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Kategorie: WMDEDGT (Seite 1 von 4)

WMDEDGT im August 2019

Ja, ist denn schon wieder der 5.? Ja, und da machen alle mit bei was machst du eigentlich den ganzen Tag, initiiert wurde das Ganze von Frau Brüllen, nachzulesen bei ihr.

Hier also mein Tag: Der 5. im August 2019 ist ein Montag. Die Kinder haben Sommerferien.

Als ich um 7 Uhr aufstehe, sitzt der Mann schon am Frühstückstisch. Wir trinken eine Tasse Tee zusammen. Anschliessend richtet er sich für die Arbeit.

Um 8 Uhr klingelt der Wecker beim 15jährigen. Er steht auf und wir frühstücken zusammen. Danach richten wir den Rucksack. Er fährt heute für 2 Wochen ins Sommerlager der Pfadfinder. Einpacken, auspacken, noch ein paar Kleidungsstücke hier lassen….. Zwischendurch steht auch der Elfjährige auf.

Um halb 11 machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir treffen einen Teil der Gruppe, doch owei, das Kind hat das Wichtigste vergessen: die Papiere! Also düse ich nochmal schnell nach Hause und hole sie. Sie liegen schön gerichtet auf dem Tisch, aber hatte ich nicht gesagt, in den Rucksack damit? Egal, da wir früh dran sind, schaffen wir auch das. Kurze Umarmung, letztes Foto und dann fahre ich zur Arbeit.

Den ganzen Nachmittag sitze ich bei der Arbeit. Das Wetter wird immer schrecklicher, es ist schwül und stickig. Auf dem Flachdach wird das Grünzeug ausgerupft, die Männer tun mit leid. Die Kollegin schenkt mir ein Stück ihres Rüblikuchens, sehr fein. Die andere Kollegin legt mir immer noch mehr Arbeit auf den Tisch. Aber ich habs ja so gewollt!

Um kurz nach 5 ruft der Zuhause gebliebene Sohn an und fragt wann ich heim komme. Er möchte zu seinem Freund zum Übernachten. Da soll er spätestens um 6 Uhr sein und möchte bitte gerne gefahren werden. Also packe ich langsam zusammen und fahre nach Hause.

Um 17:40 Uhr fahren wir zusammen zum Freund. Warum nicht mit dem Fahrrad? Weil er nicht genau weiß, wo er wohnt. Versteh ich zwar nicht, aber nun gut. Nächstes Mal dann Fahrrad. Da der Bioladen um die Ecke liegt, gehe ich noch schnell dort vorbei.

Um halb 7 komme ich wieder zu Hause an, verräume die Einkäufe und wärme mir die Reste von gestern auf. Der Mann isst Brot.

Danach hocken wir uns vor die Glotze und schauen die Tagesschau live. Das haben wir auch schon lange nicht mehr. Danach gibt es noch einen Film und dann Bett.

Was macht ihr denn so ganz ohne Kinder? wurde ich mehrfach gefragt. Ja, was wohl? Da wir beide arbeiten, sind wir am Abend platt und müde. Sollen wir jetzt ne Party schmeissen oder die Nacht durchtanzen?

WMDEDGT im Juli 2019

Sämtliche Info zu WMDEDGT findet sich bei Frau Brüllen.

Der Fünfte im Juli ist ein Freitag. Ich war auf Foto machen eingestellt und habe es gerade bedauert, dass ich das vergessen habe heute. Aber halt, es ist ja gar nicht der 12., sondern der 5. Das geht auch ohne Foto. Hier also mein Tag:

In der Nacht war es erstaunlich kühl, so dass ich zeitweise eine Decke benutzt habe und relativ ausgeschlafen bin. Trotzdem oder gerade deswegen fällt das Aufstehen um 6:20 schwer. Ich bereite Tee zu und wir trinken Tee bzw. frühstücken. Jeder wie er will.

Um kurz nach 7 verlassen die Kinder das Haus, kurz darauf ich. Mit meinem Kleid ist es mir fast etwas zu kühl. Die Luft im Büro ist stickig und ich lasse die Kühle von draussen rein. Dann geht es ans Arbeiten. Heute darf ich zum ersten Mal ganz allein Leute beaufsichtigen. Ist irgendwie langweilig. Aber na ja, muss auch sein. Ich treffe einen Exkollegen, der sich wundert, dass alles wie immer ist.

Zum Mittagessen fahre ich nach Hause, der Mann hat gekocht und als alle Kinder da sind gibt es Essen. Rest von gestern: Spaghetti Bolognese und Salat. Schmeckt heute immer noch.

Ein Kind verabredet sich zur Nerf Schlacht und anschliessendem Pool Baden. So sehen zur Zeit die Nachmittage des 11jährigen aus, wenn er nicht auf eine Arbeit lernen muss. Der 15jährige hat noch Bandprobe und am Abend Pfadfinder, dazwischen chillt er auf dem Sofa.

Ich bleibe auch zu Hause und erledige Hausarbeit, hauptsächlich Wäsche. Der Mann kümmert sich am Nachmittag um die Bestellung einer neuen Spülmaschine, die alte ist in den letzten Tagen mehrfach (!) ausgelaufen, da haben wir keine Lust mehr drauf. Ein paar Tage müssen wir wohl noch zusammen aushalten bis die neue da ist. Wir halten sie sehr genau im Auge, auch die Kinder halten sich an die neu aufgestellten Regeln wie vor dem Aufmachen abpumpen lassen etc. Klar, sie haben auch keine Lust auf Putzen!

Irgendwann meldet sich das Kind, weil es beim Freund übernachten will. Das ist immer so spontan, aber so ist sie wohl, die Generation Z, habe ich erst einen Artikel darüber gelesen.

Gegen frühen Abend mache ich mich auf den Weg zum Sommerfest. Das ist gleich ums Eck und ich kann locker hinlaufen, heute mit dem Vorsatz viel zu trinken 😉 Das Fest ist etwas anstrengend mit vielen Reden und wie toll alles ist, blablabla. Doch ich treffe nette Menschen, neue wie alte und wir lachen viel. Ich sitze in der britischen Ecke und fühle mich sehr wohl. Englische und japanische Witze wechseln sich ab, nicht immer bekomme ich die Pointe gleich mit. Doppelt lustig. Das Essen schmeckt auch sehr gut und ich esse viel zu viel. Mit dem viel Trinken klappt es nicht so ganz 😉 Gegen späteren Abend lichtet sich die Menge und die Gespräche werden ernster. Wir philosophieren über das Alter und den Tod. Immer noch interessant und der britische Humor klingt auch da durch.

Um kurz vor elf gehe ich nach Hause, es ist immer noch sehr warm. Mir ist im leichten Kleid überhaupt nicht kalt, im Gegenteil. Überall sitzen noch Menschen, es scheint als kommen alle aus ihren Wohnungen.

Zu Hause klärt mich der Mann über die Geschehnisse auf. Alles bestens. Wir schauen zusammen noch die Nachrichten und irgendeine Talkshow, gegen zwölf Uhr verabschiede ich mich ins Bett.

WMDEDGT im Juni 2019

Sämtliche Info zu WMDEDGT findet sich bei Frau Brüllen.

Der Fünfte im Juni ist ein Mittwoch. Die Nacht war kurz, weil warm. Alle Fenster sind weit offen, um die etwas frischere Morgenluft in die Wohnung zu lassen. Ansonsten ist alles fast wie immer:

6:20 Uhr stehe ich auf, bin schon eine Weile wach und mag nicht mehr liegen. Ich setze Teewasser auf, räume die Spülmaschine aus und wieder ein und mache Tee. Mist, der Blick in den Kalender zeigt mir, dass ich einen gestrigen Geburtstag vergessen habe. Das Kind steht auf. Das andere Kind ist diese Woche in Frankfurt zum Praktikum. Wir frühstücken Joghurt mit Erdbeeren, lecker. Der Mann steht auf und wir trinken zusammen Tee.
Das Kind richtet sich für die Schule, nur noch diese Woche, dann sind Ferien. Ich richte mich für die Arbeit.

Um 7:30 Uhr komme ich bei der Arbeit an, erst mal das Büro durchlüften, es stockt mir fast den Atem, so schlecht ist die Luft. Emails checken, telefonieren, was man halt so macht. Um 9:00 Uhr ist die erste Besprechung, die ich fast vergesse. Ich werde geschult. Etwas schlauer gehe ich wieder ins Büro, um weiter zu arbeiten. Eine Kollegin ist sehr verzweifelt und fragt, ob ich Zeit habe, mit ihr in eine Besprechung zu gehen, ihr wird grad alles zu viel. Kein Problem, ich beruhige sie und wir gehen um 11:00 Uhr gemeinsam zum nächsten Termin. Da kommt einiges an Arbeit auf uns zu.

12:00 Uhr: Mittagspause. Heute hinter dem Haus, die Geburtstagskollegen laden ein. Das ist schön! Danach weiterarbeiten. Zwischendurch Kind anrufen, denn ich komme heute erst viel später nach Hause. Alles ok. Das Kind ist groß genug, um selbständig zur Musikschule zu gehen. 🙂

15:30 Uhr: ich kopiere noch was für die nächste Besprechung, da ertönt ein lauter Knall. Die Kollegin, die bei offener Tür im Zimmer sitzt, und ich schauen uns an. Dann rennen wir los zur Treppe. Alle anderen Türen öffnen sich ebenfalls, die Leute rennen zur Treppe, es zischt irgendwo. Ich bin leicht verunsichert, was ist passiert? Der Kollege gibt Entwarnung, eine Gasflasche ist explodiert, aber nix weiter passiert. Na ja, so ganz beruhigt mich das nicht. Die Kollegen und ich machen uns auf den Weg zur Besprechung im anderen Gebäude, Gesprächsthema ist natürlich die Gasflasche.

15:45 Uhr: letzte Besprechung, die Luft ist raus, doch ich muss Protokoll schreiben, also dementsprechend aufpassen. Die Gruppe, die beim Geburtstagsessen war, stinkt nach Knoblauch. Manche auch nach Bier. Die anderen tun mir leid. Es geht heiß her, die Themen sind emotionsgeladen. Draußen kühlt es auch nicht ab.

17:45 endlich fertig, ich packe meine Sachen und fahre zur Verteilstation unserer solidarischen Landwirtschaft. Wir haben seit heute unseren Anteil halbiert, da lerne ich unsere neue Partnerin kennen und den Ablauf, wenn man nur einen halben Anteil hat. Ich habe lange gezögert, das zu machen, doch jetzt probieren wir das einfach mal aus.

18:45 endlich zu Hause mit einer halben Kiste Gemüse. Kurze Lagebesprechung mit dem Mann, das Kind lernt (!).

19:15 ich richte mich für meinen Sport. Trotz Hitze ist die Bude voll und wir schwitzen noch ein bisschen extra.

20:30 alle wieder zu Hause.

21:30 Kind liegt schon länger im Bett und wir schauen noch einen Tatort aus der Mediathek.

23:30 ich falle ins Bett, es ist immer noch zu heiß zum Schlafen.

WMDEDGT im April 2019

Es ist der 5. und da fragt Frau Brüllen immer, was man so macht den Tag durch. Hier kommt also unser Tag, es ist ein Freitag:

Morgen
Ich bin schon früh wach, zu viele Gedanken sind in meinem Kopf, also stehe ich schon um 6:15 Uhr auf. Ich setze Teewasser auf und ziehe mich an. Im Bad ist die Heizung angegangen, es ist wohl kalt draußen. Und immer noch dunkel. Ich richte Tee und räume die Spülmaschine aus. Die Jungs stehen nacheinander auf, heute gibt es mal keinen Stress im Bad. Ein Kind trinkt Tee und frühstückt Müsli, das andere Kind möchte nix. Ich auch nicht, mir reicht heute der Tee. Wenn der Mann nicht da ist, ist die Teekanne eh viel zu viel. Ich Gewohnheitstier. Eigentlich wollte ich doch die kleine Kanne nehmen. Die Jungs richten sich für die Schule und gehen um 7 Uhr aus dem Haus. Ich schreibe noch kurz eine Email an den Fussballtrainer und richte mich dann auch. Heute bin ich etwas später dran als sonst und die Schülerhorden sind schon durchgezogen. Vereinzelte Schüler sind noch unterwegs. Die werden garantiert zu spät kommen. Viertel vor Acht bin ich bei der Arbeit und arbeite. Da gibt es gute Neuigkeiten und ich freue mich. Vor lauter Arbeit vergesse ich fast, dass ich einen Massagetermin habe. Danke Arbeitgeber, dass du das ermöglichst, das tut so gut.

Mittag
Da ich heute kochen muss, der Mann ist ja nicht da, höre ich früh auf und gehe noch geschwind einkaufen auf dem Heimweg. Na ja, so kurz vor Mittag gehen alle einkaufen, so geschwind wird das nicht. Es gibt Backofenkartoffeln, Fischstäbchen und Spinat. Das Gemüse kommt von unserem Ernteanteil, ein Essen, das beide Kinder mögen. Ein Kind hat freitags immer früh aus, wir kommen gleichzeitig zu Hause an. Ich hetze in der Küche und gebe ein paar Anweisungen: Aufräumen, aufräumen, aufräumen. Als das andere Kind kommt, eskaliere ich kurz, dann ist alles wieder gut und wir essen gemütlich.

Nachmittag
Nach dem Essen lege ich mich hin, ich bin so platt. Leider wird das mit dem Ausruhen nichts, die Jungs hören laut Musik und singen mit. Eigentlich schön, aber mir zu laut. Wäre ich nur arbeiten gegangen. So mache ich Haushalt: Spülmaschine einräumen, Waschmaschine anstellen und Wäsche abhängen, später dann aufhängen. Zwischendurch gibt es Kaffeeklatsch, aber ohne Kaffee. Wir trinken Tee, ich finde es total schön, dass ein Kind immer mit mir Tee trinkt. Dazu gibt es Reste von gestern: kalten Grießbrei und ich spendiere noch eine Tafel Schokolade. Ein Kind macht sich auf den Weg zur Musikschule, das andere Kind zockt. Ich setze Teig für den Hefezopf an. Das eine Kind kommt nach Hause und zockt, das andere Kind macht sich auf den Weg zum Freund und nimmt sein Sportzeug gleich mit. Ich putze in der Küche und hänge dann am Computer ab.

Abend
Das andere Kind geht zur Kirchenveranstaltung. Als beide aus dem Haus sind, mache ich mich auch auf den Weg. Eigentlich wollte ich das schon früher, aber wenn die Jungs zocken, ist es besser wenn jemand zu Hause ist, da sie sonst nicht aufhören. Ich hole etwas Bärlauch und gehe noch ein bisschen spazieren, auch wenn es eher kühl und unfreundlich ist. Beide Kinder sind erstaunlich früh wieder zu Hause. Das Abendessen lassen wir ausfallen zu Gunsten von Chips, Radieschen und Birne. Dazu schauen wir fern: Catch und noch ein bisschen Bülent. Die Jungs verschwinden um 11 Uhr ins Bett, ich schreibe noch den Eintrag, etwas später kommt der Mann nach Hause und erzählt vom Konzert, bei dem er war. Um 11:45 Uhr liege ich auch im Bett.

WMDEDGT März 2019

Immer am 5. fragt Fr. Brüllen, was man so macht den Tag über. Also schreibe ich mal auf, was wir heute so gemacht haben:

6:30 Uhr aufstehen, duschen, anziehen. Danach eine Tasse Tee trinken, den der Mann währenddessen gemacht hat. Wir bereden uns kurz und dann breche ich auf zur Arbeit. Die Kinder liegen noch in ihren Betten, sie haben ja die ganze Woche noch Fastnachtsferien.

7:30 Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Es ist sehr ruhig, weil viele in Urlaub sind. Jemand fragt mich um Rat, das ist etwas persönlich und ich weiss nicht recht, wie ich eine schlechte Nachricht überbringen soll. Ich gebe ein paar Tipps und hoffe, dass das machbar ist.

12:30 Fertig mit der Arbeit, ich radle nach Hause. Es ist immer noch stürmisch, aber längst nicht mehr so wie gestern. Ein Stückchen habe ich auch Rückenwind, wie schön!

13:00 Wir essen, was das Kind gekocht hat: Rotkohl (hatte der Mann schon vorgekocht), Frikadellen und Kartoffelbrei. Das hatte ich mir gewünscht, als wir Rotkohl in der Gemüsekiste hatten. Es hat mir supergut geschmeckt.

14:00 Besuch kommt spontan vorbei. Es gibt Espresso, Tee und Kakao.

14:30 Ein Kind geht mit mir in die Stadt. Wir treffen dort seinen Freund und machen bei der Fastnacht mit. Es gibt Hexenfrass und unsere Beute ist recht ordentlich. Es ist ziemlich viel los und wir treffen einige Bekannte.

16:00 Wir sind wieder zu Hause, der Freund kam auch gleich mit. Die Jungs zocken. Ich mache so Haushaltsdinge und das andere Kind arbeitet an der GFS.

18:00 Das Kind begleitet den Freund noch nach Hause. Vom Rest Kartoffelbrei bereite ich eine Suppe zu. Dazu gibt es noch von der Beute.

18:30 Kind ist wieder da und wir essen zu Abend.

19:30 Die Jungs wollen noch einen Film schauen, es wird eine Folge von „Fast and Furious“, wie die letzten Abende schon. Etwas ätzend. Immerhin kann ich nebenher stricken.

21:30 Die Kinder verabschieden sich ins Bett. Ich lese im Internet.

23:30 Ich schreibe noch den Artikel und gehe dann auch ins Bett. Morgen nochmal arbeiten, dann habe ich für den Rest der Woche Urlaub.

WMDEDGT Februar 2019

MORGEN
Der Wecker geht schon vor 6 Uhr an…. aber ich stehe erst 20 nach 6 auf. Heute wird ein anstrengender Tag. Die Morgenroutine ist wie immer: Tee machen, Tee trinken, manche essen was, manche nicht. Die Jungs gehen zusammen um kurz nach 7 aus dem Haus, dann bin ich dran, danach der Mann.

Bei der Arbeit schaue ich erst kurz in meine mails, wie immer. Heute sind viele aufgelaufen und mein Speicher ist voll, ich müsste mal wieder aufräumen. Jetzt richte ich erst mal das Besprechungszimmer, in dem wir uns heute Mittag treffen werden. Dann gehe ich ins andere Gebäude, da dort ein Workshop statt findet. Auch dort helfe ich beim Richten: Tassen hinstellen, Kuchen schneiden und was noch so anfällt. Um 9 Uhr sind die meisten Leute da und wir können beginnen. Es gibt einiges zu besprechen. Zwischendurch mal eine kurze Pause, da gibt es Kaffee und Kuchen. Ich probiere alle Kuchen und finde sie alle lecker, der gekaufte vom Bäcker ist sehr süß, die selbstgemachten sind richtig, richtig lecker. Da ich weiß, daß ich kein Mittagessen haben werde, esse ich ein bisschen mehr. 😉
Die Mittagspause verspätet sich etwas und so kann ich gleich vom Workshop zur Besprechung hetzen. Schnell wieder ins andere Gebäude. Zum Glück muss ich nicht mehr viel richten. Zwischendurch nochmal Emails checken und manches gleich klären.

NACHMITTAG
Um 13 Uhr fängt die Besprechung an, es ist zwischendurch etwas zäh, mir fehlt das Mittagessen und ein bisschen Pause. Dann geht es aber schon wieder. Kurz vor Schluss explodiert mein Kuli und ich bin sehr verschmutzt. Gegen 17 Uhr sind wir fertig. Ich auch! Meine Hände sehen ziemlich mitgenommen aus und ich werde sehr bemitleidet. Schnell räume ich auf und mache mich auf den Weg in die Stadt. Noch kurz einkaufen und dann nach Hause.

ABEND
Das eine Kind ist schon im Sport, das andere Kind hört Musik. Wir quatschen ein bisschen, dann zockt das Kind und ich richte meine Sachen fürs Abendprogramm. Der Mann kommt nach Hause und wir richten Abendbrot, heute nur zu dritt. Nach dem Essen richte ich mich für meinen Kurs. Dort gibt es ein bisschen Durcheinander wegen der Räume, aber auch das können wir klären. Nach dem Kurs gehen wir noch was trinken. Leider macht die Kneipe schon bald zu und so werden wir um kurz nach 10 rausgeschmissen. Das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert! Immerhin bin ich so nicht so spät zu Hause.
Ein Kind richtet sich gerade fürs Bett, als ich nach Hause komme, die anderen schauen noch Fussball: DFB Pokal Dortmund gegen Bremen. Ich setze mich dazu und schaue noch mit, das Spiel ist spannend und geht ganz schön lange. Schliesslich verliert Dortmund im Elfmeterschiessen. Schade!
Da ist schon fast halb 12, das Kind richtet sich fürs Bett und wir Erwachsenen schauen noch ein bisschen Nachrichten. Nebenher schreibe ich diesen Tag auf und gehe dann kurz nach 12 ins Bett.

Mehr Tagesabläufe sammelt die Frau, die brüllt; wie immer am 5.

WMDEDGT Januar 2019

Neues Jahr, neues Glück. Immer am 5. eines Monats fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, kurz WMDEDGT und da mache ich doch gerne mit.
Der erste fünfte in 2019 ist ein Samstag:

7:00 Uhr: ich bin wach. Nachdem die Nacht vorher so schlecht war, fühle ich mich ausgeruht, bleibe aber noch ein bisschen liegen.

7:20 Uhr: Die Müllabfuhr kommt und macht einen Höllenlärm. Zum Glück kommt sie sonst nicht am Samstag, sondern unter der Woche. Das ist ja grauenvoll.

7:30 Uhr: Ich stehe auf, kann eh nicht mehr schlafen. Draußen ist es noch dunkel, die Wohnung ist ebenfalls ruhig und dunkel. Der Rest der Familie ist noch im Ferienmodus.

7:40 Uhr: kurzer Blick ins Internet, dann entscheide ich mich doch lieber für Lesen. Die Ruhe muss ich ausnutzen!

9:30 Der Mann steht auf und macht Tee. Es schneit und schneit, aber es bleibt kaum was liegen. Immerhin reicht es für ordentlich Chaos auf den Straßen. Bin ich froh, heute nicht raus zu müssen.

10:00 Wir überlegen kurz, die Kinder zu wecken, lassen es dann aber und frühstücken alleine. Es gibt Schwarztee und Dreikönigskuchen. Leider kommt die Figur schon wieder beim Aufschneiden raus. Irgendwie habe ich ein Händchen dafür. Ich verstecke sie wieder ein bisschen.

10:30 Ein Kind steht auf und liest auf dem Sofa. Der Mann richtet sich für den Markt. Ich stopfe die erste Waschmaschine.

11:30 Die Kinder sind jetzt beide auf und frühstücken gemeinsam. Ein Kind hat die Figur im Kuchen. Es freut sich sehr. Es hatte neulich schon die Figur. Das muss aber ein gutes Jahr für ihn werden.

12:30 Der Mann ist wieder zurück mit der Beute vom Markt.

13:00 Wir essen, es gibt Kartoffelpuffer mit ofengebackener roter Bete und Salat. Dazu Soße und Dip.

14:00 Ich packe die dritte Waschmaschine voll und lege die trockene Wäsche zusammen.

14:30 Wir spielen zu dritt Monopoly, ein Kind chillt derweil.

15:30 Wir essen Schokolade aus dem Adventskalender und hören auf mit Monopoly. Der Mann wird abgeholt für eine Aufnahme.

16:00 Die Jungs zocken zusammen. Ich bin beschäftigt mit Wäsche, Küche und anderem Zeug.

17:00 Die Jungs machen noch ein bisschen was für die Schule. Es ist etwas zäh und zieht sich….

18:30 Abendessen. Es gibt Brot mit Zeug und Salat. Während wir essen kommt der Mann heim.

20:00 Ein Kind möchte „Groß gegen Klein“ schauen, also richten wir alles dafür her. Dazu gibt es Cola, die vom Filmmarathon eines Kindes übrig geblieben sind. Danke.

23:30 Die Sendung ist endlich fertig. Ich habe währenddessen gestrickt, die Socken sind fast fertig! Die Kinder gehen ins Bett.

24:00 Ich schreibe noch meinen Tagesablauf fertig und gehe dann auch ins Bett. Gute Nacht!

WMDEDGT Dezember 2018

Immer am fünften schreit die Bloggemeinde: WMDEDGT, angeführt von Frau Brüllen. Und ich mache gerne mit:

Der fünfte im Dezember ist ein Mittwoch.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, wie jeden Morgen. Kurz darauf steht ein Kind auf und setzt Teewasser auf. Etwas später stehen der Mann und ich auf, ein Kind darf heute länger schlafen, weil es Praktikum hat und das erst später anfängt. Wir frühstücken zu dritt. Es gibt Müsli, Honigbrot und Mandarinen. Wer isst was?

Kurz nach 7 geht das Kind aus dem Haus, danach ich und dann der Mann. Die übliche Reihenfolge. Ich bin heute ein paar Minuten früher dran und komme voll in den Schülerverkehr. Anstrengend.

Bei der Arbeit ist noch alles ruhig. Wichtige mails sind gekommen und ich starte gleich los. So mag ich das!
Arbeit, Arbeit, Arbeit. Zwischendurch kurze Pause mit Aachener Printen, sehr lecker. Die hat wohl irgendjemand abgeliefert.

12:30 Uhr mache ich Pause. Wir treffen uns im Restaurant, in dem das große Kind gerade Praktikum macht. Da waren wir gestern schon.

Nach dem Essen fahren der Mann und das Kind nach Hause, ich wieder zur Arbeit. Ich arbeite viel länger als geplant, weil es so viel zu besprechen gibt. Eigentlich wollte ich früh nach Hause und mit den anderen kaffeeklatschen, daraus wird aber nix. Ich hetze nach Hause, da ist schon fast halb 5, das Kind kommt gerade aus der Musikschule, der Mann ist schon unterwegs zum Bahnhof und das andere Kind beim Praktikum. Schade, den Mann sehe ich erst am Samstagabend wieder. Das Kind immerhin heute Abend. Das zehnjährige Kind zockt (dabei ist mittwochs eigentlich zockfrei, das ging heute wohl etwas unter), ich fange mit dem Text hier an, dann gehen wir los unsere Gemüsekiste abholen. Das ist mir alleine zu schwer. Kaum sind wir zu Hause, muss das Kind schon wieder los zum Sport. Es ist ein wirrer Tag heute.

Um 19:20 Uhr verlasse ich das Haus zum Sport. Als ich eine Stunde später wieder komme, ist das Kind zurück vom Sport und frisch geduscht. So ists fein! Wir richten uns Abendbrot. Es gibt einfach nur Brot mit was drauf und dazu warmen Tee. Dem Kind ist nämlich kalt.

Kurz nach halb Acht kommt das andere Kind nach Hause. Es hängt die Kleider gleich im Trockenraum auf und duscht. Ich richte ihm derweil einen Hustentee. Dann sitzen wir zusammen in der Küche und quatschen über den Tag und das Essen und das Morgen. Währenddessen isst das Kind die Weihnachtsplätzchen auf, die wir für den Nikolaus gerichtet hatten. Kein Problem, dann gibt es für den nochmal neue. Er bekommt bei uns immer ein Glas Milch und Kekse. Kanadische Tradition, die ich hier weitergebe. Die Kinder überlegen, ob der Nikolaus vielleicht lieber einen Gin hätte. Dann läge er morgen früh besoffen im Treppenhaus und sie könnten ihn kennenlernen. Lassen wir aber, er muss ja die ganze Nacht noch arbeiten, also lieber keinen Alkohol, nicht, dass er die Runde nicht mehr schafft.

Die Kinder gehen danach brav ins Bett, es ist auch schon fast halb 10! Ich hänge eine Runde nasse Wäsche auf, lese ein bisschen und schreibe das hier.

Morgen wird der Tag hoffentlich etwas ruhiger.

WMDEDGT November 2018

Ja, ja, schon wieder der 5. und Frau Brüllen fragt nach dem Tagebuch des Tages. Hier also mein Tag:

Um 6 Uhr klingelt der erste Wecker. Die Herbstferien sind vorbei und so schälen wir uns alle aus den Betten. Letzte Woche war ich immer alleine morgens, heute sitzen wir mal wieder zusammen bei Tee und Müsli.

Um 7 Uhr gehen die Kinder aus dem Haus, ich danach ins Bad.

Um 7: 20 gehe ich aus dem Haus. Bei der Arbeit ist noch wenig los, die Kollegen trudeln erst später ein. Wir schwätzen kurz, wie das Wochenende war, einige hatten ja Brückentag und viel unternommen. Danach Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Um 12:30 Uhr fahre ich nach Hause, der Mann hat gekocht und sobald das Kind kommt, essen wir gemeinsam. Das andere Kind hat heute Nachmittagsschule und kommt erst später.

Um 13: 45 fahre ich wieder zur Arbeit, ich überreiche meiner Kollegin meine Handreichungen. Sie freut sich. 🙂

15:15 mache ich Feierabend. Auf dem Heimweg kaufe ich noch schnell Zeug ein.

15:45 komme ich nach Hause, die Kinder sind inzwischen beide da und chillen oder sitzen noch an den Hausaufgaben.

Um 16:00 fange ich an ein Brot zu backen. Zwischendurch immer wieder Pause, weil das Brot gehen muss. Da steht dann Haushalt an: Wäschewaschen, Aufräumen, Wäsche verräumen, Spülmaschine …. das Übliche. Wir haben eine kurze Teezeit und die Jungs zocken.

Um 18:00 Uhr kommt das Brot aus dem Ofen, es ist ein typisches Kinderbrot, hell und nicht zu würzig. Kommt auch gut bei den Kindern an. Ein Kind isst noch die Reste von heute mittag auf. Der Mann ist auch inzwischen da und wir essen gemeinsam Abendbrot.

Danach richten sich die Kinder, Schulsachen packen, Kleider richten, Schlafanzug anziehen und wir schauen noch 3 (!) Folgen Big Bang. Es ist so lustig, dass wir gar nicht aufhören können.

Um 20:30 verschwinden die Kinder ins Bett und ich arbeite noch ein bisschen.

21: 30 endgültig Feierabend. Wir schauen noch fern: Berlin Babylon und fallen irgendwann ins Bett. Morgen geht es wieder so früh raus und es wird ein anstrengender Tag.

WMDEDGT Oktober 2018

Huch, heute ist ja der 5.
Am 5. gibt es das Tagebuchbloggen bei Fr. Brüllen. Da mach ich doch gerne mal wieder mit, hier also mein Tag:

Viel zu spät gehe ich ins Bett, es ist schon nach 12, aber ich hatte so einen schönen Abend mit Freundinnen, da bin ich noch ein bisschen aufgedreht.

Viel zu früh werde ich geweckt und stehe auf. Es gibt Tee und Mooncakes für den Mann und mich. Die Kinder schlafen noch, heute ist schulfrei wegen pädagogischem Tag.

Es ist noch dunkel draußen, als ich zur Arbeit fahre. Nach und nach kommen die Kollegen dazu. Ich mache sehr früh Feierabend und fahre wieder nach Hause. Dort erwartet mich leckerstes Mittagessen: Fried Chicken, selbstgemacht. Es schmeckt echt supergut.

Nach dem Essen mache ich mich auf den Weg zu einer nicht so angenehmen Sache. Ich fahre auf einen Dorffriedhof, weil dort jemand, den ich kenne, beerdigt wird. Es ist eine große Dorfbeerdigung und sehr traurig. Da stehen wir in der Knallsonne, es hat 24°C (!) und weinen. Wieder mal passt das Wetter so gar nicht. Regen, Sturm, Weltuntergang, wo seid ihr?

Auf dem Nachhauseweg fahre ich beim Bäcker vorbei um Kaffeeklatsch zu holen. Dort treffe ich meine Mama und wir quatschen ein bisschen. Das mag ich so gerne, spontan jemanden treffen, da fühle ich mich zu Hause. Nach der Beerdigung tut das gut, denn ich habe immer noch Tränen in den Augen.

Zu Hause freuen sich die Jungs über den Kaffeeklatsch, den wir auch gleich verputzen. Danach wird aufgeräumt, Wäsche gewaschen und gezockt.

Kurz vor 6 gehe ich mit einem Kind zum Sport. Ich möchte mit einem Trainer reden, da noch ein paar Sachen zu klären sind. Aber genau dieser Trainer ist noch nicht da. Also lasse ich das Kind dort und gehe in die Stadt. Ich schlendere, ohne was zu kaufen. Ist irgendwie auch doof und macht keinen Spaß. Schließlich gehe ich nochmal in die Sporthalle, schaue ein bisschen zu und rede mit dem Trainer, der jetzt da ist.

Als alles geklärt ist, fahren wir wieder nach Hause. Der Mann und das andere Kind haben die Reste vom Mittagessen aufgewärmt und wir dürfen uns an den gedeckten Tisch setzen.

Nach dem Essen wird geduscht und dann gibt es noch 2 Folgen Big Bang Theory. Anschliessend hüpfen die Jungs ins Bett und ich widme mich dem Hefeteig, den ich vor dem Sport noch angesetzt hatte. Als der Hefeteig im Ofen ist, schreibe ich diesen Text. Gleich werden wir noch eine Folge Babylon Berlin anschauen und dann ebenfalls ins Bett fallen. Zum Glück ist morgen Wochenende.

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