alive and kicking

Kategorie: WMDEDGT (Seite 1 von 7)

WMDEDGT Oktober 2021


Frau Brüllen brüllt jeden 5.: „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – und alle anworten. Diesmal brüllt sie aus dem fernen Island und ich freue mich sehr über die Bilder, die sie zeigt. Das ist sooo toll. Ich bin nicht neidisch, aber ich wäre schon ganz gerne dort. Und von Frau Brüllen würde ich mir jederzeit eine Reise organisieren lassen.
Doch nun zu meinem Dienstag:

Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe auf, wecke ein Kind und laufe mit dem Hund eine Runde. Um 6:40 Uhr bin ich wieder zurück, sage dem Kind, dass es aufstehen muss und richte mir mein Frühstück. Das Kind frühstückt heute nicht, packt seine Sachen, bekommt Mittagessensgeld weil heute Mittagschule ist und macht sich auf den Weg. Da ist es bereits 7 Uhr. Inzwischen ist der Rest der Familie samt Besuch auch aufgestanden. Ich gehe ins Bad und richte mich. Danach richte ich dem Hund das Futter. Ich habe ein bisschen Rückenschmerzen und bin etwas lustlos. Also schaue ich dem Hund beim Fressen zu und verstecke ihm ein Leckerli, weil er den Vormittag alleine verbringen muss. Es ist inzwischen 7:30 Uhr, der Besuch verabschiedet sich und ich bespreche noch ein paar Sachen mit der anwesenden Familie. Dann mache auch ich mich auf den Weg. Es sind einige Straßen gesperrt und der Verkehr staut sich, obwohl ich heute etwas später dran bin und die Schüler schon vorbei sind, es ist sooo viel los.

Um 8 Uhr komme ich bei der Arbeit an und arbeite. Die Kollegin ruft an, dass sie im Stau steht und später kommt. Oje, sie ist jetzt schon genervt. Später wird sie noch mehr genervt sein und entläd sich im Büro. Dem Kollegen flattern nur die Ohren. Gegen Mittag hat sich alles etwas beruhigt bzw. ist von anderen Sachen überlagert und wir gehen essen. Los laufen wir zu viert, doch eine Kollegin biegt wieder ab, also essen wir zu dritt. Das Essen ist ok, Lachs mit Nudeln und Zitronenbuttersauce, dazu Salat. Am Nachmittag arbeite ich wieder und auch länger, als ich eigentlich wollte.

Daher ist es schon fast 4 Uhr, als ich endlich nach Hause komme. Die Kinder sind beide da, eines liegt im Bett, eines zockt mit dem Freund. Immerhin der Hund freut sich. Ich schmeisse schnell eine Maschine mit Wäsche an und verräume ein paar Sachen. Dann mache ich mir Tee und schaue die Post durch. Schwupps, ist schon fast wieder Zeit für den nächsten Termin. Ich hänge noch schnell die Wäsche auf, instruiere die Kinder und mache mich wieder auf den Weg. Kurz vor 6 Uhr komme ich an und bereite alles für den Kurs vor, es ist der erste Abend und das ist immer ein bisschen spannend. Für alle. Besonders, wenn wie heute, neue Menschen dabei sind. Doch es macht Spaß und ich schwinge mich zufrieden aufs Fahrrad und fahre nach Hause. Als ich dort ankomme, ist schon fast 8 Uhr. Die ganze Familie ist zu Hause. Ich richte mir mein Abendbrot, es gibt leckere vom Mann gebackene Seelen. Dann schaut ein Teil der Familie noch einen Film: Shining. Der andere Teil schaut Anime.

Um 22:45 Uhr ist der Film fertig, was für eine Selbstdarstellung! Zur Abendrunde schnappe ich mir den Hund und laufe um den Block. Danach richte ich mich fürs Bett, dort lese ich noch meine Nachrichten, bevor ich dann um kurz vor 12 das Licht ausmache.

WMDEDGT September 2021

Immer am 5. sammeln sich die Tagebuchblogger bei Frau Brüllen und verbloggen ihren Tag. Ich mache gerne mit, hier mein Tag:

Heute ist Sonntag, dennoch klingelt der Wecker um 6:45 Uhr. Als die Kirch 7 Uhr läutet stehe ich auf, begrüße den Hund und ziehe mich an. Dann sage ich dem Kind Bescheid und laufe mit dem Hund los. Neulich habe ich ein ganzes Feld mit nicht geernteten Johannisbeeren entdeckt, da laufen wir jetzt hin. So früh am Morgen ist kaum was los, richtig schön. Ein paar vereinzelte Jogger, sonst Ruhe. Ein bisschen vermisse ich die Hunderunde und freu mich schon wieder darauf.

Am Feld angekommen pflücke ich ein paar Johannisbeeren, die sehen leider nicht mehr so gut aus, doch ein bisschen was kommt in die Schüssel. Der Hund rennt rum und freut sich.

Um 8:30 Uhr bin ich wieder zu Hause und verbacke den Teig, den ich gestern angesetzt hatte. Da ich im Moment zu faul bin zum Zopf flechten, mache ich Brötchen. Das geht einfacher.

Um kurz nach 9 Uhr kommt das Kind wieder nach Hause und wir frühstücken die frischen Brötchen. Sie schmecken gut, es ist eine Fertigmischung. Ich möchte den Vorrat ein bisschen aufbrauchen. Der Mann frühstückt mit uns.

Das andere Kind war auch schon unterwegs, hat sich aber wieder ins Bett gelegt und wird dort bis zum Mittagessen bleiben. Mir geht es nicht so gut, ich fühle mich verkatert, obwohl ich gestern gar nix getrunken habe.

Nach dem Frühstück backe ich einen Kuchen. Keine Fertigmischung, sondern Obst, das weg muss. Und was mach ich mit den Johannisbeeren? Da der Mann inzwischen von seiner Radrunde wieder zu Hause ist und den Ofen braucht, muss das Kuchenbacken noch ein bisschen warten. Kein Problem, da gibt es den Wäscheberg, den ich abtrage, wie jedes Wochenende. Ich lasse es ruhig angehen, denn es geht mir immer noch nicht gut. Kurz vor dem Mittag wird mir richtig übel und ich nehme schnell eine Tablette, nicht dass da noch die Migräne zuschlägt. Liegt das mal wieder am Wetter?

Um 13 Uhr gibt es Mittagessen, der Mann hat lecker gekocht, es gibt Auflauf. Wir sind zu fünft, da wir einen Übernachtungsgast hatten, die kein Weizen und keine Laktose essen darf. Da ist das Kochen immer ein bisschen herausfordernd, da ein Kind ja kein Fisch und Fleisch isst. Da bleibt nicht mehr so viel. Und beim Thai waren wir alle erst gestern Abend.

Um 13:30 Uhr schiebe ich den Kuchen in den gut vorgeheizten Backofen. Ich lege mich ab, da es mir immer noch nicht so gut geht. Für den Kuchen stelle ich mir den Wecker.

Um 15 Uhr mache ich mir Tee und geniesse den Kuchen, ich habe 2 kleine gemacht. Einmal mit Zwetschgen, einmal mit Apfel. Beide sind gut, doch mit mehr Obst stelle ich es mir noch besser vor. Der Mann ist auf einer zweiten Radrunde, die Kinder liegen wieder im Bett und eines mag eh keinen Kuchen mit Obst. Nun ja, so esse ich ihn halt allein.

Um 16 Uhr setze ich mich mal an den Computer und fange mit dem Post an. Eigentlich wollte ich schauen, was ich mit den Johannisbeeren machen kann. Der Hund leistet mir Gesellschaft, so ein treuer Geselle.

Später dann noch mal Wäsche und eine erste Ladung Apfelmus. Das ergibt leider nicht so viel. Sollte ich nochmal dran? Wir haben jedoch kaum noch Gläser…. Ein Kind geht mit dem Besuch und dem Hund raus, wie nett. Der Hund freut sich, wie immer.

Ich mache noch eine Ladung Apfelmus, wir haben jedoch immer noch sehr, sehr viele Äpfel. Ich hatte überlegt, mit einem Kind weg zu fahren und recherchiere, wo wir denn so kurzfristig hin könnten. Mit Hund.

Das Kind mit Besuch und Hund ist wieder zurück, es will essen bestellen und fragt, ob wir uns anschliessen wollen. Da ich ja Kuchen hatte, habe ich keinen Hunger, der Mann ist noch unterwegs und will nix, aber das andere Kind ist hellauf begeistert. Essen bestellen ist immer gut. Und dann noch Burger.

Um 19 Uhr bestellen die Kinder ihr Essen. Ein Kind geht noch raus zum Fussball spielen. Um 19:30 Uhr laufen Kind und Besuch los, um das Essen abzuholen, das andere Kind kommt nach Hause und der Mann auch.

Um 20 Uhr sitzen wir alle inklusive Besuch vor dem Fernseher und schauen: Unthinkable. Was für ein krasser Film. Wir reden noch ein bisschen über den Film.

Um 22:30 geht ein Kind ins Bad, ein Kind verabschiedet den Besuch und ich laufe die letzte Runde mit dem Hund.

Um 23 Uhr bin ich wieder zurück, die Kinder sind im Bett, der Mann und ich schauen noch ein bisschen fern, dann gehe ich auch ins Bett. Um 24 Uhr mache ich das Licht aus.

WMDEDGT August 2021


Schon August. Das Wetter ist hier nicht so sommerlich, es ist kühl und regnerisch. Für uns allerdings relativ angenehm, da wir keine Sonnenanbeter sind.

Der 5. im August 2021 ist ein Donnerstag. Ein Kind ist bei einem Bekannten irgendwo in Deutschland, ein Kind ist zu Hause. Beide haben die erste Woche Schulferien. Der Mann und ich arbeiten.

Daher stehe ich auch um 6:15 Uhr auf. Ich ziehe mich an, schnappe mir den Hund und laufe das erste Mal um den Block. Die übliche kleine Morgenrunde.
Wieder zu Hause, setze ich Wasser auf und koche Tee. Zum PG Tip Tee gibt es Müsli. Danach füttere ich den Hund. Der Mann ist inzwischen auch aufgestanden, das Kind schläft noch.

Um kurz nach halb 8 mache ich mich auf den Weg zur Arbeit, dort komme ich kurz vor 8 Uhr an. Während ich mir Teewasser hole (ja, es gibt nochmal Tee) fährt der Computer hoch, ich setze mich daran und fange an zu arbeiten. Heute kommen Menschen in live vorbei und schwuppdiwupp ist schon Mittag.

12:45 Uhr fahre ich nach Hause. Dort hat der Mann schon gekocht, es gibt aufgewertete Reste von gestern. Es schmeckt sehr gut. Das Kind war mit dem Hund draußen und setzt sich später dazu.

Um 14 Uhr bereite ich einen Brotteig zu und werfe eine Waschmaschine an.

Von 14:30 bis 15 Uhr lege ich mich etwas ab. Kleine Pause, die ich im Moment oft brauche, weil die Nächte nicht so gut sind.

Ich schaue „kurz“ in meine Arbeitsmails und bereite mich auf morgen vor. Da steht was Größeres an. Ich beschliesse morgen ins Büro zu fahren und nicht von zu Hause zu arbeiten. Nebenher lasse ich den Teig nochmal durchkneten.

Die Wäsche ist inzwischen fertig und ich hänge sie schnell auf, dann fahren das Kind, der Hund und ich in den Wald. Letzte Woche hatte mir eine Freundin einen Weg am Bach entlang gezeigt. Das ist heute unser Ziel. Das Kind ist sehr, sehr lustlos. Doch der Hund und der Wald schaffen es schließlich, es ein bisschen aufzumuntern. Wir laufen den Schlumpfweg. Überall sind Schlümpfe. Aber nicht aufdringlich, sondern eher dezent. Macht uns Spaß!

Den Hund interessieren die Schlümpfe gar nicht. Er läuft einen großen Teil des Weges im Wasser.

Wieder am Auto sammeln wir 3 Zecken ab, Mistviecher.

Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder zu Hause. Noch kurz mit den Nachbarn geschwatzt, dann kümmere ich mich ums Brot. Der Teig ist sehr bappig und ich muss lange die Küchenmaschine putzen. Aber das hatte ich eh mal wieder vor. Passt.

Ich rufe die graue Wölfin an und wir quatschen ein Weilchen. Tut immer wieder gut. Das Brot ist derweil im Ofen, es ist mal wieder ein Topfbrot. Ich backe nur noch selten Brot, der Sauerteig lebt nicht mehr und ich kann mich gerade nicht aufraffen, neuen anzusetzen.

Inzwischen ist 19:30 Uhr und ich setze mich mal ans Laptop.
Die anderen Familienmitglieder sind, soweit im Lande, inzwischen alle da und wir richten Abendessen: Das Kind isst die Reste des Mittagessens, die Eltern geniessen das frische Brot. Wir bequatschen ein bisschen den Tag und die folgenden. Dann schauen wir noch mehrere Folgen „Outer Banks“.

Um 10 Uhr richtet sich das Kind fürs Bett und ich gehe nochmal mit dem Hund raus. Danach schauen der Mann und ich die Nachrichten, aber wir schlafen dabei ein. Also gehen wir auch ins Bett. Ich bin zu müde zum Lesen und schaue noch „kurz“ meine Nachrichten an. Gegen 23:30 Uhr mache ich das Licht aus.

Tage wie dieser sammelt Frau Brüllen immer am 5. Dort finden sich auch die anderen Beiträge. Danke fürs Bereitstellen!

WMDEDGT Juli 2021


Schon Juli. Immer am 5. sammeln sich alle bei Frau Brüllen und zeigen ihren Tag. Ich auch:

Der 5. im Juli 2021 ist ein Montag. Nach einer Woche Urlaub und einem kurzen Spickeln in die Arbeitsmails am Wochenende, weiss ich, dass mich viele mails erwarten, mehr als 90. Pro Tag gerechnet, sind das dann doch nicht mehr so viele.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe auf und hole den Hund aus einem Kinderzimmer für die erste Gassirunde. Es nieselt leicht. Als ich zurückkomme, ist ein Kind schon aufgestanden, das andere Kind wird von mir nochmals ans Aufstehen erinnert.

Um 6:45 Uhr frühstücke ich mit Müsli und Tee, ein Kind geht kurz darauf aus dem Haus, ein Kind ist inzwischen aufgestanden.

Um 7 Uhr sind die Jungs aus dem Haus und ich gehe ins Bad. Der Mann hat nun die Küche für sich. Ich richte dem Hund noch Futter und verstecke ein Leckerli für ihn, damit die Zeit allein nicht so lange ist.

Als ich bei der Arbeit ankomme, ist schon Viertel vor Acht. Ich lese und bearbeite die vielen Emails. Der Drucker geht nicht wegen Sicherheitsmassnahmen. Manche Firmen sind total lahm gelegt. Ich bearbeite, was ich kann und trinke derweil Tee.

Gegen 10:30 Uhr richte ich mich schon wieder für den Heimweg, ich mache mich kurz frisch und danach auf den Weg zur Physio.

Um 12 Uhr habe ich einen Termin zum Testen, ich schaffe es gerade noch rechtzeitig. Ging doch etwas länger heute, die Physio. Anschliessend gehe ich noch kurz in die Drogerie, ein Kind braucht neues Deo, doch leider gibt es den Duft nicht mehr, wurde aus dem Sortiment genommen.

Kurz nach halb eins bin ich zu Hause, der Mann ist schon eifrig am Kochen. Ich schnappe mir den Hund und laufe eine Runde mit ihm.

Um 13 Uhr bin ich wieder zu Hause und wir können essen. Erst noch muss das Kind, das inzwischen nach Hause gekommen ist, etwas für die Schule erledigen. Wir ärgern uns ein bisschen. Doch dann essen wir in Ruhe Spaghetti Carbonara vegetarisch. Danach ein Espresso und Schokolade. Ich befülle die Waschmaschine und gebe dem Kind Instruktionen für den Nachmittag, ein bisschen trödele ich noch rum. Es regnet immer wieder in Schauern.

Gegen 15 Uhr fahre ich wieder zur Arbeit, jetzt mit dem Auto. Ich bespreche mich mit der Kollegin, die ich heute morgen nicht gesehen hatte, weil ich schon so früh wieder gegangen war, außerdem will sie natürlich wissen, wie der Urlaub war. Die Chefin kommt auch noch mit neuen Aufgaben. Oweio, die mails kann ich nicht mal zur Hälfte bearbeiten. Da lief einiges nicht so gut in meiner Abwesenheit.

Circa halb sechs mache ich Feierabend und fahre zur grauen Wölfin. Ich hatte mehrfach versucht, sie anzurufen, doch ihr Telefon geht immer noch nicht. Gibts doch nicht! Seit 24.06. kann sie weder raus telefonieren noch angerufen werden. Keine Info dazu. Immerhin hat sie seit heute ein Handy zur Verfügung. Wir reden noch lange über die Schwierigkeiten, die auftauchen und über den Urlaub sowie generell Vergangenes. Ach ja, und über die Geburtstage, die demnächst anstehen. Dazu essen wir leckere Him-, Heidel- und Johannisbeeren.

Es ist schon halb 8 bis ich wieder nach Hause komme. Die restlichen Familienmitglieder sind inzwischen alle zu Hause und essen zu Abend. Es gibt selbstgebackene Seelen, die sehr lecker schmecken.

Anschließend hänge ich die Wäsche auf und höre ein Kind in Biologie ab. Es muss alles über das Herz, den Blutkreislauf undsoweiter wissen. Ich hoffe, es vergisst nicht wieder die Hälfte. Das andere Kind lernt auch, aber selbständig. Es duscht und huscht dann ins Bett. Wir schauen die Nachrichten und dann eine Folge Bosch.

Kurz nach halb zehn schicke ich das andere Kind ins Bett und mache mich auf die letzte Runde mit dem Hund. Er ist heute ein braver Hund und macht, was er soll. Wieder zurück schauen wir noch eine weitere Folge Bosch.

Dann fällt mir ein, dass ich noch einiges zu überweisen habe. Das mache ich gleich, das ist nämlich inzwischen sehr umständlich.

Um 23:30 Uhr richte ich mich schliesslich fürs Bett. Der Rest der Familie schläft da schon.

WMDEDGT Juni 2021


Da hatten wir ein paar Tage kein Internet und prompt vergesse ich fast den 5.! Da versammelt doch Frau Brüllen das gesamte Internet und wir brüllen gemeinsam.

Der 05.06.2021 ist ein Samstag, es ist das letzte Ferienwochenende.

6:30 stehe ich auf, wach bin ich schon ein bisschen früher. Es war etwas unruhig. Der Hund ist nicht in seinem Körbchen, ich vermute ihn beim Kind im Zimmer und gehe erst mal ins Bad.

6:50 Der Hund war Gassi mit dem Sohn, der über Nacht weg bleiben wollte und jetzt gerade nach Hause kam 😉 Der Sohn legt sich ins Bett, der Hund kommt mit mir.

7:00 Treffpunkt Hunderunde. Heute große Runde. Die eine hat Sandalen und kurze Hosen an, die andere Gummistiefel und Regenjacke. Ich bin irgendwo dazwischen.

8:20 Wieder zu Hause. Der Hund ist naß, es hatte in der Nacht geregnet, ins Flusswasser traut er sich noch nicht.

8:45 Frühstück mit dem Mann, für mich die Reste des Rhabarberkuchens

9:30 Frühstück mit einem Kind und dessen Freund, der über Nacht bei uns war. Es gibt Toastbrot mit Marmelade

10:00 Abfahrt in die Hundeschule

10:30 Hundeschule: Heute laufen wir echt weit, bis auf die Weide mit den Rindern. Der Trainer öffnet extra den Elektrozaun für uns…. dem Hund sind die großen Tiere nicht ganz geheuer.

12:25 wieder zu Hause. Die große Runde auf die Weide war echt lange, der Hund ist total platt. Ich auch, das waren schon mindestens 10 Kilometer mit der Runde am Morgen.

12:30 Mittagessen: Reste von gestern, Nudeln mit asiatisch angehauchtem Gemüse. Schmeckt.

13:45 Mittagsschlaf für den Hund und mich. Getrennt.

14:30 Der Mann verabschiedet sich zur Fahrradrunde. Ich stehe auf und trinke Tee und esse Kekse. Ein Kind liegt immer noch im Bett.

16:00 Der Hund und ich fahren los, um bei der grauen Wölfin den Fernseher zu richten. Da stimmt mal wieder was nicht. Der Mann, der dazu kam, fährt mit dem Fahrrad nach Hause.

17:00 Wir laufen eine kleine Hunderunde, doch es fängt immer stärker an zu regnen. Die graue Wölfin rennt das letzte Stück. Wieder zu Hause reden wir noch ein bisschen.

19:00 Als wir nach mit dem Auto nach Hause fahren, regnet es nicht mehr. Alle anderen der Familie sind inzwischen auch zu Hause. Wir richten Abendbrot. Ein Sohn erwartet noch Besuch und isst nicht mit.

20:00 Wir schauen Umbrella Academy fertig. Dazu gibt es Paulaner und Doritos. Wie beim Umzug, meint das Kind.

22:45 Eine letzte Hunderunde für den Hund und mich.

23:15 Bett, aber noch ein bisschen lesen.

23:30 Licht aus!

WMDEDGT Mai 2021

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Der 5. im Mai ist ein Mittwoch. Es ist relativ kühl und windig, immer wieder regnet es ein bisschen.
Und so sah mein Tag aus:

Um 6:45 Uhr ermuntert mich der Wecker zum Aufstehen, wach bin ich schon länger. Ich hüpfe schnell in die Klamotten und gehe mit dem Hund raus. Es regnet nur ganz leicht und die Plastiktüte, die gestern Abend noch aufgebläht über den Platz huschte, liegt heute vom Regen geplättet am Boden und erschreckt den Hund nicht mehr. Im Gegenteil, er schenkt ihr keinerlei Beachtung.
Wieder zu Hause, werkelt der Mann in der Küche, ein Kind ist schon geweckt und ein Kind hat heute später Unterricht.
Um 7:20 sitzen Mann, Kind und ich bei Tee und Müsli. Das Kind mag nix und verzieht sich. Der Hund mag alle und alles und freut sich auf sein Futter.
Pünktlich zu Schulbeginn um 7:35 Uhr sitzt das Kind vor dem Computer im Arbeitszimmer. Homeschooling hat unsere Stromrechnung gewaltig in die Höhe getrieben.
Ich mache mich auf den Weg zur Arbeit, wo ich um kurz nach 8 Uhr ankomme. Dann heißt es arbeiten, arbeiten, arbeiten. Wie immer. Ich muss viele Tabellen erstellen und einen Fehler (nicht von mir) begleichen. Zum Glück sind alle freundlich und die Arbeit geht gut von der Hand.
Pünktlich zur Mittagspause verteile ich Aufgaben und mache mich auf den Heimweg. Der Wind bläst mich fast vom Fahrrad, dazu regnet es und ich werde ziemlich nass. Zu Hause ziehe ich die nassen Kleider aus und hänge sie auf die Heizung. Ein Kind macht sich auf den Weg in die Schule, es schreibt eine Arbeit in Präsenz, um 13 Uhr muss es dort sein.
Also essen wir zu 3. zu Mittag. Der Mann hat Nudeln gekocht, es schmeckt lecker. Nach dem Essen richtet sich das andere Kind, es schreibt heute auch eine Arbeit in Präsenz, allerdings erst um 14.30 Uhr, aber es muss ja mit dem Zug fahren, also viel früher los. Ich ruhe mich kurz aus und trinke einen Getreidekaffee.
Um 13:45 Uhr bin ich wieder bei der Arbeit, es ist kein bisschen ruhiger als am Morgen. Doch ich kann mich gut konzentrieren und komme gut voran. So mag ich das! Leider wird es dann doch später als gedacht, erst um 16:30 Uhr fahre ich wieder nach Hause. Ein Kind ist auch schon zu Hause. Wir quatschen ein bisschen, dann ich hänge schnell die Wäsche auf, die die Waschmaschine fertig gewaschen hat.

Um kurz nach 5 Uhr gehe ich mit dem Hund los. Der Himmel sieht dramatisch aus, doch der große Regen bleibt aus. Ich bekomme ein paar Tropfen ab, das wars. Der Hund freut sich und springt über die Felder. Wir treffen eine Frau mit Hund und die beiden dürfen ein bisschen spielen. Anschliessend übe ich mit dem Hund noch ins Wasser gehen, er wird immer mutiger!

Um ca. 19 Uhr bin ich wieder zu Hause, liefere den Hund ab und schnappe mir ein Kind. Das andere Kind ist beim Freund. Wir holen die Gemüsekiste ab. Der Mann richtet derweil das Abendessen. Bei der Abholstelle müssen wir kurz warten, da immer nur ein Haushalt in den Raum darf. Doch wir haben nette Gesellschaft. Wieder zu Hause, richte ich gleich ein paar Radieschen fürs Abendessen, der Rest bleibt in der Kiste und wird im Laufe der Woche verzehrt.
Um ca. 20 Uhr schauen wir auf Wunsch des Kindes noch „Pandemie“, haha, wie passend. Es ist erstaunlich, wie unüberraschend die Pandemie kam und wie wenig vorbereitet die Welt war, trotz des Wissens. Um 21 Uhr geht das Kind ins Bett und wir wagen uns mal wieder an einen Tatort. Wir schlafen zwar nicht dabei ein wie beim letzten, aber er reisst uns auch nicht vom Hocker. Zwischendrin gibt es Telefonate und ein bisschen Ärger, mal schauen, was da noch draus wird. Das andere Kind kommt heim und geht noch eine Runde mit dem Hunde, anschliessend ins Bett. Auch ich richte mich fürs Bett und als ich endlich drinnen liege, ist es schon nach 23 Uhr. Meine Augen sind zu müde zum Lesen, so dass ich versuche, gleich zu schlafen. Ist auch besser so, denn die Nacht wird nicht gut.

Alle Beiträge des Tages sammeln sich bei Frau Brüllen.

WMDEDGT April 2021

Immer am 5. sammelt Frau Brüllen sämtliche Tagebucheinträge. Der 5. im April 2021 ist Ostermontag.

Ich wache früh auf, bleibe aber noch ein bisschen liegen und geniesse die Ruhe. Der Wecker war auf 7 Uhr gestellt, doch ich stehe vorher auf, ziehe mich an, schaue nach dem Osterlicht und wecke das Kind. Der Hund, der heute im Kinderzimmer schlafen durfte, kommt mir freudig entgegen. Er freut sich jeden Morgen aufs Neue, das macht so gute Laune. Das Kind und ich richten uns für die frühe Hunderunde. Noch ein paar Kekse als Proviant, dann geht es los.

Die anderen warten schon auf uns und nicht nur der Hund freut sich ob der Gesellschaft. Wir laufen schnell los, es ist sehr kalt und wir sind froh, dass wir die Mützen aufhaben. Auf den letzten paar Metern wälzt sich der Hund im Dreck und ist danach richtig eingesaut.
Nach einer Stunde sind wir wieder zu Hause und baden erst mal den Hund. Zu zweit geht das ganz gut, der Hund scheint es zu geniessen. Er bekommt danach seinen Bademantel an.

Man beachte das schmutzige Wasser!

Der Mann hat in der Zwischenzeit Frühstück zubereitet: es gibt Spaghettipilze mit Rührei. Schmeckt richtig lecker. Danach essen wir noch vom Kuchen, der nix wurde. Er sieht nicht nur doof aus, sondern schmeckt auch nicht so gut. Finde ich. Trotzdem essen wir davon.
Danach macht jeder sein Ding: ins Zimmer verziehen (Kind), Zeitung lesen (ich), Fahrrad fahren (Mann). Ein Kind schläft noch und möchte erst zum Mittagessen geweckt werden.

Um 13 Uhr gibt es Mittagessen, das der Mann zubereitet hat: es gibt wieder Fleisch, nämlich Pute; dazu Nudeln, Gemüse und Soße. Es schmeckt sehr lecker. Recht bald danach macht sich der Mann wieder bereit für die nächste Fahrradrunde. Ein Kind räumt sein Zimmer auf und ein Kind geht mit mir, Osterpäckchen bei den Großmüttern abgeben. Eine Oma plauscht noch kurz an der Tür, eine war gar nicht da. Anschliessend fahren wir an den Rhein, dort treffen wir den Mann. Wir laufen zusammen am Rhein entlang. Es ist kühl und recht wenig los. Den Hund freuts, denn dann darf er ohne Leine laufen. Gegen Ende unseres Spaziergangs setzt Regen ein.

Gegen 17 Uhr kommen wir wieder nach Hause und machen uns gleich ans Backen. Ein Kind möchte einen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern backen. Er gelingt diesmal richtig gut, der Kern ist noch flüssig, genau richtig. Den Zeitpunkt erwischen wir nicht immer. Dazu gibt es eine Kugel Eis. Es schmeckt richtig gut, unser süßes Abendessen.

Danach rufe ich noch die Oma an, die vorher nicht da war und wir erzählen kurz, was wir so erlebt haben seit dem letzten Telefonat. Mann und Kinder haben derweil die Küche aufgeräumt, die Spülmaschine geladen und das Abendprogramm besprochen. Wir schauen einen Film: I care a lot. Der Film ist ungeheuer düster, aber auch wieder sehr lustig. Wir überlegen, ob es in Deutschland auch möglich wäre, einer alten Person alles wegzunehmen und sie gegen ihren Willen in ein Altersheim zu bringen mit dem Verweis auf Demenz oder sonstige Krankheit. Ist es das? Ich appelliere an die Kinder, gut auf uns aufzupassen! Nach dem süßen Abendessen genehmigen wir uns dazu noch salzige Kräcker, Chips und etwas Käse.

Anschliessend geht ein Kind mit dem Hund raus (es schneit inzwischen) ein Kind richtet sich für das Bett und die Erwachsenen schauen noch die Nachrichten, die mir immer sinnloser vorkommen. Daher gehe ich auch bald ins Bett und lese noch in meinem Buch, das sehr anstrengend ist und mich müde macht.

WMDEDGT März 2021


Immer am 5. sammeln sich alle bei Frau Brüllen, um ihren Tag dazustellen. Ich mache gerne mit.

Heute ist Freitag.
Ich stehe wie immer um 6:30 Uhr auf und gehe mit dem Hund raus. Der Hund freut sich jeden Morgen, wenn ich ihn begrüße. Da fällt das Aufstehen leichter 😉
Spätestens um 7 Uhr sind wir wieder zurück und ich frühstücke. Danach bekommt der Hund sein Futter und ich richte mich. Heute muss ich keine Kinder wecken, da später Schule ist. Der Mann, der inzwischen auch aufgestanden ist, übernimmt diesen Part.

Um kurz vor 8 Uhr bin ich bei der Arbeit und sichte die vielen mails, die gestern noch eingetrudelt sind. Da mein Email-Speicher voll ist, muss ich erst mal ein bisschen aufräumen. Dann habe ich noch eine Besprechung.

Um 13 Uhr gibt es zu Hause Mittagessen. Der Mann hat gekocht. Es gibt BBQ Suppe oder sowas, schmeckt auf jeden Fall gut. Danach gibt es noch einen Espresso und Cantuccini.

Um 14 Uhr geht der Mann wieder arbeiten und ich wurstle zu Hause rum. Ein bisschen aufräumen, Wäsche waschen, aufhängen, zusammenlegen. Was halt so anfällt.

Um 14:30 Uhr fahren ein Kind und ich mit dem Fahrrad in die Stadt, es braucht noch ein Geschenk. Wir kaufen einen Gutschein, das geht schnell. Auf dem Rückweg treffen wir Oma und Tante und tratschen kurz. Wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen. Der Oma geht es nicht so gut, das merkt man.
Wieder zu Hause geht es mit Haushaltsdingen weiter. Ein Kind geht mit dem Hund raus, ein Kind wird zur Geburtstagsfeier abgeholt.

Um 16 Uhr setze ich mich wieder ans Laptop, ich habe eine Fortbildung. Das ist witzig, die Frau, die die Fortbildung gibt, sitzt in Mexiko. Cool! Die Fortbildung ist gut und macht Spaß, ausserdem lerne ich viel und bekomme auch noch Hausaufgaben.
Als ich fertig bin, gehe ich noch eine Runde raus, den Kopf lüften. Ich schaue, ob der Bärlauch schon so weit ist. Er braucht noch ein bisschen, doch ein paar Blättchen nehme ich mit.

Der Mann ist inzwischen wieder zurück von seiner Radrunde, er hat Brot mitgebracht, das essen wir zum Abendessen. Danach schauen wir noch ein paar Folgen Lupin.

Gegen 10:30 Uhr gehe ich nochmal mit dem Hund raus, anschliessend ins Bett. Ich bin noch recht wach und es dauert, bis ich endlich einschlafe. Dann schlafe ich aber relativ gut. Endlich mal wieder.

WMDEDGT Februar 2021

Immer am 5. sammelt Frau Brüllen (danke für den spannenden Bericht über das Abwasser im Rhein gestern, ich habe es kaum ausgehalten, alles in der Reihenfolge durchzulesen, weil es so spannend war!) die Tagesabläufe und ich mache gerne mit.
Hier mein Tag am Freitag, 5. Februar 2021:

Ich stehe ein bisschen später auf, erst um 6:30 Uhr, ziehe mich an und laufe mit dem Hund einmal um den Block. Danach frühstücke ich und richte mich.

Um 7:15 Uhr wecke ich das Kind. Das Kind richtet dem Hund und sich Frühstück. Wir bereden uns kurz, das Kind ist ein bisschen verwirrt, weil der Mann heute Urlaub hat. „Kann ich mich dann trotzdem ins Arbeitszimmer setzen?“ Das andere Kind ist inzwischen auch aufgestanden und ich mache mich auf den Weg zur Arbeit.

Um kurz vor 8 komme ich bei der Arbeit an und arbeite sehr wenig, viel Zeit geht für das Ausprobieren der Videokonferenz drauf, die dann doch nicht klappt. Da wir alle vor Ort sind, treffen wir uns im Freien auf dem Dach, das ist so viel besser. Gut durchgepustet und mit frischen Ideen versorgt, geht die Arbeit weiter.

Um 12:45 Uhr mache ich mich auf den Heimweg. Der Mann hat lecker gekocht, es gibt gefüllte Kartoffeln. Es schmeckt sehr gut und sieht auch noch gut aus. Nach dem Essen bleibt noch Zeit für einen Getreidekaffee und dann mache ich mich nochmal auf den Weg zur Arbeit. Dort führe ich ein langes Telefonat, gefühlt habe ich heute nicht so viel geschafft, aber dennoch einiges geklärt.

Um 16 Uhr mache ich mich wieder auf den Heimweg. Zu Hause ruhe ich mich kurz aus, dann machen der Mann und ich uns auf den Weg zu einer langen Hunderunde. Ein Kind ist inzwischen zur Freundin aufgebrochen, ein Kind erwartet noch Besuch.

Als wir zurückkommen ist schon fast halb 7, nach einer schnellen Dusche telefoniere ich noch kurz mit der alten Dame, wir treffen uns nur noch selten und dann mit Maske und Abstand, da kann man nicht so gut reden. Immerhin bin ich heute nicht so betrübt nach dem Telefonat wie manchmal.

Das Kind und der Besuch essen die Reste vom Mittag, der Mann und ich Brot. Der Mann und ich schauen die Nachrichten und eine Doku, dann freuen wir uns auf den letzten Teil von Mrs. Maisel, der uns ein bisschen verwirrt zurück lässt. Aber auch gut, mir gefällt das Ende. Da ein Kind schon mit dem Hund draußen war, entfällt für mich die Abendrunde und ich gehe so gegen 11:30 Uhr ins Bett.

WMDEDGT Januar 2021

Ein neues Jahr mit neuen Einblicken in den Alltag. Frau Brüllen sammelt alle Beschreibungen des Tages auf ihrer Seite und ich mache mal wieder mit.

Der fünfte im neuen Jahr ist ein Dienstag. Ich stehe um 7 Uhr auf, es ist dunkel und kalt und ich muss mich ein bisschen aus dem Bett quälen. Ein Kind schläft nicht zu Hause und ein Kind hat Besuch über Nacht, der Hund schläft bei ihnen im Zimmer, d.h. ich gehe nicht die frühe Hunderunde, das übernehmen die Kinder später.

Ich richte mich und mache mich auf zur Arbeit. Der Mann ist inzwischen ebenfalls aufgestanden, weil er auch arbeitet.

Um zwanzig vor 8 komme ich bei der Arbeit an und lüfte erst mal durch. Wie jeden Morgen. Ich bin noch alleine, aber der Hausmeister hat schon das Licht angemacht. Wie nett.

Später kommen noch 2 Kolleginnen dazu, wir treffen uns auf dem Flur, um ein paar Sachen zu besprechen und uns ein gutes neues Jahr zu wünschen. Hoffen wir mal das Beste.

Um kurz vor 12 mache ich mich schon wieder auf den Heimweg, da ich heute mit Kochen dran bin. Zu Hause begrüßen mich der Hund und das Kind. Das Übernachtungskind ist schon weg.

Ich koche Omas Kohlsuppe, vegetarisch. Sie schmeckt mir gut. Mal gelingt sie besser, mal weniger.

Um 13 Uhr essen wir zu dritt. Ein Kind ist immer noch weg, es darf heute mit in den Schnee. Wohin auch immer. Nach dem Essen und dem Kaffee mit immer noch Plätzchen, geht der Mann wieder arbeiten. Ich ruhe mich aus, die Nacht war nicht gut und ich bin müde.

Nach dem Ausruhen ist schon 15 Uhr und ich richte dem Kind und mir Kaffeeklatsch mit Plätzchen. Es werden langsam weniger 😉

Danach ist Haushalt angesagt: Küche aufräumen, Wäsche waschen usw. Ich räume schon ein bisschen Weihnachtsdeko weg und wir schreiben einen Einkaufszettel. Morgen ist hier Feiertag, da kommen die heiligen drei Könige und alle Läden haben zu.

Irgendwann nach 4 Uhr kommt der Mann wieder. Er richtet sich zum Fahrrad fahren, ich gehe mit dem Hund eine Runde und das Kind zockt. Nach dem Fahrrad fahren geht der Mann mit dem Kind einkaufen. Ich lese ein bisschen im Internet.

Als der Mann und das Kind wieder kommen, gehe ich los unsere Gemüsekiste abholen. Heute ist zum Glück nicht so viel los und es sind nette Menschen in der Warteschlange. Erst mal entschuldige ich mich, weil ich mich neulich etwas unnötig aufgeregt habe. Zum Glück hat es die Person nicht persönlich genommen.

Als ich mit unserer vollen Kiste zurück komme, haben der Mann und das Kind schon das Abendessen gerichtet. Wir essen gemeinsam. Es gibt selbstgebackenes Kürbisbrot mit Zeug. Die frischen Radieschen aus der Gemüsekiste vergesse ich. Na ja, sind morgen auch noch gut.

Grad als wir alles wieder aufgeräumt haben, kommt das andere Kind. Es macht sich die Reste, die wir noch finden, warm. Es erzählt vom Schneeausflug, es war wohl toll und auch nicht viel los, da wo sie waren. An manch anderen Orten sieht es ganz anders aus, da ist wohl die Hölle los. Das schreckt mich mehr als ab.

Ich bereite einen Hefeteig für den Dreikönigskuchen vor. Da ich keine Lust mehr auf Backen habe, stelle ich den Teig ins kühle Kämmerlein zur Übernachtgare.

Der Mann und ich schauen bei The Handmaid’s Tale weiter, die Kinder schauen was anderes. Später geht ein Kind noch mit dem Hund raus während sich das andere Kind schon fürs Bett richtet. Der Mann und ich schauen noch Nachrichten, der Lockdown soll verschärft werden. Das Kind hatte Recht, als es meinte, dass vor Februar keine Schule mehr ist. Es bleibt zäh.

Gegen 11:30 Uhr liege ich im Bett. Heute habe ich keine Lust mehr zu lesen und schlafe bald ein.

« Ältere Beiträge

© 2021 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑