Am Samstag treffe ich mich wie üblich mit der Nachbarin zur frühen Hunderunde. Wir laufen am Wasser entlang, die übliche Runde. Eine ihrer Hündinnen wälzt sich im Mist, der auf den Feldern verteilt wurde. Also laufen wir auf dem Rückweg direkt am Wasser, damit die Hündin mal reinspringen kann. Gleich ins Wasser hilft oft.
Da die Hündin nicht so gerne ins Wasser hüpft, sammeln wir Stöckchen und Steinchen, die wir ins Wasser werfen wollen. Das machen wir immer so. Unser Hund geht sehr gerne ins Wasser, also nehme ich ihn an die Leine. Denn wenn er drinnen ist, hat die Hündin keine Chance auf das Stöckchen. Ich halte ihn ein bisschen nachlässig, zu nachlässig, denn auf einmal liege ich im Wasser! Der Hund hat mich reingezogen. Was für ein Schreck!
Zum Glück habe ich die Softshellhose an, die saugt sich nicht so mit Wasser voll. Dennoch bin ich ganz schön nass. Auf kürzestem Weg laufen wir zurück. Ich fahre mit dem Fahrrad nach Hause, der Hund muss nebenher laufen. Wie immer. Als ich zu Hause ankomme, habe ich kalte Füsse. Die Kälte ist ganz schön nach oben gekrabbelt.
Ich werfe die nassen Kleider in die Waschmaschine und hüpfe unter die Dusche.
Zum Glück ging alles gut aus! Was für ein Schreck!