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WMDEDGT Mai 2022

Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was wir den Tag durch so machen. Näheres gibt es bei ihr zu lesen.
Der 5. im Mai 2022 ist ein Donnerstag.

Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker. Ich schlafe gerade in einem anderen Zimmer zusammen mit dem Hund. Die Nacht war unruhig, aber besser als die vorige. Um 6:20 wecke ich das Kind und gehe mit dem Hund nach draußen. Um 6:40 Uhr kommen wir wieder, ich sage dem Kind Bescheid und richte mir mein Früstück: 2 Tassen Earl Grey und Müsli. Dann frühstücke ich. Derweil ist das Kind aufgestanden und richtet sich. Um kurz nach 7 geht das Kind aus dem Haus und ich ins Bad. Inzwischen ist der Mann auch aufgestanden und das außerhäusig schlafende Kind kommt nach Hause. Es wird mit dem Mann frühstücken. Um 7:40 gehe ich aus dem Haus und fahre zur Arbeit. Es regnet ziemlich und ich ziehe sämtliche Regenverpackung an, die ich habe. Dort angekommen, arbeite ich. Was halt so anfällt. Heute erstaunlich viel Telefon und ein spontanes Meeting. Wieder jemand besser kennen gelernt. Es gibt doch ganz nette Leute hier, man muss nur die richtigen kennen.
Um 12:30 Uhr fahre ich nach Hause, das Kind kommt mit mir aus der Schule zurück. Der Mann hat lecker gekocht und wir essen gemeinsam. Ich erledige noch ein paar private Sachen am Computer, dann gehe ich nochmal arbeiten. Eigentlich wollten wir heute segeln, aber das kaputte Segel ist noch nicht wieder da und auf dem anderen Boot brüten Vögel. Die haben Vorrang und wir dürfen sie nicht stören, also wird es nix mit Segeln heute. Schade, ich hatte mich drauf gefreut, aber das Wetter ist auch nicht so super, immer wieder regnet es leicht. Also arbeite ich halt ein bisschen länger. Es wird somit fast 5 Uhr, bis ich wieder zu Hause bin, aber ich hatte ja auch eine lange Mittagspause. Ich schicke das Kind mit dem Hund raus. Dann gehe ich einkaufen und nehme noch Altglas mit. Beim Supermarkt ist ein Testzentrum, da lasse ich mich gleich mal wieder testen. Wieder zu Hause hänge ich die Wäsche auf, die ich in der Mittagspause in die Waschmaschine gestopft hatte. Der Mann ist inzwischen auch nach Hause gekommen, er hat das beste Brot im Tal gekauft, da fährt er immer mit dem Fahrrad hin. Wir essen das Brot zum Abendessen. Der Mann muss danach noch mal los in den Kindergarten. Ja, der lässt uns nicht los 😉
Ich schaue derweil Fotos aus der Vergangenheit an, finde aber nicht die, die ich suche. So ein Mist aber auch. Hoffentlich sind sie nicht verloren gegangen. Das Kind wollte eigentlich nochmal mit dem Hund raus, ist aber eingeschlafen. Daher übernehme ich die Abendrunde und schicke das Kind ins Bett. Das andere Kind ist inzwischen auch nach Hause gekommen und kocht sich was zu essen. Ich laufe ein bisschen weiter, der Hund bekommt ja zur Zeit wenig Auslauf wegen der OP. Er ist zwar schon fit, muss aber immer noch geschont werden. Auf der Runde treffe ich den Mann mit 2 Erzieherinnen und wir laufen das letzte Stück gemeinsam nach Hause. Wir sprechen noch mit dem Kind, das ziemlich platt gearbeitet ist. Anschliessend gönnen wir uns noch einen Whisky und schauen Fotos, finden aber auch nicht die, die ich suche.
Es ist schon nach Mitternacht, als ich ins Bett falle. Der Hund liegt neben mir in seinem Körbchen und schnarcht leise.

WMDEDGT April 2022

Immer am 5. fragt Frau Brüllen: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag, kurz: WMDEDGT
Dank an Frau Brüllen für die Sammlung.

Der 5. im April ist ein Dienstag. Um 6:15 klingelt der Wecker, ich stehe auf und sage dem Kind Bescheid: „Es ist 6 Uhr zwanzig, ich gehe jetzt mit dem Hund raus.“ Das mache ich dann auch. Wieder zurück gehe ich gleich beim Kind vorbei: „Es ist zwanzig vor 7 und ich bin wieder da.“ Während das Kind aufsteht, richte ich mir Tee und Müsli. Das Kind frühstückt nicht, sondern will Geld. Dienstags hat es nachmittags Schule und da gibt es Geld für die Mittagspause. Als ich frühstücke, steht der Mann auf. Um 7 Uhr geht das Kind aus dem Haus.
Nach dem Frühstück gehe ich ins Bad, anschliessend bekommt der Hund sein Futter. Der Mann richtet sein Frühstück als ich gehe.
Um 8 Uhr komme ich bei der Arbeit an und arbeite. Was man halt so macht. Um kurz nach 10 fahre ich schnell zum Zahnarzt. Ich habe einen empfindlichen Zahn, der gerade täglich Sonderbehandlung bekommt. Hoffentlich hilfts. Ich bin nicht mal eine Stunde weg, da arbeite ich schon wieder. Um 12:15 Uhr gehe ich mit den Kolleginnen essen, heute wird es ein bisschen laut, weil sie nicht einer Meinung sind. Das ist grad anstrengend. Nix mit in Ruhe essen!
Nach dem Essen ist wieder Arbeit angesagt.
Um 16 Uhr bin ich wieder zu Hause. Ich dachte, ich treffe den Mann noch, aber er hat wohl einen Zug früher genommen. Schade, sehen wir uns erst morgen wieder. Immerhin sind die Kinder da und ein nasser Hund. Der wurde gerade gelüftet. Ich quatsche mit den Kindern und kraule den Hund. Da entdecke ich eine Zecke. Die erste in diesem Jahr. Also ist wohl demnächst Prophylaxe angesagt.

Eigentlich wollte ich mit dem Hund laufen, aber da er ja gerade draußen war, ist das nicht so dringend. Schnell eine Waschmaschine anwerfen und dann einen Getreidekaffee trinken.

WMDEDGT März 2022

Auf so vieles habe ich keine Lust mehr, bei WMDEDGT mache ich dann aber doch mit. Obwohl es ein ruhiger Samstag war.

Um 12 war ich noch wach, weil ein Kind unterwegs war. Daher habe ich auch schlecht geschlafen. Dennoch stehe ich um 6.30 Uhr auf, ziehe mich an und fahre zum Hundetreffpunkt. Dort sind schon die anderen bzw. kommen auch gerade an und wir laufen unsere übliche Runde. Es ist ziemlich kalt. Eigentlich wollte ich mit dem Fahrrad fahren, aber das habe ich dann doch gelassen. Vielleicht morgen. Trotz der Kälte ist es wunderschön. Die Sonne geht auf, das Gras ist noch gefroren, die Hunde freuen sich und wir bringen uns auf den neuesten Stand. Der Hund hüpft natürlich mal wieder ins Wasser und hat danach gefrorenes Fell. Das stört ihn aber überhaupt nicht. Nach der Hunderunde gibt es für manche noch Sekt. Großes Thema auch hier: Ukraine. Daher bin ich erst später als üblich zu Hause, es ist schon 8:30 Uhr.
Ich mache mir Tee und esse hartes Brot. Das Toastbrot hat ein Kind mit den Besuchskindern gestern Abend gefrühstückt. Sie sind schon wach, ich höre sie reden. Beim anderen Kind ist noch alles dunkel. Nach dem Frühstück fülle ich die Waschmaschine nach meinem ausgeklügelten Waschplan. 😉
Dann sage ich den wachen Jungs Bescheid, dass ich jetzt in die Hundeschule gehe und sie gerne Mittagessen kochen dürfen. Ich schnappe mir den müden Hund und fahre in die Hundeschule.
Um 10:30 Uhr beginnt unsere Hunderunde dort. Es sind heute nicht so viele da, nur etwas 10 Hunde. Der Chef ist auch nicht da, seine Tochter ist heute unsere Rudelführerin. Der Hund macht gut mit, bei einigen anderen ist heute der Wurm drin. Es macht aber trotzdem Spaß. So allmählich kennen wir uns ganz gut.
Nach einer Stunde ist die Show vorbei und wir fahren wieder nach Hause. Dort komme ich um 12 Uhr an. Das andere Kind ist gerade aufgestanden und möchte Mittagessen! Ooops, jetzt aber schnell. Die Besuchskinder essen auch mit, aufs Kochen hatten sie jedoch keine Lust. Na ja, ich schaue, was unsere Gemüsekiste so hergibt und es wird ein leckeres Kartoffel-Karotte-Pak Choi Curry. Dazu gibt es Reis. Die jüngeren essen nur wenig. Vermutlich haben sie erst gefrühstückt. Dem großen Sohn und mir schmeckt es.
Nach dem Essen räume ich die Küche auf, der Sohn richtet sich zum Arbeiten. Die anderen sind im Zimmer des Jüngeren verschwunden. Der Hund bekommt ein Schweinsohr und ich lege mich ab. Ich stelle mir den Wecker auf 1 Stunde später, aber ich finde keine Ruhe, so dass ich bald wieder aufstehe. Blödes Kopfkino.
Ich mache mir einen Getreidekaffee und setze mich ans Laptop. Die Sonne scheint, es ist richtig gemütlich und ich versurfe mehr Zeit als ich wollte. Es ist schon nach 16 Uhr als ich mich endlich richte um einzukaufen. Die Besuchskinder gehen auch. Ich gehe in verschiedene Läden, heute habe ich den Hundeanhänger am Fahrrad, weil ich zu faul war, ihn ab zu machen. Morgen will ich ja wieder mit dem Fahrrad fahren. So unpraktisch ist es gar nicht, weil ich die Einkäufe einfach reinwerfen kann. Eine andere Kundin bewundert den Anhänger und wir reden ein bisschen darüber. Seltsam, aber doch ganz nett. In der Sonne ist es richtig warm. Wieder zu Hause verräume ich die Einkäufe, räume die Spülmaschine aus und wieder ein und schicke das Kind mit dem Hund raus.
Ich überlege, was ich backen könnte für den Geburtstag am Montag. Soll ich heute schon anfangen? Ich hole noch eine Kiste mit Büchern aus dem Auto. Ich habe sie geschenkt bekommen und bevor ich sie noch länger rumfahre, hole ich sie in die Wohnung.
Um 19:30 Uhr esse ich die Restsuppe von Donnerstag. Sie kam nicht so gut an bei den Kindern. Das Kind trifft sich noch mit seinen Freunden. Ich bin ganz allein, zünde mir eine Kerze an und geniesse die Ruhe. Na, ganz allein bin ich nicht, der Hund ist noch hier. Er steckt alle Viere von sich. Das Weltgeschehen macht mir Angst. Alles scheint so belanglos im Angesicht des Krieges. Ich vermisse den Mann und freue mich, dass er morgen wieder kommt. Ich schreibe den Beitrag und stelle mich dann noch in die Küche um zu backen.

Alle WMDEDGT gibt es bei Frau Brüllen.

WMDEDGT Februar 2022

Immer am 5. sammelt die Frau, die brüllt, die Tagebuchblogger. Da mache ich gerne mit. Doch wenn der 5. auf einen Samstag fällt, vergesse ich das doch glatt.
Hier also nachgetragen mein Samstag, 5.2.2022:

Nach 4 heftigen Tagen Arbeit, bin ich froh, dass es für mich heute keine Hunderunde gibt, d.h. nämlich länger schlafen. Ich stehe erst kurz nach 8 Uhr auf, schnappe mir den Hund und laufe einmal um den Block. Als ich zurück komme, hat der Mann schon Tee gekocht. Wir trinken Tee und essen Kürbiskuchen, der mir diesmal nicht so gut gelungen ist. Aber er schmeckt. Nach dem Frühstück macht sich der Mann auf den Weg zum Markt. Ein Kind schläft beim Freund, ein Kind steht auf, weil es um 10 Uhr arbeiten muss.

Ich fahre um 10 Uhr los Richtung Hundeschule. Endlich mal wieder. Der Hund ist ganz aufgeregt. Heute sind wieder sehr viele Goldies dabei, die alle gleich aussehen. Es ist echt schwer zu sehen, welches der eigene Hund ist. Der Hund macht gut mit, es macht Spaß. Hinterher gibt es für die Menschen noch Quarkbällchen, weil ein Hund Geburtstag hat. 🙂

Auf dem Heimweg mache ich kurz bei einem Sozial-Laden Halt. Ich schaue mich um, es gibt neue Kleider und gebrauchte, ebenso viele Möbel. Alles ist gut sortiert, ich finde sogar ein Kleid. Dann habe ich jedoch nicht genug Bargeld dabei. Also doch nicht…. 🙁

Um 13 Uhr essen wir zu Mittag, es gibt Auflauf in verschiedenen Variationen (mit/ohne Fleisch, mit/ohne Milchprodukte). Das außerhäusige Kind ist inzwischen wieder zu Hause, so dass wir zu dritt essen. Der Hund ist total platt, war wohl doch anstrengend.

Es ist sonnig, aber kalt. Ich bin noch von der Hundeschule etwas durchgefroren, daher setze ich mich ins Wohnzimmer und surfe im Internet. Das Kind zockt, der Mann fährt Fahrrad. Die Waschmaschine dreht ihre Runden. Als ich eine Freundin anrufen will, merke ich, dass mein Händy leer ist. Wie so ein Teenager. Also gehe ich noch schnell einkaufen und Händy aufladen.

Wieder zurück ist schon fast Abend. Der Mann kommt nach Hause, das Kind erwartet Freunde. Ich setze einen Hefezopf an, doch die Backmischung steht schon länger, die Hefe will nicht mehr so richtig. Also lasse ich den Teig über Nacht gehen, so der Plan.

Der Mann und ich schauen Fargo, die Serie. Die gefällt mir richtig gut. Das arbeitende Kind ist inzwischen auch zu Hause und richtet sich, weil es noch ausgehen will. Das jüngere Kind wärmt sich mit den Freunden die Reste vom Mittagessen, danach gehen sie in sein Zimmer.

Um 11 Uhr laufe ich noch eine letzte Runde mit dem Hund, danach richte ich mich fürs Bett. Gegen 12 Uhr schlafe ich ein.

WMDEDGT Dezember 2021

Schon wieder ist der 5. und wir treffen uns alle bei Frau Brüllen, um unseren Tag zu dokumentieren. Hier ist meiner:

Um 6:25 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe auf und wecke das Kind. Danach richte ich mich für die Hunderunde. Heute wieder mit Fahrrad und Anhänger. Da der Hund beim Kind geschlafen hat, kommt er nicht so gut aus dem Nest und ich bin etwas spät dran. Schaffe es dann aber doch, pünktlich um 7 Uhr am Treffpunkt zu sein.

Um 7:00 Uhr sind fast alle da und wir laufen los in gewohnter Runde. Die Hunde freuen sich und springen mit ihren Leuchtbändern wild umeinander. Immerhin bellen sie inzwischen weniger 😉

Um 8:00 sind wir fertig mit der Runde und stehen bei Heißgetränk noch etwas zusammen. Inzwischen ist es hell und die Hunde leuchten nur noch spärlich.

Erst nach 8:30 bin ich wieder daheim, der Mann ist schon am Tee richten. Ich füttere den Hund und schneide mir eine Scheibe vom Christstollen ab. Das Kind kommt auch schon bald wieder zurück von seiner Runde und wir sitzen noch ein bisschen zusammen. Danach fällt das übliche Haushaltsgedöns an: Wäschewaschen, aufräumen und sauber machen. Ich muss mich heute sputen, denn ich verbacke noch den Teig, den ich angesetzt hatte. Der Ofen wird später noch gebraucht, da passt das gut. Nach den Plätzchen, die eine sehr pappige Angelegenheit sind, mache ich mich schon ans Kochen. Es gibt Makrelen-Kartoffel-Auflauf. Leider habe ich das Rezept der englischen Freundin nicht gefunden, also suche ich mir was im Netz zusammen. Der Mann bereitet derweil den Salat zu.

Um 12.30 Uhr gibt es Essen, mein Timing hat gut geklappt und das Essen schmeckt den Anwesenden. Nach dem Essen lege ich mich etwas hin, doch schon bald höre ich, dass das andere Kind, das übers Wochenende weg war, wieder nach Hause gekommen ist. Ich stehe auf und trinke einen Getreidekaffee. Den Teig für die Weckmänner setze ich auch noch an.

Es ist schon nach 14 Uhr, ich ruhe mich ein bisschen aus und lese die Sonntagszeitung. Die Kinder machen, was Kinder machen und der Mann schnappt sich den Hund, um mit ihm nochmal eine Runde zu laufen.

Der Wäscheberg bleibt vorerst liegen, da ich noch lange mit der grauen Wölfin telefonieren. Das tut uns beiden gut und aus dem kurzen Telefonat wird gleich mal eine Stunde.

Der angesetzte Teig wird noch verarbeitet, ein Kind hilft mir. Danke!

Dann richten wir Abendbrot und schauen noch Locke&Key. Das Wochenend-außer-Haus-Kind ist schon wieder weg, arbeiten. Es kommt nicht so spät nach Hause und geht bald ins Bett. Morgen wird ein früher Tag. Das andere Kind liegt ebenfalls um 9:45 Uhr im Bett.

Ich schnappe mir den Hund und laufe noch eine Runde. Da wir früher als sonst dran sind, sind andere Menschen unterwegs. Wir treffen noch einen anderen Hund und unser Hund freut sich so, dass der ganze Kerl wackelt.

Wieder zu Hause richte ich noch den Nikolausteller. Stiefel werden hier nicht mehr vor die Tür gestellt. Außerdem fülle ich noch eine Kleinigkeit in den Adventskalender (Traubenzucker). Das Nikolauspäckchen, das ich morgen früh noch wegbringen möchte, wird auch noch gerichtet. Und dann endlich heißt es auch für mich Bett. Inwischen ist schon fast halb 12 und bis das Licht ausgeht noch ein bisschen später.

WMDEDGT November 2021


Was machst du eigentlich den ganzen Tag? – Fragt Frau Brüllen und die Bloggerwelt antwortet. Ich bin auch mit dabei.

Der 5. im November 2021 ist ein freier Freitag. Da ich meine Überstunden reduzieren möchte, habe ich frei genommen. Eigentlich hatte ich andere Pläne für heute, doch wie so oft, kam es dann anders.

Hier ist mein Tag:
Um 8 Uhr stehe ich auf. Der Mann ist schon in der Küche aktiv. Wir trinken zusammen Tee. Danach laufe ich eine kleine Runde mit dem Hund. Es schüttet und wir werden ordentlich nass. Ich ziehe trockene Kleider an, stopfe die Waschmaschine und mache, was noch so anfällt.

Gegen 10 Uhr fahre ich mit dem Mann zum Fahrradladen. Sein Fahrrad ist platt und soll gerichtet werden. Es hat die Nacht im Auto verbringen dürfen, nachdem ich gestern Abend den gestrandeten Mann abgeholt habe. Die netten Fahrradmenschen nehmen das Rad in Empfang und schwups sind wir schon wieder draußen. Wir fahren nach Hause und machen weiter Kram. Das Kind mit Übernachtungsgast ist inzwischen aufgestanden, sie wollen zocken.

Der Mann packt seinen Koffer, denn er verbringt sein Wochenende woanders. Um 12 Uhr geht er zum Bahnhof und ich fange an mit Kochen. Es gibt Grünkohl ohne Pinkel, dafür mich vegetarischen Bällchen. Das andere Kind ist inzwischen auch aufgestanden und der Übernachtungsgast verabschiedet sich. Wir essen, es schmeckt mir richtig gut. Den Kindern auch.

Nach dem Essen räume ich die Küche auf und mache mir einen Getreidekaffee. Ein Kind geht arbeiten, ein Kind liegt wieder im Bett.

Um 14:30 Uhr gehe ich eine Freundin besuchen. Das Kind macht derweil ein paar Sachen für die Schule. Ich fahre mit dem Auto, weil ich den Hund mitnehme. Inzwischen regnet es nicht mehr und wir laufen eine lange Runde über die verschiedenen Dörfer. Die sind total nah zusammen. Da die Freundin noch ihre Kinder zu diversen Veranstaltungen fahren muss, komme ich nicht auf einen Tee zu ihr rein. Ist auch besser so im Moment. Ich bin nicht böse drum. Wir sind lange gelaufen und haben richtig gut geschwätzt, das tat gut.

Auf dem Nachhauseweg gehe ich noch kurz einkaufen, der Hund wartet derweil im Auto.

Als wir wieder nach Hause kommen, ist ca. 18 Uhr. Das Kind hat schon wieder Besuch. Es sei ihm gegönnt, heute ist letzter Ferientag. Ich verräume die Einkäufe und ein bisschen mehr. Dann telefoniere ich noch mit der grauen Wölfin, der es inzwischen etwas besser geht. Ich freue mich!

Das Kind kocht in der Küche mit seinen Übernachtungsgästen, heute sind sie schon zu dritt. Das andere Kind fragt an, ob es heute Abend das Wohnzimmer mit Freunden belegen kann. Das wird wohl eine laute Nacht, ich bin nicht so begeistert.

Gegen 20 Uhr richte ich mir ein paar Brote, setze mich vor den Laptop und schreibe diese Zeilen. Ich werde gleich noch das Quittenbrot bekokosnussen und dann noch ein bisschen im Internet surfen. Das Kind schaut eine Serie mit seinen Freunden, nachher werden sie noch mit dem Hund eine Runde drehen. Das andere Kind kommt hoffentlich nicht so spät nach Hause. Es kündigt an, dass der Freund vor ihm da sein wird und wir ihm bitte die Tür öffnen mögen.

WMDEDGT Oktober 2021


Frau Brüllen brüllt jeden 5.: „was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – und alle anworten. Diesmal brüllt sie aus dem fernen Island und ich freue mich sehr über die Bilder, die sie zeigt. Das ist sooo toll. Ich bin nicht neidisch, aber ich wäre schon ganz gerne dort. Und von Frau Brüllen würde ich mir jederzeit eine Reise organisieren lassen.
Doch nun zu meinem Dienstag:

Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe auf, wecke ein Kind und laufe mit dem Hund eine Runde. Um 6:40 Uhr bin ich wieder zurück, sage dem Kind, dass es aufstehen muss und richte mir mein Frühstück. Das Kind frühstückt heute nicht, packt seine Sachen, bekommt Mittagessensgeld weil heute Mittagschule ist und macht sich auf den Weg. Da ist es bereits 7 Uhr. Inzwischen ist der Rest der Familie samt Besuch auch aufgestanden. Ich gehe ins Bad und richte mich. Danach richte ich dem Hund das Futter. Ich habe ein bisschen Rückenschmerzen und bin etwas lustlos. Also schaue ich dem Hund beim Fressen zu und verstecke ihm ein Leckerli, weil er den Vormittag alleine verbringen muss. Es ist inzwischen 7:30 Uhr, der Besuch verabschiedet sich und ich bespreche noch ein paar Sachen mit der anwesenden Familie. Dann mache auch ich mich auf den Weg. Es sind einige Straßen gesperrt und der Verkehr staut sich, obwohl ich heute etwas später dran bin und die Schüler schon vorbei sind, es ist sooo viel los.

Um 8 Uhr komme ich bei der Arbeit an und arbeite. Die Kollegin ruft an, dass sie im Stau steht und später kommt. Oje, sie ist jetzt schon genervt. Später wird sie noch mehr genervt sein und entläd sich im Büro. Dem Kollegen flattern nur die Ohren. Gegen Mittag hat sich alles etwas beruhigt bzw. ist von anderen Sachen überlagert und wir gehen essen. Los laufen wir zu viert, doch eine Kollegin biegt wieder ab, also essen wir zu dritt. Das Essen ist ok, Lachs mit Nudeln und Zitronenbuttersauce, dazu Salat. Am Nachmittag arbeite ich wieder und auch länger, als ich eigentlich wollte.

Daher ist es schon fast 4 Uhr, als ich endlich nach Hause komme. Die Kinder sind beide da, eines liegt im Bett, eines zockt mit dem Freund. Immerhin der Hund freut sich. Ich schmeisse schnell eine Maschine mit Wäsche an und verräume ein paar Sachen. Dann mache ich mir Tee und schaue die Post durch. Schwupps, ist schon fast wieder Zeit für den nächsten Termin. Ich hänge noch schnell die Wäsche auf, instruiere die Kinder und mache mich wieder auf den Weg. Kurz vor 6 Uhr komme ich an und bereite alles für den Kurs vor, es ist der erste Abend und das ist immer ein bisschen spannend. Für alle. Besonders, wenn wie heute, neue Menschen dabei sind. Doch es macht Spaß und ich schwinge mich zufrieden aufs Fahrrad und fahre nach Hause. Als ich dort ankomme, ist schon fast 8 Uhr. Die ganze Familie ist zu Hause. Ich richte mir mein Abendbrot, es gibt leckere vom Mann gebackene Seelen. Dann schaut ein Teil der Familie noch einen Film: Shining. Der andere Teil schaut Anime.

Um 22:45 Uhr ist der Film fertig, was für eine Selbstdarstellung! Zur Abendrunde schnappe ich mir den Hund und laufe um den Block. Danach richte ich mich fürs Bett, dort lese ich noch meine Nachrichten, bevor ich dann um kurz vor 12 das Licht ausmache.

WMDEDGT September 2021

Immer am 5. sammeln sich die Tagebuchblogger bei Frau Brüllen und verbloggen ihren Tag. Ich mache gerne mit, hier mein Tag:

Heute ist Sonntag, dennoch klingelt der Wecker um 6:45 Uhr. Als die Kirch 7 Uhr läutet stehe ich auf, begrüße den Hund und ziehe mich an. Dann sage ich dem Kind Bescheid und laufe mit dem Hund los. Neulich habe ich ein ganzes Feld mit nicht geernteten Johannisbeeren entdeckt, da laufen wir jetzt hin. So früh am Morgen ist kaum was los, richtig schön. Ein paar vereinzelte Jogger, sonst Ruhe. Ein bisschen vermisse ich die Hunderunde und freu mich schon wieder darauf.

Am Feld angekommen pflücke ich ein paar Johannisbeeren, die sehen leider nicht mehr so gut aus, doch ein bisschen was kommt in die Schüssel. Der Hund rennt rum und freut sich.

Um 8:30 Uhr bin ich wieder zu Hause und verbacke den Teig, den ich gestern angesetzt hatte. Da ich im Moment zu faul bin zum Zopf flechten, mache ich Brötchen. Das geht einfacher.

Um kurz nach 9 Uhr kommt das Kind wieder nach Hause und wir frühstücken die frischen Brötchen. Sie schmecken gut, es ist eine Fertigmischung. Ich möchte den Vorrat ein bisschen aufbrauchen. Der Mann frühstückt mit uns.

Das andere Kind war auch schon unterwegs, hat sich aber wieder ins Bett gelegt und wird dort bis zum Mittagessen bleiben. Mir geht es nicht so gut, ich fühle mich verkatert, obwohl ich gestern gar nix getrunken habe.

Nach dem Frühstück backe ich einen Kuchen. Keine Fertigmischung, sondern Obst, das weg muss. Und was mach ich mit den Johannisbeeren? Da der Mann inzwischen von seiner Radrunde wieder zu Hause ist und den Ofen braucht, muss das Kuchenbacken noch ein bisschen warten. Kein Problem, da gibt es den Wäscheberg, den ich abtrage, wie jedes Wochenende. Ich lasse es ruhig angehen, denn es geht mir immer noch nicht gut. Kurz vor dem Mittag wird mir richtig übel und ich nehme schnell eine Tablette, nicht dass da noch die Migräne zuschlägt. Liegt das mal wieder am Wetter?

Um 13 Uhr gibt es Mittagessen, der Mann hat lecker gekocht, es gibt Auflauf. Wir sind zu fünft, da wir einen Übernachtungsgast hatten, die kein Weizen und keine Laktose essen darf. Da ist das Kochen immer ein bisschen herausfordernd, da ein Kind ja kein Fisch und Fleisch isst. Da bleibt nicht mehr so viel. Und beim Thai waren wir alle erst gestern Abend.

Um 13:30 Uhr schiebe ich den Kuchen in den gut vorgeheizten Backofen. Ich lege mich ab, da es mir immer noch nicht so gut geht. Für den Kuchen stelle ich mir den Wecker.

Um 15 Uhr mache ich mir Tee und geniesse den Kuchen, ich habe 2 kleine gemacht. Einmal mit Zwetschgen, einmal mit Apfel. Beide sind gut, doch mit mehr Obst stelle ich es mir noch besser vor. Der Mann ist auf einer zweiten Radrunde, die Kinder liegen wieder im Bett und eines mag eh keinen Kuchen mit Obst. Nun ja, so esse ich ihn halt allein.

Um 16 Uhr setze ich mich mal an den Computer und fange mit dem Post an. Eigentlich wollte ich schauen, was ich mit den Johannisbeeren machen kann. Der Hund leistet mir Gesellschaft, so ein treuer Geselle.

Später dann noch mal Wäsche und eine erste Ladung Apfelmus. Das ergibt leider nicht so viel. Sollte ich nochmal dran? Wir haben jedoch kaum noch Gläser…. Ein Kind geht mit dem Besuch und dem Hund raus, wie nett. Der Hund freut sich, wie immer.

Ich mache noch eine Ladung Apfelmus, wir haben jedoch immer noch sehr, sehr viele Äpfel. Ich hatte überlegt, mit einem Kind weg zu fahren und recherchiere, wo wir denn so kurzfristig hin könnten. Mit Hund.

Das Kind mit Besuch und Hund ist wieder zurück, es will essen bestellen und fragt, ob wir uns anschliessen wollen. Da ich ja Kuchen hatte, habe ich keinen Hunger, der Mann ist noch unterwegs und will nix, aber das andere Kind ist hellauf begeistert. Essen bestellen ist immer gut. Und dann noch Burger.

Um 19 Uhr bestellen die Kinder ihr Essen. Ein Kind geht noch raus zum Fussball spielen. Um 19:30 Uhr laufen Kind und Besuch los, um das Essen abzuholen, das andere Kind kommt nach Hause und der Mann auch.

Um 20 Uhr sitzen wir alle inklusive Besuch vor dem Fernseher und schauen: Unthinkable. Was für ein krasser Film. Wir reden noch ein bisschen über den Film.

Um 22:30 geht ein Kind ins Bad, ein Kind verabschiedet den Besuch und ich laufe die letzte Runde mit dem Hund.

Um 23 Uhr bin ich wieder zurück, die Kinder sind im Bett, der Mann und ich schauen noch ein bisschen fern, dann gehe ich auch ins Bett. Um 24 Uhr mache ich das Licht aus.

WMDEDGT August 2021


Schon August. Das Wetter ist hier nicht so sommerlich, es ist kühl und regnerisch. Für uns allerdings relativ angenehm, da wir keine Sonnenanbeter sind.

Der 5. im August 2021 ist ein Donnerstag. Ein Kind ist bei einem Bekannten irgendwo in Deutschland, ein Kind ist zu Hause. Beide haben die erste Woche Schulferien. Der Mann und ich arbeiten.

Daher stehe ich auch um 6:15 Uhr auf. Ich ziehe mich an, schnappe mir den Hund und laufe das erste Mal um den Block. Die übliche kleine Morgenrunde.
Wieder zu Hause, setze ich Wasser auf und koche Tee. Zum PG Tip Tee gibt es Müsli. Danach füttere ich den Hund. Der Mann ist inzwischen auch aufgestanden, das Kind schläft noch.

Um kurz nach halb 8 mache ich mich auf den Weg zur Arbeit, dort komme ich kurz vor 8 Uhr an. Während ich mir Teewasser hole (ja, es gibt nochmal Tee) fährt der Computer hoch, ich setze mich daran und fange an zu arbeiten. Heute kommen Menschen in live vorbei und schwuppdiwupp ist schon Mittag.

12:45 Uhr fahre ich nach Hause. Dort hat der Mann schon gekocht, es gibt aufgewertete Reste von gestern. Es schmeckt sehr gut. Das Kind war mit dem Hund draußen und setzt sich später dazu.

Um 14 Uhr bereite ich einen Brotteig zu und werfe eine Waschmaschine an.

Von 14:30 bis 15 Uhr lege ich mich etwas ab. Kleine Pause, die ich im Moment oft brauche, weil die Nächte nicht so gut sind.

Ich schaue „kurz“ in meine Arbeitsmails und bereite mich auf morgen vor. Da steht was Größeres an. Ich beschliesse morgen ins Büro zu fahren und nicht von zu Hause zu arbeiten. Nebenher lasse ich den Teig nochmal durchkneten.

Die Wäsche ist inzwischen fertig und ich hänge sie schnell auf, dann fahren das Kind, der Hund und ich in den Wald. Letzte Woche hatte mir eine Freundin einen Weg am Bach entlang gezeigt. Das ist heute unser Ziel. Das Kind ist sehr, sehr lustlos. Doch der Hund und der Wald schaffen es schließlich, es ein bisschen aufzumuntern. Wir laufen den Schlumpfweg. Überall sind Schlümpfe. Aber nicht aufdringlich, sondern eher dezent. Macht uns Spaß!

Den Hund interessieren die Schlümpfe gar nicht. Er läuft einen großen Teil des Weges im Wasser.

Wieder am Auto sammeln wir 3 Zecken ab, Mistviecher.

Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder zu Hause. Noch kurz mit den Nachbarn geschwatzt, dann kümmere ich mich ums Brot. Der Teig ist sehr bappig und ich muss lange die Küchenmaschine putzen. Aber das hatte ich eh mal wieder vor. Passt.

Ich rufe die graue Wölfin an und wir quatschen ein Weilchen. Tut immer wieder gut. Das Brot ist derweil im Ofen, es ist mal wieder ein Topfbrot. Ich backe nur noch selten Brot, der Sauerteig lebt nicht mehr und ich kann mich gerade nicht aufraffen, neuen anzusetzen.

Inzwischen ist 19:30 Uhr und ich setze mich mal ans Laptop.
Die anderen Familienmitglieder sind, soweit im Lande, inzwischen alle da und wir richten Abendessen: Das Kind isst die Reste des Mittagessens, die Eltern geniessen das frische Brot. Wir bequatschen ein bisschen den Tag und die folgenden. Dann schauen wir noch mehrere Folgen „Outer Banks“.

Um 10 Uhr richtet sich das Kind fürs Bett und ich gehe nochmal mit dem Hund raus. Danach schauen der Mann und ich die Nachrichten, aber wir schlafen dabei ein. Also gehen wir auch ins Bett. Ich bin zu müde zum Lesen und schaue noch „kurz“ meine Nachrichten an. Gegen 23:30 Uhr mache ich das Licht aus.

Tage wie dieser sammelt Frau Brüllen immer am 5. Dort finden sich auch die anderen Beiträge. Danke fürs Bereitstellen!

WMDEDGT Juli 2021


Schon Juli. Immer am 5. sammeln sich alle bei Frau Brüllen und zeigen ihren Tag. Ich auch:

Der 5. im Juli 2021 ist ein Montag. Nach einer Woche Urlaub und einem kurzen Spickeln in die Arbeitsmails am Wochenende, weiss ich, dass mich viele mails erwarten, mehr als 90. Pro Tag gerechnet, sind das dann doch nicht mehr so viele.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe auf und hole den Hund aus einem Kinderzimmer für die erste Gassirunde. Es nieselt leicht. Als ich zurückkomme, ist ein Kind schon aufgestanden, das andere Kind wird von mir nochmals ans Aufstehen erinnert.

Um 6:45 Uhr frühstücke ich mit Müsli und Tee, ein Kind geht kurz darauf aus dem Haus, ein Kind ist inzwischen aufgestanden.

Um 7 Uhr sind die Jungs aus dem Haus und ich gehe ins Bad. Der Mann hat nun die Küche für sich. Ich richte dem Hund noch Futter und verstecke ein Leckerli für ihn, damit die Zeit allein nicht so lange ist.

Als ich bei der Arbeit ankomme, ist schon Viertel vor Acht. Ich lese und bearbeite die vielen Emails. Der Drucker geht nicht wegen Sicherheitsmassnahmen. Manche Firmen sind total lahm gelegt. Ich bearbeite, was ich kann und trinke derweil Tee.

Gegen 10:30 Uhr richte ich mich schon wieder für den Heimweg, ich mache mich kurz frisch und danach auf den Weg zur Physio.

Um 12 Uhr habe ich einen Termin zum Testen, ich schaffe es gerade noch rechtzeitig. Ging doch etwas länger heute, die Physio. Anschliessend gehe ich noch kurz in die Drogerie, ein Kind braucht neues Deo, doch leider gibt es den Duft nicht mehr, wurde aus dem Sortiment genommen.

Kurz nach halb eins bin ich zu Hause, der Mann ist schon eifrig am Kochen. Ich schnappe mir den Hund und laufe eine Runde mit ihm.

Um 13 Uhr bin ich wieder zu Hause und wir können essen. Erst noch muss das Kind, das inzwischen nach Hause gekommen ist, etwas für die Schule erledigen. Wir ärgern uns ein bisschen. Doch dann essen wir in Ruhe Spaghetti Carbonara vegetarisch. Danach ein Espresso und Schokolade. Ich befülle die Waschmaschine und gebe dem Kind Instruktionen für den Nachmittag, ein bisschen trödele ich noch rum. Es regnet immer wieder in Schauern.

Gegen 15 Uhr fahre ich wieder zur Arbeit, jetzt mit dem Auto. Ich bespreche mich mit der Kollegin, die ich heute morgen nicht gesehen hatte, weil ich schon so früh wieder gegangen war, außerdem will sie natürlich wissen, wie der Urlaub war. Die Chefin kommt auch noch mit neuen Aufgaben. Oweio, die mails kann ich nicht mal zur Hälfte bearbeiten. Da lief einiges nicht so gut in meiner Abwesenheit.

Circa halb sechs mache ich Feierabend und fahre zur grauen Wölfin. Ich hatte mehrfach versucht, sie anzurufen, doch ihr Telefon geht immer noch nicht. Gibts doch nicht! Seit 24.06. kann sie weder raus telefonieren noch angerufen werden. Keine Info dazu. Immerhin hat sie seit heute ein Handy zur Verfügung. Wir reden noch lange über die Schwierigkeiten, die auftauchen und über den Urlaub sowie generell Vergangenes. Ach ja, und über die Geburtstage, die demnächst anstehen. Dazu essen wir leckere Him-, Heidel- und Johannisbeeren.

Es ist schon halb 8 bis ich wieder nach Hause komme. Die restlichen Familienmitglieder sind inzwischen alle zu Hause und essen zu Abend. Es gibt selbstgebackene Seelen, die sehr lecker schmecken.

Anschließend hänge ich die Wäsche auf und höre ein Kind in Biologie ab. Es muss alles über das Herz, den Blutkreislauf undsoweiter wissen. Ich hoffe, es vergisst nicht wieder die Hälfte. Das andere Kind lernt auch, aber selbständig. Es duscht und huscht dann ins Bett. Wir schauen die Nachrichten und dann eine Folge Bosch.

Kurz nach halb zehn schicke ich das andere Kind ins Bett und mache mich auf die letzte Runde mit dem Hund. Er ist heute ein braver Hund und macht, was er soll. Wieder zurück schauen wir noch eine weitere Folge Bosch.

Dann fällt mir ein, dass ich noch einiges zu überweisen habe. Das mache ich gleich, das ist nämlich inzwischen sehr umständlich.

Um 23:30 Uhr richte ich mich schliesslich fürs Bett. Der Rest der Familie schläft da schon.

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