alive and kicking

Kategorie: backen (Seite 1 von 6)

Plätzchenteller 2025

Ich backe gerne und finde das auch entspannend, allerdings war es dieses Jahr schwierig, ein Zeitfenster zu finden. Ausserdem essen die Mitbewohner nicht mehr so gerne Plätzchen, das nimmt ein bisschen den Elan.
Nichtsdestotrotz habe ich Neues ausprobiert, nicht alle haben überzeugt.

Ich gehe sie mal im Uhrzeigersinn durch:
12 Uhr: Das Spritzgebäck habe ich geschenkt bekommen und die weißen Pfeffernüsse sind gekauft.
14 Uhr: Ausstecherle, einfach nur mit Eigelb bestrichen
16 Uhr: Ampelmännchen: Matcha-Vanille Kekse
18 Uhr: Tannenbäume: Matcha-Vanille Kekse mit Sesam bestreut
19 Uhr: Sesamkekse: sehr trocken
20 Uhr: Spekulatius mit Stempelmotiv. Durch den Stempel sind sie relativ groß. In der Mache fand ich sie schwierig, weil sie so geklebt haben. Mir schmecken sie gut, dem Mann nicht. Sie sind sehr knusprig und schmecken kaum nach Spekulatiusgewürz. Da hatten wir nicht mehr so viel.
22 Uhr: Mandel-Marzipan Kekse: sehr lecker und einfach zu machen, allerdings auch etwas klebrig.
23 Uhr: Nussstängele: gleicher Teig wie die Ausstecherle, aber mit gehackten Haselnüssen. Sehr lecker und einfach zu machen.
In der Mitte: Ingwerplätzchen mit kandiertem Ingwer, frischem Ingwer und Ingwerpulver. Für so viel Ingwer schmecken sie relativ wenig nach Ingwer. Ich finde sie lecker.

Waren dann doch einige.

中秋节

Heute ist Mondfest. Leider regnet es und man kann den Vollmond nicht sehen.

Immerhin haben wir Mondkuchen. Selber gebacken schmecken sie viel, viel besser. Auch das wäre wieder eine Idee für die nächste Klasse. Ist gar nicht so schwer, nur benötigt man Ausstechapparate.

Es macht auf jeden Fall Spaß, die Mondkuchen herzustellen, in der Gruppe noch mehr.

Nachtrag: ein Kind hat nichts von den Mondkuchen abbekommen und war entsprechend enttäuscht. Also muss ich das nochmal nachbauen. Weihnachten ist ein guter Zeitpunkt dafür, denke ich.

Marmorkuchen mit Zucchini

Ich hatte ein Zucchinimarmorkuchen Rezept in den weiten des Internets gefunden, als ich backen wollte, war es dann aber weg. Also habe ich mir selbst was ausgedacht.

Zutaten:
250 g Zucchini
3 Eier
150 g Zucker
200 g geriebene Nüsse/Mandeln/Kokosflocken
150 g Öl
250 g Mehl
3 TL Backpulver

Zubereitung:
Eine Gugelhupfform fetten und mehlen.
Die Zucchini fein reiben oder durch die Küchenmaschine jagen (Thermomix Stufe 5 für 3 Sek.)
Eier, Öl und Zucker aufschlagen (T: mit Rühraufsatz 2 Min. bei 3,5)
Mehl und Backpulver dazu geben.
Die Hälfte des Teiges in die Form geben.
In die andere Hälfte noch 2 gehäufte Esslöffel Kakao und 1 Esslöffel Rum geben, dann nochmal kurz verrühren.
Auf den Teig in der Form geben und mit einer Gabel etwas verquirlen (marmorieren).
Bei 170° Grad Celsius ca 1 Stunde backen (Stäbchenprobe). Nach der Backzeit in der Form auskühlen lassen und mit Puderzucker oder Glasur verzieren (optional).

Den letzten Schritt mache ich meistens nicht, wenn es ein Kuchen für uns ist. Der Kuchen ist nicht sehr süß. Die Schokoladenseite schmeckt mir etwas besser. Das nächste Mal vielleicht auch noch die helle Seite etwas verfeinern.

Hier gab es eine Mandel-Kokos-Mischung, da ich nicht genug Mandeln hatte. Die Kokosflocken (ca. 50 g) schmecken sehr dezent raus bis gar nicht. 😉

Bärlauchquiche

Die Bärlauchsaison hat begonnen. Heute gab es Bärlauchquiche, die den Anwesenden geschmeckt hat. Dazu gab es Suppe und 3 Personen haben alles aufgegessen.

Rezept:
Mürbeteig für die Quiche herstellen. Hier gab es Fertigteig, weil der noch im Kühlschrank war.
Geht aber auch schnell selber:
250 g Mehl
30 g Wasser (eher mit weniger anfangen, notfalls mehr nehmen)
1 Ei
120 g Butter
-> einen Teig herstellen und im Kühlschrank ruhen lassen

Füllung:
100 g Bärlauch
100 g Käse (Gouda, Emmentaler etc.)
200 g Sahne
4 Eier
Pfeffer
evtl. 1-2 EL Speisestärke

Bärlauch klein schneiden, Käse in Würfel schneiden (oder gleich als Reibekäse kaufen). Dann Sahne, Eier und Gewürze dazu geben, evtl. noch etwas Speisestärke einrühren. Füllung auf den Teig geben und ca 60 Minuten bei 170 Grad Celsius backen. Schmeckt heiß und kalt.

Plätzchenteller 2024

Die Vorweihnachtszeit war beruflich stressig und herausfordernd. Privat auch und gesundheitlich ebenfalls. Auch wenn ich gerne backe und Backen entspannend finde, wurde es dieses Jahr nur eine kleine Auswahl. Seit Plätzchen hier nicht mehr so gerne gegessen werden, backe ich auch weniger. Und die Kinder haben dieses Jahr gar nicht gebacken.

Immerhin gab es ein paar neue Sorten:

Foto bei Kunstlicht. Vielleicht kommt noch ein besseres.

Eierlikörplätzchen (auf 1 Uhr): schmecken nicht wirklich nach Eierlikör. Ich finde sie zimtig lecker.

Terassenplätzchen (die Herzen darunter): sind einfache Ausstecherle mit Marmelade zusammengesetzt. Hier war es Zwetschgenmarmelade und ich finde sie erstaunlich lecker. Allerdings auch mächtig, weil sie so groß sind. Ist ziemlich viel Arbeit mit Ausstechen und Zusammensetzen.

Matchakekse (die grünen): Sind von der Farbe her mal was anderes. Schmecken auch nicht schlecht, die kann ich gerne nochmal machen. Vielleicht als Weihnachtsbäume ausgestochen? Oder für eine Aktion bei den Grünen. Ist ein Thermomix-Rezept.

Zitronenplätzchen (auf 11 Uhr): schmecken frisch noch nicht so sehr nach Zitrone, nach ein paar Tagen dann schon, könnte aber noch mehr sein. Ich finde sie nicht schlecht, der Rest der Familie nicht so.

Für den Plätzchenteller gab es noch ein paar gekaufte Plätzchen dazu: Lebkuchen, Anisplätzchen, Shortbread und weiteres. Einen Christstollen hatte ich auch gebacken, der war jedoch schon vor Weihnachten aufgegessen.

Apfelkuchen mal wieder

Es gibt immer noch viele Äpfel. Die Bäume tragen Früchte und blühen gleichzeitig. Was ist denn da los?

Aus den Äpfeln habe ich einen einfachen Apfelkuchen gemacht. Teig zusammen rühren, Äpfel drauf und ab ins den Ofen.

Wir haben dazu Vanillepudding gegessen. Mit Sahne bestimmt auch lecker. Pur natürlich auch, aber vielleicht ein bisschen trocken.

Zuchinikuchen

Ein Gerät der Küche wurde durch ein neues ersetzt. Daher gleich mal was gebacken: es wurde Zuchinikuchen und sogar das nicht Zucchini-essende Kind hat den Kuchen gegessen. 😉

Dazu gab es leckerste Aprikosencreme, die das andere Kind fabriziert hat. Einfach so mal schnell am Abend. Faszinierend, was der alles kann!

Das Kuchenrezept ist ähnlich dem vorhandenen hier im Blog.

Sauerkrautstrudel

Wir hatten fertigen Strudelteig und Sauerkraut, das weg musste – also gab es Sauerkrautstrudel. War lecker, aber den Aufwand nicht wert.

Rezept:
1 Zwiebel und Sojageschnetzeltes anbraten, Sauerkraut dazu (ein Glas selbstgemachtes), Gewürze, evtl. noch weitere Gemüse wie Karotten oder Paprika. Leicht dünsten, Schmand oder saure Sahne dazu (ca.200g), dann auf den fertigen Teig geben, wer mag macht noch Käse dazu, zusammenklappen, Käse drauf und für 20 Minuten in den Ofen.

Rote Bete Schokoladenkuchen

Der Kuchen ist nicht so klitschig wie der Auberginenschokoladenkuchen, aber auch sehr lecker. Das Gemüse im Kuchen macht ihn sehr saftig. Und – man sieht das Gemüse nicht. Anders als beim Karotten- oder Zucchinikuchen. So können alle mitessen, weil sie nicht wissen, was drinnen ist. 😉

Ich esse gerne rote Bete, aber der Rest der Familie nicht so. Daher bin ich auf ein Rezept für Kuchen gestoßen, das mögen hier alle. Die rote Bete macht den Kuchen schön saftig und man sieht sie nach dem Backen kaum. Vorher allerdings schon, es ist also besser, den Kuchen ohne Kinder zuzubereiten 😉

Hier das Rezept:

200-300 g rohe rote Bete, geraspelt oder gehobelt (gerne in der Küchenmaschine)
50-200 g gehackte, geriebene oder geraspelte Schokolade (hier eignen sich Reste von Nikolaus und Osterhase)
120 g Rohrohrzucker (oder auch normaler)
100 g Vollkornmehl (egal ob Dinkel oder Weizen, helles Mehl geht natürlich auch)
50 g gemahlene, gehobelte, geriebene, gestiftelte Mandeln oder Nüsse
1/2 TL Natron
1,5 TL Backpulver
2 Eier
100 g neutrales Öl

Zucker, Mehl, Mandeln, Öl, Natron, Backpulver und Schokolade verrühren. Eier dazu geben und kurz weiterrühren, danach die rote Bete dazu geben und vermischen. Nicht zu lange rühren.

In eine Spring- oder Quicheform füllen und ca. 60 Minuten bei 170° C backen.
Nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben (optional).

Bei den Zutaten ist man sehr flexibel, ich verarbeite hier gerne Reste aus der Weihnachtsbäckerei (Nüsse, Mandeln, Schokolade).
Wir essen den Kuchen gerne mit einem Klecks Joghurt und etwas Obst. Sahne passt auch gut und man kann auch noch einen Frischkäseguss aus Frischkäse und Puderzucker machen. Oder einfach pur.

Anregung für dieses Rezept gab es bei Thermomix.

Lemon Meringue Pie

Wir haben immer noch Zitronen. Viele. Sie halten sich erstaunlich gut, doch ich denke, je wärmer es wird, desto eher müssen sie weg. Den Pie wollte ich schon länger machen. Er war sehr, sehr süß, obwohl ich weniger Zucker genommen habe. Aber durch die Zitronen auch sehr fruchtig.
Ich werde ich nochmal machen, dann aber mit weniger Zucker. Den Boden werde ich vorbacken (ohne Rand), damit er etwas knuspriger wird. Der war sehr matschig, das fand ein Kind jedoch gut.
Im Sommer schmeckt er bestimmt sehr erfrischend lecker.

ich habe mich an das Thermomix Rezept gehalten (bis auf die Zuckerangaben).

« Ältere Beiträge

© 2026 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑