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Kategorie: Rezepte (Seite 2 von 4)

Buttermilchbrot

Das Rezept habe ich beim Surfen entdeckt. Ich glaube, ich habe Inspirationen für meinen Sauerteig gesucht.

Da das Brot ohne Hefe ist, muss es nicht gehen und ist daher fix gemacht. Wenn alle anderen Zutaten im Haus sind 😉 ! Hier war auf einmal die Buttermilch weg, so dass ich doch noch mal los musste….

Das Brot war erst sehr klein, ist dann aber beim Backen doch noch etwas aufgegangen. Ist ja auch immerhin ein ganzes Päckchen Backpulver drin! Das hat mich etwas gestört, aber na ja, wenn ohne Hefe und Sauerteig muss halt was anderes rein.

Frisch aus dem Ofen hat das Brot sehr lecker geschmeckt, wie jedes Brot, oder? Am nächsten Tag hat es auch noch gut geschmeckt, es war etwas trockener als am Backtag, aber noch nicht ausgetrocknet und bröselig, wie das bei manchen Hefebroten der Fall ist. Die Konsistenz ist schon ein bisschen kuchenartig und mir fehlt ein bisschen das säuerliche. Aber es ist eine gute Abwechslung in den Brotalltag, ich werde das Brot auf jeden Fall noch mal backen.

Hier das Rezept:

550g Mehl (1050 oder anderes, ich hatte eine Mischung)
50g Grieß (ich hatte Grünkerngrieß)
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
1-2 Eßl. Öl
500ml Buttermilch
4-5 Eßl. Kerne

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben. Dann die feuchten Zutaten dazu und verkneten. Falls der Teig zu sehr klebt, noch etwas Mehl dazu geben. Den Teig zu einem Laib formen oder in eine Backform geben. Die Oberseite einschneiden.
Im Backofen bei 200°C ca. 45 Minuten backen.

Patisson

Warum der jetzt Patisson und nicht mehr Ufo-Kürbis heißt, weiß ich auch nicht.

Wir hatten einen leicht angeschlagenen in der Gemüsekiste, also war baldiger Verbrauch angesagt. Kürbis mögen die Kinder eher nicht so, also was daraus zaubern?

Paniert und gebraten schmeckt dem Nachwuchs fast alles, also haben wir das ausprobiert. Ein Kind fand es gut, eines nicht. Da ich vorher noch nie einen Ufo-Kürbis verarbeitet hatte, habe ich diesen hier erst mal geschält, in dicke Scheiben geschnitten und leicht gekocht. Danach durch Mehl gezogen, anschließend durch geschlagenes Ei und schließlich mit Semmelbröseln paniert. Das nächste Mal werde ich das Vorkochen etwas reduzieren und wirklich nur kurz blanchieren oder ganz darauf verzichten. Bei uns gab es dazu Nudelreste mit Soße. Den meisten hat es geschmeckt! 😉

Hefezopf

Im Moment backe ich oft und gerne einen Hefezopf.

Das Rezept variiert immer ein bisschen, je nachdem, was zu Hause ist. Hier die Grundidee:

500g Mehl (ich nehme meistens eine Mischung aus Dinkel- und Dinkelvollmehl)
1 Würfel Hefe
1 Tütchen Zucker (ausm Café 🙂 )bzw. 1 Esslöffel
50-70g Butter
250ml Flüssigkeit (Milch, Saft, Mischung….)
1 Ei

Die Hefe mit dem Zucker und etwas Mehl anrühren und den Vorteig ca. 15 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Butter und die Flüssigkeit zusammen erwärmen. Dann in die Mehlmischung geben zusammen mit dem Ei. Einen geschmeidigen Teig rühren und kräftig schlagen.
Meistens lasse ich den Teig über Nacht bei Zimmertemperatur gehen. Gut abdecken, da er sonst sehr austrocknet. Am nächsten Morgen knete ich ihn nochmal kräftig durch und forme dann einen Zopf. Auch da gibt es viele Möglichkeiten: Zopf mit 3 oder 2 Strängen, geflochten oder nur gedreht…. je nach Lust und Laune. Auf ein Backblech legen und nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.
Dann ab in den Ofen und ca 40 Minuten backen. Je nachdem noch mit Milch oder Ei oder Gemisch einpinseln und mit gehobelten Mandeln bestreuen. Oder was sonst so da ist. Zuckerguss würde auch gehen, aber das ist mir zu süß. Man kann auch in den Teig Mandeln, Rosinen oder Cranberries geben. Wie gesagt, das Rezept ist sehr variabel. Wenn es zu viel Butter oder Flüssigkeit wurde, muss man einfach noch ein bisschen Mehl reinkneten.


Mit 2 Strängen geflochtene Variante


Mit Karottensaft/Milchmischung, daher die Farbe. Hat super geschmeckt und war ganz schnell weg!

Erdbeeren

Wir schwelgen in Erdbeeren. Leider nicht aus dem eigenen Garten, sondern gekauft. Dennoch gut!

Heute: Erdbeerkuchen

Das Rezept ist eine Mischung aus mehreren Rezepten, recht einfach und gut nebenher zu machen. Mit den Zutaten kann man auch variieren.

Teig:
150g Zucker
250g Butter
3-4 Eier
300g Mehl
2 TL Backpulver

Belag:
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
400ml Milch
2 Eßl. Zucker
400g Schmand, Joghurt, griech. Joghurt oder Sahne oder Mischung aus allem
Erdbeeren (1-2 Schälchen)
evtl. 1 Pckg. Tortenguß (klar oder rot)

Zubereitung
Zucker mit Butter schaumig rühren. Die Eier dazu geben. Mehl mit Backpulver unterrühren. Teig auf ein Backblech streichen und ca. 20 Minuten backen. (Umluft, 170°)

Vanillepudding mit 400ml Milch und 2 Eßl. Zucker nach Anweisung zubereiten. Schmand, Joghurt oder Gemisch aus allem unterrühren, wenn der Pudding leicht abgekühlt ist.

Dann auf den Teig streichen und nochmals 15 Minuten backen. (gleiche Temperatur).

Erdbeeren waschen, halbieren und auf der Puddingmasse verteilen. Kinderarbeit!

Wer will kann dann noch einen Tortenguß zubereiten und auf den Erdbeeren verteilen. Dann liegen die Erdbeeren etwas besser auf dem Kuchen und sind transportfähiger. Mir schmeckt es ohne Guß besser, der Rest der Familie mag den Tortenguß („dann ist es wie im Café“).

Holderküchle

Ein Rezept meiner Kindheit. Die Kinder haben es hier im Kindergarten wiederentdeckt. Endlich auch mal zu Hause gemacht. Die Zeit dafür ist immer recht kurz, da man die Holunderblüte erwischen muss. Es sollte auch nicht regnen und die Blüten nicht zu sehr insektenverseucht sein. 😉

Dieses Jahr war es soweit. Die Holunderbüsche oder -bäume befinden sich in der Nähe und sind zwar in der Stadt, aber nicht an befahrenen Straßen. So habe ich ruhigen Gewissens ein paar Dolden abgeschnitten. Ein Kind hat mir dabei geholfen. Die Blüten sind recht weit oben, so dass man an viele gar nicht dran kommt. An öffentlichen Plätzen würde ich aber auch keine Blüten von unten nehmen. 😉

Dann bereitet man einfach einen Pfannkuchenteig zu:
3 Eier
Wasser (Mineralwasser, wenn vorhanden)
Mehl
Milch

evtl. noch Zucker und Backpulver. Brauchts aber nicht. Welches Mehl man benutzt ist auch egal, das kann Vollkornmehl oder anderes sein. Hier im Hause ist es fast nur noch Dinkelmehl. Bei manchen Rezepten kommt noch Zitronenschale in den Teig. Doch ich verzichte darauf, ich möchte den Holunder rausschmecken.

Den Pfannkuchenteig etwas stehen lassen. Derweil Fett zum Fritieren erhitzen. Und die Holunderblüten etwas säubern, wenn nötig. Man kann sie auch abwaschen, aber dabei geht auch der leckere Blütenstaub verloren.

Anschliessend die Blüten durch den Teig ziehen, etwas abtropfen lassen und im heißen Fett ausbacken. Evtl. mit Puderzucker bestreuen. Ganz frisch schmecken sie am besten.

Rhabarberkuchen mit Baiser

Rezept der Nachbarin, leicht abgewandelt von mir.

Ein schneller Rhabarberkuchen, der sehr lecker schmeckt. Die Menge des Rhabarbers ist dabei fast egal. Mit anderem säuerlichem Obst, wie z. B. Johannisbeeren schmeckt der Kuchen bestimmt auch gut.

Da die Kinder des Hauses kein gekochtes oder gebackenes Obst essen, bleibt meistens ein Teil des Kuchens obstfrei.

Zutaten:
300 g bis 1000 g Rhabarber (ich finde bis 500 g ideal, alles darüber ist sehr obstig, aber auch noch ok ;-))
60 g Zucker (weiß, braun, egal….)
60 g Butter
4 Eigelb
200 g Mehl (auch egal, was für Mehl, alles geht, Vollkorn oder Dinkel oder beides.)
1 TL Backpulver
evtl. noch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

Baiser
4 Eiweiß
150 g Zucker

Butter, Zucker und die Eigelb schaumig rühren. Nach und nach das Mehl und Backpulver dazu. Der Teig kann sehr bröselig sein. In gefetteter Springform ausrollen oder festdrücken. Es muss kein Rand entstehen.
Je nach Vorrat kommen auf den Teig noch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse, die den Boden leicht bedecken.
Dann den Rhabarber darauf verteilen. Evtl. ein Stückchen frei lassen 😉

Den Kuchen schon mal bei 170° in den Ofen schieben. Währenddessen den Guß vorbereiten. Dazu das Eiweiß steif schlagen. Das geht am besten mit der Schlagscheibe des Pürierstabes. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Masse wird dadurch nicht gar so steif. Nachdem der Kuchen ca. 15 – 20 Minuten im Ofen war, rausholen und die Baisermasse darauf verteilen. Anschliessend nochmal ca. 25 – 30 Minuten backen. Insgesamt braucht der Kuchen ca. 45 Minuten Backzeit.

Aufpassen, dass die Baisermasse nicht zu dunkel wird (evtl. abdecken).

Ist sehr schnell gemacht und schmeckt richtig gut!

Chocolate Chip Cookies

Most famous cookies. This is a recipe we tried in our baking course. Very delicious.

ingredients
250 g butter (room temperature)
150 g brown sugar
100 g white sugar (for the crispiness, you can also use only brown sugar)
pinch of salt
2 eggs
vanilla sugar/vanilla flavouring
1 tsp baking powder
1/4 tsp baking soda
350 g all-purpose flour
3 chocolate bars of 100 g or 300 g chocolate chips

preparation
Chop chocolate in chunks.
Beat butter, sugars, vanilla and salt very creamy. Blend in eggs. Add flour, baking powder and baking soda. Stir just until well mixed. Add chocolate (leave some for toping, about 1/4). Put the dough into the fridge for at least 1 hour.

Form balls and put them on the baking tray leaving enough space between them. Sprinkle with remaining chocolate. Press slightly. If wished you can also sprinkle some salt.

Cook for about 15 minutes in the preheated oven until golden.
Temperature: 170°

Some people swear to leave the dough in the fridge for at least 24 hours up to 3 days. Just try and see the difference. You can also freeze the dough: form little balls and put them into the freezer. Put the frozen balls on the baking sheet and right in the oven. They might use a little bit longer in the oven.

Most delicious eaten warm. Already baked cookies can be warmed up in the microwave for some seconds.

Chocolate Chip Cookies

Zutaten

250 g Butter, zimmerwarm
150 g brauner Zucker
100 g weißer Zucker (macht die Kekse knuspriger, man kann auch nur braunen nehmen, for chewyness)
Prise Salz
2 Eier
(1 TL Vanillezucker) etwas reine Vanille
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
350 g Mehl
3 Tafeln grob gehackte Schokolade oder 300 g Schokotropfen

Zubereitung
Schokolade in Stücke hacken (chunks), nicht zu klein.
Butter, Zucker, Vanille und Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig rühren, dann die Eier gut unterrühren. Mehl, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt. 2/3 der Schokolade unterheben (der Rest ist für obendrauf, oder eben alles in die Kekse, so mach ich das meistens – ist einfacher). Den Teig mindestens eine Stunde kühlen.

Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein Blech mit Backpapier setzen, etwas flach drücken und mit der restlichen Schokolade bestreuen, evtl. auch noch mit Salz bestreuen. Bei 170 Grad (Umluft 170 Grad) etwa 12 bis 15 Minuten lang hellbraun backen.

Rezept Bärlauchbrot

In der Bärlauchwoche gab es Bärlauchbrot. Ganz frisch war es lecker, aber der Bärlauchgeschmack war da noch sehr zart, der kam erst später.

Zutaten:
700 g Mehl (Mischung aus Dinkelvollkorn- und Dinkelmehl; geht aber bestimmt auch mit Weizen)
1 Würfel Hefe
2 Essl. Essig
80 g Kerne (Leinsamen und Sonnenblumen waren es, geht aber bestimmt auch mit Sesam, Chia….)
40 g Bärlauch
475 ml Wasser
etwas Salz

Den Bärlauch klein schneiden.
Hefe mit etwas lauwarmem Wasser anrühren und ca 10 Min. gehen lassen.
Hefe mit Mehl, Essig, Wasser und Salz verkneten. Zum Schluss den Bärlauch und die Kerne unterkneten.
30 Min. gehen lassen.
Nochmal gut durchkneten. In Kastenform füllen oder einen Leib formen. Teig einschneiden und nochmals 20 Min. gehen lassen.
Bei 200° Grad ca. 1 Stunde backen. Wenn die Kruste nicht so knusprig sein soll, 20 Min. bei 200° Grad backen, dann auf 170° Grad runtergehen. Eine feuerfeste Form mit Wasser in den Ofen stellen.

Bärlauchrisotto

Das war das 1. Rezept. Risotto geht hier immer ganz gut. Meistens mache ich es mit Pilzen. Das ist dann vegan, da kommt weder Käse noch Butter rein. Wer will kann sich Käse drüber streuen.

Jetzt jedoch Bärlauchrisotto:

– 1 Hand voll Bärlauch (es darf auch mehr sein, einem Kind hat es so jedoch gerade gereicht)
– 400g Risottoreis (nächstes Mal 500g nehmen, war etwas knapp)
– etwas Butter
– mind. 1 Liter Gemüsebrühe
– ca 100g frisch geriebener Parmesan (je nach Gusto mehr oder weniger)
– 1 Karotte (optional)
– Pinienkerne (optional)

Den Reis mit der klein geschnittenen Karotte in etwas Butter glasig anschwitzen. Dann heiße Gemüsebrühe dazugeben, immer nur ein bisschen und kräftig rühren. Sobald die Gemüsebrühe verdampft ist, wieder frische heiße Brühe dazu gießen. Damit fortfahren, bis der Reis gar ist. Dauert ca. 20-30 Minuten, der Reis darf gerne noch bissfest sein.

Währenddessen Bärlauch klein schneiden oder hacken. Parmesan reiben. Beides unter das Risotto mischen. Mit Sojasauce, Pfeffer und Salz abschmecken. Wer will, kann gerne noch Piment dazu geben. Das wird hier meistens erst am Tisch gemacht. Nebenher die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Achtung, sie brennen leicht an!

Für die Garnitur noch etwas Parmesan und Bärlauch aufheben und erst auf den Tellern dazu geben. Obendrauf noch ein paar Pinienkerne geben.

Bei uns gab es dazu angebratene Garnelen.

Hat allen geschmeckt und hätte gerne noch etwas mehr sein dürfen. 😉

Bagels

Kein Brot im Haus und keiner hat Lust, Brot zu backen, also gibt es Bagels.

Rezept des 1. Versuches (ausbaufähig)

500g Mehl (hier Dinkelmehl)
1 Tüte Trockenhefe
etwas Salz
250g Milch/Wassergemisch (lauwarm)
evtl. noch etwas Öl

zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Gehen lassen bis er ca. das doppelte Volumen hat.
Nochmals durchkneten, dann Bagels formen: Kleine Brötchen formen, mit dem Kochlöffel und/oder Finger Löcher reinbohren.
Die Löcher eher größer machen, bei mir sind sie nach dem Kochen bei einigen Bagels verschwunden.
Die Bagels nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.
Derweil das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Ich hatte noch etwas Salz ins Wasser gegeben. Manche geben Zucker oder Honig dazu.
Die Bagels ca. 1 Minute ins kochende Wasser geben.

Herausnehmen, abtropfen lassen und aufs Blech setzen. Evtl. mit Saaten bestreuen (Sesam, Mohn, Chia….)

Im vorgeheizten Ofen 10 Min. bei 250°, 10 Min. bei 200° und 10 Min. bei 170° backen.
Bei mir sahen sie eher bleich aus, haben uns allen aber super geschmeckt!

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