Da wir so nah an der Grenze wohnen, fahren wir heute nach Maastricht. Dort soll Markt sein. Wir brechen etwas früher auf, so dass wir vor Mittag dort sind. Es geht wirklich sehr schnell, wir nehmen die Grenze gar nicht wahr.

In Maastricht erkunden wir erst mal den Markt und ich kaufe Käse. Danach machen wir eine Bootsrundfahrt. Dem Kind geht es nicht so gut, es hat Kopfweh. Es hängt ein bisschen in den Seilen auf dem Boot.

Die Rundfahrt geht 50 Minuten und ist recht kurzweilig, wir fahren die Maas rauf und wieder runter. Das Boot ist nur spärlich besetzt. Nervend ist ein kleines Kind, aber aashaltbar. Die Informationen sind z. T. schwer zu verstehen, wenn es mich interessiert, gehe ich nah an den Lautsprecher, damit ich alles mitbekomme.

Nach der Rundfahrt suchen wir essen. Das Kind hat Pommes gewählt, aber da kann man nicht sitzen, also gehen wir ein paar Schritte weiter und essen Ramen. Es schmeckt sehr gut und ist – zumindest für mich – ausreichend sättigend.

Anschliessend bummeln wir durch die Stadt. Ich möchte in die Buchhandlung, die in einer Kirche ist. Die ist wirklich sehenswert. Aber auch ziemlich voll, so dass das Kind mit dem Hund draußen wartet. Die Luft ist nicht so gut drin, überhaupt ist es ein schwüler Tag, wir haben beide etwas Kopfweh. Danach wollen wir Kuchen und Kaffee, aber das Café ist zu voll, also laufen wir weiter. Das Kind spendiert uns ein Eis. Wir wollen uns noch einen Coffeeshop anschauen, aber da setzt so starker Regen ein, dass wir lieber zum Auto laufen. Die Parkgebühren sind hier doppelt so hoch wie in Lüttich.

Auf dem Heimweg halten wir noch kurz beim Supermarkt und kaufen Abendessen, Frühstück und Mitbringsel ein. Danach fahren wir nach Hause und rennen in die Unterkunft, weil es immer noch sehr regnet. Dort chillen wir etwas, ich trinke Tee und lese. Das Kind trinkt anderes und macht andere Dinge.

Am Abend fahren wir nochmal los und laufen eine Runde durch den Wald. Der Hund geniesst es. Wir sehen die Höhlen von Kanne von außen. Anschliessend sitzen wir noch lange vor der Tür, es regnet nur noch schwach, und reden. Das ist richtig schön. Das machen wir im Alltag gar nicht. Einfach sitzen, ein Bier trinken und reden. Ich zeige dem Kind Duolingo, das Kind zeigt mir die Musik, die wir seit Tagen hören und die ich z.T. richtig gut finde.

Es tröpfelt noch leicht, als wir ins Bett gehen. Morgen steht die Heimfahrt an.