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Kategorie: Sommer (Seite 1 von 4)

letzter Sommerferientag

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Diese zwei Tage der neuen Woche fühlen sich wie zwei zusätzliche Ferientage an. Normalerweise beginnen hier in BW die Sommerferien an einem Donnerstag. Dieses Jahr war die letzte Schulwoche eine ganze Woche, bis Freitag war Schule, Sommerferien dann erst ab Montag. Dafür fangen die Ferien nicht wie sonst üblich an einem Montag an, sondern eben morgen, an einem Mittwoch.

Das hatten wir noch nie so, ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, aber ich finde die Regelung gar nicht schlecht. Dann startet man mit einer kurzen Woche, alles organisatorische ist bis Ende der Woche geklärt und dann kann es ab Montag los gehen. Für die Schüler ist die Woche somit recht kurz und damit vielleicht etwas angenehmer. Ist ja schon bald wieder Wochenende!

Hier hat heute ein Teil der Familie lange ausgeschlafen, dadurch haben wir auf das Frühstück verzichtet und es gab ein frühes Mittagessen. Danach sind wir los nach Strasbourg, dort haben wir eine Führung durch den historischen Weinkeller beim Spital mitgemacht. Ich fand es spannend, ein Kind fand es langweilig. Der Mensch, der die Führung auf deutsch gehalten hat, war sehr angenehm und unterhaltsam. Interessant, dass unter dem Krankenhaus ein Weinkeller ist. Jetzt weiss ich auch warum!

Detail eines Weinfasses

Hinterher gab es noch eine kleine Weinprobe. Für den Elfjährigen gab es eine Art Kindersekt, der sehr lecker war und für uns andere Cremant, Pinot Gris und Gewurtztraminer. Hat lecker geschmeckt, auch wenn die Weine nicht „unsere“ sind. Gerade dessen fand ich es interessant, mal wieder was anderes zu trinken. Könnte ja sein, dass mir das inzwischen schmeckt. Die Weine waren mir jedoch beide zu süß. Dennoch lecker. Der Cremant war sehr gut.


Anschliessend sind wir noch in den kleinen Asienladen gelaufen, das war ein ganzes Stück. Ich wollte moon cakes kaufen, weil bald Mondkuchenfest ist. Danach sind wir noch im Supermarkt einkaufen gewesen und haben Crevetten fürs Abendessen gekauft. Sehr lecker.
Den Abend haben wir mit dem Film Sterben für Anfänger ausklingen lassen.

Das war ein schöner letzter Ferientag.

full house

Nachdem gestern der Mann wieder kam, sind seit heute die Kinder zurück und wir somit komplett. Wir hatten geplant gleich nach dem Abholen essen zu gehen, doch die Jungs wollen nach Hause. Irgendwie auch verständlich.

Die Koffer sind ausgepackt, die Waschmaschine läuft noch nicht und wir schauen das Fussballspiel Deutschland – Niederlande. Nach der herben Niederlage hüpfen die leicht kränkelnden Kinder sofort ins Bett und wollen ausschlafen: „Bitte nicht mit Töpfen, Pfeifen oder Wasserpistolen wecken!“

Den Erzählungen nach war es eine tolle Sommerfreizeit. Schön, dass die Jungs solche Erfahrungen machen dürfen.

Hilfe bei Hitze

Wie schlemmen Melonen in sämtlichen Variationen. Am besten gut gekühlt. Sehr, sehr erfrischend und lecker.

Heute finde ich die Hitze unerträglicher und schwüler. Ich merke meinen Kreislauf, habe Kopfweh und mache einen kurzen Arbeitstag. Bin ich froh, dass ich das kann.

Der heißeste Tag der Woche

Das sollte heute gewesen sein, zum Wochenende soll es 10° Grad Celsius kühler werden. Wollen wir es mal hoffen.
Bei 34° Raumtemperatur sah es so aus:

Der Mülleimer im Büro wurde zweckentfremdet.

Bei 36° bin ich gegangen. Es war kein arbeiten mehr möglich. Wohin?

Aufs Schulfest. Unerträgliche Hitze, aber glückliche Schüler*innen. Stehen fiel schwer und ich war froh, endlich sitzen zu dürfen, auch wenn es warme Steine waren. Mit anderen Eltern unterhalten, die wir zum Teil grad oft sehen und allen schöne Ferien gewünscht. Morgen ist der letzte Schultag, dann sind auch hier endlich Ferien. Das Klassenzimmer wurde ausgeräumt, wie praktisch, da können die Eltern gleich die Sachen schleppen.

Später geduscht und grad weitergeschwitzt. Ich sitze und schwitze. Es wird eine weitere Tropennacht, aber hey – in 5 Monaten ist Weihnachten! 😉

Dimanche in France

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Wir waren alle zusammen auf einem Konzert und es war super. Es war an einem dieser heißen Tage, daher sind wir später losgefahren als wir ursprünglich wollten.

Auf dem Gelände gab es einen Trinkbrunnen und wir durften auch Flaschen mitnehmen. War das letzte Mal nicht so gewesen. Da musste ich meine kleine Plastikflasche noch abgeben. Nicht mal leer durfte sie mit rein.

Die Bands, die wir gehört haben, waren alle gut. Hauptact war Marcus Miller und das war super. Nicht zu laut, so wie beim letzten Konzert. Außerdem konnten wir sitzen, das war auch angenehm. Obwohl man in den Plastikstühlen schon auch geschwitzt hat. Hat sich aber irgendwie auch nach alte Leute angefühlt. Immerhin, da sassen auch viele junge Leute 😉

Die Leute um uns rum waren manchmal nervig, weil sie so laut gesprochen haben. Ich meine, warum muss ich mit dem Kind die Woche ausdiskutieren während eines Konzertes? Noch dazu während das Kind dicke Kopfhörer aufhat? Also wird es angeschrieen und schreit zurück. Nicht sehr angenehm für die Umgebung. Immerhin haben sie es nach mehreren Ansprachen oder eher Anbrüllen geblickt, dass es durchaus Menschen gibt, die auf ein Konzert gehen, weil sie die Musik hören wollen.

Sonst hat alles gepasst: Super Musik, leckeres Essen und nette Menschen. Und das gewonnene Geld war gut angelegt, hat allerdings auch gerade so gereicht für uns vier.

Sailing

Von diesem Platz aus starten wir unseren Segelausflug. Das ist so toll und macht so Spaß. Die Lehrerin ist wahnsinnig nett. Es passt alles. Trotzdem bin ich nach eineinhalb Stunden ziemlich platt. Das ist schon ganz schön anstrengend, dazu noch so viel Input.
Ich bin erstaunt, wie schnell so ein Boot ist und habe manchmal Angst, ins Wasser zu fallen oder aufs Ufer zu fahren oder einen Schwimmer zu übersehen. Mensch, ist das spannend.

Schade, dass ich das erst jetzt für mich entdeckt habe. Allzu lange bleibt die Lehrerin nicht mehr hier.

Heiß

Es ist heiß und zwar so richtig. Gestern habe ich die Arbeit gekürzt, heute lange Siesta gemacht und dann gegen späten Nachmittag nochmal reingeschaut. Was mache ich morgen? Durcharbeiten, weil.
Immerhin war ich segeln, und das war ja so krass. Richtig toll. Auf einer kleinen Jolle für die man viel Gefühl braucht, sich dauernd bücken muss wegen Segel und ständig Angst haben muss, dass man rausfällt. Es war herrlich!
Leichter Sonnenbrand auf den Backen ist weniger toll, aber vielleicht ist das auch nur noch die Enervierung und morgen seh ich wieder bleich wie immer aus. Na ja, so bleich wie man halt aussehen kann bei der Hitze. Alle haben rote Köpfe und tropfige Haut. Immerhin: alle! Denn es gibt keine Klimaanlage.

Ich hatte mal einen Chef, der hatte in seinem Zimmer eine Klimaanlage. Das heißt, er konnte in Kühle arbeiten während alle anderen geschwitzt haben. Das war blöd! Und wenn er nicht da war, hat die Sekretärin immer die Tür aufgemacht, damit sie auch was von der Kühle abkriegt. Und alle anderen sind zu ihr ins Zimmer, weil es dann immer sehr viel zu besprechen gab. Ätsch, Chef!

anbaden im See

Gestern hat mich das Kind von der Arbeit abgeholt und wir waren das erste Mal im See in diesem Jahr. Das Wasser war erstaunlich warm, aber wir waren ja an Ostern auch im Meer in England. Da war es kalt!

Das Kind wollte nicht ins Strandbad, sondern an den wilden See, ohne Eintritt, Toiletten und Umkleiden. Aber auch ohne Rutsche, sanften Einstieg und Imbissbude. Es wird groß. Wie der Bruder, der sich gerne mit Schulkameraden am See trifft. Von der Ferne haben wir ihn gesehen 😉

So haben wir uns im Wasser ein bisschen abgekühlt, der See ist oberflächlich schon warm, etwas tiefer dann recht kühl. Es gibt auch immer wieder den Wechsel von warm und kalt. Das ist nicht so einfach zum Schwimmen wie im Schwimmbad, wo die Temperatur konstant ist. Doch das Kind kann immer besser damit umgehen. Ich glaube, bald kann es auch alleine an den See.

Wir haben uns danach noch mit dem Mann bei der Eisdiele in der Stadt getroffen und dort ein Eis verspeist. Was für ein schöner Feierabend.

Hitzepause

Nach Tagen mit 30° Grad Celsius und mehr, hat es jetzt „nur“ noch 25° Grad. Dem Kind fröstelt und es möchte eine dicke Jacke anziehen. Und keine Sandalen.

Vielleicht noch Mütze und Handschuhe?

Der Rest der Familie ist froh, dass die Hitze Pause macht und wir ein bisschen auf- und durchatmen können. Nur der Regen fehlt.

London

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Wir waren für eine kurze Auszeit in London. Es war herrlich. Anstrengend, aber auch anregend. Die Großstadt, die Menschen, die Linksfahrerei (wir waren mit dem Auto da).
Gewohnt haben wir in White City. Das Auto durfte im Westfield Shopping Centre bleiben. Das ist ein guter Tip für London: dort kann man sein Auto auch für mehrere Tage unterstellen, es kostet 8 Pfund am Tag. Für Londoner Verhältnisse fast ein Schnäppchen, auf der Straße kostet es mehr als doppelt so viel. Man kann das Auto jederzeit abholen und von dort mit Tube oder Zug weiterfahren. Sehr praktisch.
Da wir „erst“ vor 3 Jahren länger in London waren, haben wir uns das Touri-Gedöns gespart. Das haben wir ja dort alles schon angeschaut. Nun ja, fast alles. Berichte folgen.
Wir sind mit der Fähre von Dunkerque losgefahren, das haben wir das letzte Mal schon so gemacht und das geht super. Unser Ticket lässt zu, dass wir auch eine Fähre früher oder später nehmen können, das nimmt doch etwas Spannung aus der Fahrerei. Vor allen Dingen, da wir ja eine lange Anreise nach Dünnkirchen haben (ca. 600km).

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