dblog

alive and kicking

Kategorie: WMDEDGT (Seite 1 von 4)

WMDEDGT im Juni 2019

Sämtliche Info zu WMDEDGT findet sich bei Frau Brüllen.

Der Fünfte im Juni ist ein Mittwoch. Die Nacht war kurz, weil warm. Alle Fenster sind weit offen, um die etwas frischere Morgenluft in die Wohnung zu lassen. Ansonsten ist alles fast wie immer:

6:20 Uhr stehe ich auf, bin schon eine Weile wach und mag nicht mehr liegen. Ich setze Teewasser auf, räume die Spülmaschine aus und wieder ein und mache Tee. Mist, der Blick in den Kalender zeigt mir, dass ich einen gestrigen Geburtstag vergessen habe. Das Kind steht auf. Das andere Kind ist diese Woche in Frankfurt zum Praktikum. Wir frühstücken Joghurt mit Erdbeeren, lecker. Der Mann steht auf und wir trinken zusammen Tee.
Das Kind richtet sich für die Schule, nur noch diese Woche, dann sind Ferien. Ich richte mich für die Arbeit.

Um 7:30 Uhr komme ich bei der Arbeit an, erst mal das Büro durchlüften, es stockt mir fast den Atem, so schlecht ist die Luft. Emails checken, telefonieren, was man halt so macht. Um 9:00 Uhr ist die erste Besprechung, die ich fast vergesse. Ich werde geschult. Etwas schlauer gehe ich wieder ins Büro, um weiter zu arbeiten. Eine Kollegin ist sehr verzweifelt und fragt, ob ich Zeit habe, mit ihr in eine Besprechung zu gehen, ihr wird grad alles zu viel. Kein Problem, ich beruhige sie und wir gehen um 11:00 Uhr gemeinsam zum nächsten Termin. Da kommt einiges an Arbeit auf uns zu.

12:00 Uhr: Mittagspause. Heute hinter dem Haus, die Geburtstagskollegen laden ein. Das ist schön! Danach weiterarbeiten. Zwischendurch Kind anrufen, denn ich komme heute erst viel später nach Hause. Alles ok. Das Kind ist groß genug, um selbständig zur Musikschule zu gehen. 🙂

15:30 Uhr: ich kopiere noch was für die nächste Besprechung, da ertönt ein lauter Knall. Die Kollegin, die bei offener Tür im Zimmer sitzt, und ich schauen uns an. Dann rennen wir los zur Treppe. Alle anderen Türen öffnen sich ebenfalls, die Leute rennen zur Treppe, es zischt irgendwo. Ich bin leicht verunsichert, was ist passiert? Der Kollege gibt Entwarnung, eine Gasflasche ist explodiert, aber nix weiter passiert. Na ja, so ganz beruhigt mich das nicht. Die Kollegen und ich machen uns auf den Weg zur Besprechung im anderen Gebäude, Gesprächsthema ist natürlich die Gasflasche.

15:45 Uhr: letzte Besprechung, die Luft ist raus, doch ich muss Protokoll schreiben, also dementsprechend aufpassen. Die Gruppe, die beim Geburtstagsessen war, stinkt nach Knoblauch. Manche auch nach Bier. Die anderen tun mir leid. Es geht heiß her, die Themen sind emotionsgeladen. Draußen kühlt es auch nicht ab.

17:45 endlich fertig, ich packe meine Sachen und fahre zur Verteilstation unserer solidarischen Landwirtschaft. Wir haben seit heute unseren Anteil halbiert, da lerne ich unsere neue Partnerin kennen und den Ablauf, wenn man nur einen halben Anteil hat. Ich habe lange gezögert, das zu machen, doch jetzt probieren wir das einfach mal aus.

18:45 endlich zu Hause mit einer halben Kiste Gemüse. Kurze Lagebesprechung mit dem Mann, das Kind lernt (!).

19:15 ich richte mich für meinen Sport. Trotz Hitze ist die Bude voll und wir schwitzen noch ein bisschen extra.

20:30 alle wieder zu Hause.

21:30 Kind liegt schon länger im Bett und wir schauen noch einen Tatort aus der Mediathek.

23:30 ich falle ins Bett, es ist immer noch zu heiß zum Schlafen.

WMDEDGT im April 2019

Es ist der 5. und da fragt Frau Brüllen immer, was man so macht den Tag durch. Hier kommt also unser Tag, es ist ein Freitag:

Morgen
Ich bin schon früh wach, zu viele Gedanken sind in meinem Kopf, also stehe ich schon um 6:15 Uhr auf. Ich setze Teewasser auf und ziehe mich an. Im Bad ist die Heizung angegangen, es ist wohl kalt draußen. Und immer noch dunkel. Ich richte Tee und räume die Spülmaschine aus. Die Jungs stehen nacheinander auf, heute gibt es mal keinen Stress im Bad. Ein Kind trinkt Tee und frühstückt Müsli, das andere Kind möchte nix. Ich auch nicht, mir reicht heute der Tee. Wenn der Mann nicht da ist, ist die Teekanne eh viel zu viel. Ich Gewohnheitstier. Eigentlich wollte ich doch die kleine Kanne nehmen. Die Jungs richten sich für die Schule und gehen um 7 Uhr aus dem Haus. Ich schreibe noch kurz eine Email an den Fussballtrainer und richte mich dann auch. Heute bin ich etwas später dran als sonst und die Schülerhorden sind schon durchgezogen. Vereinzelte Schüler sind noch unterwegs. Die werden garantiert zu spät kommen. Viertel vor Acht bin ich bei der Arbeit und arbeite. Da gibt es gute Neuigkeiten und ich freue mich. Vor lauter Arbeit vergesse ich fast, dass ich einen Massagetermin habe. Danke Arbeitgeber, dass du das ermöglichst, das tut so gut.

Mittag
Da ich heute kochen muss, der Mann ist ja nicht da, höre ich früh auf und gehe noch geschwind einkaufen auf dem Heimweg. Na ja, so kurz vor Mittag gehen alle einkaufen, so geschwind wird das nicht. Es gibt Backofenkartoffeln, Fischstäbchen und Spinat. Das Gemüse kommt von unserem Ernteanteil, ein Essen, das beide Kinder mögen. Ein Kind hat freitags immer früh aus, wir kommen gleichzeitig zu Hause an. Ich hetze in der Küche und gebe ein paar Anweisungen: Aufräumen, aufräumen, aufräumen. Als das andere Kind kommt, eskaliere ich kurz, dann ist alles wieder gut und wir essen gemütlich.

Nachmittag
Nach dem Essen lege ich mich hin, ich bin so platt. Leider wird das mit dem Ausruhen nichts, die Jungs hören laut Musik und singen mit. Eigentlich schön, aber mir zu laut. Wäre ich nur arbeiten gegangen. So mache ich Haushalt: Spülmaschine einräumen, Waschmaschine anstellen und Wäsche abhängen, später dann aufhängen. Zwischendurch gibt es Kaffeeklatsch, aber ohne Kaffee. Wir trinken Tee, ich finde es total schön, dass ein Kind immer mit mir Tee trinkt. Dazu gibt es Reste von gestern: kalten Grießbrei und ich spendiere noch eine Tafel Schokolade. Ein Kind macht sich auf den Weg zur Musikschule, das andere Kind zockt. Ich setze Teig für den Hefezopf an. Das eine Kind kommt nach Hause und zockt, das andere Kind macht sich auf den Weg zum Freund und nimmt sein Sportzeug gleich mit. Ich putze in der Küche und hänge dann am Computer ab.

Abend
Das andere Kind geht zur Kirchenveranstaltung. Als beide aus dem Haus sind, mache ich mich auch auf den Weg. Eigentlich wollte ich das schon früher, aber wenn die Jungs zocken, ist es besser wenn jemand zu Hause ist, da sie sonst nicht aufhören. Ich hole etwas Bärlauch und gehe noch ein bisschen spazieren, auch wenn es eher kühl und unfreundlich ist. Beide Kinder sind erstaunlich früh wieder zu Hause. Das Abendessen lassen wir ausfallen zu Gunsten von Chips, Radieschen und Birne. Dazu schauen wir fern: Catch und noch ein bisschen Bülent. Die Jungs verschwinden um 11 Uhr ins Bett, ich schreibe noch den Eintrag, etwas später kommt der Mann nach Hause und erzählt vom Konzert, bei dem er war. Um 11:45 Uhr liege ich auch im Bett.

WMDEDGT März 2019

Immer am 5. fragt Fr. Brüllen, was man so macht den Tag über. Also schreibe ich mal auf, was wir heute so gemacht haben:

6:30 Uhr aufstehen, duschen, anziehen. Danach eine Tasse Tee trinken, den der Mann währenddessen gemacht hat. Wir bereden uns kurz und dann breche ich auf zur Arbeit. Die Kinder liegen noch in ihren Betten, sie haben ja die ganze Woche noch Fastnachtsferien.

7:30 Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Es ist sehr ruhig, weil viele in Urlaub sind. Jemand fragt mich um Rat, das ist etwas persönlich und ich weiss nicht recht, wie ich eine schlechte Nachricht überbringen soll. Ich gebe ein paar Tipps und hoffe, dass das machbar ist.

12:30 Fertig mit der Arbeit, ich radle nach Hause. Es ist immer noch stürmisch, aber längst nicht mehr so wie gestern. Ein Stückchen habe ich auch Rückenwind, wie schön!

13:00 Wir essen, was das Kind gekocht hat: Rotkohl (hatte der Mann schon vorgekocht), Frikadellen und Kartoffelbrei. Das hatte ich mir gewünscht, als wir Rotkohl in der Gemüsekiste hatten. Es hat mir supergut geschmeckt.

14:00 Besuch kommt spontan vorbei. Es gibt Espresso, Tee und Kakao.

14:30 Ein Kind geht mit mir in die Stadt. Wir treffen dort seinen Freund und machen bei der Fastnacht mit. Es gibt Hexenfrass und unsere Beute ist recht ordentlich. Es ist ziemlich viel los und wir treffen einige Bekannte.

16:00 Wir sind wieder zu Hause, der Freund kam auch gleich mit. Die Jungs zocken. Ich mache so Haushaltsdinge und das andere Kind arbeitet an der GFS.

18:00 Das Kind begleitet den Freund noch nach Hause. Vom Rest Kartoffelbrei bereite ich eine Suppe zu. Dazu gibt es noch von der Beute.

18:30 Kind ist wieder da und wir essen zu Abend.

19:30 Die Jungs wollen noch einen Film schauen, es wird eine Folge von „Fast and Furious“, wie die letzten Abende schon. Etwas ätzend. Immerhin kann ich nebenher stricken.

21:30 Die Kinder verabschieden sich ins Bett. Ich lese im Internet.

23:30 Ich schreibe noch den Artikel und gehe dann auch ins Bett. Morgen nochmal arbeiten, dann habe ich für den Rest der Woche Urlaub.

WMDEDGT Februar 2019

MORGEN
Der Wecker geht schon vor 6 Uhr an…. aber ich stehe erst 20 nach 6 auf. Heute wird ein anstrengender Tag. Die Morgenroutine ist wie immer: Tee machen, Tee trinken, manche essen was, manche nicht. Die Jungs gehen zusammen um kurz nach 7 aus dem Haus, dann bin ich dran, danach der Mann.

Bei der Arbeit schaue ich erst kurz in meine mails, wie immer. Heute sind viele aufgelaufen und mein Speicher ist voll, ich müsste mal wieder aufräumen. Jetzt richte ich erst mal das Besprechungszimmer, in dem wir uns heute Mittag treffen werden. Dann gehe ich ins andere Gebäude, da dort ein Workshop statt findet. Auch dort helfe ich beim Richten: Tassen hinstellen, Kuchen schneiden und was noch so anfällt. Um 9 Uhr sind die meisten Leute da und wir können beginnen. Es gibt einiges zu besprechen. Zwischendurch mal eine kurze Pause, da gibt es Kaffee und Kuchen. Ich probiere alle Kuchen und finde sie alle lecker, der gekaufte vom Bäcker ist sehr süß, die selbstgemachten sind richtig, richtig lecker. Da ich weiß, daß ich kein Mittagessen haben werde, esse ich ein bisschen mehr. 😉
Die Mittagspause verspätet sich etwas und so kann ich gleich vom Workshop zur Besprechung hetzen. Schnell wieder ins andere Gebäude. Zum Glück muss ich nicht mehr viel richten. Zwischendurch nochmal Emails checken und manches gleich klären.

NACHMITTAG
Um 13 Uhr fängt die Besprechung an, es ist zwischendurch etwas zäh, mir fehlt das Mittagessen und ein bisschen Pause. Dann geht es aber schon wieder. Kurz vor Schluss explodiert mein Kuli und ich bin sehr verschmutzt. Gegen 17 Uhr sind wir fertig. Ich auch! Meine Hände sehen ziemlich mitgenommen aus und ich werde sehr bemitleidet. Schnell räume ich auf und mache mich auf den Weg in die Stadt. Noch kurz einkaufen und dann nach Hause.

ABEND
Das eine Kind ist schon im Sport, das andere Kind hört Musik. Wir quatschen ein bisschen, dann zockt das Kind und ich richte meine Sachen fürs Abendprogramm. Der Mann kommt nach Hause und wir richten Abendbrot, heute nur zu dritt. Nach dem Essen richte ich mich für meinen Kurs. Dort gibt es ein bisschen Durcheinander wegen der Räume, aber auch das können wir klären. Nach dem Kurs gehen wir noch was trinken. Leider macht die Kneipe schon bald zu und so werden wir um kurz nach 10 rausgeschmissen. Das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert! Immerhin bin ich so nicht so spät zu Hause.
Ein Kind richtet sich gerade fürs Bett, als ich nach Hause komme, die anderen schauen noch Fussball: DFB Pokal Dortmund gegen Bremen. Ich setze mich dazu und schaue noch mit, das Spiel ist spannend und geht ganz schön lange. Schliesslich verliert Dortmund im Elfmeterschiessen. Schade!
Da ist schon fast halb 12, das Kind richtet sich fürs Bett und wir Erwachsenen schauen noch ein bisschen Nachrichten. Nebenher schreibe ich diesen Tag auf und gehe dann kurz nach 12 ins Bett.

Mehr Tagesabläufe sammelt die Frau, die brüllt; wie immer am 5.

WMDEDGT Januar 2019

Neues Jahr, neues Glück. Immer am 5. eines Monats fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, kurz WMDEDGT und da mache ich doch gerne mit.
Der erste fünfte in 2019 ist ein Samstag:

7:00 Uhr: ich bin wach. Nachdem die Nacht vorher so schlecht war, fühle ich mich ausgeruht, bleibe aber noch ein bisschen liegen.

7:20 Uhr: Die Müllabfuhr kommt und macht einen Höllenlärm. Zum Glück kommt sie sonst nicht am Samstag, sondern unter der Woche. Das ist ja grauenvoll.

7:30 Uhr: Ich stehe auf, kann eh nicht mehr schlafen. Draußen ist es noch dunkel, die Wohnung ist ebenfalls ruhig und dunkel. Der Rest der Familie ist noch im Ferienmodus.

7:40 Uhr: kurzer Blick ins Internet, dann entscheide ich mich doch lieber für Lesen. Die Ruhe muss ich ausnutzen!

9:30 Der Mann steht auf und macht Tee. Es schneit und schneit, aber es bleibt kaum was liegen. Immerhin reicht es für ordentlich Chaos auf den Straßen. Bin ich froh, heute nicht raus zu müssen.

10:00 Wir überlegen kurz, die Kinder zu wecken, lassen es dann aber und frühstücken alleine. Es gibt Schwarztee und Dreikönigskuchen. Leider kommt die Figur schon wieder beim Aufschneiden raus. Irgendwie habe ich ein Händchen dafür. Ich verstecke sie wieder ein bisschen.

10:30 Ein Kind steht auf und liest auf dem Sofa. Der Mann richtet sich für den Markt. Ich stopfe die erste Waschmaschine.

11:30 Die Kinder sind jetzt beide auf und frühstücken gemeinsam. Ein Kind hat die Figur im Kuchen. Es freut sich sehr. Es hatte neulich schon die Figur. Das muss aber ein gutes Jahr für ihn werden.

12:30 Der Mann ist wieder zurück mit der Beute vom Markt.

13:00 Wir essen, es gibt Kartoffelpuffer mit ofengebackener roter Bete und Salat. Dazu Soße und Dip.

14:00 Ich packe die dritte Waschmaschine voll und lege die trockene Wäsche zusammen.

14:30 Wir spielen zu dritt Monopoly, ein Kind chillt derweil.

15:30 Wir essen Schokolade aus dem Adventskalender und hören auf mit Monopoly. Der Mann wird abgeholt für eine Aufnahme.

16:00 Die Jungs zocken zusammen. Ich bin beschäftigt mit Wäsche, Küche und anderem Zeug.

17:00 Die Jungs machen noch ein bisschen was für die Schule. Es ist etwas zäh und zieht sich….

18:30 Abendessen. Es gibt Brot mit Zeug und Salat. Während wir essen kommt der Mann heim.

20:00 Ein Kind möchte „Groß gegen Klein“ schauen, also richten wir alles dafür her. Dazu gibt es Cola, die vom Filmmarathon eines Kindes übrig geblieben sind. Danke.

23:30 Die Sendung ist endlich fertig. Ich habe währenddessen gestrickt, die Socken sind fast fertig! Die Kinder gehen ins Bett.

24:00 Ich schreibe noch meinen Tagesablauf fertig und gehe dann auch ins Bett. Gute Nacht!

WMDEDGT Dezember 2018

Immer am fünften schreit die Bloggemeinde: WMDEDGT, angeführt von Frau Brüllen. Und ich mache gerne mit:

Der fünfte im Dezember ist ein Mittwoch.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, wie jeden Morgen. Kurz darauf steht ein Kind auf und setzt Teewasser auf. Etwas später stehen der Mann und ich auf, ein Kind darf heute länger schlafen, weil es Praktikum hat und das erst später anfängt. Wir frühstücken zu dritt. Es gibt Müsli, Honigbrot und Mandarinen. Wer isst was?

Kurz nach 7 geht das Kind aus dem Haus, danach ich und dann der Mann. Die übliche Reihenfolge. Ich bin heute ein paar Minuten früher dran und komme voll in den Schülerverkehr. Anstrengend.

Bei der Arbeit ist noch alles ruhig. Wichtige mails sind gekommen und ich starte gleich los. So mag ich das!
Arbeit, Arbeit, Arbeit. Zwischendurch kurze Pause mit Aachener Printen, sehr lecker. Die hat wohl irgendjemand abgeliefert.

12:30 Uhr mache ich Pause. Wir treffen uns im Restaurant, in dem das große Kind gerade Praktikum macht. Da waren wir gestern schon.

Nach dem Essen fahren der Mann und das Kind nach Hause, ich wieder zur Arbeit. Ich arbeite viel länger als geplant, weil es so viel zu besprechen gibt. Eigentlich wollte ich früh nach Hause und mit den anderen kaffeeklatschen, daraus wird aber nix. Ich hetze nach Hause, da ist schon fast halb 5, das Kind kommt gerade aus der Musikschule, der Mann ist schon unterwegs zum Bahnhof und das andere Kind beim Praktikum. Schade, den Mann sehe ich erst am Samstagabend wieder. Das Kind immerhin heute Abend. Das zehnjährige Kind zockt (dabei ist mittwochs eigentlich zockfrei, das ging heute wohl etwas unter), ich fange mit dem Text hier an, dann gehen wir los unsere Gemüsekiste abholen. Das ist mir alleine zu schwer. Kaum sind wir zu Hause, muss das Kind schon wieder los zum Sport. Es ist ein wirrer Tag heute.

Um 19:20 Uhr verlasse ich das Haus zum Sport. Als ich eine Stunde später wieder komme, ist das Kind zurück vom Sport und frisch geduscht. So ists fein! Wir richten uns Abendbrot. Es gibt einfach nur Brot mit was drauf und dazu warmen Tee. Dem Kind ist nämlich kalt.

Kurz nach halb Acht kommt das andere Kind nach Hause. Es hängt die Kleider gleich im Trockenraum auf und duscht. Ich richte ihm derweil einen Hustentee. Dann sitzen wir zusammen in der Küche und quatschen über den Tag und das Essen und das Morgen. Währenddessen isst das Kind die Weihnachtsplätzchen auf, die wir für den Nikolaus gerichtet hatten. Kein Problem, dann gibt es für den nochmal neue. Er bekommt bei uns immer ein Glas Milch und Kekse. Kanadische Tradition, die ich hier weitergebe. Die Kinder überlegen, ob der Nikolaus vielleicht lieber einen Gin hätte. Dann läge er morgen früh besoffen im Treppenhaus und sie könnten ihn kennenlernen. Lassen wir aber, er muss ja die ganze Nacht noch arbeiten, also lieber keinen Alkohol, nicht, dass er die Runde nicht mehr schafft.

Die Kinder gehen danach brav ins Bett, es ist auch schon fast halb 10! Ich hänge eine Runde nasse Wäsche auf, lese ein bisschen und schreibe das hier.

Morgen wird der Tag hoffentlich etwas ruhiger.

WMDEDGT November 2018

Ja, ja, schon wieder der 5. und Frau Brüllen fragt nach dem Tagebuch des Tages. Hier also mein Tag:

Um 6 Uhr klingelt der erste Wecker. Die Herbstferien sind vorbei und so schälen wir uns alle aus den Betten. Letzte Woche war ich immer alleine morgens, heute sitzen wir mal wieder zusammen bei Tee und Müsli.

Um 7 Uhr gehen die Kinder aus dem Haus, ich danach ins Bad.

Um 7: 20 gehe ich aus dem Haus. Bei der Arbeit ist noch wenig los, die Kollegen trudeln erst später ein. Wir schwätzen kurz, wie das Wochenende war, einige hatten ja Brückentag und viel unternommen. Danach Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Um 12:30 Uhr fahre ich nach Hause, der Mann hat gekocht und sobald das Kind kommt, essen wir gemeinsam. Das andere Kind hat heute Nachmittagsschule und kommt erst später.

Um 13: 45 fahre ich wieder zur Arbeit, ich überreiche meiner Kollegin meine Handreichungen. Sie freut sich. 🙂

15:15 mache ich Feierabend. Auf dem Heimweg kaufe ich noch schnell Zeug ein.

15:45 komme ich nach Hause, die Kinder sind inzwischen beide da und chillen oder sitzen noch an den Hausaufgaben.

Um 16:00 fange ich an ein Brot zu backen. Zwischendurch immer wieder Pause, weil das Brot gehen muss. Da steht dann Haushalt an: Wäschewaschen, Aufräumen, Wäsche verräumen, Spülmaschine …. das Übliche. Wir haben eine kurze Teezeit und die Jungs zocken.

Um 18:00 Uhr kommt das Brot aus dem Ofen, es ist ein typisches Kinderbrot, hell und nicht zu würzig. Kommt auch gut bei den Kindern an. Ein Kind isst noch die Reste von heute mittag auf. Der Mann ist auch inzwischen da und wir essen gemeinsam Abendbrot.

Danach richten sich die Kinder, Schulsachen packen, Kleider richten, Schlafanzug anziehen und wir schauen noch 3 (!) Folgen Big Bang. Es ist so lustig, dass wir gar nicht aufhören können.

Um 20:30 verschwinden die Kinder ins Bett und ich arbeite noch ein bisschen.

21: 30 endgültig Feierabend. Wir schauen noch fern: Berlin Babylon und fallen irgendwann ins Bett. Morgen geht es wieder so früh raus und es wird ein anstrengender Tag.

WMDEDGT Oktober 2018

Huch, heute ist ja der 5.
Am 5. gibt es das Tagebuchbloggen bei Fr. Brüllen. Da mach ich doch gerne mal wieder mit, hier also mein Tag:

Viel zu spät gehe ich ins Bett, es ist schon nach 12, aber ich hatte so einen schönen Abend mit Freundinnen, da bin ich noch ein bisschen aufgedreht.

Viel zu früh werde ich geweckt und stehe auf. Es gibt Tee und Mooncakes für den Mann und mich. Die Kinder schlafen noch, heute ist schulfrei wegen pädagogischem Tag.

Es ist noch dunkel draußen, als ich zur Arbeit fahre. Nach und nach kommen die Kollegen dazu. Ich mache sehr früh Feierabend und fahre wieder nach Hause. Dort erwartet mich leckerstes Mittagessen: Fried Chicken, selbstgemacht. Es schmeckt echt supergut.

Nach dem Essen mache ich mich auf den Weg zu einer nicht so angenehmen Sache. Ich fahre auf einen Dorffriedhof, weil dort jemand, den ich kenne, beerdigt wird. Es ist eine große Dorfbeerdigung und sehr traurig. Da stehen wir in der Knallsonne, es hat 24°C (!) und weinen. Wieder mal passt das Wetter so gar nicht. Regen, Sturm, Weltuntergang, wo seid ihr?

Auf dem Nachhauseweg fahre ich beim Bäcker vorbei um Kaffeeklatsch zu holen. Dort treffe ich meine Mama und wir quatschen ein bisschen. Das mag ich so gerne, spontan jemanden treffen, da fühle ich mich zu Hause. Nach der Beerdigung tut das gut, denn ich habe immer noch Tränen in den Augen.

Zu Hause freuen sich die Jungs über den Kaffeeklatsch, den wir auch gleich verputzen. Danach wird aufgeräumt, Wäsche gewaschen und gezockt.

Kurz vor 6 gehe ich mit einem Kind zum Sport. Ich möchte mit einem Trainer reden, da noch ein paar Sachen zu klären sind. Aber genau dieser Trainer ist noch nicht da. Also lasse ich das Kind dort und gehe in die Stadt. Ich schlendere, ohne was zu kaufen. Ist irgendwie auch doof und macht keinen Spaß. Schließlich gehe ich nochmal in die Sporthalle, schaue ein bisschen zu und rede mit dem Trainer, der jetzt da ist.

Als alles geklärt ist, fahren wir wieder nach Hause. Der Mann und das andere Kind haben die Reste vom Mittagessen aufgewärmt und wir dürfen uns an den gedeckten Tisch setzen.

Nach dem Essen wird geduscht und dann gibt es noch 2 Folgen Big Bang Theory. Anschliessend hüpfen die Jungs ins Bett und ich widme mich dem Hefeteig, den ich vor dem Sport noch angesetzt hatte. Als der Hefeteig im Ofen ist, schreibe ich diesen Text. Gleich werden wir noch eine Folge Babylon Berlin anschauen und dann ebenfalls ins Bett fallen. Zum Glück ist morgen Wochenende.

WMDEDGT 08/2018

Im August 2018 ist der Fünfte ein Sonntag. Immer am Fünften sammelt Frau Brüllen die Tagebucheinträge. Das war bei uns los:


Als ich ins Bett gehe, ist es immer noch fürchterlich warm. Die Jungs schwitzen in ihren Betten. Wir schlafen alle schlecht.


Ach herrje, am Morgen ist es immer noch so warm.

Wir schlafen aus, aber nicht so lange. Manche noch weniger lang. Da wir zum Geburtstag eingeladen sind, fällt das Frühstück kurz aus. Es ist auch schon 9 Uhr.

Nach dem Frühstück ist vor dem Bad putzen. Da der Mann nicht da ist, übernehme ich seinen Part. Als wir alle fertig sind, dusche ich noch schnell und ziehe mich an. Dann ist auch schon halb 12 und wir richten uns.

Viertel vor 12 sitzen wir im Auto. Es ist heiß, die Fahrt zum Glück nur kurz. Aber zu lang, um mit dem Rad zu fahren. Hätte ich sonst gerne gemacht.

Um kurz nach 12 kommen wir an, gerade noch rechtzeitig zum Sektempfang. Manche Verwandte sind schon da, andere noch nicht. Die Zugfahrer verspäten sich sowieso.

Schliesslich sind alle da und wir sitzen beim Essen. Es ist voll lecker. Das Menu ist zusammengestellt, so fällt das manchmal lästige Raussuchen aus der Karte weg. Und es ist für jeden was dabei. Die Jungs schlagen zu. Nur beim Gemüse halten sie sich zurück. „Das gibt es zu Hause so viel.“

Es gibt Salat oder Festtagssuppe zur Vorspeise. Hauptspeise ist Kalb mit Kräuterkruste und Poularde mit Rahmchampignons, dazu Pommes dauphine und Spätzle (selbstgemacht, die besten überhaupt) und verschiedene Gemüse.
Zum Nachtisch gibt es Limonensorbet mit Früchten.
Es schmeckt wirklich fantastisch. Die Atmosphäre ist auch sehr entspannt.

Nach dem Essen spielen die Jungs Fussball. Manche Erwachsenen bewegen sich ein bisschen. Normalerweise machen wir einen längeren Spaziergang, aber bei der Hitze will niemand laufen.

Später gibt es noch Kaffee und verschiedene Kuchen und Torte.

Es schmeckt wieder sehr lecker und ich bin erstaunt, das wir alle noch so viel essen können, obwohl wir doch eigentlich satt sind 😉 Ich inklusive.

Als wir nach Hause kommen ist es schon relativ spät. Wir hatten die Schwimmsachen dabei, falls wir uns noch abkühlen wollten, aber heute will keiner. Wir wollen heim. Vollgefressen quälen wir uns die Treppen hoch und kommen in eine nicht wirklich kühle Wohnung.

Wir versorgen unsere Sachen, die Waschmaschine und die Spülmaschine laufen auch noch. Da wir viele Tomaten haben, die matschig werden, mache ich noch eine Tomatensauce auf Vorrat. Kann man immer brauchen. Die Jungs zocken derweil. Später schauen wir noch einen Film: Antman.

Als die Jungs im Bett sind, hänge ich noch schnell die Wäsche auf. Dann richte ich mich, um den Mann vom Bahnhof abzuholen. Das war ein langes, anstrengendes Wochenende für ihn und ich bin gespannt, was er zu erzählen hat.

Um 11 sind wir wieder zu Hause. Ich bin froh, dass wir wieder vollständig sind. Wir quatschen noch lange, es ist eh zu heiß zum Schlafen, doch irgendwann in den frühen Morgenstunden fallen wir müde in die Betten.

WMDEDGT 07/2018

Der fünfte ist ein Donnerstag im Juli 2018. Der Tag ist ziemlich durchgetaktet, weil wir einiges vorhaben. Das Wetter ist schwülwarm und eher unangenehm, nein, besser als gestern, zwischendurch nieselt es immer wieder leicht.

Alle Beschreibungen finden sich wie immer bei Frau Brüllen.

Mein Donnerstag sieht heute so aus:

6:15 Das Kind weckt mich

6:20 Das Kind hat Teewasser aufgesetzt

6:25 Ich stehe auf und bereite Tee

6:35 Das Kind frühstückt und wir trinken zusammen Tee. Danach richtet das Kind sich und seine Sachen

7:00 Das frühe Kind sagt dem späten Kind Tschüss und geht dann

7:05 Das späte Kind steht auf

7:20 Wir frühstücken zusammen

7:30 Wir richten uns und machen, was man morgens so macht

8:00 Wir machen uns auf den Weg in die Schule. Der Weg ist heute etwas spannender, weil in manchen Straßen Sperrmüll ist.

8:15 Das Kind hüpft von meinem Rad und geht in die Schule.

8:30 Arbeitsbeginn

14:30 Arbeitsende

14:45 schnell noch ein bisschen einkaufen

15:00 Ankunft zu Hause

15:30 Das Grundschulkind hat donnerstags Mittagschule und kommt jetzt erst heim. Es hatte Geld dabei und sich in der Stadt mit Essen eingedeckt. Das frühe Kind war schon zu Mittag zu Hause und hat sich selbst versorgt.

16:00 Wir fahren nach Karlsruhe

17:00 Wir stehen im Stau, zum Glück nur kurz

18:00 Wir essen afrikanisch

19:00 Wir treffen den Mann an der Straßenbahnhaltestelle, er nimmt ein Kind mit. Sie gehen auf ein Konzert.

19:30 Das andere Kind und ich sitzen im Kino und schauen Han Solo

22:15 Der Film ist fertig

22:20 Wir holen das Auto und parken direkt neben der Straßenbahnhaltestelle

22:40 Mann und Kind kommen mit der Straßenbahn

22:45 Wir fahren nach Hause

23:40 Ankunft zu Hause, jetzt aber schnell ins Bett.

24:00 Die Erwachsenen trinken noch ein Bier und reden ein bisschen

Ältere Beiträge

© 2019 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑