Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Es ist der Freitag nach Fronleichnam, für viele Brückentag. Auf dem französischen Kalender der Pfadfinder steht immer was für mich unbekanntes.

Ich stehe auf wie immer, nein – heute ein bisschen später, es ist schon 7 Uhr. Der Mann hat Tee gekocht und ich setze mich zu ihm und trinke mit. Dazu esse ich meine overnight Oats, die ich gestern angesetzt habe. Weil das Joghurt weg musste, normalerweise frühstücke ich eher nicht.

Dadurch laufe ich die erste Runde mit dem Hund ein bisschen später. Ich bin immer wieder erstaunt, was das ausmacht. Ganz andere Menschen sind dann unterwegs.

Zurück von der Runde richte ich mich zum Einkaufen. Heute steht Großmarkt an, weil wir für diese Woche eine Erlaubnis haben.


Mittagessen in der Mache. Die Mairübchen werden später von einem Kind rausgepickt.


Der Hund ist mein treuer Begleiter. Sobald jemand in der Küche wurstelt, ist er dabei.


Es fällt ja auch oft was für ihn ab. Und Gemüse isst er relativ gerne. Nicht alles, aber doch ganz schön viel.


Das fertige Essen: angebratene Maultaschen mit Mairübchen und Brokkoli, dazu gab es Salat. Wir haben sogar alle zusammen gegessen. Ein Kind hat frei, ein Kind fängt erst nach dem Essen mit Arbeiten an und der Mann hat Mittagspause.


Nach dem Essen Getreidekaffee. Heute mit Schokomilch. Die gab es im Großmarkt, aber schmeckt nicht so gut.


Und Sofa mit Decke, weil mir so kalt ist.


Ich soll mich schonen, also mache ich Mittagsschlaf.


Später verwerte ich die Pastinake, die keiner mehr essen mag. Ich schneide sie klein und friere sie ein – für die nächste Suppe oder so. Damit die Orthese nicht versaut wird, trage ich die Handschuhe. Damit fühlt sich die Hand noch entfremdeter an.


4 o’clock tea.


Heute mit Zitrone.


Die Würmer in der Wurmkiste sind grad vermehrt im Deckel. Was wollen sie uns damit zeigen?

Eigentlich wollte ich am Nachmittag die Freundin treffen für eine Hunderunde, doch sie muss nun leider mit Kind zur Ärztin. Schade, ich hatte extra den Einkauf auf den Morgen gelegt. Nun ja, später ruft sie an und wir telefonieren eineinhalb Stunden! Da hätten wir uns auch treffen können …. immerhin sind wir nun auf dem neuesten Stand und planen, uns bald zu sehen.

Am Nachmittag hatte es mal geregnet, jetzt scheint wieder die Sonne.

Um 19:45 Uhr schaue ich frisch geduscht die Landesschau, anschliessend die Tagesschau. Dazu esse ich Abendbrot mit Deichkäse, das ist im Moment mein absoluter Lieblingskäse. Nach den Nachrichten schauen wir die Sopranos weiter, unsere derzeitige Serie. Danach noch kurz Fussball der Frauen.

Es ist schon nach 22 Uhr, als ich mich zur späten Hunderunde aufmache. Als ich zurück komme, liegt der Mann schon im Bett, die Kinder richten sich zum Ausgehen. Ich räume noch ein bisschen auf und schreibe hier, dann gehe ich ins Bad. Im Bett lese ich noch ein bisschen. Der neue Tag hat schon angefangen, als ich das Licht lösche.