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Marmorkuchen mit Zucchini

Ich hatte ein Zucchinimarmorkuchen Rezept in den weiten des Internets gefunden, als ich backen wollte, war es dann aber weg. Also habe ich mir selbst was ausgedacht.

Zutaten:
250 g Zucchini
3 Eier
150 g Zucker
200 g geriebene Nüsse/Mandeln/Kokosflocken
150 g Öl
250 g Mehl
3 TL Backpulver

Zubereitung:
Eine Gugelhupfform fetten und mehlen.
Die Zucchini fein reiben oder durch die Küchenmaschine jagen (Thermomix Stufe 5 für 3 Sek.)
Eier, Öl und Zucker aufschlagen (T: mit Rühraufsatz 2 Min. bei 3,5)
Mehl und Backpulver dazu geben.
Die Hälfte des Teiges in die Form geben.
In die andere Hälfte noch 2 gehäufte Esslöffel Kakao und 1 Esslöffel Rum geben, dann nochmal kurz verrühren.
Auf den Teig in der Form geben und mit einer Gabel etwas verquirlen (marmorieren).
Bei 170° Grad Celsius ca 1 Stunde backen (Stäbchenprobe). Nach der Backzeit in der Form auskühlen lassen und mit Puderzucker oder Glasur verzieren (optional).

Den letzten Schritt mache ich meistens nicht, wenn es ein Kuchen für uns ist. Der Kuchen ist nicht sehr süß. Die Schokoladenseite schmeckt mir etwas besser. Das nächste Mal vielleicht auch noch die helle Seite etwas verfeinern.

Hier gab es eine Mandel-Kokos-Mischung, da ich nicht genug Mandeln hatte. Die Kokosflocken (ca. 50 g) schmecken sehr dezent raus bis gar nicht. 😉

Bitterorangenmarmelade

Endlich hat es geklappt und die Marmelade wurde so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Die ersten Versuche wurden nämlich nicht fest. Da hatte ich mich an Rezepte aus dem Internet gehalten. Sorry, aber hat bei mir nicht geklappt. Wir haben jetzt viel flüssige Marmelade 😉

Schliesslich habe ich mich an meinem Apfelgelee Rezept orientiert und siehe da: geht auch mit Abwandlungen für leckere Bitterorangenmarmelade!

Jetzt haben wir immer noch Bitterorangen, aber keine Gläser mehr….

Hier das Rezept:
2 kg Bitterorangen auspressen und die Schalen in kleine Streifen schneiden. Alles in einen großen Topf geben und mit Wasser auffüllen, so dass die Schalen leicht bedeckt sind. Ich habe nicht sehr viel Wasser dazu gegeben. Danach habe ich alles erhitzt und dann 1-3 Tage stehen gelassen. Nach der Ruhezeit nochmal die Masse abwiegen und nochmal erhitzen, dann den Gelierzucker dazu. Es sieht nach sehr viel Schale aus, das passt aber. Da ich immer 1:1 Gelierzucker nehme, kamen hier auf 2,2 kg Masse 2 kg Zucker. Durch das Einkochen ging bestimmt noch ein bisschen Flüssigkeit weg, dachte ich mir. Alles nach Vorschrift auf der Packung einkochen und in die sterilisierten Gläser füllen. Nach einigen Minuten die Gläser auf den Kopf stellen.

Gläser sterilisiere ich im Wasserbad, geht aber auch im Backofen.

Labskausreste

Die Reste habe ich mit einem Ei und etwas Semmelbrösel vermischt. Danach in Paniermehl gewälzt und angebraten. Hat allen gut geschmeckt. Nächstes Mal werde ich noch Haferflocken untermischen, das stelle ich mir auch gut vor.

Labskaus, update

Da hier seltsamerweise alle Labskaus essen, gibt es das, wenn die Gemüsekiste rote Bete beinhaltet.
Im großen und ganzen halte ich mich an das Rezept von damals, doch heute habe ich alles etwas stückiger gelassen und das hat mir fast besser geschmeckt.

Ausserdem habe ich keine Küchenmaschine bemüht, sondern meditativ alles von Hand klein geschnitten. Geht auch und macht Spaß, wenn man die nötige Muße hat.

Hier nochmal die Angaben für 4 Personen:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 Dose Corned Beef ODER vegetarisches Hack
1 Zwiebel
300 g rote Beete (gerne auch mehr), klein geschnitten
100 g Essiggurken, klein geschnitten
etwas Essiggurkenwasser
Fisch (Rollmops, Bismarckhering, Matjesfilet) nach Anzahl der Esser, also 4 oder mehr
Eier nach Anzahl der Esser, also 4 oder mehr
Gewürze, Lorbeerblatt

Falls vegetarisch: das Hack einweichen nach Anleitung.
Die Kartoffeln schälen, klein schneiden und in Gemüsebrühe mit 1 Lorbeerblatt weich kochen. Währenddessen die Zwiebel klein schneiden und anschwitzen. Dann das Corned Beef bzw. vegetarische Hack dazu geben und ebenfalls anbraten. Anschliessend die rote Bete dazu geben. Wenn sie roh ist, etwas länger anbraten, wenn sie schon vorgekocht ist, geht das schneller. Die Essiggurken kommen auch dazu. Wenn alles gut angebraten ist, mit etwas Essiggurkenwasser ablöschen. So sieht das dann aus:

Die Kartoffeln dürften inzwischen gar sein. Also werden sie abgegossen, das Kochwasser bitte auffangen. Mit diesem werden nun die Kartoffeln zerstampft. Nicht so ganz klein, es dürfen gerne noch größere Stückchen drin bleiben. Hier kam keine Milch dazu, sondern nur das Kochwasser. Anschliessend die Sachen aus der Pfanne zu den Kartoffeln geben. Jetzt bekommt alles Farbe!

Das wars auch schon. Nebenbei noch Spiegeleier in etwas Butter anbraten und dazu servieren. Dazu den Fisch, noch weitere rote Bete und Essiggurken anbieten.

Bärlauchquiche

Die Bärlauchsaison hat begonnen. Heute gab es Bärlauchquiche, die den Anwesenden geschmeckt hat. Dazu gab es Suppe und 3 Personen haben alles aufgegessen.

Rezept:
Mürbeteig für die Quiche herstellen. Hier gab es Fertigteig, weil der noch im Kühlschrank war.
Geht aber auch schnell selber:
250 g Mehl
30 g Wasser (eher mit weniger anfangen, notfalls mehr nehmen)
1 Ei
120 g Butter
-> einen Teig herstellen und im Kühlschrank ruhen lassen

Füllung:
100 g Bärlauch
100 g Käse (Gouda, Emmentaler etc.)
200 g Sahne
4 Eier
Pfeffer
evtl. 1-2 EL Speisestärke

Bärlauch klein schneiden, Käse in Würfel schneiden (oder gleich als Reibekäse kaufen). Dann Sahne, Eier und Gewürze dazu geben, evtl. noch etwas Speisestärke einrühren. Füllung auf den Teig geben und ca 60 Minuten bei 170 Grad Celsius backen. Schmeckt heiß und kalt.

Plätzchenteller 2024

Die Vorweihnachtszeit war beruflich stressig und herausfordernd. Privat auch und gesundheitlich ebenfalls. Auch wenn ich gerne backe und Backen entspannend finde, wurde es dieses Jahr nur eine kleine Auswahl. Seit Plätzchen hier nicht mehr so gerne gegessen werden, backe ich auch weniger. Und die Kinder haben dieses Jahr gar nicht gebacken.

Immerhin gab es ein paar neue Sorten:

Foto bei Kunstlicht. Vielleicht kommt noch ein besseres.

Eierlikörplätzchen (auf 1 Uhr): schmecken nicht wirklich nach Eierlikör. Ich finde sie zimtig lecker.

Terassenplätzchen (die Herzen darunter): sind einfache Ausstecherle mit Marmelade zusammengesetzt. Hier war es Zwetschgenmarmelade und ich finde sie erstaunlich lecker. Allerdings auch mächtig, weil sie so groß sind. Ist ziemlich viel Arbeit mit Ausstechen und Zusammensetzen.

Matchakekse (die grünen): Sind von der Farbe her mal was anderes. Schmecken auch nicht schlecht, die kann ich gerne nochmal machen. Vielleicht als Weihnachtsbäume ausgestochen? Oder für eine Aktion bei den Grünen. Ist ein Thermomix-Rezept.

Zitronenplätzchen (auf 11 Uhr): schmecken frisch noch nicht so sehr nach Zitrone, nach ein paar Tagen dann schon, könnte aber noch mehr sein. Ich finde sie nicht schlecht, der Rest der Familie nicht so.

Für den Plätzchenteller gab es noch ein paar gekaufte Plätzchen dazu: Lebkuchen, Anisplätzchen, Shortbread und weiteres. Einen Christstollen hatte ich auch gebacken, der war jedoch schon vor Weihnachten aufgegessen.

Rezept orientalische Spinatsuppe

Ein Rezept, das schon lange in der Pipeline liegt. Jetzt habe ich es mal wieder gemacht, allerdings nicht als Suppe, sondern eher als Gemüse. Wir haben es mit Gabeln gegessen 😉
Dazu gab es angebratenen Schafskäse.
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Eine leckere Suppe, die einheizt, weil gut gewürzt und dazu noch schnell geht. Ideal für Reste, da irgendwie alles rein passt. Hier die Grundform:

– Knoblauch (und Zwiebeln) in Olivenöl anschwitzen.
– mit Gemüsebrühe ablöschen
– Spinat (Rahmspinat oder Blattspinat, frisch oder gefroren), so ca. 1 Packung dazugeben
– gekochte Kichererbsen (oder aus der Dose) dazu, ca. 1 große oder kleine Dose, je nach Geschmack
– gekochte Kidneybohnen (oder Chilireste) dazu (optional)

Je nach gewünschter Konsistenz noch Wasser dazu oder leicht „dick“ lassen.
Würzen, je 1 Teelöffel:
– Ras el Hanout
– Räucherpaprika
– Kurkuma
– Kreuzkümmel (bei mir war es eine Mischung aus ganzen Samen und gemahlenen)
ausserdem etwas weniger, so ca. halber Teelöffel
– Pfeffer
– Zimt

Bei uns kam noch ein Rest gekochter Reis mit in die Suppe. Mit Nudeln schmeckt das bestimmt auch gut. Oder ohne alles.

Unsere Suppe sah nicht so fotogen aus, daher gibt es kein Foto. 😉
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Update: Schmeckt auch lecker als Gemüse, nicht als Suppe. Ich habe es mit Kartoffeln und Mairübchen gemacht, das war auch sehr lecker. Dann erst die Kartoffeln anbraten, anschliessend alles andere dazu (heute ohne Bohnen). Mit Fetawürfeln schmeckt das bestimmt auch lecker.

Gemüsebrühpulver

Der Beitrag steht schon lang in der Warteschleife, heute war mal wieder ein Gemüseverarbeitungstag, daher kommt das Rezept jetzt online, damit ich es leichter finde. Bärlauch hat jetzt keine Saison, das kam heute natürlich nicht rein.

Durch unsere Gemüsekiste haben wir oft mehr Gemüse als wir essen und Gemüse, das wir nicht so mögen, wie Sellerie. Eigentlich nur Sellerie!
Da bietet es sich an, Gemüsebrühe selber zu machen. Für den Thermomix gibt es viele Rezepte, dann bekommt man eine Gemüsepaste, die sich super im Kühlschrank hält. Jetzt habe ich mich an Pulver gewagt. Das ist eigentlich das selbe wie die Paste, nur wird das Zeug zum Schluss getrocknet. Da bin ich mir unsicher, ob ich das mit dem Energieaufwand regelmässig machen möchte.
Beim Rezept habe ich mich an die Angaben von Arthurs Tochter kocht gehalten. Natürlich leicht abgewandelt, da ich das vorhandene Gemüse verarbeitet habe. So ist meine Paste eher grün, weil Bärlauch, Petersilie und Schnittlauch reingewandert sind.

250 g grobes Meersalz
500 g Möhren
200 g Lauch
100 g Petersilienwurzel/Pastinake
300 g Knollensellerie
300 g Zwiebeln
Knoblauch nach Belieben (3-4 Zehen)
1 Bund Petersilie, Schnittlauch, Bärlauch
1 Lorbeerblatt
4 EL Tomatenmark
4 EL Sojasauce
Ingwer, Kurkuma, Chili nach Geschmack

Daraus eine Paste machen, das war für den Thermomix auch nicht so leicht. Vor allen Dingen wollte ich das Gemüse sehr klein, da sonst ein Kind immer die Stückchen bemängelt. Diese Paste dann auf Backbleche streichen und bei 70° Grad Celsius trocknen lassen. Dabei die Backofentür leicht offen lassen (einfach einen Topflappen dazwischen klemmen).
Wenn nach Stunden alles getrocknet ist, 25-70g getrocknete Pilze dazu geben und alles sehr fein mahlen. Achtung, das staubt. Danach in ein Glas füllen – fertig!

Nachtrag: Je nach Gemüse variiere ich die Paste, so kommt manchmal auch rote Bete rein, dann wird sie schön rot. Inzwischen lasse ich die Paste im Ofen für kurze Zeit am Anfang zum Antrocknen und danach kommt sie ans Fenster oder in Heizungsnähe. Da riecht es dann extrem im Zimmer. Ich mag das aber nicht alle.

Toad in the hole

Häh, was? Fragen die Kinder.
Es sieht lustig aus und schmeckt. Trotz des etwas seltsamen Namens. Es ist ein Yorkshire Pudding mit Fleischeinlage. Laut Downton Abbey Kochbuch mit Wurstbrät, laut Internet mit Würsten. Wir haben vegetarische Würstchen genommen, dann konnten alle mitessen. Ein Blech war etwas wenig für 4 Personen zum Mittagessen, auch wenn es dazu einen großen Salat gab. Das nächste Mal also mindestens doppelte Menge. Würste haben gereicht.

Wir hatten 14 vegetarische Würste. Es war etwas viel, aber das ist eben der Inhalt zweier Packungen. Das nächste Mal würde ich die gleiche Menge Würste für die doppelte Menge Teig nehmen.

Teig:
150 g Mehl
3 Eier
300 ml Milch
etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver, je nach Wunsch
Den Teig zubereiten und ca. 30 Minuten quellen lassen.

Reichlich Fett in der Fettpfanne im Backofen bei 230°C erhitzen. Die Würste für ca. 15 Minuten dazu geben. Evtl. nochmal etwas Fett in die Pfanne geben, dann den Teig über die Würste verteilen und nochmals für 20 Minuten in den Ofen. Achtung: währenddessen die Backofentür nicht öffnen, da sonst der Teig zusammenfällt. Wenn der Teig gut gebräunt ist, ist der Pudding fertig. Sofort servieren.

Wir hatten Relish und Apfelmus dazu. Außerdem gab es einen großen grünen Salat.

Muttern allein zu Haus


Das gibt es ja auch selten, doch ich war einen Abend alleine zu Hause und musste mich selber um mein Essen kümmern. Da lag noch ein Spaghettikürbis, also gab es den. Die anderen mögen Kürbis nicht so sehr, mir kam er gerade recht und ich habe einen ganzen verspeist. Ok, er war klein. Und lecker:

Kürbis waschen und in der Hälfte durchschneiden. Die Kerne entfernen. Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen, etwas kaltes Wasser dazu geben und für 40 Min. in den heißen Backofen schieben.

Zwischenzeitlich die Butter mit den Kräutern, der klein gehackten Zwiebel, der gepressten Knoblauchzehe und dem Zitronensaft verrühren, bis sie schön cremig ist.

Wenn der Kürbis gar ist, das Fruchtfleisch mit einer Gabel lösen, dies ergibt wunderbare spaghettiähnliche Fäden (daher der Name). Das Fruchtfleisch im Kürbis lassen und mit einem Klecks Butter versehen. Mit dem Parmesan bestreuen und gleich servieren.

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