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Kategorie: Weihnachten (Seite 1 von 7)

Plätzchenteller 2020


Tja, also dieses Jahr hatte ich nicht so viel Lust zu backen. Die Kinder helfen auch kaum noch. Immerhin essen sie davon 😉 auch wenn manche Plätzchen nicht so lecker sind.

Wo fangen wir an?
Ganz hinten, 12 Uhr sind Mohn-Zitronen-Plätzchen, ist ein Thermomix Rezept und sie schmecken ok. Kann man wieder machen. Den Guss wollte ich erst weg lassen, aber sie schmecken viel besser mit.

Vorne dran, 1 Uhr, sind heavenly hash, der unangefochtene Liebling seit Jahren. Das Rezept muss ich mal aufschreiben, es ist total easy und wurde dieses Jahr von einem Kind gemacht.

Davor, ca. 16 Uhr, sind die Kringel, die es letztes Jahr auch schon gab. Dieses Jahr wurden sie gar nix, sie sind zerlaufen und kleben aneinander. Das war den Aufwand nicht wert. Schmecken aber immer noch ok.

Ganz unten, auf 6 Uhr sind einfache Ausstechende, die ich dieses Jahr ganz klassisch mit Eigelb bestrichen habe, ohne Zeug drauf. So kenne ich sie aus meiner Kindheit und so schmecken sie sehr gut. Wenn Kinder helfen, darf auch gerne wieder Zeug drauf.

Daneben, ca. 19 Uhr, sind Tahiti-Plätzchen, die schmecken gut und sind wieder ein Thermomix Rezept. Sie schmecken nicht sehr weihnachtlich und passen bestimmt auch das Jahr über gut.

Dahinter, schon fast 21 Uhr, kommen Franziskustaler von berlinmittemom, die sind weihnachtlich lecker, kann man wieder machen.

Darunter sind Bärentatzen, wieder ein Thermomix Rezept, die sind sehr sehr lecker und kommen auf die Wiederbackliste. Eigentlich hatte ich nur Eiweiß verwerten wollen, aber das hat sich total gelohnt.

Darunter, mittig, sind Engelsaugen oder Husarenkrapfen, die schmecken nicht so gut. Ich habe 2 verschiedene Marmeladen genommen, einmal gelbe, die sind etwas leckerer und einmal rote, die mag ich nicht so.

Das waren jetzt 8 verschiedene Sorten, ich glaube, das hat sich so in den letzten Jahren hier eingebürgert. Lecker war auch der Christstollen, den ich gleich zu Beginn der Adventszeit gebacken hatte. Ein Lebkuchenhaus gab es dieses Jahr nicht.

Weihnachten 2020

Ohje, wie mir das Gestöhne über Weihnachten auf den Geist geht. Alles ist anders, ja – und?


Wir hätten Weihnachten dieses Jahr vermutlich auch anders verbracht, aber da wir eh nicht so die Großfamilienfeierer sind, ist es doch gar nicht so anders. Wir wären an Heilig Abend in die Kirche gegangen, in den etwas anderen Gottesdienst, da hatte ich mich schon drauf gefreut, da wollte ich auch die Freundin aus Kindestagen treffen. Nun ja, das geht halt leider nicht. Ein Kind freut sich: „die Kirche war schon lästig, lediglich das Feuer und der Punsch hinterher ok“.

An einem der Feiertage wären wir mit der Schwiegerfamilie zum Chinesen gegangen, an einem Tag hätte ich meine Mama besucht. Alles nüscht.

Aber alles auch halb so schlimm.

Ein Kind hat sich Fleisch gewünscht, am liebsten Ente oder Gans, doch das gab es nicht mehr. Also hatten wir eine riesige Pute bestellt. Der Mann freut sich auf die Zubereitung: sie soll die ganze Nacht im Backofen vor sich hin garen. Von mir aus hätte es auch fleischlos bleiben können, aber wenn es für den Rest der Familie so wichtig ist, Fleisch zu essen, füge ich mich dem Familienfrieden.


Ein Kind schabt dazu Spätzle und so wird es ein richtiges Festmahl. Sehr lecker.

Am Nachmittag gehen ein Kind und ich wieder auf eine lange Hunderunde, diesmal mit Spielzeug und es macht uns allen sehr viel Spaß. Ich bin erstaunt, wieviel Energie in unserem Hund steckt. Denn ich bin schon ziemlich platt am Abend 😉

Heilig Abend 2020

Der Tag beginnt für manche früh, für manche früher, Hund sei dank. Erst mal muss ich die Gemüsekiste holen, das nervt ein bisschen mit den Abholzeiten.

Nach dem Frühstück machen wir uns zu dritt mit Hund auf den Weg zum Markt. Es ist nasskalt und nieselt. Obwohl unser Kühlschrank sehr voll ist, gibt es noch ein paar Sachen, die wir einkaufen.

Zum Mittagessen gibt es Raclette. Ein Kind kommt später, aber da Raclette ja lange dauert, sitzen wir noch ein Weilchen zusammen. Danach sind wir alle voll. Der Mann dreht seine Fahrradrunde, ein Kind räumt Küche und Zimmer auf und ein Kind und ich machen uns auf zur Hunderunde.


Wir laufen zur großen Wiese am Stadtrand, dort ist viel los, denn es gibt einen Weihnachtsrundgang. Was für eine tolle Idee! Ich schaue mir das auch genauer an, das Kind tobt lieber mit dem Hund. Wir treffen Bekannte und reden ein bisschen. Die Wiese ist nass und matschig und wir werden ziemlich dreckig.

Gegen 17 Uhr sind wir gut durchgelüftet wieder zu Hause. Der Mann ist auch schon da. Wir trocknen den Hund, ziehen uns um und machen ein bisschen Pause.

Dann gibt es schon wieder Raclette zum Abendessen. Das hatten sich die Kinder so gewünscht und ist ja eigentlich ganz praktisch. Ein Kind hat die Ananas aufgeschnitten, die gibt es jetzt dazu. Sehr lecker. Wir sind nicht so exotisch mit unserer Auswahl. Es gibt Birne, Gorgonzola, Crevetten, Lachs, verschiedene Schinken, Essiggurken, Paprika, Chili, Champignons, Baguette, Tomaten, Kartoffeln, verschiedene Raclettekäse (deutsch, französisch und schweizerisch) Ananas und zum Nachtisch Minimarshmellows. Jeder nimmt, was ihm beliebt und so werden wir alle ziemlich satt!

Normalerweise haben wir die Crevetten aus Frankreich, aber das geht momentan leider nicht. Wir waren auch schon mal experimentierfreudiger, aber es scheint, als ob wir dieses Jahr genug an Experimenten haben.

verfrühte Ferien

Die Jungs haben seit heute Ferien. Bis gestern war noch voll Schule mit vielen Arbeiten, heute schlagartig nix mehr. Sie sind einerseits froh, weil sie noch einige Arbeiten geschrieben hätten, andererseits fällt mal wieder ihr Alltag total weg.

„Die Ferien sind voll blöd“, meinte denn auch ein Kind. „Keine Silvesterfeiern, kein Besuch, keine Partys.“ Was bleibt sind Bett und Netflix. Und ab und zu Besuch, aber da muss man sich ja absprechen, weil nicht jedes Kind gleichzeitig Besuch haben kann. Spontan geht anders. Wie meinte das Kind: „16 ist ein tolles Alter, aber nicht, wenn Corona ist.“

Ich denke mir, so lange Ferien wären ideal zum Wegfahren. Aber geht ja nicht. Immerhin „darf“ ich noch arbeiten. Und ich denke an frühere Zeiten, da gab es das auch, warum stellen sich denn jetzt die Leute alle so an? Ja, ich weiß, jammern auf hohem Niveau. Aber warum stellt sich denn die Gesellschaft so an? Meine Güte, dann haben wir dieses Jahr eben ein etwas eingeschränkteres Weihnachten. Das hält man doch aus, oder? Nun ja, wahrscheinlich bin ich bezüglich Weihnachten etwas emotionslos und nicht die richtige Person.

Immerhin haben wir einen Hund, mit dem wir immer raus dürfen.

Nikolaus 2020

Die Kinder sind schon so groß, dass sie keine Stiefel mehr vor die Tür stellen, sich aber natürlich über den reich gefüllten Nikolausteller am Nikolausmorgen freuen. Bei mir früher gab es immer den Teller, keinen Stiefel, der kam erst später dazu. Gibt es da einen Nord- Südunterschied?

Auf dem Teller liegen jetzt also die fair-trade Nikoläuse, die natürlich Bischöfe sind. Die Hefe Nikoläuse lassen wir uns gleich zum Frühstück schmecken. Ein Kind freut sich sehr über die Litschis und die Schokosachen, die wir später zum Kaffeeklatsch vernaschen.

Den Tag durch hatten wir immer mal wieder kein Internet. Das war störend, ich wollte was backen! Aber auch angenehm, da lagen mal wieder Bücher rum. Danke Nikolaus für die kurze Entschleunigung. 😉

Adventskalender update

Nein, bloß keinen gekauften Adventskalender, dafür sind sie zu groß. Das war ja im Nachhinein auch etwas enttäuschend, immer nur Lego….
Aber den mit den Söckchen, den hätten sie dann schon noch ganz gerne. Ja, also dann mache ich mich mal auf die Socken. 😉

Leider habe ich die Klammern nicht gefunden, die sind wohl beim Umzug untergegangen, in den Weihnachtskisten sind sie jedenfalls nicht. Immerhin finde ich die selbstgemalten Klammern des Kindes, damals, als es uns einen Kalender gebastelt hatte. Also gibt es die.

Tja, und wo soll der Platz sein?
Die wildesten Ideen kommen. Es muss hundesicher sein und nicht zu versteckt, denn dann vergessen es die Kinder. So aufgeregt wie früher sind sie dann doch nicht.

Und was kommt rein?
Kleinkrust zum Spielen brauchen sie definitiv nicht mehr. Auch das Highlight Lego fällt wohl weg. So wird es jeden Sonntag eine Kerze geben. Ich höre sie schon jammern: wie langweilig. Vielleicht noch 2 Gutscheine (auf jeden Fall 2, denn es muss ja gerecht verteilt sein) und eben viel Süßes. Doch auch da muss ich mir was überlegen, denn die großen Kinder kaufen sich ja oft ihre Süßigkeiten selber.

Nun, es wird auf jeden Fall nicht einfacher.

Lebkuchenhaus

Achtung: Beitrag enthält Werbung, da Markennennung.

Eine Zeitlang haben wir in der Adventszeit ein Lebkuchenhaus gebacken. Das hat den Kindern und mir Spaß gemacht. Dieses Jahr haben wir es nicht geschafft, aber wir waren auch nicht so erpicht darauf. Wahrscheinlich sind die Jungs dem Lebkuchenhausalter entwachsen.

Neulich war ich einkaufen und habe diese Packung geschenkt bekommen. Toll, oder? Vor allen Dingen habe ich nicht mal für 5 Euro was eingekauft.

Die Frau vor mir an der Kasse hatte auch schon eines geschenkt bekommen, da dachte ich noch: wer kauft denn jetzt noch ein Lebkuchenhaus? 😉

Die Kinder wollten das Haus nicht aufbauen, sondern einfach die Sachen so essen. 😉 Ist mir auch recht.

P. S. Selbstgebacken schmeckt es natürlich viel besser!

Weihnachtsessen 2019

Auf Wunsch eines Kindes gab es Fleisch. Seit einer Weile essen wir zu Hause kein Fleisch mehr, doch der Wunsch war so groß, dass ihm stattgegeben wurde. Also gab es Pute, Kartoffelbrei und Rotkohl. Voll klassisch und voll lecker.

Ursprünglich war der Wunsch nach Gans oder Ente, das gab es aber nicht mehr oder nicht in dieser Menge. Ein ganzes Tier war dann doch etwas zu viel.

Plätzchenteller 2019


Dieses Jahr gab es fast nur neue Rezepte, von denen nicht alle wiederholungswürdig waren.

Im Uhrzeiger, angefangen bei 12 Uhr:
Kakaokipferl (aus der Schrot und Korn November 2019): sehr lecker

Die hellen Plätzchen darunter:
Erdnuss-Ingwer-Plätzchen: ok, muss man nicht nochmal machen

Rechts nebendran:
Haselnussmakronen: Klassiker hier im Haus, diesmal jedoch etwas zäh.

In der Mitte:
Gewürzblumen nach der Kaltmamsell: lecker, mit Guss bestimmt noch ein bisschen besser

Rechts daneben:
Ausstecherle: Kinderwunsch, vom Kind ausgestochen und verziert. Der Teig (TM-Rezept) war etwas klebrig zum Ausrollen, schmeckt jedoch lecker

auf 6 Uhr:
Heidesand (TM Rezept): lecker, ein Kind mag sie gar nicht

Links daneben:
Nougatplätzchen (TM Rezept): ok, muss man nicht nochmal machen

Darüber, ca 11 Uhr:
Kringel (aus der Schrot und Korn November 2019, Rezept leicht abgewandelt): wiederholenswert lecker. Mit Schokoverzierung wie im Original bestimmt noch besser.

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