dblog

alive and kicking

Kategorie: Schule (Seite 1 von 5)

Neujahrsempfang

In der Schule gab es einen Neujahrsempfang. Jeder sollte Fingerfood mitbringen. Tja nun, dann machen alle Muffins, dachte ich mir. Die Kinder befragt, die waren für Kuchen. Ich wollte eher was Salziges, bin dann aber doch bei Amerikanern hängengeblieben. Das Kind hat gerne geholfen, das Rezept ist einfach und das Ergebnis ok. Die Verzierungsidee kam uns beim Backen. Ich könnte mir die Amerikaner auch gut als Namenschildchen vorstellen oder mit Jahreszahl drauf oder Geburtstagsgruß oder oder oder…..
Rezept folgt.


Nein, das heißt nicht 56, sondern 5b

Sie kamen übrigens sehr gut an. Überhaupt gab es sehr leckeres und vielfältiges Essen. Die Kinder haben zusammen gespielt, die Eltern sich kennen gelernt und gequatscht. Nett.

Wir sind bei Schneetreiben losgefahren mit den Fahrrädern und auf dem Heimweg schneite es immer noch ganz sacht. Es blieb aber nicht viel auf der Straße liegen, sie war dennoch rutschig (fast wäre ich gestürzt). Ich wollte den Kindern jedoch zeigen, dass man nicht wegen jedem Wetter das Auto nehmen muss. An einem Werktag hätten sie bei dem Wetter auch mit dem Fahrrad in die Schule fahren müssen. Wenn der Schnee liegen geblieben wäre, wären wir nach Hause gelaufen. Das geht ja auch noch.

Stolpersteinputzaktion

Hier „durften“ alle neunten Klassen bei einer Putzaktion der Stolpersteine mitmachen. Es gab eine kurze Ansprache vor dem Rathaus und dann konnten die Gruppen gut ausgerüstet losziehen.

Unser Neuntklässler war von der Aktion nicht sehr angetan. Sie hätten an dem Tag früh die Schule ausgehabt und nun sowas. Als ich ihm erzählte, dass sein Freund an dem Tag schulfrei hat und sich freiwillig gemeldet hat, war er etwas ruhiger. Freiwillig? Putzen? Der Freund meinte, ihm sei da eh langweilig, weil nur seine Stufe schulfrei hat.

Mir hat ein bisschen die schulische Aufarbeitung gefehlt: Was haben diese Stolpersteine auf sich? Findet man Informationen zu der Person, deren Stein ihr gerade geputzt habt? Warum wird das am 9. November gemacht? Gibt es diese Steine nur in Deutschland? Wer kam auf diese Idee? In welchen Städten gibt es diese Steine? Warum Stolpersteine? Und und und…..

Vielleicht kommt das ja noch.

Alltag mit Feriengefühl

Der Alltag ist über uns hereingebrochen. Das frühe Aufstehen fällt mir im Moment gar nicht mal so schwer, aber abends bin ich so platt, dass ich eine Stunde früher als gewöhnlich ins Bett gehe, nachdem ich auf dem Sofa schon eingeschlafen bin. 😉

Die verschiedenen Veranstaltungen wie Sport und Musikschule laufen langsam an, auch der Nachmittagsunterricht findet ab dieser Woche statt. Jedes Kind hat einmal nachmittags Unterricht. Ist auszuhalten.

Der Zehnjährige hat sich für heute mit dem Freund im Schwimmbad verabredet. Das gute (?) Wetter, wir haben immer noch fast 30° Celsius, muss man ausnutzen. Da lobe ich mir doch die Halbtagsschule. Ganz spontan können sich die Jungs verabreden. Und sie machen das auch.

Nur der Abendhimmel zeigt schon den Herbst an:

back to …. Alltag

Schulbeginn für die Kinder, letzter Urlaubstag für mich. Das Wetter sommerlich. Langsam, ganz langsam kommen wir wieder in den Alltag.


Achtung: Werbung. Zwar alles selbst gekauft, aber es sind Marken erkennbar.

Abschiedsfest

Nach vier gemeinsamen Jahren feiern die Grundschüler ein Abschiedsfest. Ich weiß nicht, wann sich das eingebürgert hat. Hatte ich das auch schon? Nun ja, der 14-Jährige hatte es und nun auch der 10-Jährige.

Es war ein rauschendes Fest mit Abifeier-Dimensionen. Im Vorfeld war ich dadurch manchmal etwas genervt, im Nachhinein fand ich es doch sehr schön. Es wurde getanzt, gesungen und viel gelacht. Die Kinder waren aufgeregt und dann aufgedreht. Manche sind über sich selbst hinausgewachsen. Die Kinder wurden kommentiert, aber nicht vorgeführt. Es war angenehm. Zumindest habe ich das so empfunden.

Jetzt müssen die Kinder noch ihr Klassenzimmer aufräumen und dann sind auch hier Ferien. Danach geht es weiter an verschiedenen Schulen, die Kinder sind aufgeregt, besorgt und auch etwas verunsichert, was da kommen mag.

Die ganzen vier Jahre hindurch hat sich gezeigt, dass Eltern mit nervenden Kindern oft auch selber sehr nervend sind. Die, die keine Rücksicht nehmen, haben ebensolche Kinder und die, die immer quatschen haben dauerquasselnden Nachwuchs. Ich fand angenehm, dass die mich nervenden Eltern Abstand gehalten haben. Wahrscheinlich beruht das auf Gegenseitigkeit. Und, das habe ich auch schon öfter festgestellt, die Kinder der nervenden Eltern, verändern sich manchmal zum Positiven. Da nerven zwar noch die Eltern, die Kinder aber gar nicht mehr. Die sind witzig und bewundernswert. Das macht doch Hoffnung!

Mensa

Hier durften alle kommenden 5- und 1-Klässler die Mensa testen. Da haben wir gerne mitgemacht.


Der 14-Jährige, der mitgehen durfte (Essen gehen ist immer gut!) hatte sich Schnitzel Milanese und Nudeln mit Soße ausgesucht. Dazu 2x Nachtisch (das gab es ausnahmsweise 2x)


Der 10-Jährige hat sich Fisch mit Kartoffeln ausgesucht und geschnittenen Paprika. Natürlich auch 2x Nachtisch wie der große Bruder. Und – wie man sieht – hat es geschmeckt.


Ich hatte das gleiche, allerdings noch Gemüse dazu. (Und natürlich auch 2x Nachtisch, allerdings unterschiedlichen.)

Ich finde das eine tolle Aktion, hier gab und gibt es immer viel Unruhe wegen der Mensa. Das Essen soll nicht schmecken, es soll nicht kindgerecht sein, es soll aber auch nicht jeden Tag Pommes Frites geben und überhaupt alles irgendwie nicht so wie bei Muttern. Is ja eh klar.
Da die Kinder meistens zu Hause Mittag essen, ja, ich weiß, wir sind eine 60er Jahre Familie, brauchen wir die Mensa nicht wirklich.

Der 14-Jährige ist inzwischen zu groß, bei ihm hat sich eingebürgert, dass er einmal die Woche ein Döner ißt. Er hat nur einmal die Woche nachmittags Schule und das ist für uns durchaus vertretbar mit dem Döner. Als er in der 5. Klasse war, gab es an der Schule noch keine Mensa und in der Umgebung gibt es nicht viel Angebot. Daher hat er das mit dem Döner eingeführt, da kann er schnell in der Mittagspause hinfahren.

Der 10-Jährige hat ebenfalls einmal die Woche nachmittags Schule und kauft sich irgendwas in der Stadt, anfangs viele Süßigkeiten, dann irgendwas beim Bäcker oder Metzger, inzwischen ist er bei Pizza angelangt. Ist auch ok und auch nur einmal die Woche. Da die neue Schule jedoch nicht so zentral liegt, hat er diese Auswahl in Zukunft nicht mehr. Also wird es vielleicht ab und zu die Mensa werden.

Danke für dieses Angebot. Das Essen war lecker und es hat ein bisschen Ängste abgebaut bei vielen Eltern und Schülern, wie das denn so sein wird in der neuen Umgebung. Eine tolle Aktion!

Wasser

Für die Schule haben die Kinder jetzt Flaschen mit Ansage:

Ob’s hilft?

Pausenbrot

Pausenbrot
Hier hat ein Kind jahrelang das gleiche Pausenbrot konsumiert: Brot mit Erdnusscreme und Schwarzwälder Schinken. Das war insofern einfach, weil es morgens keine Fragen gab. Brot wie immer, fertig! Welche Brotsorte genommen wurde, war relativ egal. Beliebt waren natürlich die hellen Sorten wie Bauernbrot, weniger beliebt Körnerbrot. Irgendwann kam noch ein Salatblatt dazu. Das war uns ausgewogen genug und fast immer aufgegessen. Über die Bentoboxen habe ich mich lustig gemacht, denn mal ehrlich: welches Kind isst Karotten in Blümchenform? Meine Jungs hätten das von der ersten Klasse an als unnötig, wenn nicht gar peinlich angesehen. Und verweigert. Wenn sie eine Karotte wollen, dann soll die bitte auch wie eine Karotte aussehen. Das war eine zeitlang auch mal attraktiv. Äpfel gingen eher nicht, weil die zu lange dauern zum Essen, da reicht die Pause nicht. Und aufgeschnittenen Äpfel werden bäh (auch wenn sie mit Zitronensäure behandelt werden, sie schmecken einfach nicht so gut!).
Das andere Kind hat sich ein bisschen am Bruder orientiert. Verweigerte allerdings das Salatblatt. Da kam dann die Karotte ins Spiel. Und natürlich darf die nicht neben dem Brot liegen, dann wird sie nämlich auch bäh. Eine Zeitlang fand dieses Kind auch diese eingepackten Käsestangen toll. Warum nur? Wir haben angeboten, unseren leckeren Marktkäse zurechtzuschneiden, aber das war es nicht. Diese Käsedinger gab es manchmal zum Nikolaus oder Geburtstag.
Inwischen sind die Jungs zehn und dreizehn Jahre alt, sie gehen in die 4. und 8. Klasse und wollen seit diesem Schuljahr kein Pausenbrot mehr. „In den Ferien esse ich zwischen Frühstück und Mittagessen auch nix.“, war die Argumentation. Also gibt es: nix mit nichts. Die Morgende sind sehr entspannt, die Spülmaschine viel leerer und die Jungs dennoch so aufmerksam, wie man in der letzten Schulstunde halt sein kann. Bei Ausflügen gibt es immer noch ein Brot, wie oben beschrieben. Beide Jungs haben einmal die Woche nachmittags Schule, da nehmen sie Geld mit und gehen zum Bäcker, Supermarkt oder ein Döner holen. Das ist nicht ideal, aber es gibt bzw. gab keine Mensa. Einmal die Woche ist das durchaus vertretbar, sie verschönert den langen Schultag und sie sind traurig, wenn der Nachmittagsunterricht länger ausfällt, weil dann das besondere Mittagessen ebenso ausfällt. 😉
Die anderen Tage essen die Kinder mittags zu Hause (ich weiß, das ist jetzt sehr altmodisch) , dort wird täglich frisch gekocht, je nach Zeit und Laune gibt es nur Nudeln mit Soße, meistens jedoch bemühen wir uns, das Gemüse der Gemüsekiste aufzuessen. Ein Kind isst gerne Salat und öfter auch Gemüse, ein Kind mag das gar nicht oder nur ganz bestimmte Sorten und Zubereitungen. Unsere Devise: bloß kein Streß wegen Essen!

Pfannkuchen

Das Kind lernt in der Schule gerade Anleitungen zu lesen, zu verstehen und zu schreiben. Ist ganz interessant. Letzte Woche hat er sich einen Kühlschrank ausgesucht und beschrieben, wie er funktioniert. Dieses Wochenende musste er ein Rezept für Pfannkuchen korrigieren und in die richtige Reihenfolge bringen. Daher gab es diesen Sonntag keine Torte, sondern Pfannkuchen, weil wir die natürlich auch ausprobieren wollten. Hat super geschmeckt, ist von der Menge her jedoch für uns 4 viel zu wenig. Die Jungs haben sich gefreut, dass es ein süßes Abendessen gab. 🙂


Novemberwetter

Das Kind sollte das Gedicht lernen und wir alle hatten sichtlich Spaß daran. Danke James Krüss!

Novemberwetter

Klitsch, klitsch , klatsch,
der Hund fällt in den Matsch.
Die Gretel, die am Wege sitzt,
die heult, denn sie ist vollgespritzt.

Klitsch, klitsch, klatsch,
das ist Novembermatsch.

Klick, klick, kleck,
der Pudel tollt im Dreck.
Und als der Pudel kommt nach Haus,
da sieht er wie ein Igel aus.

Klick, klick, kleck,
das ist Novemberdreck.

Plim, plim, plam,
wir waten durch den Schlamm.
Die Damen rufen: „Ih und huh!“
Die Herren tragen Gummischuh.

Plim, plim, plam,
das ist Novemberschlamm.

James Krüss

Ältere Beiträge

© 2019 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑