Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.
Der fünfte Juli ist ein Sonntag. Für mich bedeutet das früh aufstehen für die Hunderunde. Heute doch nicht ganz so früh, weil wir „erst“ um 7 Uhr starten.
Da ich früh wach bin, mache ich noch eine Maschine Wäsche an. Ein Kind braucht Nachschub. Dann probiere ich das erste Stück des Kuchens, den ich gestern gebacken habe. Schmeckt lecker. Ich bin immer noch früh dran, fahre dann aber schon mal los, damit ich noch mal ein paar Beeren pflücken kann.
Der Hund freut sich.
Um 7 Uhr bin ich am Treffpunkt und wir laufen los, die kleine gemütliche Runde. Die Mitläuferinnen sind etwas beingeschädigt. Die Hunde haben dennoch ihren Spaß. Es ist ganz schön frisch und ich bin froh, dass ich eine Jacke anhabe. Wir trinken anschliessend noch ein Glas Sekt, da ist es schon so warm, dass ich die Jacke ausziehe. Ich lasse den Hund noch im Wasser planschen.
Gegen 9 Uhr bin ich wieder zu Hause, der Mann ist schon wieder arbeitstechnisch unterwegs. Ich freue mich, dass er Tee für mich mitgemacht hat und trinke den in aller Ruhe. Die Waschmaschine ist auch schon fertig, so dass ich die Wäsche gleich draußen aufhängen kann. Danach lese ich ein bisschen im Internet.

Dann machen sich der Hund und ich wieder auf den Weg zum Brombeeren pflücken. Es gibt sehr viele, aber einige sich schon hinüber.

In Nullkommanix habe ich 2 Schüsseln voll und laufe wieder nach Hause. Dort ist inzwischen der Mann angekommen und bereitet das Mittagessen weiter vor. Das Hähnchen durfte schon seit heute morgen im Ofen schmoren.
Ich versorge die Brombeeren. Was mache ich denn nun damit? Marmelade isst keiner mehr….
Um 12:30 Uhr essen wir zu Mittag. Heute zu dritt, ein Kind ist bei der Freundin und kommt erst im Laufe des Tages nach Hause. Danach ruhen wir uns etwas aus.
Während die Männer das Bad putzen, mache ich mich auf den Weg zur alten Dame. Gestern hatte ich für sie in der Drogerie eingekauft, das bringe ich ihr gleich, ich weiß nicht, wie dringend sie die Sachen benötigt. Ausserdem nehme ich noch vom Kuchen mit.
Um 15 Uhr bin ich bei der alten Dame, wir trinken Tee und essen Kuchen. So muss Sonntag sein!

Dann verräume ich die gekauften Sachen, bewundere ihre Balkonpflanzen und zeige ihr, dass man den Ventilator drehen kann. Gegen 18 Uhr gehe ich wieder. Sie möchte ihre Ruhe.
Zu Hause nehme ich mir nochmal die Beeren vor und setze Brombeer- und Johannisbeeressig an. Jetzt darf er eine Weile ziehen. Ich räume die Wäsche ins Haus und gieße die Pflanzen. In ganz Deutschland soll es heute regnen. In ganz Deutschland? Nein, es gibt eine kleine Ecke ganz im Südwesten, dort herrscht weiterhin Sonnenschein. Auch wenn wir viel lieber Regen hätten. Es ist schwülwarm und ich habe etwas Kopfweh.
Inzwischen ist Abend und wir richten Abendbrot. Da ich noch kuchensatt bin, gibt es Apfel und etwas Käse. Nach den Nachrichten schauen wir unsere Serie weiter: die Sopranos.
Um 10 Uhr laufe ich die späte Runde mit dem Hund. Es ist immer noch sehr warm. Ich richte mir Overnight Oats mit Beeren und mache die Spülmaschine an, damit sie über Nacht laufen kann. Das Gebrumme hat mich früher gestört, inzwischen nicht mehr. Wahrscheinlich höre ich viel schlechter.
Dann duschen, putzen, Bett. Dort noch lesen bis 23:30 Uhr. Dann aber Licht aus, morgen wird ein voller Tag!



























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