Samstagmorgen gehen wir auf den Markt, so auch in Ulm. Da wir im Hotel kein Frühstück gebucht haben, suchen wir ein kleines, feines Café auf, in dem wir unser Koffein bekommen. Für mich gibt es noch ein Franzbrötchen dazu, sehr lecker!

Wir schauen uns das Brotmuseum an und verweilen eine ganze Weile dort.


Mit Sonderausstellung über Bienen.
Danach haben wir Hunger, aber es ist nicht so einfach, was zu finden, was uns anspricht und zu keiner Kette gehört. Wir landen beim Chines, der sehr lecker und authentisch ist.

Krabbenchips ohne Krabbengeschmack, dafür aber in bunt.


Mapo Tofu

Crispy chicken with chili.
Ich überfresse mich leicht.
Um 14 Uhr haben wir eine Kehrwoche-Führung gebucht. Die Teilnehmenden bekommen erst mal alle einen Besen in die Hand gedrückt und dürfen die Reste des Marktes beseitigen. Ich bin froh, dass ich einen Gips habe und mich nicht beteiligen muss.

Anschliessend laufen wir mit Besen in der Hand durch die Stadt und dürfen immer mal wieder fegen. Wir lernen einiges über die Stadt und über die schwäbische Kehrwoche. Es ist lustig und abwechslungsreich. Die Gruppe zieht auch ganz schön Aufmerksamkeit auf sich, faszinierend!

Wir enden beim schiefsten Hotel der Welt. Ich frage mich, wie es dort drinnen aussieht?

Wir laufen nochmal zur Donau, weil wir mit dem Schiff fahren wollen, aber die Anlegestelle in der Stadt wird momentan nicht angefahren und wir haben keine Lust, 2 Kilometer zu laufen, nur um dann mit dem Boot zu fahren. Also schlendern wir durch die Stadt zurück zum Hotel und ruhen uns etwas aus.
Am Abend gehen wir nochmal los, wir wollen uns ein Konzert anhören. Wenn schon nicht das ursprüngliche, dann doch wenigstens ein anderes. Wir laufen los und finden die Location nicht! Unser beider Navi sagt, dass es hier sein sollte, aber es ist nur grüne Wiese zu sehen.

Wir umrunden die Stelle und siehe da, ganz versteckt kommt man zum Sauschdall. Wir finden einen guten Platz und geniessen den Abend.

Das Konzert ist toll, aber so ganz überzeugt es uns beide nicht.
Den Rückweg finden wir ganz einfach, ich geniesse es, durch die frische Luft zum Hotel zu laufen. Und vermisse mal wieder den Hund.
Den Abend lassen wir an der Hotelbar ausklingen, es ist nicht gar so lauschig, weil ein Fussballspiel in der Stadt war und die Essen-Rot-Weiss-Fans ebenfalls die Bar nutzen. Immerhin schlafen sie nebenan, so dass die Nacht ruhig wird. Und nicht gar so warm….
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