
Im Büro haben sich die Nikoläuse vermehrt. Es waren nur 2 (ich schwör) als ich in die Weihnachtspause gegangen bin. Jetzt stehen da 3!
Nachtrag: jetzt sind es wieder nur 2. 😉 Mal schauen, ob sie sich übers Wochenende wieder vermehren….
alive and kicking

Im Büro haben sich die Nikoläuse vermehrt. Es waren nur 2 (ich schwör) als ich in die Weihnachtspause gegangen bin. Jetzt stehen da 3!
Nachtrag: jetzt sind es wieder nur 2. 😉 Mal schauen, ob sie sich übers Wochenende wieder vermehren….
Ich backe gerne und finde das auch entspannend, allerdings war es dieses Jahr schwierig, ein Zeitfenster zu finden. Ausserdem essen die Mitbewohner nicht mehr so gerne Plätzchen, das nimmt ein bisschen den Elan.
Nichtsdestotrotz habe ich Neues ausprobiert, nicht alle haben überzeugt.

Ich gehe sie mal im Uhrzeigersinn durch:
12 Uhr: Das Spritzgebäck habe ich geschenkt bekommen und die weißen Pfeffernüsse sind gekauft.
14 Uhr: Ausstecherle, einfach nur mit Eigelb bestrichen
16 Uhr: Ampelmännchen: Matcha-Vanille Kekse
18 Uhr: Tannenbäume: Matcha-Vanille Kekse mit Sesam bestreut
19 Uhr: Sesamkekse: sehr trocken
20 Uhr: Spekulatius mit Stempelmotiv. Durch den Stempel sind sie relativ groß. In der Mache fand ich sie schwierig, weil sie so geklebt haben. Mir schmecken sie gut, dem Mann nicht. Sie sind sehr knusprig und schmecken kaum nach Spekulatiusgewürz. Da hatten wir nicht mehr so viel.
22 Uhr: Mandel-Marzipan Kekse: sehr lecker und einfach zu machen, allerdings auch etwas klebrig.
23 Uhr: Nussstängele: gleicher Teig wie die Ausstecherle, aber mit gehackten Haselnüssen. Sehr lecker und einfach zu machen.
In der Mitte: Ingwerplätzchen mit kandiertem Ingwer, frischem Ingwer und Ingwerpulver. Für so viel Ingwer schmecken sie relativ wenig nach Ingwer. Ich finde sie lecker.
Waren dann doch einige.
Nach dem Raclette an Hl. Abend haben wir nicht mehr viel gemacht. Die Brut war unterwegs, wir Alten haben unsere Serie (Pluribus) weiter geschaut.
Am 1. Feiertag bin ich zur frühen Hunderunde verabredet, wir treffen uns um 7 Uhr, da ist es noch dunkel. Es ist immer noch kalt, aber der Wind nicht mehr so eisig. Ich fahre mit dem Fahrrad zum Treffpunkt. Auf dem Hinweg ist der Hund im Anhänger, auf dem Heimweg muss er laufen.
Zu Hause wärme ich mich am Tee auf, den der Mann zubereitet hat. Danach lege ich mich aufs Sofa und döse weg. Zum Mittagessen werde ich geweckt, es gibt Reste vom Raclette mit den Resten vom Vortag. Die Übernachtungsgast isst mit, das mag ich.
Danach erst mal wieder ausruhen bzw. Sachen machen. Ich räume ein bisschen auf und entdecke gar keine alten Briefe von der Person, die es nicht mehr gibt. Mir kommen die Tränen.
Das arbeitende Kind ist schon wieder arbeiten.
Wir anderen trinken Espresso und Getreidekaffee, dazu gibt es Buche de Noel.

Lecker, aber auch mächtig.
Wir bereiten vor und nach und kruschteln und verräumen, zocken und schauen fern. Jeder macht sein Ding, es ist angenehm entspannt. Zwischendurch lüften wir uns auf der Hunderunde.
Ich geniesse die entspannte Zeit zu Hause.
Am 2. Feiertag bin ich wieder verabredet für die Hunderunde. Es ist kälter als gestern, -4 Grad Celsius zeigt das Thermometer an. Doch es weht kein so kalter Wind. Wieder muss der Hund heimlaufen, mit vielen Pausen zwischendurch. Er hat so Angst über gefrorene Pfützen zu laufen. Das versuche ich ihm zu nehmen. Klappt so leidlich.

Der sehr helle Punkt unten ist das Funkeln der Eisenbahn. Sieht spukig aus und klingt auch so, der Hund hat sehr viel Respekt davor.
Zu Hause gibt es wieder Tee. Danach nähe ich, der Reissverschluss einer Jacke löst sich. Sie liegt schon lange rum, aber ich möchte sie wieder benutzen. Ein Kind schläft bei der Freundin und geht dann direkt von dort zur Arbeit.

Wir anderen sind mit der Schwiegerfamilie verabredet bei einem Vietnamesen (?).

Das Essen ist lecker und mal was anderes als der Einheitschinese.

Der Opa verabschiedet sich schon bald wieder, weil er noch Besuch bekommt. Es ist schön, den sehr jungen Menschen am Tisch zu haben. Aber auch anstrengend. Das Kind fragt, ob es auch so war. 😉

Als wir raus gehen, kommt läuft da grad die alte Dame, was für eine Überraschung! Zu Hause lockt mich das Sofa, die Näharbeit weniger. Der Mann kocht schon den ganzen Tag Knochenbrühe. So macht wieder jeder das, wozu er Lust hat. Ein Hund hilft sehr, immer wieder spazieren zu gehen. Es ist echt schön.
Da ich weder arbeite noch zur Hunderunde verabredet bin, schlafe ich bis fast 8 Uhr! Toll, das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
Die frühe Runde ist heute also nicht gar so früh, aber dem Hund ist es egal. Als ich nach Hause komme, hat der Mann schon Tee gemacht. Es weht ein kalter Wind, daher freue ich mich über den warmen Tee.
Danach packe ich Leergut ins Auto und fahre einkaufen. Erst in Deutschland, dann in Frankreich. Es ist erstaunlich wenig los, in beiden Ländern. Dennoch bin ich eine ganze Weile unterwegs. Auf dem Rhein gibt es Wellen mit Schaumkronen, so windig ist es.

Gendarme sind Landjäger und ich habe sie nur wegen des Namens gekauft.

Meine Französischlehrerin hat mich verleitet: es gibt vegetarische Gänseleberpastete, diese Pasteten und sogar einen Buche de Noel. Weihnachtsschlemmen à la francaise.

🙂 Ich mag diese bunte Mischung an Sprache hier im Elsaß.
Zu Hause angekommen gibt es Getreidekaffee für mich, der Mann nimmt Espresso. Dazu gibt es Plätzchen und ein erstes Schokocroissant für mich, ist ja schließlich mein Frühstück, wenn auch schon 13 Uhr ist.
Als ich mich auf dem Sofa etwas ausruhe, höre ich schon das 8. Martinshorn! Heute morgen der Krankenwagen, jetzt Notarzt und mehrmals Feuerwehr. Alles sehr besinnlich hier.

Später dann Raclette für alle. Schön, wenn wir alle so lange am Tisch sitzen und essen und Zeit haben.

Sonntags ist Hunderunde angesagt. Es ist neulich und trübe. Doch die Hunde müssen gelüftet werden. Und wir machen das Beste draus.

Nein, das ist keine Küste, sondern Baufortschritt (Fortschritt?) für das neue Stadion.

Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, muss der Hund heimlaufen. Das findet er nicht so toll, aber ich lasse ihm ausgiebig Zeit zum Schnüffeln zwischendurch. Daher war ich auch ziemlich durchgefroren zu Hause angekommen und habe mich sehr über den heißen Tee gefreut, den der Mann schon zubereitet hatte.
Später war ich zum Essen eingeladen, ohne Foto, mit Familie. Sehr anstrengend, aber lecker. Danach war ich so platt, dass ich – kaum zu Hause – auf dem Sofa eingeschlafen bin.

Es gibt hier eine Weihnachtsvorlesung, bei der die Physikprofessoren sich austoben können. Wenn es zeitlich passt, gehe ich hin. Auch wenn sich manche Experimente wiederholen, ist es eine spaßige Angelegenheit, vor allem weil die Vortragenden so viel Freude und gute Laune dabei haben und diese auch weitergeben.

Es ist schön, wenn der Saal voll ist.
Danke für den Aufwand und das Spektakel.
Früher war das ein bedeutendes Fest: Stiefel vor die Tür, Teller mit Plätzchen und ein Glas Milch für den Nikolaus, dazu einen Teller auf den Tisch. Jetzt gar nicht mehr.
Bei der Arbeit habe ich den Nikolaus getroffen, aber schon am 5. Das zählt ja eigentlich nicht. Da wir einkaufen waren, habe ich Weckmänner gekauft, die letzten 4 habe ich noch ergattert. Leider ohne Pfeife, dafür mit Stiefeln. Sie waren lecker, aber 10 Euro für die 4 ist schon auch ein stolzer Preis. Die Kinder waren weniger daran interessiert. Die alte Dame hat sich sehr gefreut. Immerhin. Und gegessen haben wir Erwachsenen (nicht nur).
Selber machen bringt mehr Spaß und besser schmecken sie auch, aber das war eine gute Alternative.
Schönen Nikolaus.

Einer wurde gleich verschenkt, da waren es nur noch 3.




an mich: nur noch einfache Schokokalender pro Person, keinen gemeinsamen mehr!
Das Memo hatte ich mir letztes Jahr geschrieben, weil mich die Situation genervt hat. Doch dieses Jahr ist es noch einfacher: es gibt gar keine Kalender für niemanden.
Der Weihnachtsmarkt wurde feierlich eröffnet. Ich habe dies nur am Rand mitbekommen, weil ich zufällig in der Stadt war.
Ich dachte, das sei früh, doch die Nachbarin meinte, dass es immer so um diesen Zeitpunkt sei.
Nachtrag: Am Totensonntag ist dann der Weihnachtsmarkt geschlossen.
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