
Geburtstagstisch einer 90-Jährigen

Das Senioren Überraschungs-Ei war natürlich das schönste Geschenk!
alive and kicking

Geburtstagstisch einer 90-Jährigen

Das Senioren Überraschungs-Ei war natürlich das schönste Geschenk!
Heute habe ich zufälligerweise einen Käsekuchen gebacken und dann festgestellt, dass genau heute der Tag des Käsekuchens ist. Lustig, oder?

Käsekuchen mit Brombeeren
Ich hatte noch Brombeeren im Kühlschrank, die weg mussten und da morgen ein Geburtstag ansteht, habe ich mich ans Kuchenbacken gemacht. Der letzte Kuchen mit Brombeeren war ein Käsekuchen ohne Boden, er kam sehr gut an bei der Familie und war in Nullkommanix weggefuttert. Heute wollte ich einen Kuchen mit Boden backen, da das ein bisschen hübscher aussieht für eventuelle Geburtstagsgäste.
Wer sonntags Lust auf Backen bekommt, muss mit den Zutaten auskommen, die vorhanden sind. Das ist nicht immer einfach, heute war jedoch alles da: Quark, Vanillepuddingpulver, Eier und Zucker. Und die Brombeeren, die ja überhaupt der Anlass des Backens waren. Es waren ein bisschen viele Brombeeren und der Kuchen ist „ausgelaufen“, also gar nicht schön anzusehen. Hoffentlich schmeckt er besser als er aussieht.
Ich habe mich an dieses Rezept gehalten: https://dodio.de/dblog/2021/08/mirabellen-kaesekuchen/
Mit Brombeeren war er einem Kind nicht süß genug. Und es stimmt, auch für mich hätte er ein bisschen süßer sein können.

Wir waren recht spontan im Waldgottesdienst.

Wir? Der Hund und ich. Es war sein erster Gottesdienst und ich kann nicht sagen, ob es ihm gefallen hat. Er war leicht irritiert, als wir angefangen haben zu singen. Dann fing es an zu regnen, so richtig zu schütten, das war irgendwie auch schön. Es war ja nicht kalt.

Am Anfang gaben die Bäume noch ein bisschen Schutz, doch nach einer Weile nicht mehr. Die Musikanten waren erstaunlich gelassen mit ihren Instrumenten, ich hätte die schon viel früher in Sicherheit gebracht. Andererseits werden Blasinstrumente ja durchaus auch von innen naß 😉
Es hat Spaß gemacht und war ein sehr besonderer Gottesdienst. Schön war auch, dass die Freundin ebenso spontan dort war und wir hinterher noch ein bisschen quatschen konnten.

Der Hund war der Star und wurde im Anschluss ausgiebig gestreichelt.

Das Kind hat sich rar gemacht in der Schule, auch in der letzten Woche. Nun sind endlich auch in Baden-Württemberg Ferien. Unendlich lange 6 1/2 Wochen. Noch ohne große Pläne. Dafür ein paar kleine.
Das Kind düst erst mal ab und schläft bei Freunden. Wir anderen arbeiten. Relativ viel. Mir macht meine Arbeit Spaß, aber ich merke auch, wieviel Zeit sie einnimmt. Auch gedanklich.
Die Welt um uns brennt, die Kolleginnen, die immer (!) in den Süden fahren, sorgen sich. Ich habe kein Mitleid. Bei uns ist es kühler geworden und ich geniesse die Nächte, die keine Tropennächte mehr sind. Allerdings wird es oft sehr schwül und feucht, also doch so ein bisschen tropisch. Gerade tagsüber, wenn es regnet und warm ist. Ich habe kein Kopfweh und wundere mich, weil alle im Umfeld über Kopfweh klagen. Aber klar, am Abend streikt auch mein Kopf.
Die Gedanken sind dunkel, so dunkel, dass ich manchmal tapsig werde. Einfach stehenbleiben. Der Hund hilft. Auch er bleibt manchmal stehen, doch er nimmt mich immer mit, weg vom Abgrund.

Tagung im Ort, der früher mein Arbeitsort war. Seltsam, aber auch schön. Vertraut. Der Ort hat gelitten, noch mehr Läden als damals schon haben bereits oder werden demnächst zu machen. Vermutlich für immer.
Schnell noch bei den Exen vorbei schauen, das war so lustig. Danke Kollege für die tolle Idee des Veräppelns. Ich fange wieder an, hahaha…. auch dort viel Unschönes gehört. Wie überall, es greift um sich und vermiest die Arbeit. Schade. Dennoch hatten wir Spaß und eine fröhliche Stimmung. Seltsam.
In der Regenpause schnell zum Tagungsort gelaufen, schnaufend dort angekommen und gleich losgelegt. Ich kam mir nicht mehr fehl am Platz vor, aber doch auch nicht so ganz passend. Viel zu viel Kaffee getrunken und viel zu viel gegessen, aber das muss wohl so.
Auf dem Heimweg mitgenommen werden. Das war mir mehr als recht nach dem Zugdesaster am Morgen. Zug fuhr nicht. Ohne Ansage. Man konnte auf andere Züge ausweichen, aber es war umständlich und natürlich sehr voll. Im Auto dann standen wir im Stau in der kleinen Stadt. Vielleicht wäre Zug doch besser gewesen. Immerhin nette Gespräche gehabt. Vom Bahnhof dann im vollen Regen mit dem Rad nach Hause gefahren. Klitschnass nach Hause kommen. Auch mal wieder schön.

Alle Jahre wieder kommt Roger Siffer in den Park um zu singen. Vermutlich gab es da auch eine Coronapause, doch es ist ja immer im Freien, vermutlich waren einfach so viele Leute da, weil sie immer da sind. Nur ich nicht. Ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal dort war. Die Kinder waren noch klein. Inzwischen sind sie groß und gehen nicht mehr mit. Ein Kind der Freundin war immerhin noch dabei. „Nochmal anschauen, bevor er stirbt,“ war der Kommentar. Wir saßen also gemütlich auf der Decke, der Park wurde voller und voller, es wurde ein bisschen dunkler, aber nicht so richtig. Ein lauer Sommerabend. Mit Musik. Es ist nicht unbedingt meine Musik, aber es war dennoch toll. Ich bin mitgewippt und habe mitgesungen. Elsäßisch ist ja schon eine tolle Sprache. Und manche Lieder, die ich nur auf englisch kenne, werden auf einmal auf französisch encore le soleil (!) gesungen. Herrlich, dieser Sprachenmischmasch. Ich liebe sowas ja.
Das letzte Lied ist immer, schon immer, die Gedanken sind frei. Auch hier kommen verschiedene Sprachen zum Einsatz. Je nach Sprache, singen die Leute mehr oder weniger mit. Es ist toll. Besonders für mich, weil ich mit dem Lied so viel verbinde. Gänsehaut und Tränen, ich bin ein bisschen traurig, aber dennoch guter Laune. Beschwingt mit vielen Liedern im Kopf laufe ich nach Hause.
Der Hund war auch dabei, ich glaube, es war sein erstes Konzert. Und er hat es ganz toll gemacht. Gerne hätte ich mit ihm zweistimmig gesungen auf dem Heimweg, da üben wir noch dran.

Hier geht es grad ein bisschen rund, weil es so viele events gibt. Und ich überall dabei sein möchte. Nein, bei manchen bin ich dann doch ganz froh, dass ich früher gehen muss 😉
Bei diesem nicht. Eine lustige Lesung, bei der der Lesende richtig viel Spaß hatte. Das war toll. Die Umgebung und das drumrum waren ebenfalls richtig schön. Selbst das Wetter hat mitgemacht.
So was hätte ich gerne öfter.
Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro. Danke, dass ich mitmachen darf.
Der 12. im Juli 2023 ist ein Mittwoch. Es ist Sommer und es ist heiß, sehr heiß.

1. Das Kalenderblatt aktualisieren

2. Heute muss ich viel mitnehmen.

3. Doch Zeit für eine Tasse Tee muss sein.

4. Die Teilnehmenden werden verwöhnt.

5. Ich hätte noch mehr kaufen können….

6. Ich weiß nicht, woher ich so viele Stäbchen habe, doch jetzt sind es ein paar weniger. 😉

7. Immer wieder werde ich an den 12. erinnert.

8. Reste der Abiturienten.

9. Nach dem Sport (ohne Foto) hole ich noch unsere Gemüsekiste. Es gibt eine Riesenauswahl an Tomaten.

10. Das Sommergemüse ist bei uns zuhause beliebt.

11. Die Messer brauche ich heute nicht.

12. Unsere Kiste.
Immer am 5. eines Monats will Frau Brüllen wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag, kurz WMDEDGT? Einzelheiten nachzulesen bei ihr.
Der 5. im Juli 2023 ist ein Mittwoch.
Ich mache erst nach Mitternacht das Licht aus, weil ich das Buch unbedingt noch fertig lesen wollte. Nicht die beste Idee vor einem langen Tag, ich weiß. Aber ich stelle den Wecker ein bisschen später, da beim Schulkind die erste Stunde ausfällt.
Die Nacht ist etwas kühler und es ist Regen angesagt. Mir ist es trotzdem zu warm.
Um 6:50 Uhr klingelt der Wecker und holt mich doch tatsächlich aus dem Schlaf. Ich war mehrmals wach in der Nacht. Ich stehe auf, mache ein paar Liegestützen und schnappe mir den Hund. Wir laufen unsere übliche kleine Morgenrunde. Der Himmel ist sehr, sehr regengrau. Kaum bin ich zu Hause, fängt es voll an zu regnen. Also renne ich in der Wohnung rum und schließe die Fenster.
Um 7:15 Uhr wecke ich das Kind. Es schaut raus und meint: wie soll ich denn da in die Schule kommen? Das ist das Kind, das Regen so geliebt hat, dass wir oft extra raus sind in den Regen. Und getanzt haben. Tja nun, das war mal.
Der Mann hat Tee gemacht, wir trinken Tee und frühstücken, das Kind verlässt uns ausgestattet mit Schirm Richtung Schule. Es regnet jedoch kaum noch. Da sein Fahrrad platt ist, muss er ja eh laufen, da passt das. Der Mann weckt das andere Kind und geht zur Arbeit. Ich richte mich, schaue nochmal nach dem Hund, der natürlich auch sein Futter bekommen hat und wecke nochmal das Kind. Dann fahre ich auch zur Arbeit. Es regnet nicht mehr, hat aber deutlich abgekühlt.
Kurz vor 9 Uhr komme ich bei der Arbeit an, eine Stunde später als üblich. Doch das passt, wird ja ein langer Tag. Ich arbeite, was man halt so macht.
Um kurz nach 12 Uhr fahre ich wieder nach Hause, der Mann hat Mittagessen zubereitet. Wir essen leckeren Salat mit angebratenen Champignons. Nach dem Essen laufe ich eine Runde mit dem Hund, danach hänge ich noch schnell die Wäsche auf, die während der Mittagszeit eine Runde in der Maschine drehen durfte. Währenddessen kommt das Schulkind nach Hause, wir besprechen uns kurz, dann gehe ich wieder arbeiten. Es ist nun schon fast 3 Uhr.
Bei der Arbeit am Nachmittag bereite ich Sachen für den Abend vor. Ich hole Visitenkarten, Flyer, Aufsteller und was man noch so alles braucht für einen Stand. Da es im Freien sein wird, nehme ich kein Roll-up mit. Das wäre bestimmt weg geweht bei dem Wind. Wir sind jedoch froh um das Wetter, es ist zwar windig, aber trocken. Im Gegensatz zu Norddeutschland und die Niederlande, da fegt gerade ein ziemlich heftiger Sturm drüber.
Um 17 Uhr stehe ich am Stand bereit. Das Fest beginnt und die Leute trudeln ein. Hinter mir steht eine kleine Band, die klingt echt gut und ich geniesse die Musik. Die ersten Interessenten kommen an den Stand und ich gebe Auskunft, das ist ein bisschen anstrengend bei der Musik, aber es geht. Später wird es schlimmer, weil es dann eine Talkrunde gibt. Ich stehe voll in der Sonne mit dem Stand, doch ich hoffe darauf, dass sie bald hinter dem Baum verschwindet. Ansonsten ist der Platz nämlich super.
Nach den Reden gibt es Essen, und was für Essen, es gibt eine riesige Auswahl. Ich bin schon fast von den Vorspeisenhäppchen satt, aber natürlich hole ich mir auch was. Es ist relativ ruhig am Stand und da ich den Stand alleine betreue, auch ein bisschen öde für mich. Immerhin rede ich dann mehr mit anderen. Es gibt auch noch Eis und Crepes, da schlage ich nochmal zu und schwätze ein bisschen mit den Kollegen. Es spielt wieder eine Band, allerdings eine andere. Auch nicht schlecht.
Um 21:30 fange ich an abzubauen. Da mein Büro im „Sicherheitstrakt“ liegt, komme ich nicht mehr dorthin und muss meine Sachen zwischenparken. Das ist kein Problem, allerdings habe ich meinen Schlüssel im Büro vergessen, also kann ich jetzt nicht mit dem Fahrrad heim fahren, sondern muss laufen. Kein Problem, ich nehme mir noch ein Eis für den Weg und geniesse die laue Nacht. Das Laufen tut gut nach all dem Essen.
Es ist schon fast 22:20 Uhr, als ich zu Hause ankomme. Immerhin sind noch alle wach. Ich habe ja keinen Schlüssel. Das arbeitende Kind kommt auch gerade nach Hause. Wir reden noch ein bisschen miteinander und dann verschwinde ich im Bad. Im Bett fange ich noch ein neues Buch an und dann ist es auch schon wieder fast Mitternacht, als ich das Licht lösche.
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