alive and kicking

Kategorie: neulich (Seite 1 von 8)

it’s raining

rain, rain go away,
please come back another day.

Das haben wir damals in Canada gesungen. Vor langer Zeit.
Hier regnet es unermüdlich. Mal heftige Schauer, die sich mit Sonnenschein abwechseln, dann wieder Dauerregen. Es ist schwer, etwas im Freien zu planen. Doch eigentlich mag ich und ein Teil oder alle ? der Familie Regen. Und die Natur erst…. Es ist immer noch sehr trocken in vielen Bereichen, auch wenn der Fluss gerade mehr Wasser hat.
Der Hund geht nicht gerne raus im Regen, aber sind wir dann erst mal draußen, hat er doch seinen Spaß. Im Grunde wie wir alle 😉

Muttertagsbesuch

Besuch hatte sich angemeldet und ich war sehr aufgeregt. Besuch! Das bin ich gar nicht mehr gewohnt. Gleich auch Zweifel, ist es erlaubt? Sind alle getestet? Oh, es ist Mittagessenszeit, was essen wir, wer kocht, gibt es danach noch Kuchen?

Als dann die Person da war, Erleichterung.
Die Person hat mitgegessen, wir haben viel gequatscht und einen kleinen Spaziergang mit Hund gemacht. Da das Kind dann mit dem Sport doch früher fertig war, kurze Abholpause und dann noch Kaffee und Kuchen alle zusammen. Das war grad mal wieder schön.

Wir haben uns das letzte Mal vor 3 Jahren bei einem großen Verwandtschaftstreffen getroffen und sind nicht eng verbandelt, aber gerade deswegen (?) war es ganz nett, sich mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Nach dem Besuch war ich ganz platt, das ist schon auch anstrengend mit Menschen in live. Da fällt auch auf, dass wir Erwachsenen sehr, sehr selten Besuch haben. Die Kinder haben immer mal wieder einen Freund*in zu Besuch, doch immer die gleichen. Im Alltag fehlt mir das gar nicht, denn ich mag ja schon die Menschen, die mich umgeben, aber wir leben doch sehr in unserer Blase.

Ach ja, Muttertag wurde nur mal kurz erwähnt, das hat sowohl bei uns als auch bei der besuchenden Mutter eher weniger Bedeutung.

Fleabag

Achtung enthält Werbung!

Wir haben in den letzten Tagen die Serie Fleabag geschaut und sehr genossen. Am Anfang fand ich sie etwas oberflächlich, doch dann hat sie mich eingesogen und ich bin traurig, dass es nicht weitergeht. Auch wenn ich das Ende gut finde. Die Serie war so erfrischend. Absolut empfehlenswert.

Tschernobyl

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Ja, ich weiß, der Jahrestag ist am 26.04. gewesen.
Es dünkt mir noch gut, doch das genaue Datum ist in meinem Kopf nicht präsent. Ende April ’86.
Ich kann mich noch gut an die Verunsicherung erinnern: Wars das jetzt? Werden wir alle krepieren? Ich habe Regen abbekommen, was nun?
Gefühle der Ohnmacht.

Wir haben in den letzten Tagen chernobyl die Serie geschaut. Passend zur Jahreszeit und erschreckend nah. Alles. Auch wenn einiges fiktiv ist, macht das Grundgerüst doch traurig und depressiv. Allerdings gibt es auch ein bisschen Hoffnung. Auf jeden Fall sehenswert.

Technique

Nein, nein, das war absolut nicht mein Tag mit der Technik. Kein Ton, kein Bild, dann Ton, aber weiter kein Bild. Ok, ich muss nur Protokoll schreiben, da brauche ich kein Bild und die anderen brauchen mich nicht sehen, trotzdem komisch. Dann wieder verzerrter Ton, freeze allesamt. Ich melde mich ab und wieder an in der Hoffnung, dass alles besser wird. Nix wird.
Es macht keinen Spaß! Nun ja, irgendwie wurstele ich ein Protokoll zusammen, das was fehlt, müssen halt andere ergänzen.

Ruhepause


Wenn alles zu viel wird und ich im Streß unterzugehen drohe, verziehe ich mich gerne auf den Friedhof. Dort setze ich mich auf die Bank, schaue in die Bäume und finde meine Ruhe wieder. Ich lasse den Blick über die Gräber schweifen und meine Sorgen werden ganz klein und unbedeutend.
Gestärkt für die Tücken des Alltags trete ich wieder den Rückweg an. Was sind schon meine Sorgen im Anblick des Todes?

Natürlich schaffe ich das in der Hektik des Alltags nicht oft, aber wenn, finde ich echt ein bisschen Ruhe und nehme mir das öfter vor.

Aprilwetter

Es ist April und wir haben das totale Wetterchaos. Seit Ostermontag schneit es immer mal wieder. Gestern gab es jedoch regelrecht einen Schneesturm. Und ich war mittendrin mit Mann und Hund. Nun ja, nach meiner Zeit in Canada: I’m not Impressen!


Dem Hund hat das Wetter gut gefallen, ich glaube, er mag kühlere Temperaturen lieber. Damit passt er zu uns. Wir sind also durch Schneegestöber gelaufen und als wir so richtig naß waren, kam die Sonne raus. Da waren wir dann aber schon fast wieder zu Hause.

Mit tut die fast tägliche Hunderunde gut und ich geniesse es, egal mit wem ich laufe.

Ich möchte das hier jetzt einfach mal festhalten, dass wir am 7. April noch Schnee hatten.

Kontaktverfolgung

Ich wollte ja jetzt meine Kontakte wieder aufleben lassen. Das klappt irgendwie nur sehr schleppend. Ich habe viel gearbeitet und bin dann abends oftmals platt. Bei manchen Leuten bin ich mir auch unsicher, ob ich dann gleich eine Stunde am Telefon hänge, das ist mir oft zu viel. Aber ich bleibe dran. Immerhin habe ich Präsenzkontakte gehabt, zufällig aber nicht minder herzlich. Oder gerade deshalb? Evtl. bauen wir das noch ein bisschen aus 😉

Alptraum

Ich hatte seit langem mal wieder einen Alptraum. Schreiend bin ich aufgewacht. Oder hatte ich das Schreien nur geträumt? Egal, ich war wach und schweißgebadet. Der Traum handelte von Monstern ähnlich wie in der Serie, die wir vor ein paar Tagen gesehen hatten (Tod von Freunden, sehenswert). Danach liege ich wach und kann nicht mehr einschlafen. Viel zu viele Gedanken im Kopf. Habe ich Corona? Geht das mit Alpträumen einher? Ich weiss es nicht, male mir aber aus, wie ich die nächsten 2 Wochen im kleinen Zimmer bleibe. Was aus der Familie wird, wie wir den Alltag handhaben. Und die Arbeit, nein, ich unterstütze doch gerade die Kollegin, ich kann jetzt nicht ausfallen. Wie soll das überhaupt gehen hier in der Wohnung mit Quarantäne. Habe ich nicht längst alle anderen ansteckt? Ich möchte ins andere Bett flüchten und mir Nähe holen, aber ich fühle mich viel zu fertig. Ich habe keinen Geschmacksverlust, also doch kein Corona. Irgendwann schlafe ich wieder ein.

Nach gut einem Jahr der erste Corona-Traum. Leider kein guter. Zeit für etwas mehr Abwechslung.

online

Nach dem online Kochen gab es nun noch eine online Weinprobe. Das hat Spaß gemacht und war mal was anderes. Doch nach all dem online sehne ich mich nun wieder nach Präsenz.

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