Letztes Jahr war ich auf der Lesung von Jean-Luc Bannalec. Ich kannte ihn nicht, aber eine der Freundinnen, die dabei war, ist sehr begeistert und besitzt alle Bücher. Die Lesung war toll und das Ambiente auch. Das habe ich gar nicht hier erzählt. Seltsam, manchmal habe ich das Gefühl, was hier nicht steht, ist nicht passiert.

Die Lesung war auf dem Weingut. Gelesen hat eine Schauspielerin, das war super gut. Und der Autor wurde von einem Moderator befragt, auch das war toll. Es gab bretonische Crepes, Wein und Sonnenschein. Ich war mit Freundinnen und der Freundin dort. Später hatte ich noch lange mit Bekannten geredet, so dass ich sehr lange dort war. Es war ein lauer Abend, mit leckerem Wein und guten Gesprächen. Alles hat mega gepasst.

Kurz später gab es die ersten 4 Bände auf dem Verschenketisch. Was hat das zu bedeuten?
Da es die ersten Bände waren, habe ich sie mir mal mitgenommen und angefangen zu lesen, als ich krank war. Ich war noch nie in der Bretagne, da würde ich jedoch gerne mal hin. Es hat so ein bisschen die Sehnsucht geweckt. Auch wenn dort in den Büchern schreckliche Sachen passieren.


Der erste Band: Bretonische Verhältnisse ist leicht zu lesen. Am Anfang fand ich es etwas langatmig, rein zu kommen. Es war alles ein bisschen sehr klischeehaft: Der arme Kommissar, der strafversetzt wurde, der Vorgesetzte, der schrecklich ist undundund. Dann jedoch wurde es spannend. Was mir sehr gut gefällt, ist die Beschreibung der Landschaft. Ich konnte mich gut in die Orte versetzen und sie mir gut vorstellen. Dass es um Kunst ging, hat mich auch gut gefallen.

Alles in allem war es ein holpriger Anfang, dann jedoch nahm die Geschichte Fahrt auf und hat mich gut mitgenommen. Die anderen Bände sind damit auch noch dran.

Nochmal lesen werde ich das Buch vermutlich nicht, daher darf es weiter wandern. Die alte Dame hat Interesse gezeigt, also wird es dorthin gehen.