alive and kicking

Kategorie: Schule (Seite 1 von 7)

Wochenendaufgabe

Das Kind soll auf Französisch sein Zimmer vorstellen. Es meint, es sei leichter, wenn es dazu ein Modell hätte. Es ist auf jeden Fall anschaulicher.

Mit Lego möchte es sein Zimmer nicht nachbauen, also bekommt ein Schuhkarton seine Chance und wird zu einem Zimmer ausgebaut. Wir recyceln viel und kramen im gelben Sack, das Ganze nimmt dann doch sehr viel Zeit in Anspruch, aber mit dem Ergebnis ist das Kind immerhin zufrieden. Ich auch!

Später werden dann noch die passenden Sätze dazu auf Französisch geübt.

War schön, mal wieder mit einem Kind zu basteln!

P.S. Es gab eine 2-3. Jetzt bin ich aber leicht enttäuscht!

unerwarteter Montagmorgen

Die Woche fing verflixt an, da kann es ja nur besser werden.

Der Morgen war wie immer: Ich stehe auf, wecke ein Kind und mache mich auf zur Hunderunde. Danach koche ich Tee und schaue nochmal nach dem Kind. Das andere Kind ist inzwischen aufgestanden. Es leidet und meint, dass es nicht in die Schule kann. Also koche ich noch einen speziellen Tee für das Kind. Wir geraten kurz aneinanander, dann ist klar, dass dieses Kind heute nicht in die Schule geht. Das andere Kind ist derweil aufgestanden und macht sich auf den Weg zum Bahnhof. Knapp wie immer.
Das eine Kind liegt im Bett, das andere Kind ist weg und ich trinke in Ruhe meinen Tee. In Ruhe? Nein, da klingelt schon das Telefon. Zug verpasst, ob ich fahren könnte. Ooops, jetzt muss es aber schnell gehen. Huschhusch, anziehen und fertig machen. Noch schnell einen Zettel schreiben für den Mann und los zum Auto mit dem Kind, das inzwischen wieder zu Hause ist.
Im Auto kehrt dann etwas Ruhe ein, doch leider zieht sich die Fahrt, morgends ist halt schon viel Verkehr. So kommt das Kind trotzdem ein bisschen zu spät. Lektion gelernt: Mit dem Auto ist man nicht unbedingt schneller! Die zweite Lektion: früh genug aufstehen, ist wohl noch nicht verinnerlicht. Ich hoffe, das kommt noch 😉

Mein Tag war dadurch sehr durcheinander, das zog sich den ganzen Tag hin. Zum Glück hatte ich am späteren Tag noch eine Akkupunkturbehandlung, bei der ich so richtig, richtig zur Ruhe kam. Schön war das – und hoffentlich auch hilfreich.

Schulanfang 2020

Heute ist in Baden-Württemberg Schulanfang. Während sich in anderen Bundesländern die Schülerschaft schon auf die baldigen Herbstferien freut, fängt hier das Schuljahr erst an. Und das bei hochsommerlichen Temperaturen, es sind in den nächsten Tagen bis über 30° Grad Celsius angesagt.
Die Kinder haben die letzten Tage, Wochen, Monate zum Ausschlafen und Freunde treffen genutzt, soweit das möglich war. Heute dann also alles wieder zurück auf Alltag, letztmalig war das im März so. Es gab eine kleine Schultüte wie die letzten Jahre schon. In der Schultüte waren Erdnüsse in Schale als Füllmaterial und hauptsächlich Süßigkeiten. Dazu noch einen Klebestift und eine Überraschungslegofigur.
Ein Kind hatte auch eine richtige Einschulung, weil es an einer neuen Schule ist. Aber mit 16 macht man das natürlich ohne Eltern. Wie peinlich wäre das denn? Da das Kind mit dem Zug fahren muss, musste es sehr früh aufstehen. Was für eine Umstellung!

Schulabschlussrose


Das Kind hatte zum Schulabschluss eine Rose bekommen. Die Rose hat sich erstaunlich lange gehalten, obwohl sie ganz frisch schon ein bisschen zerrupft aussah. Lag aber vielleicht auch an der Behandlung unsererseits. Nach über 2 Wochen habe ich sie dann mal entsorgt.

Es war auch ein Spruch dabei:
Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis.
Aber wenn wir den Mut haben loszugehen,
dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt
ein Sieg über unsere Ängste,
über unsere Zweifel und Bedenken.

(Jochen Mariss)

Schulabschluss

Der Sechszehnjährige ist jetzt offiziell fertig mit der Schule.

Da gutes Wetter war, durften 2 Personen mit zur Übergabe der Zeugnisse. Der Schulhof war bestuhlt und wir durften in der Kleingruppe (2 Personen und Kind) zusammen sitzen. Manche kamen mit Anzug und Krawatte, manche im Bademantel. Bunt, wie die Klasse, bunt wie das Leben. Es gab ein paar Reden, eine Rose und die Zeugnisse. Anschliessend mussten wir recht schnell den Platz verlassen, da die nächste Klasse dran war.

Die Jugendlichen sind nach kurzer Pause aufgebrochen, um ihr Fest im Wald zu feiern. Treffpunkt war bei uns, heja, da war aber was los.

Schade, dass wir nicht wie üblich in großem Rahmen feiern konnten, doch es war auch so ganz nett.

verlaufende Tage

„Welcher Tag ist heute?“ fragt das Kind.
„Freitag.“ antworte ich.
„Nein“, erwidert das Kind „dann ist morgen schon Wochenende?“
„Ja, warum? Hast du was vor?“
„Ne, nur so. Dann muss ich nix für die Schule machen.“
„Hast du denn heute was gemacht?“
„Nee. Oder doch. Mit der Lehrerin telefoniert.“

Hier rufen jetzt seit dieser Woche die LehrerInnen an. Am Montag hatten beide Kinder Telefonkontakt. Heute dann nochmal das andere Kind.

Die Schule reagiert auf die Verbesserungsvorschläge. Das ist schon mal super. Aber es geht auch noch was nach oben.

Home schooling

Na ja, so weit ist es hier noch nicht, aber …. ein Kind hat heute eine Mathearbeit geschrieben. Zu Hause am Küchentisch. Es hat sich auch ganz akribisch die Pausen dazu aufgeschrieben. Ich war derweil einkaufen und das andere Kind hat seinen Schreibtisch aufgeräumt.

Eine Aufgabe bei der Arbeit hat das Kind nicht verstanden, doch nach der Erklärung hat es die auch noch gemacht. Danach war das Kind zu platt, um noch mehr für die Schule zu machen.

Die Internet Plattform der Schule ist überlastet und funktioniert nicht, doch die Lehrer haben sich was anderes einfallen lassen. Läuft.

Morgen hat ein Kind Schlagzeugunterricht via Skype. Das haben wir grad ausprobiert und hoffen, dass es klappt. Ich finde das sehr spannend!

Für den Bewegungsdrang haben die Jungs noch draußen gekickt. Sie freuen sich, dass sie einander haben und sind sehr albern miteinander. Aber die Kontakte nach draußen fehlen ein bisschen.

Ich habe heute auch die Kommunikation mit den Kollegen sehr genossen. Richtig bewusst, weil nicht klar ist, wann wir uns wiedersehen werden. Es darf nur noch eine Person pro Büro arbeiten, ein Kollege blieb ab heute schon zu Hause, der andere ab morgen. Ich dann auch, morgen muss ich allerdings noch was vor Ort klären.

Es bleibt …. spannend.

Schulschliessung Update

Heute kam die Nachricht, dass es den Eltern freigestellt ist, ob sie ihre Kinder am Montag in die Schule schicken. Es gehe nur drum, das Organisatorische zu klären. Also verzichten wir. Die Jungs können mit dem Programm umgehen und nutzen das zum Teil auch schon. Einige Lehrer haben da eine Vorreiterrolle. Ich hoffe mal, dass wir damit ein paar Tage durchhalten.

Beim Aufräumen heute habe ich noch ein paar Aufgaben entdeckt, die die Jungs jetzt einfach bekommen. 😉
Und natürlich bekommen sie von uns Aufgaben, so ist morgen Kochen angesagt, da wir Erwachsenen voraussichtlich noch arbeiten werden.

Das Wetter heute war frühlingshaft und sonnig. Nix mit Weltuntergangsstimmung. Doch warum auch, der Natur ist es doch egal ob wir leben oder nicht. Ich weiss nicht, ob weniger Leute unterwegs waren, für mich sah es so aus wie immer an einem warmen Tag.

Von einer Freundin eine doofe Nachricht erhalten, die Corona in den Hintergrund stellt. Es gibt auch noch anderes. Lebensbedrohliches. Damit gehört sie jetzt zur Risikogruppe.
Wir haben ein bisschen gescherzt, weil es doch auch vorteilhaft sein kann in diesen Zeiten. Aber nach dem Telefonat war ich doch sehr platt und mitgenommen.

Schmutziger Donnerstag

So heißt der Tag hier. Schmutzig hat nix mit Schmutz zu tun, sondern kommt von fett. Also eigentlich müsste der Tag „fettiger Donnerstag“ heißen. Weil in den nächsten Tagen alles Fett vor der Fastenzeit aufgebraucht wird.

Die Jungs hatten beide noch Schule. Der 10-Klässler schrieb eine Deutscharbeit und der 6-Klässler hatte Fastnachtsparty. Er durfte verkleidet kommen, musste aber nicht. Eigentlich wollte er ein Einhorn sein, er war sogar mit dem Vater in der Stadt, um nach Verkleidung zu gucken, aber es gab wohl nix. Also ging er …. unverkleidet.

Früher in der Grundschule kamen die Narren zu den Kindern und haben sie von der Schule befreit. Das fand ich eine nette Tradition, die dann jedoch beim Rektorwechsel nicht mehr statt fand. Da war einfach der Donnerstag schon Ferientag und jeder konnte das privat handhaben.

Hier in der Stadt gibt es in der Früh die Fasentstaufe. Da wird das Fastnachtskind getauft, morgens um 6 am Narrenbrunnen. Die Narren ziehen mit viel Tamtam durch die Stadt, manchmal hören wir sie schon um 4 mit Pauken und Trompeten durch die Straßen lärmen. Danach gibt es Bohnensuppe für alle.

Als Kind bin ich manchmal mit meinen Geschwistern dort gewesen. Wir haben uns leere Blechdosen an einer Schnur ans Fahrrad gebunden und sind mit viel Getöse in die Stadt gefahren. Macht man das heute noch?

Hier die Kinder waren noch nie bei der Taufe, weil es ihnen zu früh, zu kalt und zu dunkel war. Jetzt bereue ich es ein bisschen. Aber ich bin einfach selber kein Fastnachtstyp, daher war das gut so. Da ein Kind eine Arbeit schrieb, klappte es wieder nicht, obwohl ich glaube, das das Kind jetzt eher gehen würde. Aber dann natürlich nicht mit mir 😉

Diesen Beitrag habe ich gestern geschrieben, aber dann schien er mir unpassend nach den Ereignissen in Hanau. Ich bin immer noch geschockt und werde morgen zur Mahnwache gehen. Nein, nein, nein, sowas darf nicht passieren.

Elternsprechtage

In der Schule gab es mal wieder Elternsprechtage. Schön, wenn die Lehrer so positiv über das Kind reden. Auch interessant, die andere Seite zu sehen.
Wirkliche Anregungen, wie was besser zu machen ist, habe ich jetzt aber auch nicht.

Beim anderen Kind waren die Lehrer …. nun ja, der eine sehr nichtsaussagend. Ich habe keine Antwort auf meine Frage bekommen und er hat gar nicht über das Kind erzählt. Das fand ich etwas enttäuschend. Schade.

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