alive and kicking

Kategorie: Herbst (Seite 2 von 6)

22. 10. 2023

Der Tag beginnt früh, wie immer am Wochenende. Wir laufen die frühe Hunderunde, danach gibt es aus gegebenem Anlass noch ein Glas Sekt. Der Hund ist neidisch, weil ein Welpe mit seiner Freundin spielt. Es ist lustig zu sehen, wie sehr er sich um Aufmerksamkeit bemüht.
Danach geht es nach Hause, dort gibt es Frühstück. Reste vom Café, die erstaunlich lecker schmecken.

Zum Mittagessen lade ich die Bande ein zum Inder, doch das kommt nicht so gut an. Die Laune ist dementsprechend. Das muss ich mir für die Zukunft merken: so flexibel ist die Brut gar nicht!

Am Nachmittag fühle ich mich nicht so gut, ich habe Halsschmerzen und Ohrenweh. Immerhin ist der Coronatest negativ. Ich arbeite noch ein bisschen, dann schauen wir unsere Serie fertig (Lupin). Im Bett lese ich noch ein bisschen zu lange, dann endlich falle ich in einen ruhelosen Schlaf.

Es gab auch schon bessere Tage.

Memo an mich: Nicht zu viel erwarten!

Weinfest in der Stadt

Wir waren schon seit Jahren nicht mehr auf dem Weinfest in der Stadt. Da ist es immer voll und drängelig und um 9 sind die Menschen schon betrunken und schwanken und kotzen. Ausserdem ist alles laut und nein, einfach nicht schön. Jetzt waren wir wieder dort und es war gar nicht mal so schlecht. Es gibt inzwischen sogar guten Wein dort und da sich das Fest durch die ganze Stadt zieht, gibt es durchaus auch Plätze, die nicht so voll sind. Die Gesellschaft war auch ganz nett.

this time of the year

Es wird abends wieder früher dunkel und ich mache eine Kerze an. Gerne im Glas mit den funkelnden Steinen, das ein Kind mal gebastelt hat. Schön, wenn sich das dann im Fenster spiegelt. Ich mag diese Jahreszeit.

O bis O

Auch wenn das Wetter eher sommerlich ist, halte ich mich (noch) an die O bis O Regel. Also kamen die Sommerräder runter und die Winterräder drauf. Bei über 20° Grad Celsius fühlt sich das komisch an.

frostig

Es wird kalt, auf manchen Bergen liegt schon Schnee und die Heizung läuft auch schon seit einer Weile. Heute hatten wir den ersten Nachtfrost.

Auch wenn jetzt alle jammern, ich mag den November. Er ist so schön untrubelig und ruhig. Der passende Monat zum Runterkommen. Leider ist er im Moment noch gestopft voll mit Terminen, doch das wird sich bald eh erledigen, die Warnstufe kommt und mit ihr diverse Einschränkungen. Daher bin ich eigentlich ganz froh, dass ich so viele Termine wahrnehmen konnte: es gab Schule in Präsenz, es gab Arbeit in Präsenz und es gab Freizeit in Präsenz. Sogar eine Dienstreise war mal drin.
Wie es weitergeht, wird sich zeigen. Die ersten Veranstaltungen sind schon wieder abgesagt….

Nebelspaziergang


Ich bin schon früh morgens unterwegs und staune ob des Nebels.


Wohin der Weg wohl führt?


Der nebelnasse Hund begleitet mich.


Der Grund meines frühen Spaziergangs.

Hund im Herbst

Für den Hund ist es der erste Herbst. Er erschreckt sich, wenn der Wind die Blätter aufwirbelt, nur um ihnen dann hinterher zu springen. Wenn er eines gefasst hat, schaut er voller Stolz, bis der Wind ihm das Blatt wieder aus den Pfoten bläst. Dann beginnt das Spiel von vorne. Manchmal zuckt er auch zurück, wenn ein heftiger Windstoss gleich einen Haufen Blätter von den Bäumen weht. Wenn die Blätter leicht angegammelt sind, liebt er es, an ihnen zu knabbern. Er wühlt gerne in den Laubhaufen in der Hoffnung, etwas Essbares zu finden. Er freut sich, wenn Zweige von den Bäumen wirbeln und er sie manchmal fangen kann. Dann knabbert er darauf herum, aber er bringt sie nicht. Das Stöckchen Spiel hat er für sich oder uns (vielleicht kennen wir ja seine Spielregeln nicht?) noch nicht erschlossen.

Er springt den kahlen Feigenbaum hoch, um die letzten Früchte zu erwischen. Den ganzen Sommer über, hat er immer wieder von den Feigen genascht. Er kann sogar richtig hoch springen. Ich glaube, Feigen sind seine Leibspeise.

Er schleckt gerne am Gras, wenn der Reif noch drauf ist. Er hält gerne seine Nase in den Wind und geniesst die Gerüche, die der Wind mit sich führt.

Es macht Spaß mit diesem Wesen den Herbst neu zu erfahren.
Danke Hund, dass wir deine Familie sein dürfen.

Tag im Wald


Wir waren einen Tag im Wald und haben den Ausflug sehr genossen. Da wir mit einer kleinen Gruppe unterwegs waren und es ein bisschen Programm gab, war es anders, als einfach nur zu laufen. Wir haben hinterfragt und nachgedacht. Das war schön.

Es gab ein Feuer, an dem wir uns wärmen konnten und unser Essen zubereiten. Draußen schmeckt es einfach nochmal ganz anders. Wir haben alles aufgegessen, obwohl ich etwas mehr gekauft hatte! Die Natur im Herbst ist wunderschön, wenn die Sonne rauskam, hat der Wald regelrecht geleuchtet.

Mir hat die Auszeit sehr gefallen.

Herbstanfang 2020


Pünktlich zum Herbstanfang schwenkt das Wetter um. Wir haben nicht mehr knapp 30° Grad Celsius, sondern „nur“ noch 20. Beim Ausflug frieren wir, weil der Wind so kalt weht. Später, als wir geschützt in der Sonne sitzen, ist es aber doch wieder so warm, dass wir die Jacken und Pullis ausziehen. Es hat auch geregnet in der Nacht und am Morgen, leider nur kurz, es scheint, als ob die Tropfen gar nicht auf die Erde kamen, sondern schon in der Luft verdunstet sind. Die Natur lechzt immer noch nach Regen. Besonders manche Bäume sehen so leidend und anklagend aus. Anklagend, weil wir sie nicht giessen. Anklagend, weil wir Wasser verschwenden. Anklagend, weil wir Schuld sind. Ich finde diese Bäume anzuschauen, sehr deprimierend. Aber vielleicht wollen sie mich ja auch einfach nur wach rütteln: Tu was! Hilf uns! Du brauchst uns doch, also mach was!

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