alive and kicking

Kategorie: Deutschland (Seite 1 von 17)

Jugendherberge Freiburg


Aus Gründen war ich in der Jugendherberge Freiburg. Sie liegt etwas ausserhalb der Stadt, gegenüber des Dreisam-Stadions. Sehr idyllisch, direkt am Fluss.

Mein Zimmer war ok und die Nacht auch, sehr ruhig, das war schön. Da ich jedoch zu viel gegessen hatte, war der Schlaf nicht gar so gut. Das Essen war aber auch zu lecker, kleine Häppchen, leckere Suppe und dann später noch eine Käseplatte. Wer kann sich da schon zurückhalten?
Der Abend war auch schön und informativ, so mag ich das. Es ist toll, manche Leute wieder zu treffen. Wir haben uns richtig gefreut! Ich bin froh, dass ich schon am Tag vorher angereist bin und den Abend da war.


Am nächsten Tag war dann Arbeit angesagt. Doch da die eine Gruppe so gute Vorarbeit gemacht hat, war es für uns einfach. Es ist immer wieder faszinierend, was für Menschen sich mit welcher Energie und Zeit einbringen. Das ist echt bewundernswert!
Nach Frühstück, Mittagessen und Kaffe und Kuchen bin ich sehr vollgefressen. Wir verabschieden uns und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr alle wieder sehen. Ich laufe in die Stadt, das sind ca. 4 Kilometer. Es geht immer schön an der Dreisam entlang. Ein wundervoller Weg bei bestem Frühlingswetter. Ich suche einen bestimmten Schuhladen, bin aber vom Angebot etwas enttäuscht. Dann schlendere ich noch etwas durch die Stadt. Es sind Massen an Menschen unterwegs. Ich bin froh, dass ich sowas nicht jeden Tag habe.

Kein Freiburg ohne Demo.
Auf dem Rückweg laufe ich beim Münster vorbei und habe Glück, es fängt gerade ein Gottesdienst an. Also bleibe ich dort. Allerdings ist es richtig kalt, ich bin nach dem Gottesdienst sehr durchgefroren.

Inzwischen ist es dunkel und die Läden haben geschlossen. Ich mache mich auf den Rückweg.

Es ist ja schon schön hier. Ich laufe einen anderen Weg zurück, zumindest am Anfang, später muss ich wieder am Fluss entlang laufen. Da ist es sehr dunkel. Immerhin wird mir beim Laufen warm. In der Jugendherberge angekommen, dusche ich erstmal warm. Dann schreibe ich hier, lese ein bisschen und höre Musik. Die Nacht verspricht lauter zu werden, es sind Kinder und Jugendliche im Haus.

Spritpreise

Foto vom 3. März abends auf dem Heimweg (mit dem Fahrrad). Die Preise werden wohl noch höher gehen. Schlimmer als hohe Preise ist der Krieg und die Zerstörung, die das alles ausgelöst hat. Es ist so deprimierend.

Flugplatzfest

Der Flugplatz soll einem Gewerbegebiet weichen. Die Flugplatzfreunde haben ein Fest organisiert, weil sie wollen, dass der Flugplatz bleibt. Das haben wir wahrgenommen und waren dort.

Es war viel los, wir hatten Kaffee und Kuchen und später noch Pommes. Ausserdem nette Menschen getroffen und viel geredet. Auf dem Heimweg sind wir müde, nur der Hund rennt noch. Uns klingeln die Ohren. Wir reden noch kurz, besprechen ein paar Sachen und dann fahre ich nach Hause. Ich freue mich aufs Radfahren, da kann ich gut abschalten. Allerdings ist es auch anstrengend mit einem fast 30 Kilo schweren Hund im Anhänger.

Ob der Flugplatz wohl bleiben wird?

15. Februar 2026

Die zweite Nacht im Hotel war viel besser, wir hatten das Fenster weit auf und ich war auch nicht so vollgefressen. Wahrscheinlich kommt alles zusammen, die erste Nacht ist ja meistens nicht so gut.

Ich laufe die Morgenrunde mit dem Hund. Es ist praktisch, dass der Wald gleich vor der Tür ist, so kann der Hund sich etwas auspowern. Ich würde gerne nochmal in die Sauna, doch dazu reicht die Zeit nicht.
Wir sind mit den Freunden, die auch hier übernachten, zum Frühstück verabredet. Heute ist der Saal voll. Es gibt andere Gäste und eine Familienfeier mit kleinen Kindern. Da ist Leben in der Bude. Die Kinder haben wir schon gestern und heute Morgen im Hotelflur rennen hören.

Beim Frühstück überlegen wir, was wir machen könnten nach dem Auschecken.


Wir fahren auf die Kalmit, das ist der höchste Berg der Pfalz.


Und es liegt Schnee dort oben. Das freut den Hund.

Da die Wege ziemlich vereist sind, wollen wir nicht weiter laufen, sondern fahren noch zum Hambacher Schloss, da manche noch nicht dort waren.

Kein Regen und kein Schnee.


Aber Wetter.

Wir umrunden das Schloß und laufen wieder zu den Parkplätzen.


Zum Abschluss gibt es für mich ein Eis im Café Bellini, die anderen trinken Kaffee und essen Kuchen.

Danach trennen sich unsere Wege. Voller Eindrücke fahren wir nach Hause. War das ein schönes Valentinswochenende!
Und kaum Fastnacht, was hier Fasching heißt.

14. Februar 2026

Die Nacht im Hotel war nicht so gut, ich war viel zu voll gefressen und das Zimmer viel zu warm. Obwohl das Fenster auf kipp war.


Wir sind alleine im Hotel und der Frühstücksraum gehört uns. Wir bekommen auch alles an den Platz serviert, das Buffet bleibt relativ leer.


Nach kurzem Ausruhen fahren wir nach Neustadt und bewundern schöne Häuser.


Und Gassen. Es regnet und wir werden etwas naß. Da hier auch Wahlen anstehen, gibt es Wahlstände, an denen ich mich informiere. Ist ja doch interessant, wie das andere machen.


Mäuse haben wir immer noch zu Hause. Die hier finde ich besser…..


Der Mann zeigt mir Interessantes.


Und mit der Baustelle sieht es hier ein bisschen aus wie zu Hause.


Später treffen wir die Freunde im Café. Dort gibt es leckeren Kuchen und eine Schublade mit Leckerlis, die der Hund ganz toll findet.

Danach bummeln wir noch ein bisschen durch die Stadt. Doch mir ist ganz schön kalt. Also trennen sich vorerst unsere Wege, wir fahren ins Hotel währen die anderen noch etwas bummeln.

Im Hotel ruht sich der Mann aus und ich gehe in die Sauna, die es im Garten gibt. Danach bin ich wieder richtig aufgewärmt. Wie gut das tut! Nach kurzer Pause gehen wir zum Abendessen. Das bekommt einen extra Post.

13. Februar 2026

Wir sind im Hotel und ich frage den Mann, ob wir schon mal in so einem edlen Hotel waren. Er meint, dass das Hotel nicht edel ist. Seiner Meinung nach waren wir in China in einem edlen Hotel. Das kam mir nicht so edel vor. Aber da waren wir 3 Tage und haben die 3 Tage durchgeschlafen. Familienjetlag.
Jetzt sind wir im Hotel und werden gleich von der Freundin mit Kind abgeholt. Oder auch nicht, es gab hier ein kleines Missverständnis.

Ich fühle mich sehr erwachsen.

Wir waren lecker essen, es war ein bisschen viel, aber da wir ja wieder den Berg hoch ins Hotel laufen mussten, war es ok.

Kindermund: Wir brauchen eine Köcherin, damit Mama und ich spielen können. Sonst muss Mama immer kochen.


Hulk war auch mit dabei.

Allerheiligen 2025


Bild von der morgendlichen Hunderunde.

Allerheiligen ist in Baden-Württemberg ein Feiertag. Dieses Jahr fällt er auf einen Samstag, das bringt mir jetzt gar nix, im Gegenteil, wir können nicht mal auf den Markt und einkaufen, was samstags unser normaler Ablauf wäre. Doch ich denke an die hübsche Mutter, die meinte: es gibt so viele Leute, die samstags arbeiten müssen, die freuen sich, denn die haben frei. Ja, Einzelhandel, ich gönne dir den Feiertag.

Im Dorf war Kirche für die Verstorbenen des letzten Jahres. Wir sind dort hin gefahren und haben teilgenommen. Mit Tränen in den Augen.

Der Gottesdienst war lange, sehr lange. Danach ging es auf den Friedhof und es fing wieder von vorne an. Das habe ich nicht verstanden, wir hatten doch in der Kirche schon für alle gebetet, warum jetzt nochmal? Warum nochmal Segen, den wir gerade in der Kirche bekommen hatten? Es sind seltsame, mir unverständliche Rituale. Immerhin gibt es zum Schluss noch das Wetter, es wird göttlicher Regen am Abend vorausgesagt. Ist das jetzt inbegriffen im Service der Kirche?

Ich versuche in solchen Momenten, die Ereignisse immer mit den Augen einer Anthropologin zu sehen. Das macht es mir nicht verständlicher, aber interessanter. Wie wirkt das auf Menschen aus einem anderen Kulturkreis?

Einheitsbrei

Am Tag der deutschen Einheit essen wir sehr norddeutsches Essen: Grünkohl! Es hat besser geschmeckt als es aussieht. Dazu gab es Wurst aus Ostfriesland. Das hat gepasst. Tief im Süden essen wir norddeutsche Sachen und huldigen der Einheit. Wobei mir unser Land immer weniger einheitlich vorkommt: Nord gegen Süd, Ost gegen West, reich gegen arm, einheimisch gegen zugezogen und so fort. Hauptsache gegen.

Immerhin das Essen hat gemundet, es war dem Wetter angemessen und wurde fast aufgegessen.

Abschied Feldberg

Am nächsten Morgen haben wir uns am reichhaltigen Frühstück gestärkt, um dann um 9 Uhr im tiefsten Nebel loszulaufen. Tschüss Jugendherberge Feldberg, es war schön hier. Schade, dass sie geschlossen wird. Und wieviel da dran hängt: Arbeitsplätze, Infrastruktur…..


Unterwegs trennen sich unsere Wege: die etwas Fusslahmen laufen den breiten Weg, die anderen die schmaleren Waldpfade. Klar, bei wem ich mitlaufe 😉 und wieder vermisse ich den Hund.


Wir sehen tolle Wasserfälle und machen Spiele, da Erlebnispädagoginnen dabei sind…..


Der Nebel wird weniger, je tiefer wir kommen.


Es gibt noch tollere Wasserläufe. Hier sind allerdings auch mehr Menschen unterwegs.


Schliesslich öffnet sich das Tal und die Sonne kommt raus.


Unser Ziel: die Jugendherberge Menzenschwand.


Blick aus dem Klofenster 😉


Und von der Straße.

Hier sitzen wir in der Sonne, hören dem Musikverein zu und speisen leckere Sachen. Nur beim Badnerlied streiken manche.


Später gibt es noch Kaffee und Kuchen.


Oder interessante Cola.

Bevor der Gospelchor singt, machen wir uns wieder auf den Heimweg. Manche nehmen den Bus, manche lassen sich zur Jugendherberge Feldberg fahren. Gar nicht mal so spät komme ich zu Hause an. Was für ein schönes Wochenende!

« Ältere Beiträge

© 2026 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑