alive and kicking

Monat: Februar 2026

Schmetterling

Wir haben 17 Grad Celsius, als ich am nach dem Mittagessen zur Arbeit fahre. Ich bin viel zu warm angezogen. Unterwegs sehe ich einen Zitronenfalter, der sowas von gelb ist, dass ich kurz innehalte. Wie schön er flattert.
Kurz später sehe ich ein Tagpfauenauge. Das war auch alles an Schmetterlingswissen, das ich besitze. Ich freue mich sehr, diese Frühlingsboten zu sehen. Wie leicht sie flattern, kurz innehalten und weiter ziehen.

Das alles sehe ich, weil ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre.

15. Februar 2026

Die zweite Nacht im Hotel war viel besser, wir hatten das Fenster weit auf und ich war auch nicht so vollgefressen. Wahrscheinlich kommt alles zusammen, die erste Nacht ist ja meistens nicht so gut.

Ich laufe die Morgenrunde mit dem Hund. Es ist praktisch, dass der Wald gleich vor der Tür ist, so kann der Hund sich etwas auspowern. Ich würde gerne nochmal in die Sauna, doch dazu reicht die Zeit nicht.
Wir sind mit den Freunden, die auch hier übernachten, zum Frühstück verabredet. Heute ist der Saal voll. Es gibt andere Gäste und eine Familienfeier mit kleinen Kindern. Da ist Leben in der Bude. Die Kinder haben wir schon gestern und heute Morgen im Hotelflur rennen hören.

Beim Frühstück überlegen wir, was wir machen könnten nach dem Auschecken.


Wir fahren auf die Kalmit, das ist der höchste Berg der Pfalz.


Und es liegt Schnee dort oben. Das freut den Hund.

Da die Wege ziemlich vereist sind, wollen wir nicht weiter laufen, sondern fahren noch zum Hambacher Schloss, da manche noch nicht dort waren.

Kein Regen und kein Schnee.


Aber Wetter.

Wir umrunden das Schloß und laufen wieder zu den Parkplätzen.


Zum Abschluss gibt es für mich ein Eis im Café Bellini, die anderen trinken Kaffee und essen Kuchen.

Danach trennen sich unsere Wege. Voller Eindrücke fahren wir nach Hause. War das ein schönes Valentinswochenende!
Und kaum Fastnacht, was hier Fasching heißt.

14. Februar 2026

Die Nacht im Hotel war nicht so gut, ich war viel zu voll gefressen und das Zimmer viel zu warm. Obwohl das Fenster auf kipp war.


Wir sind alleine im Hotel und der Frühstücksraum gehört uns. Wir bekommen auch alles an den Platz serviert, das Buffet bleibt relativ leer.


Nach kurzem Ausruhen fahren wir nach Neustadt und bewundern schöne Häuser.


Und Gassen. Es regnet und wir werden etwas naß. Da hier auch Wahlen anstehen, gibt es Wahlstände, an denen ich mich informiere. Ist ja doch interessant, wie das andere machen.


Mäuse haben wir immer noch zu Hause. Die hier finde ich besser…..


Der Mann zeigt mir Interessantes.


Und mit der Baustelle sieht es hier ein bisschen aus wie zu Hause.


Später treffen wir die Freunde im Café. Dort gibt es leckeren Kuchen und eine Schublade mit Leckerlis, die der Hund ganz toll findet.

Danach bummeln wir noch ein bisschen durch die Stadt. Doch mir ist ganz schön kalt. Also trennen sich vorerst unsere Wege, wir fahren ins Hotel währen die anderen noch etwas bummeln.

Im Hotel ruht sich der Mann aus und ich gehe in die Sauna, die es im Garten gibt. Danach bin ich wieder richtig aufgewärmt. Wie gut das tut! Nach kurzer Pause gehen wir zum Abendessen. Das bekommt einen extra Post.

13. Februar 2026

Wir sind im Hotel und ich frage den Mann, ob wir schon mal in so einem edlen Hotel waren. Er meint, dass das Hotel nicht edel ist. Seiner Meinung nach waren wir in China in einem edlen Hotel. Das kam mir nicht so edel vor. Aber da waren wir 3 Tage und haben die 3 Tage durchgeschlafen. Familienjetlag.
Jetzt sind wir im Hotel und werden gleich von der Freundin mit Kind abgeholt. Oder auch nicht, es gab hier ein kleines Missverständnis.

Ich fühle mich sehr erwachsen.

Wir waren lecker essen, es war ein bisschen viel, aber da wir ja wieder den Berg hoch ins Hotel laufen mussten, war es ok.

Kindermund: Wir brauchen eine Köcherin, damit Mama und ich spielen können. Sonst muss Mama immer kochen.


Hulk war auch mit dabei.

12 von 12 im Februar 2026

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro. Den Januar habe ich leider verschlafen und nicht mitgemacht, aber da waren wir ja auch alle krank.

Der 12.02.26 ist ein Donnerstag, hier sind meine 12 Bilder:


1. Zum Frühstück gibt es eine Scheibe vom gestern gebackenen Kürbisbrot. Gelungen, würde ich sagen.


2. Ausserdem gibt es Kürbisgriesbrei (vegan) mit Blutorangensaft. Sieht toll aus und schmeckt richtig lecker!


3. Im Büro erst mal den Kalender aktualisieren.


4. Es ist trübe und regnet.


5. Ich bin nass geworden.


6. Also dürfen Mütze und Handschuhe den Arbeitstag auf der Heizung verbringen.


7. Ich bin doch nasser als gedacht und wickle die Bürodecke um mich.


8. Es wird zwar heller, aber nicht trockener.


9. Immerhin habe ich die Büropflanzen schön.


10. Ich benutze gerade meine Kinderstofftaschentücher auf.


11. Ich finde Stofftaschentücher wesentlich angenehmer als Papier, es sei denn, ich habe richtig starken Schnupfen.


12. Am Abend gibt es nochmal Kürbisbrot, es ist ein bisschen trocken, aber getoastet schmeckt es echt lecker.

WMDEDGT Februar 2026

Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Der 5. im Februar 2026 ist ein Donnerstag.

Der Wecker klingelt um 6:45 Uhr. Aufstehen fällt mir schwer, aber es hilft ja nix. Ich hole den Hund aus einem Kinderzimmer und laufe die erste Runde. Als ich zurückkomme, hat der Mann schon Tee gemacht und ein Kind geweckt. Wir trinken Tee. Das Kind verabschiedet sich in die Schule. Mein Startschuss, dann darf ich ins Bad.

Um 8 Uhr bin ich bei der Arbeit. Und arbeite.

Um 12 Uhr fahre ich wieder nach Hause, der Hund begrüßt mich freudig. Ich fange an zu kochen, das Kind kommt nach Hause und um 13 Uhr essen wir. Es gibt Risotto mit Postelein und Grillkäse. Schmeckt lecker. Danach mache ich mir noch einen Getreidekaffee. Das Kind chillt und geht später die Mittagsrunde mit dem Hund.

Ich gehe wieder arbeiten, es ist schon nach 14 Uhr als ich dort ankomme. Immerhin bekomme ich einiges geklärt. Leider nicht alles. Immerhin kommen die Hausmeister vorbei und schauen sich das defekte Türschloss an. Ich lerne, was eine Made ist und freue mich darüber.

Um 17 Uhr höre ich auf mit Arbeiten und fahre zur alten Dame. Wir bringen uns auf den neuesten Stand. Es ist ganz nett, so zwischendurch mal rein zu schauen. Doch viel Zeit habe ich nicht.

Um kurz vor 18 Uhr gehe ich wieder, zur Bürgerversammlung. Es gibt eine Info der Stadt und der betroffenen Vereine. Die Stimmung ist aufgeheizt, aber nicht angreifend. Ich treffe viele Bekannte dort. Danach rede ich noch mit einigen. Schließlich fahre ich wieder nach Hause. Ich bin froh über die dicken Handschuhe, es ist ganz schön kalt.

Um 21 Uhr komme ich zu Hause an. Der Mann ist auch gerade nach Hause gekommen, wir besprechen uns kurz, dann mache ich mich auf zur letzten Hunderunde. Wir laufen eine größere Runde, das tut mir gut zum Runterkommen, es war doch ganz schön viel Input.

Um 22 Uhr sind wir zurück, wir schauen noch Nachrichten. Um 23 Uhr richte ich mich fürs Bett, dort lese ich noch ein bisschen, dann heißt es Licht aus. Ich bin müde, kann aber doch nicht gleich einschlafen, die Nacht wird eher unruhig.

Bigos


Ein Essen, das ich nicht kannte. Ich habe es bei der Freundin kennengelernt, als ich sie besucht hatte. Es war Sommer und das Gericht ein bisschen zu winterlich, fand ich. Bei ihr gab es viel Fleischeinlage und Gerstengraupen (?) dazu, um den Hunger der Teenagerkinder zu stillen. Sie meinte, dass deutsche Sauerkrautgerichte immer Leichenfarben seien. Jetzt muss ich immer an Leichenfarben denken, wenn es Sauerkraut gibt.

Da in der Gemüsekiste nur ein kleines Tütchen Sauerkraut war, reicht es nicht als eigenständiges Gericht. Neulich hatten wir schon Sauerkraut mit weißen Bohnen. Das schmeckt soooo lecker. Aber ich wollte was anderes. Da fiel mir dieses Gericht ein. Ich habe es allerdings abgewandelt. Es hat uns allen supergut geschmeckt.

Hier das Rezept, Menge je nach Esser:

Speck, Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Gewürfelte Kartoffeln dazugeben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen. Chinakohl (oder anderer Kohl) dazu geben. Mit Tomatenmark, geräuchertem Paprikapulver, Pfeffer und sonstigen Gewürzen kräftig abschmecken. Wenn die Kartoffeln weich sind, eine halbe Tüte Sauerkraut dazu geben. In Scheiben geschnittene Sucuk dazu, das passt jetzt geographisch gar nicht, hat aber richtig gut geschmeckt. Würde ich wieder so machen. Kurz vor dem Servieren das restliche Sauerkraut dazu geben, so dass es noch frisch und knackig bleibt.
Gerne mit einem Klecks Sauerrahm servieren, das haben wir vergessen.

Da es hier alles in einem Topf gab, kamen die Kartoffeln gleich mit dazu. Falls eine andere Beilage gewünscht ist, einfach weglassen. Das kann man bestimmt auch gut veganisieren, indem das Fleisch einfach weggelassen wird.

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