alive and kicking

Monat: Dezember 2020 (Seite 1 von 2)

Silvester 2020

Die Tage verwischen und ich weiss oft gar nicht mehr, welcher Wochentag ist. Heute ist nun also Donnerstag. Morgens gehen ein Kind und ich nochmal einkaufen, es soll am Abend Sushi geben.

Der 16jährige feiert den Abend mit seinem Freund, die Gruppe hat sich wohl aufgeteilt und feiert nun eben nicht alle zusammen, sondern getrennt zusammen. Der 12jährige und ich begleiten ihn mit dem Hund zum Freund. Der winkt schon freudig aus dem Fenster. Schön, solche Freunde zu haben.

Wir laufen noch eine große Runde mit dem Hund. Immer wieder entdecken wir neue Wege. Danke Hund! Danach sind wir ziemlich nass.

Ich werkle noch ein bisschen an der Neujahrsbrezel, aber sie will dieses Jahr noch weniger gelingen als letztes.

Vor dem Backen sieht sie noch ganz nett aus, doch dann zerfliesst sie auf dem Blech. Hm, da muss ich mir wohl was anderes überlegen für nächstes Jahr. Hoffen wir mal, dass sie schmeckt. Es wird sie erst zum Frühstück geben.


Am Abend essen wir sehr leckeres Sushi. Das hat sich echt gelohnt. Wir sind zufrieden. Danach schauen wir noch einen Film: Enola Holmes.

Anschliessend gehen das Kind und ich mit dem Hund nochmal raus. Es ist sehr ruhig auf den Straßen und Plätzen. Aus manchen Häusern kommt Partystimmung und das Kind rätselt, ob das wohl alles konform ist. Als wir nach Hause kommen, ist schon halb 12 und wir schauen noch ein bisschen fern. Dann endlich gibt es Sekt, den sich das Kind gewünscht hat, und wir stoßen an: Frohes neues Jahr!

Draußen auf der Straße sind die Nachbarn aktiv und schiessen ein paar Raketen ab, man hört auch einige in der näheren Umgebung. Es wird silvestermässig dunstig und riecht auch so. Der Hund horcht kurz auf, ist aber leicht zu beruhigen. Er liegt müde auf dem Sofa. Wir schauen noch den kabarettistischen Jahresrückblick fertig, trinken den Sekt leer und gehen dann ins Bett. Ein ruhiges Silvester und ein ruhiger Beginn eines neuen Jahres. Letztes Jahr waren alle noch euphorisch: 2020, was für ein tolles Datum, das muss ein gutes Jahr werden. 2021 ist ernüchternd, alle wünschen sich ein ruhiges Jahr ohne Überraschungen und mit so viel Alltag wie möglich.

Herzlich willkommen 2021!

12tel Blick im Dezember 2020

Der letzte Blick des Jahres 2020. Aufgenommen am späten Nachmittag, es wird gerade dunkel um ca. 17 Uhr. Schon viel später als noch vor ein paar Tagen.

Da es am 1.12. geschneit hatte, wollte ich ein Schneebild machen, der Schnee war aber so schnell weg …. Danach hat es nicht mehr geschneit. Der Dezember war fast schon so wechselhaft wie der April: wir hatten Schnee, wir hatten Sonne und Regen, es war so kalt, dass alles gefroren war und dann wieder so warm, dass die Jungs kurze Hosen anhatten. Ein einziges Durcheinander, wie das ganze Jahr.

Und hier der Überblick:

Noch mehr Blicke vom Jahr gibt es bei Eva.

Plätzchenteller 2020


Tja, also dieses Jahr hatte ich nicht so viel Lust zu backen. Die Kinder helfen auch kaum noch. Immerhin essen sie davon 😉 auch wenn manche Plätzchen nicht so lecker sind.

Wo fangen wir an?
Ganz hinten, 12 Uhr sind Mohn-Zitronen-Plätzchen, ist ein Thermomix Rezept und sie schmecken ok. Kann man wieder machen. Den Guss wollte ich erst weg lassen, aber sie schmecken viel besser mit.

Vorne dran, 1 Uhr, sind heavenly hash, der unangefochtene Liebling seit Jahren. Das Rezept muss ich mal aufschreiben, es ist total easy und wurde dieses Jahr von einem Kind gemacht.

Davor, ca. 16 Uhr, sind die Kringel, die es letztes Jahr auch schon gab. Dieses Jahr wurden sie gar nix, sie sind zerlaufen und kleben aneinander. Das war den Aufwand nicht wert. Schmecken aber immer noch ok.

Ganz unten, auf 6 Uhr sind einfache Ausstechende, die ich dieses Jahr ganz klassisch mit Eigelb bestrichen habe, ohne Zeug drauf. So kenne ich sie aus meiner Kindheit und so schmecken sie sehr gut. Wenn Kinder helfen, darf auch gerne wieder Zeug drauf.

Daneben, ca. 19 Uhr, sind Tahiti-Plätzchen, die schmecken gut und sind wieder ein Thermomix Rezept. Sie schmecken nicht sehr weihnachtlich und passen bestimmt auch das Jahr über gut.

Dahinter, schon fast 21 Uhr, kommen Franziskustaler von berlinmittemom, die sind weihnachtlich lecker, kann man wieder machen.

Darunter sind Bärentatzen, wieder ein Thermomix Rezept, die sind sehr sehr lecker und kommen auf die Wiederbackliste. Eigentlich hatte ich nur Eiweiß verwerten wollen, aber das hat sich total gelohnt.

Darunter, mittig, sind Engelsaugen oder Husarenkrapfen, die schmecken nicht so gut. Ich habe 2 verschiedene Marmeladen genommen, einmal gelbe, die sind etwas leckerer und einmal rote, die mag ich nicht so.

Das waren jetzt 8 verschiedene Sorten, ich glaube, das hat sich so in den letzten Jahren hier eingebürgert. Lecker war auch der Christstollen, den ich gleich zu Beginn der Adventszeit gebacken hatte. Ein Lebkuchenhaus gab es dieses Jahr nicht.

Weihnachtswochenende in Bildern 2020

Wochenende und ein bisschen noch Weihnachten. Es ist Samstag und am Wochenende laufen wir eine große Hunderunde gleich am Morgen. Heute ohne Foto.

Mittags gibt es nochmal Fleisch, diesmal mit anderen Beilagen: Kartoffelbrei und Rosenkohl. Schmeckt wieder gut.

Nach dem Essen laufe ich eine Hunderunde.

Wir laufen einen anderen Weg und wenn ich alleine bin, hört der Hund erstaunlich gut auf mich.

Wieder zu Hause gibt es Kaffeeklatsch mit Plätzchen.
Ich habe angefangen, Podcasts zu hören und daher gibt es keine Fotos mehr.

Am Sonntag ist kein Weihnachten mehr, aber halt Sonntag. Da das auch Wochenende ist, laufen wir wieder eine große Hunderunde. Heute sind wir nur 2 Haushalte, ganz coronakonform.

Nach dem Mittagessen, es gab Reste der vorherigen Tage und war wieder lecker, gehen ein Kind und ich nochmal mit dem Hund raus. Es ist sehr hundelastig im Moment hier.

Der Hund fährt nicht so gerne Auto.


Blick ins Rheintal.


Wir laufen durch die Reben. Es bläst ein kalter Wind.


Das Kind zerstört Pfützen und der Hund schlabbert die Scherben.


Ein Stückchen laufen wir noch durch den Wald.


Das Kind versteckt sich und der Hund ist verwirrt.


Es liegt ein kleines bisschen Schnee. Weiter oben im richtigen Schnee ist wohl sehr viel los, kam im Radio. Da wollen wir nicht hin.


Wieder zu Hause wärmen wir uns die Füße.

Noch mehr Wochenenden gibt es bei den großen Köpfen.

Weihnachten 2020

Ohje, wie mir das Gestöhne über Weihnachten auf den Geist geht. Alles ist anders, ja – und?


Wir hätten Weihnachten dieses Jahr vermutlich auch anders verbracht, aber da wir eh nicht so die Großfamilienfeierer sind, ist es doch gar nicht so anders. Wir wären an Heilig Abend in die Kirche gegangen, in den etwas anderen Gottesdienst, da hatte ich mich schon drauf gefreut, da wollte ich auch die Freundin aus Kindestagen treffen. Nun ja, das geht halt leider nicht. Ein Kind freut sich: „die Kirche war schon lästig, lediglich das Feuer und der Punsch hinterher ok“.

An einem der Feiertage wären wir mit der Schwiegerfamilie zum Chinesen gegangen, an einem Tag hätte ich meine Mama besucht. Alles nüscht.

Aber alles auch halb so schlimm.

Ein Kind hat sich Fleisch gewünscht, am liebsten Ente oder Gans, doch das gab es nicht mehr. Also hatten wir eine riesige Pute bestellt. Der Mann freut sich auf die Zubereitung: sie soll die ganze Nacht im Backofen vor sich hin garen. Von mir aus hätte es auch fleischlos bleiben können, aber wenn es für den Rest der Familie so wichtig ist, Fleisch zu essen, füge ich mich dem Familienfrieden.


Ein Kind schabt dazu Spätzle und so wird es ein richtiges Festmahl. Sehr lecker.

Am Nachmittag gehen ein Kind und ich wieder auf eine lange Hunderunde, diesmal mit Spielzeug und es macht uns allen sehr viel Spaß. Ich bin erstaunt, wieviel Energie in unserem Hund steckt. Denn ich bin schon ziemlich platt am Abend 😉

Heilig Abend 2020

Der Tag beginnt für manche früh, für manche früher, Hund sei dank. Erst mal muss ich die Gemüsekiste holen, das nervt ein bisschen mit den Abholzeiten.

Nach dem Frühstück machen wir uns zu dritt mit Hund auf den Weg zum Markt. Es ist nasskalt und nieselt. Obwohl unser Kühlschrank sehr voll ist, gibt es noch ein paar Sachen, die wir einkaufen.

Zum Mittagessen gibt es Raclette. Ein Kind kommt später, aber da Raclette ja lange dauert, sitzen wir noch ein Weilchen zusammen. Danach sind wir alle voll. Der Mann dreht seine Fahrradrunde, ein Kind räumt Küche und Zimmer auf und ein Kind und ich machen uns auf zur Hunderunde.


Wir laufen zur großen Wiese am Stadtrand, dort ist viel los, denn es gibt einen Weihnachtsrundgang. Was für eine tolle Idee! Ich schaue mir das auch genauer an, das Kind tobt lieber mit dem Hund. Wir treffen Bekannte und reden ein bisschen. Die Wiese ist nass und matschig und wir werden ziemlich dreckig.

Gegen 17 Uhr sind wir gut durchgelüftet wieder zu Hause. Der Mann ist auch schon da. Wir trocknen den Hund, ziehen uns um und machen ein bisschen Pause.

Dann gibt es schon wieder Raclette zum Abendessen. Das hatten sich die Kinder so gewünscht und ist ja eigentlich ganz praktisch. Ein Kind hat die Ananas aufgeschnitten, die gibt es jetzt dazu. Sehr lecker. Wir sind nicht so exotisch mit unserer Auswahl. Es gibt Birne, Gorgonzola, Crevetten, Lachs, verschiedene Schinken, Essiggurken, Paprika, Chili, Champignons, Baguette, Tomaten, Kartoffeln, verschiedene Raclettekäse (deutsch, französisch und schweizerisch) Ananas und zum Nachtisch Minimarshmellows. Jeder nimmt, was ihm beliebt und so werden wir alle ziemlich satt!

Normalerweise haben wir die Crevetten aus Frankreich, aber das geht momentan leider nicht. Wir waren auch schon mal experimentierfreudiger, aber es scheint, als ob wir dieses Jahr genug an Experimenten haben.

Gemüsekiste Woche 52/20

Die letzte Kiste für dieses Jahr. Wir hatten schon im Vorfeld eine Info über den Inhalt bekommen wegen der Planung des Weihnachtsmenüs. Was für ein Luxus, den wir gerne öfter hätten. Nächste Woche gibt es keine Kiste, die nächste wird es erst im neuen Jahr geben. Da wir noch einiges an Gemüse haben und wahrscheinlich auch noch ein bisschen was dazu kaufen, kommen wir damit gut über die Runden. Nicht immer wird der Geschmack getroffen, aber das ist ja auch das Gute an so einer Kiste, dass man den Lauf der Jahreszeiten essenstechnisch mitbekommt. In der Kiste ist immer nur saisonales Gemüse bzw. Lagergemüse im Winter. Wenn was gar nicht schmeckt, kann ich es weitergeben, aber abmelden geht nicht. Finde ich eigentlich nicht schlecht, aber wir essen ja auch fast alles.

Unser Inhalt:
1 kg Karotten
1 kg rote Bete
2 Lauch
1 Rotkohl
1 Zuckerhut
1/2 Sellerie
500 g Rosenkohl
240 g Feldsalat
110 g Postelein
580 g Cardy
60 g Petersilie

Was Cardy ist, weiß ich noch nicht. Dazu gibt es noch Informationen, da habe ich mich aber noch nicht drum gekümmert. Es sieht ein bisschen aus wie Stangensellerie, riecht aber nicht so extrem und der Hund frisst es (Sellerie mag er nicht 😉 )
Den halben Sellerie verschenke ich evtl. weiter, da wir das nicht so mögen, ansonsten kommt alles locker weg.

Jetzt habe ich fast ein ganzes Jahr mit unserer Gemüsekiste dokumentiert. Da wir dieses Jahr nicht länger weg waren, haben wir alle unsere Kisten für uns selber genommen. Sonst schenken wir die im Urlaub weiter. Manche Wochen habe ich schlechter festgehalten, weil ich vergessen hatte, ein Foto zu machen. Insgesamt hat es aber gut getan, darüber nachzudenken, was in unserer Kiste ist und wie wir das verwerten.
Ob ich das beibehalte, weiss ich nicht. Die nächste Kiste kommt erst wieder im neuen Jahr.

Wochenende in Bildern im Dezember 2020

SAMSTAG

Das Wochenende beginnt mit einer frühen Hunderunde.


Frühstück: Stollenvergleich. Der eigene schmeckt besser! Wobei der gekaufte gar nicht mal so schlecht ist.


Die Marktbetreiber verteilen kleine Geschenke.


Sauerkrautreste in einem Pie verpackt. Schmeckt lecker.


Die erste Weihnachtspost trudelt ein.


Ich backe Plätzchen.


Und noch mehr Plätzchen.


Wir haben ganz schön viele Ausstecher, obwohl ich das gar nicht so gerne mache.

SONNTAG

Auch der Sonntag beginnt früh mit ausgiebiger Hunderunde.


Als ich nach Hause komme, ist es immer noch früh 😉


Dort erwartet mich ein Plätzchenteller.


Der Hund kriegt Futter mit Apfel.


Danach sucht er die versteckte Karotte.


Der Mann backt Kürbiskuchen.


Frisch gewaschene Socken.


Nicht nur der Hund ist platt!

Das war unser Wochenende im Dezember 2020. Mehr Wochenenden gibt es wie immer bei den Großen Köpfen.

Gemüsekiste Woche 51/20

Diese Woche war folgendes in der Kiste:

1,5 kg Kartoffeln, mehlig
1,5 kg Kartoffeln, fest
1 kg Wurzelpetersilie
1/2 Weißkohl
1 schwarzer Rettich
1 Radicchio
1 Knoblauch
450 g Zwiebeln
85 g Postelein

Das geht hier alles weg, lediglich bei der Wurzelpetersilie bin ich nicht ganz sicher, wie wir die verarbeiten.

verfrühte Ferien

Die Jungs haben seit heute Ferien. Bis gestern war noch voll Schule mit vielen Arbeiten, heute schlagartig nix mehr. Sie sind einerseits froh, weil sie noch einige Arbeiten geschrieben hätten, andererseits fällt mal wieder ihr Alltag total weg.

„Die Ferien sind voll blöd“, meinte denn auch ein Kind. „Keine Silvesterfeiern, kein Besuch, keine Partys.“ Was bleibt sind Bett und Netflix. Und ab und zu Besuch, aber da muss man sich ja absprechen, weil nicht jedes Kind gleichzeitig Besuch haben kann. Spontan geht anders. Wie meinte das Kind: „16 ist ein tolles Alter, aber nicht, wenn Corona ist.“

Ich denke mir, so lange Ferien wären ideal zum Wegfahren. Aber geht ja nicht. Immerhin „darf“ ich noch arbeiten. Und ich denke an frühere Zeiten, da gab es das auch, warum stellen sich denn jetzt die Leute alle so an? Ja, ich weiß, jammern auf hohem Niveau. Aber warum stellt sich denn die Gesellschaft so an? Meine Güte, dann haben wir dieses Jahr eben ein etwas eingeschränkteres Weihnachten. Das hält man doch aus, oder? Nun ja, wahrscheinlich bin ich bezüglich Weihnachten etwas emotionslos und nicht die richtige Person.

Immerhin haben wir einen Hund, mit dem wir immer raus dürfen.

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