und möchte auch keinen körperlichen Kontakt. Ist ja nett, wenn das Kind mich streicheln möchte, aber das kann ich leider gar nicht gebrauchen. Ganz schlimm sind Gerüche, da reagiere ich wahnsinnig drauf. Geruchsmässig bin ich auch im normalen Alltag sehr sensibel, doch wenn ich Migräne habe, reagiere ich fast schon allergisch.

Oft habe ich die Migräne so gut im Griff, dass ich vorher die Anzeichen merke und vorwirken kann, so dass es gar nicht zum großen Ausbruch kommt. Das ist angenehm, wenngleich ich auch sehr auf mich, meine Körper und die Umwelt achten muss. Ich merke oft auch, wie gut es mir tut, mich einen Tag raus zu nehmen, wie sehr ich das jetzt gerade brauche.

Ganz anstrengend sind natürlich die Begebenheiten, wenn ich unterwegs bin und mich die Migräne total umhaut. Besonders schwierig, wenn die Familie dabei ist und ich einfach funktionieren muss. Klar, auch da haben wir Mittel und Wege gefunden. Danke Mann, für dein Verständnis! Allerdings haut mich das psychisch um, schlechte Mutter und so. Letztes Jahr hatten wir einen Ausflug gemacht und wusch, war ich am Boden. Es war grauenhaft. Ich hing nur so in den Seilen, das hängt mir immer noch nach.

Überhaupt ist das so wenig planbar. Und unterwegs oft auch sehr schwierig händelbar. Oft nehme ich dann schon was zur Vorbeugung, wenn ich weiss, dass wir einen anstrengenden Ausflug machen.

Notfalls bleibt Krankenhaus, auch das hatte ich schon. Mit Tabletten und Schmerzmitteln komplett lahm gelegt. Zum Glück hatte ich das noch nicht oft! Will ich auch nicht!!

Je älter ich werde, desto mehr reagiere ich auf Wetterumschwung. Glaube ich zu meinen. Oder bin ich einfach feinfühliger geworden? Da sind besonders die Zwischenzeiten anstrengend, wenn der Sommer zum Herbst und der Winter zum Frühjahr werden. Da spinnt der Kopf besonders oft.

Mist

Kaum wieder bei der Arbeit, bin ich erkältet. Nicht so richtig, aber sehr nervend. Nachts wache ich durchgeschwitzt alle 2 Stunden auf und tagsüber rotze ich so vor mich hin. Das passt jetzt leider überhaupt gar nicht! (Aber wann passt es schon?)
Nun, so trinke ich morgens und abends und überhaupt immer eine Tasse warmen Tee und hoffe, dass ich bis Mitte nächster Woche durchhalte. Dann ist arbeitstechnisch wieder etwas mehr Ruhe angesagt.
Schnief!

Migräne

Die Nacht war ganz gut, nicht mehr so warm. Dennoch merke ich am Morgen, wie mein Gesichtsfeld beeinträchtigt ist und kann kaum die Zeitung lesen. Mist, heute MUSS ich zur Arbeit, da Termine anstehen. Am liebsten würde ich mich wieder im dunklen Zimmer ins Bett legen.

Noch bevor ich losgehe, habe ich schon 2 Tabletten intus. Durch die Wohnung kann ich mit geschlossenen Augen laufen, da komme ich klar. Draußen dann wirken schon die Tabletten und ich kriege den Weg einigermaßen hin. Bei der Arbeit solala. Das wird kein kurzer Tag heute, da es auch noch einen schlecht verschiebbaren Abendtermin gibt. Irgendwie muss es gehen.

Je älter ich werde, desto wetterfühliger werde ich. Ich bin ja froh, dass es nicht mehr so heiß ist, aber wenn ich jedes mal Migräne bekomme, wenn das Wetter sich ändert ist das sehr anstrengend.

Mein Kopf ist benebelt, die Augen brennen….

kränkelnd ….

…. schleppe ich mich dahin. In der Hoffnung, dass nach einem Tag zu Hause im Bett alles besser werden würde. Sieht nicht danach aus.
Morgen: entweder Ärztin oder arbeiten?

Krämpfe

Erst hatte es Didi erwischt, jetzt bin ich dran. Magenkrämpfe, die echt weh tun. Übelkeit, aber weder Erbrechen noch Durchfall. Habe viel geschlafen heute und Termine abgesagt. Jetzt hoffe ich, dass das bei mir auch so schnell vorbei geht wie bei Didi.

krank

Tja, da wird ein Kind krank und alle Pläne sind nutzlos. Aber wir wären ja nicht schon lange Eltern, wenn wir darauf nicht flexibel reagieren würden. Machen wir halt was anderes!
Immerhin sind Ferien und wir haben Urlaub. Betreuungstechnisch also alles gar kein Problem!

Das kranke Kind schläft den ganzen Tag, überall: auf dem Sofa, im Bett und fast noch am Küchentisch. Immerhin ißt es etwas. Wird also schon werden.

Kurz überlegt, ob wir die Ärztin aufsuchen sollen, aber so schlimm scheint es ja nicht. Hoffen wir mal, dass es nicht schlimmer wird und wir nicht noch in die Klinik müssen.

Mit den Jahren wird man doch immer relaxter. 🙂

Ankunft

Gestern sind wir nach langen, langen Stunden im Auto endlich in der Klinik angekommen. Die Fahrt war mühsam, aber auf unserer Seite waren wenigstens keine Unfälle. Die Jungs waren die letzte Stunde im Auto sehr unruhig, das ist verständlich, aber auch nervend, weil das genau die Zeit ist, in der ich mich konzentrieren muss. Immerhin haben wir den Ort und die Klinik superschnell gefunden. Ohne Navi!

Dort angekommen mussten wir erst eine kurze medizinische Untersuchung über uns ergehen lassen, messen, wiegen, Läusekontrolle. Dann durften wir auf unser Zimmer. Es ist klein, aber zweckmässig. Wir haben uns etwas eingerichtet, den Spielplatz erkundet, Gepäck ins Zimmer getragen, etc. dann gings auch schon zum Abendessen. Das war lecker, großer Pluspunkt von uns allen. Später sind wir noch ins Schwimmbad im Haus. Auch klein, aber ok. Vor allen Dingen warm 🙂

Sehr müde haben wir noch Skype und Facetime mit dem Vater ausprobiert. Lustig. Gege hat noch das Fussballländerspiel geschaut und Didi gespielt.

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