Die erste Nacht im fremden Bett ist immer solala. Auch hier. Ich bin froh, dass ich ein Einzelzimmer habe und ich wenigstens hier keine Rücksicht nehmen muss.
Um 8 Uhr treffen wir uns zum Frühstück. Das ist ja schon fast spät für mich. Die Auswahl ist reichlich und es schmeckt. Um 9:15 Uhr sind wir vor dem Hotel. Dort holt uns der Bus ab und wir fahren ins Bundespresseamt.

Ein Herr erklärt uns die Aufgaben des Amtes und wir können Fragen stellen. Es geht heiß her und mir tut der gute Mann fast schon ein bisschen leid. Nach vielen Fotos geht es weiter, wieder zum Bus, der uns zum Humboldt-Forum bringt. Dort essen wir zu Mittag.
In der großen Runde ist es ganz schön laut und ich bin froh, dass ich bei bekannten Gesichtern sitzen kann. Es kommt auch noch ein special guest. Die aber gar nicht alle kennen.

Nach dem Essen schauen wir uns das Humboldt-Forum an, die Gruppe wird aufgeteilt. Wir bekommen einen guten Überblick und dürfen uns auch noch alleine ein bisschen umschauen. Leider nur kurz.

Der Bus bringt uns anschließend ins Stasi Museum.

Das ist etwas bedrückend. Manche Räume sehen aber auch einfach nur wie Büro Räume aus der Vergangenheit aus. Das war auch das Ministerium, dort war die Verwaltung angesiedelt, so sieht es aus. Wir haben nach der Führung noch Zeit für ein Gespräch, das auch wieder sehr interessant ist.

Danach ist schon Abend und der Bus bringt uns wieder ins Hotel. Ich steige jedoch am Alexanderplatz aus, wie viele andere auch. Wir wollen uns die Hackeschen Höfe anschauen. Leider ist schon kurz vor Feierabend, aber in ein paar Läden können wir noch rumschlendern. Es gefällt mir gut hier, einmal im Hinterhof hört man kaum noch den lauten Verkehr. Wir suchen uns noch was zu essen und landen bei deutschem Essen. Na ja, nicht meiner erste Wahl, aber ich bin auch nicht so hungrig, daher ist es mir relativ egal. Ich esse Bruschetta, nicht sehr deutsch. 😉

Mit U-Bahn und Bus fahren wir wieder zum Hotel. Das klappt total gut. Ich wäre ja auch gerne noch gelaufen, aber es ist doch ein ganzes Stück, so dass ich dann doch froh bin, gefahren zu sein. Ein Teil geht ins Hotel, ein Teil noch in die Bar ein Hotel weiter. Dort trinken wir noch einen Absacken. Für mich ein Berliner Bier, Brlo. Schmeckt mir!
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