alive and kicking

Kategorie: Winter (Seite 1 von 8)

Bigos


Ein Essen, das ich nicht kannte. Ich habe es bei der Freundin kennengelernt, als ich sie besucht hatte. Es war Sommer und das Gericht ein bisschen zu winterlich, fand ich. Bei ihr gab es viel Fleischeinlage und Gerstengraupen (?) dazu, um den Hunger der Teenagerkinder zu stillen. Sie meinte, dass deutsche Sauerkrautgerichte immer Leichenfarben seien. Jetzt muss ich immer an Leichenfarben denken, wenn es Sauerkraut gibt.

Da in der Gemüsekiste nur ein kleines Tütchen Sauerkraut war, reicht es nicht als eigenständiges Gericht. Neulich hatten wir schon Sauerkraut mit weißen Bohnen. Das schmeckt soooo lecker. Aber ich wollte was anderes. Da fiel mir dieses Gericht ein. Ich habe es allerdings abgewandelt. Es hat uns allen supergut geschmeckt.

Hier das Rezept, Menge je nach Esser:

Speck, Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Gewürfelte Kartoffeln dazugeben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen. Chinakohl (oder anderer Kohl) dazu geben. Mit Tomatenmark, geräuchertem Paprikapulver, Pfeffer und sonstigen Gewürzen kräftig abschmecken. Wenn die Kartoffeln weich sind, eine halbe Tüte Sauerkraut dazu geben. In Scheiben geschnittene Sucuk dazu, das passt jetzt geographisch gar nicht, hat aber richtig gut geschmeckt. Würde ich wieder so machen. Kurz vor dem Servieren das restliche Sauerkraut dazu geben, so dass es noch frisch und knackig bleibt.
Gerne mit einem Klecks Sauerrahm servieren, das haben wir vergessen.

Da es hier alles in einem Topf gab, kamen die Kartoffeln gleich mit dazu. Falls eine andere Beilage gewünscht ist, einfach weglassen. Das kann man bestimmt auch gut veganisieren, indem das Fleisch einfach weggelassen wird.

01.01.2026


Neujahrsmorgen bei Sonnenaufgang.

An Silvester bin ich relativ spontan weg gefahren. Eigentlich wollte ich irgendwohin, wo es ruhig ist, aber da war alles ausgebucht. Also das Haus am Waldrand gebucht. Das war dann leider nicht gar so ruhig, wie gewünscht. Aber besser als zu Hause.


Hund im Haus.

Wir waren allein im ganzen Haus, das war erst etwas seltsam, dann aber auch schön. Die Treppen waren gewöhnungsbedürftig. Hat halt schon auch Vorteile, in einer Wohnung zu wohnen.


Am Neujahrsmorgen war es wenigstens ruhig, so dass der Hund draußen entspannt war. Das hat Spaß gemacht.


Es war auch interessant dort.

Um die Mittagszeit fahren wir wieder nach Hause. Dort liegen Böller vor dem Eingang, es ist alles sehr dreckig und sieht nach lauter Party aus. Zum Glück waren wir nicht da.
Wir essen Raclette, ein Kind hat allerdings nicht so viel Zeit, das ist ein bisschen stressig. Nun ja, so überfressen wir uns wenigstens nicht.

Später dann geht es dem Mann nicht gut und er wird sich für den Rest der Woche krank melden. Die Spülmaschine ebenso, sie streikt mit all dem Raclette Geschirr drin.

„Luxusproblem“, meint der Freund des Kindes, der in einer WG wohnt. Ja, aber nervend. So nach und nach spülen wir alles von Hand. Ist das mühsam!

Da Feiertag und Wochenende, rufe ich erst gar keinen Kundendienst an. Die Freundin empfiehlt mir jemand auf dem Dorf. Da werde ich es in der neuen Woche mal probieren. Der Freud meint, 6 Jahre sei ein gutes Alter für eine Spülmaschine, die täglich läuft.
Mithilfe von ChatGPT und Youtube versuchen ein Kind und ich die Ursache zu finden, aber wir kommen nicht weiter. Das was wir probieren, klappt alles. Wir müssen noch weiter ausbauen. Das schaffe ich dann erst mal nicht mehr. Was für ein super Start in das neue Jahr. Aber wie meinte der Freund: „Es kann nur besser werden!“

Also hoffen wir mal da drauf.

4. Advent 2025

Sonntags ist Hunderunde angesagt. Es ist neulich und trübe. Doch die Hunde müssen gelüftet werden. Und wir machen das Beste draus.

Nein, das ist keine Küste, sondern Baufortschritt (Fortschritt?) für das neue Stadion.


Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, muss der Hund heimlaufen. Das findet er nicht so toll, aber ich lasse ihm ausgiebig Zeit zum Schnüffeln zwischendurch. Daher war ich auch ziemlich durchgefroren zu Hause angekommen und habe mich sehr über den heißen Tee gefreut, den der Mann schon zubereitet hatte.

Später war ich zum Essen eingeladen, ohne Foto, mit Familie. Sehr anstrengend, aber lecker. Danach war ich so platt, dass ich – kaum zu Hause – auf dem Sofa eingeschlafen bin.

Nebelkampf

Die Sonne kämpft gegen den Nebel an, sie schafft es jedoch nicht. Der Nebel siegt, zumindest hier unten im Tal. Auf den Höhen soll es sonnig sein.


Immerhin bekommen wir dadurch turner-mäßige Bilder. Da habe ich immer den freudigen Aufschrei meiner Kunstlehrerin in den Ohren.

3. Advent 2025


Wir feiern uns und die Hunde. Heute mal wieder in alter Besetzung. Unser Hund hat sehr viel Spaß mit seiner Freundin.


Nach Kaffee und Kuchen im Café geht es auf den Friedhof. Ich habe mal an die Kerze gedacht.


Dazu gibt es ein Herz.


Die Stimmung ist neblig trüb.


Auf dem Heimweg noch mehr. War trotzdem oder gerade deswegen ein netter Tag.

Schnee am Abend


Die letzte späte Hunderunde ist meistens meine. Heute gab es sogar Schnee dazu. Den Hund hat es gefreut! Er ist wie verrückt in Kreisen gerannt, hat sich gewälzt und Schnee gefressen. Auch wenn es schon sehr spät war, hat es Spaß gemacht und wir sind länger draußen geblieben als geplant. Wozu ein Hund so alles gut ist!

Silvester 2024


Früh am Morgen laufe ich mit dem Hund die erste Runde. Wir sind ganz alleine am Deich, aber es ist auch noch sehr dunkel. Immerhin ist der Hund hier nicht verschreckt und läuft relativ entspannt. In der Stadt ist er sehr verstört wegen der Böller.
Später treffe ich mich in der Stadt mit der Noch-Kollegin, ab morgen dann nicht mehr 😉 Wir gehen Kaffee trinken und berichten über Weihnachten und was noch so ansteht. Sie wird mir fehlen.

Mittag essen wir zusammen. Das arbeitende Kind muss heute schon um 13 Uhr anfangen, also essen wir dementsprechend früh. Ich ruhe mich danach etwas aus.

Dann, es ist schon ca. 15 Uhr, schnappe ich mir den Hund und gehe mit ihm in den Wald. Der Parkplatz ist sehr voll, diese Idee hatten wohl mehrere. Doch im Wald verläuft sich die Masse. Wir stapfen sogar ein bisschen im Schnee, der zum Teil jedoch sehr vereist ist.

Am Lothardenkmal sind einige Leute.

Der Sonnenuntergang ist aber auch zu schön.

Ich kann mich gar nicht satt sehen. Doch natürlich muss ich ja auch wieder runter laufen. Zum Glück hat der Hund sein Leuchthalsband und ich die Stirnlampe. Der Weg ist abenteuerlich, bis ich zur bewirteten Schutzhütte komme. Da weiß ich, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin. Ich laufe mit einer Familie, die Fackeln trägt, ein Stück. Doch sie sind mir mit ihren Kindern zu langsam.

Wieder zu Hause, ßacke ich an der Neujahrsbrezel weiter, ich habe ja noch den ganze Abend Zeit.

Sie sieht nicht so brezelig aus, schmeckt aber echt gut!

Um 12 stoßen wir an, dann darf der Mann endlich ins Bett. Das arbeitende Kind ist inzwischen auch nach Hause gekommen und stößt noch mit uns an. Gemeinsam versuchen wir immer wieder, den Hund zu beruhigen, das klappt leider nur so mäßig. Er ist ein einziges zitterndes Wrack. Und der Wald hat ihn auch nicht müde gemacht.

Das arbeitende Kind macht sich noch auf den Weg zu Freunden, ich lege mich ins Bett und versuche zu schlafen. Draußen wird immer noch eifrig geböllert. Es ist inzwischen schon nach 1 Uhr…..

1. Advent 2024


Adventskalender bei der Arbeit.

Wir haben einen Adventskranz, da ich beim Adventskranzbinden war. Der Kranz ist riesig, dabei war es doch die kleinste Form…..

Hier noch im Entstehungsprozess.

Ich habe auch noch Plätzchen gebacken gestern, Terrassenplätzchen. Kennt die jemand?
Die gab es bei uns früher von meiner Tante und von der Oma. Mir haben sie nicht so geschmeckt, ich glaube, sie waren mir einfach zu groß. Da ich letztes Jahr doch diese Ausstecher gewonnen hatte, habe ich sie nun genutzt. Mal schauen, wie die Plätzchen hier in der Familie ankommen.

Müssen noch zusammen gesetzt werden.

Christstollen hatte ich auch gebacken, da gab es heute morgen vor der frühen Hunderunde das erste Stück. Ich finde ihn nicht so gut, mal schauen, ob er besser wird, wenn er noch ein bisschen Zeit zum Durchziehen bekommen hat.
Selbst einen Adventskalender gibt es wieder. Nachdem es letztes Jahr keinen gab, habe ich dieses Jahr das Gefühl nach Trost und Geborgenheit, da gehört das dazu. Der Inhalt steht noch nicht so ganz klar, aber auch da wird sich was finden. Ich fülle ja eh immer nur für ein paar Tage ein. Ob die Kinder den überhaupt noch annehmen, weiß ich nicht. Ein Kind war zumindest nicht abgeneigt, als ich gefragt hatte. Kommt halt auf den Inhalt an 😉


Am Morgen bei der frühen Hunderunde ist noch nicht sicher, wer gewinnt: Sonne oder Nebel?


Es wurde die Sonne!

Blitzeis

Blitzeis war angesagt,Blitzeis haben wir bekommen.

Doch so schlimm wie angekündigt, war es dann doch nicht. Morgens auf der frühen Hunderunde bin ich erst mal auf der Treppe geschlittert. Zum Glück sind das nur ein paar Stufen und die Treppe wird nur von uns benutzt.

Die Wege sind knirschig vom Eis, doch nicht so glatt, eher griffig. Die Autos sind mit einer dicken Eisschicht überzogen.

Das erinnert mich an meine Zeit in Canada. Dort war mein Auto mal mit einer richtig dicken Eisschicht überzogen. Ich konnte das Auto nicht aufschließen, selbst der Fön konnte das Schloß nicht enteisen. So stand das Auto eine Woche eingefroren, bis der Fön endlich das Schloß auftauen konnte. Also wer jetzt hier bei dem bisschen Eis meckert, bekommt meine Geschichte zu hören.

Es ist Winter, Leute!

12 von 12 im Januar 2024

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro.

Der 12. im Januar 2024 ist ein Freitag.
Der letzte Tag einer anstrengenden, aber auch interessanten Woche.


1. Obst für die Gäste


2. Die Spülmaschine anstellen, da sie sehr lange Vorlaufzeit benötigt.


3. Noch sieht die Küche sauber aus….


4. …. und sie wird auch später wieder sauber, zumindest als ich sie verlasse.


5. Mittagessen zu Hause.


6. Salatreste für das noch später eintreffende Kind.


7. Pause zu Hause mit Getreidekaffee.


8. Dazu gibt es den letzten Printen aus Aachen.


9. Nebenbei informiere ich mich über die Wahl in Taiwan.


10. Wieder bei der Arbeit blinkt das Telefon.


11. Nach einem sonnigen Tag haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.


12. Am Abend gibt es noch eine Wärmflasche.

« Ältere Beiträge

© 2026 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑