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Kurzurlaub mit Hund, Heimreise

Ich stelle mir in der Nacht den Wecker noch ein bisschen später, weil ich schlecht schlafe und doch nicht so früh aufstehen will. Klappt, ich schlafe noch ein bisschen.

Als ich – noch vor dem Wecker – aufwache, ist es draußen nicht gar so neblig wie die anderen Tage. Schnell ziehe ich mein Bett ab, dann ist das schon mal erledigt. Eigentlich wollte ich nochmal schwimmen, doch erst mal laufe ich mit dem Hund ein bisschen. Es ist total toll, morgens barfuß im taufrischen Gras zu laufen. Der Hund und ich geniessen es. Das Wasser sieht heute morgen gar nicht so frisch aus, eher grasig und ölig, das macht mich nun gar nicht an darin zu schwimmen. Der Hund und ich strecken beide nur unsere Beine rein.

Als ich wieder zum Häuschen zurück komme, ist das Kind schon wach, angezogen und hat sein Bett bereits abgezogen. Hola, das ist ja toll! Wir geben dem Hund Futter und schleichen uns aus dem Haus zum Haupthaus, dort gibt es Frühstück für die Menschen. Heute mit Rosinenbrötchen. Huch, ist Sonntag oder großer Abreisetag? Wir frühstücken wieder viel. Es ist zwar nicht gemütlich, aber doch ganz gut. Den anderen Reisenden haben wir inzwischen Namen gegeben, so können wir uns gut über sie unterhalten. Das macht Spaß!

Der Hund freut sich sehr, als wir wieder ins Häuschen kommen. Das Kind schnappt sich den Hund und läuft eine Runde übers Gelände, ich dusche. Kein Schwimmen mehr. Danach räumen wir unsere Sachen auf und schleppen alles zum Auto. Ist ja doch eine ganze Menge. Ich zahle noch unser Essen an der Rezeption und dann machen wir uns auf den Weg. Es ist ein bisschen mühsam, weil sich die Straßen so ziehen, immer wieder kommen Dörfer, durch die man fahren muss. Zwischendurch regnet es und das Kind döst ein bisschen. Nach der Schnellstraße kommt die Autobahn und dann der Stau, wieder zieht es sich. Immerhin kommt der Stau erst recht spät, wir sind schon ein ganzes Stück gefahren. Es ist zwar anstrengend, aber es geht, wir können immerhin fahren.

Nach einer kurzen Pause, kommen wir am Nachmittag wieder zu Hause an und fahren erst mal an den Fluß, den Hund und uns lüften. Auf unserer kleinen Runde treffen wir doch glatt Bekannte mit Hund. Wieder zu Hause! Der Hund hüpft durchs Wasser und rennt ein bisschen. Dann fahren wir nach Hause. Der Mann richtet sich gerade für seine Fahrradrunde und die Nachbarin lädt uns gleich für die frühe Hunderunde ein. Heimat! 🙂

Wir packen aus, ich gieße die Pflanzen und stelle die erste Waschmaschine an. Der Hund liegt im Körbchen und das Kind freut sich am Wlan und liegt im Bett.

Schön war unser erster Urlaub mit Hund. Das Wetter war gut, da hatten wir Glück. Bei Regen wäre es bestimmt ein bisschen anstrengender geworden. Ich hätte gerne noch einen oder zwei Tage dran hängen können. Ich fühle mich erholt und freue mich, dass wir doch noch so spontan weg gefahren sind. Toll wars!

Kurzurlaub mit Hund, Tag 2

Der Tag beginnt wieder mit der Hunderunde für mich. Heute lasse ich die Schuhe gleich zu Hause und laufe gleich barfuß durchs Gras. Der Hund freut sich und rennt ein bisschen durchs Gelände. Es ist wieder neblig, doch die Sonne kommt schon ein bisschen durch.
Wieder zurück wecke ich das Kind, dann bekommt der Hund sein Futter und wir gehen frühstücken. Die Schulklasse ist weg, doch es sind andere Menschen da. Nach dem Frühstück dusche ich, dann fahren wir los, wieder am See entlang. Heute sind wir etwas früher dran. Ich parke direkt am See und wir laufen los zur Schiffsanlegestelle. Das Schiff will gerade losfahren, doch für uns wird die Rampe noch einmal runtergelassen, so dass wir noch aufs Schiff können. Wie toll ist das denn? Der Hund darf mit und findet es nur am Anfang etwas unheimlich auf der Rampe. Dann geniesst er es und hängt seine Schnauze in den Wind. Es ist ein bisschen frisch auf dem Schiff, aber noch auszuhalten. Wir sehen das Schloss und den Baumkronenweg jetzt vom Wasser aus. Das immerhungrige Kind verspeist ein Stück Donauwelle. Die Fahrt geht an der Staumauer entlang und quer über den See. Ab und zu wird was erklärt, aber es gibt keine Dauerbeschallung. Das ist sehr angenehm. Nach 2 Stunden sind wir wieder an unserer Abfahrtstelle und steigen aus. Wir laufen über die Staumauer. Dort trainiert gerade die Bundeswehr. Die Soldaten müssen sich abseilen. Wir schauen ein bisschen zu. Auf der anderen Seite soll es einen Aquapark geben. Das hatten wir auf der Karte entdeckt und der Name klingt verlockend. Wir vermuten ein Schwimmbad, entdecken dann jedoch, dass es lediglich ein Park ist, in dem es Wasser gibt. Das aber zur Zeit nicht vorhanden ist. Nun ja, Schwimmbad wäre mit Hund ja eh nicht gegangen. Wir gönnen uns mal wieder ein superleckeres Eis und laufen wieder auf der Staumauer zurück. Dann fahren wir Richtung Jugendherberge. Unterwegs gibt es ein Maislabyrinth, bei dem wir anhalten. Das Kind ist nicht sehr begeistert, doch wir kämpfen uns durch. Es ist gar nicht so einfach und der Hund ist keine große Hilfe. Wir laufen auch noch durch den Minibarfußpark und das Heckenlabyrinth. Es sind viele kleine Kinder hier und es ist ein ziemliches Gewusel. Wir ruhen uns noch ein bisschen aus und fahren dann wieder nach Hause.
Ich gehe heute schwimmen im See und schwimme bis ans andere Ufer. Das ist ein ganz schön langes Stück, aber es macht echt Spaß! Das Kind duscht derweil und läuft mit dem Hund übers Gelände, dann gibt es auch schon Abendessen. Wir essen heute in der Jugendherberge und das Essen ist super. Da das Wetter so schön ist, essen alle draußen auf der Terrasse. Danach hüpfen wir noch ein bisschen auf dem Trampolin. Der Hund ist heute nicht gar so verrückt dabei. Später setzte ich mich noch mit dem Laptop vor die Rezeption, da dort Wlan ist. Das Kind kommt später noch dazu. Als ich mit dem Hund das Laptop wieder weg bringe, bleibt das Kind alleine dort sitzen und sieht einen Waschbär. Wir suchen im Dunkeln noch, ob wir noch mehr sehen können, aber haben kein Glück. Wir schauen noch im Fernsehzimmer durch und zocken uns ein bisschen durch die Programme, aber es ist nichts Gescheites dabei. Also gehen wir wieder in unser Häuschen. Dort legen wir für den Waschbär ein bisschen Hundefutter vor die Tür. Wir zocken und lesen noch ein bisschen, dann ist Schlafenszeit. In der Nacht wache ich auf und schaue vor die Tür, das Futter ist immer noch da. Es ist ziemlich heiß im Häuschen, doch wir lassen die Fenster zu, da wir Angst vor Stechmücken haben. Am nächsten Morgen ist das Futter allerdings weg.

Kurzurlaub mit Hund, Tag 1


Ich stehe früh auf und laufe mit dem Hund einmal übers Gelände. Das Gras ist ganz naß vom Tau, ich ziehe meine Schuhe aus und laufe barfuss darüber. Das ist zwar kalt, tut aber auch gut! Wir schauen uns den See an, es ist ziemlich neblig und die Enten verziehen sich sofort als sie den Hund erblicken. So schnell kann der Hund gar nicht reagieren.

Wieder zurück wecke ich das Kind. Wir füttern den Hund und machen uns auf in den Frühstücksraum. Die Schulklasse ist schon da und alle Tische sind belegt, wir setzen uns raus. Dort ist es zwar frisch, aber doch angenehm – und ein bisschen ruhiger.

Nach dem Frühstück dusche ich, das Kind spielt derweil wieder Fussball und übt Tricks. Schliesslich machen wir uns auf den Weg und fahren am See entlang. Schön ist es hier. Wir fahren ein ganzes Stück und entdecken den Baumkronenweg. Davon hatte mir eine andere Familie gestern Abend noch erzählt. Das hört sich gut an und lässt sich auch mit Hund machen. Wir laufen über den Bäumen mit schönem Blick auf den See und Schloss Waldeck. Der Baumkronenweg ist nur recht kurz. Das Kind findet den Eintritt zu teuer für so ein kleines Stückchen. Wir laufen noch ein bisschen durch den Wald. In den angrenzenden Tierpark dürfen wir mit Hund nicht rein. Schade, das hätten wir uns gerne auch noch angeschaut. So setzen wir uns wieder ins Auto und fahren wieder am See entlang. Diesmal in die andere Richtung. Da ich noch tanken muss, will ich in eine größere Stadt fahren, das ist Bad Wildungen.

Dort spazieren wir ein bisschen rum. Es ist ein schönes Städtchen. Das Kind wird hangry und wir suchen was zu essen. Eigentlich wollte ich „nur“ ein Eis essen, doch jetzt hat das Kind richtig Hunger, ausserdem gibt es einiges zur Auswahl. Wir landen bei einem Dönerladen. Das Essen schmeckt gut und wir sind wieder versöhnt und können sogar Karten an die Omas schreiben. Ich schaue mir noch die Kirche an, das Kind bleibt mit dem Hund gerne draußen.

Schliesslich fahren wir wieder zurück und tanken unterwegs. Auf dem Weg sehen wir ein verrücktes Haus, es steht kopf. Ich halte an und will es anschauen, aber das Kind nicht. Da auch keine Hunde rein dürfen, lassen wir es sein. Ich hätte den Hund für die kurze Zeit auch ins Auto gesetzt, aber das Kind will nicht.

Also fahren wir weiter. Die nächste Abzweigung geht zur Burg. Das Kind hat keine Lust mehr, doch wenn wir schon da sind, können wir uns auch kurz umschauen. Die Burg heißt Schloss Waldeck und war früher ein Gefängnis.

Es gefällt uns gut hier oben, der Ausblick ist toll und es gibt endlich ein Eis. 🙂 In die Ausstellung darf man auch mit Hund, aber es ist schon spät und wir sind etwas platt. Daher lassen wir das, sehr zur Freude des Kindes.

Wir fahren weiter in den nächsten Einkaufsladen, dort wollen wir ein bisschen Proviant kaufen. Und Abendessen. Es ist gerade Eis im Angebot und so kaufen wir uns zum Abendessen jeder ein Becher Eis! Urlaub! Dann holen wir noch Getränke und fahren schnell nach Hause. Unterwegs fällt mir ein, dass wir gar keine Löffel haben. Wie sollen wir denn das Eis essen?
Wir kommen noch rechtzeitig zur Abendessenszeit in der Jugendherberge an und können uns dort Löffel ausleihen, was für ein Glück! Wir verziehen uns mit Eis und Löffel ans Wasser und essen dort unser Eis. So ein Becher ist ganz schön viel und uns wird fast ein bisschen kalt. Aber nur fast, es ist wunderschön dort am Wasser zu sitzen und Eis zu essen. Der Hund hat Spaß am und im Wasser, er schwimmt nach den Stöckchen, die wir ins Wasser werfen.

Später entdecken wir noch ein Riesentrampolin, auf dem wir rum hüpfen während der Hund ganz aufgeregt um uns rennt und bellt. Das macht voll Spaß, es ist kein kleines Trampolin, sondern so ein ganzes Feld. Das ist super! Wir hüpfen wie blöd. Der Hund rennt und bellt und ist ganz aufgedreht.

Später verziehen wir uns noch ins Fernsehzimmer, dort sind wir die einzigen Leute. Wir schauen Fussball, es spielt Deutschland gegen Island. Dazu trinken wir Limo. Andere Gäste setzen sich auch noch kurz dazu. Als es 3:0 für Deutschland steht, gehen wir wieder zurück in unser Häuschen. Wir sind doch für Island und so wird das nix mehr. Auf dem Weg zurück gehen wir nochmal am Trampolin vorbei, doch die Luft ist schon rausgelassen. Wir schauen in den Sternenhimmel, so viele Sterne sind zu sehen. Es ist kaum Licht um uns rum und wir geniessen den Ausblick. Dabei kommen wir auf viele Gedanken und sehen eine ganz krass helle Sternschnuppe. Wir freuen uns sehr!
Zurück im Haus lesen bzw. zocken wir noch ein bisschen und schlafen dann.

Kurzurlaub mit Hund, Abfahrt

Achtung: Beitrag enthält Werbung, da Markennennung.

Gestern gebucht und heute fahren wir schon. Sehr spontan. Das Kind geht noch kurz in die Stadt und lässt sich testen, wer weiß ob wir das noch brauchen, aber dann haben wir wenigstens einen aktuellen Test.

Danach steht Packen an und es ist schon später Vormittag, bis wir endlich losfahren. Es ist doch einiges an Gepäck, das wir für die paar Tage ins Auto laden.
Der erste Stau kommt schon recht früh, ich wollte eigentlich viel weiter fahren bis zur Pause. So dauert das alles, aber immerhin, wir kommen am Nachmittag an und finden auch gleich den richtigen Weg.


Die Jugendherberge liegt direkt am See und wir wohnen in einem eigenen kleinen Häuschen. Das ist so schön. Wir richten uns ein bisschen ein und überlegen, wer wo wie liegt und wo der Hund seinen Platz bekommt. Dann erkunden wir das Gelände. Es ist noch eine Schulklasse in der Jugendherberge, doch die sind schon etwas größer und auf Abschlussfahrt. Es ist heute ihr letzter Abend und sie warnen uns, dass es laut werden könnte.


Das Kind möchte nicht in der Jugendherberge zu Abend essen, so essen wir die Reste auf, die wir noch haben. Anschliessend leihen wir uns einen Ball, da wir vergessen haben, einen einzupacken und noch Tischtennisschläger. Das Kind spielt Fussball, ich laufe ein bisschen mit dem Hund. Später spielt der Hund noch Fussball mit dem Kind und ich schaue zu.


Am Abend laufen wir nochmal übers Gelände und lesen und spielen dann noch ein bisschen in unserem Häuschen, bevor wir uns ins Bett legen. Ich bin ziemlich müde und schnarche gleich weg, das Kind hat ja im Auto geschlafen und ist nicht ganz so müde.

12 von 12 im September 2021

Immer am 12. werden 12 Bilder des Tages gesammelt und dann bei der Frau mit dem Kännchen verlinkt. Ich bin heute dabei, hier sind meine Bilder:


1. Frühstück mit vom Mann gebackenem Brot und Melone.


2. Das Kind hat Hausaufgaben mitgebracht.


3. Ich laufe heute ein bisschen durch den Wald.


4. Es gibt tolle Ausblicke.


5. Und nette Plätze.


6. Sogar mit kühlen Getränken.


7. Am Bach ist es erfrischend.


8. Es gibt sogar einen Wasserfall.


9. Und wieder schöne Ausblicke.


10. Später dann müde Füße.


11. Die Kinder haben sich selbst versorgt. 😉


12. Der Hund ist platt.

Was für ein schöner Tag mit netten Menschen. Das Wetter war super. Es war sonnig und warm mit fast 30° Grad, im Wald aber angenehm kühl, am Bach und Wasserfall schon fast frisch. Der Hund hat die Wanderung gut mitgemacht, war allerdings sehr verschreckt, da er am Anfang Erfahrung mit einem Elektrozaun gemacht hat. Ob er sich das wohl merkt mit dem Zaun?

twenty years

Yeah, alle Welt schreibt heute auf, wo sie vor 20 Jahren war. Und klar, ich weiß das auch noch: ich saß am Computer bei der Arbeit. Dann kam mein Chef rein und meinte, ich solle mir die Nachrichten anschauen. Danach war ich etwas verstört. Die Bilder kamen wieder und wieder und ich habe sie mir wieder und wieder angeschaut. New York! Da war ich doch erst gewesen. Ich habe mich dort so wohl gefühlt während meines Praktikums, es war so eine coole Stadt. Auch ich hätte in einem dieser Flugzeuge sitzen können. Oder im World Trade Center, obwohl ich nicht dort mein Praktikum gemacht habe. Doch der Platz meines Praktikums war ebenfalls in einem prominenten Wolkenkratzer. Es hätte genausogut dort passieren können. Es gab damals schon ein Gefahrbewusstsein und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, jedoch nicht vergleichbar wie sie danach entstanden sind.
Den Rest des Tages waren alle geschockt, es gab kein anderes Gesprächsthema mehr. Jeder hat von seinen New York Erfahrungen gesprochen und alle waren betroffen.

Da ich zu dieser Zeit keinen Fernseher hatte und alleine gewohnt habe, weiss ich nicht mehr, was ich am Abend gemacht habe. Internet gab es zwar schon, ich habe immerhin im Internet Marketing gearbeitet, aber zu Hause noch nicht.

Ich weiß noch, daß mein Kalenderblatt vom September 2001 ein Bild von den Zwillingstürmen in New York war. Das habe ich noch lange aufbewahrt.

Als ich am Wochenende dann in der Heimat war, habe ich mir die Nachrichten mit Bild reingezogen und sämtliche Bekannte in New York kontaktiert, soweit das möglich war.

Seitdem war ich nicht mehr in den USA. Lange wollte ich gar nicht mehr nach New York, jetzt hätte ich schon mal wieder Lust.

WMDEDGT September 2021

Immer am 5. sammeln sich die Tagebuchblogger bei Frau Brüllen und verbloggen ihren Tag. Ich mache gerne mit, hier mein Tag:

Heute ist Sonntag, dennoch klingelt der Wecker um 6:45 Uhr. Als die Kirch 7 Uhr läutet stehe ich auf, begrüße den Hund und ziehe mich an. Dann sage ich dem Kind Bescheid und laufe mit dem Hund los. Neulich habe ich ein ganzes Feld mit nicht geernteten Johannisbeeren entdeckt, da laufen wir jetzt hin. So früh am Morgen ist kaum was los, richtig schön. Ein paar vereinzelte Jogger, sonst Ruhe. Ein bisschen vermisse ich die Hunderunde und freu mich schon wieder darauf.

Am Feld angekommen pflücke ich ein paar Johannisbeeren, die sehen leider nicht mehr so gut aus, doch ein bisschen was kommt in die Schüssel. Der Hund rennt rum und freut sich.

Um 8:30 Uhr bin ich wieder zu Hause und verbacke den Teig, den ich gestern angesetzt hatte. Da ich im Moment zu faul bin zum Zopf flechten, mache ich Brötchen. Das geht einfacher.

Um kurz nach 9 Uhr kommt das Kind wieder nach Hause und wir frühstücken die frischen Brötchen. Sie schmecken gut, es ist eine Fertigmischung. Ich möchte den Vorrat ein bisschen aufbrauchen. Der Mann frühstückt mit uns.

Das andere Kind war auch schon unterwegs, hat sich aber wieder ins Bett gelegt und wird dort bis zum Mittagessen bleiben. Mir geht es nicht so gut, ich fühle mich verkatert, obwohl ich gestern gar nix getrunken habe.

Nach dem Frühstück backe ich einen Kuchen. Keine Fertigmischung, sondern Obst, das weg muss. Und was mach ich mit den Johannisbeeren? Da der Mann inzwischen von seiner Radrunde wieder zu Hause ist und den Ofen braucht, muss das Kuchenbacken noch ein bisschen warten. Kein Problem, da gibt es den Wäscheberg, den ich abtrage, wie jedes Wochenende. Ich lasse es ruhig angehen, denn es geht mir immer noch nicht gut. Kurz vor dem Mittag wird mir richtig übel und ich nehme schnell eine Tablette, nicht dass da noch die Migräne zuschlägt. Liegt das mal wieder am Wetter?

Um 13 Uhr gibt es Mittagessen, der Mann hat lecker gekocht, es gibt Auflauf. Wir sind zu fünft, da wir einen Übernachtungsgast hatten, die kein Weizen und keine Laktose essen darf. Da ist das Kochen immer ein bisschen herausfordernd, da ein Kind ja kein Fisch und Fleisch isst. Da bleibt nicht mehr so viel. Und beim Thai waren wir alle erst gestern Abend.

Um 13:30 Uhr schiebe ich den Kuchen in den gut vorgeheizten Backofen. Ich lege mich ab, da es mir immer noch nicht so gut geht. Für den Kuchen stelle ich mir den Wecker.

Um 15 Uhr mache ich mir Tee und geniesse den Kuchen, ich habe 2 kleine gemacht. Einmal mit Zwetschgen, einmal mit Apfel. Beide sind gut, doch mit mehr Obst stelle ich es mir noch besser vor. Der Mann ist auf einer zweiten Radrunde, die Kinder liegen wieder im Bett und eines mag eh keinen Kuchen mit Obst. Nun ja, so esse ich ihn halt allein.

Um 16 Uhr setze ich mich mal an den Computer und fange mit dem Post an. Eigentlich wollte ich schauen, was ich mit den Johannisbeeren machen kann. Der Hund leistet mir Gesellschaft, so ein treuer Geselle.

Später dann noch mal Wäsche und eine erste Ladung Apfelmus. Das ergibt leider nicht so viel. Sollte ich nochmal dran? Wir haben jedoch kaum noch Gläser…. Ein Kind geht mit dem Besuch und dem Hund raus, wie nett. Der Hund freut sich, wie immer.

Ich mache noch eine Ladung Apfelmus, wir haben jedoch immer noch sehr, sehr viele Äpfel. Ich hatte überlegt, mit einem Kind weg zu fahren und recherchiere, wo wir denn so kurzfristig hin könnten. Mit Hund.

Das Kind mit Besuch und Hund ist wieder zurück, es will essen bestellen und fragt, ob wir uns anschliessen wollen. Da ich ja Kuchen hatte, habe ich keinen Hunger, der Mann ist noch unterwegs und will nix, aber das andere Kind ist hellauf begeistert. Essen bestellen ist immer gut. Und dann noch Burger.

Um 19 Uhr bestellen die Kinder ihr Essen. Ein Kind geht noch raus zum Fussball spielen. Um 19:30 Uhr laufen Kind und Besuch los, um das Essen abzuholen, das andere Kind kommt nach Hause und der Mann auch.

Um 20 Uhr sitzen wir alle inklusive Besuch vor dem Fernseher und schauen: Unthinkable. Was für ein krasser Film. Wir reden noch ein bisschen über den Film.

Um 22:30 geht ein Kind ins Bad, ein Kind verabschiedet den Besuch und ich laufe die letzte Runde mit dem Hund.

Um 23 Uhr bin ich wieder zurück, die Kinder sind im Bett, der Mann und ich schauen noch ein bisschen fern, dann gehe ich auch ins Bett. Um 24 Uhr mache ich das Licht aus.

Schneepflugpflügverbot

Obiges Wort gelernt und das dazugehörige Schild, das es wohl in der Schweiz gibt. Schneepflüge dürfen manche Bereiche nicht bepflügen, dazu werden dann Schilder aufgestellt, die eben auf dieses Verbot hinweisen. Vor allen Dingen bei Brücken. Macht ja auch ein bisschen Sinn, wenn man darüber nachdenkt.
Reisen bildet, immer noch. Schade nur, dass es die anderen sind, die reisen.

Gemüsekiste 35/21

Lauter leckere Sachen in unserer Gemüsekiste. Lediglich der Koriander ist nicht so beliebt. Das Kind, das beim Abholen dabei war, meinte: „Ich kann schon den Fisch riechen, der zu dem Dill passt.“

Hier der Inhalt:
2 kg Kartoffeln
300 g Tomaten
120 g Physalis
520 g Buschbohnen
1 Kohlrabi
2 Auberginen
1 Salat
1 Gurke
1 Fenchel
1 Bund Koriander
1 Bund Dill

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