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Kategorie: backen (Seite 1 von 3)

Lievito Madre Brot

Seit geraumer Zeit füttere ich regelmässig einen Lievito Madre. Die Auffrischreste kommen immer in den samstäglichen Hefezopf. Zum Backen ist er schon recht triebstark, doch ganz ohne Hefe habe ich mich noch nicht getraut, ein bisschen kam noch in den Teig.

Das Rezept ist von Yuschka von sugarprincess, leicht abgewandelt:

150 g Lievito Madre
400 g Weizenmehl, Type 1050
100 g Roggenmehl
etwas Salz

Lievito Madre mit 150 ml lauwarmem Wasser verrrühren, die beiden Mehlsorten hinzugeben und alles verkneten. 30 Minuten ruhen lassen.

Das Salz in 50 ml Wasser auflösen und hinzugeben – alles nun noch einmal gründlich verkneten und bedeckt gehen lassen. Bei mir gibt es meistens eine stressfreie Übernachtgare. Der Teig sollte ziemlich aufgegangen sein. Wenn ich das Gefühl habe, dass Lievito Madre allein nicht reicht, gebe ich noch ein bisschen Hefe dazu.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Laib formen und in ein Gärkörbchen geben. Dort nochmal ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen vorheizen auf ca. 250° Grad Celsius, das Brot auf ein vorgeheiztes Blech stürzen und je nach Wunsch einschneiden. Wer will kann mit Dampf einschiessen.

Das Brot ca. 50 Minuten backen, die Backzeit nach einer Viertelstunde auf 220° Grad reduzieren. (Und Dampf ablassen). Wenn das Brot gar ist, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Das Brot ist gar, wenn es hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Selbstverständlich kann das Brot auch in einer Kastenform gebacken werden. Schmeckt leicht säuerlich und hat eine leckere Kruste. Im Moment mache ich das Brot gerne für den Brotbacktag.

Brot-Backtag

Wieder mal ein Brotbacktag, an dem wir alle Zeit haben. Ich setze mein Lievito Madre Brot am Vortag an, so wie beim letzten Mal auch. Mittags kommt es in die Form und wir sind rechtzeitig am Platz des Backens. Wir machen Pide und lassen es uns gut gehen, das Wetter ist schön, es sind Ferien und alle ganz entspannt. Das Brot kommt viel später als sonst in den Ofen, doch es ist immer noch gemütlich bei Bier, Wein und Apfelschorle. Die großen und etwas kleineren Kinder spielen vergnügt miteinander. Als das Brot aus dem Ofen kommt, sehen die Bäcker nicht so glücklich aus. Manche Brote sind regelrecht auseinandergelaufen. Unseres auch etwas. Ich glaube, die Gehzeit war zu lange und es war zu warm. Oder sonstwas. Ich finde das Brot nicht so ganz gelungen, es ist zu weit auseinandergelaufen, passiert das, wenn es Übergare hat? Die Kruste ist sehr knusprig, aber das ist immer so im Holzofen. Immerhin ist die Unterseite kaum schwarz und es schmeckt.
Brotbacken ist echt ein Abenteuer!

Die ersten Erdbeeren ….

…. wurden in eine Torte verwandelt. Aus gutem Grunde.

große Ereignisse stehen bevor

Daher war heute ein Küchentag angesagt:

Und wenn ich schon mal in der Küche steh, gibt es auch noch einen Kuchen zum sofort essen. Der war dann auch so schnell weg, dass es kein Foto mehr gab. Sehr lecker, für mich einen Tick zu süß. Doch das schreit ja nach Wiederholung. 😉

@Kind: Danke fürs Foto!

Brot mit Pastinake

500g Mehl 1050
250g Kefir
75g Lievito Madre
50g Tee
5-10g Hefe
1-2 Esslöffel geriebene Pastinake

Verrühren und mind. 1 Stunde stehen lassen. Hier gab es Übernachtgare. Am nächsten Tag durchgeknetet, ins Gärkörbchen gelegt und nochmal 1-2 Stunden gehen gelassen. Dann in den heißen Holzofen. Backofen tuts aber auch. Ein kleines, feines Brot, leicht säuerlich. Die Pastinake schmeckt man nicht raus. Ich würde das nächste Mal durchaus mehr nehmen.

Topfbrot

Ja, auch hier war es mal an der Zeit, ein Topfbrot zu backen. Ok, diese Welle ist eigentlich schon vorbei….. egal, bin bisher nicht mitgeschwommen, aber jetzt war es soweit. Das Topfbrot von herrgruenkocht.de schien mir für den Anfang einfach genug. Ich habe es ein bisschen abgewandelt, da ich keinen Honig zur Hand hatte und auch kein Dinkelmehl. Ausserdem war mir das mit dem Backpapier zu umständlich, das habe ich ganz weggelassen, dafür die Schüssel, in der der Teig ging, geölt. Die Menge ist uns etwas zu wenig, das reicht ja nicht mal für ein Abendessen. Also das nächste Mal doppelte Menge nehmen!

Zutaten

350 g Mehl (425)
etwas Salz
7 g Hefe (10 )
13 g Olivenöl (19)
½ TL Rohrohrzucker
220 ml handwarmes Wasser (330)

Zubereitung

Die Hefe mit dem Zucker ins Wasser geben und gut umrühren. Olivenöl und Mehl hinzufügen und alles gut verrühren. Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Dann einmal kurz durchkneten. Danach nochmal 30 Minuten gehen lassen und wieder kurz durchkneten. Nochmal 30 Minuten gehen lassen und kneten. Dann nochmal. Anschliessend in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Herd auf 230 Grad vorheizen. Den Teig aus der Schüssel in den geölten Topf plumpsen lassen und mit geschlossenem Deckel in den Ofen stellen. Nach 30-45 Minuten den Deckel abnehmen und noch 5-10 Minuten mit offenem Deckel weitermachen.

Schnellbacktag

Da ich nicht mehr krank bin, aber auch nicht fit, wollte ich nicht zum Backtag. Doch die Jungs waren anderer Meinung: „Mama, es riecht dort so toll nach Feuer. Es wird schon angeheizt“, meinten sie, als sie vom Gemüsekisten holen kamen.
Ok, hab ich ganz schnell die Brotbackmischung rausgeholt, die längst weg muss und angesetzt. Die muss zum Glück nicht so lange gehen. Eine gute Stunde hatte sie Zeit. Da die anderen Brote schon im Ofen waren, habe ich meines hinterhergeschoben. Und es sieht gar nicht mal schlecht aus:

Wie es schmeckt, werden wir sehen. Heute gab es zum Brotbacktag wärmende Suppe mit leckeren Brötchen und Aufstrich. Genau das Richtige bei Wind und Regen, den wir heute hatten. Ich hatte mich auch extra warm angezogen, war ebenfalls gut.
Danke liebe Brut, dass ihr mich ermuntert habt heute. Das war mal wieder schön!

Backofen

Oh Menno, die Gradzahl an unserem Backofen kann man nur noch sehr schwer lesen:

Auf dem Foto sieht es noch gut aus. In echt ist es viel schwerer zu sehen. Oder ich bin zu hektisch und schaue nicht richtig oder oder oder….
So werden unsere Backwaren entweder sehr dunkel oder sehr hell.

Memo an mich: Endlich die Zahlen neu drauf schreiben!

1. Advent 2018

Die erste Kerze brennt, aber wir haben auch nur eine, dafür eine riesige. Die hat sich ein Kind ausgesucht und irgendwie passt es grad ganz gut so. Ich überlege, ob ich noch drei andere Kerzen dieser Größe kaufe.

Heute war backen angesagt, ich mach das ja gerne, aber irgendwann hat es gereicht. So ein Marathon ist nix für mich. Dennoch bin ich froh, dass die Dosen gefüllt sind. Ich habe neue Sorten ausprobiert, das ist spannender. Wenn sie bei der Familie ankommen, kommen sie ins Rezeptarchiv.

Und wir haben den Stollen angeschnitten. Beide (!) Kinder haben ein Stück gegessen, sogar aufgegessen! Obwohl ich ihn nicht so gelungen finde, etwas zu trocken. Aber anscheinend muss man ja mehrere Jahre üben. Dies war das vorgegebene Thermomixrezept und ja, da muss nächstes Jahr ein anderes her. Oder lag es daran, dass der Stollen „nur“ eine Woche durchziehen durfte?

Back-Tag

Es war Backtag und wir waren dort. Das Ergebnis ist ein kleines Kürbisbuurebrot. Sieht gut aus und schmeckt auch so. 🙂 Sehr lecker!

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