alive and kicking

Monat: März 2025 (Seite 1 von 2)

Auszeit

Ich hatte eine Auszeit. Mit fremden Leuten über Nacht. Weg von allem, andere Geschichten hören, andere Menschen und deren Nöte kennen lernen. Dazu lecker essen. Das tat so gut. Danke, dass das möglich war!

Bärlauchquiche

Die Bärlauchsaison hat begonnen. Heute gab es Bärlauchquiche, die den Anwesenden geschmeckt hat. Dazu gab es Suppe und 3 Personen haben alles aufgegessen.

Rezept:
Mürbeteig für die Quiche herstellen. Hier gab es Fertigteig, weil der noch im Kühlschrank war.
Geht aber auch schnell selber:
250 g Mehl
30 g Wasser (eher mit weniger anfangen, notfalls mehr nehmen)
1 Ei
120 g Butter
-> einen Teig herstellen und im Kühlschrank ruhen lassen

Füllung:
100 g Bärlauch
100 g Käse (Gouda, Emmentaler etc.)
200 g Sahne
4 Eier
Pfeffer
evtl. 1-2 EL Speisestärke

Bärlauch klein schneiden, Käse in Würfel schneiden (oder gleich als Reibekäse kaufen). Dann Sahne, Eier und Gewürze dazu geben, evtl. noch etwas Speisestärke einrühren. Füllung auf den Teig geben und ca 60 Minuten bei 170 Grad Celsius backen. Schmeckt heiß und kalt.

12 von 12 im März 2025

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro. Heute ist der 5. ein Mittwoch.


1. Der Hund hatte Spaß bei der frühen Hunderunde.


2. Die Blumen sind nicht mehr ganz so frisch.


3. Da hängt ein alter Ballon im Baum.


4. Das Gesamtbild ist eher trübe.


5. Mittagessen gibt es unterwegs.


6. Heute sind wir wieder im dreckigen Zimmer, heute gar nicht mal so dreckig.


7. Auch hier ist der Ausblick trüb.


8. Wieder im Büro finde ich uralte Süßigkeiten.


9. Als ich gehe, ist es schon dunkel.


10. Ich hole unser Gemüse von der solidarischen Landwirtschaft.


11. Das muss jeder selbst abwiegen.


12. Und sein Häkchen setzen, wenn es abgeholt ist.

Traum mit Ärztin

Ich habe geträumt, dass ich bei meiner Tante als Ärztin war. Die Tante war keine Ärztin und ist nun dement, seltsamerweise war sie im Traum Ärztin. Ich musste bei ihr am Tisch sitzen, da standen nur so kleine Hocker, die waren ganz niedrig und eine Bank, die jedoch sehr vollgestopft war. Ich habe mich auf die Bank gequetscht und ein paar Sachen zur Seite geschoben. Dann hat sie mich über meine Mutter ausgefragt: was für Medikamente sie nimmt. Ob da auch was gegen Magenkrebs dabei sei.
Bevor es tiefer in die Medikation ging, bin ich auf gewacht, war kurz verwirrt und bin dann sehr schnell aufgestanden. Das war kein angenehmer Traum.

WMDEDGT März 2025

Aus kränkelnd wird gesund oder krank. Aus krank wird zu Hause bleiben oder trotzdem arbeiten. Aus zu Hause bleiben wird Krankschreibung. Undsoweiter.

Es ist mühsam. Ich soll viel trinken, sagt der Arzt. Ich soll viel trinken, sagt die Apothekerin. Also trinke ich viel. Gieße den Frühstückstee 3 mal auf – und am Abend nochmal. Ich trinke Tee pur, Tee mit Zitrone, Tee mit Ingwer, Tee mit Honig. Ich trinke kalten Tee und lauwarmen Tee und heißen Tee. Irgendwann mag ich keinen Tee mehr und schütte ihn weg, nur um mir dann wieder neuen aufzugießen. Der Tag beginnt mit Tee und der Tag endet mit Tee. Dazwischen nehme ich Tropfen, im wechselnden Rhythmus, ich muss mich sehr konzentrieren. Zum Glück darf ich mich zwischendurch immer auch ausruhen. Das muss ich auch, ich liege im Bett, ich liege auf dem Sofa, ich hänge am Küchentisch.

Ein bisschen schaue ich in die Arbeitsmails – und bearbeite sogar welche. Viel geht nicht.

Der Hund, die treue Seele, läuft mir hinterher. Ich kann nicht mit ihm spielen, ich mag nicht mit ihm raus. Er verschmäht den heißen Tee und leckt mir über die kalten Hände.

Immerhin scheint die Sonne. Ich sitze im warmen Sonnenschein und hoffe, dass der Körper macht, was er machen soll. Ich schließe die Augen und döse weg. Geweckt werde ich vom Telefon, ein Anruf, bei dem niemand spricht. Was soll das? Es ist schon das zweite Mal heute. Nun ja, wach heißt Zeit für Tee und Medizin.

So verläuft der Tag, ich dachte, ich habe 3 Stunden geschlafen, aber es war nicht mal eine. Also stehe ich auf und mache mir Tee, doch bevor ich die Tasse leer getrunken habe, bin ich schon wieder weggedöst.

Irgendwann fällt mir ein, dass heute der 5. ist und ich das alles verlinken kann bei Frau Brüllen. Was für ein mühsamer 5.

Sesselraum

Im Wartezimmer stehen nur diese Ikeasessel, teilweise sogar mit Fussschemel. Ich freue mich: boah, ist das bequem. Irgendwann sind die anderen Menschen alle weg und ich sitze alleine dort. Ich bin krank, es ist warm und die Sonne scheint. Die Sonne ist so grell, dass ich die Augen schließen muss, weil es weh tut. Irgendwann bin ich eingenickt, doch bevor ich anfange zu schnarchen werde ich aufgerufen.

Schade, dass dies nur das Wartezimmer des Vertretungsarztes ist.

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