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Kategorie: thoughts (Seite 1 von 8)

Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern

Das war das Motto, das wir gestern auf den Weg in die lange Sommerpause bekommen haben. Und heute lese ich es wieder. Das soll ein Zitat von Bloch sein. Ich überprüfe das jetzt nicht. Aber da es mir jetzt zwei Tage hintereinander nahe gelegt wurde, schreibe ich mir das auf, hier und sonstwo, damit ich es immer mal wieder lese und darüber nachdenke.

Im Grunde ist es ganz einfach: think positiv! Wenn ich denke, dass es klappt, klappt es viel eher als wenn ich von vornherein denke, dass ich es nicht schaffe.

Hier gibt es einen Menschen, der immer erst das Negative sieht, egal was und wo. Ich weiss nicht, wie ich diesen Menschen auf einen positiven Weg bringe. Steckt das in manchen Menschen so drin oder ist das anerzogen oder erlernt? Ich betone oft, wie toll etwas ist und wie schön, dass alles geklappt hat. Wenn es nicht so klappt wie geplant, finden wir einen anderen Weg und manchmal ist dieser andere Weg sogar noch besser als der ursprüngliche. Leider springen meine positiven Gedanken nicht einfach so auf diesen Menschen über, er denkt weiterhin erst mal das Schlimmste. Schade!

kinderlos

Die Kinder sind bei Oma und Opa. Und was machen wir?

Wir gehen einkaufen in Frankreich. Wieder zu Hause richten wir unser Essen und setzen uns vor den Fernseher, wir schauen friends auf Englisch und essen dabei Salat mit Thunfisch, Baguette und Roquefort. Es gibt ein Desert, um das wir uns nicht streiten müssen und wir trinken einen Gin Tonic, obwohl noch nicht mal 7 Uhr ist. Später schauen wir noch einen Film, der nix für die Brut ist (Trainspotting 2). Dazu gibt es Flips und Bier.

OMG, war das früher immer so? So entspannt und ruhig?

Aber ich vermisse sie schon auch und freu mich, wenn sie wieder da sind. 🙂

Feiertage unter der Woche sind echt toll. Wir müssen morgen wieder arbeiten, während die Jungs noch bei den Großeltern chillen können.

P.S. Heute war hier im Süden Fronleichnam.

Die erste Eidechse

Heute lief mir die erste Eidechse des Jahres über den Weg. Ich habe mich so gefreut. Und dann auch gewundert. Eidechsen? Was machen die denn in der Nacht, wenn es nochmal kalt wird?

Osterparadoxon

Es ist Frühling und es war Vollmond. Aber kein Ostern, obwohl das eigentlich hätte sein müssen. Nein, es gibt ein Osterparadoxon, nachzulesen im Netz. Ist das nicht spannend?


Vollmond am Morgen.

Aftermath


Happy St. Patrick’s Day!

Vom Füllen des Wagens

Schon wieder ist er fast voll,
der metallene Gitterbauch.
Dabei standen auf meinem Zettel
nur drei Dinge, dich ich brauch.

Und ich dachte, ich sei autonom,
gerade in Entscheidungsfragen.
Doch ich bin nur das fünfte Rad
an meinem Einkaufswagen.

Marco Tschirpke

Morning on a Monday in January

Viel zu früh aufgewacht nach schlechter Nacht. Die Gedanken kreisen immer noch. Immerhin kein schlechter Traum wie die Nacht zuvor. Doch ich überlege, wie ich was vortragen, wie ich was organisieren könnte. Da kommen oft gute Ideen raus, aber es nervt, denn eigentlich will ich schlafen.

Ich döse noch mal weg, nur um kurz drauf wieder auf die Uhr zu schauen. Grad mal eine Viertelstunde rum. Es ist mühsam. Ich lege mich auf den Rücken, um ihn etwas zu entspannen, wird ein langer Tag heute. Mein Hals schmerzt auch immer noch.

Wieder döse ich weg, doch zehn Minuten später schaue ich schon wieder auf die Uhr. Ich könnte noch liegenbleiben, aber ich mag nicht mehr.

Also stehe ich auf und dusche in der Hoffnung, etwas wacher zu werden.
Hallo Montag!

Strasbourg

Gestern Abend als ich nach Hause kam, empfing mich der Mann mit den neuesten Nachrichten aus Strasbourg. Wieder mal kommen die Anschläge ganz in unsere Nähe. Hatte nicht die Bekannte gesagt, dass sie nach Strasbourg auf den Weihnachtsmarkt will? Und wir hatten am Tag noch überlegt, ob wir da nicht mit dem geschäftlichen Besuch am Wochenende hingehen. Haben es dann jedoch wieder – aus Gründen – verworfen. Da bin ich jetzt froh drum.
Andererseits will ich mir das auch nicht nehmen lassen. Ich lasse mich nicht einschüchtern und versuche, mein Leben wie immer zu leben. Kann ich aber nicht, weil es mich doch beeinflusst. Ich fühle mich ohnmächtig und trauere.

Worte

Worte fehlen immer noch, ich habe lange nachgedacht, ob ich hier weitermachen will.

Da die Gedanken sprudeln, kanalisiere ich sie hier. Das hilft mir und ich mag es, zurück zu schauen. Ausserdem denke ich, kann es vielleicht für die Kinder interessant sein. Irgendwann mal. Und für die Freunde, die hier mitlesen. Und alle anderen auch.

Die Umwelt erdrückt mich. Ich kann keine Nachrichten mehr schauen, ohne Tränen zu bekommen. Die Politik in Deutschland verwirrt mich, ich habe Angst um unsere Demokratie. Richtige Angst. Dies hier ist meine kleine heile Welt. Ich lasse manches bewusst außen vor. Wer das doof findet, braucht hier auch nicht zu lesen. Meine Angst schüchtert mich, im Moment zumindest, nicht ein, sondern gibt mir Kraft. Ich will weiterhin in einem Land leben, in dem ich mich wohl fühle, dafür kämpfe ich.

Wenn ….

…. Worte fehlen, bleibt die Stille.

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