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Kategorie: Rückblick (Seite 1 von 6)

Was schön war im Februar 2021


Der Februar fing winterlich an und endete sehr frühlingshaft mit 20° Grad Celsius. Wir waren viel unterwegs mit dem Hund: am Fluß, im Wald und in den Reben. Dem Hund macht das immer Spaß. Er hat den Schnee geliebt, bei den Frühlingstemperaturen hängt ihm schnell die Zunge aus dem Maul. Da muss er sich wohl dran gewöhnen hier bei uns. Die Hunderunde am Wochenende tut dem Hund gut, also stehe ich früh auf und laufe mit ihm am Fluß. Das Aufstehen kostet mich Überwindung, aber dann ist es ganz nett. An den Tagen, an denen ich ausschlafen wollte, hat es gar nicht geklappt, also brauch ich das auch nicht mehr einplanen.

Ich habe mich viel mit China und dem Frühlingsfest beschäftigt, es gab Jioazi, eine Teeverkostung und einiges mehr. Alles online, sonst hätte ich nicht so viel wahrnehmen können. Es hat mir Spaß gemacht, wenn nicht, konnte ich mich ja auch wieder ausklinken 😉 und ich habe gemerkt, wie sehr ich das vermisse.

Bei der Arbeit gab es gute Neuigkeiten und ich habe Neues ausprobiert, manches war anstrengend, manches hat Spaß gemacht. Corona bringt uns mehr Organisation, aber auch da wächst man rein. Vieles wird selbstverständlich.

Wir haben eine online Weinprobe gemacht. Das war amüsant, besonders weil wir Freunde hatten, die auch dabei waren. In Präsenz wäre es etwas schöner, aber dann auch nicht machbar mit den Freunden, weil die weiter weg wohnen. Es war wirklich sehr lustig.

Die Schule war für ein Kind etwas nervend, weil es nacharbeiten muss. Aber alles halb so schlimm. Ich kann das Kind verstehen, doch leider müssen wir jetzt etwas hinterher sein. Beide Kinder haben Zeugnisse bekommen, eines kam mit der Post, eines musste ein Kind abholen zu einer festgelegten Zeit. Schule gab es nur online. Immerhin haben beide Kinder die Möglichkeit, sich im Freien mit Freunden zu treffen bzw. feste Freunde, die auch zu Besuch kommen dürfen. Ist halt leider nur ein kleiner exklusiver Kreis.

Was schön war im Januar 2021

Der Januar 2021 fing ruhig an, es gab keine Silvesterfeiern und kaum Böllerei, dafür Ausgangssperre und Partyverbot. Ein Kind war aushäusig bei einem Freund (Achtung, Betonung auf einem) und so gab es am 1. Januar bei der Rückkehr grad noch mal Sekt.

Wir waren sehr viel mit dem Hund unterwegs und an manchen Abenden schien der Hund erschöpfter als wir. Es hat aber auch Spaß gemacht mit ihm im Schnee zu toben. Er liebt es ohne Leine zu laufen, das ist auch für uns angenehmer und so wurden die Spaziergänge immer länger und arteten manchmal in Wanderungen aus. 9km, no problem!

Die Kinder hatten weiterhin ihre Schule zu Hause. Ein Kind holt sich manchmal dazu Verstärkung in Form eines Freundes. Das klappt ganz gut. Von der Schule kriegen wir nicht so viel mit, es ist wohl zäh, aber alle bemühen sich. Nun ja, fast alle. 😉

Inzwischen haben beide Kinder kochen entdeckt und wir profitieren alle davon. Meistens. Wir schauen auch immer mal wieder diverse Kochshows und holen uns Anregungen. Ein bisschen weniger Zucker und mehr Gemüse würde ich mir wünschen, aber ich hüte mich, da etwas zu sagen. Manchmal muss ich richtig um einen Platz in der Küche kämpfen, das ist schon irre. Selbst das Aufräumen hinterher klappt einigermassen. Wenn auch oft erst nach Aufforderung.

Vieles nervt, beruflich wie privat, doch uns geht es gut. Wir freuen uns an unserer Wohnung und am Hund. Beides ist toll und das ganze blöde Zeug, war hier noch so passiert, drückt manchmal sehr auf die Stimmung. Doch auch da hilft die Wohnung und der Hund.

Jahresrückblick 2020 in Bildern

Wie die letzten Jahre auch schon, gibt es wieder einen Jahresrückblick in Bildern, hier 2019, 2018 und 2017.

Januar

Das letzte Silvester mit Ausblick, wenn auch sehr trübe.


Wir feiern gebührend das chinesische Neujahr.

Februar

Ich lerne Neues.


Wir misten aus. Mein Malkasten aus dem Kindergarten muss gehen.

März

Das Ausmisten geht weiter.


Ein Kind perfektioniert sich im Lasagne-Kochen.

April

Ein Kind zaubert eine Ostertorte.


Wir bekommen einen neuen Mitbewohner.

Mai

Zoom hält Einzug in unser Leben.


Alles wird „sicherer“.

Juni

Neue Wege in der Stadt.


Wohnmobilurlaub.

Juli

Segeln ohne Wind.


Wichtige Ereignisse.

August

Spontaner Urlaub.


Die Kinder sehen zum ersten (und letzten?) Mal einen Gletscher.

September

Wir bekommen Zuwachs.


Die Schule fängt wieder an.

Oktober

Wir machen einen Ausflug in den Wald.


Und bewundern tolle Kunstwerke.

November

Wir sind in der Hundeschule. Leider nur kurz.


Es gibt neue Wäsche.

Dezember

Der Hund hat und bringt Freude.


Wir frischen Impfungen auf.

Jetzt noch schnell zu Joel damit, der die bildlichen Jahresrückblicke sammelt.

2020


Alle Jahre wieder, wie auch schon 2016, 2017, 2018 und 2019.

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Wenn 1 die beste Note ist, dann eine 8.

Zugenommen oder abgenommen?
Immer noch: Keine Ahnung, ich stehe nicht auf der Waage.

Haare länger oder kürzer?
Kurz, gerne auch wieder ganz kurz.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Hm, schlechter, aber immer noch die gleiche Brille.

Mehr Geld oder weniger?
Weniger. Nebenjob fiel wegen Corona zum Teil ganz weg und wegen Blödheit kamen manche Zahlungen nicht.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weiß nicht. Wir sind umgezogen, da musste einiges angeschafft werden. Wir waren wenig weg, dann aber teurer.

Der hirnrissigste Plan?
Mit dem Wohnmobil wegfahren.

Die gefährlichste Unternehmung?
Menschen treffen.

Die teuerste Anschaffung?
Der Hund.

Das leckerste Essen?
Japanisch. Wir schwärmen alle immer noch davon und wollen das bald wiederholen.

Das beeindruckenste Buch?
Einige gelesen, aber keines war beeindruckend.

Der ergreifendste Film?
Kein Film, sondern Serie: The Handmaid’s Tale. So dystopisch!

Die beste Serie?
The Crown hat uns länger beschäftigt, war aber teils etwas langatmig. The Queens Gambit haben wir schnell durchgeschaut, das hat Spaß gemacht, aber irgendwas hat mir gefehlt. Dark war anstrengend, aber das Kind hat es immer geblickt und konnte uns verlorenen Erwachsenene weiterhelfen.

Die beste CD?
CDs höre ich kaum noch.

Das schönste Konzert?
Konzert gab es keines dieses Jahr.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Kernfamilie.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Kernfamilie.

Vorherrschendes Gefühl 2020?
anstrengend.

2020 zum ersten Mal getan?
Klettern am Seil.

2020 nach langer Zeit wieder getan?
Umgezogen.

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Virus, Herzzeug und lauter so Krankheitsgeschichten.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Klettern kann Spaß machen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Der Hund.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Da sein.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du traust dich ganz allein, mit so einem großen Wohmobil zu fahren?

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Du tust mir gut!

Besseren Job oder schlechteren?
Gleich, aber blöder.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Nichts.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr durch den Hund.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Erkrankt nicht richtig.

Davon war für Dich die Schlimmste?
Für mich das Auge.

Dein Wort des Jahres?
Systemrelevant

Dein Unwort des Jahres?
MNS

Dein Lieblingsblog des Jahres?

Immer noch: Vorspeisenplatte von der Kaltmamsell.

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Wegfahren.

2020 war mit 1 Wort…?
Nervend.

Was schön war im Dezember 2020

Der Dezember war anfangs noch etwas wuselig, doch dann wurde es immer ruhiger. Ab dem 16. waren die Schulen und Läden geschlossen und es gab eine abendliche Ausgangssperre. Ein bisschen hat mich das an Winterschlaf erinnert.

Die Jungs haben sich über die verfrühten Ferien ein bisschen gefreut, weil sie nicht mehr alle Arbeiten schreiben konnten, aber natürlich durften sie auch kaum Besuch haben und das ganze hat sich nicht wie Ferien angefühlt. Wenn ein Bruder Besuch hat, darf der andere keinen Besuch haben. Das erfordert ein bisschen Planung und viel Absprache. So allmählich wird’s.

Wir waren viel zu Hause und haben viel fern gesehen. Ein Kind hat Animes für sich entdeckt. Die Erwachsenen haben wieder Serien geschaut: The Crown und Handmaid’s Tale.

Eigentlich wollte ich bis Hl. Abend arbeiten, aber dann wurde uns nahe gelegt, früher in die Weihnachtspause zu gehen, was ich auch gemacht habe. Dadurch gab es dann ein paar Plätzchen mehr. So richtige Backlaune kam bei mir nicht auf, doch für 8 Sorten hat es dann doch gereicht. Und ja, backen entspannt mich. Ich mache das gerne, auch wenn es nicht immer gelingt.

Das Schönste ist der Hund. Mit ihm dürfen wir abends noch raus und er bringt wirklich frischen Wind in unsere Familie. Ein Kind macht gerne richtig lange Touren mit dem Hund, so waren wir in Wald und Feld. Ausserdem war er auf dem Markt und über Weihnachten hat er gelernt, wie man Pfötchen gibt. Toller Hund!

Der Dezember war ein bisschen unbefriedigend und hat mir Grenzen aufgezeigt. Manchmal wäre ich gern anders, aber das klappt wohl nicht mehr.

Was schön war im November 2020


Der November war anstrengend. Innen wie außen, im Großen wie im Kleinen. Mein Körper schmerzt öfter, so dass ich nachts nicht gut schlafen kann. Das schlaucht. Dazu kam ab und zu Kopfweh, das zum Glück keine Migräne wurde. Ich hatte ein Vieh im Auge, dessen Reste mir der Augenarzt entfernen musste und ich war beim Physio, was nett ist, aber bis jetzt keine langfristige Besserung. Mist. Ich fühle mich sehr gealtert.

Wir hatten einen Lockdown light, was auch immer das heißen mag. Die Schulen und Läden sind geöffnet, doch vieles andere geschlossen. So ganz schlüssig finde ich das Konzept nicht. Wir versuchen uns kontaktarm zu verhalten, soweit das möglich ist. Die Gräben in der Gesellschaft werden tiefer und gehen quer durch den Bekanntenkreis.

Die Wahl in den USA war das beherrschende Thema im November 2020. Trump wurde nicht wiedergewählt, aber auch nicht so richtig abgewählt und jetzt bockt er ein bisschen rum. Eigentlich nix neues. Gegen Ende des November war die Hölle los mit Black Friday, wieder so ein Blödsinn aus Amerika, den niemand braucht. Na ja, wenn es den Läden beim Überleben hilft…..

Bei uns in der Wohnung wurde es ein bisschen weihnachtlich, auch wenn wir den ersten Advent ohne Adventskranz feiern mussten.

Was schön war im Oktober 2020


Der Oktober war …. oktobrig, würde ein Kind sagen. Was auch immer das heißt. Es gab Geburtstage zu feiern, was wir auch mehr oder weniger gemacht haben. Es gab Schule und Arbeit und Ferien und Urlaub. Also alles.

Zum Schluß gab es einen Lockdown light. Der gilt jetzt für den ganzen November und wir hoffen, dass wir einigermassen gut davon kommen. Es bleibt kompliziert und ich weiß noch nicht, wie manches weitergehen soll und wird.

Daher bin ich froh, dass wir doch noch einiges unternommen hatten, so waren wir einen Tag im Wald und haben sogar einen Ausflug zu viert gemacht, das wird immer seltener. Der Hund ist kein Baby mehr, er wird größer und größer. Wir besuchen eifrig die Hundeschule, solange das geht und er lernt eifrig. Wir auch! 😉 Wir haben uns alle schon an den Hund gewöhnt und freuen uns sehr an ihm. Er macht es uns aber auch einfach, weil er so toll ist!

Beim Vorgehen in der Welt und den damit verbundenen Nachrichten habe ich mir immer mal wieder ein Pause gegönnt, weil es mir einfach zu viel wurde. So viel Haß, Unverständnis und Boshaftigkeit kann ich nicht immer ertragen.

Was schön war im September 2020


Der September ist ein leicht wehmütiger Monat: der Sommer ist vorbei und der Herbst noch nicht so ganz angekommen. Anfang September hatten wir noch sehr, sehr sommerliche Temperaturen mit bis zu 30° Grad Celsius. Ab dem Herbstanfang hat sich dann auch das Wetter umgestellt und wurde regnerisch und herbstlich.

Für die Kinder und mich hat der September mit Ferien und Urlaub begonnen, wir waren gerade zurück aus den Alpen, fit ertüchtigt und erholt und haben unseren neuen Mitbewohner in Empfang genommen. Seitdem hält er uns auf Trab. Ein Leben mit Hund ist anders, doch erstaunlich schnell gewöhnt man sich daran. Wie schön es ist, dass sich immer jemand freut, wenn man nach Hause kommt.

Ich hatte einige Arztbesuche und hoffentlich jetzt wieder ein bisschen Pause. Alles nicht schlimm, aber manches doch lästig. Selbst mit dem Hund mussten wir 2x zur Ärztin. Das war einmal als Notfall und ein bisschen erschreckend, doch alles ging gut aus.

Bei der Arbeit gab es einiges zu tun und auch einige Erfolge. Die Jungs haben ganz normal wieder mit der Schule gestartet und wir erwarten jeden Tag Schließungen, die aber bisher noch nicht gekommen sind. Nur einige Ausfälle. Das frühe Aufstehen ist anstrengend, für manche mehr, für manche weniger. Jetzt gegen Ende des Monats sind wir wieder ein bisschen in der Routine angekommen.

Wir dürfen wieder Sport machen und sind hinterher manchmal sehr platt. Für ein Kind haben die Fussballspiele wieder begonnen. Auch andere Aktivitäten finden wieder statt und wir geniessen das sehr. Meistens.

Ich habe mich mit Freundinnen getroffen und hoffe, dass sich da auch wieder was einpendelt. Spontan war sogar Mutterbesuch drin. Kurz und schön. 🙂 Da es einen Geburtstag zu feiern gab, haben wir auch ein bisschen Familie getroffen und waren lecker essen. Grillen fiel wetterbedingt aus. War dennoch schön und gut und lecker. Danke.

Wenn ich das alles so sehe, war das doch ein ganz voller Monat. Wir haben es auf jeden Fall genossen, nochmal viel draußen zu sein. Wir sind öfter Fahrrad gefahren und manche haben beim Stadtradeln mitgemacht. Ich fand es schwierig, wieder in die Schulroutine zu kommen. Es war so lang keine Schule und kein frühes Aufstehen mehr angesagt, das war echt nicht einfach. Hinzu kommt, dass ein Kind jetzt mit dem Zug in die Schule fährt und das ist nochmal eine andere Dimension.

Was ich gar nicht verstehe, ist die Welt. Habe ich die jemals verstanden? Ich glaube nicht, doch im Moment scheint alles aus den Fugen zu geraten. Die Sicherheit, die es schon länger nicht mehr gibt, rüttelt jetzt auch an Werten und Dingen, die ich eigentlich für selbstverständlich hielt. Manchmal lässt mich das sehr verzweifeln.

Was schön war im August 2020


Der August war ein heißer Sommermonat. Die Hitze war an manchen Tagen unerträglich. Wir haben sehr gestöhnt bei der Arbeit und ich war froh, meine Arbeitszeit frei einteilen zu können. So habe ich oft sehr, sehr früh angefangen und mittags schon aufgehört.

Die Kinder hatten ab und zu Übernachtungsbesuch. Das klappt ganz gut inzwischen. Mit manchen Kindern ist es angenehmer, mit manchen anstrengender. Da müssen wir noch ein bisschen rausfinden, wer gut mit wem passt.

Wir haben alle zusammen eine Radtour an den Rhein gemacht. Das war sehr schön und hat viel Spaß gebracht. Außerdem haben wir noch superlecker gegessen. Oh, das können wir gerne wieder machen.

Dann gab es noch „unser“ Weinfest, das zum Glück statt fand, wenn auch in veränderter Form. Wir hatten netten Besuch dabei und es war sehr lustig und schön und viel zu warm, bis spät in den Abend. Viel zu spät bin ich ins Bett gekommen, das hatte ich auch schon lange nicht mehr.

Wir waren zu dritt in Urlaub. Lange hatte ich überlegt, ob wir überhaupt fahren sollen. Die Jungs waren beide nicht so begeistert. Doch dann haben wir uns ganz kurzfristig entschieden und es war sehr toll. Anstrengend, herausfordernd, aber auch befriedigend. Ich hatte schwupsdiwupps meinen Kopf frei. So muss es sein. Nach der einen Woche waren wir jedoch auch wieder froh noch ein paar Tage Ruhe zu haben.

Nun ja, Ruhe ist relativ. Als wir zurück kamen, waren wir gleich auf einer Geburtstagsgrillparty eingeladen. Das war lustig, wie immer. Manche Menschen sind einfach angenehm.

Dann haben wir auch noch unseren Hund bekommen. Ja, einen der Welpen der Nachbarn. Auch da haben wir uns kurzfristig entschlossen und genommen, was übrig war. 😉 Jetzt haben wir sozusagen wieder ein Baby, das erst noch stubenrein werden muss und einige Regeln kennenlernen muss. Doch er ist so süß, dass wir ihn alle gleich ins Herz geschlossen haben.

Was schön war im Juli 2020


Eigentlich wollte ich mit dieser „Reihe“ aufhören, weil sie irgendwie ein bisschen langweilig wird. Aber dann habe ich mir nochmal die alten Einträge durchgelesen und fand sie doch ganz nett. Also bleibe ich dabei.

Der Juli war bei uns im Süden ein heißer Sommermonat. Der letzte Tag war der heißeste des Jahres, wie schon so oft. Warum ich das weiß? Weil da ein Geburtstag liegt. Den wir auch gefeiert haben. Lange war ich unsicher, ob es nicht zu viel ist, dann habe ich einfach gemacht und es war gut. Sehr gut sogar!

Doch der Reihe nach:
Angefangen hat der Juli mit viel Segeln, nachdem ich im Juni einen Hänger hatte, habe ich jetzt wieder Spaß dran gefunden. Wir waren auf dem Rhein segeln und am See, einmal sogar mit Baden, das hat sich angefühlt wie Urlaub. Ich habe einiges dabei gelernt und fühle mich jetzt viel sicherer, auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich die Prüfung mache.

Ich war auf dem Acker und habe geholfen beim Jäten der Möhren, da alle Kartoffeln schon geerntet waren. Außerdem habe ich dort viel gegossen. Fast hätte ich sogar noch dort übernachtet. Vielleicht ein ander Mal.

Die Jungs haben ihre Zeugnisse bekommen, einer hatte sogar eine feierliche Zeugnisübergabe, leider kein Fest.


Ein Kind hat seinen Geburtstag nachgefeiert und wir hatten einige Gäste in der Wohnung, es gab leckeres Essen und ein bisschen Musik, bevor dann alle zum Fluß aufgebrochen sind.

Beide Kinder haben immer mal wieder Übernachtungsbesuch oder übernachten bei Freunden, es ist ein überschaubarer Kreis, in dem sie sich bewegen.

Auch ich habe mich wieder mit Freundinnen und Bekannten getroffen. Immer schön draußen mit Abstand, teils mit Maske. Es tat sehr gut und ich hoffe, wir können das noch ein paarmal ausnutzen, bevor der Herbst kommt.

Bei der Arbeit gab es Unsicherheiten, die ein bisschen geklärt wurden. Manches bleibt ein bisschen unbefriedigend.

Ich habe viel Obst gegessen, es gab so leckere Brombeeren. Ich habe auch immer wieder gebacken und sogar Marmelade gekocht. Der Sauerteig wurde nicht so oft genutzt, aber er lebt noch.

Wir haben oft Zeit bei den Welpen der Nachbarn verbracht. Die sind so süß.

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