alive and kicking

Monat: April 2025

grünes Gemüse

Unsere Gemüsekiste der solidarischen Landwirtschaft ist grad sehr grün. Das heißt: schnell essen, das Grünzeug hält sich nicht so lange, bei Temperaturen um 30 Grad Celsius erst recht nicht.

Immerhin essen inzwischen hier alle mehr oder weniger Salat.

12tel Blick April 2025

Das Bild ist Anfang April entstanden. Die Bäume blühen und die Sonne scheint. Der Luftballon ist durch die ganzen Blüten nicht mehr gut zu sehen. Es ist viel zu trocken.

Hier der Überblick:

Alle Bilder wie immer bei Eva.

Stromausfall

Eigentlich wollte ich früh arbeiten. Eigentlich….
Ich war schon früh bei der Arbeit, die Stempeluhr ging nicht und die Türen liessen sich auch nicht öffnen. Das mit der Tür konnte geklärt werden, doch dann ging es grad so weiter. Kein Computer, kein Telefon. Also erst mal Ablage machen. Und die Kollegin, die mit ihrem Büro umzieht, beruhigen.
Danach zur anderen Kollegin ins andere Gebäude. Wir hatten eigentlich einen Arbeitstermin. Eigentlich…..
Ohne Zugang zum Netzwerk war da nichts zu machen. Also auch hier ein paar Sachen besprochen, doch dann habe ich mich wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Hilft ja nix. Von Zuhause konnte ich immerhin meine Emails bearbeiten.

Alle Uhren waren nachts stehen geblieben und es dauerte fast bis 15 Uhr bis alles soweit war, dass wir wieder arbeiten konnten. Da hatte ich allerdings schon andere Pläne 😉

Bitterorangenmarmelade

Endlich hat es geklappt und die Marmelade wurde so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Die ersten Versuche wurden nämlich nicht fest. Da hatte ich mich an Rezepte aus dem Internet gehalten. Sorry, aber hat bei mir nicht geklappt. Wir haben jetzt viel flüssige Marmelade 😉

Schliesslich habe ich mich an meinem Apfelgelee Rezept orientiert und siehe da: geht auch mit Abwandlungen für leckere Bitterorangenmarmelade!

Jetzt haben wir immer noch Bitterorangen, aber keine Gläser mehr….

Hier das Rezept:
2 kg Bitterorangen auspressen und die Schalen in kleine Streifen schneiden. Alles in einen großen Topf geben und mit Wasser auffüllen, so dass die Schalen leicht bedeckt sind. Ich habe nicht sehr viel Wasser dazu gegeben. Danach habe ich alles erhitzt und dann 1-3 Tage stehen gelassen. Nach der Ruhezeit nochmal die Masse abwiegen und nochmal erhitzen, dann den Gelierzucker dazu. Es sieht nach sehr viel Schale aus, das passt aber. Da ich immer 1:1 Gelierzucker nehme, kamen hier auf 2,2 kg Masse 2 kg Zucker. Durch das Einkochen ging bestimmt noch ein bisschen Flüssigkeit weg, dachte ich mir. Alles nach Vorschrift auf der Packung einkochen und in die sterilisierten Gläser füllen. Nach einigen Minuten die Gläser auf den Kopf stellen.

Gläser sterilisiere ich im Wasserbad, geht aber auch im Backofen.

Ostern 2025

Da wir am Karsamstag lange weg waren und viel zu viel Pizza gegessen haben (ich), kann ich nur schlecht schlafen. Trotzdem muss ich früh raus, die Hundeverabredung steht.


Um 7 Uhr laufen wir los, diesmal andere Besetzung, auch sehr nett. Wir laufen am See entlang, es ist sonnig, später wird es trübe um am Abend wieder sonnig zu sein. Als ich von der Hunderunde nach Hause komme, macht der Mann sich schon auf den Weg um Spargel zu kaufen. Er fährt mit dem Fahrrad irgendwohin.
Zu Mittag gibt es also den ersten Spargel der Saison. Ganz klassisch mit Pfannkuchen und diversen Variationen an Schinken. Dazu Sauce Hollandaise. Und Salat. Der schmeckt am wenigsten gut, aber wir essen ihn tapfer. Schliesslich war das Zeug in der Gemüsekiste.

Ein Kind verschwindet kurz drauf zur Arbeit, das andere Kind schaut „The Walking Dead“. Ich lege die Wäsche der letzten 3 Wochen zusammen und schaue nebenher mit. Wir hatten die Serie mal angefangen, aber nicht weiter geschaut. Ich weiß jetzt auch wieder warum. Es ist viel zu viel Wäsche und ich bin lange beschäftigt. Nicht so lange damit warten, sage ich mir. Mal wieder.
Am Abend schauen wir „Bosch“, ist grad unsere Serie.

Der Montag verläuft ähnlich, nur muss das Kind nicht arbeiten. Dafür wird es zu Hause eingespannt beim Putzen. Wie wir anderen auch. Immerhin läuft dazu laut Techno.


Hier hat nur der Hund den Has gejagt. Und zum Glück nicht bekommen. Immerhin gab es ein bisschen Deko, zwei Osterlämmer und ein paar Schokoeier. Früher war Ostern anders.

Karfreitag 2025

Tja, is wohl nüschd mit Traditionen.

Eigentlich wollte ich heute wandern gehen, so wie letztes Jahr und damit eine neue Tradition erschaffen: die Karfreitagswanderung! Doch leider hat uns heute das Wetter einen Strick durch die Rechnung gemacht. Bei nasskaltem Nieselwetter hat niemand Lust und so wurde die Wanderung abgesagt. Schade!

Also habe ich kurzerhand den Koch- und Backlöffel geschwungen und mich in der Küche verausgabt. Gibt Schlimmeres 😉


The making of curry. Der Trick dabei ist, das Pulver mit anzubraten, bis es duftet. Habe ich in England gelernt und heute gab es englisches Currypulver. Mit Kartoffeln, Karotten, Kichererbsen, Spinat und was sonst noch so in der Gemüsekiste zu finden war. Ganz zum Schluss kamen noch ein paar heute morgen gepflückte Brennnesseln dazu. So lecker! Hat allen geschmeckt und die Töpfe waren leer!

12 von 12 im April 2025

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro. Heute haben wir Samstag.

Ich schlafe bis 8 Uhr und bin neben der Kapp‘. Es war ein langer anstrengender Tag gestern, so dass ich erst mal vergesse, Fotos zu machen. Aber dann:

1. Ich mache Mittagspause im Hochbett.

2. Dort kleben noch die alten Aufkleber.

3. Der Blick geht zu den Lageräpfeln.

Einer muss weg, sehe ich da! Und die anderen endlich verarbeitet werden…..

4. Das Draußen begeistert….

5….. mit seinen Farben ….

6….. und seiner Üppigkeit ….

7….. ich kann mich gar nicht satt sehen.

8. Die erste Osterdeko hängt.

9. Wäsche: heute: Socken vom bunten Kind (es gibt noch ein dunkles Kind).

10. Ich weiß, man kann das auch so kaufen, trotzdem wird es hier heute aussortiert.

11. Ich fülle Kresseeier, in der Hoffnung, dass sie bis Ostern ergrünt sind.

12. Und noch mehr Osterdeko.

WMDEDGT April 2025

Es ist ja der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Der 5. im April 2025 ist ein Samstag.

Der Wecker klingelt jeden Tag zur gleichen Zeit: 6:20 Uhr.
Ich mache mich auf zur frühen Hunderunde. Die Straße ist im letzten Teil gesperrt, so dass wir ein bisschen anders laufen.

Es ist noch ganz schön kühl, aber sonnig. Bald wird es für die Hunde schon wieder zu warm…..


Immerhin gibt es viel Wasser um uns, so dass sich die Hunde bei Bedarf abkühlen können. Oder etwas trinken.

Kurz nach 8 Uhr bin ich wieder zu Hause. Der Mann ist schon weg zur Arbeit. Ein Kind steht bald auf und richtet sich für die Arbeit, ein Kind schläft noch.

Ich gehe in die Stadt ins Café. Dort treffe ich die alte Dame. Wir quatschen, dann muss der Bruder los, um das Auto holen. Die alte Dame und ich gehen noch zum Hörgeräteakustikgeschäft, dort liegen die Geräte, die gerade ausprobiert werden. Sie wurden nochmal angepasst während wir im Café waren. Der nette junge Mann erklärt uns, wie die Geräte zu laden sind. Da ist wohl was schief gelaufen. Dann gehen wir zum Auto, dort wartet der Bruder. Er fährt die alte Dame nach Hause.

Es ist schon 10 Uhr und ich laufe schnell ins nächste Café. Dort bin ich mit dem Cafédate des Mannes verabredet. Ein Kind mit Freund ist auch dort. Wir besprechen, was los war bei uns. Das ist immer nett und findet jeden Samstag in unterschiedlichen Konstellationen statt.

Ich trinke zur Zeit immer Green Detox. Obs hilft?

Es ist schon nach 11 Uhr, als wir das Café verlassen. Ich gehe noch auf den Markt, weil ich Äpfel, Eier und Pilze kaufen soll. Den Pilzmann finde ich nicht, er ist nur dienstags auf dem Markt, erfahre ich später.


Die Marktstraße ist eine große Baustelle, daher sind viele Stände an einem anderen Platz. Es ist sehr unübersichtlich.


Aber natürlich auch interessant. Manchmal vermisse ich, dass ich keine kleinen Kinder mehr habe. Hier würden wir bestimmt länger stehen bleiben. Doch ich bin groß und kann auch ohne kleine Kinder Baustellen angucken.

Ich gehe noch schnell in den Drogeriemarkt und in den Biosupermarkt. Beladen kehre ich nach Hause zurück. Es ist schon 12 Uhr. Schnell mache ich mich ans Mittagessen. Es gibt Risotto mit Postelein, Salat und Veggiezeug. Dem Kind, das mit mir isst, schmeckt es. Mir auch.

Mit Küche aufräumen, Wäsche abhängen und wieder aufhängen – ja, es lief natürlich noch eine Waschmaschine – bin ich müde und würde mich am liebsten zum Mittagsschlaf hinlegen. Geht aber nicht, ich bin verabredet.

Kurz nach 15 Uhr komme ich im anderen Ort an, nur um zu erfahren, dass der Termin um 1 Stunde nach hinten verlegt wurde. So sitze ich bei den Freunden auf der Terrasse und lese ein bisschen. Es gibt Schlimmeres.

Um 16 Uhr sind dann alle eingetrudelt und wir besprechen unseren Törn. Ganz schön aufregend. Später bestellen wir noch Pizza. Um ca. halb 9 mache ich mich auf den Rückweg. Da ich Leergut im Auto habe, fahre ich noch beim großen Kaufhaus vorbei. Dort ist immer noch viel los. Wie eigentlich immer. Es sind erstaunlich viele Menschen mit Babies unterwegs. Ob die alle nicht schlafen können?

Als ich wieder zu Hause ankomme, ist schon 22 Uhr. Ich verräume den Einkauf und setze mich zum Mann vor den Fernseher. Wir schauen noch zwei Folgen Discounter, das ist gerade unsere Serie. Dazu zische ich ein gerade gekauftes Bier, ich habe so Durst. Die Pizza mit Sardellen war wohl doch etwas salzig.

Um kurz vor Mitternacht liege ich im Bett. Ich kann nur schlecht einschlafen, weil ich so spät gegessen habe. Ausserdem wache ich alle paar Stunden auf, weil ich so Durst habe. Um 6:20 wird schon wieder der Wecker klingeln…..

Labskausreste

Die Reste habe ich mit einem Ei und etwas Semmelbrösel vermischt. Danach in Paniermehl gewälzt und angebraten. Hat allen gut geschmeckt. Nächstes Mal werde ich noch Haferflocken untermischen, das stelle ich mir auch gut vor.

Labskaus, update

Da hier seltsamerweise alle Labskaus essen, gibt es das, wenn die Gemüsekiste rote Bete beinhaltet.
Im großen und ganzen halte ich mich an das Rezept von damals, doch heute habe ich alles etwas stückiger gelassen und das hat mir fast besser geschmeckt.

Ausserdem habe ich keine Küchenmaschine bemüht, sondern meditativ alles von Hand klein geschnitten. Geht auch und macht Spaß, wenn man die nötige Muße hat.

Hier nochmal die Angaben für 4 Personen:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 Dose Corned Beef ODER vegetarisches Hack
1 Zwiebel
300 g rote Beete (gerne auch mehr), klein geschnitten
100 g Essiggurken, klein geschnitten
etwas Essiggurkenwasser
Fisch (Rollmops, Bismarckhering, Matjesfilet) nach Anzahl der Esser, also 4 oder mehr
Eier nach Anzahl der Esser, also 4 oder mehr
Gewürze, Lorbeerblatt

Falls vegetarisch: das Hack einweichen nach Anleitung.
Die Kartoffeln schälen, klein schneiden und in Gemüsebrühe mit 1 Lorbeerblatt weich kochen. Währenddessen die Zwiebel klein schneiden und anschwitzen. Dann das Corned Beef bzw. vegetarische Hack dazu geben und ebenfalls anbraten. Anschliessend die rote Bete dazu geben. Wenn sie roh ist, etwas länger anbraten, wenn sie schon vorgekocht ist, geht das schneller. Die Essiggurken kommen auch dazu. Wenn alles gut angebraten ist, mit etwas Essiggurkenwasser ablöschen. So sieht das dann aus:

Die Kartoffeln dürften inzwischen gar sein. Also werden sie abgegossen, das Kochwasser bitte auffangen. Mit diesem werden nun die Kartoffeln zerstampft. Nicht so ganz klein, es dürfen gerne noch größere Stückchen drin bleiben. Hier kam keine Milch dazu, sondern nur das Kochwasser. Anschliessend die Sachen aus der Pfanne zu den Kartoffeln geben. Jetzt bekommt alles Farbe!

Das wars auch schon. Nebenbei noch Spiegeleier in etwas Butter anbraten und dazu servieren. Dazu den Fisch, noch weitere rote Bete und Essiggurken anbieten.

© 2026 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑