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alive and kicking

selfmade drugs

Das Kind hat sich ein Tütchen mit Drogen gebastelt. Es soll Kokain sein. Dazu wurde Traubenzucker mühsam, wirklich sehr mühsam zerkleinert mit dem neuen Nudelholz aus Italien. Danach alles schön säuberlich in ein Tütchen gefüllt. Sieht nicht schlecht aus, oder?

Schönheitskur

Unser Bad hatte heute nur einen Fensterflügel, der andere war zur Schönheitskur beim Handwerker. Das war aber auch dringend nötig. Somit war das Bad heute dunkel, weil den ganzen Tag der Rolladen unten war. Zum Glück war es nicht so kalt und hat nicht geregnet. Dann hätten die Handwerker das wohl verschoben. So haben wir jetzt ein schickes Fenster (hoffe ich), dass wir erst mal nicht ganz öffnen, sondern nur auf kipp stellen dürfen. Erst danach kann ich die Handwerkskunst bewundern. Damit jeder dran denkt, gab es erst mal einen Zettel ans Fenster.

Bei Aktionen wie diesen bin ich froh, dass wir zur Miete wohnen.

Aggroman

Der Weihnachtsmann (200g) hat unseren Teller zerstört. Er ist einfach umgefallen und das wars. Der Schokoladenmann ist ganz geblieben, aber der Teller nicht. Was hat das zu bedeuten?

Das Kind meinte, er sei sicher sauer, weil er erst jetzt gegessen wird und nicht an Weihnachten.

Morning on a Monday in January

Viel zu früh aufgewacht nach schlechter Nacht. Die Gedanken kreisen immer noch. Immerhin kein schlechter Traum wie die Nacht zuvor. Doch ich überlege, wie ich was vortragen, wie ich was organisieren könnte. Da kommen oft gute Ideen raus, aber es nervt, denn eigentlich will ich schlafen.

Ich döse noch mal weg, nur um kurz drauf wieder auf die Uhr zu schauen. Grad mal eine Viertelstunde rum. Es ist mühsam. Ich lege mich auf den Rücken, um ihn etwas zu entspannen, wird ein langer Tag heute. Mein Hals schmerzt auch immer noch.

Wieder döse ich weg, doch zehn Minuten später schaue ich schon wieder auf die Uhr. Ich könnte noch liegenbleiben, aber ich mag nicht mehr.

Also stehe ich auf und dusche in der Hoffnung, etwas wacher zu werden.
Hallo Montag!

Amerikaner

Seltsamer Name. Schnell mal gegoogelt. Vielleicht sollten wir mal die Sachen essen, die nach Städten oder Ländern benannt sind. Da gibt es ja doch einiges.

Hier jetzt aber das Rezept für die Amerikaner. Ohne Zuckerguss stelle ich sie mir etwas trocken vor. Der muss schon ein bisschen dick drauf. Gemacht für den Neujahrsempfang.

Zitronenschale einer halben Zitrone
80g Zucker
100g Butter
2 Eier
50g Milch
200g Mehl
50g Speisestärke
2 TL Backpuler

Zitronenschale abreiben oder schälen und mit dem Zucker zusammen verrühren. Butter dazu rühren. Alle anderen Zutaten dazu geben. Mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf das Backblech (mit Backfolie belegt) setzen. Es ergibt ca. 13 Stück insgesamt. Achtung, der Teig läuft etwas auseinander, also nicht zu eng setzen. Ca. 15 Minuten bei 180° Grad backen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Zuckerguss:
200g Puderzucker
20g Wasser
Miteinander verrühren und die Amerikaner damit überziehen. Anschliessend trocknen lassen.

Schokoladenguss:
100g Schokolade
10g Öl
Im Wasserbad (oder Thermomix) miteinander verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und die Amerikaner damit verzieren. Oder jeweils die Hälfte damit einstreichen. Dann eher doppelte Menge nehmen.

Neujahrsempfang

In der Schule gab es einen Neujahrsempfang. Jeder sollte Fingerfood mitbringen. Tja nun, dann machen alle Muffins, dachte ich mir. Die Kinder befragt, die waren für Kuchen. Ich wollte eher was Salziges, bin dann aber doch bei Amerikanern hängengeblieben. Das Kind hat gerne geholfen, das Rezept ist einfach und das Ergebnis ok. Die Verzierungsidee kam uns beim Backen. Ich könnte mir die Amerikaner auch gut als Namenschildchen vorstellen oder mit Jahreszahl drauf oder Geburtstagsgruß oder oder oder…..
Rezept folgt.


Nein, das heißt nicht 56, sondern 5b

Sie kamen übrigens sehr gut an. Überhaupt gab es sehr leckeres und vielfältiges Essen. Die Kinder haben zusammen gespielt, die Eltern sich kennen gelernt und gequatscht. Nett.

Wir sind bei Schneetreiben losgefahren mit den Fahrrädern und auf dem Heimweg schneite es immer noch ganz sacht. Es blieb aber nicht viel auf der Straße liegen, sie war dennoch rutschig (fast wäre ich gestürzt). Ich wollte den Kindern jedoch zeigen, dass man nicht wegen jedem Wetter das Auto nehmen muss. An einem Werktag hätten sie bei dem Wetter auch mit dem Fahrrad in die Schule fahren müssen. Wenn der Schnee liegen geblieben wäre, wären wir nach Hause gelaufen. Das geht ja auch noch.

James Bond: Reden ist Silber, Schweigen ist tödlich

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Der vierte Band der Reihe Young Bond von Charlie Higson. James Bond ist diesmal in Mexiko. Die Handlung ist schnell, die Spannung enorm. James hat mit verwöhnten reichen Kindern zu tun, das ist witzig. Vor allen Dingen, da er ja selber auch so ein reicher Schnösel ist. Er hilft den Kindern, die entführt werden und sie entpuppen sich als gar nicht so schlimm. Schliesslich gelangt er am Ende noch auf eine Insel, die niemand je lebend verlassen hat. Dieser Abgang ist etwas übertrieben, aber immer noch toll und vor allen Dingen spannend geschrieben.

Was mich gestört hat, war das Lay-out. Das wirkt sehr edel mit dem goldenen Einband, hat mich aber beim Lesen sehr gestört, weil das so reflektiert hat. Liegt vielleicht auch an meinen alten Augen. 😉

Die Bände sind ab 12 Jahren empfohlen. Die Beschreibungen sind oft sehr grausam, doch auszuhalten. James Bond gewinnt ja auch immer, es gibt die Filme von ihm als Erwachsenen, daher müssen die Bücher ja gut ausgehen.

Dreikönigstag


Es gibt wieder gekauften Dreikönigskuchen zum Frühstück, wie gestern auch schon. Uns schmeckt der billigere besser. Und noch besser selbst gebackener.


Dazu gibt es Nougat-Marzipan-Rolle. Die beste!


Huch, die Könige haben sich verkleidet.


Ich beende die Socken für den 14-Jährigen. Passt, die alten haben Löcher. 😉


Wir spielen Monopoly in wechselnder Besetzung. Wer gerade Zeit und Lust hat, spielt mit. Denn zwischendurch wird natürlich wieder Wäsche gewaschen und geputzt und gekocht.


Es gibt Fisch zum Mittagessen. Er sieht traurig aus, schmeckt aber lecker. Dazu noch besonders geräucherten Lachs, der ist super!


Nach dem Stricken ist vor dem Stricken. Der 10-Jährige hatte sich auf dem Markt Sockenwolle ausgesucht, da fange ich doch gleich mal an.


Später fahren wir zu einem Konzert ins Nachbarstädtchen. Es ist total schön, nur die Jungs recht zappelig. Wir beenden die Ferien mit Nachkonzertpizza, die richtig gut schmeckt, zumal wir nette Begleitung haben.


Auf dem Heimweg ist das Auto voll.

Noch mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Alu und Konsti.

WMDEDGT Januar 2019

Neues Jahr, neues Glück. Immer am 5. eines Monats fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, kurz WMDEDGT und da mache ich doch gerne mit.
Der erste fünfte in 2019 ist ein Samstag:

7:00 Uhr: ich bin wach. Nachdem die Nacht vorher so schlecht war, fühle ich mich ausgeruht, bleibe aber noch ein bisschen liegen.

7:20 Uhr: Die Müllabfuhr kommt und macht einen Höllenlärm. Zum Glück kommt sie sonst nicht am Samstag, sondern unter der Woche. Das ist ja grauenvoll.

7:30 Uhr: Ich stehe auf, kann eh nicht mehr schlafen. Draußen ist es noch dunkel, die Wohnung ist ebenfalls ruhig und dunkel. Der Rest der Familie ist noch im Ferienmodus.

7:40 Uhr: kurzer Blick ins Internet, dann entscheide ich mich doch lieber für Lesen. Die Ruhe muss ich ausnutzen!

9:30 Der Mann steht auf und macht Tee. Es schneit und schneit, aber es bleibt kaum was liegen. Immerhin reicht es für ordentlich Chaos auf den Straßen. Bin ich froh, heute nicht raus zu müssen.

10:00 Wir überlegen kurz, die Kinder zu wecken, lassen es dann aber und frühstücken alleine. Es gibt Schwarztee und Dreikönigskuchen. Leider kommt die Figur schon wieder beim Aufschneiden raus. Irgendwie habe ich ein Händchen dafür. Ich verstecke sie wieder ein bisschen.

10:30 Ein Kind steht auf und liest auf dem Sofa. Der Mann richtet sich für den Markt. Ich stopfe die erste Waschmaschine.

11:30 Die Kinder sind jetzt beide auf und frühstücken gemeinsam. Ein Kind hat die Figur im Kuchen. Es freut sich sehr. Es hatte neulich schon die Figur. Das muss aber ein gutes Jahr für ihn werden.

12:30 Der Mann ist wieder zurück mit der Beute vom Markt.

13:00 Wir essen, es gibt Kartoffelpuffer mit ofengebackener roter Bete und Salat. Dazu Soße und Dip.

14:00 Ich packe die dritte Waschmaschine voll und lege die trockene Wäsche zusammen.

14:30 Wir spielen zu dritt Monopoly, ein Kind chillt derweil.

15:30 Wir essen Schokolade aus dem Adventskalender und hören auf mit Monopoly. Der Mann wird abgeholt für eine Aufnahme.

16:00 Die Jungs zocken zusammen. Ich bin beschäftigt mit Wäsche, Küche und anderem Zeug.

17:00 Die Jungs machen noch ein bisschen was für die Schule. Es ist etwas zäh und zieht sich….

18:30 Abendessen. Es gibt Brot mit Zeug und Salat. Während wir essen kommt der Mann heim.

20:00 Ein Kind möchte „Groß gegen Klein“ schauen, also richten wir alles dafür her. Dazu gibt es Cola, die vom Filmmarathon eines Kindes übrig geblieben sind. Danke.

23:30 Die Sendung ist endlich fertig. Ich habe währenddessen gestrickt, die Socken sind fast fertig! Die Kinder gehen ins Bett.

24:00 Ich schreibe noch meinen Tagesablauf fertig und gehe dann auch ins Bett. Gute Nacht!

James Bond: Golden Boy

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Das Buch gehört zur Reihe der James Bond als Junge Serie von Charlie Higson und ist der dritte Band. James Bond ist nämlich auch als Junge cool. Er geht in Eaton zur Schule und erlebt dort viele Sachen, aber dann natürlich auch anderswo. In diesem Fall muss er eine verschlüsselte Botschaft seines Lehrers entziffern. Dazu braucht er Köpfchen, neben natürlich der Portion Glück. Manchmal braucht Bond sehr lange, bis er die entsprechenden Ideen hat, das macht ihn sympathisch.

Band 2 haben wir letztes Jahr in den Weihnachtsferien gelesen.

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