alive and kicking

Kategorie: Rezepte (Seite 1 von 5)

Toad in the hole

Häh, was? Fragen die Kinder.
Es sieht lustig aus und schmeckt. Trotz des etwas seltsamen Namens. Es ist ein Yorkshire Pudding mit Fleischeinlage. Laut Downton Abbey Kochbuch mit Wurstbrät, laut Internet mit Würsten. Wir haben vegetarische Würstchen genommen, dann konnten alle mitessen. Ein Blech war etwas wenig für 4 Personen zum Mittagessen, auch wenn es dazu einen großen Salat gab. Das nächste Mal also mindestens doppelte Menge. Würste haben gereicht.

Wir hatten 14 vegetarische Würste. Es war etwas viel, aber das ist eben der Inhalt zweier Packungen. Das nächste Mal würde ich die gleiche Menge Würste für die doppelte Menge Teig nehmen.

Teig:
150 g Mehl
3 Eier
300 ml Milch
etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver, je nach Wunsch
Den Teig zubereiten und ca. 30 Minuten quellen lassen.

Reichlich Fett in der Fettpfanne im Backofen bei 230°C erhitzen. Die Würste für ca. 15 Minuten dazu geben. Evtl. nochmal etwas Fett in die Pfanne geben, dann den Teig über die Würste verteilen und nochmals für 20 Minuten in den Ofen. Achtung: währenddessen die Backofentür nicht öffnen, da sonst der Teig zusammenfällt. Wenn der Teig gut gebräunt ist, ist der Pudding fertig. Sofort servieren.

Wir hatten Relish und Apfelmus dazu. Außerdem gab es einen großen grünen Salat.

Muttern allein zu Haus


Das gibt es ja auch selten, doch ich war einen Abend alleine zu Hause und musste mich selber um mein Essen kümmern. Da lag noch ein Spaghettikürbis, also gab es den. Die anderen mögen Kürbis nicht so sehr, mir kam er gerade recht und ich habe einen ganzen verspeist. Ok, er war klein. Und lecker:

Kürbis waschen und in der Hälfte durchschneiden. Die Kerne entfernen. Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen, etwas kaltes Wasser dazu geben und für 40 Min. in den heißen Backofen schieben.

Zwischenzeitlich die Butter mit den Kräutern, der klein gehackten Zwiebel, der gepressten Knoblauchzehe und dem Zitronensaft verrühren, bis sie schön cremig ist.

Wenn der Kürbis gar ist, das Fruchtfleisch mit einer Gabel lösen, dies ergibt wunderbare spaghettiähnliche Fäden (daher der Name). Das Fruchtfleisch im Kürbis lassen und mit einem Klecks Butter versehen. Mit dem Parmesan bestreuen und gleich servieren.

Gemüsewaffeln

Das Rezept hat ein Kind aus der Schule mitgebracht, vor langer Zeit. Die Waffeln gab es früher öfter, jetzt haben wir gemerkt, dass es doch eher ein „Kinderessen“ ist. Schmecken tun sie aber immer noch und das Gemüse in den Waffeln war immer ok für beide Kinder, auch wenn sie wussten, was drin ist. Bei vielen anderen Gerichten ging das nicht. Hier also das Rezept:

2 Möhren
2 kleine Zucchini
600 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g geriebener Käse, oder mehr
20 g Öl
6 Eier
600 ml Milch
2 TL Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Das Gemüse raspeln oder klein häckseln. Die Zutaten bis auf das Gemüse alle miteinander verrühren bis sich sämtliche Zutaten verbunden haben. Zum Schluss das Gemüse in den Teig geben und mit dem Kochlöffel unterrühren, den Teig ca. 10 Minuten quellen lassen.

Das Waffeleisen mit etwas Fett oder Öl bestreichen und die Waffeln nacheinander ausbacken. Evtl. im Backofen warm halten.

Dazu passt ein Dip aus Quark oder Frischkäse.

Die Waffeln schmecken warm und kalt und eignen sich gut als Pausensnack. Sie lassen sich auch supergut variieren, früher gab es oft noch Speck oder Salami mit in den Teig, später dann Tofu. Anderes Gemüse kann auch gut verwertet werden. So gab es sie im Kindergarten oftmals mit Mais oder Spinat, dann werden sie grün. Mit roter Beete werden sie pinkrot. Schmecken allerdings auch anders. Statt Kräuter der Provence passen auch italienische Kräuter oder frische Kräuter oder oder….

Backofengemüse mit Pfirsich


Ich mag ja Obst nicht so sehr im Essen. Meistens finde ich, dass das nicht passt. Lediglich Rosinen zum Couscous sind ok, im Sauerbraten aber schon nicht mehr. Manchmal mag ich auch Chutney oder apple sauce zum Schweinebraten – ah, nein, das war ein anderes Leben.

Beim Backofengemüse orientalisch mag ich den Pfirsich, er gibt ein bisschen Süße und harmonisiert gut mit den Kichererbsen. Hier das Rezept:
1 Zwiebel (oder mehr)
300 – 500 g Pfirsiche
1 Zucchini
5 Tomaten
1 Dose Kichererbsen
(60 g Pinienkerne)
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, geräuchertes Paprikapulver, Raz el Hanout etc.

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. Pfirsiche vierteln. Zucchini in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Tomaten halbieren. Kichererbsen abspülen.
Alle Zutaten auf ein leicht geöltes Backblech geben und mit den Gewürzen nach Wunsch würzen. Eher kräftig und Gewürze nach Wunsch. Kreuzkümmel muss auf jeden Fall rein. Das passt gut zu den Kichererbsen. Mit den Pinienkernen bestreuen, wenn vorhanden.
Im Backofen 20-30 Minuten garen.

Bei uns gab es dazu noch ein Blech mit Kartoffelspalten. Je nach Geschmack gibt es dazu Kräuterquark, Ketchup oder andere Saucen. Und natürlich noch einen frischen Salat. Evtl. passen auch noch vegetarische Würstchen oder Burger dazu, je nachdem, wie groß der Hunger ist.

Die Kinder mögen das nicht. Ein Kind verschmäht den Pfirsich, isst aber den Rest, ein Kind mag nur ausgewähltes Gemüse.

Saurer Holunderblütensirup


Der Holunder blüht in vollster Schönheit. Überall duftet es.
Bisher habe ich Holunderblütensirup immer sehr süß gemacht, da kam einiges an Zucker rein. Klar, Zucker dient ja als Konservierungsmittel. Jetzt hat mir die Nachbarin eine Flasche sauren Holundersirup gegeben und passenderweise das Rezept gleich dazu. Also haben ein Kind und ich zusammen mit dem Hund uns auf den Weg gemacht, Holunder zu schneiden. Natürlich nicht an der Straße. Der Mann wurde losgeschickt, Zitronensäure zu kaufen. Das hatte ich bisher auch nicht benutzt, ich wollte nicht so künstliches Zeug! Die Zitronen, die bei mir sonst immer mit dazu kamen, machen aber längst nicht so eine Säure.
Hier das Rezept:
50 Holunderblüten ohne Tiere 😉
4 Liter Wasser
100 g Zitronensäure aus dem Raiffeisenmarkt oder der Apotheke
1 kg Zucker

-> Die Säure zusammen mit den Dolden ins Wasser geben und mindestens 24 Stunden an einem kühlen Ort stehen lassen. Anschliessend filtern, mit 1 kg Zucker auffüllen und bei ca. 50-60° Grad einkochen ohne kochen zu lassen. Anschliessend in Flaschen füllen und evtl. nochmal im Wasserbad im Ofen einkochen lassen für die Haltbarkeit. Je nachdem, wie schnell man den Sirup verbraucht, geht es auch ohne. Schmeckt säuerlich erfrischend.

Eierlikörkuchen

Nachdem der letzte Eierlikör total daneben ging, die Familie aber tapfer gegessen hat, wollte ich nochmal einen machen. Da war ja auch noch Eierlikör…. 😉

Diesmal ein anderes Rezept via Frau Brüllen:

Zutaten:
200 g Butter
200 g Zucker
6 Eier
350 ml Eierlikör
300 g Mehl
1 Pckg Backpulver
100 g gehackte Schokolade

Form fetten und mit Mehl bestäuben. Schokolade hacken. Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und gut einrühren. Eierlikör dazu rühren. Mehl und Backpulver kurz unterrühren. Schokolade unterheben.

ca 1 Stunde backen bei 190° Grad.

Am nächsten Tag schmeckt der Kuchen gut durchgezogen.

Auberginenschokoladenkuchen

Wieder so ein Wort. Aber lecker. Ich mag ja inzwischen diese Gemüsekuchen sehr gerne. Da kommt endlich mal ein bisschen Gemüse aus der Kiste weg. Aubergine klingt ja erst mal nicht so kuchig, schmeckt aber oberlecker. Uns allen. Leider kann das Kind nicht beim Backen helfen, da es dann wissen würde, was drin ist und den Kuchen nicht mehr essen könnte. So geschehen beim Zucchinikuchen, den das Kind erst sehr lecker fand, jetzt aber verweigert. Nun ja, hier das Rezept für den Kuchen, der sehr matschig ist und vielleicht auch Brownie heissen müsste:

Zutaten:
ca. 400 g Auberginenpüree (weniger geht auch, dann wird es eher ein Kuchen und kein Brownie)
200 g Butter
200 g Schokolade (eigentlich Zartbitter, aber ich nehme, was grad da ist, alte Osterhasen, weiße Schokolade….)
2 Eier
100 g Zucker
300 g Mehl (gerne Mischung aus Weizen, Dinkel, Vollkorn….)
50 g Kakao
100 g Milch
1/2 TL Backpuler
Butter und Mehl für die Form

Eine Springform einfetten und leicht bemehlen.
Die rohe Aubergine mit Schale pürieren und zur Seite stellen.
Schokolade und Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit den Eiern und dem Zucker aufschlagen. Dann Mehl, Kakao, Milch und Backpulver hinzufügen und verrühren. Zum Schluß das Auberginenpüree unterrühren.
In die Springform füllen und bei 170° Grad Celsius ca. 45 Minuten backen. Der Kuchen bleibt in der Mitte etwas feucht, das gehört so. 😉

Schmeckt superlecker noch leicht warm mit etwas Eiscreme. Einige in der Familie fanden den Kuchen einen Tag später noch leckerer, weil er dann noch knatschiger war.

Die Idee dazu habe ich von Amor und Kartoffelsack

Mirabellen Tarte

Neulich gab es Mirabellen frisch vom Baum. Ich erinnnere mich an eine leckere Mirabellen Tarte, nicht jedoch an das Rezept. Also habe ich etwas zusammengemischt. Und es war lecker.
Ich meine, früher oft fertigen Teig dafür verwendet zu haben, das mache ich inzwischen kaum noch.
3 von 4 fanden die Tarte lecker, bestimmt noch leckerer mit Eis oder Sauce. 😉

Hier das Rezept:
Für den Teig:
220 g Mehl
100 g Butter
50 ml Wasser
30 g Zucker

Zu einem Mürbteig verkneten und mind. 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen und eine Springform damit belegen, einen kleinen Rand hochziehen und mit einer Gabel etwas einstechen. Bei 170° Grad Celsius vorbacken. In der Zeit den Guß und die Mirabellen vorbereiten.

Belag:
Mirabellen
gemahlene Mandeln

Für den Guß:
200 g Sahne
80 g Zucker
2 Eier

Die gemahlenen Mandeln auf dem Teig verteilen, dann die entsteinten und halbierten Mirabellen drauf legen. Anschliessend mit dem Guß übergießen und ca. 40 Minuten fertig backen.

Käsekuchen ohne Boden

Der Käsekuchen ist schnell gemacht, schmeckt gut und ist variabel (mit Obst oder ohne, mit Mohn, mit Quark-Joghurt Mischung….).

6 Eier
1 kg Magerquark (letztens hatte ich nur 500 g Quark und 200 g Sauerrahm und 200 g Schafsmilchjoghurt – ging auch gut!)
150 g Zucker
70 g Stärke (oder 2 Pckg. Vanillepuddingpulver)
75 g Butter
abgeriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

Das Eiweiß steif schlagen. In einer anderen Schüssel die weiche Butter, Quark, Eigelb, Zucker, Stärke und Zitrone verrühren. Wenn die Butter sehr hart ist, kann man sie vorher auch schmelzen.
Das Eiweiß in diese Masse rühren. Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Quarkmasse in die Springform füllen. Evlt. noch Beeren obendrauf legen.
50 – 60 Minuten backen bei 180° Grad Celsius. Falls der Kuchen zu dunkel wird, gegen Ende abdecken.

Sehr gut schmeckt auch eine Variation mit Mohn. Dafür einfach die Quark-Ei-Masse teilen und eine Hälfte mit Mohn verrühren.

Wir essen den Kuchen gerne warm, doch da verliert er leicht die Form. Eigentlich sollte er kurz in der Form ruhen und dann ohne Form ganz auskühlen. Da arbeiten wir noch dran.

Deo

Seit einer Weile schon mache ich mir mein Deo selber, immer diese Creme. Am Anfang fand ich das sehr gewöhnungsbedürftig, inzwischen mag ich sie sehr gerne. So sehr, dass ich sie auch auf Reisen mitnehme, da war ich zuerst etwas skeptisch. Na ja, Reisen, das klingt jetzt auch wie aus einer anderen Welt.

Hier das Rezept, so schwirrt es im Internet rum:

35g Maisstärke
35g Kokosöl
25g Natron

Alle Zutaten mischen und in eine saubere Dose füllen. Schnell zu machen und angenehm zu tragen. Man kann die Creme wohl auch noch mit Duftöl verfeinern, habe ich aber bis jetzt noch nicht gemacht. Ich bin bei Düften etwas eigen. Die Creme riecht schon sehr nach Kokos, aber noch angenehm, finde ich (und ein Kind).

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