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WMDEDGT Juni 2020


Der 5. im Juni ist ein Freitag.

Die Nacht war gar nicht gut: mein Hirn ist noch hin und her geschwappt vom Segeln und die Fertigpizza lag schwer in meinem Bauch. Etwas gerädert stehe ich um kurz vor 7 auf, ich richte mich und fahre los zur Arbeit. Es regnet etwas und ich werde ein bisschen naß.

Um 7:30 bin ich bei der Arbeit. Normalerweise bin ich um diese Zeit erst mal alleine, doch heute ist mein Kollege schon da. Ich mache mir einen Tee und arbeite. Der andere Kollege kommt auch schon bald, das ist ungewöhnlich, dass wir alle so früh da sind. Wir unterhalten uns ein bisschen über die Zeitungsartikel, die ein Kollege weitergeleitet hat. Ist ja nett, wenn die Kollegen sich so kümmern. Mit der Kollegin bespreche ich die nächste Woche, sie möchte ein paar Tage frei machen. Endlich kriege ich auch das Protokoll fertig und schicke es zur Prüfung erst mal weiter. Um kurz nach 12 fahre ich schon wieder Richtung Heimat.

Um 12:30 Uhr komme ich zu Hause an, alles ist ruhig. Wollte nicht ein Kind kochen? Ich bin etwas enttäuscht, mache mich aber gleich ans Kochen. Dann bin halt ich dran! Es gibt ein schnelles Essen: Spaghetti Pesto, fertige Gemüsefrikadellen und Salat. Ein Kind deckt den Tisch und weckt das andere Kind auf. Dieses Kind macht dann noch Salatsoße. Na also! Es ist etwas bedröppelt, weil es das Kochen verschlafen hat. Wir essen gemeinsam.

Um 13:45 lege ich mich ein bisschen hin und schlafe auch ein. Die Nacht war echt schlecht. Es fällt mir schwer wieder in die Welt zurück zu kommen. Ich setze mich noch ans Laptop und suche Unterlagen zusammen, die ich nächste Woche brauche.

Um 15:30 Uhr gibt es Getreidekaffee für mich, Tee für ein Kind und Kekse für alle. Die Jungs zocken und ich schreibe noch schnell ein paar Emails. Dann mache ich mich los zum Einkaufen, wir brauchen noch Brot fürs Abendessen, ich bin zu faul welches zu backen. Eigentlich will ich schon seit ein paar Tagen Brot backen, der Sauerteig schreit schon im Kühlschrank.

Als ich wieder zurück bin, sind die Jungs immer noch am Zocken, machen dann aber Schluß. Um 17:30 habe ich eine online Pilates Session. Pilates habe ich noch nie gemacht und ich schaue mir das mal an. Es ist ziemlich kraftaufwendig, macht aber Spaß. Leider habe ich einen lädierten Fuß, so dass ich nicht alles mitmachen kann. Um 18:30 Uhr bin ich fertig und dusche.

Danach gibt es Abendessen mit türkischen Kringeln, die nicht Simic sind. Ich weiss nicht mehr, wie sie heißen, schmecken aber uns allen. Dazu gibt es Käse, Aufstrich, Tomaten, Mozzarella und Kohlrabi.

Um 19:30 Uhr sind wir fertig und räumen auf, die Jungs richten den Fernseher, heute gibt es Chips, haben sie beschlossen, denn der Freitagabend zählt schon als Wochenende. 🙂

Der Film geht lange und die Jungs gehen danach ins Bett. Ich richte noch ein paar Sachen und gehe dann, gegen 23:30 Uhr auch ins Bett. Es war ein ruhiger Freitag, ein Kind hatte den ganzen Tag den Schlafanzug an. So muss das sein in den Ferien! Ich falle müde ins Bett und hoffe auf eine bessere Nacht.

Weitere Tage gibt es bei Frau Brüllen zu lesen.

WMDEDGT Mai 2020


Der Fünfte im Mai 2020 ist ein Dienstag. Krise hin oder her, Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag so machen und alle antworten, hier mein Tag:

Um 6:30 Uhr höre ich das Schulkind im Bad. Ich stehe auf und bereite Tee zu, den wir anschliessend gemeinsam trinken. Danach richtet sich das Schulkind und fährt mit dem Fahrrad um kurz nach 7 Uhr los in Richtung Schule (ohne Helm, tsts).

Der Rest der Familie schläft noch während ich mich richte und dann auch losfahre zur Arbeit, wo ich um ca. 7:40 Uhr ankomme. Es sind relativ viele Personen da, so allmählich kommen immer mehr zur Arbeit. Um 10 Uhr habe ich eine Besprechung in persona mit einer Person, die ich nicht kenne. Da wir nicht ohne weiteres ins Gebäude kommen, warte ich vor der Tür auf die Person. Es ist ruhig, ich höre dem Vogelgezwitscher zu und bewundere die blühenden Sträucher um mich. Und bin entsetzt, wie wenig ich mich auskenne: ich kann weder die Melodien den entsprechenden Vogelarten noch das Gebüsch zuordnen. Als die Person kommt, können wir uns immerhin gleich zuordnen, da sonst niemand da ist. Wir sind bei der Besprechung nur zu dritt und sitzen im Besprechungsraum brav auseinander. Trotzdem besser also per video. Die Person ist sehr nett und sympathisch, mal schauen, was draus wird.

Um 12:00 Uhr fahre ich nach Hause, der Tisch ist schon gedeckt, so dass ich mich nur hinsetzen muss. Die Jungs haben lecker gekocht, es gibt gebratenen Käse, Gnocchi und Tomatensosse.

Da meine Nacht nicht so gut war, lege ich mich nach dem Essen hin und ruhe mich etwas aus. Um 14:30 Uhr starte ich das Home Office mit leidigem Internet. Das macht keinen Spaß, aber ich muss auch nicht viel tun. Also mache ich nochmal Tee für den Kaffeeklatsch, den wir um 15:45 Uhr zu uns nehmen. Es gibt von den Ostersüßigkeiten.

Ein Kind setzt sich nochmal an die Schulaufgaben, ein Kind liest und ich gehe um halb 5 los zum Einkaufen für die nächsten Tage. Ein Kind schreibt mir einen Zettel, was es alles braucht für die weltbeste Lasagne. Es wird ein ganz schön großer Einkauf, aber das reicht dann hoffentlich wieder ein Weilchen.

Um halb 6 verabschiede ich mich in ein Zimmer, um online Yoga zu machen, die Jungs zocken derweil im Nebenraum, der Geräuschpegel geht grad noch so. Beim Yoga geht es heute besonders um die Atmung, das tut mir gut, das Maskentragen ist doch etwas unangenehm, da passt das. Heute komme ich auch etwas besser rein als beim letzten mal. Nur beim Handstand streike ich, das machen meine Handgelenke nicht mit. Nach einer guten Stunde bin ich fertig und dusche. In der Zeit richten die Jungs das Abendbrot, es gibt Seelen vom Markt, die sehr lecker sind. Und Tomaten, mit denen die Jungs ziemlichen Quatsch machen, es ist ein lustiges Essen.

Anschliessend bespricht ein Kind die Schulaufgaben mit dem Mann, ein Kind räumt ein bisschen die Küche auf und ich setze Holunderblüten an, um daraus Gelee zu kochen. Um Punkt 8 Uhr sitzen wir alle im Wohnzimmer und schauen den Planet der Affen. Das hatte sich ein Kind gewünscht. Dazu gibt es Chips und ein Süßgetränk. Wie zur Zeit grad ganz oft. Nach dem Film schauen wir noch die Nachrichten, die Jungs richten sich derweil fürs Bett. Danach sind die Erwachsenen dran.

Um 23 Uhr schreibe ich diesen Beitrag, dann werde ich noch ein bisschen lesen und danach schlafen.

Der Mann war heute nicht so präsent, weil es ihm nicht so gut ging.

In der Vor-Corona Zeit war ich dienstags immer weg am Abend, ich weiß gar nicht mehr, wie ich das geschafft habe, ich bin grad so müde am Abend und froh, nicht mehr raus zu müssen. Trotzdem vermisse ich ein bisschen die Abende außer Haus.

WMDEDGT April 2020


Es ist April. Und es ist der 5. Da sammelt Frau Brüllen immer die Fangemeinde des Tagebuchbloggens um sich. Here we go, das war unser Tag:

Der 5. April ist ein Sonntag. Die Jungs sind sehr durcheinander, was für ein Tag gerade ist, da sie kaum noch Termine haben.

Für mich fängt der Tag früh an, weil ich noch vor dem Laptop hocke, während alle anderen schon im Bett sind. So ca. 12:30 mache ich dann auch mal meine Äuglein zu.

Um 6 höre ich die ersten Töne im Haus, ich döse aber noch vor mich hin, bis ich um 8 Uhr aufstehe. Ich lese die Sonntagszeitung. Die anderen werden nach und nach wach und um 9:30 frühstücken wir gemeinsam. Es gibt Toastbrot (yeah, wir haben noch eines bekommen) und die verschiedenen Aufstriche dazu. Wir besprechen unseren Tag und die kommende Woche. Steht ja nicht so viel an, aber manches muss halt doch gemacht werden.

Nach dem Frühstück verzieht sich der Mann in die Küche um das Mittagessen vorzubereiten. Die Jungs putzen das Bad und ich kümmere mich um die Wäsche. Zwischendurch und nebenher räumen wir alle etwas um und auf. Wie immer in letzter Zeit.

12:30 gibt es Mittagessen, der Mann hat gekocht und es gibt Fleisch. Dazu Nudeln und Gemüse, es schmeckt lecker. Obwohl ich das Fleisch gar nicht brauche, aber der Rest der Familie freut sich.

Nach dem Mittagessen schauen wir noch das making of des Films an, den wir gestern Abend gemeinsam geschaut haben: Bohemian Rhapsody. Ein Kind verzieht sich lieber auf sein Zimmer. Wir schauen ganz schön lange und reden noch über live aid. Dazu gucken wir dann noch das Original auf YouTube.

Anschliessend gibt es Eiscreme zum Kaffeeklatsch. Da sind alle immer schnell bei Tisch!

Danach gehen die Jungs raus zum Kicken, ich schwinge mich aufs Rad und fahre zum Friedhof und der Mann bleibt zu Hause und räumt.

Es ist total warm. Die Handschuhe, die noch auf meinem Fahrrad liegen, brauche ich nicht. Auch die Mütze bleibt zu Hause. Ein Kind hat kurze Hosen an. Ich fahre durch die Sonne und geniesse das Draußensein. Auf dem Friedhof ist relativ viel los und ich vermisse die Person, mit der ich sonst immer dort bin. Fehlt mir grad. Ich giesse die Gräber, sie sind ganz ausgetrocknet. Ein Baum wurde gefällt, schade, das war so ein schöner großer Baum. Ich schaue noch bei einem anderen Grab vorbei, dort giesse ich aber nicht. Danach fahre ich zum anderen Friedhof, auch dort gibt es zwei Gräber zu besuchen, nein, ich entdecke noch jemandes Grab. So wie ich mir das dachte. Es macht mich trotzdem betroffen. Ich setze mich auf eine Bank in die Sonne und geniesse die frische Luft. Ich habe ganz viele Gedanken in mir.

Als ich nach Hause komme, ist der Mann immer noch am Sachen machen. Ich verziehe mich auf mein Bett und lese ein bisschen. Da ich unterwegs Bärlauch gepflückt habe, überlege ich, was ich damit machen könnte. Inzwischen sind auch die Jungs nach Hause gekommen und wollen zocken.

Während die Jungs zocken, bereite ich Bärlauchbutter zu. Danach richten wir das Abendessen, es gibt Brot mit Bärlauchbutter und Käse. Wie immer, räumen wir anschliessend gemeinsam auf, ein Kind bringt noch den Müll nach draußen, weil die Tonnen schon dort stehen.

Inzwischen ist Abend und wir schauen einen Film, dazu gibt es Chips, Erdnüsse und Spezi oder Bier. Mitten im Film fallen die Speziflaschen auf dem Tisch um und es gibt eine Sauerei. Also wird nochmal das Wohnzimmer geputzt. Alle helfen mit, damit es schnell geht und wir weiterschauen können. Es ist ein Film von Jackie Chan und er ist lustig wie immer.

Nach dem Film gehen wir der Reihe nach ins Bad und dann ins Bett. Ich schreibe noch diesen Beitrag. Inzwischen habe ich etwas Kopfweh, heute wird es nicht mehr so lang und ich hoffe auf eine ruhige Nacht. War wohl doch zu viel Sonne heute.

Das war unser Sonntag zu Corona Zeiten.

WMDEDGT März 2020

Der fünfte im März ist ein Donnerstag in der ersten Schulwoche nach den Fastnachtsferien.

Ich stehe wie immer um ca. 6:20 Uhr auf, ziehe mich an und gehe in die Küche, um Tee vorzubereiten. Nach und nach kommt der Rest der Familie dazu. Wir trinken Tee, oder auch nicht. Manchmal essen manche was, heute nicht.

Die Kinder gehen um kurz nach 7 Uhr gemeinsam aus dem Haus. Ich richte mich und bin bald auch auf dem Weg zur Arbeit. Dort angekommen, arbeite ich und arbeite ich und arbeite ich. Zur Mittagszeit fahre ich wieder nach Hause. Der Mann hat gekocht und um ca. 13 Uhr sitzen wir zu dritt beim Mittagessen, es gibt Spaghetti Carbonara. Ein Kind hat Mittagsschule und kommt nicht nach Hause. Nach dem Essen kurzes Chillen für das Kind (heute keine Hausaufgaben, yeah!), ich stelle die Waschmaschine an und dann gehen wir bald schon los in die neue Wohnung. Dort streichen wir noch ein paar Sachen.

Um 16 Uhr sind wir wieder zu Hause. Dort treffen wir das Mittagsschulkind an. Es richtet sich gerade, weil es gleich noch Pfadfinder und anschließend Kungfu hat. Donnerstag ist so ein voller Tag. Wir besprechen noch kurz den Tag, bevor es wieder loszieht. Das andere Kind und ich ruhen uns kurz aus, dazwischen noch Wäsche aufhängen und eine neue Maschine anstellen.

Um 17 Uhr geht auch das andere Kind aus dem Haus und fährt zum Fußball. Es regnet ziemlich. Oweio, da kommt es bestimmt schon patschnass an. Trotz Regen fahre ich mit dem Fahrrad kurz in die Stadt, weil ich noch ein Geschenk kaufen möchte. Nach kurzem Überblick durch die Geschäfte, kaufe ich das, was ich ursprünglich vorhatte. Gebongt.

Wieder zu Hause, richte ich noch ein paar Sachen, räume auf und um und – hänge nochmal Wäsche auf. Bald schon kommt der Mann nach Hause und wir besprechen den Tag.

Um 19:20 richte ich mich für meine Abendverabredung. Im Treppenhaus treffe ich das durchnässte Kind an und gebe kurze Instruktionen, wie es die nassen Sachen versorgen soll. Dann fahre ich schon wieder los in die Stadt, natürlich alles mit dem Fahrrad. Um 19:30 komme ich an, die Freundinnen sind auch gerade angekommen. Wir essen und quatschen, das tut echt gut.

Gegen 21:40 wird abkassiert, der Laden schließt bald und wir machen uns auf den Heimweg, diesmal ohne langes Reden vor dem Restaurant, weil …. es regnet. Ich fahre nach Hause und werfe unterwegs noch eine Karte ein, Geschenk folgt dann persönlich.

Um 10 Uhr bin ich zu Hause, gar nicht mal so nass. Ich setze mich zum Mann vor den Fernseher und schaue noch mit ihm die Nachrichten an. Nebenher erzählen wir uns ein bisschen vom Tag.

Etwas später, um kurz nach 23 Uhr richte ich mich fürs Bett, vorher versorge ich noch die nassen Sachen der Kinder, in der Hoffnung, dass morgen alles getrocknet sein wird.

Im Bett kann ich nicht schlafen, zu viele Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Das habe ich oft, wenn ich abends noch weg war. Ich ärgere mich, weil ich müde bin und schlafen möchte. Irgendwann klappt es endlich, doch es wird eine unruhige Nacht. Draußen tobt der Sturm (wie heißt er diesmal?) und in meinem Kopf tosen die Gedanken.

Alle fünfe sammelt wie immer Frau Brüllen. Danke dafür!

WMDEDGT Februar 2020

Wieder ist der fünfte und wieder fragt Frau Brüllen: WMDEDGT, nachzulesen bei ihr.

Hier mein Tag an einem sonnigen, aber kalten Mittwoch im Februar:

6 Uhr: der Wecker geht los
6.20: ich stehe auf, räume die Spülmaschine aus und mache derweil Tee, wie jeden Morgen
6.30: ein Kind steht auf und richtet sich und seine Sachen

7.00: ich gehe mit dem Kind in den Keller und entlasse es auf den Schulweg
7.05: der Rest der Familie ist derweil aufgestanden, das andere Kind hat erst später Schule, wir trinken noch eine Tasse Tee zusammen, der Mann presst Orangen für Saft aus
7.15: ich richte mich
7.30: ich fahre zur Arbeit
7.45: bei der Arbeit

9.45: Teamsitzung, heute mit Kollegin, die noch in Elternzeit ist

10.30: Meeting, um neue Arrangements bei der Arbeit zu besprechen. Ich komme mir etwas überrumpelt vor.

11.30: Material richten für den Workshop. Es gibt neue Richtlinien, so dass das alles nicht mehr so einfach ist. Aber gemeinsam schaffen wir das.

12.15: die Kollegen sind schon beim Mittagessen, ich setze mich noch dazu. Es gibt leckere Gemüselasagne
12.45: Raum für den Workshop richten

13.10: Workshop

14.50: kurze Kaffee- und Kuchenpause.

17.30: Workshopende. Wir haben längst nicht alle Themen bearbeitet, also wird es in naher Zukunft nochmal einen Workshop geben. Wir reden noch ein bisschen. Dann räumen ein paar Leute noch auf, ich auch. Meine Nachrichten auf dem Handy überschlagen sich, ich kriege nur am Rande mit, was in Thüringen abgeht, aber das reicht mir schon.

18.30: Ankunft zu Hause, ein Kind bringt mir die leere Gemüsekiste. Ich fahre noch mal los und hole unser Gemüse.
18.50: Gemüse geholt und nach Hause geschafft. Ich bin platt und lege mich kurz hin.

19.05: Waschmaschine anstellen. Ein Kind braucht morgen seine Fussballkleider.
19.20: auf zum Sport

20.15: Sport Ende. Beschwingt laufe ich nach Hause.
20.30: Duschen
20.45: Wäsche aufhängen

21.00: Arbeit für morgen vorbereiten und dazugehörige Emails schreiben. Kindern gute Nacht sagen.
21.30: Threema Nachrichten lesen. Da ploppt grad einiges hoch. Unfassbar. Wiederholt sich hier die Geschichte?
21.45: auf dem Sofa sitzen und im Internet lesen, den Text schreiben und der Freundin antworten.

22.15: Sex Education schauen, danach Bett

WMDEDGT Januar 2020

Achtung: Werbung, da Markennennung. Wir haben alles selbstbezahlt und keinerlei Vergünstigung bekommen. Die Beschreibung spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

Immer am 5. fragt die Frau, die brüllt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Kurz: WMDEDGT. Da schreibt die Bloggerwelt ihren Tag auf und alle versammeln sich dann bei ihr. Ich finde es immer wieder spannend, bei anderen mitzulesen und schreibe auch meinen Tag gerne auf. Dank an Frau Brüllen, die das Sammeln auf ihrer Seite immer übernimmt.

Der erste 5. in 2020 ist ein Sonntag. Ich wache um 7:50 auf und stehe auch gleich auf. Ein Kind ist unterwegs und ein Kind schläft aushäusig. Also setze ich mich ans Laptop und geniesse die Ruhe.

Um 8:50 frühstücken wir zu dritt. Bei Kerzenschein gibt es Croissants aus Frankreich und Tee. Wir waren gestern in Frankreich einkaufen, weil wir unbedingt nochmal Dreikönigskuchen gebraucht haben. Hah, jetzt haben wir 3, die Menge müsste laut Angaben für 20 Personen reichen. Habe ich schon erwähnt, dass wir gute Esser sind. 😉

Um 9:50 fahren wir los und holen das andere Kind ab, das bei einem Freund geschlafen hat. Wir fahren gleich weiter in den Europapark, dort kommen wir gegen 10:50 Uhr an. Wir erwischen einen super Parkplatz, das hatten wir schon lange nicht mehr. Obwohl viel los ist, sind die Wartezeiten durchaus akzeptabel und wir fahren einige Achterbahnen, schauen uns Shows an und essen was im Restaurant Spices. Sehr lecker und preislich ok. Ausserdem treffen wir einige Bekannte. Hatten wohl mehrere die gleiche Idee. 😉

Gegen 18 Uhr sind wir wieder daheim. Ich wäre gerne noch länger geblieben, ich mag den Park im Winter am Abend, aber der Rest der Familie wollte nach Hause. Komisch, sonst ist es eher umgekehrt.


Lieblingsachterbahn im Mondschein.

Wieder zu Hause räumen wir unsere Sachen auf und schauen noch einen Film, Shaft, die Neuverfilmung. Sehr lustig. Dazu gibt es Chips, hauptsächlich für die Kinder.

Um 21 Uhr richten sich die Kids fürs Bett. Morgen ist hier noch Feiertag, das ist richtig schön, so ein echter Zusatztag: Montag frei! Also gibt es noch eine Folge Southpark auf englisch, das haben die Jungs grad für sich entdeckt. Also gehen sie erst um 21.45 Uhr ins Bett, aber wie gesagt, morgen ist hier ja noch frei.

Wir Erwachsenen schauen später noch Downton Abbey bei einem Glas Bier.

Das war ein schöner erster fünfter im neuen Jahr.

WMDEDGT Dezember 2019

Immer am 5. sammelt die Frau, die brüllt, Tagebucheinträge. Hier ist meiner:

Der fünfte im Dezember ist ein Donnerstag. Da es gestern Abend spät wurde, beginnt der Tag etwas zäh, doch irgendwie wie immer. Es ist sehr kalt, zum Teil sind die Fenster beschlagen. Gestern Abend auf der Heimfahrt wollte die Schaltung am Fahrrad auch nicht so zügig wie sonst, sie war sehr zäh. Aber – ich mag die Kälte.

6:00 der Wecker klingelt
6:20 ich stehe auf
6:40 es gibt Tee und Kuchen für ein Kind und mich
6:55 das Kind geht
7:00 der Mann steht auf und ich trinke noch ein Tässchen Tee mit ihm
7:20 ich fahre zur Arbeit, es ist sehr kalt
7:40 bei der Arbeit
Arbeit, Arbeit, Arbeit

12:30 Mittagspause, ich fahre nach Hause
13:00 Mittagessen, ein Kind hatte heute keine Schule und gekocht 🙂
14:00 ich fahre wieder zur Arbeit
16:00 fertig mit Lohnarbeit

16:30 ich verabschiede ein Kind zu den Pfadfindern
17:00 ich setze Teig an für Weckmänner
17:30 Wäsche waschen und aufhängen
18:00 das Besuchskind geht
18:30 die Weckmänner sind im Ofen
19:00 Abendessen, nur zu dritt, das andere Kind geht auf den Weihnachtsmarkt
19:30 Film schauen
20:45 Plätzchen und Milch für den Nikolaus richten
21:15 Kind liegt im Bett
21:30 anderes Kind kommt nach Hause
22:00 Nikolaus richten, danach Downton Abbey gucken
23:30 Bett

WMDEDGT November 2019

Wer WMDEDGT nicht kennt, muss sich bei Frau Brüllen schlau machen, die das Ganze ins Leben gerufen hat.

Der Fünfte im November ist ein Dienstag.

Die Weckmusik geht um 6 Uhr los, aber ich stehe erst 20 Minuten später auf, setze Teewasser auf und ziehe mich an. Die Kinder trudeln ein, wir trinken Tee und essen Kekse oder Müsli oder nix.

Um 7 Uhr gehen die Kinder aus dem Haus, beide haben heute zur gleichen Zeit Unterricht. Ich richte mich, räume noch etwas auf und gehe um halb 8 aus dem Haus.

Es ist jetzt schon hell, wenn ich zur Arbeit fahre, die Horden an Schülern sind schon weg, vereinzelte sehe ich noch. Bei der Arbeit komme ich um Viertel vor 8 an und mache mich an die Arbeit. Eine Kollegin ist krank und ich übernehme ihr Telefon, es bleibt aber ziemlich ruhig. Auch recht. Der Mann schreibt, dass ein Kind früher nach Hause kam und es gemeinsames Mittagessen gibt, ob ich auch kommen möchte? Klar, mach ich. Der Mann hat Urlaub und vegetarische Lasagne gemacht, die wir gemeinsam verspeisen. Schmeckt mir.

Nach der Mittagspause gehe ich wieder arbeiten, was man halt so macht. Irgendwas verschiebe ich auf morgen, aber dann weiss ich nicht mehr genau, was ich damit machen soll. Hätte ich es nur gleich gemacht.

Um kurz nach 4 mache ich Feierabend, genau wie der Kollege. Wir fahren ein Stück zusammen mit den Fahrrädern, bis ich abbiegen muss. Auch mal nett, nicht immer nur Selbstgespräche zu führen.

Ein Kind muss noch Hausaufgaben fertig machen. Schliesslich zeigt es mir sie ganz stolz. Warum nicht gleich? Ein Kind war beim Arzt und hat ein Attest geholt, dass ich morgens telefonisch angefordert hatte. Die Arztpraxis zu erreichen ist ein Witz, man hängt nur in einer Warteschleife. So was von nervend. Immerhin hat es nach Stunden geklappt.

Ich mache mir einen Tee aus den Kräutern (Verbene) der Gemüsekiste, der Tee riecht so gut, dass ein Kind auch einen möchte. Gerne doch.

Ein Kind bekommt Besuch und sie wollen zocken. Es ist inzwischen 17 Uhr, ich lese noch die Sonntagszeitung und richte dann meine Sachen für den Kurs, der um 18 Uhr anfängt.

Der Kurs geht bis 19:30 Uhr. Wir machen pünktlich Schluss, reden aber noch ein bisschen, kurz vor 8 komme ich zu Hause an. Der Rest der Familie sitzt vor dem Fernseher, ich hole mir das Laptop und verkrieche mich in die Küche.

Viertel vor 9 bringe ich die Kinder ins Bett und schreibe diesen Eintrag. Jetzt gleich werden wir noch eine Folge Downton Abbey schauen und die nächsten Tage besprechen, da der Mann viel unterwegs ist. Vermutlich werde ich um 23 Uhr oder noch später ins Bett fallen und hoffentlich besser schlafen als die Nacht davor. Ich muss mich erst wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen, seit 2 Nächten wache ich jetzt immer gegen 4 Uhr auf. Warum?

WMDEDGT Oktober 2019

Immer am 5. eines Monates sammelt Frau Brüllen die Tagebuchblogger um sich mit dem Motto: WMDEDGT – Was machst du eigentlich den ganzen Tag.

Hier kommt mein Tag, der fünfte ist ein Samstag.

Gegen 8 Uhr höre ich Stimmen aus dem Wohnzimmer. Ein Kind hat Übernachtungsgäste, die so langsam aufwachen. Ich stehe auch auf, dusche und mache Tee. Während ich frühstücke kommt der Mann dazu. Danach die Kinder, die auch frühstücken wollen.

Ich überlasse ihnen die Küche und mache mich auf den Weg zur Chorprobe, die um 10 Uhr beginnt. Zum Glück erwische ich eine Regenpause und komme trocken dort an.

Wir proben, erst alleine, dann zusammen mit dem Orchester. Wir hören uns nicht, weil das Orchester so laut ist, doch der Dirigent sagt, dass er uns gut hört. Nun ja, wir proben ausführlich.

Gegen 12 Uhr ist Mittagspause, es gibt Frikadellen und Brötchen, ausserdem Kuchen. Das Orchester probt noch ein bisschen weiter, die Sänger sind fertig. Wir besprechen noch, wie es weiter gehen soll.

Es regnet nur leicht und ich fahre noch kurz in die Stadt und zum Lebensmittelladen. Ich will einen Kuchen backen, dazu brauche ich Sahne. Vor dem Laden treffe ich jemand, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe und wir quatschen eine ganze Weile. Im Laden treffe ich die nächste, wieder quatschen wir, da kommt noch jemand, der ich auch noch was sagen will. Vor lauter Reden weiss ich gar nicht mehr, was ich einkaufen wollte.

Als ich nach Hause komme, sitzen Mann und Kind noch am Mittagessen, sie waren auf dem Markt. Anschliessend bauen sie unseren gestern gekauften TV-Schrank zusammen. Ich backe derweil meinen Bratapfelkuchen. Leider wird die Puddingmasse etwas flüssig, doch er schmeckt. Derweil ist auch das andere Kind nach Hause gekommen, er war 2 Nächte bei einem Freund. Er duscht und isst noch etwas Suppe vom Mittagessen. Wir anderen essen Kuchen, nette Mischung. Das eine Kind richtet sich wieder zu einer Geburtstagsfeier, es wird wohl spät werden, aber nicht über Nacht.

Der Mann und das andere Kind bauen weiter am Schrank. Ich fahre zum Segelkollegen um Quitten zu holen, die er mir angeboten hatte. Mit Quitten habe ich noch nie was gemacht, also nehme ich das Angebot gerne an, das möchte ich ausprobieren. Wieder quatschen wir eine ganze Weile.

Endlich wieder zu Hause, bewundere ich das fertige Schränkchen. Sieht gut aus! Die Quitten stelle ich erst mal zur Seite und mache noch etwas Apfelmus aus den restlichen Äpfeln. Dazwischen läuft immer wieder die Waschmaschine.

Dann richten wir Abendessen, wir essen vor dem Fernseher, das Kind will einen längeren Film schauen.

Danach ist Bettzeit fürs Kind, Computerzeit für mich, Badzeit für den Mann.

WMDEDGT im September 2019

Same procedure as every month, collected by Frau Brüllen.

Here we go:

Der fünfte im September ist ein Geburtstag. Leider lebt die Person jetzt schon lange nicht mehr, dennoch denken wir an sie und zünden eine Kerze an. Und traurig bin ich auch, die Person fehlt immer noch und immer wieder.

Nichtsdestotrotz muss ich arbeiten, es ist Donnerstag und heute kommt der Mann wieder.
5:30 Ich werde das erste Mal wach, danke Müllabfuhr. Und das nach der schlechten Nacht! Ich habe gestern zu spät zu viel gegessen, da konnte ich gar nicht gut schlafen. Ausserdem hatte ich kalte Füsse. Kalte Füsse? Wir hatten tagsüber noch 28° Grad Celsius, aber am Abend wurde es dann doch etwas frisch. Und in der Nacht hat es geregnet.
6:30 Ich bin stehe auf.
7:00 Tee und Internet
7:30 Ich richte mich und fahre zur Arbeit. Heute mit dem Auto, weil ich gleich von der Arbeit zum Bahnhof fahre, den Mann abholen.
7:45 Arbeit, Arbeit, Arbeit. Heute mit einer Besprechung, aber sonst relativ ruhig. Noch sind viele in Urlaub. Zwischendurch Mittagessen, Reste von gestern Abend.
14:50 Feierabend
15:00 Bahnhof
15:25 Ankunft des Zuges, pünktlich!
15:45 Ankunft zu Hause
16:30 gemeinsames Teetrinken, wie habe ich das vermisst!
17:00 Aufräumen, Wäsche waschen, Wäsche wegräumen usw.
18:30 Telefonat mit Muttern
19:30 Essen richten: Kartoffeln und Kürbis im Ofen
19:45 Landesschau und Tagesschau live gucken
20:15 essen, einfach aber lecker
20:45 Serie schauen, Nachrichten schauen und was noch so kommt
23:00 richten fürs Bett

Schön war die Zeit allein, aber ich freu mich, dass der Mann wieder da ist und morgen die Kinder kommen.

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