alive and kicking

Monat: März 2026 (Seite 1 von 2)

social Saturday

Morgens mit Mama und Bruder im Café, danach ins andere Café, die Freundin treffen und noch eine andere Freundin, zufällig. Danach Mittagessen mit dem Mann und Freunden in einem anderen Restaurant. Jetzt bin ich durch, dabei ist erst die Hälfte des Tages geschafft.
Ich werde still zu Hause sitzen.

Jugendherberge Freiburg


Aus Gründen war ich in der Jugendherberge Freiburg. Sie liegt etwas ausserhalb der Stadt, gegenüber des Dreisam-Stadions. Sehr idyllisch, direkt am Fluss.

Mein Zimmer war ok und die Nacht auch, sehr ruhig, das war schön. Da ich jedoch zu viel gegessen hatte, war der Schlaf nicht gar so gut. Das Essen war aber auch zu lecker, kleine Häppchen, leckere Suppe und dann später noch eine Käseplatte. Wer kann sich da schon zurückhalten?
Der Abend war auch schön und informativ, so mag ich das. Es ist toll, manche Leute wieder zu treffen. Wir haben uns richtig gefreut! Ich bin froh, dass ich schon am Tag vorher angereist bin und den Abend da war.


Am nächsten Tag war dann Arbeit angesagt. Doch da die eine Gruppe so gute Vorarbeit gemacht hat, war es für uns einfach. Es ist immer wieder faszinierend, was für Menschen sich mit welcher Energie und Zeit einbringen. Das ist echt bewundernswert!
Nach Frühstück, Mittagessen und Kaffe und Kuchen bin ich sehr vollgefressen. Wir verabschieden uns und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr alle wieder sehen. Ich laufe in die Stadt, das sind ca. 4 Kilometer. Es geht immer schön an der Dreisam entlang. Ein wundervoller Weg bei bestem Frühlingswetter. Ich suche einen bestimmten Schuhladen, bin aber vom Angebot etwas enttäuscht. Dann schlendere ich noch etwas durch die Stadt. Es sind Massen an Menschen unterwegs. Ich bin froh, dass ich sowas nicht jeden Tag habe.

Kein Freiburg ohne Demo.
Auf dem Rückweg laufe ich beim Münster vorbei und habe Glück, es fängt gerade ein Gottesdienst an. Also bleibe ich dort. Allerdings ist es richtig kalt, ich bin nach dem Gottesdienst sehr durchgefroren.

Inzwischen ist es dunkel und die Läden haben geschlossen. Ich mache mich auf den Rückweg.

Es ist ja schon schön hier. Ich laufe einen anderen Weg zurück, zumindest am Anfang, später muss ich wieder am Fluss entlang laufen. Da ist es sehr dunkel. Immerhin wird mir beim Laufen warm. In der Jugendherberge angekommen, dusche ich erstmal warm. Dann schreibe ich hier, lese ein bisschen und höre Musik. Die Nacht verspricht lauter zu werden, es sind Kinder und Jugendliche im Haus.

Bärlauchknödel

Am Sonntag hatte ich Zeit und Lust zu kochen. Da wir viel zu viel Vesperbrot hatten und das Kind kein Vesper benötigt hat, wurden es Knödel. In der Bärlauchsaison natürlich Bärlauchknödel. Sie haben uns allen sehr gut geschmeckt. Dazu gab es Pilzrahmsoße und Salat. Ursprünglich wollte ich noch Speckwürfel in die Knödel machen, aber die waren auf einmal weg. Manchmal verschwinden hier Sachen aus dem Kühlschrank auf nicht nachvollziehbare Weise….. damit war das Essen immerhin vegetarisch.

Für uns 4 war die Menge als Hauptmahlzeit ausreichend. Es gab sogar 4 kleine Knödelreste.

Zutaten:
400 g altes Brot, in Würfel geschnitten
350 g Milch
150 g (eine Handvoll?) Bärlauch
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
4 Eier
150 g geriebener Käse
2 EL Mehl
2 EL Hartweizengrieß (4 EL Mehl geht natürlich auch)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Fett (Butter oder Öl, wies beliebt)

Das Brot mit der Milch übergießen und einweichen lassen. Zwiebel und Knoblauch würfeln und mit etwas Fett anbraten. Dann zur Brotmischung geben. Den Bärlauch klein schneiden und ebenfalls zur Brotmischung geben. Die Eier, Käse, Mehl, Grieß und Gewürze ebenso. Mit den Händen verkneten, evtl. noch etwas Mehl oder Milch dazu geben. Die Masse sollte nicht zu weich sein. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Danach Knödel formen, die Größe ist egal, sie sollten jedoch eher gleich groß sein. Also gleich klein oder gleich groß. Mit angefeuchteten Händen geht das ganz gut.
In einem großen Topf Wasser erhitzen und die Knödel 15-20 Minuten darin ziehen lassen.
Alternativ die Knödel dämpfen im Thermomix/Varoma. Da zerfallen sie garantiert nicht.

neue Lampen

Neulich beim 12 von 12 hatten wir noch die alten Lampen. Jetzt wurden sie ausgetauscht und wir haben neue. Sie sehen schöner aus, aber machen nicht unbedingt schöneres Licht. Fürs Büro sind sie nur bedingt tauglich. Leider hatte ich kein Mitspracherecht. Immerhin sind sie etwas besser als die alten.

Leider macht die Kollegin immer Licht an, jeden Morgen. Auch wenn es schon hell ist. Das finde ich störend. Die Bildschirme sind schon so hell, das reicht mir. Aber nun ja, wenn es ihr bei der Arbeit hilft, will ich mich nicht in den Weg stellen…..

Wochenabschluss

Wieder mal ist das Wochenende vorüber und ich fühle mich noch nicht so richtig erholt. Dabei gab es kaum Pläne, bzw. ich habe nicht alles wahrgenommen, was ich hätte machen können. Dennoch hätte ich jetzt gerne noch einen Tag mehr Wochenende. Einfach so, zum Aufräumen, Kochen, Ankommen in der neuen Woche …. um dann am Dienstag voll starten zu können.
Aber nein, am Montag fängt die Woche an. Daher heißt es morgen früh aufstehen und zur Arbeit gehen. Auch wenn ich noch nicht bereit bin.

Ich bin für 3 Tage Wochenende.

Die blaue Jacke

Ich habe eine blaue Winterjacke, die ich sehr gerne trage. Sie ist schön warm, hält den Regen ab und hat eine tolle Farbe. Leider ist es genau das Blau einer Partei. Daher konnte ich sie in letzter Zeit nicht tragen oder nur selten. Jetzt ist der Wahlkampf vorbei, es ist wieder ruhiger in der Stadt, heute ist es kalt und regnerisch, so dass ich sie nochmal angezogen habe.

Wir dürfen uns die Farben nicht wegnehmen lassen!

British Tea Time

Wir waren bei der Freundin/Kollegin eingeladen. Es gab leckeren Darjeeling von Fortnum and Mason, Shortbread und verschiedene Kuchen. Später noch salziges Gebäck. Wir sind eine illustre Runde und kauderwelschen auf Englisch und Deutsch. Was für ein netter Nachmittag und Abend, es wurde so viel später als gedacht.

Danke für die Einladung. Danke, dass wir alle noch so fit sind, dass wir kommen können. Eine Person ist inzwischen nicht mehr dabei, weil sie im betreuten Wohnen in einer anderen Stadt ist. Eine Person hat erst kürzlich den Partner verloren und wir alle sind alt und grau. Die Themen kreisen um Testament und Patientenverfügung. Die Freundin zeigt Übungen aus der Reha, da alle inzwischen ihre Wehwehchen haben. Aber dank britischem Humor bleibt es unterhaltsam und lustig. Wir sehen uns viel zu selten.

Ich bin dankbar, Teil dieser Runde zu sein.

12 von 12 im März 2026

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro.

Der 12.03.26 ist ein Donnerstag, hier sind meine 12 Bilder:


1. Meine neue Flasche leuchtet schön in der Sonne, leider ist sie aus Plastik. Na ja, geschenkter Gaul und so….


2. Tee bei der Arbeit. Der erste Tee des Tages.


3. Und Kumquats.


4. Die schmecken gut, sind aber auch gewöhnungsbedürftig.


5. Die Lampen bei der Arbeit sollen ausgetauscht werden. Also noch schnell ein Foto gemacht.


6. Das muffelige Treppenhaus sieht recht nett aus.


7. Ich muss kurz warten.


8. Und entdecke Kekse, die mir aber zu teuer sind.


9.


10.


11. Als ich gehe, geht die Sonne unter.


12. Später kocht ein Sohn und ich bekomme auch was ab. Lecker!

Nachdem der andere Sohn schon mittags gekocht hatte, wurde ich heute von beiden sehr verwöhnt. Das ist auch selten.

WMDEDGT März 2026

Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Der 5. im März 2026 ist ein Donnerstag, wie auch im Februar. Unterscheiden sich die Tage? Ein bisschen….

Der Wecker klingelt um 6:45 Uhr. Heute geht es relativ flott aus dem Bett. Das eine Kind ist da schon aus dem Haus. Ich hole den Hund aus einem Kinderzimmer und laufe die erste Runde. Als ich zurückkomme, hat der Mann schon Tee gemacht. Wir trinken Tee. Nach dem Hund füttern, richte ich mich und fahre zur Arbeit. Es ist noch ganz schön kalt morgens, ich brauche noch Mütze und Handschuhe.

Um 8 Uhr bin ich bei der Arbeit. Und arbeite. Heute bin ich viel unterwegs, ich muss jemanden abpassen, dann geht die Technik nicht und wir müssen den Raum ändern. Anschliessend muss mir die Kollegin noch die komplizierte Excel-Tabelle erklären. Jedes halbe Jahr muss ich diese Tabelle füttern und jedes Mal fange ich wieder von vorne an. Jetzt habe ich mir eine kleine Anleitung geschrieben, ich hoffe, ich komme damit in einem halben Jahr auch noch zurecht.
Um 11.30 Uhr reicht es auch dem PC und er blockiert Excel, alles geht noch, nur die Tabelle ist schwarz. Zum Glück speichere ich immer wieder zwischendurch. Ich sehe es als Zeichen, packe meine Sachen und verabschiede mich in die Mittagspause.

Um 12 Uhr bin ich zu Hause und fange gleich an zu kochen. Es gibt Grünkohl mit Kartoffeln und vegetarischer Chorizo. Schmeckt lecker, auch dem Kind. Nach dem Essen laufe ich mit dem Hund. Das Kind packt die Futterlieferung aus dem Treppenhaus ins Haus. Das sind echt schwere Päckchen. Als ich zurückkomme, mache ich mir einen Getreidekaffee. Das Kind und ich verlassen das Haus, um zur Arbeit zu gehen. Es in die eine Richtung, ich in die andere. Dort erledige ich ein paar Sachen, um mich dann wieder an die verhexte Tabelle zu setzen. Immerhin klappt alles, bis gegen Ende – nur noch eine Tabelle – der Bildschirm wieder schwarz wird. Grrr. Dabei wollte ich da heute noch fertig machen! Nun ja, so packe ich meine Sachen und gehe nach Hause, es ist kurz nach 17 Uhr.

Zu Hause begrüße ich das Kind, das ich heute noch nicht gesehen habe. Es ist auch gerade erst nach Hause gekommen. Während es im Bad verschwindet, mache ich den Anhänger ans Fahrrad und hole unsere Zitrusfrüchte. Dort treffe ich einige Bekannte. Voll bepackt mache ich mich auf den Heimweg. Dort verstaue ich die Früchte. Dann räume ich die Spülmaschine aus.

Um 18 Uhr mache ich mich auf den Weg zum offenen Weinkeller. Dort hilft der Mann heute aus. Ich treffe ihn und einige Bekannte, ausserdem lerne ich viele neue Menschen kennen. Und viele Weine 😉 In kleiner Runde sprechen wir noch ganz schön lange, so dass es bereits 21 Uhr ist, als wir nach Hause fahren. Es ist kühl auf dem Rad, wir fahren auch ziemlich schnell, weil es fast nur bergab geht.

Wieder zu Hause, geht der Mann duschen und ich laufe die letzte Runde mit dem Hund. Danach schauen wir noch die Nachrichten. Während sich Mann und Kind ins Bett verabschieden, schreibe ich noch diesen Beitrag, dann gehe ich auch ins Bett, da ist es schon fast halb 12. Das andere Kind kommt erst von der Arbeit nach Hause, wenn wir schon schlafen.

Spritpreise

Foto vom 3. März abends auf dem Heimweg (mit dem Fahrrad). Die Preise werden wohl noch höher gehen. Schlimmer als hohe Preise ist der Krieg und die Zerstörung, die das alles ausgelöst hat. Es ist so deprimierend.

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