alive and kicking

Autor: dodio (Seite 1 von 206)

Hier schreibe ich über mich, meine Familie, meinen Alltag, meine Gedanken. So viele haben gemeckert, dass ich zu selten Emails schreibe - voilà: hier könnt ihr jetzt alles lesen!

WMDEDGT Juli 2026

Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Der fünfte Juli ist ein Sonntag. Für mich bedeutet das früh aufstehen für die Hunderunde. Heute doch nicht ganz so früh, weil wir „erst“ um 7 Uhr starten.

Da ich früh wach bin, mache ich noch eine Maschine Wäsche an. Ein Kind braucht Nachschub. Dann probiere ich das erste Stück des Kuchens, den ich gestern gebacken habe. Schmeckt lecker. Ich bin immer noch früh dran, fahre dann aber schon mal los, damit ich noch mal ein paar Beeren pflücken kann.
Der Hund freut sich.

Um 7 Uhr bin ich am Treffpunkt und wir laufen los, die kleine gemütliche Runde. Die Mitläuferinnen sind etwas beingeschädigt. Die Hunde haben dennoch ihren Spaß. Es ist ganz schön frisch und ich bin froh, dass ich eine Jacke anhabe. Wir trinken anschliessend noch ein Glas Sekt, da ist es schon so warm, dass ich die Jacke ausziehe. Ich lasse den Hund noch im Wasser planschen.

Gegen 9 Uhr bin ich wieder zu Hause, der Mann ist schon wieder arbeitstechnisch unterwegs. Ich freue mich, dass er Tee für mich mitgemacht hat und trinke den in aller Ruhe. Die Waschmaschine ist auch schon fertig, so dass ich die Wäsche gleich draußen aufhängen kann. Danach lese ich ein bisschen im Internet.


Dann machen sich der Hund und ich wieder auf den Weg zum Brombeeren pflücken. Es gibt sehr viele, aber einige sich schon hinüber.

In Nullkommanix habe ich 2 Schüsseln voll und laufe wieder nach Hause. Dort ist inzwischen der Mann angekommen und bereitet das Mittagessen weiter vor. Das Hähnchen durfte schon seit heute morgen im Ofen schmoren.
Ich versorge die Brombeeren. Was mache ich denn nun damit? Marmelade isst keiner mehr….

Um 12:30 Uhr essen wir zu Mittag. Heute zu dritt, ein Kind ist bei der Freundin und kommt erst im Laufe des Tages nach Hause. Danach ruhen wir uns etwas aus.
Während die Männer das Bad putzen, mache ich mich auf den Weg zur alten Dame. Gestern hatte ich für sie in der Drogerie eingekauft, das bringe ich ihr gleich, ich weiß nicht, wie dringend sie die Sachen benötigt. Ausserdem nehme ich noch vom Kuchen mit.

Um 15 Uhr bin ich bei der alten Dame, wir trinken Tee und essen Kuchen. So muss Sonntag sein!

Dann verräume ich die gekauften Sachen, bewundere ihre Balkonpflanzen und zeige ihr, dass man den Ventilator drehen kann. Gegen 18 Uhr gehe ich wieder. Sie möchte ihre Ruhe.

Zu Hause nehme ich mir nochmal die Beeren vor und setze Brombeer- und Johannisbeeressig an. Jetzt darf er eine Weile ziehen. Ich räume die Wäsche ins Haus und gieße die Pflanzen. In ganz Deutschland soll es heute regnen. In ganz Deutschland? Nein, es gibt eine kleine Ecke ganz im Südwesten, dort herrscht weiterhin Sonnenschein. Auch wenn wir viel lieber Regen hätten. Es ist schwülwarm und ich habe etwas Kopfweh.

Inzwischen ist Abend und wir richten Abendbrot. Da ich noch kuchensatt bin, gibt es Apfel und etwas Käse. Nach den Nachrichten schauen wir unsere Serie weiter: die Sopranos.

Um 10 Uhr laufe ich die späte Runde mit dem Hund. Es ist immer noch sehr warm. Ich richte mir Overnight Oats mit Beeren und mache die Spülmaschine an, damit sie über Nacht laufen kann. Das Gebrumme hat mich früher gestört, inzwischen nicht mehr. Wahrscheinlich höre ich viel schlechter.

Dann duschen, putzen, Bett. Dort noch lesen bis 23:30 Uhr. Dann aber Licht aus, morgen wird ein voller Tag!

nach der Hitze

Das heiße Wochenende ist schon nicht mehr Thema, die erste Nachricht ist der Rücktritt des Bundestrainers. So schlimm kann also gar nicht alles sein.

Oder doch?
Die alte Dame meint, dass sie nicht mehr in der Wohnung bleiben kann, wenn es weiterhin so heiß bleibt oder langfristig noch heißer wird. Sie hatte 38°C im Wohnzimmer. Sie wohnt direkt unter dem Flachdach und die Wände heizen sich so auf, dass sie warm sind, wenn man sie anfasst. Das Haus wurde Ende der 60er Jahre gebaut. Die alte Dame ist 92 Jahre alt und macht sich Sorgen um die Zukunft. Nicht um ihre, sie ist froh, dass sie so alt ist und das alles nicht mehr erleben muss. Obwohl sie ihren Geburtstag Ende des Monats schon noch gerne feiern würde. Ich rufe sie jeden Abend an, weil ich mir Sorgen mache. Doch die Hitze lässt uns beide nicht raus. Ich biete ihr an, einzukaufen, doch das erledigt sie lieber selbst am Morgen. Ich käme auch durch, aber das will sie nicht. Mir nicht zumuten. Ausserdem würde ich ja Hitze mitbringen. Ich besuche sie trotzdem.

„Eigentlich wäre es gut, die Erde würde einfach so explodieren. Dann wäre fertig. So ein langsames Dahinsiechen ist ja fürchterlich“, meinte sie. Was sie so beschreibt, klingt wie ein Horrorfilm, die schauen wir beide jedoch nicht.

Im Büro hat es morgens 34°C, wir können es dann im Laufe des Vormittags auf 30°C runterkühlen. „Kühlen“ passt jetzt hier nicht so. Die Kollegin nimmt an den sehr heißen Tagen Urlaub, andere arbeiten von zu Hause, da sind jetzt auch mehr Tage erlaubt als üblich. Ich darf im selbstregulierten Gebäude arbeiten, weil die Kollegin in Urlaub ist. Dort ist es angenehm und ich kann konzentriert arbeiten. Ich biete der alten Dame an, dort im Büro Kaffee zu trinken oder einfach ein bisschen Pause von der Hitze zu machen. Doch sie will nicht, der Weg dorthin ist ja auch heiß. Stimmt, darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht. Wohin können wir flüchten, wenn es noch heißer wird?

Heute meinte jemand, er möchte seinen Master in Canada machen. Ich bekomme sofort kühle Gedanken. Kanadische Winter sind wundervoll – aber auch nicht mehr das, was sie mal waren. Dennoch ermutige ich ihn. Die black flies und Mosquitos im Sommer erwähne ich nicht.

Der kochende Sohn meint, sie haben 71°C in der Küche.

Hitzesonntag


Die Uhrzeit stimmt nicht, es ist 1 Stunde später, also kurz nach 6. Früh morgens schon unerträglich warm nach einer weiteren Tropennacht.


Wir laufen die kleine Hunderunde am Bach entlang, zwischendurch machen wir Pause auf dem Bänkle. Dort ist es angenehm mit Blick auf den Fluss und leichter Brise. Wir nehmen den Weg am Bach, damit sich die Hunde abkühlen können. Was sie auch reichlich und gerne tun. Zwischendurch nasche ich Johannisbeeren, die direkt am Strauch vertrocknen. Sie werden wohl nicht mehr geerntet, daher nehme ich ein paar. Sonst würde ich das selbstverständlich nicht machen. Selbst wenn jede nur wenige nimmt, ist es ein Schaden für die Person, die das anbaut und pflegt.


Der Hund und ich bleiben noch ein bisschen länger am Bach. Heute gehe ich mit meinen Sandalen auch ins Wasser. Es ist gar nicht kalt, trotzdem kühlt es leicht. Wir beide könnten grad so stehen bleiben.

Später ist der Hund voller Kletten und ich kürze ihm ein bisschen das Fell. Er ist trotzdem noch voller Kletten. Ständig zupft er oder ein Kind sie raus, überall liegen Haarbüschel mit Kletten, zusätzlich zu den eh vielen Hundehaaren überall. Aber es stört uns nicht, die Hitze lähmt uns alle, selbst das Meckern fällt schwer.

Überhaupt: die Hitze. Es gibt eine Brennpunkt, haha. Alle tun erstaunt. In Paris braten sie auf den Dächern ihr Mittagessen, nicht nur Spiegeleier, nein sogar Cote de Boeuf. Und wir? – Machen die Hitze für alles verantwortlich. Bei der Arbeit ging was schief – ah, die Hitze. Das und das klappt nicht – ah, die Hitze. Wenigstens zu was ist sie gut.

Und zu noch was: Wäsche waschen. Die Wäsche trocknet fast schon beim Aufhängen. Beim Abhängen ist sie so heiß, dass ich sie kaum anfassen möchte. Soll ich jetzt diese glühend heiße Wäsche in die Wohnung tragen? Ich lege sie erst mal unter den Ventilator, damit sie ein bisschen abkühlt, bevor ich sie zusammenfalte.

Ich merke, dass ich öfter eine Pause brauche, und zwar so richtig eine Pause mit Ablegen, kurz Beine hoch und ahhh, Trinken nicht vergessen. Manchmal schlafe ich dabei ein. Aber ich bin ja entschuldigt: die Hitze!

Happy Birthday Hund


Der Hund hat heute Geburtstag und ist jetzt 6 Jahre alt. Zur Feier des Tages bekam er eine Dose Futter (er bekommt sonst Trockenfutter) mit den obligatorischen Äpfelchen. Das war eine Freude ihm zuzuschauen, wie er den Napf ausschleckt. Und wieder und wieder. Ja nix übrig lassen.


Für uns gab es am Abend Pizza zur Feier des Tages. Nur der Mann ist nicht da. Es war schön, mal wieder gemeinsam Abend zu essen. Danke Hund! Du tust uns als Familie so gut!

Ansonsten ist es hier viel zu heiss! Auch nachts kühlt es nicht mehr ab und bleibt bei über 20°C. Gar nicht gut. Wir leiden alle, nicht nur der Hund. Für ihn gibt es nur kurze Gassirunden, für uns andere geht der Alltag weiter. Nicht ganz für alle…..

Midsommer 2026

Wir haben am 20. einen Geburtstag gefeiert, es wurde im Garten gegrillt und wir sassen lange in der lauen Nacht. Dadurch hat es sich wie Midsommer angefühlt: mit Freunden zusammen sitzen, essen und plaudern. So stelle ich es mir zumindest vor, ich habe es noch nie erlebt.

Ich habe nette Menschen kennengelernt, die ich vorher nicht kannte – oder noch nie bewusst wahrgenommen hatte. Und es gab eine Person mit einer ähnlichen Verletzung, nur viel schlimmer. Da konnten wir uns gut austauschen und ich bin froh, dass bei mir nix kompliziert ist und das hoffentlich auch so bleibt. Langsam machen, Geduld haben …. immer das Gleiche und so schwer einzuhalten.

Später in der Dämmerung fingen die Vögel an zu zwitschern, direkt über uns. Das war schön. Und noch später kamen die Fledermäuse. Es war viel zu warm und es blieb den ganzen Abend so warm, das war ein bisschen anstrengend. Ich nehme lieber einen Pulli oder eine Jacke mit, als so zu schwitzen.

Eigentlich wollte ich gar nicht so lange bleiben, doch als ich mich auf den Heimweg gemacht habe, war es schon ganz schön spät. Überall sassen Leute zusammen, in der Stadt war noch mehr los, es gab ja das Fussballspiel Deutschland gegen Elfenbeinküste. Zu Hause konnte ich dann das Ende des Spiels mit dem Entscheidungstor anschauen. Danach war auf den Straßen die Hölle los. Alle euphorisch, also ob jeder dabei mitgespielt hätte. Mit großen Kindern wird die WM unwichtig und ich bin froh drum. Früher hatten wir Spielpläne aufgehängt, immer das Ergebnis eingetragen, geschaut, wer wie weiterkommt und gewettet. Auch bei der Arbeit. Davon gibt es jetzt nix mehr und ich bin froh drum. Es ist nur noch eine große Geldmaschine, die ich nicht unterstützen möchte. Ignorieren klappt ganz gut, boykottieren nicht ganz.

Das war ein netter, unterhaltsamer Abend und ab jetzt werden die Tage ja nun wieder kürzer. Ich freu mich drauf!

eine Woche

Eine gute Woche gearbeitet, nicht mal die volle Zeit – und schon kommen die Symptome wieder. Kann doch nicht sein! Ich bin verwirrt und ärgere mich. Über mich. Und meinen Körper.
Aber vielleicht lag es ja auch gar nicht an der Arbeit.

Zitronenrisotto mit Orangenlachs

Da wir hier immer noch Zitrusfrüchte haben, gab es neulich Zitronenrisotto mit Orangenlachs, dazu Gurkensalat.

Zitronenrisotto
300 – 350g Risottoreis, das reicht für 4 Leute grad so
1 Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
2 unbehandelte Zitronen
Salz
Pfeffer
Gemüsebrühe
optional: Parmesan

Die Zwiebel klein schneiden und andünsten. Den Reis dazu geben und braten, bis er duftet. Bei uns gab es noch Champignons dazu, weil die da waren. Also eventuelles Gemüse mit anbraten. Den Knoblauch auch dazu geben. Mit heißer Gemüsebrühe/Wasser aufgießen, dass der Reis gerade so bedeckt ist. Leicht köcheln lassen und immer wieder mit Gemüsebrühe/Wasser aufgießen. Leicht köcheln lassen bis der Reis gar ist, das dauert so 20-30 Minuten. Gegen Ende gibt es bei mir noch gefrorenes Kürbismus oder einen gefrorenen Suppenwürfel dazu. Muss aber nicht. Die Zitrone abreiben, das kommt ganz zum Schluss auf das Risotto. Die Zitrone danach filettieren und die Filets zum Schluss ins Risotto geben, so dass sie kaum noch mitkochen, sondern nur erhitzt werden. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und was man sonst noch so mag abschmecken. Nicht zu viel würzen, da das den Zitronengeschmack schnell überdeckt.

Orangenlachs
Lachsfilets je nach Esser
Salz
Pfeffer
ein paar Zweige Thymian
1 unbehandelte Orange

Die Lachsfilets abwaschen und trocken tupfen. Dann salzen und pfeffern. Mit Thymian und Orangenscheiben belegen. Dann auf der Hautseite scharf anbraten. Deckel auf die Pfanne und noch ziehen lassen.

Gurkensalat
Gurke
Salz
Pfeffer
Zitronensaft/Essig
Öl

Die Zutaten fürs Dressing verrühren, die Gurke in dünne Scheiben schneiden oder hobeln und dazu geben. Fertig.

Das Kind, das später gegessen hat, hat sich zum Lachs noch eine Sauce gemacht: Orangensauce mit Kapern.

70 Jahre Jugendherberge

Seit 70 Jahren ist das Schloss Ortenberg eine Jugendherberge. Wenn das kein Grund zu feiern ist.
Das Wetter war perfekt, warm, sonnig, aber noch nicht zu heiß.


Zuerst habe ich eine Führung mitgemacht. Die war wirklich toll und abwechslungsreich, auch wenn sie echt lange ging. Lob an die Kinder, die das so lange ausgehalten haben. Ich habe viel gelernt und war an Plätzen, an denen ich vorher noch nie war. Da kommt man halt nicht so einfach hin.


In der Jugendherberge selber waren wir schon. Da haben wir mit damals noch sehr kleinen Kindern eine Radtour hingemacht und dann dort übernachtet. Der Mann kam in der Nacht von der Sommerfreizeit zurück, da wollte ich ihm einen ruhigen Start ermöglichen. Daher sind wir ausgeflogen. Das jüngere Kind war noch im Anhänger, es konnte noch nicht Fahrrad fahren.


Später war ich nochmal mit einem Kind dort. Wir wollten das Mittelalterfest mitsamt Abendprogramm auskosten. Das war ebenfalls toll, besonders die Feuershow am Abend.


Wir haben also schon verschiedene Zimmer gebucht gehabt, dennoch fand ich es spannend, in die Zimmer zu schauen. Wir hatten ja immer nur kleine Zimmer.


Es gab Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen, Bogenschießen, an der Mauer klettern und eine Fishbowl mit dem Thema Ehrenamt.

Ich war länger dort als gedacht. Das war echt ein toller Tag. Schön war auch, andere Delegierte zu sehen. Wir kennen uns inzwischen von den verschiedenen Veranstaltungen und sind eine richtige Gemeinschaft geworden.

12 von 12 im Juni 2026

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro.

Der 12.06.26 ist ein Freitag, hier sind meine 12 Bilder:


1. Auf dem französischen Kalender der Pfadfinder steht immer was für mich unbekanntes.


2. Nach dem Freitagssport. Es regnet, den ganzen Tag schon.


3. Auf dem Dach gegenüber gibt es ein Storchennest. Heute ist auch jemand zu Hause.


4. Zu Hause trinke ich den Karottensaft, den der Mann für mich gerichtet hat.


5. In der Gemüsekiste waren Dicke Bohnen, ich überlege, was man damit machen kann.


6. Pilze sind auch noch da.


7. Und von draußen hole ich noch ein bisschen Thymian.


8. Daraus wird eine leckere Gnocchi-Pfanne. Heute gibt es mal wieder Reste für das andere Kind.


9. Nach dem Essen gibt es einen Getreidekaffee.


10. Dann gehe ich zur Arbeit. Alles ist eingestaubt, komisch, das Laptop war doch zu.


11. Ich gehe mit der alten Dame in die Kirche. Der Pfarrer ist schlecht vorbereitet oder hat keinen guten Tag. Er kann die Namen der Personen, für die die Kirche ist, kaum aussprechen. Das war auch schon mal lustiger.


12. Ende der Arbeitswoche für ein Kind.

Bretonische Verhältnisse

Letztes Jahr war ich auf der Lesung von Jean-Luc Bannalec. Ich kannte ihn nicht, aber eine der Freundinnen, die dabei war, ist sehr begeistert und besitzt alle Bücher. Die Lesung war toll und das Ambiente auch. Das habe ich gar nicht hier erzählt. Seltsam, manchmal habe ich das Gefühl, was hier nicht steht, ist nicht passiert.

Die Lesung war auf dem Weingut. Gelesen hat eine Schauspielerin, das war super gut. Und der Autor wurde von einem Moderator befragt, auch das war toll. Es gab bretonische Crepes, Wein und Sonnenschein. Ich war mit Freundinnen und der Freundin dort. Später hatte ich noch lange mit Bekannten geredet, so dass ich sehr lange dort war. Es war ein lauer Abend, mit leckerem Wein und guten Gesprächen. Alles hat mega gepasst.

Kurz später gab es die ersten 4 Bände auf dem Verschenketisch. Was hat das zu bedeuten?
Da es die ersten Bände waren, habe ich sie mir mal mitgenommen und angefangen zu lesen, als ich krank war. Ich war noch nie in der Bretagne, da würde ich jedoch gerne mal hin. Es hat so ein bisschen die Sehnsucht geweckt. Auch wenn dort in den Büchern schreckliche Sachen passieren.


Der erste Band: Bretonische Verhältnisse ist leicht zu lesen. Am Anfang fand ich es etwas langatmig, rein zu kommen. Es war alles ein bisschen sehr klischeehaft: Der arme Kommissar, der strafversetzt wurde, der Vorgesetzte, der schrecklich ist undundund. Dann jedoch wurde es spannend. Was mir sehr gut gefällt, ist die Beschreibung der Landschaft. Ich konnte mich gut in die Orte versetzen und sie mir gut vorstellen. Dass es um Kunst ging, hat mich auch gut gefallen.

Alles in allem war es ein holpriger Anfang, dann jedoch nahm die Geschichte Fahrt auf und hat mich gut mitgenommen. Die anderen Bände sind damit auch noch dran.

Nochmal lesen werde ich das Buch vermutlich nicht, daher darf es weiter wandern. Die alte Dame hat Interesse gezeigt, also wird es dorthin gehen.

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