In der Nacht hat es geregnet, die Luft ist frisch und klar. Bis die unter mir zu rauchen anfangen….

Beim Frühstück freue ich mich über die Brotschneidemaschine. So eine hatten wir auch zu Hause.

Heute wird alles eingepackt, da wir die nächste Nacht woanders verbringen. Ich packe auch meine guten Wanderstiefel ein, denn meine Füße sind so lädiert, dass ich lieber die Barfussschuhe anziehe. Wenns nicht geht, wechsele ich.

Immerhin fallen jeden Tag 2 Hundefuttersäckchen weg.

Ob man da noch Zimmer buchen kann?
Erst mal geht es stramm bergauf. Ich komme ordentlich ins Schwitzen.

Wir passieren Grenzen.

Und Absperrungen. Zum Glück nicht unser Weg.

Im Naturschutzgebiet muss der Hund an die Leine. Hier sind wesentlich mehr Menschen unterwegs. Haben wir gestern kaum Menschen unterwegs gesehen, sind es heute echt viele.

Wir laufen auf Bohlen durchs Moor. Dem Hund ist der Weg nicht so ganz geheuer. Er freut sich, als wir wieder „festen“ Boden unter den Füßen haben.

Als wir beim See sind, fängt es an zu nieseln. Schließlich wird der Regen so stark, dass ich meine Jacke anziehe. Den Hund stört der Regen nicht. Es sind viele Familien unterwegs mit zum Teil sehr lauten Kindern. Ich vermisse die Stille von gestern.
Als ich an der Grünhütte ankomme, mache ich länger Halt. Es regnet ziemlich stark inzwischen, die Hütte ist innen wie außen gut besetzt. Ich gönne mir einen der berühmten Pfannkuchen mit Blaubeeren.

Der spricht allerdings noch den ganzen Abend mit mir.
Als der Regen aufhört, brechen wir wieder auf, wie viele andere auch. Die Wege sind jetzt breite Schotterwege. Durch die Barfussschuhe spüre ich jeden Stein.

Beim Baumwipfelpfad ist viel los. Das Wetter ist auch wieder besser. Es ist immer noch Ferienzeit, das merkt man.

Wir fahren mit der Bergbahn nach unten, in die Stadt Bad Wildbad. Der Hund fährt das erste Mal Bergbahn und mag es nicht so.

Anschliessend fahren wir mit Bahn und Bus nach Schömberg. Heute waren es nicht gar so viele Kilometer, da wir auf ÖPNV umgestiegen sind. Meine Füße danken es mir. In Schömberg frage ich in der Touri-Info nach dem weiteren Verlauf des Weges, im Internet stand, dass das Schweinbachtal, durch das der Weg morgen führen soll, gesperrt sei. Die Dame weiß leider auch nicht mehr.
Später gehe ich in den Gottesdienst in der Kirche nebenan. Das passt grad zeitlich.

Der Hund bleibt derweil im kleinen Zimmer, jedoch wieder mit Balkon!, zurück. Später laufen wir noch eine Abendrunde durch den Ort.
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