Endlich abgeschaltet, doch Feierstimmung will sich keine einstellen. Warum auch, zu vieles noch unklar. Andererseits, einen Punkt, der mich fast mein bewusstes Leben lang begleitet, kann ich abhaken. Ist doch auch schön. Immer der Reihe nach. Was kommt als nächstes dran?
Monat: April 2023
Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro. Danke, dass ich mitmachen darf.
Der 12. im April 2023 ist ein Mittwoch mit Urlaub für 3 von 4.

1. Der Kalender wird aktualisiert.

2. Für manche gibt es noch ein Stückchen Lamm.

3. Für alle gibt es frischen Zitronensaft.

4. Äpfel für den Hund.

5. Lämmer überall.

6. Kein Lamm, sondern Hund.

7. Hund mit Hase nach Hunderunde.

8. Wir sind einkaufen gefahren. Dringend notwendig!

9. Das macht hungrig.

10. Ein Kind findet nichts zum Kaufen, schlägt dafür aber beim Essen zu.

11. Später Sport.

12. Und Gemüse holen.
Der Karfreitag war ruhig, der Ostersamstag ein normaler Samstag mit früher Hunderunde am Deich, danach Café in der Stadt und noch ein bisschen einkaufen.
Der Sonntag beginnt auch wie immer mit der frühen Hunderunde und Aufgaben eines Kindes. Zum Mittagessen sind wir nach Freiburg eingeladen, das nehmen wir gerne an, denn wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen. Da ein Kind arbeiten muss, kommt es nicht mit. Es kümmert sich daher noch ein bisschen um den Hund. Passt.
In Freiburg gibt es leckeres Essen mit Fleisch, da freut sich das mitgekommene Kind. Danach laufen wir noch ein bisschen, heute eine andere Runde, wo wir noch nie waren. Schön hier. Und ziemlich warm. Wir laufen und quatschen, wie viele andere auch.
Wieder zu Hause gibt es Kaffee, Tee und Kuchen. Wir schlagen voll zu und vertilgen beide Kuchen, die sind aber sowas von lecker! Sogar das Osterlamm muss dran glauben.
Gegen Abend fahren wir wieder zurück. Der Hund freu sich und darf gleich eine Runde laufen. Wir haben noch gemütliches Abendprogramm. Ein schöner Ostersonntag.
Am Ostermontag gibt es für den Hund wieder die frühe Runde, was für ein Luxus. Er hat jetzt 4 Tage die ausgiebige Runde, die es nur am Wochenende/Feiertagen gibt. Die Hundefreunde trinken noch einen Sekt zusammen. Wieder zu Hause gibt es Frühstück, aber nur wenig, denn wir gehen zum Mittag essen zum Chinesen. Dort treffen wir die Schwiegerfamilie. Wir sind alle 4 angereist, das gab es auch schon lange nicht mehr. Überhaupt haben wir uns zum Teil schon lange nicht mehr gesehen. Das Essen ist wie immer lecker und üppig. Wir schlemmen uns durchs Büffet. Zum Glück sind wir mit den Rädern unterwegs, da bewegen wir uns noch ein bisschen nach dem Essen. Zu Hause räumen wir auf und machen sauber und was sonst noch so anfällt: Hunderunde, Wäsche waschen …. Am Abend bekommen wir Besuch von Freundinnen aus der Vergangenheit. Wir unterhalten uns angeregt und bewundern uralte Fotos. Nicht allzu spät fallen wir ins Bett, denn morgen ist für ein Teil der Familie wieder Alltag mit Arbeit angesagt. Schön wars, unser Ostern.
Früh am Morgen laufe ich die Hunderunde. Die Hunde jagen wieder Hasen, wir werden ab morgen einen anderen Weg laufen, nicht mehr am See mit den vielen Hasen. Es sind zu viele junge Hasen dabei.
Später lernen wir neue Menschen mit Hund kennen. Die Hündin ist gerade 9 Monate alt und sehr energiegeladen. Sie spielt intensiv mit unserem Hund und er ist später richtig, aber so richtig fertig. Außerdem feiern wir noch die Schwangerschaft einer Hündin.
Wieder zu Hause ist mir etwas kühl, der Tee, den der Mann gemacht hat, wärmt mich nicht so richtig auf. Wir frühstücken, ein Kind kommt auch dazu, da es arbeiten muss.
Eigentlich wollten der Mann und ich zum See fahren und dort Fisch essen, so wie früher. Doch es ist uns zu kalt und ungemütlich. Die Fahrt mit dem Fahrrad wäre ja noch ok, aber dann würden wir dort sitzen müssen….brrrr….
Der Mann meint ausserdem, dass sich das arbeitende Kind sicherlich über Essen freuen würde. Also kocht er. Es gibt elsässischen Kartoffelauflauf und Sauerkraut. Das schmeckt total lecker.
Danach mache ich mich ans Backen. Ich möchte ein Osterbrot backen, wir haben noch alte Trockenhefe, die weg muss. Das merkt man auch, die ist nicht mehr so Triebstark. Dazu backe ich noch Osterlämmer. Das macht Spaß und sie werden sogar was.
Da entdecke ich, dass der Kühlschrank ein bisschen Pflege braucht. Also mache ich das auch noch. Währenddessen läuft die Spülmaschine nonstop.
Dadurch bin ich den ganzen Tag in der Küche, aber es macht mir mal wieder Spaß. Das war ein chilliger Karfreitag.
Immer am 5. eines Monats will Frau Brüllen wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag, kurz WMDEDGT? Einzelheiten nachzulesen bei ihr.
Der 5. im April 2023 ist ein Mittwoch.
Für mich hat der Tag sehr früh angefangen, da ich noch bis nach 12 Uhr gelesen habe. Das rächt sich ein bisschen am Morgen.
Das Schulkind hat Osterferien, die anderen haben Alltag. Ich stehe etwas später auf, erst um 6:40 Uhr und laufe die übliche Runde mit dem Hund. Es ist sehr kalt.
Als ich zurück komme, hat der Mann schon Teewasser aufgesetzt. Ich verziehe mich ins Bad und dusche. Anschließend gibt es Tee und Müsli zusammen mit dem Mann, später kommt noch ein Kind dazu. Der Mann verabschiedet sich zur Arbeit, ich richte mich und gehe zur Ärztin, um 9 Uhr habe ich meinen Termin, kurz darauf komme ich dran. Sie nimmt sich viel Zeit heute und schaut meine Baustellen an. Man braucht jetzt auch beim Arzt keine Maske mehr.
Ich trage heute die neuen Omaschuhe. Meine ersten Finn Comfort. Anscheinend bin ich jetzt in dem Alter.

Danach fahre ich zur Post und gebe den Brief an die Freundin auf. Im Anschluss daran gehts zur Arbeit. Auf dem Weg ins Büro treffe ich eine Kollegin, die auf dem Weg in einen anderen Bereich ist, weil dort gesammelt wird für jemand, der in Rente geht. Ich schließe mich ihr an und wir suchen gemeinsam den Ort mit der Karte. Und unterschreiben und geben einen Obulus. Ich vergesse sowas ja gerne.
Es ist daher schon relativ spät als ich endlich in mein Büro komme. Ich starte meinen Computer und begebe mich um 10 Uhr zur Kollegin und der Studentin, die für uns etwas erarbeitet hat. Wir besprechen uns und brainstormen gemeinsam. Das mag ich ja. Die Studentin hat gute Arbeit geleistet und wir können darauf aufbauen.
Um 11 Uhr haben wir unseren Jour Fixe, heute online. Kurzfristig übernehme ich den host. Hier gibt es gerade nicht so viel zu besprechen, aber da steckt noch manches in der Pipeline. Das bleibt spannend. Die Chefin kommt noch schnell vorbei und verteilt Osterhasen 🙂

Es ist schon fast 12 Uhr bis ich endlich mal zum Arbeiten komme. Da breche ich auch schon bald wieder auf nach Hause zum Mittag essen. Der Mann hat gekocht und wir essen zu dritt. Das Ferienkind ist inzwischen aufgestanden. Es übernimmt die Runde mit dem Hund nach dem Essen. Der Mann und ich gehen wieder arbeiten. Am Nachmittag habe ich keine Termine, sondern kann ein bisschen abarbeiten. So richtig vorwärts komme ich aber nicht in allen Bereichen. Da brauche ich nochmal eine Schulung.
Es ist schon 18 Uhr als ich die Arbeit verlasse. Ich fahre kurz in der Stadt durch, weil ich im Drogeriemarkt was kaufen will. Gibt es aber nicht oder ich finde es nicht. Da muss ich nochmal recherchieren.
Wieder zu Hause begrüße ich den Hund und ein Kind. Ich mache mir erst mal Tee, das Kind trinkt mit. Ich hänge die Wäsche auf, die die Maschine gewaschen hat und schmeisse das nächste Maschinchen an, die Spülmaschine.
Um 19:15 mache ich mich auf den Weg zum Sport, der Mann kommt gerade von seiner Radrunde nach Hause und ist gespickt mit Fliegen. Das sieht grad etwas gruselig aus.
Um 19:30 Uhr beginnt unser Sport, heute sind wir eine kleine Runde. Da sind wohl manche in den Osterferien. Wir machen heute neue Übungen und sind etwas verwirrt. Normalerweise machen wir immer das Gleiche.
Um 20:15 Uhr ist der Sport fertig, wir räumen auf und verabschieden uns. Ich gehe bei der Gemüseabholstelle vorbei und hole unser solidarisches Gemüse. Es gibt viel frisches Grünzeug.
Zu Hause versorge ich erst mal das Gemüse, dann verräume ich meine Sachen und bespreche mich mit dem Mann. Anschliessend schauen wir „Breaking Bad“ weiter, das ist gerade unsere Serie nachdem wir „Better call Saul“ geschaut haben. Ich hatte „Breaking Bad“ nicht von Anfang an geschaut, das holen wir jetzt nach. Zwischendurch kommen immer mal wieder die Kinder, weil sie was wollen oder sich verabschieden oder uns begrüßen. Es ist ein bisschen durcheinander.
Der Mann verabschiedet sich ins Bett, ich warte noch auf das Kind, das um 23:30 Uhr nach Hause kommen wollte. Als es endlich da ist, es ist schon nach 23:30 Uhr, gehe ich auch ins Bett. Heute lese ich nicht mehr, es ist fast 12 Uhr als ich das Licht aus mache.
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