alive and kicking

Kategorie: Kinder (Seite 1 von 25)

Urlaub Belgien 2026

Ich war mir ja nicht sicher, wie das so wird mit dem Hund und dem Kind und mir. Das letzte Mal 2023 fand ich es etwas anstrengend. Das Kind ist nun 3 Jahre älter und es war gar nicht anstrengend, oft hat es mich überrascht mit seinem Interesse und seinen Ansichten. Was für ein toller Mensch!

Der Urlaub tat gut und war sehr erholsam, auch wenn er nur kurz war. Ich konnte richtig gut abschalten. Für mich war es eine ideale Mischung aus Entspannung und Kultur. Letzteres hätte für mich noch ein bisschen mehr sein können. Ein bisschen war es auch Bildungsurlaub: was war in Maastricht? Jetzt sind wir in Schengen?

Der Hund ist problemlos mitzunehmen. Er fährt nicht so gerne Auto, aber wer macht das schon, vor allen Dingen bei der Hitze. Der Hund kann auch mal alleine in der Unterkunft bleiben, das ist sehr praktisch. Das Kind hat ebenfalls Sachen alleine gemacht und war manchmal alleine unterwegs, das fand ich auch gut. Bei einem nächsten Mal würde ich auch eher nochmal eine Stadt wählen, so dass das Kind alleine raus kann. Das war im Kuhstall nicht so leicht möglich.

Europa ist toll. Wir sind innerhalb von 24 Stunden durch 5 Länder gefahren, die Grenze merkt man kaum, manchmal gar nicht. Lediglich bei der Grenze zu Deutschland gibt es Kontrollen. Was für ein Schwachsinn!

Urlaub Belgien, Heimfahrt

Wir stehen früh auf, ich noch früher und fange schon mal an zu packen und Sachen zum Auto zu tragen. Extra vor die Tür fahre ich nicht. Da muss man 2 Tore aufmachen und die Hühner in Schacht halten. Nein!


Der Hund vergnügt sich auf seine Weise.


Wir frühstücken die Kirschteile, die wir gestern in den Niederlanden gekauft haben. Schmecken lecker. Für mich gibt es wie immer Tee dazu. Wir genießen das letzte Frühstück draußen. Hat schon was und vermisse ich ein bisschen zu Hause, das draußen essen.
Als das Geschirr gespült und alles im Auto verstaut ist, verabschieden wir uns und fahren wir los. Der Vermieter hält ein letztes Mal die Straße frei.

Das Kind hat wie immer den Navi eingestellt am Telefon. Das klappt so gut. Die Fahrt ist sehr entspannt. Das Kind schläft, auch der Hund ist ganz ruhig. Nur die Kindermusik nervt mich irgendwann. Die habe ich jetzt echt zur Genüge gehört. Kurz vor dem Grenzübertritt nach Luxemburg fahren wir in eine großes Outlet, so sieht es zumindest aus. Wir haben noch Pfandflaschen, die wir weg bringen wollen. Und kaufen uns ein schnelles Mittagessen. Der Hund darf auch kurz aus dem Auto. Dann geht es weiter Richtung Luxemburg.


Dort nehmen wir eine der letzten Tankstellen vor Grenzübertritt nach Deutschland, da wir tanken und einkaufen wollen. Benzin ist hier wesentlich billiger. Anschliessend fahren wir durch Frankreich wieder nach Hause. Dort kommen wir so gegen 17 Uhr an, packen das Auto aus und freuen uns an unserer Wohnung.

Schön war der Urlaub. Danke Kind, dass du mitgekommen bist. Das tat mir gut!

Urlaub Belgien, Maastricht

Da wir so nah an der Grenze wohnen, fahren wir heute nach Maastricht. Dort soll Markt sein. Wir brechen etwas früher auf, so dass wir vor Mittag dort sind. Es geht wirklich sehr schnell, wir nehmen die Grenze gar nicht wahr.


In Maastricht erkunden wir erst mal den Markt und ich kaufe Käse.


Danach machen wir eine Bootsrundfahrt. Dem Kind geht es nicht so gut, es hat Kopfweh. Es hängt ein bisschen in den Seilen auf dem Boot.

Immerhin wird es gut vom Hund bewacht.


Die Rundfahrt geht 50 Minuten und ist recht kurzweilig, wir fahren die Maas rauf und wieder runter. Das Boot ist nur spärlich besetzt. Nervend ist ein kleines Kind, aber aashaltbar.


Die Informationen sind z. T. schwer zu verstehen, wenn es mich interessiert, gehe ich nah an den Lautsprecher, damit ich alles mitbekomme.


Nach der Rundfahrt suchen wir essen. Das Kind hat Pommes gewählt, aber da kann man nicht sitzen, also gehen wir ein paar Schritte weiter und essen Ramen. Es schmeckt sehr gut und ist – zumindest für mich – ausreichend sättigend.

Anschliessend bummeln wir durch die Stadt. Ich möchte in die Buchhandlung, die in einer Kirche ist. Die ist wirklich sehenswert. Aber auch ziemlich voll, so dass das Kind mit dem Hund draußen wartet.

Die Luft ist nicht so gut drin, überhaupt ist es ein schwüler Tag, wir haben beide etwas Kopfweh. Danach wollen wir Kuchen und Kaffee, aber das Café ist zu voll, also laufen wir weiter. Das Kind spendiert uns ein Eis. Wir wollen uns noch einen Coffeeshop anschauen, aber da setzt so starker Regen ein, dass wir lieber zum Auto laufen. Die Parkgebühren sind hier doppelt so hoch wie in Lüttich.

Auf dem Heimweg halten wir noch kurz beim Supermarkt und kaufen Abendessen, Frühstück und Mitbringsel ein. Danach fahren wir nach Hause und rennen in die Unterkunft, weil es immer noch sehr regnet. Dort chillen wir etwas, ich trinke Tee und lese. Das Kind trinkt anderes und macht andere Dinge.


Am Abend fahren wir nochmal los und laufen eine Runde durch den Wald. Der Hund geniesst es. Wir sehen die Höhlen von Kanne von außen. Anschliessend sitzen wir noch lange vor der Tür, es regnet nur noch schwach, und reden. Das ist richtig schön. Das machen wir im Alltag gar nicht. Einfach sitzen, ein Bier trinken und reden. Ich zeige dem Kind Duolingo, das Kind zeigt mir die Musik, die wir seit Tagen hören und die ich z.T. richtig gut finde.

Es tröpfelt noch leicht, als wir ins Bett gehen. Morgen steht die Heimfahrt an.

Urlaub Belgien, Lüttich

Die Nacht im Kuhstall war erstaunlich frisch, wir haben gut geschlafen, obwohl es anfangs durch feiernde Nachbarn noch ein bisschen laut war.

Am Morgen setzt Regen ein, ich verschiebe die frühe Hunderunde und stehe erst spät auf. Nach dem Kind!


Wir frühstücken unsere gestern gekauften Croissants mit Speculoos, sie schmecken uns jedoch nicht so gut.


Gegen Mittag fahren wir nach Lüttich. Das ist nicht weit.


Dort laufen wir erstmal die Treppen Montagne de Bueren hoch. 374 Stufen. Das Kind macht das lässig, ich nicht so.


Es nieselregnet, daher ist die Sicht nicht gar so gut. Dann laufen wir noch um die Zitadelle.


Der Hund kann hier frei laufen und ein bisschen mit anderen Hunden spielen. Der leichte Regen bleibt die ganze Zeit. Wir laufen einen anderen Weg wieder runter, die vielen Stufen wollen wir dem Hund und uns nicht mehr antun.


Es gibt richtig tolle Gassen hier. Wir laufen durch die Fußgängerzone und bekommen Hunger. Tacos will ich keine mehr. Also schauen wir beide in unsere Endgeräte und kommen auf das gleiche Ergebnis: Boulets à la liégeoise.


Das Restaurant dazu liegt auch gleich nebenan. Das Kind nimmt die Boulet mit Pfeffer, ich die originalen mit Rosinen. Es schmeckt uns beiden gut. Danach sind wir platt.

Ich möchte jedoch noch die St.-Pauls-Kathedrale anschauen. Kind und Hund warten derweil draußen. Danach gibt es noch eine Lütticher Waffel, die ich mir mit dem Kind teile während wir an der Maas entlang wieder zum Auto laufen.


Anschliessend fahren wir wieder heim.


Dort fallen wir in die Betten und dösen etwas. Danach gibt es Tee, den wir draußen genießen. Der Regen hat inzwischen aufgehört. Wir spielen mit dem Hund, lesen oder sitzen an den Endgeräten.


Die Kuh kommt und schaut uns neugierig an. Der Hund ist sehr aufgeregt.

Zum Abendessen gibt es die Chips, die wir aus Bredene mitgebracht haben. Mir ist es zu kalt für ein Bier, dem Kind nicht. Wir quatschen ein bisschen mit dem Vermieter, der die Kuh versorgt. Später laufe ich noch eine Runde mit dem Hund. Leider ist der Hund des Sohnes der Vermieter im Garten und mag unseren Hund nicht. Es ist ein bisschen unschön, aber ok. Allerdings bin ich etwas durcheinander und verletze mich noch am Kopf und verbiege die Brille. Hm, da muss wohl die alte Brille wieder herhalten. Mal schauen, wie das morgen alles aussieht. Ich schreibe noch den Eintrag und hoffe wieder auf eine gute Nacht.

Urlaub Belgien, Antwerpen und Bassenge

Heute klingelt der Wecker etwas früher, da wir das Haus verlassen und vorher aufräumen müssen. In der Nacht hat es geregnet. Draußen ist alles naß.

Ich schnappe mir den Hund und laufe an den Strand.

Ein letztes Mal, ich bin etwas wehmütig. Der Hund freut sich wie immer und trifft heute auch auf den Freund von vor 2 Tagen. Sie spielen aber nicht so schön miteinander heute. Ich laufe ein ganzes Stück am und im Wasser. Es ist so schön!

Wieder im Haus, mache ich mir Tee und wecke das Kind. Ich fange an, ein paar Sachen zu packen und auch schon zum Auto zu bringen. Später sauge und wische ich noch alles. So wie gewünscht. Das Kind ist derweil mit dem Hund unterwegs. Gegen 12 Uhr sind wir fertig und fahren los. Zwischenstopp ist Antwerpen. Wir schauen uns den St. Anna Tunnel an, aber der Hund fürchtet sich vor den Rolltreppen.

Also fahre ich allein runter und wieder rauf. Es erinnert mich ein bisschen an Prag.

Kind hat Hunger. Bevor jemand hangry wird, suchen wir was. Er wird da immer fündig.


Heute mal wieder Tacos, weil es das bei uns nicht gibt. Mir auch recht. Sie schmecken mir besser als das letzte Mal. Die Bedienung ist supernett.


Wir schlendern noch ein bisschen durch Antwerpen. Dabei teilen wir uns mal kurz auf und treffen uns dann am Parkhaus wieder. Klappt alles bestens.


Wieder im Auto vereint fahren wir weiter Richtung Grenze Niederlande. Unser nächster Stop ist in Bassenge. Die Fahrt zieht sich ganz schön, zwischendurch ist der Verkehr sehr zähflüssig.


Immerhin kommen wir an, können die Bude in Beschlag nehmen und fahren dann noch einkaufen. Der Hund hütet derweil den Kuhstall. Dort schlafen wir nämlich. Es ist alles sehr originell.

Zurück vom Einkaufen essen wir. Ich habe nicht viel Hunger, das Kind hat Arrancini ausgesucht, mir reicht ein halbes. Es ist sehr sättigend. Danach lesen wir, gewöhnen den Hund an die Kuh und richten uns ein bisschen ein. Später am Abend laufen wir noch eine Runde mit dem Hund.


Wir schauen uns das Fort Eben-Emael an, das hier grad um die Ecke ist. Krieg ist so nah.

Wir schlafen erstaunlich gut im Kuhstall.

Urlaub Belgien, Brügge

Der Tag startet mit der frühen Hunderunde für mich. Wir gehen wieder an den Strand. Der Hund freut sich, das ist so schön. Heute trifft er keine Freunde. Interessant, wie es manchmal klappt und manchmal nicht. Ich geniesse die Zeit, auch wenn viel los ist. Es sind sehr viele Hunde am Strand.

Morgens sind ebenfalls andere Tiere am Strand anzufinden.

Heute plane ich mal kein Frühstück, sondern trinke nur einen Tee. Wir wollen heute Brügge besuchen. Das klappt auch hervorragend, ist ja nicht so weit. Ich würde gerne eine Bootstour machen, doch das klappt nicht mit Hund.

Etwas enttäuschst schaue ich den Booten zu. So viele. Ständig legt eines ab oder an. Und alle sind voll mit Menschen. Überhaupt gibt es hier wahnsinnig viele Menschen. Wir lassen uns ein bisschen treiben, doch das Kind verspürt recht bald Hunger. Wie immer. Es sucht sich was aus und lotst uns hin.


Heute gibt es Burger. Sie schmecken echt gut. Auch die Fritten dazu. Belgien ist sehr teenagerfreundlich, überall gibt es Fritten. Ich trinke ein Kombucha aus Brügge, schmeckt ein bisschen wie meiner zu Hause.


Anschliessend gehen wir ins Biermuseum.


Da darf sogar der Hund mit rein. Es ist interessant, allerdings nicht so interaktiv, wie es scheint. Irgendwann sitzen wir nur noch und schauen alles am iPad an ohne die entsprechenden Räume zu besuchen. Die Luft ist sehr schlecht, wir sind müde und geschlaucht von den Menschenmassen. Das Kind ist ja schon volljährig und hat ein Ticket mit Verkostung. Ich nicht, da ich ja noch fahren muss. Also gehen wir in die Bar und verkosten 3 Biere.


Wir ruhen uns aus und geniessen die Aussicht.


Danach schlendern wir noch ein bisschen durch die Stadt und fahren dann wieder zurück ins Ferienhaus.
Wir besprechen kurz unsere weiteren Pläne und ich mache mich schnell mit dem Rad auf, etwas einzukaufen: Nudeln mit Soße soll es zum Abendessen geben. Ausserdem brauchen wir noch ein bisschen Bier für den Abend.
Da es noch nicht so spät ist, richte ich mich und fahre nochmal schnell mit dem Rad ans Meer. Die Wellen sind heute nicht so hoch, aber es macht trotzdem Spaß. Viel zu früh müssen wir alle wieder aus dem Wasser, weil die Wasserwacht ihren Dienst beendet. Ich sitze noch ein bisschen im Sand und lasse mich trocknen. Dabei beobachte ich eine Familie, die sich im Sand vergnügt. Das ist richtig schön zu sehen, der Vater baut mit der Tochter an einer Burg. Die Tochter holt den Sand immer 3 Meter weiter, da ist er wohl besser. Die Mutter bringt Muscheln zur Verzierung und das kleine Geschwister vergnügt sich, indem es Sand auf sich rieseln lässt. Da ist so viel Miteinander, das ist schön.

Zu Hause räume ich meine Sachen auf und lese ein bisschen während das Kind kocht. Wir essen auf der Terrasse. Es schmeckt lecker und reicht mir vollkommen.

Später gibt es noch ein Bier im Liegestuhl.


Der Hund vergnügt sich auf seine Weise.

Urlaub Belgien, Bredene

Ich wache früh auf, doch ich drehe mich nochmal um. Jetzt noch nicht! Es war recht kühl in der Nacht, ich habe die Decke gebraucht. Wie schön!
Kurz vor 8 Uhr stehe ich dann doch auf, schnappe mir den Nund und laufe die erste Runde. Es gibt sehr viele Hunde hier. Eigentlich wollte ich nur eine kleine Runde laufen, doch dann bin ich fast am Strand, so dass ich das letzte Stück auch noch laufe. Der Hund freut sich. Auslauf! Wasser! Möven! Und heute auch ein anderer Hund, mit dem er spielen kann. So schön!
Wieder zurück, bekommt der Hund sein Futter. Unseres muss ich erst wieder erjagen. Der Blick ins Netz zeigt mir größere Distanzen, so dass ich das Fahrrad nehme, wenn es schon eines gibt. Allerdings ist es sehr schwer und nicht so toll zu fahren. Aber immerhin ein Fahrrad. Und so eine große Strecke will ich ja nicht fahren. Weil der Wind mich dann doch voran treibt, fahre ich ins Dorf bis zur Kirche. Ich schaue sie allerdings nur von außen an. Dann gehe ich in den Supermarkt und kaufe ein bisschen was ein, danach zum Bäcker. Als ich nach Hause komme, ist das Kind schon aufgestanden und richtet alles für den Frühstückstisch. Wir essen draußen.

Danach bin ich ziemlich müde, so dass ich mich ins Bett lege. Dort schlafe ich auch glatt ein. Als ich aufwache, ist das Kind verschwunden, hat aber eine Nachricht hinterlassen. Ich wundere mich, wie zuverlässig das Kind geworden ist, wie entspannt bisher alles lief. Ich lege mich auf den Liegestuhl und lese ein bisschen. Irgendwann kommt das Kind wieder, irgendwann gehe ich wieder zum Strand. Heute sind die Wellen sehr hoch und es ist richtig anstrengend. So mag ich das. Wellenbad live. Nach dem Bad ruhe ich mich am Strand etwas aus, doch der Wind ist so stark, dass die Sandkörner auf der Haut weh tun, ich bleibe nicht lange sitzen, sondern packe mein Bündel und gehe wieder nach Hause. Dort muss ich mich erst mal abduschen, ich rieche sowas nach Fisch!
Irgendwann haben wir Hunger und gehen zum Afrika-Fest, das hier gerade statt findet. Es ist ziemlich voll und laut. Die Musik nicht so ganz unser Geschmack, wir haben sie allerdings auch schon den ganzen Nachmittag im Garten gehört. Zeitweise war sie ok, auf dem Fest selbst ist es laut und ziemlich durcheinander.


Wir probieren uns durch die verschiedenen angebotenen Speisen.

Alles schmeckt!

Wir schauen uns auch noch die Verkaufsstände an, schlagen aber nicht zu. Wie entspannt das ist, im Gegensatz zu früher, wenn immer jeglicher Kram gewollt wurde. Mama, ich will das, Mama ich will jenes. Heute: Mama, willst du irgendwas?

Ziemlich ärmer und satt verlassen wir das Fest. Der Hund hat derweil zu Hause gewartet und freut sich sehr, dass wir wieder zurück sind. Wir ruhen uns nochmal aus und gehen dann wieder an den Strand.


Heute gibt es keinen schönen Sonnenuntergang, doch der Hund hat seinen Spaß. Wir bleiben nicht so lange. Kurz überlegen wir, nochmal auf das Fest zu gehen, schlafen können wir eh nicht, weil es so laut ist, lassen es dann aber bleiben. Wir trinken ein Kirschbier, das ich heute morgen gekauft hatte (eines für die Kollegin, die so davon geschwärmt hatte).
Das Kind geht dann doch nochmal auf das Fest. Ich bleibe zu Hause, sitze im Garten, schreibe hier und überlege, was wir morgen machen könnten. Als ich gerade ins Haus gehen möchte um mich bettfertig zu machen, kommt das Kind. Wir quatschen noch kurz und gehen dann ins Bett.

Urlaub Belgien, Hinreise 2. Teil

Wir sind am ersten Tag ja nur bis Reims gekommen. Das war auch so geplant. Kein Stress, wir machen alles gechillt.


Die Nacht in Reims war warm, wir hatten nur die Fenster in den Innenhof, konnten also keinen Durchzug machen und hatten etwas gestaute Luft. Dafür war es sehr ruhig. Am Morgen jage ich Frühstück. Das wollte ich mit der Hunderunde erledigen, doch die uns empfohlene Bäckerei hat Ferien. Also bringe ich den Hund nach Hause und schaue erst mal, was das Netz noch für Bäckereien vorschlägt. Wir sind in Frankreich, da ist das eigentlich kein Problem. Doch die nächste von mir angesteuerte hat ebenfalls Ferien. Immerhin, die dritte hat geöffnet, alles sieht lecker aus und ich kaufe viel zu viel.

Wieder zurück in der Wohnung ist das Kind schon wach. Ich packe die Beute aus, koche Tee und wir frühstücken. Danach duschen, packen, losfahren.

Wir nehmen den schnellsten Weg nach Belgien, weil dort der Treibstoff billiger ist. Das Auto verlangt danach. Am Anfang läuft alles super, später zieht es sich. Auch in Belgien gibt es viele Kreisverkehre.

Wir machen irgendwann die geforderte Tankpause, der Hund darf auch kurz raus und später nochmal eine Kontaktpause, da wir uns melden sollen, wenn wir eine halbe Stunde vor Ort sind. Oder so. Es klappt alles und wir kommen gegen 15:30/16:00 Uhr in Bredene an.


Es dauert eine Weile bis uns im Haus alles gezeigt wird. Soviel wollen wir gar nicht wissen! Dann endlich können wir alles in Beschlag nehmen. Ein eigenes Haus, ganz für uns, was für ein Luxus. Das Kind ruht sich erst mal aus, ich packe meine Sachen und suche den Strand. Dort ist viel los, kein Wunder bei dem Wetter. Ich gehe gleich ins Wasser, es ist erstaunlich warm. Es geht sehr seicht rein, schwimmen kann man hier eher nicht. Aber es macht Spaß! Und bringt doch auch ein bisschen Abkühlung. Danach laufe ich wieder nach Hause. Schon schön, ein Meer in Laufweite zu haben.

Das Kind chillt im Liegestuhl im Garten. Ich lege mich daneben. Irgendwann bekommen wir Hunger und laufen in die Stadt/Dorf. Es gibt einen Abendmarkt, da laufen wir drüber. Es ist voll und anstrengend, wir haben den Hund dabei. Immerhin finden wir was zu essen. Danach laufen wir schnurstracks nach Hause. Es sind zu viele Menschen. Wir ruhen uns nochmal aus und gehen dann gemeinsam an den Strand. Ich zeige den anderen den Weg durch den Tunnel. Der Hund kann sich austoben.


Wir fotografieren den Sonnenuntergang. Es ist immer noch warm, auch das Wasser. Schließlich laufen wir wieder nach Hause, sitzen noch eine Weile auf den Liegestühlen im Garten, immerhin jetzt mit langer Hose! und gehen gehen Mitternacht ins Bett.

Urlaub Belgien 2026, Hinreise

Wir haben zu lange überlegt mit dem Urlaub. Es war lange unklar, wer wann wie hat und wo hinwill. Also haben wir erst kurz vorher gebucht und konnten nicht unbedingt dahin, wo wir gerne hin wären. Also ich. Ich wäre gerne nach Nordfrankreich, Normandie, Picardie, sowas. Aber im August ist da nix mehr zu machen. Bzw. es gab was cooles, aber als ich buchen wollte, war es schon weg.

Dann wieder Belgien, diesmal weiter nördlich. Auch hier nicht so einfach noch was zu einem annehmbaren Preis zu finden. Es bleibt spannend.

Am Donnerstag stehe ich auf wie immer, laufe die Morgenrunde mit dem Hund und trinke danach Tee mit dem Mann. Er fährt zur Arbeit und ich gieße die Pflanzen vor dem Haus, hinter dem Haus und in der Wohnung. Da bin ich eine ganze Weile beschäftigt. Dann räume ich noch die Wäsche von der Leine, falte sie und fange an, meine Sachen zu packen.

Um kurz nach 9 Uhr wecke ich das Kind. Ich hole das Auto und fange an, Sachen ins Auto zu packen. Es ist sehr heiß und ich bin sehr verschwitzt. Also dusche ich noch, bevor wir fahren. Ich freue mich, das Kind steht relativ pünktlich ohne Murren auf und bringt sogar das Altpapier ohne Aufforderung zur Tonne. Was ist passiert?

Um ca halb 11 fahren wir dann doch mal los. Das Auto ist rappelvoll. 2 Menschen und 1 Hund haben viel Gepäck. Wir fahren keine Autobahn, der Weg durch die Vogesen zieht sich. Das Kind döst, der Hund hechelt, ich lausche der Stimme des Navi. Irgendwann drückt die Blase, ausserdem ist Mittagszeit. Da wir gerade auf der Autobahn fahren, halten wir an einer Raststätte. Die Toiletten sind sehr sauber bis eine Gruppe Frauen auf die Toilette geht. Danach sind sie sehr unter Wasser. Das Personal flucht. Ich kaufe uns 2 Baguettes, der Hund bekommt die Schüssel mit Wasser gefüllt. Dazu teilen wir uns eine solidarische Gurke.

Danach zieht sich die Fahrt, aber es ist auch schön. So viel Land zum Schauen: Wald, Hügel, abgeerntete Felder. Und alles staubtrocken, das Thermometer zeigt zwischendurch 38° Celsius an. Wir finden recht gut den Weg zur Wohnung und auch noch einen Parkplatz in der Straße. Mit dem Aufschließen klappt auch alles, nur mit dem Abschließen nicht. Wir finden die Lösung nicht und kommunizieren mit der Vermieterin. Sie kommt schließlich vorbei und zeigt uns den Trick. Ach ja, die Klinke kurz hochdrücken, das wusste ich auch schon mal. Andere Länder, andere Sitten…..


Nach der Aufregung suchen wir den nächsten Park. Dem Hund ist es zu heiß, er hechelt. Uns ist es auch zu heiß, wir trinken. Dem Kind schmeckt das Wasser in Reims nicht. Es ist zu stark gechlort. Was sind wir doch verwöhnt von zu Hause.

Danach lassen wir den Hund im Apartment und laufen Richtung Innenstadt. Ich möchte die Kathedrale anschauen. Das Kind lotst uns. So ein Händy macht schon vieles einfacher.

Wir sind von der Kathedrale beeindruckt.

Mit gefallen die Chagall-Fenster besonders. Habe ich doch die letzten nicht sehen können. Im hinteren Teil der Kirche findet ein Gottesdienst statt. Es hört sich schön an, vertraut und doch fremd. Wir zünden die obligatorische Kerze an und denken an unsere Toten. Ich erzähle dem Kind vom neuesten Todesfall. Der beschäftigt mich immer noch.

Anschliessend navigiert das Kind uns Richtung Fussgängerzone, hier steppt der Bär. Es steuert zielstrebig den Tacoladen an, den es in der Wohnung schon ausgesucht hatte. Mir ist es relativ egal was wir essen. Wir setzen uns draußen hin und genießen das Essen. Nun ja, es ist eher fast food und nicht so mein Ding. Aber ok. Ich schaffe eh nicht alles, das Kind isst meine Reste. Wie sich die Dinge wandeln…..

Auf dem Rückweg gehen wir noch in einen Supermarkt und kaufen Getränke. Cidre für mich, Bier und Wasser für das Kind.

In der Wohnung freut sich der Hund. Er bekommt nun auch sein Futter. Ich dusche, das Kind läuft mit dem Hund die Abendrunde. Wir trinken unsere Getränke und hängen vor unseren Endgeräten. Es ist immer noch sehr heiß. Der Ventilator läuft, die Fenster zum Innenhof sind geöffnet, aber so richtig Durchzug ist das nicht. Ich bin gespannt, wie die Nacht wird.

Shopping with ….

….teenagers.
Näh, stimmt ja gar nicht. Der Teenager ist ja schon erwachsen, es gibt gar keine minderjährigen Kinder mehr hier im Haus.

Wir waren einkaufen. Es wurde sehr teuer, aber auch viel und andere Sachen, weil es ein anderer Laden war, in den wir sonst nicht kommen. Normalerweise kaufe ich auch nicht so einen Scheiß!


Hier haben wir nur geschaut, aber nicht zugeschlagen. 4,5 Liter Vodka brauchen wir dann doch nicht.

« Ältere Beiträge

© 2026 dblog

Theme von Anders Norén — Hoch ↑