alive and kicking

Kategorie: Musik (Seite 1 von 3)

…. und lacht

Nun ja, gelacht haben wir auch, aber doch nicht so viel. Immerhin, der Gesang war noch da:
Am Morgen wache ich mit den gleichen Liedern wieder auf, sie tragen mich weiterhin sehr beschwingt durch den Tag.


Nach ausgiebigem Hotelfrühstück laufen wir zu St. Stefan. Ich möchte mir die Chagallfenster anschauen. Als wir ankommen, fängt gerade ein Gottesdienst an. Also wird daraus nix.


So laufen wir eben wieder ein bisschen durch die Stadt.


Bleiben an jeder Ampel brav stehen (die sind aber auch echt schön hier!).


Und entdecken Kleinode auf dem Weg.


Schliesslich fahren wir relativ pünktlich ab, Umsteigen klappt auch etwas später und wir sind mit einer halben Stunde Verspätung wieder zu Hause.

Die Musik habe ich weiter im Ohr. So schön!

Mainz, wie es singt ….

….
da in und um Ulm das mit dem Konzert nicht geklappt hat, sind wir nach Mainz. Auch da gab es Schreckmomente, weil sich kurzfristig die Location geändert hat, aber immerhin, das Konzert fand statt.

Wir sind am späten Vormittag nach Mainz gefahren. Der Zug war trotz mittlerer Auslastung sehr voll, wir hatten keine reservierten Sitzplätze (lohnt sich nicht für die kurze Fahrt, meinte beim Kauf die Bahnmitarbeiterin), aber dann jeder für sich einen Platz gefunden. Da wir Verspätung hatten, sind wir anders als Plan gefahren und auch an anderen Orten umgestiegen. Es war abenteuerlich. Doch wir kamen an und waren gar nicht mal so viel später.

Wie immer erst mal zum Hotel, Sachen abwerfen. Für eine Nacht hatten wir beide nur einen kleinen Rucksack, da war eher umpacken angesagt. Dann sind wir in die Stadt auf der Suche nach was kleinem zu essen.


Der Dom lag auf dem Weg.


Der Kreuzgang ist wunderschön.


Viel zu spät gab es für mich Kaffee, aber das Angebot war zu verlockend. Wir waren in einer Rösterei.


Am Rhein entlang sind wir zurück ins Hotel gelaufen. Dort haben wir uns kurz ausgeruht, frisch gemacht. Meine Güte, war das warm. Im Zimmer gab es eine Klimaanlage, die wir genutzt haben. Letzte Woche in Ulm war ich noch mit Winterjacke unterwegs, jetzt war selbst die Hoodiejacke zu viel und ich habe die Sandalen vermisst.


Schliesslich sind wir wieder los. Es ist schon ganz nett in Mainz.


Wir haben beim Italiener Pizza gegessen, aber sie war nicht so gut. Für meinen Geschmack viel zu weich, sie lag mir auch noch lange im Magen….


Schliesslich sind wir zum Frankfurter Hof gelaufen und haben dort ein sagenhaft gutes Konzert der Rainbirds erlebt. So viel Power, so viel gute Musik. Es war richtig toll, da hat sich die lange Anreise gelohnt. Wieviel Energie Katharina Frank hat ist Wahnsinn. Das Konzert ging ziemlich lange, es gab mehrere Zugaben. Zum Schluss hat sich das doch eher ältere Publikum sogar von den Sitzplätzen erhoben, um leicht mitzuwippen, so wie es halt die Hüfte zulässt. 🙂


Ganz beseelt haben wir den Abend bei Guinness ausklingen lassen. Wir konnten draußen sitzen, es war ein richtig lauer Sommerabend.

Zurück im Hotel kann ich noch lange nicht schlafen wegen Pizza, Kaffee und Anregung. Die Musik trägt mich weiter durch die halbe Nacht, dann schlafe ich endlich ein bisschen.

…. um Ulm ….

Samstagmorgen gehen wir auf den Markt, so auch in Ulm. Da wir im Hotel kein Frühstück gebucht haben, suchen wir ein kleines, feines Café auf, in dem wir unser Koffein bekommen. Für mich gibt es noch ein Franzbrötchen dazu, sehr lecker!

Wir schauen uns das Brotmuseum an und verweilen eine ganze Weile dort.


Mit Sonderausstellung über Bienen.

Danach haben wir Hunger, aber es ist nicht so einfach, was zu finden, was uns anspricht und zu keiner Kette gehört. Wir landen beim Chines, der sehr lecker und authentisch ist.

Krabbenchips ohne Krabbengeschmack, dafür aber in bunt.


Mapo Tofu


Crispy chicken with chili.

Ich überfresse mich leicht.

Um 14 Uhr haben wir eine Kehrwoche-Führung gebucht. Die Teilnehmenden bekommen erst mal alle einen Besen in die Hand gedrückt und dürfen die Reste des Marktes beseitigen. Ich bin froh, dass ich einen Gips habe und mich nicht beteiligen muss.

Anschliessend laufen wir mit Besen in der Hand durch die Stadt und dürfen immer mal wieder fegen. Wir lernen einiges über die Stadt und über die schwäbische Kehrwoche. Es ist lustig und abwechslungsreich. Die Gruppe zieht auch ganz schön Aufmerksamkeit auf sich, faszinierend!


Wir enden beim schiefsten Hotel der Welt. Ich frage mich, wie es dort drinnen aussieht?


Wir laufen nochmal zur Donau, weil wir mit dem Schiff fahren wollen, aber die Anlegestelle in der Stadt wird momentan nicht angefahren und wir haben keine Lust, 2 Kilometer zu laufen, nur um dann mit dem Boot zu fahren. Also schlendern wir durch die Stadt zurück zum Hotel und ruhen uns etwas aus.
Am Abend gehen wir nochmal los, wir wollen uns ein Konzert anhören. Wenn schon nicht das ursprüngliche, dann doch wenigstens ein anderes. Wir laufen los und finden die Location nicht! Unser beider Navi sagt, dass es hier sein sollte, aber es ist nur grüne Wiese zu sehen.

Wir umrunden die Stelle und siehe da, ganz versteckt kommt man zum Sauschdall. Wir finden einen guten Platz und geniessen den Abend.


Das Konzert ist toll, aber so ganz überzeugt es uns beide nicht.
Den Rückweg finden wir ganz einfach, ich geniesse es, durch die frische Luft zum Hotel zu laufen. Und vermisse mal wieder den Hund.
Den Abend lassen wir an der Hotelbar ausklingen, es ist nicht gar so lauschig, weil ein Fussballspiel in der Stadt war und die Essen-Rot-Weiss-Fans ebenfalls die Bar nutzen. Immerhin schlafen sie nebenan, so dass die Nacht ruhig wird. Und nicht gar so warm….

musikalisches Wochenende

Das Wochenende war der Musik gewidmet.
Am Freitag waren wir bei einem großen Steh-Konzert:

Das Stehen war anstrengend, andererseits haben wir alle mitgewackelt, weil wir gar nicht so lange ruhig stehen konnten. Es war allerdings auch mitreißend. Die Leute haben nicht gedrängelt und fast nicht geschubst, das war angenehm. Wir waren vorher noch lecker essen, alles hat super gepasst.

Am Samstag waren wir bei einem Sitz-Konzert:

Sammy Vomáčka war mal wieder im Keller, wie schon mal und schon mal. Der Keller war leider nur spärlich besucht, das fand ich für die Musiker sehr schade. Sie hatten dennoch ihren Spaß, der sich auch auf uns übertragen hat. Ein feines, leises Konzert. Das totale Gegenteil zu gestern.

Beides war toll!

Ohrwurm

Ich wache morgens auf und habe Wolfgang Ambros im Ohr: mir geht es wie dem Jesus, mir tut das Kreuz so weh, bei ihm war es erst (!) mit 30 usw. 
Was will mir mein Körper sagen? Dass ich froh sein kann, das mir mein Kreuz erst in so spätem Alter weh tut? 

Den ganzen Tag habe ich das Lied im Ohr, es nervt. Ich summe, pfeife, singe und bin echt genervt, weil es immer wieder kommt. Na ja, es gibt wohl so Tage…

Das Weltgeschehen drumrum kann das Lied dann aber doch nicht übertönen. Meine Güte, was ist los in dieser Welt? Machen sich jetzt alle gegenseitig nieder? Die Nachrichten aus den USA sind wirklich nicht mehr zu ertragen. Das ist ja grauenvoll. Doch auch hier in Deutschland ist es keinen Deut besser: die CDU vergisst ihr C und macht gemeinsame Sache mit der AfD. Boah, wird mir schlecht.

Ach guck, und auf einmal ist der Ohrwurm gar nicht mehr so übel.
Geht singend davon…..

spontanes Konzert

Wir haben spontan Karten bekommen und uns ein Konzert angehört, zu dem wir sonst bestimmt nicht gegangen wären. Es war schön, richtig gemütlich und alles hat gepasst.

Danke für die Karten.

Waldgottesdienst

Wir waren recht spontan im Waldgottesdienst.

Wir? Der Hund und ich. Es war sein erster Gottesdienst und ich kann nicht sagen, ob es ihm gefallen hat. Er war leicht irritiert, als wir angefangen haben zu singen. Dann fing es an zu regnen, so richtig zu schütten, das war irgendwie auch schön. Es war ja nicht kalt.

Am Anfang gaben die Bäume noch ein bisschen Schutz, doch nach einer Weile nicht mehr. Die Musikanten waren erstaunlich gelassen mit ihren Instrumenten, ich hätte die schon viel früher in Sicherheit gebracht. Andererseits werden Blasinstrumente ja durchaus auch von innen naß 😉

Es hat Spaß gemacht und war ein sehr besonderer Gottesdienst. Schön war auch, dass die Freundin ebenso spontan dort war und wir hinterher noch ein bisschen quatschen konnten.


Der Hund war der Star und wurde im Anschluss ausgiebig gestreichelt.

Die Gedanken sind frei


Alle Jahre wieder kommt Roger Siffer in den Park um zu singen. Vermutlich gab es da auch eine Coronapause, doch es ist ja immer im Freien, vermutlich waren einfach so viele Leute da, weil sie immer da sind. Nur ich nicht. Ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal dort war. Die Kinder waren noch klein. Inzwischen sind sie groß und gehen nicht mehr mit. Ein Kind der Freundin war immerhin noch dabei. „Nochmal anschauen, bevor er stirbt,“ war der Kommentar. Wir saßen also gemütlich auf der Decke, der Park wurde voller und voller, es wurde ein bisschen dunkler, aber nicht so richtig. Ein lauer Sommerabend. Mit Musik. Es ist nicht unbedingt meine Musik, aber es war dennoch toll. Ich bin mitgewippt und habe mitgesungen. Elsäßisch ist ja schon eine tolle Sprache. Und manche Lieder, die ich nur auf englisch kenne, werden auf einmal auf französisch encore le soleil (!) gesungen. Herrlich, dieser Sprachenmischmasch. Ich liebe sowas ja.

Das letzte Lied ist immer, schon immer, die Gedanken sind frei. Auch hier kommen verschiedene Sprachen zum Einsatz. Je nach Sprache, singen die Leute mehr oder weniger mit. Es ist toll. Besonders für mich, weil ich mit dem Lied so viel verbinde. Gänsehaut und Tränen, ich bin ein bisschen traurig, aber dennoch guter Laune. Beschwingt mit vielen Liedern im Kopf laufe ich nach Hause.

Der Hund war auch dabei, ich glaube, es war sein erstes Konzert. Und er hat es ganz toll gemacht. Gerne hätte ich mit ihm zweistimmig gesungen auf dem Heimweg, da üben wir noch dran.

Sammy Vomáčka again


Ein Konzert mal wieder. Selber Rahmen wie schon mal.
Es war wunderbar. Am meisten hat mich der Schlagzeuger begeistert. Irre, wie er sein Instrument bearbeitet hat.

Der Raum war viel voller als beim letzten Mal. Dadurch haben einige Leute etwas genervt, besonders der, der mit seinem Händy gefilmt hat, das war ein bisschen störend, zum Glück nur ein bisschen und zum Glück nicht hat die ganze Zeit.

Der Platz unter dem Stuhl war ok, am Rand hat es ein bisschen gezogen.
Für den Heimweg war Schnee angesagt, das hielt sich zum Glück in Grenzen und wir hatten eine gute Heimfahrt. zu Hause hat uns ein Kind erwartet, das schon mit dem Hund die späte Abendrunde gelaufen war. So mag ich das!

Sonntag in Strasbourg


Wir essen früh zu Mittag, ein Kind geht arbeiten, ein Kind kümmert sich um den Hund bevor es an den See geht und wir machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Dort treffen wir andere uns bis dato unbekannte Menschen. Das ist immer witzig rauszufinden, wer denn jetzt zu dieser Gruppe gehören könnte. Wir machen uns bekannt, warten noch ein bisschen und nehmen dann den Zug nach Strasbourg.

Dort angekommen suchen wir die Kirche, in der das Konzert stattfinden soll. Da wir recht früh dran sind, laufen wir noch ein bisschen durch die Stadt.

Ich war schon lange nicht mehr in Strasbourg in der Innenstadt. Wir laufen zum Münster, es ist sehr viel los und es gibt sehr viele Menschen. Außerdem ist es sehr heiß.

Schließlich stapfen wir wieder zurück zu St. Thomas, dort dürfen wir in einen Hinterhof, es gibt Kaffee, Wasser und Minimuffins. Wir lernen noch mehr Menschen kennen, manche sind sogar schon bekannt. Immer wieder interessant.

Dann endlich dürfen wir in die Kirche und der Orgel lauschen. Es ist sehr kühl in der Kirche, anfangs angenehm, dann bin ich froh, dass ich eine Jacke dabei habe.

Nach dem Konzert dürfen wir sogar in kleinen Gruppen auf die Empore und die Orgel bestaunen. Was für ein kompliziertes Instrument. Es ist mir unvorstellbar, wie man so etwas spielen kann. Wir lernen einiges über die Silbermänner und deren Orgelbau.

Früher mochte ich Orgelmusik nicht so, da war ich immer nahe an der Grenze zu Kopfweh. Heute geht das besser, das Konzert habe ich sogar richtig genossen.

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