Die Tage fliegen vorbei, ich weiß nicht mehr, welcher Wochentag ist. Deswegen steht es oben 😉

Heute war ich früh wach und bin dann nochmal eingeschlafen. Da hatte ich einen blöden Traum, der mich sehr verwirrt hat. Es ging um meine Sandalen, die gerade beim Schuhmacher sind. Anscheinend hänge ich sehr an ihnen, wenn sie mir noch im Traum nachgehen. Es war irgendwie schräg, aber ich weiß nicht mehr genau, was passiert ist.
Immer gleich aufschreiben!


Dadurch komme ich ein bisschen später los, aber ist ja auch egal. Erst mal gibt es Tee auf der Terrasse, die Katze leistet mir Gesellschaft.

Ich fahre bis zum Parkplatz und laufe dann den Chemin de Muletier bis zum Puy de Dome. Es ist ein steiler anstrengender Weg, ich muss immerhin einige Höhenmeter bewältigen. In der Stadt war es warm und sonnig, bestes Wetter ist angesagt, ich schwitze mein T-Shirt ordentlich durch auf dem Weg nach oben, auch wenn es nicht mehr so warm und der Gipfel nicht zu sehen ist.

Ich hätte auch die Bahn nehmen können…..

Doch der Weg ist schön zu laufen. Ich vermisse den Hund.

Und es gibt klasse Ausblicke unterwegs.

Manche Schilder sind auch überall gleich:

Endlich oben.

Ist es erst mal seltsam.

Das ist eine Gruppe von Mönchen, die einen Ausflug machen.

Die Aussicht ist toll. Aber der Wind wahnsinnig. Beaufort 5 oder gar 6. Jetzt bin ich froh, dass der Hund nicht dabei ist, der würde ja weg fliegen. Auch ich bin kurz davor mich fest zu halten. Ich bin froh, dass ich noch die Jacke eingepackt hatte, den jetzt trage ich alle Kleider, die ich dabei habe, 2 Kapuzen und ein Halstuch. Warm ist mir aber immer noch nicht.

Es gibt einen römischen Tempel des Merkur

Dazu gibt es auch ein Museum mit Audioguide. Das ist alles kostenlos. Da das Wetter nicht so prickelnd ist, lasse ich mir Zeit und gehe alle Stationen durch. Ausserdem sind noch unzählige Schulklassen da, aber der Lärmpegel hält sich in Grenzen.


Nach unten nehme ich den Chemin des chevres. Am Anfang gibt es sehr viele Treppen.


Und natürlich wieder tolle Ausblicke.


Manche erinnern mich an England.


Auf dem Weg nach unten fängt es an zu regnen, die letzten 2 Kilometer ziehen sich ziemlich.

Ich bin ganz schön platt. Der Wind hat mich so durchgepustet. Ich fahre nach Hause, dusche und ziehe mich frisch an. Dann mache ich mich auf den Weg zur Freundin nach Hause, sie hat mich zum Essen eingeladen. Erst mal begrüße ich den Hund Charlie. So süß! Wir essen leckerst und quatschen noch ziemlich lange. Gegen 23 Uhr bin ich wieder zu Hause.