Der Tag startet mit der frühen Hunderunde für mich. Wir gehen wieder an den Strand. Der Hund freut sich, das ist so schön. Heute trifft er keine Freunde. Interessant, wie es manchmal klappt und manchmal nicht. Ich geniesse die Zeit, auch wenn viel los ist. Es sind sehr viele Hunde am Strand.

Morgens sind ebenfalls andere Tiere am Strand anzufinden.
Heute plane ich mal kein Frühstück, sondern trinke nur einen Tee. Wir wollen heute Brügge besuchen. Das klappt auch hervorragend, ist ja nicht so weit. Ich würde gerne eine Bootstour machen, doch das klappt nicht mit Hund.

Etwas enttäuschst schaue ich den Booten zu. So viele. Ständig legt eines ab oder an. Und alle sind voll mit Menschen. Überhaupt gibt es hier wahnsinnig viele Menschen. Wir lassen uns ein bisschen treiben, doch das Kind verspürt recht bald Hunger. Wie immer. Es sucht sich was aus und lotst uns hin.

Heute gibt es Burger. Sie schmecken echt gut. Auch die Fritten dazu. Belgien ist sehr teenagerfreundlich, überall gibt es Fritten. Ich trinke ein Kombucha aus Brügge, schmeckt ein bisschen wie meiner zu Hause.

Anschliessend gehen wir ins Biermuseum.

Da darf sogar der Hund mit rein. Es ist interessant, allerdings nicht so interaktiv, wie es scheint. Irgendwann sitzen wir nur noch und schauen alles am iPad an ohne die entsprechenden Räume zu besuchen. Die Luft ist sehr schlecht, wir sind müde und geschlaucht von den Menschenmassen. Das Kind ist ja schon volljährig und hat ein Ticket mit Verkostung. Ich nicht, da ich ja noch fahren muss. Also gehen wir in die Bar und verkosten 3 Biere.

Wir ruhen uns aus und geniessen die Aussicht.

Danach schlendern wir noch ein bisschen durch die Stadt und fahren dann wieder zurück ins Ferienhaus.
Wir besprechen kurz unsere weiteren Pläne und ich mache mich schnell mit dem Rad auf, etwas einzukaufen: Nudeln mit Soße soll es zum Abendessen geben. Ausserdem brauchen wir noch ein bisschen Bier für den Abend.
Da es noch nicht so spät ist, richte ich mich und fahre nochmal schnell mit dem Rad ans Meer. Die Wellen sind heute nicht so hoch, aber es macht trotzdem Spaß. Viel zu früh müssen wir alle wieder aus dem Wasser, weil die Wasserwacht ihren Dienst beendet. Ich sitze noch ein bisschen im Sand und lasse mich trocknen. Dabei beobachte ich eine Familie, die sich im Sand vergnügt. Das ist richtig schön zu sehen, der Vater baut mit der Tochter an einer Burg. Die Tochter holt den Sand immer 3 Meter weiter, da ist er wohl besser. Die Mutter bringt Muscheln zur Verzierung und das kleine Geschwister vergnügt sich, indem es Sand auf sich rieseln lässt. Da ist so viel Miteinander, das ist schön.
Zu Hause räume ich meine Sachen auf und lese ein bisschen während das Kind kocht. Wir essen auf der Terrasse. Es schmeckt lecker und reicht mir vollkommen.

Später gibt es noch ein Bier im Liegestuhl.

Der Hund vergnügt sich auf seine Weise.
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