Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Der 5. im März 2026 ist ein Donnerstag, wie auch im Februar. Unterscheiden sich die Tage? Ein bisschen….

Der Wecker klingelt um 6:45 Uhr. Heute geht es relativ flott aus dem Bett. Das eine Kind ist da schon aus dem Haus. Ich hole den Hund aus einem Kinderzimmer und laufe die erste Runde. Als ich zurückkomme, hat der Mann schon Tee gemacht. Wir trinken Tee. Nach dem Hund füttern, richte ich mich und fahre zur Arbeit. Es ist noch ganz schön kalt morgens, ich brauche noch Mütze und Handschuhe.

Um 8 Uhr bin ich bei der Arbeit. Und arbeite. Heute bin ich viel unterwegs, ich muss jemanden abpassen, dann geht die Technik nicht und wir müssen den Raum ändern. Anschliessend muss mir die Kollegin noch die komplizierte Excel-Tabelle erklären. Jedes halbe Jahr muss ich diese Tabelle füttern und jedes Mal fange ich wieder von vorne an. Jetzt habe ich mir eine kleine Anleitung geschrieben, ich hoffe, ich komme damit in einem halben Jahr auch noch zurecht.
Um 11.30 Uhr reicht es auch dem PC und er blockiert Excel, alles geht noch, nur die Tabelle ist schwarz. Zum Glück speichere ich immer wieder zwischendurch. Ich sehe es als Zeichen, packe meine Sachen und verabschiede mich in die Mittagspause.

Um 12 Uhr bin ich zu Hause und fange gleich an zu kochen. Es gibt Grünkohl mit Kartoffeln und vegetarischer Chorizo. Schmeckt lecker, auch dem Kind. Nach dem Essen laufe ich mit dem Hund. Das Kind packt die Futterlieferung aus dem Treppenhaus ins Haus. Das sind echt schwere Päckchen. Als ich zurückkomme, mache ich mir einen Getreidekaffee. Das Kind und ich verlassen das Haus, um zur Arbeit zu gehen. Es in die eine Richtung, ich in die andere. Dort erledige ich ein paar Sachen, um mich dann wieder an die verhexte Tabelle zu setzen. Immerhin klappt alles, bis gegen Ende – nur noch eine Tabelle – der Bildschirm wieder schwarz wird. Grrr. Dabei wollte ich da heute noch fertig machen! Nun ja, so packe ich meine Sachen und gehe nach Hause, es ist kurz nach 17 Uhr.

Zu Hause begrüße ich das Kind, das ich heute noch nicht gesehen habe. Es ist auch gerade erst nach Hause gekommen. Während es im Bad verschwindet, mache ich den Anhänger ans Fahrrad und hole unsere Zitrusfrüchte. Dort treffe ich einige Bekannte. Voll bepackt mache ich mich auf den Heimweg. Dort verstaue ich die Früchte. Dann räume ich die Spülmaschine aus.

Um 18 Uhr mache ich mich auf den Weg zum offenen Weinkeller. Dort hilft der Mann heute aus. Ich treffe ihn und einige Bekannte, ausserdem lerne ich viele neue Menschen kennen. Und viele Weine 😉 In kleiner Runde sprechen wir noch ganz schön lange, so dass es bereits 21 Uhr ist, als wir nach Hause fahren. Es ist kühl auf dem Rad, wir fahren auch ziemlich schnell, weil es fast nur bergab geht.

Wieder zu Hause, geht der Mann duschen und ich laufe die letzte Runde mit dem Hund. Danach schauen wir noch die Nachrichten. Während sich Mann und Kind ins Bett verabschieden, schreibe ich noch diesen Beitrag, dann gehe ich auch ins Bett, da ist es schon fast halb 12. Das andere Kind kommt erst von der Arbeit nach Hause, wenn wir schon schlafen.