alive and kicking

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Aprilwetter

Es ist April und wir haben das totale Wetterchaos. Seit Ostermontag schneit es immer mal wieder. Gestern gab es jedoch regelrecht einen Schneesturm. Und ich war mittendrin mit Mann und Hund. Nun ja, nach meiner Zeit in Canada: I’m not Impressen!


Dem Hund hat das Wetter gut gefallen, ich glaube, er mag kühlere Temperaturen lieber. Damit passt er zu uns. Wir sind also durch Schneegestöber gelaufen und als wir so richtig naß waren, kam die Sonne raus. Da waren wir dann aber schon fast wieder zu Hause.

Mit tut die fast tägliche Hunderunde gut und ich geniesse es, egal mit wem ich laufe.

Ich möchte das hier jetzt einfach mal festhalten, dass wir am 7. April noch Schnee hatten.

Kontaktverfolgung

Ich wollte ja jetzt meine Kontakte wieder aufleben lassen. Das klappt irgendwie nur sehr schleppend. Ich habe viel gearbeitet und bin dann abends oftmals platt. Bei manchen Leuten bin ich mir auch unsicher, ob ich dann gleich eine Stunde am Telefon hänge, das ist mir oft zu viel. Aber ich bleibe dran. Immerhin habe ich Präsenzkontakte gehabt, zufällig aber nicht minder herzlich. Oder gerade deshalb? Evtl. bauen wir das noch ein bisschen aus 😉

Alptraum

Ich hatte seit langem mal wieder einen Alptraum. Schreiend bin ich aufgewacht. Oder hatte ich das Schreien nur geträumt? Egal, ich war wach und schweißgebadet. Der Traum handelte von Monstern ähnlich wie in der Serie, die wir vor ein paar Tagen gesehen hatten (Tod von Freunden, sehenswert). Danach liege ich wach und kann nicht mehr einschlafen. Viel zu viele Gedanken im Kopf. Habe ich Corona? Geht das mit Alpträumen einher? Ich weiss es nicht, male mir aber aus, wie ich die nächsten 2 Wochen im kleinen Zimmer bleibe. Was aus der Familie wird, wie wir den Alltag handhaben. Und die Arbeit, nein, ich unterstütze doch gerade die Kollegin, ich kann jetzt nicht ausfallen. Wie soll das überhaupt gehen hier in der Wohnung mit Quarantäne. Habe ich nicht längst alle anderen ansteckt? Ich möchte ins andere Bett flüchten und mir Nähe holen, aber ich fühle mich viel zu fertig. Ich habe keinen Geschmacksverlust, also doch kein Corona. Irgendwann schlafe ich wieder ein.

Nach gut einem Jahr der erste Corona-Traum. Leider kein guter. Zeit für etwas mehr Abwechslung.

online

Nach dem online Kochen gab es nun noch eine online Weinprobe. Das hat Spaß gemacht und war mal was anderes. Doch nach all dem online sehne ich mich nun wieder nach Präsenz.

lange Weile

„Die Tage sind alle gleich“, sagt das Kind. „Es ist so langweilig.“

Ich muss schmunzeln, denn es geht wohl gerade ganz vielen so, auf allen möglichen Blogs ist diese langweilige Stimmung durchzulesen.

„Mir fehlt Adrenalin. Ich möchte in den Pausen Fussball spielen und Schneebälle werfen. Hier gehe ich in der Pause in die Küche und hole mir was zu essen, dann streichle ich den Hund und schon ist die Pause vorbei. Ich möchte Aufgaben.“

„Kind, die kann ich dir geben.“

„Nein, Mama. Nicht solche Aufgaben.“

Auch wenn Schule ist, sind die Tage alle gleich, doch jetzt sind sie ein bisschen gleicher.

Kind, ich kann so mit dir fühlen. Ich möchte auch wieder mich mit Freundinnen treffen, Essen gehen, Theater, Konzerte, Kino…..

(Ich weiss, wir jammern auf hohem Niveau, trotzdem….)

Berichterstattung

Die Medien sind voll mit Berichten über die Wahlen in den USA. Als ob es gar nix anderes Interessantes gäbe. Eigentlich möchte ich dieses ganze Drumrum, bis der Präsident endlich fest steht, gar nicht mitbekommen.

Aber natürlich schaue ich interessiert die neuesten Zählungen an und hoffe auf einen eindeutigen Ausgang, damit das Land zur Ruhe kommen kann.

Die Kinder sind verwirrt ob des ganzen Gedöns, aber erstaunlich gut informiert. Ein Kind kann mir genau den Wahlvorgang in den USA erklären. Ich bin beeindruckt. Vom Kind, nicht von den Wahlen.

nerv, nerv

Ich bin genervt von mir und der Welt. Einfach von allem. Überall hakt es, bei der Arbeit wie privat. Alle meckern und sind unzufrieden. Jetzt lese ich, dass das ganz vielen so geht und wohl coronabedingt sei. Was denn noch alles?

Wir müssen uns auf das Virus einstellen, es wird uns noch längere Zeit begleiten. Das weiß ich doch alles und verstehe es auch. Aber es nervt, dass nix klappt. Ich wage zu bezweifeln, ob das immer an Corona liegt. Die Abläufe stimmen nicht und woran das liegt ist mir egal. Das war vor dem Virus auch nicht besser.

Liegen meine Nerven blank? Wie bei allen, virusbedingt….. blablabla, ich kann das nicht mehr hören.

volle Tage

Manche Tage sind so voll, da komme ich zu gar nix mehr. Da ist bei der Arbeit viel und daheim wird es nicht weniger, dann kommt noch ein Anruf dazu und dies und das muss ich noch organisieren. Außerdem brauchen wir noch Grillzeug und das Kind gewaschene Kleidung für den Job. Uiuiui, da bin ich echt beschäftigt und bin froh, wenn ich Sachen delegieren kann bzw. Menschen einfach Sachen übernehmen.

Am Abend falle ich platt aufs Sofa und gucke nicht mehr in die Emails geschweige denn ins Internet. Wir bequatschen noch kurz den vergangenen Tag und die zukünftigen und das wars dann auch.

Manchmal schön, aber auch anstrengend. Immer so volle Tage sind mir dann doch schnell zu viel. Zumal ich meine Gedanken im Kopf ja nicht abstellen kann, die laufen einfach weiter, sind nur ein bisschen abgelenkt durch die Beschäftigung, kommen dann aber mit voller Wucht abends im Bett wieder.

Habachtstellung

Im Moment scheint alles unsicher und in Habachtstellung. Wer weiß, was morgen noch geht. Ob wir uns dann noch treffen können?
Ein Sohn meint, bis zu den Herbstferien ist noch Schule, dann erst mal wieder alles dicht. Ob es so kommen wird? Wir freuen uns, wenn es nicht so kommt, sind aber auch nicht überrascht, wenn wieder alles eingeschränkt wird.

Mein Leben ist nicht sehr verplant und im Grunde mag ich die Unwägbarkeiten des Lebens, doch manchmal ist es mir zu viel. Ständig wird alles verschoben und abgesagt. Ja, wann wollen wir denn das alles nachholen? (Wollen wir das überhaupt?) Die Stimmung ist gedrückt und es fällt mir schwer, eine positive Grundhaltung zu behalten.

Das sind die eher dunklen Tage in mir, auch wenn draußen die Sonne scheint. Ich weiß, daß die Tage vergehen, aber manchmal sind sie sehr schwer auszuhalten.

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