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Kategorie: backen (Seite 1 von 4)

Osterkuchendeko supereinfach

Auf den fertigen und noch warmen Kuchen (Rüblikuchen bietet sich an) einfach einen Schokoladenosterhasen drauflegen. Er schmilzt dann leicht an. Und sieht gruselig aus, meinen die Kinder. Also vielleicht nicht auf den heißen Kuchen legen, damit er nicht so sehr schmilzt.

Info: Zum Schneiden und Essen ist es nicht ganz so praktisch, weil die Schokolade schlecht zu schneiden ist.

Zupfkuchen

Manchmal heißt er auch russischer Zupfkuchen, aber er kommt gar nicht aus Russland. Der Mann meint, das sei ein Marketing-Gag des Backherstellers.
Eigentlich egal, uns hat diese Mischung aus Schoko- und Käsekuchen gut geschmeckt. Das nächste Mal machen wir noch Kirschen rein.
Der Kuchen ist in Nullkommanix gemacht, sieht hübsch aus und schmeckt lecker. Alles perfekt.

Und hier das Rezept:
Teig:
180 g Butter
130 g Zucker
350 g Mehl
30 g Kakao
1 Pck. Backpulver
1 Ei

Füllung:
180 g Butter, weich, in Stücken
180 g Zucker
4 Eier
500 g Quark
1 Pckg. Vanillepuddingpulver

Die Zutaten für den Teig mit dem Mixer (Thermomix) zusammenrühren. 2/3 Drittel des Teiges in eine gefettete Springform drücken, dabei einen Rand von ca. 3 cm hochziehen.
Die Zutaten für den Teig zusammenrühren und auf den Boden geben. Den restlichen Teig auf der Füllung verteilen.
Dann für ca. 1 Stunde im Ofen bei 180° Grad Celsius backen.

Aus dem Zupfteig kann man gut saisonale Sachen ausstechen, wie Osterhasen, Herzen, Sterne…. passend zur Jahreszeit.

Ich habe für die Füllung noch einen Rest Mascarpone verwendet, dafür habe ich dann weniger Butter genommen.

Biskuitrolle

Ich glaube, das war meine erste Biskuitrolle. Ich bin mir nicht sicher, womöglich habe ich früher schon mal eine gemacht. Der Biskuit ist gar nicht gelungen, wie man auch am Bild gut sehen kann. Viel zu dünn und unfluffig. Da wollte das Eiweiss nicht steif werden und ich habe einfach weitergemacht. War ja „nur“ für uns, da wollte ich nicht nochmal neu anfangen.

Die Creme war Mascarpone, Sahne und Zitrone, das hat leicht und gut geschmeckt. Ein Kind meinte, dass das bestimmt auch gut gefroren schmecken würde. Das probieren wir das nächste Mal aus. In die Masse passen bestimmt auch gut noch Erdbeeren, spätestens zur Erdbeerzeit möchte ich das wieder ausprobieren, dann aber mit anderem Biskuitrezept.

Den Biskuit zu rollen war nicht so schwer, ich hatte ein gezuckertes Geschirrtuch als Unterlage. Nächstes Mal mache ich das dann ungezuckert. Ich fand es etwas zu viel Zucker. Verziert hatte ich das Teil auch nicht, die Rolle sah aber so schon schön genug aus. 😉

Backen in mehreren Anläufen

Eigentlich wollte ich schon das Wochenende zuvor mit dem Stollenbacken anfangen. Eigentlich. Dann kam das Leben dazwischen und ich habe den Sonntag in der Klinik verbracht.
Also wollte ich unter der Woche ganz entspannt alles ansetzen und backen. Tja, auch das verzögerte sich. Somit hatte der Teig eine Übernachtgare und die Rosinen waren mehrere Tage in Rum eingelegt, was ihnen offensichtlich nicht geschadet hat. Der Teig wurde anfangs gar nicht gut und ich habe nur Krümel gehabt, nach der Übernachtgare war es ein dicker, harter Brocken. Also kam nochmal Milch rein. Ab dann war es ok.

Am Abend dann wurde endlich gebacken und das Ergebnis sieht schon mal gut aus. Jetzt muss das Teil nur noch ruhen, das ist das Schwierigste.

schneller Apfelkuchen

Der Apfelkuchen ist sehr einfach und sehr lecker. Die Anregung dafür gab es beim Kochfrosch. Mit Sahne und/oder Eis ein Genuss. Hat uns auch am nächsten Tag noch geschmeckt. Yamyam.

150 g Butter
150 g Zucker (evtl. noch Vanillezucker)
150 g Mehl
500 g Äpfel
4 Eier
1 Prise Backpulver

Die Äpfel in dünne Spalten schneiden. Eier und Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter dazu geben. Anschliessend das Mehl und das Backpulver zügig unterrühren. Die Apfelscheiben unterheben. Eine Springform einfetten, den Teig einfüllen und etwas glatt streichen. Dann ab damit in den Ofen und bei 200°C ca. 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, etwas abdecken.

Schmeckt leicht warm mit Sahne und/oder Eis sehr lecker. Für ein Kind gab es eben nur Eis und Sahne.

Da wir nur eine 28er Springform haben, wurde der Kuchen recht flach, eher so tarte-mäßig.

Apfelkäsekuchen

Schon wieder gab es Apfelkuchen, er hat gesund geschmeckt, meinte der Besuch. Nicht so ganz gelungen, finde ich. 😉
Der letzte war viel besser, von dem hier notiere ich das Rezept lieber nicht. Nur das Foto, damit ich mir vielleicht merken kann, dass er nix war.

Die Quarkmasse war nicht so lecker, da würde ich evtl. noch etwas Puddingpulver dazu geben. Es waren mir zu viele Äpfel, obwohl ich schon weniger als im Rezept angegeben, genommen habe. Sehr lecker war indess die Mandel-Buttermasse obendrauf.

Auberginenschokoladenkuchen

Wieder so ein Wort. Aber lecker. Ich mag ja inzwischen diese Gemüsekuchen sehr gerne. Da kommt endlich mal ein bisschen Gemüse aus der Kiste weg. Aubergine klingt ja erst mal nicht so kuchig, schmeckt aber oberlecker. Uns allen. Leider kann das Kind nicht beim Backen helfen, da es dann wissen würde, was drin ist und den Kuchen nicht mehr essen könnte. So geschehen beim Zucchinikuchen, den das Kind erst sehr lecker fand, jetzt aber verweigert. Nun ja, hier das Rezept für den Kuchen, der sehr matschig ist und vielleicht auch Brownie heissen müsste:

Zutaten:
ca. 400 g Auberginenpüree (weniger geht auch, dann wird es eher ein Kuchen und kein Brownie)
200 g Butter
200 g Schokolade (eigentlich Zartbitter, aber ich nehme, was grad da ist, alte Osterhasen, weiße Schokolade….)
2 Eier
100 g Zucker
300 g Mehl (gerne Mischung aus Weizen, Dinkel, Vollkorn….)
50 g Kakao
100 g Milch
1/2 TL Backpuler
Butter und Mehl für die Form

Eine Springform einfetten und leicht bemehlen.
Die rohe Aubergine mit Schale pürieren und zur Seite stellen.
Schokolade und Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit den Eiern und dem Zucker aufschlagen. Dann Mehl, Kakao, Milch und Backpulver hinzufügen und verrühren. Zum Schluß das Auberginenpüree unterrühren.
In die Springform füllen und bei 170° Grad Celsius ca. 45 Minuten backen. Der Kuchen bleibt in der Mitte etwas feucht, das gehört so. 😉

Schmeckt superlecker noch leicht warm mit etwas Eiscreme. Einige in der Familie fanden den Kuchen einen Tag später noch leckerer, weil er dann noch knatschiger war.

Die Idee dazu habe ich von Amor und Kartoffelsack

Mirabellen Tarte

Neulich gab es Mirabellen frisch vom Baum. Ich erinnnere mich an eine leckere Mirabellen Tarte, nicht jedoch an das Rezept. Also habe ich etwas zusammengemischt. Und es war lecker.
Ich meine, früher oft fertigen Teig dafür verwendet zu haben, das mache ich inzwischen kaum noch.
3 von 4 fanden die Tarte lecker, bestimmt noch leckerer mit Eis oder Sauce. 😉

Hier das Rezept:
Für den Teig:
220 g Mehl
100 g Butter
50 ml Wasser
30 g Zucker

Zu einem Mürbteig verkneten und mind. 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen und eine Springform damit belegen, einen kleinen Rand hochziehen und mit einer Gabel etwas einstechen. Bei 170° Grad Celsius vorbacken. In der Zeit den Guß und die Mirabellen vorbereiten.

Belag:
Mirabellen
gemahlene Mandeln

Für den Guß:
200 g Sahne
80 g Zucker
2 Eier

Die gemahlenen Mandeln auf dem Teig verteilen, dann die entsteinten und halbierten Mirabellen drauf legen. Anschliessend mit dem Guß übergießen und ca. 40 Minuten fertig backen.

Käsekuchen ohne Boden

Der Käsekuchen ist schnell gemacht, schmeckt gut und ist variabel (mit Obst oder ohne, mit Mohn, mit Quark-Joghurt Mischung….).

6 Eier
1 kg Magerquark (letztens hatte ich nur 500 g Quark und 200 g Sauerrahm und 200 g Schafsmilchjoghurt – ging auch gut!)
150 g Zucker
70 g Stärke (oder 2 Pckg. Vanillepuddingpulver)
75 g Butter
abgeriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

Das Eiweiß steif schlagen. In einer anderen Schüssel die weiche Butter, Quark, Eigelb, Zucker, Stärke und Zitrone verrühren. Wenn die Butter sehr hart ist, kann man sie vorher auch schmelzen.
Das Eiweiß in diese Masse rühren. Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Quarkmasse in die Springform füllen. Evlt. noch Beeren obendrauf legen.
50 – 60 Minuten backen bei 180° Grad Celsius. Falls der Kuchen zu dunkel wird, gegen Ende abdecken.

Sehr gut schmeckt auch eine Variation mit Mohn. Dafür einfach die Quark-Ei-Masse teilen und eine Hälfte mit Mohn verrühren.

Wir essen den Kuchen gerne warm, doch da verliert er leicht die Form. Eigentlich sollte er kurz in der Form ruhen und dann ohne Form ganz auskühlen. Da arbeiten wir noch dran.

Brot mit Lievito Madre

Da ich diesen Sauerteig namens Lievito Madre besitze, backe ich auch immer wieder damit und bin auf der Suche nach neuen Rezepten.

Dieses Rezept habe ich bei der Bäckerei Spiegelhauer gefunden und leicht abgewandelt. Da ich das Backblech nicht vorgeheizt hatte, ist das Brot leider sehr auseinander gelaufen. Tsts, blöde Ungeduld. Ich werde bestimmt noch ein bisschen mit dem Rezept experimentieren.

500 g Weizenmehl 550
250 g Dinkelvollkornmehl
etwas Salz
450 g Wasser
300 g Lievito Madre

Alle Zutaten bis auf den Lievito Madre miteinander verkneten. Diesen Teig etwas ruhen lassen. Dann den Lievito Madre zugeben und gut unterkneten. Nun den Teig nochmals gehen lassen, bei mir gab es im kühlen Raum eine Übernachtgare.

Am nächsten Tag den Teig durchkneten, in 2 Teile teilen (oder auch nicht, je nachdem, welche Größe gewünscht wird), in ein Gärkörbchen geben und wieder 5-6 Stunden gehen lassen. Ich habe einen Teil im Gärkörbchen gehen lassen, der andere Teil kam in den Kühlschrank und wurde am nächsten Tag verarbeitet.

Wenn der Teig gut gegangen ist, auf ein heißes Backblech (!) stürzen, evtl. einschneiden und ca 30 – 40 Minuten backen. Kommt natürlich auf die Größe an.
Hier wurde bei 250° Grad Celsius angefangen und dann bei 200° C fertig gebacken.

Schmeckt frisch sehr gut, aber ist noch ausbaufähig.

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