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Topfbrot

Ja, auch hier war es mal an der Zeit, ein Topfbrot zu backen. Ok, diese Welle ist eigentlich schon vorbei….. egal, bin bisher nicht mitgeschwommen, aber jetzt war es soweit. Das Topfbrot von herrgruenkocht.de schien mir für den Anfang einfach genug. Ich habe es ein bisschen abgewandelt, da ich keinen Honig zur Hand hatte und auch kein Dinkelmehl. Ausserdem war mir das mit dem Backpapier zu umständlich, das habe ich ganz weggelassen, dafür die Schüssel, in der der Teig ging, geölt. Die Menge ist uns etwas zu wenig, das reicht ja nicht mal für ein Abendessen. Also das nächste Mal doppelte Menge nehmen!

Zutaten

350 g Mehl
etwas Salz
7 g Hefe
13 g Olivenöl
½ TL Rohrohrzucker
220 ml handwarmes Wasser

Zubereitung

Die Hefe mit dem Zucker ins Wasser geben und gut umrühren. Olivenöl und Mehl hinzufügen und alles gut verrühren. Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Dann einmal kurz durchkneten. Danach nochmal 30 Minuten gehen lassen und wieder kurz durchkneten. Nochmal 30 Minuten gehen lassen und kneten. Dann nochmal. Anschliessend in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Herd auf 230 Grad vorheizen. Den Teig aus der Schüssel in den geölten Topf plumpsen lassen und mit geschlossenem Deckel in den Ofen stellen. Nach 30-45 Minuten den Deckel abnehmen und noch 5-10 Minuten mit offenem Deckel weitermachen.

Die Brücke

Achtung Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt, nennen jedoch Namen.

Am Wochenende waren wir in Baden-Baden. Dort gibt es im Frieder Burda Museum eine Ausstellung der Brücke-Maler. Das hat mich interessiert und da die Jungs wenig mit Kunst machen, mussten sie einfach mit. Sehr begeistert waren sie nicht, doch immerhin haben wir uns alle Bilder angeschaut.

Lieblingsbild eines Kindes.


Meine Lieblingsbilder (lang gesucht).

Es war recht voll, klar, Wochenende und beliebte Bilder, ausserdem schlechtes Wetter, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Das Gebäude des Museums ist auch immer wieder toll. Wir waren schon lange nicht mehr dort.

Früher hatte ich nach dem Betrachten toller Bilder auch Lust, selbst aktiv zu werden und zu malen. Auch wenn ich weiss, dass ich nicht so was schönes hervorbringen werde, war die Lust da. Das war hier nicht der Fall. Entweder mir ist diese Lust abhanden gekommen oder die Bilder waren dann doch nicht so umwerfend.


Anschliessend sind wir noch im Regen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und die fast blühenden Magnolien bewundert.

Dank an den Mann, der es immer wieder schafft, die Kinder zu begeistern!

Aftermath


Happy St. Patrick’s Day!

Vom Füllen des Wagens

Schon wieder ist er fast voll,
der metallene Gitterbauch.
Dabei standen auf meinem Zettel
nur drei Dinge, dich ich brauch.

Und ich dachte, ich sei autonom,
gerade in Entscheidungsfragen.
Doch ich bin nur das fünfte Rad
an meinem Einkaufswagen.

Marco Tschirpke

Schnellbacktag

Da ich nicht mehr krank bin, aber auch nicht fit, wollte ich nicht zum Backtag. Doch die Jungs waren anderer Meinung: „Mama, es riecht dort so toll nach Feuer. Es wird schon angeheizt“, meinten sie, als sie vom Gemüsekisten holen kamen.
Ok, hab ich ganz schnell die Brotbackmischung rausgeholt, die längst weg muss und angesetzt. Die muss zum Glück nicht so lange gehen. Eine gute Stunde hatte sie Zeit. Da die anderen Brote schon im Ofen waren, habe ich meines hinterhergeschoben. Und es sieht gar nicht mal schlecht aus:

Wie es schmeckt, werden wir sehen. Heute gab es zum Brotbacktag wärmende Suppe mit leckeren Brötchen und Aufstrich. Genau das Richtige bei Wind und Regen, den wir heute hatten. Ich hatte mich auch extra warm angezogen, war ebenfalls gut.
Danke liebe Brut, dass ihr mich ermuntert habt heute. Das war mal wieder schön!

12 von 12 im März 2019

12 Bilder des Tages, gesammelt von Caro.
Meine Bilder sind langweilig, denn ich bin krank und war nur zu Hause im Bett, und im Bad. Das Buch sah echt so verschwommen aus, lesen war nicht, stricken auch nicht. Also wieder nur Bett. Und Bad.

lost days

Tage mit Migräne sind verlorene Tage. Wenn das gleich mehrere Tage sind, ist es echt blöd. Ich komme mir vollkommen daneben vor, weil die letzten Tage einfach weg sind. Aus. Gelöscht. Nur noch ein leicht gerädertes Hirn lassen mich die Schmerzen erahnen. Und die Angst vor der nächsten Attacke.

Ich hoffe, ich habe das niemandem weitervererbt. Brauch echt niemand.

eleven years old

Was ich in den letzten Tagen gelernt habe:

10-11jährige Jungs sind tolle Übernachtungsgäste.
Die Freunde des 11jährigen sind nett und höflich. Und pflegeleicht.
11jährige können backen, auch wenn sie sich das erst mal nicht trauen.
11jährige sind kreativ und innovativ.
Sie sagen aber dennoch ihre Wünsche sehr direkt.
11jährige benutzen keinen Kindersitz mehr im Auto. Hallo – KINDERsitz!
11jährige sind sehr selbständig, manchmal beim Verabreden aber doch etwas unbeholfen.

11 Jahre ist echt ein tolles Alter.

Happy Birthday 2019

Some days start different. We had a happy birthday yesterday: cake for breakfast, burgers for lunch and cinema in the afternoon. What else do you want?

WMDEDGT März 2019

Immer am 5. fragt Fr. Brüllen, was man so macht den Tag über. Also schreibe ich mal auf, was wir heute so gemacht haben:

6:30 Uhr aufstehen, duschen, anziehen. Danach eine Tasse Tee trinken, den der Mann währenddessen gemacht hat. Wir bereden uns kurz und dann breche ich auf zur Arbeit. Die Kinder liegen noch in ihren Betten, sie haben ja die ganze Woche noch Fastnachtsferien.

7:30 Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Es ist sehr ruhig, weil viele in Urlaub sind. Jemand fragt mich um Rat, das ist etwas persönlich und ich weiss nicht recht, wie ich eine schlechte Nachricht überbringen soll. Ich gebe ein paar Tipps und hoffe, dass das machbar ist.

12:30 Fertig mit der Arbeit, ich radle nach Hause. Es ist immer noch stürmisch, aber längst nicht mehr so wie gestern. Ein Stückchen habe ich auch Rückenwind, wie schön!

13:00 Wir essen, was das Kind gekocht hat: Rotkohl (hatte der Mann schon vorgekocht), Frikadellen und Kartoffelbrei. Das hatte ich mir gewünscht, als wir Rotkohl in der Gemüsekiste hatten. Es hat mir supergut geschmeckt.

14:00 Besuch kommt spontan vorbei. Es gibt Espresso, Tee und Kakao.

14:30 Ein Kind geht mit mir in die Stadt. Wir treffen dort seinen Freund und machen bei der Fastnacht mit. Es gibt Hexenfrass und unsere Beute ist recht ordentlich. Es ist ziemlich viel los und wir treffen einige Bekannte.

16:00 Wir sind wieder zu Hause, der Freund kam auch gleich mit. Die Jungs zocken. Ich mache so Haushaltsdinge und das andere Kind arbeitet an der GFS.

18:00 Das Kind begleitet den Freund noch nach Hause. Vom Rest Kartoffelbrei bereite ich eine Suppe zu. Dazu gibt es noch von der Beute.

18:30 Kind ist wieder da und wir essen zu Abend.

19:30 Die Jungs wollen noch einen Film schauen, es wird eine Folge von „Fast and Furious“, wie die letzten Abende schon. Etwas ätzend. Immerhin kann ich nebenher stricken.

21:30 Die Kinder verabschieden sich ins Bett. Ich lese im Internet.

23:30 Ich schreibe noch den Artikel und gehe dann auch ins Bett. Morgen nochmal arbeiten, dann habe ich für den Rest der Woche Urlaub.

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