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alive and kicking

Schakschuka

Das Rezept geistert seit einer Weile durch sämtliche Medien. Da wir in der Gemüsekiste viele Tomaten hatten, habe ich mich daran gewagt – und es hat geschmeckt. Vorlage war das Rezept der Schrot und Korn Ausgabe vom August 2018:

1-2 rote Paprika
1 Zwiebel
Olivenöl
1 Knoblauchzehe pro Esser
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
Harissa-Gewürz
800 g reife Tomaten
Sojasauce
Eier je nach Esser

Paprika und Zwiebel putzen und klein schneiden.
Öl in eine heiße Pfanne geben, Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten schmoren. Ab und zu umrühren. Gegen Ende etwas Paprika hinzufügen.
Knoblauch schälen, fein hacken und zusammen mit Tomatenmark, Kreuzkümmel und Harissa zum Gemüse geben. Weitere 2 Minuten schmoren lassen.
Tomaten würfeln und mit in die Pfanne geben.
15 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen, dabei häufig umrühren. Mit Sojasauce abschmecken. Restlichen Paprika dazugeben.
Mit einem Löffel kleine Mulden schaffen, Eier einzeln hineingeben und je nach Wunsch stocken lassen.

Wir hatten Brot dazu.

Ein Kind fand das mit Paprika nicht gut. Ansonsten hat es geschmeckt. 😉

Nachtrag 12tel Blick August 2018

Da mir Ende August die Sprache wegblieb, war es auch hier ruhig. Zum Fotografieren kam ich dennoch, daher kommt mein 12tel Blick halt erst heute. Aufgenommen im August:

Alltag mit Feriengefühl

Der Alltag ist über uns hereingebrochen. Das frühe Aufstehen fällt mir im Moment gar nicht mal so schwer, aber abends bin ich so platt, dass ich eine Stunde früher als gewöhnlich ins Bett gehe, nachdem ich auf dem Sofa schon eingeschlafen bin. 😉

Die verschiedenen Veranstaltungen wie Sport und Musikschule laufen langsam an, auch der Nachmittagsunterricht findet ab dieser Woche statt. Jedes Kind hat einmal nachmittags Unterricht. Ist auszuhalten.

Der Zehnjährige hat sich für heute mit dem Freund im Schwimmbad verabredet. Das gute (?) Wetter, wir haben immer noch fast 30° Celsius, muss man ausnutzen. Da lobe ich mir doch die Halbtagsschule. Ganz spontan können sich die Jungs verabreden. Und sie machen das auch.

Nur der Abendhimmel zeigt schon den Herbst an:

philosophische Kerze

Das Kind hat eine selbstgebastelte Kerze vom Sommerlager mitgebracht. Leider ist sie im Koffer zerbrochen.

Mir gefällt die Kerze. Es steht drauf: Ich bin eine Kerze!

Sehr philosophisch.

back to …. Alltag

Schulbeginn für die Kinder, letzter Urlaubstag für mich. Das Wetter sommerlich. Langsam, ganz langsam kommen wir wieder in den Alltag.


Achtung: Werbung. Zwar alles selbst gekauft, aber es sind Marken erkennbar.

Worte

Worte fehlen immer noch, ich habe lange nachgedacht, ob ich hier weitermachen will.

Da die Gedanken sprudeln, kanalisiere ich sie hier. Das hilft mir und ich mag es, zurück zu schauen. Ausserdem denke ich, kann es vielleicht für die Kinder interessant sein. Irgendwann mal. Und für die Freunde, die hier mitlesen. Und alle anderen auch.

Die Umwelt erdrückt mich. Ich kann keine Nachrichten mehr schauen, ohne Tränen zu bekommen. Die Politik in Deutschland verwirrt mich, ich habe Angst um unsere Demokratie. Richtige Angst. Dies hier ist meine kleine heile Welt. Ich lasse manches bewusst außen vor. Wer das doof findet, braucht hier auch nicht zu lesen. Meine Angst schüchtert mich, im Moment zumindest, nicht ein, sondern gibt mir Kraft. Ich will weiterhin in einem Land leben, in dem ich mich wohl fühle, dafür kämpfe ich.

Wenn ….

…. Worte fehlen, bleibt die Stille.

….

Der Tod ist nur ein weiterer Weg, den wir alle gehen müssen.

HdR

Leben

Die alte Frau schaut auf ihr Leben und sieht alles in Scherben. Die Geschwister, die nicht mehr miteinander reden. Seit Jahren schon lädt sie alle ein, aber es kommt immer nur ein Teil: Wenn der kommt, komme ich nicht. Und umgekehrt.

Inzwischen setzt sich das ganze fort in ihrer Familie: Wenn der Sohn kommt, kommt die Tochter nicht. Und umgekehrt. Die Schwiegertochter lebt inzwischen getrennt und jammert am Telefon über den Sohn. Beim Schwiegersohn ist es genauso. „Was soll ich denn machen?“, fragt sich die alte Frau, „Ihr seid erwachsen und müsst das selber hinkriegen. Ich kann mich da nicht einmischen.“ Sie hat genug eigene Probleme mit dem Tod des Geliebten und dem anschließenden Papierkram. Mit der Gesundheit, der Instandhaltung der Wohnung, den vielen Arztterminen und überhaupt, dem Alltag.

Die Enkel sind ihr noch eine Freude. Die sind jung, voller Leben und Tatendrang. Da gibt es noch keine Trennungen, keine Kinder, um die die Eltern kämpfen. Die haben ihr Leben noch vor sich. So war das in den anderen Familien auch mal. Da gab es eine Zeit, als alle noch miteinander gesprochen haben. Da waren Kinder klein und die Menschen voller Liebe. Wie wird es bei den Enkeln in ein paar Jahren aussehen? Wird es Trennung und keine Kommunikation mehr geben?

„Das erlebe ich nicht mehr“, sagt die alte Frau und ist froh drum. „Das Leben ist ein einziges Scheitern und zum Schluß kommt der Tod. Als Erlösung. Manchmal freue ich mich darauf. Dann hat alles ein Ende.“, sagt sie und schiebt dem Enkel noch ein Stück Kuchen hin.

12 von 12 im August 2018

Immer am 12. werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Die Gesamtausgabe findet sich bei Caro.

Hier mein heutiger Tag. Es ist Sonntag.


Das Kalenderblatt stimmt. Es ist August.


Zum Frühstück gibt es Reste von gestern. Schmeckt frisch besser.


Dazu Tee mit der Tasse von der Kollegin. Geschenkt.


Gegen Mittag gehen wir wieder auf ein Konzert. Es ist total toll.


Da mich Migräne plagt, lege ich mich ins frisch gemachte Bett.


Nachdem wir gestern ein bisschen Abkühlung hatten, ist es heute wieder sehr warm.


Daher gibt es zum Nachtisch Eis.


Die Palme wird beschnitten.


Wie essen alle gerne Tomaten. Zum Glück sind jede Woche welche in unserer Kiste.


Am Abend wird es schon früher dunkler.


Ich verarbeite noch einen Kürbis.


Später stricke ich noch ein bisschen.

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