Es ist der 5. und da sammeln sich alle bei Frau Brüllen, die gerade in Japan weilt, sehr spannend. Näheres dazu gibt es bei ihr zu lesen.
Der 5. im Oktober ist ein Montag.
Die Nacht war gar nicht mal so schlecht, ich hätte gerne noch weitergeschlafen, als der Wecker klingelt. Da ist es 6:25 Uhr.
Kurz drauf stehe ich auf, ziehe mich an und hole den Hund aus einem Kinderzimmer. Wir laufen die frühe Morgenrunde, beide noch sehr müde.
Wieder zu Hause, mache ich mir Tee und Müsli. Dazwischen räume ich noch die Spülmaschine aus und mache die Waschmaschine an. Dann putze ich mich, ziehe mich arbeitsfein an, heute mit Kleid und fahre zur Arbeit. Dort komme ich kurz nach 8 Uhr an.
Um 9 Uhr habe ich das erste online-Meeting. Es ist recht angenehm, die Menschen sind freundlich zueinander.
Um 11 Uhr das nächste Meeting, diesmal in Präsenz. Die Leute sind nicht ganz so nett zueinander, aber es passt noch. Ist nur viel anstrengender, obwohl es guten Kaffee gibt. Danach ist schon 12:20 Uhr und ich verabschiede mich in die Mittagspause. Schnell radle ich nach Hause, ein Kind war bei der Ärztin und ist krank geschrieben, es sitzt vor dem Fernseher, ein Kind hat heute frei und liegt noch im Bett. Der Hund irgendwo dazwischen, er hängt auf dem Sofa ab mit dem fernsehschauenden Kind. Ich fange an zu kochen, zwischendurch hänge ich die Wäsche auf.
Um ca. 13 Uhr essen wir. Es gibt Puntarelle mit Pute und Pasta. Wir bleiben bei einem Buchstaben, früher hatten wir öfter so essen. Heute fällt es nichtmal auf. Immerhin schmeckt es allen. Die Puntarelle schmeckt wie Artischocke, finden ein Kind und ich. Warum heißt sie „italienischer Spargel“? Oder verwechsle ich hier was? Es gibt ein paar wenige Reste, die ein Kind später essen möchte. Ein Kind läuft mit dem Hund die Mittagsrunde. Ich trinke einen Getreidekaffee mit Haferdrink, dazu gibt es fertige Waffeln, die einem Kind seltsam schmecken. Nun, schmecken die nicht immer so?
Das Kind mit dem Hund kommt zurück und verzieht sich wieder ins Wohnzimmer, das andere Kind liegt schon wieder im Bett. Ich mache mich wieder auf zur Arbeit, die zweite Schicht steht an. Ich arbeite, was so anfällt und komme gar nicht dazu, das abzuarbeiten, was ansteht. Daher blocke ich mir gleich mal einen Termin im Kalender, sonst wird das nix.
Kurz nach 18 Uhr bin ich fertig und radle wieder nach Hause. Zwischendurch mache ich noch einen Stopp bei Edeka, dort kaufe ich fürs morgige Mittagessen ein. Ich treffe eine andere Mutter, die ich vor über 20 Jahren kennengelernt habe, damals hatten wir beide grad ein kleines Kind, sie hat inzwischen 3 große Kinder, ich 2. Wir sehen uns nicht mehr oft und quatschen eine Weile. Dann muss ich aber nach Hause. Dort begrüße ich die Kinder und den Hund, dann rufe ich die Schwägerin an, die heute Geburtstag hat. Wir reden kurz miteinander. Da muss ich auch bald schon wieder los, ich habe Schwimmkurs. Schnell die Sachen gepackt und aufs Fahrrad geschwungen.
Um 20 Uhr fängt der Kraulkurs an, das ist ganz schön spät. Die Lehrerin hat vorher schon 5 Kurse gehabt und ist schon seit Stunden im Schwimmbad. Ich beneide sie nicht. Wir lernen Basics, die ganz schön schwer sind. Jetzt sollen wir üben. Nach dem Kurs reden wir noch ein bisschen unter der Dusche. Heute föne ich mir mal lieber die Haare, nicht, dass ich wieder krank werde. Es ist 21:30 Uhr als ich nach Hause komme. Ich räume meine Sachen auf und lese dann ein bisschen im Internet, ausserdem schreibe ich hier den Text.
Um 23 Uhr laufe ich die späte Runde mit dem Hund, dann mache ich mich bettfertig. Im Bett lese ich noch ein bisschen. Meine Schultern sind ganz schön müde, das gibt bestimmt Muskelkater. Bis ich das Licht ausmache, hat der neue Tag schon angefangen. Morgen klingelt der Wecker wieder zur gewohnten Zeit, um 6:25 Uhr. Viel zu früh.
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