alive and kicking

Kategorie: Weihnachten (Seite 1 von 8)

Plätzchenteller 2021

Die Backlust hielt sich in Grenzen und doch wurden es dann wieder einige Sorten. Fangen wir oben (12 Uhr) mit den Kringeln an:

Orangen-Ahornsirup-Kringel werden irgendwie nicht mehr so, wie ich sie in Erinnerung hatte. Schmecken lecker, durch die Glasur etwas besser als sonst schon.

Daneben sind Engelsaugen mit Mohn, die haben noch den Rest Glasur abbekommen. Sie sind durch den Mohn etwas interessanter, aber eigentlich mag ich sie nicht so sehr. Sie bleiben eher liegen, also nicht mehr unbedingt machen.

Darunter sind Walnussplätzchen, ein Thermomix Rezept. Sie sind lecker und schmecken erstaunlich wenig nach Walnuss. Wieder machen!

Daneben sind die Bärentatzen, die waren dieses Jahr sehr hart. So hatte ich sie nicht in Erinnerung. Das Machen ist auch eine etwas klebrige Angelegenheit, für die Verwendung von Eiweiß jedoch ideal. Kann man wieder machen.

Unten, 6 Uhr, sind Kürbiskernkipfel. Da ich noch geriebene Kürbiskerne hatte, war das ein Rezept, das sich anbot. Die waren erstaunlich lecker und haben allen geschmeckt. Wieder machen!

Daneben sind die Schokokipfel, die ein Kind sehr mag. Mit Glasur sind sie noch besser und hübscher. Nächstes Mal hochwertigere Glasur verwenden!

Darüber sind Lebkuchenherzen. Das war eine Backmischung der Mühle. Zählt also nicht wirklich. Schmecken aber lecker.

Dann gibt es noch Mandelstangen. Davon hat die Hundefreundin geschwärmt, so dass ich sie nachgemacht hab (Rezept eine Mischung aus dem Internet) mit allem Firlefanz. Waren der absolute Hit! Unbedingt wieder machen. Die Füllung war Quittengelee, weil das grad offen war.

In der Mitte ist Quittenbrot. Das gab es aus den Resten des Quittengelees, dafür wird ja nur der Saft verwendet. Es schmeckt erstaunlich gut. Früher mochte ich das nicht so. Ich finde, die Kokosflocken passen absolut super dazu, der Mann mag ebendiese nicht so. Nächstes Mal vielleicht mit Sesam?

Heavenly Hash, unser absoluter Liebling, gab es dieses Jahr nicht. Aber das kann man auch gut so mal machen, die sind nicht so weihnachtlich.

Immer noch Weihnachten 2021

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist ein Sonntag und fühlt sich auch so an. Der Hund hat beim Kind im Zimmer geschlafen, also wecke ich beide für die Hunderunde. Wir fahren wieder mit dem Fahrrad und wieder gibt es Sekt, obwohl wir heute nur wenige sind. Die Hunde freuen sich, leider ist unser Hund ein bisschen übermütig. Er ist gerade im Teenageralter und lässt das manchmal sehr raus hängen. Grrrr.
Wir laufen die große Runde, es macht Spaß. Ich trage die neuen Gummistiefel und kann erstaunlich gut darin laufen. Zuerst dachte ich, dass sie zu wabbelig sind.
Wieder zu Hause gibt es Tee und ein paar Plätzchen, wir sind schon spät dran und müssen uns schon bald wieder richten. Heute sind wir zum Essen verabredet, aber vorher müssen wir uns noch testen lassen. Das Kind und ich fahren schon mal los, die Testzentren haben alle zu, also versuchen wir es am Altersheim, dort haben wir Glück und können getestet werden. Wir sind froh, dass wir negativ sind. Während wir auf das Ergebnis warten, kommt der Mann dazu und so fahren wir gemeinsam mit den Rädern zum Chinesen. Dort wartet schon die weitere Familie. Wir essen lecker vom Buffet. Es ist nicht so voll wie sonst, aber da ist durchaus angenehm. Der Chinese macht zum Jahresende zu und wir bekommen den Tisch, an dem wir essen, zum Kauf angeboten. Sollen wir zuschlagen?
Nach dem Essen fahren wir beim Impfzentrum durch, doch die Schlange dort ist so lang, dass wir lieber weiter nach Hause fahren. Probieren wir es morgen nochmal. Es regnet sehr und wir kommen ziemlich nass zu Hause an, also werfen wir unsere Kleider gleich in die Waschmaschine. Das andere Kind ist inzwischen arbeiten gegangen, wir haben ihn heute noch gar nicht gesehen.
Der Mann wird von der Freundin zum Wandern abgeholt, ich weiß nicht, wo sie im Regen wandern wollen….
Das Kind und ich Chillen. Dann schnappe ich mir den Hund und laufe noch eine Weile im Dämmerlicht. Die Weile wird länger als gedacht und ich bin ganz schön lange unterwegs. Es ist schön, die beleuchteten Häuser zu sehen und ich geniesse die Zeit draußen.
Ziemlich nass komme ich nach Hause. Der Mann ist schon längst wieder da und richtet sich Abendbrot. Ich habe keinen Hunger und richte mir einen Obstteller, das Kind will sich was kochen.
Wir schauen anschliessend noch ein paar Folgen Ted Lasso. Das Kind ist in seinem Zimmer. Später gehe ich mit dem Hund nochmal raus, es regnet wieder sehr und wir werden zum ixten Mal nass heute. Egal, wir laufen ja nur um den Block. Als ich nach Hause kommt, ist das arbeitende Kind auch schon zu Hause. Nach und nach verschwinden wir in unseren Betten.
Das war ein ziemlich ruhiges und entspanntes Weihnachten. Es war warm und regnerisch, aber auch gemütlich.

Weihnachten 2021

Schon das zweite Weihnachten ohne Kirchenbesuch. Die Kinder vermissen es nicht. Oder doch, die Pfadfinder Kirche mit dem Feuer und dem Punch war schon auch schön.
Ich bin schon früh zur Hunderunde verabredet und wir laufen mit der Meute. Es gibt Sekt, aber wir können im Laufen nur schlecht trinken, also bleiben wir immer wieder stehen. Die alte Hündin ist heute nicht dabei, so kommen wir immerhin etwas schneller voran. Da ich inzwischen immer mit dem Fahrrad fahre, dauert es ein bisschen länger, bis ich wieder nach Hause komme. Mann und Kind sitzen am Frühstückstisch, an den ich mich dazu setze. Ich brauche meine Tasse Tee am Morgen.
Schon bald fangen der Mann und das Kind an, das Mittagessen vorzubereiten. Es gibt Käsefondue. Ja, wir können immer noch Käse essen. Dazu gibt es Feldsalat. Zum Mittagessen steht auch das andere Kind auf und wir essen zu 4. Das ist echt selten geworden. Um so mehr geniesse ich es. Das Fondue schmeckt echt lecker, die Käse sind sehr gut zusammen gestellt, das kann der Käsmann vom Markt echt gut.

Danach ruhe ich mich aus, das Kind geht arbeiten, der Mann fährt Fahrrad und das andere Kind chillt. Später laufe ich noch eine Runde mit dem Hund.
Dann ist auch schon fast Abendessenszeit, wir richten uns den Rest Baguette und fangen früh mit dem Film an. Wir wollen Endgame schauen, das geht 3 Stunden! Und ist wirklich ein bisschen zu lang. Es dauert eine Stunde, bis sich das Team gefunden hat, eine Stunde, bis alle Steine gefunden wurden und eine Stunde wird gekämpft. Während das Kind sich fürs Bett richtet, gehe ich noch die letzte Runde mit dem Hund. Das andere Kind ist inzwischen auch nach Hause gekommen und bringt Geschenke von der Arbeit mit: ein Gugelhupf und eine Flasche Wein. Es freut sich sehr. Als ich endlich im Bett liege, ist schon wieder fast Mitternacht.

Heilig Abend 2021

Der heilige Abend beginnt nicht so früh, aber auch nicht mit Ausschlafen. Die Kinder arbeiten heute beide und wir Erwachsenen gehen mit dem Hund auf den Markt. Dort treffen wir Familie und setzen uns noch raus in einem Café. Der Mann ist da mit der Beute schon wieder auf dem Heimweg. Ich treffe noch einige Bekannte und freue mich. Es fängt ziemlich an zu regnen und wir rutschen unter dem Dach etwas enger zusammen, aber immer noch mit Abstand. Warm und Regen, typisches Weihnachtswetter.
Wieder zu Hause füttere ich den Hund und gehe nochmal einkaufen für die Dinge, die es auf dem Markt nicht gibt. Als ich zurück komme, ist der Mann schon am Kochen und ein Kind am Chillen. Das andere Kind arbeitet noch länger.
Nach dem Mittagessen (Suppe) mache ich ein Päuschen auf dem Sofa. Später falte ich Wäsche zusammen und räume ein bisschen auf. Das Übliche halt. Das andere Kind kommt nach Hause und hat sich Besuch mitgebracht, kurz drauf bringt es den Besuch aber schon wieder zum Bahnhof. Ich laufe noch eine Runde mit dem Hund, es dämmert schon und regnet immer mal wieder. Die anderen bereiten derweil die Sachen für das Raclette vor. Später schlemmen wir.
Danach schauen wir noch einen Film: Sleepers. Ich kenne ihn, aber er packt mich trotzdem noch. So heftig.
Die Kinder verziehen sich ins Bett bzw. in ihr Zimmer und ich laufe noch eine Runde mit dem Hund. Dann gehe ich auch ins Bett, inzwischen hat der neue Tag schon angefangen.

gerüstet


Die Stadt hat sich gerüstet. Vermutlich liegen hier in einigen Tagen schon die ersten Bäume.

Nachtrag 27.12.2021: Der erste Baum liegt bereits hier.

Plätzchenteller 2020


Tja, also dieses Jahr hatte ich nicht so viel Lust zu backen. Die Kinder helfen auch kaum noch. Immerhin essen sie davon 😉 auch wenn manche Plätzchen nicht so lecker sind.

Wo fangen wir an?
Ganz hinten, 12 Uhr sind Mohn-Zitronen-Plätzchen, ist ein Thermomix Rezept und sie schmecken ok. Kann man wieder machen. Den Guss wollte ich erst weg lassen, aber sie schmecken viel besser mit.

Vorne dran, 1 Uhr, sind heavenly hash, der unangefochtene Liebling seit Jahren. Das Rezept muss ich mal aufschreiben, es ist total easy und wurde dieses Jahr von einem Kind gemacht.

Davor, ca. 16 Uhr, sind die Kringel, die es letztes Jahr auch schon gab. Dieses Jahr wurden sie gar nix, sie sind zerlaufen und kleben aneinander. Das war den Aufwand nicht wert. Schmecken aber immer noch ok.

Ganz unten, auf 6 Uhr sind einfache Ausstecherle, die ich dieses Jahr ganz klassisch mit Eigelb bestrichen habe, ohne Zeug drauf. So kenne ich sie aus meiner Kindheit und so schmecken sie sehr gut. Wenn Kinder helfen, darf auch gerne wieder Zeug drauf.

Daneben, ca. 19 Uhr, sind Tahini-Plätzchen, die schmecken gut und sind wieder ein Thermomix Rezept. Sie schmecken nicht sehr weihnachtlich und passen bestimmt auch das Jahr über gut.

Dahinter, schon fast 21 Uhr, kommen Franziskustaler von berlinmittemom, die sind weihnachtlich lecker, kann man wieder machen.

Darunter sind Bärentatzen, wieder ein Thermomix Rezept, die sind sehr sehr lecker und kommen auf die Wiederbackliste. Eigentlich hatte ich nur Eiweiß verwerten wollen, aber das hat sich total gelohnt.

Darunter, mittig, sind Engelsaugen oder Husarenkrapfen, die schmecken nicht so gut. Ich habe 2 verschiedene Marmeladen genommen, einmal gelbe, die sind etwas leckerer und einmal rote, die mag ich nicht so.

Das waren jetzt 8 verschiedene Sorten, ich glaube, das hat sich so in den letzten Jahren hier eingebürgert. Lecker war auch der Christstollen, den ich gleich zu Beginn der Adventszeit gebacken hatte. Ein Lebkuchenhaus gab es dieses Jahr nicht.

Weihnachten 2020

Ohje, wie mir das Gestöhne über Weihnachten auf den Geist geht. Alles ist anders, ja – und?


Wir hätten Weihnachten dieses Jahr vermutlich auch anders verbracht, aber da wir eh nicht so die Großfamilienfeierer sind, ist es doch gar nicht so anders. Wir wären an Heilig Abend in die Kirche gegangen, in den etwas anderen Gottesdienst, da hatte ich mich schon drauf gefreut, da wollte ich auch die Freundin aus Kindestagen treffen. Nun ja, das geht halt leider nicht. Ein Kind freut sich: „die Kirche war schon lästig, lediglich das Feuer und der Punsch hinterher ok“.

An einem der Feiertage wären wir mit der Schwiegerfamilie zum Chinesen gegangen, an einem Tag hätte ich meine Mama besucht. Alles nüscht.

Aber alles auch halb so schlimm.

Ein Kind hat sich Fleisch gewünscht, am liebsten Ente oder Gans, doch das gab es nicht mehr. Also hatten wir eine riesige Pute bestellt. Der Mann freut sich auf die Zubereitung: sie soll die ganze Nacht im Backofen vor sich hin garen. Von mir aus hätte es auch fleischlos bleiben können, aber wenn es für den Rest der Familie so wichtig ist, Fleisch zu essen, füge ich mich dem Familienfrieden.


Ein Kind schabt dazu Spätzle und so wird es ein richtiges Festmahl. Sehr lecker.

Am Nachmittag gehen ein Kind und ich wieder auf eine lange Hunderunde, diesmal mit Spielzeug und es macht uns allen sehr viel Spaß. Ich bin erstaunt, wieviel Energie in unserem Hund steckt. Denn ich bin schon ziemlich platt am Abend 😉

Heilig Abend 2020

Der Tag beginnt für manche früh, für manche früher, Hund sei dank. Erst mal muss ich die Gemüsekiste holen, das nervt ein bisschen mit den Abholzeiten.

Nach dem Frühstück machen wir uns zu dritt mit Hund auf den Weg zum Markt. Es ist nasskalt und nieselt. Obwohl unser Kühlschrank sehr voll ist, gibt es noch ein paar Sachen, die wir einkaufen.

Zum Mittagessen gibt es Raclette. Ein Kind kommt später, aber da Raclette ja lange dauert, sitzen wir noch ein Weilchen zusammen. Danach sind wir alle voll. Der Mann dreht seine Fahrradrunde, ein Kind räumt Küche und Zimmer auf und ein Kind und ich machen uns auf zur Hunderunde.


Wir laufen zur großen Wiese am Stadtrand, dort ist viel los, denn es gibt einen Weihnachtsrundgang. Was für eine tolle Idee! Ich schaue mir das auch genauer an, das Kind tobt lieber mit dem Hund. Wir treffen Bekannte und reden ein bisschen. Die Wiese ist nass und matschig und wir werden ziemlich dreckig.

Gegen 17 Uhr sind wir gut durchgelüftet wieder zu Hause. Der Mann ist auch schon da. Wir trocknen den Hund, ziehen uns um und machen ein bisschen Pause.

Dann gibt es schon wieder Raclette zum Abendessen. Das hatten sich die Kinder so gewünscht und ist ja eigentlich ganz praktisch. Ein Kind hat die Ananas aufgeschnitten, die gibt es jetzt dazu. Sehr lecker. Wir sind nicht so exotisch mit unserer Auswahl. Es gibt Birne, Gorgonzola, Crevetten, Lachs, verschiedene Schinken, Essiggurken, Paprika, Chili, Champignons, Baguette, Tomaten, Kartoffeln, verschiedene Raclettekäse (deutsch, französisch und schweizerisch) Ananas und zum Nachtisch Minimarshmellows. Jeder nimmt, was ihm beliebt und so werden wir alle ziemlich satt!

Normalerweise haben wir die Crevetten aus Frankreich, aber das geht momentan leider nicht. Wir waren auch schon mal experimentierfreudiger, aber es scheint, als ob wir dieses Jahr genug an Experimenten haben.

verfrühte Ferien

Die Jungs haben seit heute Ferien. Bis gestern war noch voll Schule mit vielen Arbeiten, heute schlagartig nix mehr. Sie sind einerseits froh, weil sie noch einige Arbeiten geschrieben hätten, andererseits fällt mal wieder ihr Alltag total weg.

„Die Ferien sind voll blöd“, meinte denn auch ein Kind. „Keine Silvesterfeiern, kein Besuch, keine Partys.“ Was bleibt sind Bett und Netflix. Und ab und zu Besuch, aber da muss man sich ja absprechen, weil nicht jedes Kind gleichzeitig Besuch haben kann. Spontan geht anders. Wie meinte das Kind: „16 ist ein tolles Alter, aber nicht, wenn Corona ist.“

Ich denke mir, so lange Ferien wären ideal zum Wegfahren. Aber geht ja nicht. Immerhin „darf“ ich noch arbeiten. Und ich denke an frühere Zeiten, da gab es das auch, warum stellen sich denn jetzt die Leute alle so an? Ja, ich weiß, jammern auf hohem Niveau. Aber warum stellt sich denn die Gesellschaft so an? Meine Güte, dann haben wir dieses Jahr eben ein etwas eingeschränkteres Weihnachten. Das hält man doch aus, oder? Nun ja, wahrscheinlich bin ich bezüglich Weihnachten etwas emotionslos und nicht die richtige Person.

Immerhin haben wir einen Hund, mit dem wir immer raus dürfen.

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