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Urlaub Belgien, Antwerpen und Bassenge

Heute klingelt der Wecker etwas früher, da wir das Haus verlassen und vorher aufräumen müssen. In der Nacht hat es geregnet. Draußen ist alles naß.
Ich schnappe mir den Hund und laufe an den Strand. Ein letztes Mal, ich bin etwas wehmütig. Der Hund freut sich wie immer und trifft heute auch auf den Freund von vor 2 Tagen. Sie spielen aber nicht so schön miteinander heute. Ich laufe ein ganzes Stück am und im Wasser. Es ist so schön!

Wieder im Haus, mache ich mir Tee und wecke das Kind. Ich fange an, ein paar Sachen zu packen und auch schon zum Auto zu bringen. Später sauge und wische ich noch alles. So wie gewünscht. Das Kind ist derweil mit dem Hund unterwegs. Gegen 12 Uhr sind wir fertig und fahren los. Zwischenstopp ist Antwerpen. Wir schauen uns den St. Anna Tunnel an, aber der Hund fürchtet sich vor den Rolltreppen. Also fahre ich allein runter und wieder rauf.

Kind hat Hunger. Bevor jemand hangry wird, suchen wir was. Er wird da immer fündig. Heute mal wieder Tacos, weil es das bei uns nicht gibt. Mir auch recht. Sie schmecken mir besser als das letzte Mal. Die Bedienung ist supernett.

Wir schlendern noch ein bisschen durch Antwerpen. Dabei teilen wir uns mal kurz auf und treffen uns dann am Parkhaus wieder. Klappt alles bestens.

Wieder im Auto vereint fahren wir weiter Richtung Grenze Niederlande. Unser nächster Stop ist in Bassenge. Die Fahrt zieht sich ganz schön, zwischendurch ist der Verkehr sehr zähflüssig. Immerhin kommen wir an, können die Bude in Beschlag nehmen und fahren dann noch einkaufen. Der Hund hütet derweil den Kuhstall. Dort schlafen wir nämlich. Es ist alles sehr originell.

Zurück vom Einkaufen essen wir. Ich habe nicht viel Hunger, das Kind hat Arrancini ausgesucht, mir reicht ein halbes. Es ist sehr sättigend. Danach lesen wir, gewöhnen den Hund an die Kuh und richten uns ein bisschen ein. Später am Abend laufen wir noch eine Runde mit dem Hund. Wir schauen uns das Fort Eben-Emael an, das hier grad um die Ecke ist. Krieg ist so nah.

Wir schlafen erstaunlich gut im Kuhstall.

Urlaub Belgien, Brügge

Der Tag startet mit der frühen Hunderunde für mich. Wir gehen wieder an den Strand. Der Hund freut sich, das ist so schön. Heute trifft er keine Freunde. Interessant, wie es manchmal klappt und manchmal nicht. Ich geniesse die Zeit, auch wenn viel los ist. Es sind sehr viele Hunde am Strand.

Heute plane ich mal kein Frühstück, sondern trinke nur einen Tee. Wir wollen heute Brügge besuchen. Das klappt auch hervorragend, ist ja nicht so weit. Ich würde gerne eine Bootstour machen, doch das klappt nicht mit Hund. Etwas enttäuschst schaue ich den Booten zu. So viele. Ständig legt eines ab oder an. Und alle sind voll mit Menschen. Überhaupt gibt es hier wahnsinnig viele Menschen. Wir lassen uns ein bisschen treiben, doch das Kind verspürt recht bald Hunger. Wie immer. Es sucht sich was aus und lotst uns hin. Heute gibt es Burger. Sie schmecken echt gut. Auch die Fritten dazu. Belgien ist sehr teenagerfreundlich, überall gibt es Fritten. Ich trinke ein Kombucha aus Brügge, schmeckt ein bisschen wie meiner zu Hause.
Anschliessend gehen wir ins Biermuseum. Da darf sogar der Hund mit rein. Es ist interessant, allerdings nicht so interaktiv, wie es scheint. Irgendwann sitzen wir nur noch und schauen alles am iPad an ohne die entsprechenden Räume zu besuchen. Die Luft ist sehr schlecht, wir sind müde und geschlaucht von den Menschenmassen. Das Kind ist ja schon volljährig und hat ein Ticket mit Verkostung. Ich nicht, da ich ja noch fahren muss. Also gehen wir in die Bar und verkosten 3 Biere. Wir ruhen uns aus und geniessen die Aussicht. Danach schlendern wir noch ein bisschen durch die Stadt und fahren dann wieder zurück ins Ferienhaus.
Wir besprechen kurz unsere weiteren Pläne und ich mache mich schnell mit dem Rad auf, etwas einzukaufen: Nudeln mit Soße soll es zum Abendessen geben. Ausserdem brauchen wir noch ein bisschen Bier für den Abend.
Da es noch nicht so spät ist, richte ich mich und fahre nochmal schnell mit dem Rad ans Meer. Die Wellen sind heute nicht so hoch, aber es macht trotzdem Spaß. Viel zu früh müssen wir alle wieder aus dem Wasser, weil die Wasserwacht ihren Dienst beendet. Ich sitze noch ein bisschen im Sand und lasse mich trocknen. Dabei beobachte ich eine Familie, die sich im Sand vergnügt. Das ist richtig schön zu sehen, der Vater baut mit der Tochter an einer Burg. Die Tochter holt den Sand immer 3 Meter weiter, da ist er wohl besser. Die Mutter bringt Muscheln zur Verzierung und das kleine Geschwister vergnügt sich, indem es Sand auf sich rieseln lässt. Da ist so viel Miteinander, das ist schön.
zu Hause räume ich meine Sachen auf und lese ein bisschen während das Kind kocht. Wir essen auf der Terrasse. Es schmeckt lecker und reicht mir vollkommen.
Später gibt es noch ein Bier im Liegestuhl.

Urlaub Belgien, Bredene

Ich wache früh auf, doch ich drehe mich nochmal um. Jetzt noch nicht! Es war recht kühl in der Nacht, ich habe die Decke gebraucht. Wie schön!
Kurz vor 8 Uhr stehe ich dann doch auf, schnappe mir den Nund und laufe die erste Runde. Es gibt sehr viele Hunde hier. Eigentlich wollte ich nur eine kleine Runde laufen, doch dann bin ich fast am Strand, so dass ich das letzte Stück auch noch laufe. Der Hund freut sich. Auslauf! Wasser! Möven! Und heute auch ein anderer Hund, mit dem er spielen kann. So schön!
Wieder zurück, bekommt der Hund sein Futter. Unseres muss ich erst wieder erjagen. Der Blick ins Netz zeigt mir größere Distanzen, so dass ich das Fahrrad nehme, wenn es schon eines gibt. Allerdings ist es sehr schwer und nicht so toll zu fahren. Aber immerhin ein Fahrrad. Und so eine große Strecke will ich ja nicht fahren. Weil der Wind mich dann doch voran treibt, fahre ich ins Dorf bis zur Kirche. Ich schaue sie allerdings nur von außen an. Dann gehe ich in den Supermarkt und kaufe ein bisschen was ein, danach zum Bäcker. Als ich nach Hause komme, ist das Kind schon aufgestanden und richtet alles für den Frühstückstisch. Wir essen draußen.
Danach bin ich ziemlich müde, so dass ich mich ins Bett lege. Dort schlafe ich auch glatt ein. Als ich aufwache, ist das Kind verschwunden, hat aber eine Nachricht hinterlassen. Ich wundere mich, wie zuverlässig das Kind geworden ist, wie entspannt bisher alles lief. Ich lege mich auf den Liegestuhl und lese ein bisschen. Irgendwann kommt das Kind wieder, irgendwann gehe ich wieder zum Strand. Heute sind die Wellen sehr hoch und es ist richtig anstrengend. So mag ich das. Wellenbad live. Nach dem Bad ruhe ich mich am Strand etwas aus, doch der Wind ist so stark, dass die Sandkörner auf der Haut weh tun, ich bleibe nicht lange sitzen, sondern packe mein Bündel und gehe wieder nach Hause. Dort muss ich mich erst mal abduschen, ich rieche sowas nach Fisch!
Irgendwann haben wir Hunger und gehen zum Afrika-Fest, das hier gerade statt findet. Es ist ziemlich voll und laut. Die Musik nicht so ganz unser Geschmack, wir haben sie allerdings auch schon den ganzen Nachmittag im Garten gehört. Zeitweise war sie ok, auf dem Fest selbst ist es laut und ziemlich durcheinander. Wir probieren uns durch die verschiedenen angebotenen Speisen. Alles schmeckt! Wir schauen uns auch noch die Verkaufsstände an, schlagen aber nicht zu. Wie entspannt das ist, im Gegensatz zu früher, wenn immer jeglicher Kram gewollt wurde. Mama, ich will das, Mama ich will jenes. Heute: Mama, willst du irgendwas?
Ziemlich ärmer und satt verlassen wir das Fest. Der Hund hat derweil zu Hause gewartet und freut sich sehr, dass wir wieder zurück sind. Wir ruhen uns nochmal aus und gehen dann wieder an den Strand. Heute gibt es keinen schönen Sonnenuntergang, doch der Hund hat seinen Spaß. Wir bleiben nicht so lange. Kurz überlegen wir, nochmal auf das Fest zu gehen, schlafen können wir eh nicht, weil es so laut ist, lassen es dann aber bleiben. Wir trinken ein Kirschbier, das ich heute morgen gekauft hatte (eines für die Kollegin, die so davon geschwärmt hatte).
Das Kind geht dann doch nochmal auf das Fest. Ich bleibe zu Hause, sitze im Garten, schreibe hier und überlege, was wir morgen machen könnten. Als ich gerade ins Haus gehen möchte um mich bettfertig zu machen, kommt das Kind. Wir quatschen noch kurz und gehen dann ins Bett.

Urlaub Belgien, Hinreise 2. Teil

Wir sind am ersten Tag ja nur bis Reims gekommen. Das war auch so geplant. Kein Stress, wir machen alles gechillt.

Die Nacht in Reims war warm, wir hatten nur die Fenster in den Innenhof, konnten also keinen Durchzug machen und hatten etwas gestaute Luft. Dafür war es sehr ruhig. Am Morgen jage ich Frühstück. Das wollte ich mit der Hunderunde erledigen, doch die uns empfohlene Bäckerei hat Ferien. Also bringe ich den Hund nach Hause und schaue erst mal, was das Netz noch für Bäckereien vorschlägt. Wir sind in Frankreich, da ist das eigentlich kein Problem. Doch die nächste von mir angesteuerte hat ebenfalls Ferien. Immerhin, die dritte hat geöffnet, alles sieht lecker aus und ich kaufe viel zu viel.

Wieder zurück in der Wohnung ist das Kind schon wach. Ich packe die Beute aus, koche Tee und wir frühstücken. Danach duschen, packen, losfahren.

Wir nehmen den schnellsten Weg nach Belgien, weil dort der Treibstoff billiger ist. Das Auto verlangt danach. Am Anfang läuft alles super, später zieht es sich. Auch in Belgien gibt es viele Kreisverkehre.

Wir machen irgendwann die geforderte Tankpause, der Hund darf auch kurz raus und später nochmal eine Kontaktpause, da wir uns melden sollen, wenn wir eine halbe Stunde vor Ort sind. Oder so. Es klappt alles und wir kommen gegen 15:30/16:00 Uhr in Bredene an.

Es dauert eine Weile bis uns im Haus alles gezeigt wird. Soviel wollen wir gar nicht wissen! Dann endlich können wir alles in Beschlag nehmen. Ein eigenes Haus, ganz für uns, was für ein Luxus. Das Kind ruht sich erst mal aus, ich packe meine Sachen und suche den Strand. Dort ist viel los, kein Wunder bei dem Wetter. Ich gehe gleich ins Wasser, es ist erstaunlich warm. Es geht sehr seicht rein, schwimmen kann man hier eher nicht. Aber es macht Spaß! Und bringt doch auch ein bisschen Abkühlung. Danach laufe ich wieder nach Hause. Schon schön, ein Meer in Laufweite zu haben.
Das Kind chillt im Liegestuhl im Garten. Ich lege mich daneben. Irgendwann bekommen wir Hunger und laufen in die Stadt/Dorf. Es gibt einen Abendmarkt, da laufen wir drüber. Es ist voll und anstrengend, wir haben den Hund dabei. Immerhin finden wir was zu essen. Danach laufen wir schnurstracks nach Hause. Es sind zu viele Menschen. Wir ruhen uns nochmal aus und gehen dann gemeinsam an den Strand. Ich zeige den anderen den Weg durch den Tunnel. Der Hund kann sich austoben. Wir fotografieren den Sonnenuntergang. Es ist immer noch warm, auch das Wasser. Schließlich laufen wir wieder nach Hause, sitzen noch eine Weile auf den Liegestühlen im Garten, immerhin jetzt mit langer Hose! und gehen gehen Mitternacht ins Bett.

Urlaub Belgien 2026, Hinreise

Wir haben zu lange überlegt mit dem Urlaub. Es war lange unklar, wer wann wie hat und wo hinwill. Also haben wir erst kurz vorher gebucht und konnten nicht unbedingt dahin, wo wir gerne hin wären. Also ich. Ich wäre gerne nach Nordfrankreich, Normandie, Picardie, sowas. Aber im August ist da nix mehr zu machen. Bzw. es gab was cooles, aber als ich buchen wollte, war es schon weg.

Dann wieder Belgien, diesmal weiter nördlich. Auch hier nicht so einfach noch was zu einem annehmbaren Preis zu finden. Es bleibt spannend.

Am Donnerstag stehe ich auf wie immer, laufe die Morgenrunde mit dem Hund und trinke danach Tee mit dem Mann. Er fährt zur Arbeit und ich gieße die Pflanzen vor dem Haus, hinter dem Haus und in der Wohnung. Da bin ich eine ganze Weile beschäftigt. Dann räume ich noch die Wäsche von der Leine, falte sie und fange an, meine Sachen zu packen.

Um kurz nach 9 Uhr wecke ich das Kind. Ich hole das Auto und fange an, Sachen ins Auto zu packen. Es ist sehr heiß und ich bin sehr verschwitzt. Also dusche ich noch, bevor wir fahren. Ich freue mich, das Kind steht relativ pünktlich ohne Murren auf und bringt sogar das Altpapier ohne Aufforderung zur Tonne. Was ist passiert?

Um ca halb 11 fahren wir dann doch mal los. Das Auto ist rappelvoll. 2 Menschen und 1 Hund haben viel Gepäck. Wir fahren keine Autobahn, der Weg durch die Vogesen zieht sich. Das Kind döst, der Hund hechelt, ich lausche der Stimme des Navi. Irgendwann drückt die Blase, ausserdem ist Mittagszeit. Da wir gerade auf der Autobahn fahren, halten wir an einer Raststätte. Die Toiletten sind sehr sauber bis eine Gruppe Frauen auf die Toilette geht. Danach sind sie sehr unter Wasser. Das Personal flucht. Ich kaufe uns 2 Baguettes, der Hund bekommt die Schüssel mit Wasser gefüllt. Dazu teilen wir uns eine solidarische Gurke.

Danach zieht sich die Fahrt, aber es ist auch schön. So viel Land zum Schauen: Wald, Hügel, abgeerntete Felder. Und alles staubtrocken, das Thermometer zeigt zwischendurch 38° Celsius an. Wir finden recht gut den Weg zur Wohnung und auch noch einen Parkplatz in der Straße. Mit dem Aufschließen klappt auch alles, nur mit dem Abschließen nicht. Wir finden die Lösung nicht und kommunizieren mit der Vermieterin. Sie kommt schließlich vorbei und zeigt uns den Trick. Ach ja, die Klinke kurz hochdrücken, das wusste ich auch schon mal. Andere Länder, andere Sitten…..


Nach der Aufregung suchen wir den nächsten Park. Dem Hund ist es zu heiß, er hechelt. Uns ist es auch zu heiß, wir trinken. Dem Kind schmeckt das Wasser in Reims nicht. Es ist zu stark gechlort. Was sind wir doch verwöhnt von zu Hause.

Danach lassen wir den Hund im Apartment und laufen Richtung Innenstadt. Ich möchte die Kathedrale anschauen. Das Kind lotst uns. So ein Händy macht schon vieles einfacher.

Wir sind von der Kathedrale beeindruckt.

Mit gefallen die Chagall-Fenster besonders. Habe ich doch die letzten nicht sehen können. Im hinteren Teil der Kirche findet ein Gottesdienst statt. Es hört sich schön an, vertraut und doch fremd. Wir zünden die obligatorische Kerze an und denken an unsere Toten. Ich erzähle dem Kind vom neuesten Todesfall. Der beschäftigt mich immer noch.

Anschliessend navigiert das Kind uns Richtung Fussgängerzone, hier steppt der Bär. Es steuert zielstrebig den Tacoladen an, den es in der Wohnung schon ausgesucht hatte. Mir ist es relativ egal was wir essen. Wir setzen uns draußen hin und genießen das Essen. Nun ja, es ist eher fast food und nicht so mein Ding. Aber ok. Ich schaffe eh nicht alles, das Kind isst meine Reste. Wie sich die Dinge wandeln…..

Auf dem Rückweg gehen wir noch in einen Supermarkt und kaufen Getränke. Cidre für mich, Bier und Wasser für das Kind.

In der Wohnung freut sich der Hund. Er bekommt nun auch sein Futter. Ich dusche, das Kind läuft mit dem Hund die Abendrunde. Wir trinken unsere Getränke und hängen vor unseren Endgeräten. Es ist immer noch sehr heiß. Der Ventilator läuft, die Fenster zum Innenhof sind geöffnet, aber so richtig Durchzug ist das nicht. Ich bin gespannt, wie die Nacht wird.

12 von 12 im August 2026

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Dann treffen sich alle bei Caro.


1. Der 12. im August ist ein Mittwoch.


2. Ein Teil meiner Arbeitsschlüssel.


3. Der Blick ins heiße Draußen.


4. Der Ventilator läuft auf Stufe 1, da ist er schon laut genug.


5. Momentan ist die Wasserflasche meine ständige Begleiterin.


6. Im Kalender notiere ich, wie heiß es im Büro ist. Und freu mich, dass da für den Rest der Woche Urlaub steht!


7. Die Jalousie muss auch bald runter, weil das Draußen so grell ist.


8. Muss auch mal wieder sein.


9. Ich hole unser solidarisches Gemüse.


10. Ich mag die alte Waage.


11. Ein Teil des Gemüses wandert in die Verschenkekiste.


12. In den Korb darf nur, was der Sohn isst und sich noch ein Weilchen hält.

WMDEDGT August 2026

Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.

Der 5. im August ist ein Mittwoch.

Um 6:25 klingelt der Wecker, die Nacht war mal wieder viel zu warm, wir hatten nie unter 20°C. Ich richte mich und schnappe mir den Hund für die frühe Morgenrunde. Ein Kind ist schon aus dem Haus, ein Kind schläft noch, der Mann ist ebenfalls bereits wach.

Als ich von der kleinen Runde zurück komme, sitzt der Mann schon beim Frühstück. Ich setze mich dazu. Seit einiger Zeit gibt es für mich jeden Morgen ein Glas Karottensaft mit Schwarzkümmelöl, dazu warmen Tee (meistens Grüntee) und manchmal was zu essen. Heute gibt es für mich Müsli.

Danach richte ich mich für die Arbeit. Erst noch die Wohnung hitzefest machen. Bei der Arbeit komme ich um kurz vor 8 an. Im Büro hat es über 30°C, ich notiere mir die Temperatur. Immerhin kann ich es im Laufe der Vormittags dank der Ventilatoren auf unter 30°C „kühlen“, konzentriertes Arbeiten ist allerdings kaum möglich.

Immer am Mittwoch gibt es Espresso. Heute verpasse ich es fast, weil die Kollegin nicht da ist und mich dran erinnert. Beim Espresso quatsche ich mit Kolleg*innen. Draußen im Baumschatten lässt es sich aushalten. Doch ich muss ja noch was tun….. Mein Meeting um 11:30 findet nicht statt, weil die Kollegin nicht auftaucht. Super. Später entschuldigt sie sich, ihr vorheriges Meeting ging länger. Also treffen wir uns später. Passt, ich mache keine Mittagspause heute, sondern knabbere ein paar chinesische Cracker, die noch in der Schublade lagen.

Um 15 Uhr höre ich auf zu arbeiten und radle nach Hause. Es ist heiß und windig. Der Mann ist auch schon zu Hause und überbringt schlechte Nachrichten. Ich muss weinen und bin total fertig. Ich esse schnell noch was und richte mich zum Segeln.

Um 16 Uhr werde ich an der Ampel abgeholt, wir fahren zum Rhein. Was für ein schöner Service. Beim Segeln sind wir zu dritt, doch der Wind ist so schwach, dass wir kaum vorwärts kommen. Da ist nichts drin mit Üben. Immerhin können wir einen Schmetterling segeln. Und es lenkt mich schön ab von den traurigen Gedanken. Bis wir das Boot wieder verstaut haben, ist dann schon 19:30 Uhr, also bin ich gegen 20 Uhr wieder zu Hause.

Der Hund freut sich und tröstet mich. Ich richte mir Abendessen, der Mann berichtet weitere Details. Dann schauen wir noch mit unserer Serie weiter, wir sind grad bei „Silo“, ich finde die Serie nicht so prickelnd und ziemlich unlogisch, aber natürlich schaue ich sie noch weiter.

Später laufe ich die Abendrunde mit dem Hund. Es ist immer noch unerträglich warm, der Hund trottet langsam dahin. Wir treffen andere, aber weder Hund noch ich haben Lust auf andere, daher laufen wir gemütlich wieder zurück. Gerade als ich ins Bad will, kommt ein Kind nach Hause. Da es früher aufstehen muss, lasse ich ihm den Vortritt. Endlich die Hitze des Tages abduschen! Es ist bereits 23.30 Uhr als ich ins Bett liege. Zum Lesen bin ich zu müde, also mache ich bald das Licht aus und hänge meinen trüben Gedanken nach. Leise weine ich mich in den Schlaf.

Geburtstagsfest

Das Fest zum Geburtstag war einen Tag später. Die ganze Kinderschar mit Kindeskindern und Freund*innen ist angereist. Wir sitzen im Extraraum der Traditionsgaststätte.


Das Essen schmeckt, leider nur Fotos vom Dessert.

Dank Hund haben wir angenehme Sitzplätze und können uns nett unterhalten. Die Generation, die jetzt kommt, ist angenehmer als die alte. Ich hoffe, das bleibt so. Sie haben einiges zu leisten, aber denen traue ich das zu. Schön, dass die Nachkommen so gelungen sind. Schade, dass es später noch eskaliert. Die Alten, natürlich. Das trübt die Feier etwas und ich weiß, dass es die alte Dame noch eine Weile beschäftigen wird.

Familie ist echt anstrengend.

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So alt wurde die alte Dame. Zur Feier des Tages habe ich Urlaub genommen und war schon morgens bei ihr. Leider nicht die erste. Die erste Person kam schon vor 8 Uhr. Geht gar nicht, ist aber manchen Menschen egal. Leider.

Ich war noch einkaufen, da es Wünsche gab und habe mich ein bisschen an Kindergeburtstag erinnert. Ich sollte Vanilleeis, kleine tiefgefrorene Windbeutel und salziges Kleingebäck mitbringen. Die Windbeutel hatten wir früher öfter, weil es vielen Kindern schmeckt, was besonderes ist (war) und einfach zu essen ist. Ich habe dann noch Melone mitgebracht. Wie so ein Geburtstag für eine Vierjährige.

Es kam der übliche Besuch, viele bleiben weg, weil es zu heiß ist und die alte Dame im dritten Stock ohne Aufzug wohnt. Das schafft nicht mehr jeder ihrer Bekannten.

Um die Mittagszeit waren wir ordentlich platt vom vielen Reden. Schnell noch das Geschirr gespült und dann die Pause eingeläutet.

Ich freue mich und verbringe gerne Zeit mit der alten Dame. Am liebsten jedoch in netterer Gesellschaft.

Reispfanne mit Aubergine, Kichererbsen und Feta

Manchmal überfordert mich das mittägliche Kochen. Ich versuche, die Zutaten zu nehmen, die alle Teilnehmenden essen und die wir in der Gemüsekiste haben. Das ist manchmal ganz schön schwierig. Heute sollte die Aubergine dran glauben, die mögen alle. Kichererbsen auch. Feta mag der Mann nicht so, aber der hat heute nicht mitgegessen. Es hätte ruhig etwas mehr sein können…. die Pfanne war leer.

Zutaten:
Olivenöl
Zwiebel
Knoblauch
Aubergine
Reis (200g)
Gemüsebrühe
Kichererbsen
Feta
Gewürze
Kräuter

Zubereitung
Die Zwiebel schneiden und in Olivenöl anschwitzen, dann die Auberinge dazu. Wenn die Aubergine fast gar ist, den Reis dazu geben (hätte etwas mehr sein können). Den Reis mit anbraten, bis er duftet, mit Gemüsebrühe aufgießen, die Pfanne abdecken und köcheln lassen. Den kleingeschnittenen Knoblauch dazu geben und Gewürze nach Lust und Laune (Reisgewürz, Gewürzmischung, Sojasauce etc.). Wenn der Reis fast gar ist, die Kichererbsen aus der Dose (oder noch besser: frisch gekocht) dazu geben. Evtl. Kräuter dazu (Thymian, Oregano, wenig Pfefferminze etc.). Ganz zum Schluß Fetawürfel darüber geben und warm werden lassen.

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