
Schon lange war ich nicht mehr im Europapark. Jetzt hatte sich die Gelegenheit angeboten und ich bin mit einer Gruppe mitgefahren. Wir sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln hingefahren. Das geht ganz gut, allerdings standen wir in Rust eine ganze Weile im Stau. Da kann der Busfahrer natürlich nichts dafür, aber blöd war es schon. So kamen wir später als verabredet im Park an und die Personen, die uns erwartet haben, waren durch ihre Anschlusstermine etwas in Eile. Haben sich aber dennoch Zeit für uns und unsere Fragen genommen.

In einem Hotel gibt es eine kleine Kapelle, dort waren wir und haben Spannendes über die Seelsorge im Park gehört. Im Park selbst sind wir erst mal mit der Bahn gefahren, da manche das erste Mal dort waren. Die Bahn verschafft einen guten Überblick über die verschiedenen Bereiche.

Meine kleine Minigruppe ist dann nach Irland und England, um die Mittagszeit haben wir uns alle in Holland getroffen und Fritten gegessen. Das hat super geklappt und war lecker.
Danach habe ich mich abgeseilt und bin alleine gefahren. Die anderen wollten nicht unbedingt Achterbahn fahren, doch mir tut das ja im Rücken so gut. Also bin ich Silverstar gefahren und habe meinem Rücken die kurze Schwerelosigkeit gegönnt.

Von der neuen Achterbahn „Voltron“ hatte ich schon viel gehört, die wollte ich mir auch noch anschauen. Zuerst habe ich mir den dazu gehörenden Film angeschaut, dann bin ich nach Kroatien. Erst war ich unsicher: im Looping selbst noch drehen? Das Geschrei dazu hat mich auch nicht wirklich ermutigt.

Dann habe ich mich angestellt. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer weiß, ob ich beim nächsten Besuch die Bahn noch fahren kann. Vor mir stand ein neunjähriger Junge, der meinte, dass seine Eltern sich nicht trauen, die Bahn zu fahren, daher fährt er alleine. Das hat mir Mut gemacht. Die Bahn wirbelt einen ganz schön durcheinander. Später bin ich grad nochmal gefahren!

Zwischendurch habe ich mich nochmal zu Kaffee und erstaunlich leckeren Eclairs in Frankreich mit meiner Minigruppe getroffen. Da ich viel alleine unterwegs war, war es richtig entspannt. Ich musste mich nirgends absprechen und auf niemanden warten. Ausserdem konnte ich mich so immer bei „Single Trail“ anstellen und musste nicht so lange warten.

Zwischendurch haben wir was in der Gruppe gemacht, das war auch nett.

Am frühen Abend haben wir uns alle nochmal getroffen und uns untereinander ausgetauscht und ein paar besinnliche Worte gehört.

Dazu waren wir im ruhigeren Bereich rund um das Schloss Balthasar. Ein Teil der Gruppe ist danach nach Hause gefahren, ein Teil hat noch was gegessen und sich eine Show angeschaut. Bis ich danach mit dem ÖPNV wieder zu Hause war, war dann auch fast 9 Uhr. Was für ein langer, aufregender Tag!

Die Herbstdeko finde ich einfach am schönsten. Über 180.000 Kürbisse sollen im Park sein, das glaube ich gerne.
Neueste Kommentare