alive and kicking

Monat: Januar 2024

12tel Blick Januar 2024

Nachdem ich eine Weile nicht mehr mitgemacht hatte, bin ich dieses Jahr wieder beim 12tel Blick dabei. Danke Eva für die Bereitstellung: 12 tel Blick

Um es mir einfacher zu machen und eher durchzuhalten, habe ich den Blick aus dem Bürofenster gewählt. Da bin ich ja oft.

Heute waren wir viele

Heute fand auch hier eine Demo gegen rechts statt. Und wir waren viele, sehr viele.

Als Unterstützung hatte ich mir den Hund mitgenommen, denn ich war als „Ordner“ eingeteilt. Bei der Arbeit fragt mich meine Kollegin immer, ob ich noch Ordner hätte, jetzt bin ich eine. D.h. ich darf mit gelber Warnweste bei der Demo mitlaufen. Ich hoffe nur, dass hier nichts aus dem Ruder läuft, denn ich weiß nicht, was ein Ordner dann machen muss. Erst mal rege ich mich ein bisschen auf, dass hier nicht gegendert wird. Wer hat denn bitte diese Westen gesponsert, die CSU?
Als wir vielen immer mehr und noch mehr werden, schlage ich mich zur Spitze durch, dort ist es nicht so drängelig eng, das ist besser für den Hund. Und mich.
Als wir loslaufen kommen uns immer noch Menschenmassen entgegen, die sich hinten anschließen. Der Hund ist verwirrt, dass wir auf der Straße laufen, das darf er doch sonst nicht. Ich bin auch verwirrt, weil wir so viele sind. Neben mir laufen Eltern mit Kindern, das ist ganz lustig. Die Kinder sind aufgeregt, es ist ihre erste Demo. Da hat ja der Hund schon mehr Erfahrung. Es ist nicht seine erste, aber seine größte Demo.
Als wir an unserem Haus durchlaufen, möchte ich die Verantwortlichen mit Megaphon aufsuchen, damit sie jetzt – genau jetzt – laut ins Megaphon schreien, um die Kinder, die noch in ihren Betten liegen, aufzuwecken. Leider finde ich niemanden mit Megaphon, die laufen wohl eher am Ende. Schade!
Eine Frau meint, wir seien so ruhig wie ein Trauerumzug. Daraufhin stimmen ein paar dünne Stimmchen Gesang an. Ob das nun besser ist, wage ich zu bezweifeln. Da ich nun schon einige Chorerfahrung habe, traue ich mich, mit lauter Stimme mitzusingen. Der Gesang wird dadurch nicht besser, aber ich ernte auch keine bösen Blicke. Manche am Straßenrand klatschen sogar.
Immer wieder bleiben wir stehen, dem Hund kommt das gelegen, es ist wie ein langsamer Spaziergang für ihn. Am Endpunkt angekommen, gehe ich wieder ganz nach vorne, damit ich nicht im Gedränge stehe. Die Ordnerweste leistet mir hierbei gute Dienste. Es ist laut, aber nicht zu laut für den Hund. Nach den Reden, die z.T. richtig gut waren, gehe ich schnell heim, natürlich nicht, ohne vorher noch die Ordnerweste abgegeben zu haben.
Vielleicht hätte ich sie behalten sollen und bei der Arbeit anziehen: Gestatten, Ordner, Leitz.

Abschied mit Hindernissen

Nach 2 langen, anstrengenden Wochen war heute Abschied angesagt. Ich bin froh, aber auch ein bisschen traurig, habe ich diese fremden Menschen doch sehr ins Herz geschlossen.

So nette, höfliche, zuvorkommende Menschen.

Der letzte Tag war aufregend, da er mit einer Prüfung begann. Zwischendrin gab es eine Fotosession und dann eine feierliche Übergabe. Am Abend war noch ein Abschlussessen angesagt.

Dieses Essen lief so sehr aus dem Ruder, dass es schon wieder lustig war. Zumindest von außen betrachtet.
Wir mussten ewig auf unser Essen warten, als die letzten endlich ihren Teller hatten, hieß es: wir schließen in 20 Minuten. Es wurden falsche Getränke und falsche Gerichte gebracht. Es war ein einziges Chaos. Wirklich nicht empfehlenswert.
Schade, das war ein bisschen ein sehr unschöner Abschluss.

Blitzeis

Blitzeis war angesagt,Blitzeis haben wir bekommen.

Doch so schlimm wie angekündigt, war es dann doch nicht. Morgens auf der frühen Hunderunde bin ich erst mal auf der Treppe geschlittert. Zum Glück sind das nur ein paar Stufen und die Treppe wird nur von uns benutzt.

Die Wege sind knirschig vom Eis, doch nicht so glatt, eher griffig. Die Autos sind mit einer dicken Eisschicht überzogen.

Das erinnert mich an meine Zeit in Canada. Dort war mein Auto mal mit einer richtig dicken Eisschicht überzogen. Ich konnte das Auto nicht aufschließen, selbst der Fön konnte das Schloß nicht enteisen. So stand das Auto eine Woche eingefroren, bis der Fön endlich das Schloß auftauen konnte. Also wer jetzt hier bei dem bisschen Eis meckert, bekommt meine Geschichte zu hören.

Es ist Winter, Leute!

12 von 12 im Januar 2024

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro.

Der 12. im Januar 2024 ist ein Freitag.
Der letzte Tag einer anstrengenden, aber auch interessanten Woche.


1. Obst für die Gäste


2. Die Spülmaschine anstellen, da sie sehr lange Vorlaufzeit benötigt.


3. Noch sieht die Küche sauber aus….


4. …. und sie wird auch später wieder sauber, zumindest als ich sie verlasse.


5. Mittagessen zu Hause.


6. Salatreste für das noch später eintreffende Kind.


7. Pause zu Hause mit Getreidekaffee.


8. Dazu gibt es den letzten Printen aus Aachen.


9. Nebenbei informiere ich mich über die Wahl in Taiwan.


10. Wieder bei der Arbeit blinkt das Telefon.


11. Nach einem sonnigen Tag haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.


12. Am Abend gibt es noch eine Wärmflasche.

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