Wir waren schon seit Jahren nicht mehr auf dem Weinfest in der Stadt. Da ist es immer voll und drängelig und um 9 sind die Menschen schon betrunken und schwanken und kotzen. Ausserdem ist alles laut und nein, einfach nicht schön. Jetzt waren wir wieder dort und es war gar nicht mal so schlecht. Es gibt inzwischen sogar guten Wein dort und da sich das Fest durch die ganze Stadt zieht, gibt es durchaus auch Plätze, die nicht so voll sind. Die Gesellschaft war auch ganz nett.
Monat: September 2023 (Seite 1 von 2)
Ich hatte eine Besprechung in einer anderen Stadt. Aus der Besprechung wurde dann doch ein bisschen mehr und ein bisschen länger, aber ich bin ja flexibel. Schule und Organisation, sage ich nur.
Morgens war ich mit dem Zug in die Stadt gefahren, das Fahrrad hatte ich mitgenommen. Es waren einige Leute mit Rad unterwegs (fast alle Ebikes, die sie kaum in den Zug bekommen haben), doch ich hatte noch gut Platz im Zug. Am Zielbahnhof gibt es keinen Aufzug, also muss ich mein Fahrrad tragen. Wie froh ich war, dass ich kein schweres E-bike habe. Und ein junger Mann mit Migrationshintergrund hat mir seine Hilfe angeboten. Dankend abgelehnt, dass schaffe ich gerade noch.
Nach der Besprechung hatte ich eine kleine Pause, die ich im Café genossen habe. Ich saß draußen, es war total heiß und auch ätzend, weil die Leute mit ihren SUVs und Womos fast meinen Tisch umgefahren haben. Nur um kurz ein Brot zu holen.
Nach dem frühen Feierabend habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin nach Hause gefahren. Das ging erstaunlich gut. Anfangs war der Weg sehr schön, aber ich wusste auch nicht genau, wie ich fahren muss.

Immerhin bin ich jetzt mal über die Brücke gefahren.

Der Mann kam mir entgegen und wir haben uns ca auf der Hälfte getroffen, das war schön. Dann sind wir zusammen geradelt. Der Mann kennt sich ja bestens aus, so bin ich einfach nur hinterher gefahren. Im Städtchen haben wir ein Eis gegessen, danach die 12 km fand ich am anstrengendsten, aber das war mir vorher schon klar. Das letzte Stück…..
Nach 35 km tat mir der Popo ein bisschen weh und ich war platt. Vor allem, weil ich viel zu warm angezogen war. Dennoch war es eine schöne Tour! Vielleicht schaffe ich es ja nochmal, bin ja jetzt öfter dort 😉
Neue Schule, neue Klasse, aber sonst alles wie immer. Schrecklich.
Unmotivierte Lehrer (nur männlich), die versuchen witzig zu sein, Eltern, die sich alle nicht wählen lassen wollen als Elternvertretende, dann aber doch natürlich den Posten gerne machen und ach, ich bin es ein bisschen leid.
Das Beste war der Lehrer, der seine PowerPoint Präsentation ausgedruckt und dann das Blatt hoch gehalten hat. Die Eltern haben alles eifrig fotografiert. OMG.
Immerhin habe ich jetzt ein Bild zu den Lehrern. Das Kind erzählt ja nicht so viel. Und nun ja, ein bisschen müssen wir das Theater noch mitmachen.
Engagierte Schule geht anders!
Und ich frage mich, warum die Lehrer Lehrer geworden sind.

Es wird abends wieder früher dunkel und ich mache eine Kerze an. Gerne im Glas mit den funkelnden Steinen, das ein Kind mal gebastelt hat. Schön, wenn sich das dann im Fenster spiegelt. Ich mag diese Jahreszeit.

Im Moment esse ich morgens gerne overnight oats. Am Abend zubereitet, geht das schnell am Morgen. Wenn es jetzt wieder kühler wird, ist es mir wohl zu kalt. Noch passt es.
Dazu schichte ich Obst, Kerne, Nüsse, Haferflocken, andere Flocken, Leinöl, Milch, Joghurt und Apfelmus in ein Glas. Am Morgen kommt dann noch ein bisschen Crunchy Müsli obendrauf. Und evtl. noch ein bisschen Flüssigkeit. Statt Milch nehme ich gerne auch Apfel- oder Karottensaft.
Das Kind hat mal wieder gekocht:

sehr lecker! Es hat uns gut geschmeckt. Vielen Dank!

Den ganzen Tag mit Schrauben verbracht und über Schrauben geredet. Was für ein faszinierendes Thema. Es gibt Menschen, die befassen sich mit nichts anderem als Schrauben. Ich habe viel gelernt und leider vieles nicht verstanden. Dennoch war der Tag mehr als spannend. Danke, dass ich daran teilnehmen konnte und danke für die Einblicke.
aufgeschnappte Worte:
exzentrische axiale Belastung (hat mich an meinen Arzt erinnert)
Losdrehverhalten
Losdrehrisiken
Kippmoment
Lastverformungsverhalten
Reibbeiwerte
Scherkegel
intelligente Schraube
„Sicherheit gegen Bruch im Kopf“
„Der Kopf ist zu schwach“
Sogar Latein gab es:
multum dicere possum, sed longum est
ist das nicht herrlich?
Heue habe ich Komplimente von der Kollegin bekommen. Wie gut mir die kurzen Haare stehen, wie jung mich das aussehen lässt, wie beschwingt ich die Treppe runterlaufe, wie leuchtend mein T-Shirt ist und wie gut die Jacke farblich dazu passt. Und die Hose mit dem tollen Schnitt. Sie schien gar nicht mehr aufzuhören.
Danach war ich nicht mehr genervt, sondern beschwingt für den Rest des Tages. Danke!
Das T-Shirt habe ich angezogen, weil es dieses Jahr noch nicht getragen wurde. Es ist von einem Kind und das mag es nicht mehr. Die Hose habe ich angezogen, weil ich die „bessere“ demnächst brauche und die Jacke hatte ich auch schon lange nicht mehr an. Ich habe mir gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht. Ausserdem war ich nicht beschwingt, sondern nachdenklich und eher betrübt. Fand ich. Danach dann aber nicht mehr 🙂

Das Buch habe ich hauptsächlich im Urlaub in Belgien gelesen. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich reinkam und irgendwie hat sich das auch so durchgezogen. Ich dachte immer, dass noch was passieren muss. Aber es kam nichts. Das fand ich ein bisschen schade und lasch.
Was mir gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der Bienen und ihrer Arbeit. Das war sehr poetisch und liebevoll beschrieben.
Die krasse Trennung der Rassen und ihre Selbstverständlichkeit ist schwer zu begreifen für mich, auch wenn ich immer wieder erschrocken bin, wie aktuell das in den USA und leider nicht nur dort, ist. Die Religiosität hat mich nicht wirklich überzeugt, aber ich weiß, dass da ganz viel dieser Art läuft. Das fand ich sehr befremdlich. Aber das ist Religion ja auch immer. Oder?
Ein Buch, über das ich noch ein bisschen nachdenken muss, dass aber definitiv unseren Haushalt verlassen wird.
Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro.
Der 12. im September 2023 ist ein Dienstag. Der Sommer ist immer noch da und es ist heiß und feucht. Unangenehm schwül.

1. Erst mal das Bein verarzten. Ich benutze dafür die „gute“ Creme aus Taiwan.

2. Nun ja, so hieß es noch am Morgen….

3. Doch ich bin vorbereitet.

4. Erst mal Tee.

5. Ich entdecke eine (leider tote) Libelle. Wie die da wohl hinkommt?

6. Am Nachmittag Reste vom Kuchen.

7. Dazu Getreidekaffee.

8. Und die neuste Lektüre.

9. Später dann die Suppe vom letzten Wochenende.

10. Dann packe ich mein Parteibuch und gehe zur Sitzung.
Bild 11 und 12 können leider nicht hochgeladen werden 🙁
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