Ohje, wie mir das Gestöhne über Weihnachten auf den Geist geht. Alles ist anders, ja – und?


Wir hätten Weihnachten dieses Jahr vermutlich auch anders verbracht, aber da wir eh nicht so die Großfamilienfeierer sind, ist es doch gar nicht so anders. Wir wären an Heilig Abend in die Kirche gegangen, in den etwas anderen Gottesdienst, da hatte ich mich schon drauf gefreut, da wollte ich auch die Freundin aus Kindestagen treffen. Nun ja, das geht halt leider nicht. Ein Kind freut sich: „die Kirche war schon lästig, lediglich das Feuer und der Punsch hinterher ok“.

An einem der Feiertage wären wir mit der Schwiegerfamilie zum Chinesen gegangen, an einem Tag hätte ich meine Mama besucht. Alles nüscht.

Aber alles auch halb so schlimm.

Ein Kind hat sich Fleisch gewünscht, am liebsten Ente oder Gans, doch das gab es nicht mehr. Also hatten wir eine riesige Pute bestellt. Der Mann freut sich auf die Zubereitung: sie soll die ganze Nacht im Backofen vor sich hin garen. Von mir aus hätte es auch fleischlos bleiben können, aber wenn es für den Rest der Familie so wichtig ist, Fleisch zu essen, füge ich mich dem Familienfrieden.


Ein Kind schabt dazu Spätzle und so wird es ein richtiges Festmahl. Sehr lecker.

Am Nachmittag gehen ein Kind und ich wieder auf eine lange Hunderunde, diesmal mit Spielzeug und es macht uns allen sehr viel Spaß. Ich bin erstaunt, wieviel Energie in unserem Hund steckt. Denn ich bin schon ziemlich platt am Abend 😉