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Kategorie: Rezepte (Seite 1 von 4)

Rosenblütengelee

Ich hatte das mal gemacht vom Rosenstock, den ich geschenkt bekommen hatte. Das war ein gutes Gegengeschenk. Dieser Rosenstock wird größer und größer, auch wenn er kaum gepflegt wird. Und da das letzte Glas Rosengelee regelrecht inhaliert wurde von den Kindern habe ich das mal wieder gemacht nach dem Rezept von bodenseewellen.

Zutaten:
500 ml Wasser
0,5 l duftende Rosenblüten (egal welcher Farbe!)
Saft von 1 großen Zitrone (entspricht ca. 50 ml)
750 g Gelierzucker 1 : 1

1/2 Liter Rosenblüten sammeln: einfach einen Messbecher bis zur 500ml Marke mit Rosenblüten füllen ohne diese hineinzustopfen. Nur die Blütenblätter werden benötigt. Je mehr die Rosen duften, desto mehr Aroma bekommt das Gelee. Bei mir waren es etwas mehr als 500 ml Rosen, daher habe ich auch etwas mehr Wasser genommen, ca. 600 ml.

Die gesammelten Blütenblätter in einen Kochtopf geben, mit 500 ml kaltem Wasser übergießen, alles gut verrühren und bei Raumtemperatur zugedeckt über Nacht stehen lassen. Die Blüten schwimmen obendrauf, aber das macht nix.

Am nächsten Tag das Gemisch aufkochen und wieder abkühlen lassen. Anschliessend in einen Messbecher abseien. Dann je nach Menge mit der entsprechenden Menge Gelierzucker zu Gelee kochen. Heiß in ausgekochte Gläser füllen und verschliessen.

Lievito Madre Brot

Seit geraumer Zeit füttere ich regelmässig einen Lievito Madre. Die Auffrischreste kommen immer in den samstäglichen Hefezopf. Zum Backen ist er schon recht triebstark, doch ganz ohne Hefe habe ich mich noch nicht getraut, ein bisschen kam noch in den Teig.

Das Rezept ist von Yuschka von sugarprincess, leicht abgewandelt:

150 g Lievito Madre
400 g Weizenmehl, Type 1050
100 g Roggenmehl
etwas Salz

Lievito Madre mit 150 ml lauwarmem Wasser verrrühren, die beiden Mehlsorten hinzugeben und alles verkneten. 30 Minuten ruhen lassen.

Das Salz in 50 ml Wasser auflösen und hinzugeben – alles nun noch einmal gründlich verkneten und bedeckt gehen lassen. Bei mir gibt es meistens eine stressfreie Übernachtgare. Der Teig sollte ziemlich aufgegangen sein. Wenn ich das Gefühl habe, dass Lievito Madre allein nicht reicht, gebe ich noch ein bisschen Hefe dazu.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Laib formen und in ein Gärkörbchen geben. Dort nochmal ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen vorheizen auf ca. 250° Grad Celsius, das Brot auf ein vorgeheiztes Blech stürzen und je nach Wunsch einschneiden. Wer will kann mit Dampf einschiessen.

Das Brot ca. 50 Minuten backen, die Backzeit nach einer Viertelstunde auf 220° Grad reduzieren. (Und Dampf ablassen). Wenn das Brot gar ist, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Das Brot ist gar, wenn es hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Selbstverständlich kann das Brot auch in einer Kastenform gebacken werden. Schmeckt leicht säuerlich und hat eine leckere Kruste. Im Moment mache ich das Brot gerne für den Brotbacktag.

Omas Kohlsuppe

In Kindergarten und Hort (huch, ist das schon wieder lange her) gab es eine Mutter, die immer Omas Kohlsuppe gekocht hat. Diese Suppe wurde von allen Kindern geliebt. Auch unsere Kinder haben diese Suppe als sehr lecker in Erinnerung. Also habe ich mal diese Mutter gefragt, wie denn die Suppe gemacht wird. Ganz einfach: Fleisch, Kohl und Kartoffeln.

Da wir im Moment viel Kohl in der Gemüsekiste haben, gibt es immer mal wieder diese Suppe, leicht abgewandelt, da ich kein richtiges Rezept bekommen habe und ich sie nach Gutdünken und vorhandenem Gemüse koche. Und sie schmeckt, meistens. 😉

Zutaten:
400g Hackfleisch (gemischt oder nicht, grad egal. Bestimmt geht das auch vegetarisch, habe ich aber noch nicht ausprobiert)
400g Kartoffeln
400g Kohl
Gemüsebrühe
Gewürze nach Gusto
Öl

evtl. Karotte, Zwiebel, Knoblauch

Das Hackfleisch in einem großen Topf anbraten, evtl. mit Zwiebeln und Knoblauch. Gut abschmecken. Hier gibt es meistens Raz el Hanout, Paprikapulver, etwas Zimt und …. dazu. Das Fleisch scharf anbraten. Die Kartoffeln und Karotten (und sonstiges Gemüse) in Stücken darauf schichten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Wenn die Kartoffeln fast gar sind, den Kohl in kleinen Stücken obendrauf geben, wieder mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Sobald der Kohl weich ist, ist die Suppe verzehrfertig. Evtl. noch nachwürzen mit Sojasauce, Austernsauce oder sonstwas, Schnittlauch drüber oder Petersilie und servieren. Darauf achten, dass alle genug vom Fleisch bekommen. 🙂


So sieht das Ganze aus, wenn das Gemüse dazu kommt. Die Mengenangaben habe ich geschätzt, ich mache immer so viel rein, wie ich denke, dass es für uns passt. Für ein Mittagessen würde ich mehr Kartoffeln nehmen, für ein Abendessen eher weniger. Wenn es dazu noch Brot gibt, dann natürlich auch weniger Sättigungsbeilage.

Letztlich ist die Suppe sehr variabel, ich könnte sie mir auch gut ohne Fleisch vorstellen, ist aber für die mitessenden Kinder extrem wichtig. Mit Wurst schmeckt sie bestimmt auch lecker.

Weizenbrot

Ich habe dieses total einfache Brotrezept von zartbitter-und-zuckersuess. Das Brot braucht etwas Zeit, weil man den Teig am Tag vorher ansetzen muss, ist dann aber total einfach. Wird wieder gemacht. Danke für das tolle Rezept.

Zutaten
600 g Weizenmehl 1050er oder anderes Mehl
390 g Wasser
etwas Salz und/oder Brotgewürz
0,5 g Frischhefe

Zubereitung
Teig mischen und bei 24 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Zwischendurch evtl. kneten. Nach 1 Tag (es waren bei mir keine 24 Stunden, sondern nur so ca. 20) den Teig in ein bemehltes Gärkörbchen (Backform, Blech) füllen und wieder 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen. Den Ofen, evtl. mit Backstein, auf 250°C vorheizen. Vor dem Einschieben des Brotes etwas Wasser auf den Boden des Backofens schütten. Das sorgt für reichlich Dampf und gibt eine schöne Kruste. Danach gleich das Brot auf das Blech oder den Backstein kippen. Ca. 15 Minuten bei 250°C backen, den Backofen kurz öffnen und Dampf ablassen, danach noch mal ca. 45 Minuten fertig backen.

Wir hatten das Brot im Steinbackofen gebacken, weil grad Backtag war. Es war das beste Brot bisher und hat auch noch nach ein paar Tagen sehr gut geschmeckt.

Rosinenbrot/Rosinenstuten

Bei uns früher hieß das Rosinenstuten, warum weiß ich auch nicht. Es war etwas Besonderes und das gab es nur selten, die Anlässe weiß ich auch nicht. Ob gekauft oder selbst gebacken weiß ich auch nicht.

Was ich aber weiß ist, wie es geht. Hier das Rezept:

ZUTATEN
250g Milch (Buttermilch)
20g Hefe
50g Butter
500g Mehl (Mischung aus Vollkornmehl und hellem Mehl, Mischung aus Dinkel- oder Weizenmehl, was halt grad da ist)
1 Ei
Prise Salz
40g Zucker
90g Rosinen (fand ich recht viel, das nächste Mal weniger)

Zubereitung im Thermomix (oder ohne, das geht auch IMMER!)
Milch, Hefe und Butter bei 37°C für 2 Minuten rühren und erwärmen.
Mehl, Ei, Salz und Zucker dazu geben und 2 Min. kneten. Dann die Rosinen einrühren, entweder von Hand (dann bleiben sie ganz) oder in den Topf, dann werden ein paar zerkleinert. Während des Knetvorgangs (nochmal 1 Minute) nach und nach dazu geben.
Teig aus dem Topf nehmen und in eine gefettete Backform geben (ca. 32 cm).
Teig 45 Min. gehen lassen. Er sollte sich verdoppelt haben.
Bei 180°C auf der untersten Schiene backen, evtl. mit Albfolie abdecken.

Das war ein Wunsch des Mannes, die Kinder haben erst einmal Bäh, Rosinen gesagt!
Im Grunde ist es ein Hefezopf, nur einfach zum Schluss die Rosinen einrühren.

Pfannkuchen

Das Kind lernt in der Schule gerade Anleitungen zu lesen, zu verstehen und zu schreiben. Ist ganz interessant. Letzte Woche hat er sich einen Kühlschrank ausgesucht und beschrieben, wie er funktioniert. Dieses Wochenende musste er ein Rezept für Pfannkuchen korrigieren und in die richtige Reihenfolge bringen. Daher gab es diesen Sonntag keine Torte, sondern Pfannkuchen, weil wir die natürlich auch ausprobieren wollten. Hat super geschmeckt, ist von der Menge her jedoch für uns 4 viel zu wenig. Die Jungs haben sich gefreut, dass es ein süßes Abendessen gab. 🙂


Bunte Nestchen

Ein Uralt-Rezept, das ich noch handschriftlich in ein Büchlein geschrieben habe. So hat man das früher gemacht. Das war wohl zu Teenager-Zeiten. Ich erinnere mich, dass mir die Plätzchen geschmeckt haben. Also habe ich sie auch der Familie vorgesetzt. In meiner Erinnerung waren sie etwas besser. Manche Menschen der Familie finden sie immer noch gut.

Hier das Rezept:
225g Mehl
50g feine Haferflocken (mehr Haferflocken geht auch, dann natürlich weniger Mehl)
100g Zucker
1 Vanillezucker
2 Eigelb
2 Tropfen Bittermandelöl
175g Butter

Belag:
250g Marzipanrohmasse
2 Eiweiß
Marmelade (rot für rote Nestchen, ist aber eigentlich egal, schmeckt auch gut mit anderer Marmelade)

Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Mürbeteig machen. Kalt stellen. Teig nicht zu dünn ausrollen, Kreise (ca 4 cm) ausstechen und auf ein Backblech legen.
Marzipan und Eiweiß zu einer geschmeidigen Masse verrühren (evtl. Wasser hinzufügen), in Spritzbeutel füllen und als Kranz auf die Plätzchen spritzen. Die Mitte mit Marmelade auffüllen.
Backzeit ca. 15-20 Minuten bei 170°C. Ergibt 2 Bleche.

Haselnussmakronen

Ein weiteres weihnachtliches Rezept. Ein Rezept, bei dem die Kinder schon früh helfen konnten. Da durften sie die Haselnuss in die Mitte der Plätzchen legen. Früher waren sie mit Feuereifer dabei, heute essen sie dafür mehr 😉

Zutaten:
4 Eiweiß
300 g Zucker
10 g Zimt
250 g gemahlene Haselnüsse
Backoblaten
ganze Haselnüsse (oder andere Nüsse) zum Belegen

Eiweiß steif schlagen. 100 g Zucker dazu geben, die Masse wird dadurch cremiger. Restlicher Zucker, Haselnüsse und Zimt dazu geben und vermischen. Mit Teelöffeln abstechen und auf die Oblaten setzen. Jedes Plätzchen mit einer Haselnuss belegen.

Bei 150°C ca 25-30 Minuten backen.

Ergibt 2 Bleche (ca. 50 Stück). Das Rezept ist von einer Packung, etwas abgewandelt.

Buchteln

Ich habe eine Kollegin, die ganz oft Buchteln mitbringt. Die gibt es auf dem Markt in verschiedenen Variationen: mit Pudding, mit Quark, mit Aprikose, mit Kirschen und ganz ohne Füllung. Die Kinder finden die mit Pudding am besten, bzw. die mit Obst essen sie erst gar nicht (gekochtes Obst verweigern sie – meistens). Da wir immer noch Kürbis haben und eigentlich ständig ein Glas Kürbismus im Kühlschrank steht, gab es heute – nachdem der Ofen durch selbstgemachte Pizza (oberlecker) richtig gut vorgeheizt war – Buchteln mit Kürbis (psst, nicht den Kindern sagen).

Man nehme:
200 ml Milch
70 g Butter
1/2 Würfel Hefe (oder 1 Pckg. Trockenhefe)
50 g Zucker
1 Pckg Vanillezucker (optional, je nach Laune finde ich ein bisschen Zimt besser)
einige Spritzer Zitronensaft und ein bisschen Schale
etwas Salz
1 Ei
500 g Mehl (bei mir ist es meistens eine Mischung aus Weizen(vollkorn) und Dinkel(vollkorn)mehl
200 g Kürbispüree
Zucker und Butter zum Bestreuen

Zubereitung:
Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dann die Hefe und den Zucker dazu (Vorsicht, das darf nicht zu heiß sein, nur warm), miteinander verrühren und ca 15 Minuten gehen lassen.
Das Mehl, Zucker, Vanillezucker (Zimt), Zitronensaft und -abrieb, Salz, Ei und Kürbis in eine Schüssel geben. Das Milchhefegemisch dazu geben und verrühren. Je nach Saftigkeit des Kürbisses braucht es noch etwas Mehl. Den Teig ca 1 Stunde gehen lassen (1/2 Stunde geht auch).
Eine Form einfetten. Vom Teig ca. faustgroße Stücke abreissen, zu einer Kugel formen und in die Form setzen. Die Kugeln können sich leicht berühren. Danach nochmal ca 20-30 Minuten gehen lassen.
Die Teilkugeln sollten sich etwas vergrößert haben. Dann mit Butter bepinseln oder kleine Stückchen drauf verteilen, mit Zucker bestreuen und ca 30 Minuten backen.

Zucchinikuchen

In der Gemüsekiste sind Zucchini. Klar, ist ja auch Saison. Ich esse sehr gerne Zucchini, die Kinder solala. Also wird ein Kuchen daraus, mit Schokolade, damit ihn ja auch alle mögen! Der Kuchen ist ideal, um noch wiedergefundene Osterschokolade zu verwerten. 😉 Rezept ist eine Internetmischung.

3 Eier
150g Zucker
1 Tasse Öl
1 TL Zimt
1 EL Kakao
100g Haselnüsse oder Mandeln oder Walnüsse
70-100g klein gehackte Schokolade oder Schokotropfen
250-300g Zucchini
200g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron

Die Zucchini reiben. Eier mit Zucker schaumig rühren. Öl, Zimt, Kakao, Haselnüsse, Schokolade und Zucchini dazu geben. Anschliessend das Mehl mit Backpulver und Natron einrühren. In eine gefettete Form geben und ca. 1 Stunde backen bei 170°C. Stäbchenprobe machen.

Ich finde, man schmeckt das Natron etwas raus, stört mich aber nicht. Durch die Zucchini ist der Kuchen schön feucht, auch noch am nächsten Tag, länger hat er bei uns noch nicht gehalten. Die Kinder fragen, wann ich den Kuchen mal wieder backe. 🙂 Sehr lecker!

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