alive and kicking

WMDEDGT August 2023

Immer am 5. eines Monats will Frau Brüllen wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag, kurz WMDEDGT? Einzelheiten nachzulesen bei ihr.

Der 5. im August 2023 ist ein Samstag.

Der Tag fängt früh an. Ein Kind wollte um 12 Uhr nach Hause kommen, also warte ich so lange. Der Mann ist schon längst im Bett. Kind ist pünktlich, also gehe ich auch ins Bett. Das andere Kind hat Besuch und ich ermahne alle, leise zu sein. Es klappt sogar einigermassen.

Ich schlafe 5 Stunden, dann klingelt der Wecker, es ist 5 Uhr 25. Bescheuert, aber ich bin für die frühe Hunderunde angemeldet. Ich trinke eine Tasse Tee aus der Thermoskanne. Ein Kind läuft immer noch durch die Wohnung.

Ich schnappe mir den Hund und wir fahren los mit Fahrrad und Anhänger. Das Auto steht irgendwo, bis ich dort hin gelaufen bin, bin ich zu spät. Ich bin knapp dran und strenge mich echt an. Gar nicht mal so spät komme ich am Platz an, kurz vor mir noch jemand anderes. Passt. Allerdings bin ich auch ein bisschen außer Atem. Der Hund freut sich, schon unterwegs fing er an zu singen. Wir laufen alle gemeinsam los, es sind heute 2 Welpen dabei. Die Welpen laufen nicht den ganzen Weg mit, sie biegen vorher ab. Wir anderen 3 laufen die große Runde. Vor lauter Schwätzen merken wir nicht, dass sich die Hunde in Gülle wälzen. Ehem, nur 3 von 4 Hunden. 😉 Also müssen sie noch eine Runde schwimmen. Das klappt und sie stinken nicht mehr. Glück gehabt, das haben wir gerade noch rechtzeitig entdeckt.

Zurück am Ausgangspunkt treffen wir wieder auf die Welpen. Wir trinken noch ein Gläschen Sekt und reden miteinander. Heute habe ich zum erstem Mal nach langem wieder die Gummistiefel an. Trotzdem ist die Hose ein bisschen nass geworden. Macht ja nix, so kalt ist es nicht.


Aber es sieht doch schon sehr herbstlich aus.

Der Hund muss neben mir nach Hause laufen während ich mit dem Rad fahre. Das klappt inzwischen richtig toll, ich bin echt begeistert. Danach ist er natürlich platt. Da er sehr nass ist, bekommt er seinen blauen Bademantel angezogen und sieht aus wie ein Schlumpf.

Ein Auge tränt ein bisschen, da gibt es gleich noch Tropfen.

Ich richte mir mein Frühstück, es gibt Brot mit Zitronenmarmelade, der Mann macht Tee. Wir frühstücken gemeinsam. Die Kinder liegen beide noch im Bett. Anschliessend gehen wir auf den Markt. Ich treffe die alte Dame, doch sie ist schon auf dem Heimweg, schade, ich wollte mit ihr Kaffee trinken. So quatschen wir ein bisschen. Doch der Fahrer läuft schon voraus, da muss sie sich sputen.

Ich gehe zu den Behörden und melde meinen Verlust. So was Blödes, ich ärgere mich immer noch. Unterwegs treffe ich einen Bekannten und wir reden kurz. Tröstliche Worte für mich und ihn. Ich bin froh, dass er in einem Bereich mein Partner ist.

Danach gehe ich ins Café, dort treffe ich den Mann und die Freunde. Wir trinken was zusammen und gehen dann nach Hause. Nein, ich muss noch zur Polizei. Das ist alles so lästig.

Wieder zu Hause gibt es Mittagessen zu viert. Das ist fast schon selten inzwischen. Es gibt Spätzle mit Pilzen und Zucchini, dazu Salat. Es schmeckt lecker. Dank an den Mann.

Nach dem Essen lege ich mich hin, ich bin so müde. Die ganze Woche habe ich so schlecht geschlafen, dazu viel Arbeit mit anstrengenden Sitzungen und noch mehr Kopfsachen. Es reicht. Ich schlafe auch tatsächlich ein und möchte gar nicht mehr aufstehen. So schön ist es im Bett. Schließlich stehe ich aber doch auf.

Der Mann ist inzwischen auf der Radrunde, ein Kind arbeitet und eines liegt auch im Bett. Die Waschmaschine ist fertig und ich hänge die Sachen auf, heute trocknen sie hoffentlich ein bisschen schneller. Die letzten Tage war es so feucht, dass die Kleider kaum getrocknet sind und muffig riechen. Mag ich ja gar nicht. Ich räume noch ein bisschen im Wäschezimmer auf, da ein Kind Zimmer tauschen will. Dann trinke ich Tee und schreibe schon mal diesen Post.

Anschliessend backe ich einen Kuchen mit den Zwetschgen, die ich vor ein paar Tagen geschenkt bekommen habe. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Rezepten. Ich gehe ja grad nicht einkaufen und schaue, was wir da haben. Mehr als genug. Der Kuchen sieht schon mal gut aus. Wenn er schmeckt, gibt es das Rezept.

Inzwischen ist schon 18:30. Der Mann hat die Abendrunde mit dem Hund übernommen. Ein Kind ist nach dem Aufräumen noch nach draußen Freunde treffen, das arbeitende Kind plant seinen Abend. Da der Ofen vom Kuchen noch warm ist, mache ich gleich noch Granola. Das selbst gemachte schmeckt mir inzwischen viel besser. Einem Kind allerdings nicht, es will immer noch das gekaufte.

Das arbeitende Kind hat seinen Abend geplant und bestellt Fallafel-Yufka. Wir unterbrechen unseren Fernsehabend, der Mann holt Fallafel, ich drehe eine Runde mit dem Hund. Es tröpfelt immer mal wieder. Als ich nach Hause kommt, ist der Mann schon wieder da und es gibt Essen für alle (außer dem Hund). Der Mann und ich teilen uns ein vegetarisches Yufka, es schmeckt lecker, aber mit Fallafel oder Fleisch finde ich es besser. Wir schauen unsere Serie The Marvelous Mrs. Maisel fertig und futtern dabei. Das arbeitende Kind kommt nach Hause, es hat seinen Plan umgeworfen und macht sich für den neu gestalteten Abend bereit. Also muss ich nicht mehr fahren und kann noch ein Zibärtle trinken. Das brauche ich nach dem späten Essen.

Bis ich ins Bett falle, hat der neue Tag schon längst angefangen. Wieder nur 5 Stunden Schlaf für mich.

Nachtrag: Kuchen war ok, Rezept gibt es nicht, da nicht wiederholungswürdig.

2 Kommentare

  1. arm gemacht

    Der Hund schaut ja niedlich aus – und er / sie weiss es auch. Hundebademantel finde ich genial. Wußte nicht, dass es sowas gibt. Oder ist das Marke Eigenbau?

    • dodio

      Den Bademantel für den Hund hat die Nachbarin besorgt und er ist echt praktisch, weil der Hund dann nicht so nasse Flecken macht. Ich glaube, es gibt alles für Hunde. Das ist verrückt.

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