alive and kicking

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Treffen mit Exen


Sieht aus wie Urlaub und hat sich auch so angefühlt, war aber grad vor der Haustür.

Neues Wort gelernt: Pionierblase.
Die Herkunft lässt sich nicht verleugnen, die Jüngeren können damit nichts mehr anfangen. Gut so.

Das war ein schöner Abend, wir haben viel gelacht und uns auf den neuesten Stand gebracht. Das nächste Treffen zum Weihnachtsmarkt ist auch schon geplant. Hoffentlich klappt es dieses Jahr. Ich freu mich schon!

Tschüß Erdmännchen. Du hast mir gute Dienste geleistet und es fiel mir nicht leicht, dich gehen zu lassen, weil so viele Erinnerungen an dir hängen, doch du darfst jetzt andere glücklich machen.

hot and hotter

Es ging heiß her die letzten Tage, oft verbunden mit Kopfweh bei mir. Und noch anderen Sorgen.
Beim Kaffee nach dem Einkaufen mit der alten Dame erzählt mir ein Mensch mühsam seine Krankengeschichte. Nach Hirnblutung und Wiederbelebung versucht er nun zurück ins Leben zu finden. Mühsam. Seine Worte kommen nur schwer aus dem Mund, es ist anstrengend zu zuhören. Macht mich aber auch demütig. Wie schnell es vorbei ist. Wie klein meine Sorgen werden im Angesicht dessen. Wie groß die Sorgen in der Welt sind. Es gibt Tage, da zieht mich das wahnsinnig runter. Doch dann kommt jemand Wildfremdes und erzählt mir von seinem persönlichen Kampf ins Leben. Das baut mich nicht auf, aber zeigt mir, wie gut es mir doch geht. Trotz aller Sorgen.

Töne ohne Rauch

Gibt es eigentlich eine Studie, wie viele Rauchmelder ein Leben gerettet haben und wieviele den Schlaf geraubt?
Hier war es heute Nacht mal wieder so weit. Zuerst dachte ich, dass das Piepsen nur in meinem Kopf ist, ich konnte es überhaupt nicht zuordnen. Nun ja, schließlich habe ich einen Teil der Nacht auf dem Sofa verbracht und bin dementsprechend gerädert. Die Bauarbeiter im Büro tun das übrige. Mein Kopf ist genervt und nicht nur der.

Tage, an denen ich mich auf die Ruhe im Sarg freue.

Adieu Auto

Unser Auto hat es nicht mehr zum TÜV geschafft, zu alt und etwas kaputt, das leider nur schwer zu reparieren ist. Tja nun, wir hatten eine schöne Zeit miteinander und ich wäre gerne noch etwas länger damit gefahren, aber so ist es nun mal.

Das Auto war noch keine Woche bei uns, da sind wir schon damit nach England gefahren, viele weitere Male sollten folgen. Es hat uns immer gute Dienste geleistet und auch das links fahren gut verkraftet. Lediglich die Parksituation in London war nervend. Aber in welcher Großstadt ist sie das nicht? Selber Schuld, wer mit dem Auto fährt, höre ich die Unkenrufe. Doch für uns war das die beste Option als Familie mit viel Gepäck bzw. geplanten Einkäufen in England.

Danke liebes Auto, dass du es so lange bei uns ausgehalten hast. Wir haben dich selten geputzt und nicht vergöttert, aber gerne, wenn auch das selten, genutzt. Im letzten Jahr wurdest du ziemlich dreckig, weil der Hund oft mitgefahren ist und viele, viele Haare bei dir gelassen hat. Dennoch hast du uns nie im Stich gelassen, selbst in England, als die Anzeige aufploppte, ging alles gut. Es gab keinen Unfall und wir sind nie stehen geblieben, nicht mal einen Strafzettel gab es. Merci beaucoup petit Peugeot.

it’s raining

rain, rain go away,
please come back another day.

Das haben wir damals in Canada gesungen. Vor langer Zeit.
Hier regnet es unermüdlich. Mal heftige Schauer, die sich mit Sonnenschein abwechseln, dann wieder Dauerregen. Es ist schwer, etwas im Freien zu planen. Doch eigentlich mag ich und ein Teil oder alle ? der Familie Regen. Und die Natur erst…. Es ist immer noch sehr trocken in vielen Bereichen, auch wenn der Fluss gerade mehr Wasser hat.
Der Hund geht nicht gerne raus im Regen, aber sind wir dann erst mal draußen, hat er doch seinen Spaß. Im Grunde wie wir alle 😉

Muttertagsbesuch

Besuch hatte sich angemeldet und ich war sehr aufgeregt. Besuch! Das bin ich gar nicht mehr gewohnt. Gleich auch Zweifel, ist es erlaubt? Sind alle getestet? Oh, es ist Mittagessenszeit, was essen wir, wer kocht, gibt es danach noch Kuchen?

Als dann die Person da war, Erleichterung.
Die Person hat mitgegessen, wir haben viel gequatscht und einen kleinen Spaziergang mit Hund gemacht. Da das Kind dann mit dem Sport doch früher fertig war, kurze Abholpause und dann noch Kaffee und Kuchen alle zusammen. Das war grad mal wieder schön.

Wir haben uns das letzte Mal vor 3 Jahren bei einem großen Verwandtschaftstreffen getroffen und sind nicht eng verbandelt, aber gerade deswegen (?) war es ganz nett, sich mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Nach dem Besuch war ich ganz platt, das ist schon auch anstrengend mit Menschen in live. Da fällt auch auf, dass wir Erwachsenen sehr, sehr selten Besuch haben. Die Kinder haben immer mal wieder einen Freund*in zu Besuch, doch immer die gleichen. Im Alltag fehlt mir das gar nicht, denn ich mag ja schon die Menschen, die mich umgeben, aber wir leben doch sehr in unserer Blase.

Ach ja, Muttertag wurde nur mal kurz erwähnt, das hat sowohl bei uns als auch bei der besuchenden Mutter eher weniger Bedeutung.

Fleabag

Achtung enthält Werbung!

Wir haben in den letzten Tagen die Serie Fleabag geschaut und sehr genossen. Am Anfang fand ich sie etwas oberflächlich, doch dann hat sie mich eingesogen und ich bin traurig, dass es nicht weitergeht. Auch wenn ich das Ende gut finde. Die Serie war so erfrischend. Absolut empfehlenswert.

Tschernobyl

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Ja, ich weiß, der Jahrestag ist am 26.04. gewesen.
Es dünkt mir noch gut, doch das genaue Datum ist in meinem Kopf nicht präsent. Ende April ’86.
Ich kann mich noch gut an die Verunsicherung erinnern: Wars das jetzt? Werden wir alle krepieren? Ich habe Regen abbekommen, was nun?
Gefühle der Ohnmacht.

Wir haben in den letzten Tagen chernobyl die Serie geschaut. Passend zur Jahreszeit und erschreckend nah. Alles. Auch wenn einiges fiktiv ist, macht das Grundgerüst doch traurig und depressiv. Allerdings gibt es auch ein bisschen Hoffnung. Auf jeden Fall sehenswert.

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