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Kategorie: Winter (Seite 1 von 5)

Januarlaune

Die Januarlaune, die so oft beschrieben wird, zieht sich auch hier durch. Arbeit und Schule sind anstrengend, das ganze Jahr liegt noch vor uns, aber es scheint eher als Last. Die Jungs schreiben viele Arbeiten, bald ist das Halbjahr rum, da brauchen die Lehrer Noten.
Zu Hause scheinen wir noch im Sumpf der Feiertage zu stecken: Filme schauen, zocken, trödeln. Dabei hat der Alltag doch längst Einzug gehalten mit Arbeiten, Tests und den ganzen Freizeitaktivitäten. Es ist mühsam und drückt die Laune. Die nächsten Ferien sind noch so lange weg. Die Urlaubsplanung wird auch immer anstrengender, weil alle schon mit Terminen kommen.
Die Abendtermine, die sich gerade häufen, sind anstrengend, aber ich freue mich auch auf neuen Input. Ideen, die gedacht werden wollen. Meinungen, die ich erst überdenken muss. Anregungen, die vielleicht umgesetzt werden können. Die aber auf jeden Fall die Laune heben und im Moment meine Rettung sind. Irgendwann haben wir auch zu Hause wieder bessere Laune.

Wwwwinter

Es wintert. Wenn wir aufstehen, ist es noch dunkel. Wenn wir von Arbeit oder Sport nach Hause kommen ebenso. Ein Kind war am Wochenende das erste Mal auf der Eisbahn. Die Saison ist eingeläutet.

Und einen Adventskalender habe ich auch schon bekommen. Bei der Arbeit und da ist definitiv keine Schokolade drin, wahrscheinlich irgendwelche Sinnsprüche oder so. Trotzdem ganz nett. Mein eigener Adventskalender. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich zuletzt einen Adventskalender nur für mich hatte.

Huch, da muss ich mir ja auch allmählich Gedanken über einen Adventskalender für die Kinder machen.

Es wintert und weihnachtet.

Märzschnee


Die Jungs sind ganz aus dem Häuschen: es schneit.
Nach dem Sport ist der Schnee schon so hoch, dass es schwierig wird mit dem Fahrradfahren: Plums, da liegt das Kind im Schnee. Alles nicht so einfach.


In der Küche blühen derweil die Narzissen, die ich vor der Kälte gerettet habe. Wie es wohl den nicht geretteten geht?

Winter

Es ist kalt, sehr kalt. Der Winter hat uns fest im Griff.
Und alle jammern sinnlos vor sich hin. Ich kann es nicht mehr hören.
Die meisten leben in Wohnungen und Häusern, die man heizen kann. Selbst bei der Arbeit kann ich die Heizung aufdrehen und muss nicht in der Kälte rumsitzen. Viele fahren in geheizten Bussen, Bahnen oder im Auto. Da ich mit dem Fahrrad fahre, beißt mich morgens die Kälte. Ich spüre richtig, wie sie die Oberschenkel annagt. Trotz mehrerer Schichten Kleidung. Und ich bin froh, dass ich nur ein kurzes Stück fahren muss. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht so schnell fahren kann. Doch vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.

Es ist Winter. Ist doch schön, wenn es kalt ist. Dazu haben wir strahlenden Sonnenschein. Herrlich!
Von mir aus kann es gerne noch ein paar Tage so bleiben!

12 von 12 im Februar 2018

Heute ist Rosenmontag. Die Kinder haben Ferien, die ganze Woche noch. Wir Erwachsenen gehen arbeiten. Da hier keiner Fastnachtsverrückt ist, ignorieren wir das. Ich biete immer wieder an, Fastnachtsveranstaltungen zu besuchen, aber die Kinder winken nur ab: Kein Interesse! Nun ja, so geben wir eben kein wichtiges Kulturgut an unsere Brut weiter, sondern geniessen einigermassen entspannte Tage bei der Arbeit (ich) bzw. Ferien (die Jungs).


Zum Frühstück gibt es Reste aus Frankreich für die Kinder. Die Erwachsenen sind schon bei der Arbeit.


Schneegefüllte Wolken auf dem Weg zur Arbeit. Ich komme trocken hin, aber bald fängt es an zu schneien.


Wir haben einen freien Tisch im Zimmer. Bin gespannt, wie lange der noch frei ist.


Die Bälle im Keller warten auf besseres Wetter. Und aufgepumpt zu werden.


So sah der „Schnee“ aus. Und die Narzissen, die schon bald blühen wollen.


Genau wie die Krokusse, die hinter dem Haus aus der Erde gucken.


Wieder zu Hause verarbeite ich den Rest Chinakohl.


Und anderes Gemüse aus dem Ernteanteil.


Da rote Bete dabei ist, sieht alles gleich schön farbig aus.


So gibt es halt Pink Kimchi.


Statt Schneewolken gibt es am Abend Sonne.


Schliesslich beende ich noch meine Toe-up Wurmsocken. Hab ich noch nie gestrickt. Weder toe-up noch Wurm- oder Spiralsocken. Hat aber Spaß gemacht.

Mehr Bilder des Tages gibt es bei Caro.

Heilige Drei Könige

Heute ist hier Feiertag. Wir geniessen ihn mit selbergebackenem Dreikönigskuchen. Die Mandel hatte ich und natürlich wurde ich beschuldigt, dass ich mir die Stelle gemerkt habe. Nächstes Jahr helfen mir die Kinder. Sagen sie heute! Immerhin wurde der Kuchen als toll aussehend befunden. Lecker war er auch, aber verbesserungsfähig.

Viele fahren nach Frankreich, weil man dort einkaufen kann. Doch wir schliessen uns nicht an und kruschteln vor uns hin.
Später zieht ein Kind wieder als König los. Heute ein letztes Mal im Altersheim.

Der Mann hört sich derweil einen Vortrag über Bienen an und ich besuche die Freundin. Wir haben eine schöne Zeit miteinander, manche Menschen sind so angenehm. Ich lade meine Batterien auf und bekomme noch Beute mit, die wir alle mögen. 🙂 Viel später als geplant bin ich wieder zu Hause.
Ein Samstag, der Feiertag ist, lohnt sich für mich gar nicht, dachte ich. Da ich ja samstags eh nicht arbeite. Jetzt merke ich aber, dass das doch ganz gut tat. Wir hatten eben nicht unser normales Samstagsprogramm, sondern waren alle eine Spur entspannter und entschleunigter. Da morgen nochmal ein freier Tag ist, war das ein bisschen wie ein Bonustag. Ich finde es schön, dass es Tage gibt, an denen man nicht einkaufen kann.
Ein bisschen fühlt es sich auch an wie die Ruhe vor dem Sturm, bevor nächste Woche wieder der Alltag mit Arbeit, Schule und Freizeitaktivitäten anfängt.

Hallo Dezember

Hallo Dezember.

Im Dezember werde ich
– Plätzchen backen und essen 😉
– ins Theater gehen
– eine Lesereise mitmachen
– bei einer Tombola mitmachen
– Nikolausstiefel befüllen
– Weihnachtsfeiern besuchen
– eine Massage genießen
– zum Augenarzt gehen
– die Exkolleginnen sehen
– ein Konzert des Kindes besuchen
– mit den Jungs zum Zahnarzt gehen
– Weihnachtsurlaub haben
– Raclette essen
– das alte Jahr verabschieden und das neue begrüßen
– hoffentlich etwas zur Ruhe kommen

Hallo März

Nach einer Idee von Frische Brise.

Im März werde ich:
– Geburtstage feiern
– einen Abenteuerland-Gottesdienst besuchen
– keine oder wenig Süßigkeiten essen
– Urlaub haben
– mit dem Kind eine Autorenlesung besuchen
– auf eine Messe gehen (?)
– Abschied nehmen
– Pflanzen säen
– den Frühling begrüßen

Was schön war – Februar

Wir sind inzwischen alle richtige Fastnachtsmuffel. Früher mit kleinen Kindern haben wir uns noch durch diverse Umzüge und Feiern gequält, das ist jetzt vorerst vorbei. Das ist entspannt und schön.

Ein Kind spielt wieder Gitarre. Da freue ich mich und bin gespannt, was daraus noch wird.

Ein Kind hat Kommunionunterricht und es macht ihm richtig viel Spaß. Er will zwar nicht hin, aber hinterher hat er immer so gute Laune. Das ist toll. Schade, dass der Unterricht jetzt schon vorbei ist.

Wir waren wieder in der Kinderuni. Da wollten die Jungs erst nicht hin, dann war es aber doch sehr gut. Ich würde fast sagen, bisher eine der besten Veranstaltungen.

Wir haben alle zusammen ein paar nette Ausflüge gemacht. Das war so schön. Was zusammen erleben ist einfach immer super.

Es ist schön zu sehen, wie gut sich die Kinder verstehen. Klar gibt es Streit und Zankereien. Aber die Grundstimmung ist gut, sie können so toll miteinander lachen. Da kommen wir Erwachsenen nicht mit und manchmal nervt uns die Gaggerei auch. Doch im Grunde ist es richtig schön. Ich bin froh, dass wir uns haben und bin dankbar.

Was in der Welt vor sich geht ist total anders. Da wird aufgerüstet und die Kinder sprechen vom 3. Weltkrieg. Das macht mir Angst. Wenn wir nach Frankreich fahren zum Einkaufen, wie wir das so oft machen, stehen bewaffnete Soldaten und Polizei an der Grenze. Schwer bewaffnet. Dieser Anblick wird immer mehr Alltag. Alltag, in dem die Kinder aufwachsen. Das stimmt traurig.

Fastnacht

Hier hat die Fastnachtszeit begonnen. Ich finde die schwäbisch-alemannische Fastnacht ganz nett, aber die vielen lustigen Menschen sind mir dann doch etwas zu viel.

Letztes Jahr haben wir uns krankheitsbedingt durch die Fastnachtszeit gemogelt, dieses Jahr hat das Kind keine Lust, beim Umzug mit zu machen. Die ganze Klasse macht mit, aber natürlich ist kein Zwang dabei. So mussten wir kein Kostüm basteln und hatten den Nachmittag frei.

Da wir nicht mehr in Kita und Hort sind, ist Fastnacht nur noch ein Nebenschauplatz. Wir kriegen mit, was das Motto in der Schule bzw. in Kita und Hort ist, aber mitmachen müssen wir nicht. Ich fand das immer ganz nett, beim Umzug mitzulaufen, aber so finde ich es noch schöner. 🙂

Am letzten Tag vor den Fastnachtsferien dürfen die Kinder verkleidet in die Schule. Das finden beide nicht so prickelnd. Letztes Jahr hat sich ein Kind die Haare blau gesprayt. Mehr nicht. Ob wir uns am Fastnachtssonntag einen Umzug anschauen, weiss ich noch nicht. Das hatten wir die letzten Jahre so gemacht, das war auch ganz nett. Aber da haben sich die Kinder immer noch ein bisschen verkleidet und viele Süßigkeiten eingeheimst. Da sie sich nicht mehr verkleiden wollen und auch nicht mehr grundsüß sind (für uns schon noch, aber sie sind halt nicht mehr klein und süß), wird es wohl auch keine Süßigkeiten mehr geben. Zumindest nicht sehr viele. Also ist auch dieser Reiz weg.

Ich bin gespannt, wie die Kinder mitmachen wollen. Immerhin ist es hier in dieser Gegend doch ein großes Event. Allerdings sind die Kinder in einem Zwischenalter: zu groß für das Kleinkindprogramm und zu klein für das Erwachsenenprogramm.

Müssen wir mitmachen, nur weil wir hier wohnen?

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