
Unser letzter Tag. Wir verlassen die Insel und fahren Richtung Heimathafen. Da es wieder stürmisch werden soll, sind wir wieder früh unterwegs.
Durch den Wind kommen wir gut voran, alle sind mal am Steuer und es macht richtig Spaß. Flott brausen wir dahin. Heute klappt es bei mir schon viel besser.

Die Zeit auf dem Wasser vergeht echt schnell. Wir sind relativ früh am Heimathafen und können gut anlegen. Später wird es wieder sehr trubelig, weil alle anderen Boote natürlich auch wieder im Heimathafen anlegen.

Ein paar machen noch einen Ausflug zum nahegelegenen Strand. Das Wasser ist gefühlt noch mal kälter heute. Der Mistral hat alles ordentlich aufgemischt. Dennoch bleibe ich recht lange im Wasser, wer weiß, wann ich wieder im Meer baden kann.
Wir laufen noch ein bisschen durch den Ort. Es ist nicht mehr so touristisch wie auf der Insel, aber schon noch.
Wieder zurück am Hafen, fangen wir an zu packen. Es ist ganz schön viel und natürlich alles eng.
Am Abend haben wir wieder einen Tisch reserviert im Restaurant gleich am Hafen. Wie vor einer Woche. Ich essen eine Pinsa.
Später plaudern wir noch an Deck, essen Reste und Vorräte, die wir nicht mehr brauchen werden. Ein bisschen wehmütig sind wir. In den Booten neben uns wimmelt es von jungen Menschen. Wir fürchten ein bisschen, dass es laut werden wird. Dem ist aber nicht so. Die jungen Leute verschwinden alle irgendwo hin und schleichen in der Nacht zurück. Die letzte Nacht auf dem Boot.
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