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Kategorie: Winter (Seite 1 von 5)

Schmutziger Donnerstag

So heißt der Tag hier. Schmutzig hat nix mit Schmutz zu tun, sondern kommt von fett. Also eigentlich müsste der Tag „fettiger Donnerstag“ heißen. Weil in den nächsten Tagen alles Fett vor der Fastenzeit aufgebraucht wird.

Die Jungs hatten beide noch Schule. Der 10-Klässler schrieb eine Deutscharbeit und der 6-Klässler hatte Fastnachtsparty. Er durfte verkleidet kommen, musste aber nicht. Eigentlich wollte er ein Einhorn sein, er war sogar mit dem Vater in der Stadt, um nach Verkleidung zu gucken, aber es gab wohl nix. Also ging er …. unverkleidet.

Früher in der Grundschule kamen die Narren zu den Kindern und haben sie von der Schule befreit. Das fand ich eine nette Tradition, die dann jedoch beim Rektorwechsel nicht mehr statt fand. Da war einfach der Donnerstag schon Ferientag und jeder konnte das privat handhaben.

Hier in der Stadt gibt es in der Früh die Fasentstaufe. Da wird das Fastnachtskind getauft, morgens um 6 am Narrenbrunnen. Die Narren ziehen mit viel Tamtam durch die Stadt, manchmal hören wir sie schon um 4 mit Pauken und Trompeten durch die Straßen lärmen. Danach gibt es Bohnensuppe für alle.

Als Kind bin ich manchmal mit meinen Geschwistern dort gewesen. Wir haben uns leere Blechdosen an einer Schnur ans Fahrrad gebunden und sind mit viel Getöse in die Stadt gefahren. Macht man das heute noch?

Hier die Kinder waren noch nie bei der Taufe, weil es ihnen zu früh, zu kalt und zu dunkel war. Jetzt bereue ich es ein bisschen. Aber ich bin einfach selber kein Fastnachtstyp, daher war das gut so. Da ein Kind eine Arbeit schrieb, klappte es wieder nicht, obwohl ich glaube, das das Kind jetzt eher gehen würde. Aber dann natürlich nicht mit mir 😉

Diesen Beitrag habe ich gestern geschrieben, aber dann schien er mir unpassend nach den Ereignissen in Hanau. Ich bin immer noch geschockt und werde morgen zur Mahnwache gehen. Nein, nein, nein, sowas darf nicht passieren.

Montag im Januar 2020


Der Januar ist schon so weit fortgeschritten. Kann man noch Neujahrswünsche anbringen? Der Alltag hat uns längst wieder, die vollen Wochen sind anstrengend, die nächsten Ferien (für die Kinder) erst an Fastnacht, Ende Februar. In der Schule gibt es noch Arbeiten und Tests, zumindest für ein Kind, bevor dann in 2 Wochen Halbzeit ist und das zweite Schulhalbjahr beginnt.

Am Wochenende sind die Kinder aktiv, Freunde schlafen bei uns, sie schlafen bei Freunden, es gibt Geburtstage zu feiern und alles mögliche zu tun. Wir Erwachsenen sind häuslich aktiv und backen und kochen. Das bisschen Haushalt erledigt sich leider auch nicht von alleine, da müssen wir alle ran. Das klappt mal mehr, mal weniger gut.

Wieder eine neue Woche, der Kalender schon prall gefüllt. Die Stimmung war seltsam, als ich nach Hause kam. Alle schon genervt? Später dann wurde es besser und als die Kinder endlich im Bett lagen, war ich auch schon fast bettreif. Der Tag war anregend und anstrengend, die ganze Woche wird wohl so. Aber es gibt auch kleine Lichtblicke, auf die ich mich freue und die ich bewusst wahrnehmen will.

Dreikönigskuchenmarathon

Da wir beim letzten Frankreichbesuch drei Dreikönigskuchen gekauft haben, gab es heute den kleinen zum Frühstück und den großen zum Kaffeeklatsch. Beim Frühstück hatte die Person die Figur, die heute gar nicht mitgefrühstückt hat, weil sei noch Urlaub hat und im Bett liegen bleiben durfte. Die Figur hat sich leider schon beim Aufschneiden gezeigt, doch ich habe sie wieder geschickt in die Füllung reingefriemelt. Immerhin so gut, dass die Kinder, die sich ja ihre Stücke aussuchen durften, sich dieses Stück nicht genommen haben. Und ich natürlich auch nicht, ist ja blöd, wenn ich weiss, wo die Figur drin ist und mir dann dieses Stück schnappe.

Der kleine Kuchen war mit Pistazien und Grigotte Füllung. Sehr lecker, doch ich finde die Kirschen (grigotte) etwas zu süß. Lieber wäre mir nur Pistazien. In so kleiner Form war das aber ok.

Der große Kuchen am Nachmittag war der gleiche wie gestern und die gleiche Person hatte die Figur, nämlich der 15jährige. Doppelter König = doppeltes Glück. Hoffen wir mal, dass das ein tolles Jahr wird, nicht nur für ihn.

Dreikönigstag 2020

Hier war heute Feiertag zu Ehren der heiligen drei Könige. Da wir keine Könige mehr im Haus haben, waren wir diesbezüglich nicht aktiv. Was es jedoch gab, war Dreikönigskuchen:

Der Fünfzehnjährige war heute unser König!

Winterwaschplan

Im Sommer ist es einfach, da wasche ich fast täglich und wir holen uns die Kleider von der Wäscheleine, um sie gleich wieder anzuziehen.

Jetzt sieht das anders aus: die Kleider müssen ein paar Tage auf der Leine hängen um zu trocknen. Also ist Logistik gefragt.

Da die Kinder normalerweise sportlich aktiv sind und ihre jeweiligen Sportsachen an den entsprechenden Tagen brauchen, richtet sich das Waschen hauptsächlich danach.

Außerdem hat sich der Mittwoch als Waschtag etabliert. Früher war das mein freier Tag, da habe ich gefühlt nur gewaschen. Heute hat er sich bewährt, weil die Sachen dann bis zum Wochenende im Trockenraum hängen können, um am Wochenende zusammengelegt zu werden. Das Wochenende und der Mittwoch sind also die hauptsächlichen Waschtage. Mittwochs lege ich/wir die am Wochenende gewaschenen Kleider zusammen und am Wochenende verräumen wir die am Mittwoch gewaschenen.

Ich finde das angenehm, weil wir so nicht zwischen Wäschebergen untergehen und trotzdem meistens genug Wäsche zum Anziehen haben. Dennoch finde ich es im Sommer ein bisschen leichter.

Januarlaune

Die Januarlaune, die so oft beschrieben wird, zieht sich auch hier durch. Arbeit und Schule sind anstrengend, das ganze Jahr liegt noch vor uns, aber es scheint eher als Last. Die Jungs schreiben viele Arbeiten, bald ist das Halbjahr rum, da brauchen die Lehrer Noten.
Zu Hause scheinen wir noch im Sumpf der Feiertage zu stecken: Filme schauen, zocken, trödeln. Dabei hat der Alltag doch längst Einzug gehalten mit Arbeiten, Tests und den ganzen Freizeitaktivitäten. Es ist mühsam und drückt die Laune. Die nächsten Ferien sind noch so lange weg. Die Urlaubsplanung wird auch immer anstrengender, weil alle schon mit Terminen kommen.
Die Abendtermine, die sich gerade häufen, sind anstrengend, aber ich freue mich auch auf neuen Input. Ideen, die gedacht werden wollen. Meinungen, die ich erst überdenken muss. Anregungen, die vielleicht umgesetzt werden können. Die aber auf jeden Fall die Laune heben und im Moment meine Rettung sind. Irgendwann haben wir auch zu Hause wieder bessere Laune.

Wwwwinter

Es wintert. Wenn wir aufstehen, ist es noch dunkel. Wenn wir von Arbeit oder Sport nach Hause kommen ebenso. Ein Kind war am Wochenende das erste Mal auf der Eisbahn. Die Saison ist eingeläutet.

Und einen Adventskalender habe ich auch schon bekommen. Bei der Arbeit und da ist definitiv keine Schokolade drin, wahrscheinlich irgendwelche Sinnsprüche oder so. Trotzdem ganz nett. Mein eigener Adventskalender. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich zuletzt einen Adventskalender nur für mich hatte.

Huch, da muss ich mir ja auch allmählich Gedanken über einen Adventskalender für die Kinder machen.

Es wintert und weihnachtet.

Märzschnee


Die Jungs sind ganz aus dem Häuschen: es schneit.
Nach dem Sport ist der Schnee schon so hoch, dass es schwierig wird mit dem Fahrradfahren: Plums, da liegt das Kind im Schnee. Alles nicht so einfach.


In der Küche blühen derweil die Narzissen, die ich vor der Kälte gerettet habe. Wie es wohl den nicht geretteten geht?

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