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Apfelkäsekuchen

Schon wieder gab es Apfelkuchen, er hat gesund geschmeckt, meinte der Besuch. Nicht so ganz gelungen, finde ich. 😉
Der letzte war viel besser, von dem hier notiere ich das Rezept lieber nicht. Nur das Foto, damit ich mir vielleicht merken kann, dass er nix war.

Die Quarkmasse war nicht so lecker, da würde ich evtl. noch etwas Puddingpulver dazu geben. Es waren mir zu viele Äpfel, obwohl ich schon weniger als im Rezept angegeben, genommen habe. Sehr lecker war indess die Mandel-Buttermasse obendrauf.

Auberginenschokoladenkuchen

Wieder so ein Wort. Aber lecker. Ich mag ja inzwischen diese Gemüsekuchen sehr gerne. Da kommt endlich mal ein bisschen Gemüse aus der Kiste weg. Aubergine klingt ja erst mal nicht so kuchig, schmeckt aber oberlecker. Uns allen. Leider kann das Kind nicht beim Backen helfen, da es dann wissen würde, was drin ist und den Kuchen nicht mehr essen könnte. So geschehen beim Zucchinikuchen, den das Kind erst sehr lecker fand, jetzt aber verweigert. Nun ja, hier das Rezept für den Kuchen, der sehr matschig ist und vielleicht auch Brownie heissen müsste:

Zutaten:
ca. 400 g Auberginenpüree (weniger geht auch, dann wird es eher ein Kuchen und kein Brownie)
200 g Butter
200 g Schokolade (eigentlich Zartbitter, aber ich nehme, was grad da ist, alte Osterhasen, weiße Schokolade….)
2 Eier
100 g Zucker
300 g Mehl (gerne Mischung aus Weizen, Dinkel, Vollkorn….)
50 g Kakao
100 g Milch
1/2 TL Backpuler
Butter und Mehl für die Form

Eine Springform einfetten und leicht bemehlen.
Die rohe Aubergine mit Schale pürieren und zur Seite stellen.
Schokolade und Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit den Eiern und dem Zucker aufschlagen. Dann Mehl, Kakao, Milch und Backpulver hinzufügen und verrühren. Zum Schluß das Auberginenpüree unterrühren.
In die Springform füllen und bei 170° Grad Celsius ca. 45 Minuten backen. Der Kuchen bleibt in der Mitte etwas feucht, das gehört so. 😉

Schmeckt superlecker noch leicht warm mit etwas Eiscreme. Einige in der Familie fanden den Kuchen einen Tag später noch leckerer, weil er dann noch knatschiger war.

Die Idee dazu habe ich von Amor und Kartoffelsack

Mirabellen Tarte

Neulich gab es Mirabellen frisch vom Baum. Ich erinnnere mich an eine leckere Mirabellen Tarte, nicht jedoch an das Rezept. Also habe ich etwas zusammengemischt. Und es war lecker.
Ich meine, früher oft fertigen Teig dafür verwendet zu haben, das mache ich inzwischen kaum noch.
3 von 4 fanden die Tarte lecker, bestimmt noch leckerer mit Eis oder Sauce. 😉

Hier das Rezept:
Für den Teig:
220 g Mehl
100 g Butter
50 ml Wasser
30 g Zucker

Zu einem Mürbteig verkneten und mind. 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen und eine Springform damit belegen, einen kleinen Rand hochziehen und mit einer Gabel etwas einstechen. Bei 170° Grad Celsius vorbacken. In der Zeit den Guß und die Mirabellen vorbereiten.

Belag:
Mirabellen
gemahlene Mandeln

Für den Guß:
200 g Sahne
80 g Zucker
2 Eier

Die gemahlenen Mandeln auf dem Teig verteilen, dann die entsteinten und halbierten Mirabellen drauf legen. Anschliessend mit dem Guß übergießen und ca. 40 Minuten fertig backen.

Käsekuchen ohne Boden

Der Käsekuchen ist schnell gemacht, schmeckt gut und ist variabel (mit Obst oder ohne, mit Mohn, mit Quark-Joghurt Mischung….).

6 Eier
1 kg Magerquark (letztens hatte ich nur 500 g Quark und 200 g Sauerrahm und 200 g Schafsmilchjoghurt – ging auch gut!)
150 g Zucker
70 g Stärke (oder 2 Pckg. Vanillepuddingpulver)
75 g Butter
abgeriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

Das Eiweiß steif schlagen. In einer anderen Schüssel die weiche Butter, Quark, Eigelb, Zucker, Stärke und Zitrone verrühren. Wenn die Butter sehr hart ist, kann man sie vorher auch schmelzen.
Das Eiweiß in diese Masse rühren. Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Quarkmasse in die Springform füllen. Evlt. noch Beeren obendrauf legen.
50 – 60 Minuten backen bei 180° Grad Celsius. Falls der Kuchen zu dunkel wird, gegen Ende abdecken.

Sehr gut schmeckt auch eine Variation mit Mohn. Dafür einfach die Quark-Ei-Masse teilen und eine Hälfte mit Mohn verrühren.

Wir essen den Kuchen gerne warm, doch da verliert er leicht die Form. Eigentlich sollte er kurz in der Form ruhen und dann ohne Form ganz auskühlen. Da arbeiten wir noch dran.

Brot mit Lievito Madre

Da ich diesen Sauerteig namens Lievito Madre besitze, backe ich auch immer wieder damit und bin auf der Suche nach neuen Rezepten.

Dieses Rezept habe ich bei der Bäckerei Spiegelhauer gefunden und leicht abgewandelt. Da ich das Backblech nicht vorgeheizt hatte, ist das Brot leider sehr auseinander gelaufen. Tsts, blöde Ungeduld. Ich werde bestimmt noch ein bisschen mit dem Rezept experimentieren.

500 g Weizenmehl 550
250 g Dinkelvollkornmehl
etwas Salz
450 g Wasser
300 g Lievito Madre

Alle Zutaten bis auf den Lievito Madre miteinander verkneten. Diesen Teig etwas ruhen lassen. Dann den Lievito Madre zugeben und gut unterkneten. Nun den Teig nochmals gehen lassen, bei mir gab es im kühlen Raum eine Übernachtgare.

Am nächsten Tag den Teig durchkneten, in 2 Teile teilen (oder auch nicht, je nachdem, welche Größe gewünscht wird), in ein Gärkörbchen geben und wieder 5-6 Stunden gehen lassen. Ich habe einen Teil im Gärkörbchen gehen lassen, der andere Teil kam in den Kühlschrank und wurde am nächsten Tag verarbeitet.

Wenn der Teig gut gegangen ist, auf ein heißes Backblech (!) stürzen, evtl. einschneiden und ca 30 – 40 Minuten backen. Kommt natürlich auf die Größe an.
Hier wurde bei 250° Grad Celsius angefangen und dann bei 200° C fertig gebacken.

Schmeckt frisch sehr gut, aber ist noch ausbaufähig.

Torte, die nix wurde

Tja, ich hatte mir das irgendwie einfacher vorgestellt. Oder hat mir die Muße gefehlt?

Die Torte wurde von vorne bis hinten nix. Erst ist der Biskuit nicht so hoch geworden, wie er sollte. Und dann wurde die Sahne fast zu Butter. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt, aber so richtig zufrieden war ich nicht.

Der Geschmack war ok, am zweiten Tag fast noch besser, weil durchgezogen. Nächstes Mal gibt es wieder einen ganz einfachen Erdbeerkuchen mit Sahne!


Laut Rezept, ich sag jetzt nicht, wo ich es her habe, sollte dieser Biskuit 3 (!) Mal durchgeschnitten werden. Ich habe es mit Mühe einmal geschafft.

Hefestreusel mit ohne Obst


Ich backe sehr gerne und geniesse es, dass zur Zeit die ganze Familie meistens zusammen am Tisch sitzt. So gab es neulich diesen Kuchen, den alle in der Familie gerne essen. Am besten schmeckt er ganz frisch aus dem Ofen, noch lauwarm, aber am nächsten Tag kann man ihn auch noch gut essen. Da hier mindestens ein Kind kein Obst in gekochter Form mag, gibt es einen Teil des Kuchens immer ohne Obst. Wie inzwischen bei fast allen Kuchen. Dieser Kuchen schmeckt mit jeglichem Obst gut und auch ohne. Passend zur Jahreszeit gab es ihn jetzt mit Rhabarber. Bei uns gab es ihn ohne alles, aber selbstverständlich kann man ihn gut mit einem Klecks Sahne, Joghurt oder Eis aufpeppen.
Hier das Rezept:

Zutaten für den Teig:
400 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
ca. 200ml lauwarme Milch
50 g Zucker
50 g Butter

Zutaten für die Streusel:
400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
evtl. etwas Zimt oder Vanille

Manchmal nehme ich noch weniger Hefe und ein bisschen Lievito Madre dazu. Schmeckt auch sehr gut. Beim Mehl kann man alles verwenden, Weizen, Dinkel, Vollkorn oder eine Mischung. Nur Roggenmehl würde ich nicht nehmen, dass ist doch zu kräftig. Für die Streusel nehme ich gerne Orangen- oder Zitronenzucker.

Zubereitung:
Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren. Etwas gehen lassen. Dann das Mehl und den Zucker dazu geben und zu einem Teig kneten. Anschliessend die Butter unterrühren und solange gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert je nach Hefemenge 30 Minuten oder eine Stunde. Der Teig kann gerne auch noch länger gehen.

In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit dem Zucker mischen. Die Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen alles und zu Streuseln zerbröseln. Das geht mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine/Rührgerät. Ich nehme gerne ein bisschen Orangen- oder Zitronenzucker dazu.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen, nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Mit Früchten der Wahl belegen oder auch nicht 😉 und die Streusel obendrauf verteilen.

Bei 150° Grad Celsius ca 35 Minuten backen (Umluft). Schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gerne noch mit Schlagsahne oder Eis und weiteren Früchten.


Hier kamen noch ein paar gehackte Mandeln dazu.

Haferkekse

Wir haben noch einige Packungen Haferflocken. Damit wollte ich eigentlich unser Müsli selber machen. Doch die Kinder essen jetzt kaum noch Müsli. Unter der Woche frühstücken sie nur selten und am Wochenende gibt es meistens Hefezopf oder was anderes.

Also habe ich eine Verwendung für die Haferflocken gesucht und wurde bei Frische Brise fündig.

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt:
250g feine Haferflocken
150g Mehl
250g Butter
150g Zucker
2 Eier
1 Tl Backpulver

Butter, Zucker und die Eier schaumig rühren. Die Haferflocken, Mehl und das Backpulver unterrühren. Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das Backblech setzen, die Kekse laufen etwas auseinander, Platz lassen!
Evtl. nach dem Abkühlen mit Kuvertüre verzieren.

Das Kind meinte, ich solle das nächste Mal Schokotropfen unterrühren. Ich kann mir auch Rosinen gut vorstellen. So habe ich die oatmeal cookies aus Canada in Erinnerung.
Werden wir ausprobieren.

Lemon Bars

Die liebe Zorra vom Kochtopf lädt zum afternoon tea ein und da komme ich doch gerne. Ich bringe Lemon Bars mit, für mich eine typisch englische zitronige Süßigkeit, die super zum Tee, aber natürlich auch zu anderen Getränken passt.

Hier das Rezept:
150g Mehl
20g Puderzucker, gerne mit Vanillepuderzucker gemischt
125g Butter

-> alles zusammen vermengen. Die Masse ist erst etwas krümelig, wird dann aber homogen.
Anschliessend in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben (hier ca. 40cm x 25cm) und glatt streichen. Ich hole das Backpapier dazu raus, durch die Faltung weiss ich die Form und streiche den Teig dann auf das Papier.
Den Teig mit einer Gabel einstechen und für 15 Minuten bei 170° Grad Celsius backen.

Währenddessen die zweite Schicht zubereiten:
2 Eier
1 Eigelb
50g Mehl
150g Zucker
60ml Zitronensaft
geriebene Zitronenschale einer Zitrone

-> Die Zitronenschale mit den Eiern, dem Eigelb und dem Zitronensaft verrühren. Nach und nach das Mehl und den Zucker dazugeben.

Nach der Backzeit des Bodens die Zitronenschicht auf den Keksteig geben und nochmals 15 Minuten backen.

Anschliessend auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und in kleine Stücke schneiden. Schmeckt lecker erfrischend zitronig.

Lievito Madre Brot

Seit geraumer Zeit füttere ich regelmässig einen Lievito Madre. Die Auffrischreste kommen immer in den samstäglichen Hefezopf. Zum Backen ist er schon recht triebstark, doch ganz ohne Hefe habe ich mich noch nicht getraut, ein bisschen kam noch in den Teig.

Das Rezept ist von Yuschka von sugarprincess, leicht abgewandelt:

150 g Lievito Madre
400 g Weizenmehl, Type 1050
100 g Roggenmehl
etwas Salz

Lievito Madre mit 300 ml lauwarmem Wasser verrrühren, die beiden Mehlsorten hinzugeben und alles verkneten. 30 Minuten ruhen lassen.

Das Salz in 50 ml Wasser auflösen und hinzugeben – alles nun noch einmal gründlich verkneten und bedeckt gehen lassen. Bei mir gibt es meistens eine stressfreie Übernachtgare. Der Teig sollte ziemlich aufgegangen sein. Wenn ich das Gefühl habe, dass Lievito Madre allein nicht reicht, gebe ich noch ein bisschen Hefe dazu.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Laib formen und in ein Gärkörbchen geben. Dort nochmal ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen vorheizen auf ca. 250° Grad Celsius, das Brot auf ein vorgeheiztes Blech stürzen und je nach Wunsch einschneiden. Wer will kann mit Dampf einschiessen.

Das Brot ca. 50 Minuten backen, die Backzeit nach einer Viertelstunde auf 220° Grad reduzieren. (Und Dampf ablassen). Wenn das Brot gar ist, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Das Brot ist gar, wenn es hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Selbstverständlich kann das Brot auch in einer Kastenform gebacken werden. Schmeckt leicht säuerlich und hat eine leckere Kruste. Im Moment mache ich das Brot gerne für den Brotbacktag.

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