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WMDEDGT Februar 2021

Immer am 5. sammelt Frau Brüllen (danke für den spannenden Bericht über das Abwasser im Rhein gestern, ich habe es kaum ausgehalten, alles in der Reihenfolge durchzulesen, weil es so spannend war!) die Tagesabläufe und ich mache gerne mit.
Hier mein Tag am Freitag, 5. Februar 2021:

Ich stehe ein bisschen später auf, erst um 6:30 Uhr, ziehe mich an und laufe mit dem Hund einmal um den Block. Danach frühstücke ich und richte mich.

Um 7:15 Uhr wecke ich das Kind. Das Kind richtet dem Hund und sich Frühstück. Wir bereden uns kurz, das Kind ist ein bisschen verwirrt, weil der Mann heute Urlaub hat. „Kann ich mich dann trotzdem ins Arbeitszimmer setzen?“ Das andere Kind ist inzwischen auch aufgestanden und ich mache mich auf den Weg zur Arbeit.

Um kurz vor 8 komme ich bei der Arbeit an und arbeite sehr wenig, viel Zeit geht für das Ausprobieren der Videokonferenz drauf, die dann doch nicht klappt. Da wir alle vor Ort sind, treffen wir uns im Freien auf dem Dach, das ist so viel besser. Gut durchgepustet und mit frischen Ideen versorgt, geht die Arbeit weiter.

Um 12:45 Uhr mache ich mich auf den Heimweg. Der Mann hat lecker gekocht, es gibt gefüllte Kartoffeln. Es schmeckt sehr gut und sieht auch noch gut aus. Nach dem Essen bleibt noch Zeit für einen Getreidekaffee und dann mache ich mich nochmal auf den Weg zur Arbeit. Dort führe ich ein langes Telefonat, gefühlt habe ich heute nicht so viel geschafft, aber dennoch einiges geklärt.

Um 16 Uhr mache ich mich wieder auf den Heimweg. Zu Hause ruhe ich mich kurz aus, dann machen der Mann und ich uns auf den Weg zu einer langen Hunderunde. Ein Kind ist inzwischen zur Freundin aufgebrochen, ein Kind erwartet noch Besuch.

Als wir zurückkommen ist schon fast halb 7, nach einer schnellen Dusche telefoniere ich noch kurz mit der alten Dame, wir treffen uns nur noch selten und dann mit Maske und Abstand, da kann man nicht so gut reden. Immerhin bin ich heute nicht so betrübt nach dem Telefonat wie manchmal.

Das Kind und der Besuch essen die Reste vom Mittag, der Mann und ich Brot. Der Mann und ich schauen die Nachrichten und eine Doku, dann freuen wir uns auf den letzten Teil von Mrs. Maisel, der uns ein bisschen verwirrt zurück lässt. Aber auch gut, mir gefällt das Ende. Da ein Kind schon mit dem Hund draußen war, entfällt für mich die Abendrunde und ich gehe so gegen 11:30 Uhr ins Bett.

WMDEDGT Januar 2021

Ein neues Jahr mit neuen Einblicken in den Alltag. Frau Brüllen sammelt alle Beschreibungen des Tages auf ihrer Seite und ich mache mal wieder mit.

Der fünfte im neuen Jahr ist ein Dienstag. Ich stehe um 7 Uhr auf, es ist dunkel und kalt und ich muss mich ein bisschen aus dem Bett quälen. Ein Kind schläft nicht zu Hause und ein Kind hat Besuch über Nacht, der Hund schläft bei ihnen im Zimmer, d.h. ich gehe nicht die frühe Hunderunde, das übernehmen die Kinder später.

Ich richte mich und mache mich auf zur Arbeit. Der Mann ist inzwischen ebenfalls aufgestanden, weil er auch arbeitet.

Um zwanzig vor 8 komme ich bei der Arbeit an und lüfte erst mal durch. Wie jeden Morgen. Ich bin noch alleine, aber der Hausmeister hat schon das Licht angemacht. Wie nett.

Später kommen noch 2 Kolleginnen dazu, wir treffen uns auf dem Flur, um ein paar Sachen zu besprechen und uns ein gutes neues Jahr zu wünschen. Hoffen wir mal das Beste.

Um kurz vor 12 mache ich mich schon wieder auf den Heimweg, da ich heute mit Kochen dran bin. Zu Hause begrüßen mich der Hund und das Kind. Das Übernachtungskind ist schon weg.

Ich koche Omas Kohlsuppe, vegetarisch. Sie schmeckt mir gut. Mal gelingt sie besser, mal weniger.

Um 13 Uhr essen wir zu dritt. Ein Kind ist immer noch weg, es darf heute mit in den Schnee. Wohin auch immer. Nach dem Essen und dem Kaffee mit immer noch Plätzchen, geht der Mann wieder arbeiten. Ich ruhe mich aus, die Nacht war nicht gut und ich bin müde.

Nach dem Ausruhen ist schon 15 Uhr und ich richte dem Kind und mir Kaffeeklatsch mit Plätzchen. Es werden langsam weniger 😉

Danach ist Haushalt angesagt: Küche aufräumen, Wäsche waschen usw. Ich räume schon ein bisschen Weihnachtsdeko weg und wir schreiben einen Einkaufszettel. Morgen ist hier Feiertag, da kommen die heiligen drei Könige und alle Läden haben zu.

Irgendwann nach 4 Uhr kommt der Mann wieder. Er richtet sich zum Fahrrad fahren, ich gehe mit dem Hund eine Runde und das Kind zockt. Nach dem Fahrrad fahren geht der Mann mit dem Kind einkaufen. Ich lese ein bisschen im Internet.

Als der Mann und das Kind wieder kommen, gehe ich los unsere Gemüsekiste abholen. Heute ist zum Glück nicht so viel los und es sind nette Menschen in der Warteschlange. Erst mal entschuldige ich mich, weil ich mich neulich etwas unnötig aufgeregt habe. Zum Glück hat es die Person nicht persönlich genommen.

Als ich mit unserer vollen Kiste zurück komme, haben der Mann und das Kind schon das Abendessen gerichtet. Wir essen gemeinsam. Es gibt selbstgebackenes Kürbisbrot mit Zeug. Die frischen Radieschen aus der Gemüsekiste vergesse ich. Na ja, sind morgen auch noch gut.

Grad als wir alles wieder aufgeräumt haben, kommt das andere Kind. Es macht sich die Reste, die wir noch finden, warm. Es erzählt vom Schneeausflug, es war wohl toll und auch nicht viel los, da wo sie waren. An manch anderen Orten sieht es ganz anders aus, da ist wohl die Hölle los. Das schreckt mich mehr als ab.

Ich bereite einen Hefeteig für den Dreikönigskuchen vor. Da ich keine Lust mehr auf Backen habe, stelle ich den Teig ins kühle Kämmerlein zur Übernachtgare.

Der Mann und ich schauen bei The Handmaid’s Tale weiter, die Kinder schauen was anderes. Später geht ein Kind noch mit dem Hund raus während sich das andere Kind schon fürs Bett richtet. Der Mann und ich schauen noch Nachrichten, der Lockdown soll verschärft werden. Das Kind hatte Recht, als es meinte, dass vor Februar keine Schule mehr ist. Es bleibt zäh.

Gegen 11:30 Uhr liege ich im Bett. Heute habe ich keine Lust mehr zu lesen und schlafe bald ein.

WMDEDGT Dezember 2020

Huch, schon wieder der 5. Ganz Bloggerhausen macht sich auf den Weg zu Frau Brüllen, um dort den Tag zu verbloggen. Hier also unser Tag:

Der 5. im Dezember 2020 ist ein Samstag.

Ich wache fast so früh auf wie immer und wälze mich im Bett. Schliesslich stehe ich auf, es ist 6:45 Uhr. Die anderen schlafen noch. Der Hund kommt mir entgegen und wir machen uns gleich mal auf den Weg nach draußen. Es ist gar nicht so kalt, aber ungemütlich.
Wieder zu Hause, setze ich mich aufs Sofa im warmen Wohnzimmer, der Hund legt sich neben mich. Ich mache meine Französisch-Hausaufgaben, die ich gestern nicht mehr geschafft habe. Da ich nicht mehr im Zeitlimit bin, kann ich sie nicht über das System einreichen, sondern muss eine Email schreiben. Na ja, immerhin gemacht!

Um 8 Uhr wecke ich das Kind. Der Mann ist auch schon aufgestanden und macht Tee. Wie frühstücken Christstollen und Müsli, jeder was er mag. Das andere Kind liegt mit dem Besuchskind noch im Bett.

Um 9 Uhr machen das Kind und ich uns auf den Weg in die Hundeschule. Um 9:30 Uhr fängt sie an. Der Hund ist aufgeregt und übermütig, die 3 Geschwisterhunde kämpfen wild miteinander. Nach dem Austoben wird gelernt, die Hunde sind eifrig dabei. Nach einer Stunde fahren wir wieder nach Hause. Es gibt keinen Glühwein und ob nächste Woche nochmal Schule ist, wissen wir noch nicht. Die Regeln sind wieder strenger geworden.

Auf dem Nachhauseweg ist der Hund platt, er liegt ganz ruhig hinten im Auto. Das hatten wir so noch nie. Bisher hat er immer gefiept. Wir machen kurz einen Stopp bei der Mühle und kaufen Mehl, Müsli und sonstige Sachen.

Als wir nach Hause kommen, ist der Mann schon am Kochen. Er war auf dem Markt und hat unsere Marktwaren eingekauft. Seit wir die Gemüsekiste haben, brauchen wir nicht mehr viel vom Markt.

Um 12 Uhr sitzen wir beim Mittagessen. Es gibt Reste zu einer leckeren Suppe gekocht. Dazu frisches Walnussbrot vom Markt. Es schmeckt uns allen sehr gut. Kaum sind wir fertig, steht das andere Kind und der Freund in der Tür. Der Freund muss auf den Zug, damit er heute noch nach Hause kommt. Tja, so ist das, wenn man hinten im Tal wohnt. Er hat keine Zeit mehr zum Suppe essen, also isst das Kind die Reste der Restesuppe auf.

Danach lege ich mich hin, das war doch ein bisschen früh heute morgen. Als ich wieder aufstehe, richtet sich der Mann gerade für die Radrunde. Die Kinder sind in ihren Zimmern und der Saugroboter läuft. Der Hund kam doch sehr dreckig aus der Schule zurück. 😉

Die Kinder kommen in die Küche und wir setzen Pizzateig an. Ein Kind schreibt mir einen Einkaufszettel. Mit einkaufen will keiner. Also macht einer die Hunderunde und einer kümmert sich um den Wischroboter. Ich gehe einkaufen.
Der Einkauf wird doch größer als gedacht. Das reicht hoffentlich für ein paar Tage. Als ich zurück komme, chillen Kinder und Hund. Ich verräume einen Teil der Einkäufe und setze Teig für die Nikoläuse an.

Kurze Pause, während ich diesen Beitrag anfange. Es ist inzwischen schon 17 Uhr. Um 17:30 fange ich an, eine Tomatensosse zu kochen und weiter die Pizza vorzubereiten. Beide Kinder helfen.

Um kurz vor 7 ist die erste Pizza im Ofen. Mit dem Pizzastein funktioniert das leider nicht so gut, weil wir die Bäckerschaufeln nicht mehr finden. Ach Umzug. Immerhin schmeckt sie sehr lecker. Auch der Teig ist dank Pizzamehl, das wir am Morgen in der Mühle besorgt hatten, richtig gut geworden.
Wir essen ziemlich lange. Dann klingelt es und ein Kind bekommt Besuch. Die beiden verziehen sich aufs Zimmer.

Ich backe noch Weckmänner, morgen ist ja Nikolaus! Da der Ofen noch pizzaheiß ist, geht das schwuppdiwupp. Sie sehen ulkig aus. Während die Teile im Ofen sind, hänge ich noch schnell Wäsche auf. Das tägliche Spiel.

Schnell die Nikoläuse aus dem Ofen geholt und ein kleines Nikoläuschen verpackt, da kommt noch ein Hefekerl dazu. Ich fahre kurz weg, um den Nikolaus vor die Tür zu stellen. Hm, wie der frisch gebackene gut duftet. Auf dem Rückweg fällt mir ein, dass dort im Haus jetzt eine Katze wohnt, hoffentlich geht die nicht an den Nikolaus.

Endlich wieder zu Hause ist schon halb 10 und ich setze mich aufs Sofa. Dort sitzt schon der Mann und wir schauen zusammen den ersten Teil des Doppeltatorts. Ein Kind hat immer noch Besuch und das andere Kind schaut Animes.

Nach dem Tatort ist vor dem Nikolaus. Da die Kinder keine Stiefel rausgestellt haben, gibt es auch nichts. Oder doch? Ich stelle noch einen Nikolausteller auf, so wie ich das von früher kenne und suche leckere Sachen dafür raus. Als ich endlich ins Bett komme, ist der 5. schon vorbei und der neue Tag hat angefangen.

WMDEDGT November 2020

Was machen wir denn alle so an einem beliebigen Tag?

Immer am fünften, fragt das Frau Brüllen und ich mache gerne mit. Der 5.11.2020 ist ein Donnerstag und so sah mein Tag aus:

Um 6 Uhr klingelt der Wecker wie jeden Morgen. Ich quäle mich aus dem Bett, gebe einem Kind Bescheid und mache mich auf die Hunderunde. Der Hund hat gerade viel Spaß draußen und es ist ein bisschen lustig mit ihm. Aber auch kalt.

Als ich zurückkomme ist schon fast halb 7. Ich sage dem Kind nochmal Bescheid und mache Tee. Das Wasser kocht immer schon während ich mit dem Hund draußen bin. Währenddessen steht das andere Kind auf. 2 von 3 trinken Tee.

Um kurz vor 7 gehen die Kinder nach und nach aus dem Haus und der Mann steht auf. Wir trinken noch einen Tee zusammen. Dann richte ich mich und fahre zur Arbeit.

Dort komme ich um kurz nach halb Acht an. Ich arbeite und arbeite. Es gibt viel zu kopieren heute. Gerade der richtige Job 😉

Um 10:40 Uhr fahre ich schon wieder nach Hause. Ich setze mich schnell an den Computer, denn ich habe um 11 Uhr ein Videomeeting. Das mache ich lieber zu Hause, weil ich dort meinen Laptop benutze. Wir besprechen ein paar Sachen und es wird gegen Ende noch ganz lustig und wir haben viele gute Ideen. Hoffentlich können wir ein paar davon umsetzen.

Viel zu spät fange ich mit Kochen an, aber es geht dann doch recht schnell. Es gibt Mangoldrisotto, Asia-Salat und Grillkäse. Eine bunte Mischung, die allen schmeckt. Bis auf den Salat, den isst ein Kind nicht. Gerade als wir fertig sind, kommt das andere Kind. Ich mache ihm die Reste noch ein bisschen warm und setze mich dazu. Der Mann macht sich einen Espresso und sitzt auch noch dabei.
Der Mann geht wieder arbeiten, ich fülle die Waschmaschine und räume ein bisschen auf. Ich instruiere die Kinder, was sie zu tun haben und dann gehe ich mit dem Hund aus dem Haus.

Um 14.45 Uhr treffe ich eine Freundin. Wir laufen eine große Runde mit dem Hund während ihre Kinder bei der Musikschule sind. Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen, das letzte Mal war vor den Sommerferien. Dementsprechend viel haben wir uns zu erzählen. Schwups, schon ist die Zeit um und wir verabschieden uns.

Es ist schon fast 16:30 als ich wieder zu Hause ankomme. Die Kinder haben brav fast alle Aufgaben erledigt. Ein Kind will zocken, ein Kind geht arbeiten und der Hund schläft auf dem Sofa. Ich setze mich auch noch kurz an die Arbeit, ich will noch was fertig bekommen, aber es flutscht nicht so recht. Also schreibe ich lieber hier schon mal alles auf 😉

Um 17 Uhr kommt der Mann nach Hause, er geht aber gleich wieder los, Fahrrad fahren. Ein Kind zockt, ein Kind arbeitet und ich mache Zeug.

Um 19 Uhr essen wir zu dritt Abendbrot. Dazu gibt es Brot, Käse, Aufstrich, Feige und Radieschen. Anschliessend verziehen sich die Herren ins Wohnzimmer und schauen die wievielte Folge Flash (es wurde dann doch was anderes), ich setze mich nochmal an den Computer.

Um 20 Uhr beginnt mein Japanisch online Unterricht. Ich bin müde und nicht vorbereitet. Leider muss ich oft gähnen…. Doch es macht Spaß und ist lustig.

Um 21 Uhr bin ich fertig, inzwischen ist das andere Kind auch nach Hause gekommen und bereits im Bad.

Um 22 Uhr liegen beide Kinder im Bett. Der Mann und ich schauen noch Nachrichten.

Um 22:30 Uhr gehe ich nochmal mit dem Hund raus. Gegen 23 Uhr komme ich zurück und richte mich gleich fürs Bett.

23:30 Uhr: Licht aus!

WMDEDGT Oktober 2020


Der 5. im Oktober 2020 ist ein Montag, der Start in die vierte Schulwoche. Frau Brüllen sammelt immer am 5., was so alles passiert und ich mache gerne mit:

6:00 Uhr, der Wecker klingelt. Ich stehe auf, schlupfe in die Klamotten und gehe mit dem Hund raus. Vorher gebe ich noch einem Kind Bescheid und setze Teewasser auf.
6:30 Uhr, wir sind zurück von der Hunderunde. Ich melde mich beim Kind mit klarer Ansage zum Aufstehen, dann bereite ich den Tee zu.
6:45 Uhr, beide Kinder sind inzwischen wach, ein Kind trinkt Tee und braucht Taschentücher. Schule – nicht Schule? Ist nur die Nase, meint das Kind. Ich bin unsicher.
6:57 Uhr, ein Kind geht los zum Bahnhof. Hoffentlich klappt diese Woche alles.
7:05 Uhr, das andere Kind geht los. Ich trinke Tee.
7:15 Uhr, ich füttere den Hund. Der Mann ist inzwischen auch aufgestanden.
7:30 Uhr, ich fahre zur Arbeit.
7:45 Uhr, Arbeit, Arbeit, Arbeit
13:00 Uhr, Besprechung bei der Arbeit, die kurzfristig am Freitag noch angesetzt wurde und von der ich erst heute erfahren habe. Also kein gemeinsames Mittagessen zu Hause. Die Besprechung dauert länger, ist aber auch ganz lustig. Inzwischen haben persönliche Besprechungen eine ganz neue Relation, wie geniessen sie ein bisschen.
15:30 Uhr, endlich wieder zu Hause. Kind und Hund begrüßen mich
15:45 Uhr, das andere Kind ist inzwischen auch zu Hause. Ein Kind zockt, das Mittagessen wärmt sich im Ofen auf und ich mache schnell noch eine Hunderunde.
16:30 Uhr, nach einem leckeren aufgewärmten Mittagessen verabschiedet sich ein Kind schon wieder, das andere zockt immer noch.
17:30 Uhr, Schluß mit Zocken, jetzt wird aufgeräumt, geputzt und Sachen gerichtet.
18:00 Uhr, wir gehen noch eine Runde mit dem Hund.
19:15 Uhr, sind wir wieder zurück. Die Runde war doch etwas länger und hat Spaß gemacht. Allen.
19:30 Uhr, wir essen zu Abend.
20:15 Uhr, das andere Kind kommt zurück und macht sich was zu essen. Wir schauen noch 2 Folgen Flash.
22:00 Uhr, die kids sind in ihren Zimmern und schlafen hoffentlich bald; die Erwachsenen schauen noch Nachrichten.
22:30 Uhr, ich laufe noch eine letzte Runde mit dem Hund.
23:00 Uhr, Bad, Bett
23:30 Uhr, schlafen

WMDEDGT September 2020


Der fünfte im September 2020 ist ein Samstag. Da immer am 5. Frau Brüllen die Tagebuchgemeinde versammelt, mache ich gerne mit. Hier ist mein Tag:

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, ich bin aber schon vorher ein bisschen wach, weil die Nachbarn zu hören sind. Ich ziehe mich schnell an und begrüße den Hund. Der freut sich so sehr, dass er das Pipi nicht mehr halten kann. Grrrr. Süßes, anstrengendes Hundebaby. Wir laufen heute eine andere Hunderunde und er erleichtert sich währenddessen. Immerhin.
Als wir zurückkommen ist er sehr aufgedreht und bellt etwas. Ich beruhige ihn und lege mich noch ein bisschen hin. Er kommt dazu, findet aber keine Ruhe. Also stehe ich kurz vor 8 schon wieder auf und lese ein bisschen Internet.
Dann wecke ich das Kind, weil es den Hund füttern will. Ich frühstücke mit dem Mann. Er macht sich bereit zum Fahrrad fahren, ich mich auf den Weg in die Stadt. Die Liste für den Markt ist überschaubar und wird noch weniger, weil der Tofumensch nicht da ist. Schade. Ich setze mich ins Café, bald kommen die Freunde vorbei, heute alle mit allen Kindern. Wir trinken und reden. Auf dem Rückweg kaufe ich die restlichen Sachen ein.

Wieder zu Hause verräume ich die Einkäufe und schicke ein Kind mit dem Hund raus. Das andere Kind geht einkaufen, weil es heute kochen will. Erst für uns, dann für die Freunde. Das Einkaufen hat etwas länger gedauert, dadurch gibt es später Essen als geplant. Wir essen mit einem Kind. Das andere Kind will später mit den Freunden essen. Nach dem Essen muss ich schon wieder los zum Bahnhof, die Freundin mit Hund abholen. Sie wünscht mit dem Auto abgeholt zu werden, da der Koffer groß und schwer ist.

Um 14 Uhr bin ich am Bahnhof und habe noch ein bisschen Zeit. Ist auch gut so, da der Zug Verspätung hat und ich mich erst orientieren muss, auf welchem Gleis er ankommt. Der Zug trifft pünktlicher als angesagt ein und ich werde fast überrannt von den Menschen, die aus ihm raus stürmen. Bepackt mit Kind, Fahrrad, Kinderwagen, Hund rennen alle zu den Treppen. Aha, da steht ein Zug am Nebengleis, der wohl wartet. Ich beneide die Menschen nicht und bin froh, dass ich nicht mehr pendeln muss. Als der Schwung Menschen vorbei ist, wird es ruhiger auf dem Bahnsteig und ich entdecke die Freundin. Wir begrüßen uns, schon so lange haben wir uns nicht mehr gesehen.

Wir laufen zum Auto und fahren nach Hause, die Hündin sitzt total unauffällig in einer Tasche. Praktisch, so ein kleiner Hund. Zu Hause angekommen, bekommt die Freundin erst mal einen Espresso, die Hündin Wasser. Sie bekommt auch noch vom Essen, dass der Sohn zu Hauf gekocht hat. Dann will das Jungvolk in die Küche, inzwischen sind einige Freunde eingetroffen und wir verziehen uns in Wohnzimmer. Vorher gibt es noch eine Wohnungsbesichtigung. Wir schauen Fotos von ihrem und unserem Urlaub an. Die Technik verzagt manchmal, trotzdem haben wir Spaß. So viele Erinnerungen!

Wir verziehen uns auf eine Hunderunde: 2 Frauen, 1 alte Hündin, 1 Hundebaby und ein Menschenkind. Wir laufen eine neue Runde. Dem kleinen Hund ist es bald zu viel und das Kind geht mit ihm in den Garten. Wir Frauen laufen noch eine größere Runde und reden miteinander.

Als wir zurückkommen holen wir einen glücklichen Hund aus dem Garten. Ein Kind hat sich mit seinen Freunden auf den Weg gemacht. Ich bin etwas sauer, weil es den Anhänger fürs Fahrrad mitgenommen hat und ich den morgen früh brauche. Nun ja. Wird wohl nix.

Wir richten Abendbrot, es gibt frisch gebackenes Brot mit Zeug drauf. Danach richten wir das Zimmer für die Gäste. Anschliessend schauen wir zusammen X-Men. Nach dem Film gehen die Freundin und ich noch eine Runde raus mit den Hunden. Der junge Hund ist schon etwas müde.

Als wir zurück sind, klären wir noch ein paar Sachen und richten uns fürs Bett. Das Kind ist auch immer noch wach, obwohl es schon bald Mitternacht ist. Ohje, das wird zäh morgen früh.

Als ich das letzte Mal auf die Uhr schaue, ist der neue Tag schon angebrochen. Das war ein voller fünfter Septembersamstag.

WMDEDGT August 2020

Der 5. im August ist ein Mittwoch. Die letzten beiden Tage war es nicht mehr gar so warm, heute soll es wieder heiß werden. Die Sonne scheint schon früh ins Zimmer.

In der Nacht habe ich es immer mal wieder trippeln gehört, wir haben Übernachtungsbesuch.

Ich stehe später auf als sonst, es ist schon Viertel vor 8 und dusche erst mal. Danach setze ich mich ans Laptop und arbeite ein bisschen.

Um 8:45 steht das erste Videomeeting an. Es lässt mich etwas verloren zurück. Daher arbeite ich ein bisschen Routine ab, was man so daheim machen kann. Ist nicht so viel, und so höre ich um 11 Uhr auch schon wieder auf.

Ich bin immer noch etwas durcheinander ob des Gesprächs und brauche Ablenkung. Also backe ich einen Zucchinikuchen und bereite ein einfaches Mittagessen vor. Die Übernachtungsgäste verlassen uns. Wir essen um 12 Uhr. ES gibt Piroggi mit angebratener Zucchini. Es schmeckt allen. Die Zucchini nicht.

Nach dem Essen verziehen sich die Kinder in ihre Zimmer und/oder duschen. Der Mann probiert schon mal den Kuchen und macht sich auf zum Fahrradfahren.

Ein Kind und ich machen etwas später Kaffeeklatsch. Danach richte ich mich zum Arbeiten und fahre los. Das andere Kind muss erst noch zur Bank und macht sich später selber seinen Kaffeeklatsch.

Ca. 14:20 Uhr komme ich bei der Arbeit an und lege los. Meine Aufgabe für heute schaffe ich 😉

Um 16 Uhr bin ich schon wieder verabredet, wir fahren zum Segeln an den Rhein. Beim Segel hissen klingelt der Mann, der mit dem Fahrrad vorbei fährt. Ich freu mich! Dann üben wir Boje über Bord. Es ist ein bisschen mühsam, weil wir nicht viel Wind haben. Außerdem blicke ich die Q-Wende nicht. Da wir so wenig Wind haben, müssen wir ein Stück paddeln und kommen später am Hafen an als erwartet. Den Abholzeitpunkt für die Gemüsekiste habe ich verpasst, es ist schon 20:30 und die Kiste muss bis 21 Uhr abgeholt werden. Dann also morgen. Folglich können wir noch einen Anleger am Bootshaus trinken, was wir auch machen. Dabei bewundern wir den Sonnenuntergang. Es ist friedlich und schön. Ich bin mit dem Tag wieder versöhnt.

Als ich gegen 10 Uhr abends nach Hause komme, ich muss ja noch von der Arbeit mit dem Fahrrad heim fahren, sitzt der Mann vor dem Fernseher. Wir besprechen kurz unseren Tag. Die Kinder sind außer Haus bei Freunden und kommen erst morgen wieder. Ich dusche noch geschwind und setze mich zum Mann aufs Sofa, wir trinken noch ein Bier und schauen Auslandsjournal. Dort wird über die Explosion in Beirut berichtet, es ist grauenvoll und erschütternd. Wie schnell alles vorbei sein kann. Manchmal macht mir das Angst.

Wir quatschen noch ein bisschen und um halb 12 gehe ich ins Bett.

Noch mehr WMDEDGT gibts bei Frau Brüllen.

WMDEDGT Juli 2020


Neuer Monat, neues Spiel. Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was man so macht den Tag durch und alle machen mit. 😉 Ich auch!

Der 5. Juli 2020 ist ein Sonntag und wir haben nix vor, so sieht unser Tag dann aus.

7:30 ich bin schon eine Weile wach und stehe auf. Danach lese ich im Internet. Da so viele Leute Corona Tagebücher schreiben, komme ich mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher. Das versuche ich heute ein bisschen aufzuholen. Aber manches interessiert mich dann doch nicht so.

Um 9:30 Uhr ist der Rest der Familie auch aufgestanden und wir frühstücken. Es gibt (Toast) Brot mit Zeug drauf. Ich esse mal wieder ein Peanutbutter Banana Sandwich. Lecker!

Nach dem Frühstück ist vor dem Putzen, ausserdem werden heute auch noch die Betten bezogen. Ich verziehe mich jedoch erst mal zum Brombeere pflücken. Als ich gegen 11:30 wieder heim komme, ist der Mann am Mittagessen vorbereiten und die Jungs sind mit Bad putzen beschäftigt. Da die Küche belegt ist, überlege ich mir, was ich mit den Brombeeren machen könnte – außer Marmelade.


Gegen 13 Uhr essen wir zu Mittag. Es gibt Flammkuchen mit Spitzkohl und es schmeckt uns allen lecker. Dennoch bleibt einer übrig. Nach dem Mittagessen mache ich noch einen Käsekuchen ohne Boden mit Brombeeren. Der geht recht schnell. Zwischendurch läuft immer wieder die Waschmaschine und die Spülmaschine.


Um 15 Uhr essen wir den noch warmen Käsekuchen. Ein Kind findet die Brombeeren sauer, der Kuchen schmeckt aber. Anschliessend wurstelt jeder so vor sich hin, die Jungs zocken nacheinander und ich fahre zu meiner Mutter. Wir wollen gemeinsam auf dem Friedhof, da sie schon lange nicht mehr dort war. Ich habe sie schon so lange nicht mehr gesehen und freue mich sehr. Ein paar Brombeeren und ein Stück Käsekuchen habe ich ihr auch noch mitgebracht.


Muttern freut sich, dass sie heute doch noch raus kommt. An manchen Tagen ist es schwerer. Wir gießen die Gräber und laufen noch ein bisschen über den Friedhof. Es ist ruhig und friedlich dort. Der Wind macht die Schwüle etwas erträglich. Wieder bei ihr, reden wir noch ein bisschen, dann klingelt das Telefon und ich mache den Absprung.

Zu Hause ist ein Kind schon wieder ausgeflogen. Der Mann ist von der Fahrradrunde zurück. Wir richten Abendbrot, das wir gegen 19 Uhr essen. Es gibt Reste des Flammkuchens sowie Brot und Tomaten. Danach ist mal wieder aufräumen angesagt. Da ein Kind sehr überraschend morgen Schule hat, muss es noch ein paar Sachen richten. Immer an die Maske denken!

Um 8 Uhr sitzen wir im Wohnzimmer und besprechen den Tag, das Kind richtet Chips und wir schauen 2 Folgen Dark. Danach muss das Kind ins Bett und wir schauen noch die Nachrichten. Gegen 11:30 Uhr gehe ich auch ins Bett. Das andere Kind kommt noch später nach Hause.

WMDEDGT Juni 2020


Der 5. im Juni ist ein Freitag.

Die Nacht war gar nicht gut: mein Hirn ist noch hin und her geschwappt vom Segeln und die Fertigpizza lag schwer in meinem Bauch. Etwas gerädert stehe ich um kurz vor 7 auf, ich richte mich und fahre los zur Arbeit. Es regnet etwas und ich werde ein bisschen naß.

Um 7:30 bin ich bei der Arbeit. Normalerweise bin ich um diese Zeit erst mal alleine, doch heute ist mein Kollege schon da. Ich mache mir einen Tee und arbeite. Der andere Kollege kommt auch schon bald, das ist ungewöhnlich, dass wir alle so früh da sind. Wir unterhalten uns ein bisschen über die Zeitungsartikel, die ein Kollege weitergeleitet hat. Ist ja nett, wenn die Kollegen sich so kümmern. Mit der Kollegin bespreche ich die nächste Woche, sie möchte ein paar Tage frei machen. Endlich kriege ich auch das Protokoll fertig und schicke es zur Prüfung erst mal weiter. Um kurz nach 12 fahre ich schon wieder Richtung Heimat.

Um 12:30 Uhr komme ich zu Hause an, alles ist ruhig. Wollte nicht ein Kind kochen? Ich bin etwas enttäuscht, mache mich aber gleich ans Kochen. Dann bin halt ich dran! Es gibt ein schnelles Essen: Spaghetti Pesto, fertige Gemüsefrikadellen und Salat. Ein Kind deckt den Tisch und weckt das andere Kind auf. Dieses Kind macht dann noch Salatsoße. Na also! Es ist etwas bedröppelt, weil es das Kochen verschlafen hat. Wir essen gemeinsam.

Um 13:45 lege ich mich ein bisschen hin und schlafe auch ein. Die Nacht war echt schlecht. Es fällt mir schwer wieder in die Welt zurück zu kommen. Ich setze mich noch ans Laptop und suche Unterlagen zusammen, die ich nächste Woche brauche.

Um 15:30 Uhr gibt es Getreidekaffee für mich, Tee für ein Kind und Kekse für alle. Die Jungs zocken und ich schreibe noch schnell ein paar Emails. Dann mache ich mich los zum Einkaufen, wir brauchen noch Brot fürs Abendessen, ich bin zu faul welches zu backen. Eigentlich will ich schon seit ein paar Tagen Brot backen, der Sauerteig schreit schon im Kühlschrank.

Als ich wieder zurück bin, sind die Jungs immer noch am Zocken, machen dann aber Schluß. Um 17:30 habe ich eine online Pilates Session. Pilates habe ich noch nie gemacht und ich schaue mir das mal an. Es ist ziemlich kraftaufwendig, macht aber Spaß. Leider habe ich einen lädierten Fuß, so dass ich nicht alles mitmachen kann. Um 18:30 Uhr bin ich fertig und dusche.

Danach gibt es Abendessen mit türkischen Kringeln, die nicht Simic sind. Ich weiss nicht mehr, wie sie heißen, schmecken aber uns allen. Dazu gibt es Käse, Aufstrich, Tomaten, Mozzarella und Kohlrabi.

Um 19:30 Uhr sind wir fertig und räumen auf, die Jungs richten den Fernseher, heute gibt es Chips, haben sie beschlossen, denn der Freitagabend zählt schon als Wochenende. 🙂

Der Film geht lange und die Jungs gehen danach ins Bett. Ich richte noch ein paar Sachen und gehe dann, gegen 23:30 Uhr auch ins Bett. Es war ein ruhiger Freitag, ein Kind hatte den ganzen Tag den Schlafanzug an. So muss das sein in den Ferien! Ich falle müde ins Bett und hoffe auf eine bessere Nacht.

Weitere Tage gibt es bei Frau Brüllen zu lesen.

WMDEDGT Mai 2020


Der Fünfte im Mai 2020 ist ein Dienstag. Krise hin oder her, Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag so machen und alle antworten, hier mein Tag:

Um 6:30 Uhr höre ich das Schulkind im Bad. Ich stehe auf und bereite Tee zu, den wir anschliessend gemeinsam trinken. Danach richtet sich das Schulkind und fährt mit dem Fahrrad um kurz nach 7 Uhr los in Richtung Schule (ohne Helm, tsts).

Der Rest der Familie schläft noch während ich mich richte und dann auch losfahre zur Arbeit, wo ich um ca. 7:40 Uhr ankomme. Es sind relativ viele Personen da, so allmählich kommen immer mehr zur Arbeit. Um 10 Uhr habe ich eine Besprechung in persona mit einer Person, die ich nicht kenne. Da wir nicht ohne weiteres ins Gebäude kommen, warte ich vor der Tür auf die Person. Es ist ruhig, ich höre dem Vogelgezwitscher zu und bewundere die blühenden Sträucher um mich. Und bin entsetzt, wie wenig ich mich auskenne: ich kann weder die Melodien den entsprechenden Vogelarten noch das Gebüsch zuordnen. Als die Person kommt, können wir uns immerhin gleich zuordnen, da sonst niemand da ist. Wir sind bei der Besprechung nur zu dritt und sitzen im Besprechungsraum brav auseinander. Trotzdem besser also per video. Die Person ist sehr nett und sympathisch, mal schauen, was draus wird.

Um 12:00 Uhr fahre ich nach Hause, der Tisch ist schon gedeckt, so dass ich mich nur hinsetzen muss. Die Jungs haben lecker gekocht, es gibt gebratenen Käse, Gnocchi und Tomatensosse.

Da meine Nacht nicht so gut war, lege ich mich nach dem Essen hin und ruhe mich etwas aus. Um 14:30 Uhr starte ich das Home Office mit leidigem Internet. Das macht keinen Spaß, aber ich muss auch nicht viel tun. Also mache ich nochmal Tee für den Kaffeeklatsch, den wir um 15:45 Uhr zu uns nehmen. Es gibt von den Ostersüßigkeiten.

Ein Kind setzt sich nochmal an die Schulaufgaben, ein Kind liest und ich gehe um halb 5 los zum Einkaufen für die nächsten Tage. Ein Kind schreibt mir einen Zettel, was es alles braucht für die weltbeste Lasagne. Es wird ein ganz schön großer Einkauf, aber das reicht dann hoffentlich wieder ein Weilchen.

Um halb 6 verabschiede ich mich in ein Zimmer, um online Yoga zu machen, die Jungs zocken derweil im Nebenraum, der Geräuschpegel geht grad noch so. Beim Yoga geht es heute besonders um die Atmung, das tut mir gut, das Maskentragen ist doch etwas unangenehm, da passt das. Heute komme ich auch etwas besser rein als beim letzten mal. Nur beim Handstand streike ich, das machen meine Handgelenke nicht mit. Nach einer guten Stunde bin ich fertig und dusche. In der Zeit richten die Jungs das Abendbrot, es gibt Seelen vom Markt, die sehr lecker sind. Und Tomaten, mit denen die Jungs ziemlichen Quatsch machen, es ist ein lustiges Essen.

Anschliessend bespricht ein Kind die Schulaufgaben mit dem Mann, ein Kind räumt ein bisschen die Küche auf und ich setze Holunderblüten an, um daraus Gelee zu kochen. Um Punkt 8 Uhr sitzen wir alle im Wohnzimmer und schauen den Planet der Affen. Das hatte sich ein Kind gewünscht. Dazu gibt es Chips und ein Süßgetränk. Wie zur Zeit grad ganz oft. Nach dem Film schauen wir noch die Nachrichten, die Jungs richten sich derweil fürs Bett. Danach sind die Erwachsenen dran.

Um 23 Uhr schreibe ich diesen Beitrag, dann werde ich noch ein bisschen lesen und danach schlafen.

Der Mann war heute nicht so präsent, weil es ihm nicht so gut ging.

In der Vor-Corona Zeit war ich dienstags immer weg am Abend, ich weiß gar nicht mehr, wie ich das geschafft habe, ich bin grad so müde am Abend und froh, nicht mehr raus zu müssen. Trotzdem vermisse ich ein bisschen die Abende außer Haus.

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