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da in und um Ulm das mit dem Konzert nicht geklappt hat, sind wir nach Mainz. Auch da gab es Schreckmomente, weil sich kurzfristig die Location geändert hat, aber immerhin, das Konzert fand statt.

Wir sind am späten Vormittag nach Mainz gefahren. Der Zug war trotz mittlerer Auslastung sehr voll, wir hatten keine reservierten Sitzplätze (lohnt sich nicht für die kurze Fahrt, meinte beim Kauf die Bahnmitarbeiterin), aber dann jeder für sich einen Platz gefunden. Da wir Verspätung hatten, sind wir anders als Plan gefahren und auch an anderen Orten umgestiegen. Es war abenteuerlich. Doch wir kamen an und waren gar nicht mal so viel später.

Wie immer erst mal zum Hotel, Sachen abwerfen. Für eine Nacht hatten wir beide nur einen kleinen Rucksack, da war eher umpacken angesagt. Dann sind wir in die Stadt auf der Suche nach was kleinem zu essen.


Der Dom lag auf dem Weg.


Der Kreuzgang ist wunderschön.


Viel zu spät gab es für mich Kaffee, aber das Angebot war zu verlockend. Wir waren in einer Rösterei.


Am Rhein entlang sind wir zurück ins Hotel gelaufen. Dort haben wir uns kurz ausgeruht, frisch gemacht. Meine Güte, war das warm. Im Zimmer gab es eine Klimaanlage, die wir genutzt haben. Letzte Woche in Ulm war ich noch mit Winterjacke unterwegs, jetzt war selbst die Hoodiejacke zu viel und ich habe die Sandalen vermisst.


Schliesslich sind wir wieder los. Es ist schon ganz nett in Mainz.


Wir haben beim Italiener Pizza gegessen, aber sie war nicht so gut. Für meinen Geschmack viel zu weich, sie lag mir auch noch lange im Magen….


Schliesslich sind wir zum Frankfurter Hof gelaufen und haben dort ein sagenhaft gutes Konzert der Rainbirds erlebt. So viel Power, so viel gute Musik. Es war richtig toll, da hat sich die lange Anreise gelohnt. Wieviel Energie Katharina Frank hat ist Wahnsinn. Das Konzert ging ziemlich lange, es gab mehrere Zugaben. Zum Schluss hat sich das doch eher ältere Publikum sogar von den Sitzplätzen erhoben, um leicht mitzuwippen, so wie es halt die Hüfte zulässt. 🙂


Ganz beseelt haben wir den Abend bei Guinness ausklingen lassen. Wir konnten draußen sitzen, es war ein richtig lauer Sommerabend.

Zurück im Hotel kann ich noch lange nicht schlafen wegen Pizza, Kaffee und Anregung. Die Musik trägt mich weiter durch die halbe Nacht, dann schlafe ich endlich ein bisschen.