alive and kicking

Monat: August 2017 (Seite 1 von 2)

Was schön war August 2017

Auch wenn es hier auf dem Blog ruhig war, war der August ein Monat mit vielen schönen Momenten. Allen voran natürlich der Urlaub in Dänemark. Ich habe mich so gut erholt, so gut geschlafen, so gut gegessen. Ich vermisse unser kleines Reich, den Blick aufs Meer und die Schweinchen im Garten. Das war so friedlich. In Gedanken bin ich noch oft dort, das ist alles noch sehr real in meinem Kopf. Schön! So kann es noch ein Weilchen bleiben.

Die Fahrt war lang und ich bin froh und dankbar, dass alles so gut geklappt hat. Danke an die Mitfahrer, die mich fahren lassen ohne zu meckern. Danke an den Mann, dass er die Kinder so gut bespasst. Danke an die Kinder, dass sie so lange durchhalten. Danke an das Auto, dass ebenfalls nicht gemeckert hat. Nur mal kurz Batterieprobleme hatte, aber zum Glück nur sehr kurz.

Unser geliebtes Weinfest. Dieses Jahr mit alten und neuen Gästen. Schön wie immer, auch wenn ein paar traurige Gedanken dazu kamen. Selbst bei Regenwetter fühlen wir uns dort wohl.

Das Fussballcamp. Dieses Jahr war ich nicht so eingespannt und konnte vieles geniessen. Nicht nur die Cocktails 😉

Ach ja, die Arbeit. Da lief nicht alles wie geplant, aber es hat geklappt. Das ist die Hauptsache. Und es hat richtig Spaß gemacht. Die Menschen waren alle supernett. Und meine Familie hat ebenfalls alles mitgemacht. Abende, an denen ich nicht da war genauso wie gemeinsame Zeit mit den Gästen. Danke, liebe Familie, dass ihr so offen seid. Ich habe mich sooo wohl gefühlt.

Wir sind jetzt Mitglied bei einer Selbstversorger-Einheit. Ab nächster Woche bekommen wir unser Gemüse. Endlich haben wir es geschafft, geplant war es schon lange, aber immer kam was dazwischen. Jetzt bin ich mal gespannt, wie wir damit zurecht kommen.

Klar gab es auch Sachen, die nicht so gut liefen. Es gab traurige und verbitterte Gedanken, die ich teilen konnte. Einerseits tut es weh, dass andere das auch so sehen (dann muss ja wohl ein Fünkchen wahr sein), andererseits ist vieles unwichtig geworden im großen Ganzen. Der Tod gehört auch wieder dazu. Diesen Monat ein Kollege, der einfach nicht mehr kommt. Ich laufe fast täglich an seinem Büro vorbei, da wandern die Gedanken ab in ganz andere Sphären.


Dänemark

12tel Blick im August 2017

12tel Blick heißt, daß ich jeden Monat ein Bild mit dem gleichen Motiv mache. Im Vergleich ist das interessant anzuschauen. Mal mehr, mal weniger.

Alle Bilder gibt es bei Tabea.

Der August war heiß, schwül und trocken. Immer wieder hat es allerdings auch mal geregnet. Die Pflanzen sind nicht vertrocknet während wir in Urlaub waren. Das sieht man auch gut auf dem Bild: Das Gras ist immer noch grün, auch wenn August ist. Die Farben sind sommerlich klar, nicht vor Hitze flirrend. An dem Tag der Aufnahme war es sehr sehr schwül.

Sie sind weg ….

…. und ich bin wieder allein. So hat es sich angefühlt, als sie weg waren. Die letzten Tage hatte ich viel Geschnatter und viele Sprachen um mich rum und dann auf einmal sitze ich wieder allein in meinem Büro. Es ist ruhig. Ich habe mich danach gesehnt, aber jetzt ist es erst mal sehr komisch und ich fühle mich sehr allein.

Zu Hause zeige ich den Kindern die Geschenke und sofort riecht die Wohnung asiatisch. Würzig. Lecker. Wie im Asienladen, in dem wir immer einkaufen. Manche Dinge werden uns sehr fremd sein. Zwiebelkekse für die Verdauung zum Beispiel. Bei manchen werde ich nicht wissen, was es ist. Wir werden alles probieren, aber vielleicht nicht alles essen. Den Tee werden wir auf jeden Fall trinken. Da freue ich mich.

Fremde Freunde

Wenn ich nicht weg kann, hole ich mir die Leute nach hier. Das Prinzip ist bekannt, aber noch nie wurde es mir so bewusst wie in den letzten Tagen. Ich habe die Fremde, die Andersartigkeit und die Neugierde genossen. Ja, manchmal war es anstrengend, sehr anstrengend. Aber auch sehr bereichernd. Ich kam an meine sprachlichen Grenzen, ok – dazu braucht es nicht viel, doch ich habe meine Grenzen erweitert. Ich habe vieles aufgefrischt, was verborgen war, wiedergefunden und mich einfach gefreut. Da waren Menschen um mich, die offen sind. Wissbegierig. Für die so vieles fremd ist, aber die es nicht verurteilen. Das war schön.

Schön, dass wir so viel Zeit miteinander verbringen durften. Schön, dass meine Familie involviert war. Schön, dass meine Familie ebenso offen und kontaktfreudig ist.

Ich bin sehr dankbar für die letzten Tage.

Shirts with a memory

I have lots of, loads of T-shirts. More than I can wear.
Some of them I pass on to my son.
Some summers I try to wear each shirt at least once. A challenge I never made. This year I wear the shirts with a memory. Actually most of my shirts have a memory. This one makes me very happy. I bought it long time ago in Canada. At the tulip festival in Ottawa. The colours are still bright, although the printing is not the best any more. Anyhow, I still love it!

Essen mit Chinesen

Ist immer wieder spannend. Essen ist so wichtig bei denen. Die können den ganzen Tag darüber reden, dass am Abend vorher das Essen nicht gut war. Umso schöner ist es dann zu hören, dass das Essen geschmeckt hat. Das sagen die sehr direkt. Und dann stimmt es!

Von wegen Chinesen sind nie direkt. Beim Essen stimmt das gar nicht. Was ihnen nicht schmeckt, essen sie nicht. Und dann wird den ganzen lieben langen Tag darüber gemeckert, wie schlecht das Essen war.

Die Manieren sind so anders gegenüber unseren. Man darf schlürfen und schmatzen. Das kommt uns komisch vor, ist in China aber einfach kein Mangel an Erziehung, sondern so wird dort gegessen. Wenn es schmeckt, darf man das hören. Erst beim Schlürfen bekommt die Suppe ihren wahren Geschmack. Für uns sehr ungewöhnlich und manchmal auch schwer zu ertragen, für Chinesen aber ganz selbstverständlich.

Was ich wiederum mag, auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist, ist das gemeinsame Essen. Nicht so wie hier, wo jeder seinen Teller hat, der gefüllt wird. Nein, jeder hat eine Schüssel mit Reis und bedient sich an den Gerichten, die in der Mitte stehen und von denen sich jeder was nehmen darf. Kein „Darf ich mal von dir probieren?“ weil man ja eh alles isst. Das finde ich schön.

Essen mit Chinesen ist immer wieder eine Herausforderung. Der ich mich gerne stelle! 🙂

Pflaumenkuchen

Hier trudeln grad ständig Rezepte ein: Pflaumenkuchen ist wohl grad angesagt. Das erinnert mich an den Herbst. Und auch wenn die Temperaturen im Moment sehr sommerlich sind, gehen wir in der Tat mit großen Schritten auf den Herbst zu. Auch die Natur zeigt das sehr deutlich, am meisten die Kastanienbäume hinter dem Haus.
Also werde ich demnächst mal wieder einen Pflaumenkuchen machen. Oder lieber Zwetschgenkuchen?

Mist

Kaum wieder bei der Arbeit, bin ich erkältet. Nicht so richtig, aber sehr nervend. Nachts wache ich durchgeschwitzt alle 2 Stunden auf und tagsüber rotze ich so vor mich hin. Das passt jetzt leider überhaupt gar nicht! (Aber wann passt es schon?)
Nun, so trinke ich morgens und abends und überhaupt immer eine Tasse warmen Tee und hoffe, dass ich bis Mitte nächster Woche durchhalte. Dann ist arbeitstechnisch wieder etwas mehr Ruhe angesagt.
Schnief!

Aus die Paus

Hier war es ruhig, weil ich 2 Wochen Pause eingelegt habe. Ich wollte einfach mal probieren, ob ich das schaffe, es mir gut tut oder ich alles sehr vermisse.

Hm, von allem ein bisschen, würde ich sagen. Am Anfang habe ich es vermisst, hier meinen Tag fest zu halten. Dann war es weg und wir weg und ich habe gar nix mehr vermisst. Nun, manchmal hätte ich schon gerne den Tag fest gehalten, aber da gibt es ja auch andere Mittel und Wege. Es gibt auf jeden Fall einen Rückblick über unseren Urlaub.
Wir waren nicht lange weg und haben auch ein paar freie Tage hier zu Hause verbracht. Das war ebenfalls sehr schön.

Jetzt hat uns der Alltag wieder. Zumindest uns Erwachsene. Wir gehen wieder arbeiten. Die Kinder haben noch 3 Wochen Ferien.

Pause

Bin mir nicht sicher, ob das was für mich ist, aber ich probier es mal: hab jetzt Pause.

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