alive and kicking

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Backen in mehreren Anläufen

Eigentlich wollte ich schon das Wochenende zuvor mit dem Stollenbacken anfangen. Eigentlich. Dann kam das Leben dazwischen und ich habe den Sonntag in der Klinik verbracht.
Also wollte ich unter der Woche ganz entspannt alles ansetzen und backen. Tja, auch das verzögerte sich. Somit hatte der Teig eine Übernachtgare und die Rosinen waren mehrere Tage in Rum eingelegt, was ihnen offensichtlich nicht geschadet hat. Der Teig wurde anfangs gar nicht gut und ich habe nur Krümel gehabt, nach der Übernachtgare war es ein dicker, harter Brocken. Also kam nochmal Milch rein. Ab dann war es ok.

Am Abend dann wurde endlich gebacken und das Ergebnis sieht schon mal gut aus. Jetzt muss das Teil nur noch ruhen, das ist das Schwierigste.

schneller Apfelkuchen

Der Apfelkuchen ist sehr einfach und sehr lecker. Die Anregung dafür gab es beim Kochfrosch. Mit Sahne und/oder Eis ein Genuss. Hat uns auch am nächsten Tag noch geschmeckt. Yamyam.

150 g Butter
150 g Zucker (evtl. noch Vanillezucker)
150 g Mehl
500 g Äpfel
4 Eier
1 Prise Backpulver

Die Äpfel in dünne Spalten schneiden. Eier und Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter dazu geben. Anschliessend das Mehl und das Backpulver zügig unterrühren. Die Apfelscheiben unterheben. Eine Springform einfetten, den Teig einfüllen und etwas glatt streichen. Dann ab damit in den Ofen und bei 200°C ca. 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, etwas abdecken.

Schmeckt leicht warm mit Sahne und/oder Eis sehr lecker. Für ein Kind gab es eben nur Eis und Sahne.

Da wir nur eine 28er Springform haben, wurde der Kuchen recht flach, eher so tarte-mäßig.

Apfelkäsekuchen

Schon wieder gab es Apfelkuchen, er hat gesund geschmeckt, meinte der Besuch. Nicht so ganz gelungen, finde ich. 😉
Der letzte war viel besser, von dem hier notiere ich das Rezept lieber nicht. Nur das Foto, damit ich mir vielleicht merken kann, dass er nix war.

Die Quarkmasse war nicht so lecker, da würde ich evtl. noch etwas Puddingpulver dazu geben. Es waren mir zu viele Äpfel, obwohl ich schon weniger als im Rezept angegeben, genommen habe. Sehr lecker war indess die Mandel-Buttermasse obendrauf.

Auberginenschokoladenkuchen

Wieder so ein Wort. Aber lecker. Ich mag ja inzwischen diese Gemüsekuchen sehr gerne. Da kommt endlich mal ein bisschen Gemüse aus der Kiste weg. Aubergine klingt ja erst mal nicht so kuchig, schmeckt aber oberlecker. Uns allen. Leider kann das Kind nicht beim Backen helfen, da es dann wissen würde, was drin ist und den Kuchen nicht mehr essen könnte. So geschehen beim Zucchinikuchen, den das Kind erst sehr lecker fand, jetzt aber verweigert. Nun ja, hier das Rezept für den Kuchen, der sehr matschig ist und vielleicht auch Brownie heissen müsste:

Zutaten:
ca. 400 g Auberginenpüree (weniger geht auch, dann wird es eher ein Kuchen und kein Brownie)
200 g Butter
200 g Schokolade (eigentlich Zartbitter, aber ich nehme, was grad da ist, alte Osterhasen, weiße Schokolade….)
2 Eier
100 g Zucker
300 g Mehl (gerne Mischung aus Weizen, Dinkel, Vollkorn….)
50 g Kakao
100 g Milch
1/2 TL Backpuler
Butter und Mehl für die Form

Eine Springform einfetten und leicht bemehlen.
Die rohe Aubergine mit Schale pürieren und zur Seite stellen.
Schokolade und Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit den Eiern und dem Zucker aufschlagen. Dann Mehl, Kakao, Milch und Backpulver hinzufügen und verrühren. Zum Schluß das Auberginenpüree unterrühren.
In die Springform füllen und bei 170° Grad Celsius ca. 45 Minuten backen. Der Kuchen bleibt in der Mitte etwas feucht, das gehört so. 😉

Schmeckt superlecker noch leicht warm mit etwas Eiscreme. Einige in der Familie fanden den Kuchen einen Tag später noch leckerer, weil er dann noch knatschiger war.

Die Idee dazu habe ich von Amor und Kartoffelsack

Mirabellen Tarte

Neulich gab es Mirabellen frisch vom Baum. Ich erinnnere mich an eine leckere Mirabellen Tarte, nicht jedoch an das Rezept. Also habe ich etwas zusammengemischt. Und es war lecker.
Ich meine, früher oft fertigen Teig dafür verwendet zu haben, das mache ich inzwischen kaum noch.
3 von 4 fanden die Tarte lecker, bestimmt noch leckerer mit Eis oder Sauce. 😉

Hier das Rezept:
Für den Teig:
220 g Mehl
100 g Butter
50 ml Wasser
30 g Zucker

Zu einem Mürbteig verkneten und mind. 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen und eine Springform damit belegen, einen kleinen Rand hochziehen und mit einer Gabel etwas einstechen. Bei 170° Grad Celsius vorbacken. In der Zeit den Guß und die Mirabellen vorbereiten.

Belag:
Mirabellen
gemahlene Mandeln

Für den Guß:
200 g Sahne
80 g Zucker
2 Eier

Die gemahlenen Mandeln auf dem Teig verteilen, dann die entsteinten und halbierten Mirabellen drauf legen. Anschliessend mit dem Guß übergießen und ca. 40 Minuten fertig backen.

Käsekuchen ohne Boden

Der Käsekuchen ist schnell gemacht, schmeckt gut und ist variabel (mit Obst oder ohne, mit Mohn, mit Quark-Joghurt Mischung….).

6 Eier
1 kg Magerquark (letztens hatte ich nur 500 g Quark und 200 g Sauerrahm und 200 g Schafsmilchjoghurt – ging auch gut!)
150 g Zucker
70 g Stärke (oder 2 Pckg. Vanillepuddingpulver)
75 g Butter
abgeriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

Das Eiweiß steif schlagen. In einer anderen Schüssel die weiche Butter, Quark, Eigelb, Zucker, Stärke und Zitrone verrühren. Wenn die Butter sehr hart ist, kann man sie vorher auch schmelzen.
Das Eiweiß in diese Masse rühren. Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Quarkmasse in die Springform füllen. Evlt. noch Beeren obendrauf legen.
50 – 60 Minuten backen bei 180° Grad Celsius. Falls der Kuchen zu dunkel wird, gegen Ende abdecken.

Sehr gut schmeckt auch eine Variation mit Mohn. Dafür einfach die Quark-Ei-Masse teilen und eine Hälfte mit Mohn verrühren.

Wir essen den Kuchen gerne warm, doch da verliert er leicht die Form. Eigentlich sollte er kurz in der Form ruhen und dann ohne Form ganz auskühlen. Da arbeiten wir noch dran.

Brot mit Lievito Madre

Da ich diesen Sauerteig namens Lievito Madre besitze, backe ich auch immer wieder damit und bin auf der Suche nach neuen Rezepten.

Dieses Rezept habe ich bei der Bäckerei Spiegelhauer gefunden und leicht abgewandelt. Da ich das Backblech nicht vorgeheizt hatte, ist das Brot leider sehr auseinander gelaufen. Tsts, blöde Ungeduld. Ich werde bestimmt noch ein bisschen mit dem Rezept experimentieren.

500 g Weizenmehl 550
250 g Dinkelvollkornmehl
etwas Salz
450 g Wasser
300 g Lievito Madre

Alle Zutaten bis auf den Lievito Madre miteinander verkneten. Diesen Teig etwas ruhen lassen. Dann den Lievito Madre zugeben und gut unterkneten. Nun den Teig nochmals gehen lassen, bei mir gab es im kühlen Raum eine Übernachtgare.

Am nächsten Tag den Teig durchkneten, in 2 Teile teilen (oder auch nicht, je nachdem, welche Größe gewünscht wird), in ein Gärkörbchen geben und wieder 5-6 Stunden gehen lassen. Ich habe einen Teil im Gärkörbchen gehen lassen, der andere Teil kam in den Kühlschrank und wurde am nächsten Tag verarbeitet.

Wenn der Teig gut gegangen ist, auf ein heißes Backblech (!) stürzen, evtl. einschneiden und ca 30 – 40 Minuten backen. Kommt natürlich auf die Größe an.
Hier wurde bei 250° Grad Celsius angefangen und dann bei 200° C fertig gebacken.

Schmeckt frisch sehr gut, aber ist noch ausbaufähig.

Torte, die nix wurde

Tja, ich hatte mir das irgendwie einfacher vorgestellt. Oder hat mir die Muße gefehlt?

Die Torte wurde von vorne bis hinten nix. Erst ist der Biskuit nicht so hoch geworden, wie er sollte. Und dann wurde die Sahne fast zu Butter. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt, aber so richtig zufrieden war ich nicht.

Der Geschmack war ok, am zweiten Tag fast noch besser, weil durchgezogen. Nächstes Mal gibt es wieder einen ganz einfachen Erdbeerkuchen mit Sahne!


Laut Rezept, ich sag jetzt nicht, wo ich es her habe, sollte dieser Biskuit 3 (!) Mal durchgeschnitten werden. Ich habe es mit Mühe einmal geschafft.

Hefestreusel mit ohne Obst


Ich backe sehr gerne und geniesse es, dass zur Zeit die ganze Familie meistens zusammen am Tisch sitzt. So gab es neulich diesen Kuchen, den alle in der Familie gerne essen. Am besten schmeckt er ganz frisch aus dem Ofen, noch lauwarm, aber am nächsten Tag kann man ihn auch noch gut essen. Da hier mindestens ein Kind kein Obst in gekochter Form mag, gibt es einen Teil des Kuchens immer ohne Obst. Wie inzwischen bei fast allen Kuchen. Dieser Kuchen schmeckt mit jeglichem Obst gut und auch ohne. Passend zur Jahreszeit gab es ihn jetzt mit Rhabarber. Bei uns gab es ihn ohne alles, aber selbstverständlich kann man ihn gut mit einem Klecks Sahne, Joghurt oder Eis aufpeppen.
Hier das Rezept:

Zutaten für den Teig:
400 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
ca. 200ml lauwarme Milch
50 g Zucker
50 g Butter

Zutaten für die Streusel:
400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
evtl. etwas Zimt oder Vanille

Manchmal nehme ich noch weniger Hefe und ein bisschen Lievito Madre dazu. Schmeckt auch sehr gut. Beim Mehl kann man alles verwenden, Weizen, Dinkel, Vollkorn oder eine Mischung. Nur Roggenmehl würde ich nicht nehmen, dass ist doch zu kräftig. Für die Streusel nehme ich gerne Orangen- oder Zitronenzucker.

Zubereitung:
Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren. Etwas gehen lassen. Dann das Mehl und den Zucker dazu geben und zu einem Teig kneten. Anschliessend die Butter unterrühren und solange gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert je nach Hefemenge 30 Minuten oder eine Stunde. Der Teig kann gerne auch noch länger gehen.

In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit dem Zucker mischen. Die Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen alles und zu Streuseln zerbröseln. Das geht mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine/Rührgerät. Ich nehme gerne ein bisschen Orangen- oder Zitronenzucker dazu.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen, nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Mit Früchten der Wahl belegen oder auch nicht 😉 und die Streusel obendrauf verteilen.

Bei 150° Grad Celsius ca 35 Minuten backen (Umluft). Schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gerne noch mit Schlagsahne oder Eis und weiteren Früchten.


Hier kamen noch ein paar gehackte Mandeln dazu.

Haferkekse

Wir haben noch einige Packungen Haferflocken. Damit wollte ich eigentlich unser Müsli selber machen. Doch die Kinder essen jetzt kaum noch Müsli. Unter der Woche frühstücken sie nur selten und am Wochenende gibt es meistens Hefezopf oder was anderes.

Also habe ich eine Verwendung für die Haferflocken gesucht und wurde bei Frische Brise fündig.

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt:
250g feine Haferflocken
150g Mehl
250g Butter
150g Zucker
2 Eier
1 Tl Backpulver

Butter, Zucker und die Eier schaumig rühren. Die Haferflocken, Mehl und das Backpulver unterrühren. Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das Backblech setzen, die Kekse laufen etwas auseinander, Platz lassen!
Evtl. nach dem Abkühlen mit Kuvertüre verzieren.

Das Kind meinte, ich solle das nächste Mal Schokotropfen unterrühren. Ich kann mir auch Rosinen gut vorstellen. So habe ich die oatmeal cookies aus Canada in Erinnerung.
Werden wir ausprobieren.

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