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alive and kicking

WM

Vor ein paar Jahren bei der WM oder EM habe ich versucht, landestypisch zu kochen, je nach Land, das gespielt hat. Das war spannend. Vielleicht klappt das ja wieder. Im Moment gibt es ja noch einiges an Auswahl an Ländern….

12 von 12 im Juni 2018

Immer am 12. eines Monats macht man 12 Bilder des Tages. Heute ist der 12. ein Dienstag und ich arbeite.
Alle Bilder sind bei Caro versammelt.


Der Tag im Büro beginnt mit KiBa.


Die Box hilft mir bei der Pause.


Es regnet, es schüttet, es donnert und blitzt.


Dann scheint wieder die Sonne und die Jalousie geht runter. Automatisch, da erschreck ich immer wieder.


Zu Hause müssen Rucksäcke entleert und Taschen gepackt werden.


Und täglich grüßt die Waschmaschine.


Ein Kind hatte Spaß beim Baden.


Macht auch Spaß!


Foto für Christie.


The bunting has arrived. I am so happy!


Das Kind will ein Ferrarifoto. Das Auto stand am Wochenende hier vor der Tür. Sozusagen.


Der Wasserkefir schmeckt mir mit Schnittlauch und Gurke nicht.

Wirre Bilder an einem wirren, vollgepackten Tag.

Kluterthöhle

Die Kluterthöhle ist einzigartig in Deutschland. Wenn wir also „in der Nähe“ sind, nix wie hin. Da auf der Homepage nicht ganz ersichtlich ist, ob man auch ohne Anmeldung eine Führung bekommt, habe ich uns mal lieber angemeldet. Wir waren etwas früher da und haben uns noch den Ort angeschaut. Das ist jetzt nicht so prickelnd, um nicht zu sagen trostlos. In jedem zweiten Schaufenster hängt ein Schild „Zu Vermieten“. Die Fußgängerzone hat ebenfalls nicht viel zu bieten. Immerhin fanden die Kinder die Spielgeräte ganz nett. Auch wenn da manche sehr minimalistisch daher kommen.

Wir waren auf der Suche nach etwas Eßbarem. Es schien nur Dönerbuden zu geben, doch dann wurden wir fündig und haben eine Pizzeria gefunden, die sogar noch auf hatte am Nachmittag. Zudem war die Pizza sehr lecker.

Frisch gestärkt gingen wir die Höhle erkunden. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert. Geparkt hatten wir beim Ennepetal-Haus, kostenlos.

Bei der Höhle haben wir uns beim Kiosk anmeldet und bezahlt und dann ging es auch schon los. Die Wartezeit war zu kurz für ein Eis, sehr zum Bedauern der Kinder. Doch mit Essen und Trinken darf man nicht in die Höhle. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit fangen Krümmel oder Reste gleich an zu schimmeln und dann ist es vorbei mit der guten Luft. Die Luft ist wirklich sehr angenehm. Es hat konstant ca. 10° Celsius, die Jungs fanden es in kurzen Hosen nicht kalt, ich war froh um meinen Pulli. Die Höhle kann man nur mit einer Führung betreten, das macht auch Sinn. Ich glaube, wir hätten uns total verlaufen. So viele Gänge, die doch irgendwie alle gleich aussehen. Es ist sehr spannend. Unser Guide fordert uns immer wieder auf, Fragen zu stellen, was wir alle gerne tun. Dadurch wird die Führung gut aufgelockert. Auch die Jungs benehmen sich. Ohne Ermahnung!

Imposant ist die schiere Größe der Höhle, da gibt es eine Kirche und überhaupt, so viele Gänge. Es geht immer mal wieder leicht hoch, dann wieder runter. Die knappe Stunde, die wir in der Höhle verbringen, vergeht wie im Flug.

Als wir uns dem Ausgang nähern, merken wir, wie es wieder wärmer wird. Draußen dann ist die Luft richtig stickig. Wie einfach war das Atmen in der Höhle, wie schwer wird es draußen. Die Höhle wird auch zu Therapiezwecken benutzt. Nach der Besichtigung kann ich das gut verstehen. Ich hätte mich gerne auch noch ein Weilchen dort drin aufgehalten, dabei habe ich gar keine Atembeschwerden.

WM Vorausschau

Ein Kind hat sich einen Plan gemacht, wie die WM seiner Meinung nach ausgehen könnte. Evtl. schaffen wir anderen das auch noch. Und dann schauen wir, wer am nähsten dran war und …. dann gibt es einen Preis. Oder so.

Neanderthal

Da für den Tag Regen angesagt ist, planen wir einen Museumsbesuch. Also ich, die Jungs sind nicht gar so begeistert. Aber immerhin: Neanderthal, damit können sie was anfangen.

Wir finden unseren Weg problemlos und neben dem Museum gibt es viele kostenlose Parkplätze (am Wochenende kosten sie wohl etwas). Leider hatten viele andere Menschen die gleiche Idee wie wir, so ist es im Museum sehr voll. Doch nach ein paar Metern verläuft sich alles.

Im Museum gibt es Kopfhörer für alle. Da bei meinem nur eine Seite geht, bzw. die dann auch nicht mehr, wechsle ich meinen Kopfhörer um. An vielen Stellen im Museum gibt es Buchsen, in die man den Audioguide einstecken kann. Das ist nicht schlecht, so kann jeder in seinem Rhythmus und nach seinen Interessen das Museum durchforsten. Es gibt für Kinder besondere Buchsen, an denen dann kindgerechte Texte kommen. Manchmal höre ich auch die, wenn an den anderen Stellen zu viel los ist. Je weiter man ins Museum kommt, desto mehr lernt man die Neandertaler kennen. Sie hatten nachweislich einen Totenkult. Und sind uns echt sehr ähnlich. Nun ja, schliesslich steckt in jedem von uns auch ein bisschen Neandertaler (so ca. 4%).

Die Jungs sind natürlich viel schneller durch als ich und warten beim Café auf mich. Wir lassen jedoch das Café aus, da wir ein paar Brote dabei haben. Die essen wir auf dem Weg zu Fundstelle, die ein paar Meter vom Museum entfernt liegt. So wuselig es im Museum war, so wenig ist da draußen los. Wir geniessen die Sonne.

Anschließend gehen wir jedoch nochmals ins Museum um uns die Sonderausstellung anzuschauen. Nun ja, so prickelnd ist sie nicht…. doch der Museumsmensch spricht die Kinder an und animiert sie zum Mitmachen und Ausprobieren. Das ist toll! Alle machen mit! So muss Museum sein!

Im Museumsshop gibt es den üblichen Schnickschnack, den wir jedoch außer Acht lassen. Wir machen uns auf zum Wildgehege. Die Jungs wollen nicht so recht, doch der Ausblick, dass wir hinterher noch Minigolf spielen, hält sie bei Stange. Ausserdem kaufen wir beim Kiosk noch ein Eis, weil sich dann besser gehen lässt. Das Gehege ist hinter dem Parkplatz und hier ist gar nichts mehr los. Wir begegnen kaum Menschen und haben den Wald für uns. Die Jungs spielen Spiele, die ich nicht mitspielen kann und sind ganz friedlich und sehr entspannt. Wir sehen Auerochsen und Wisente. Der Weg geht steil bergauf, dann wieder bergab und über die Düssel. Es ist abwechslungsreich und macht richtig Spaß. Der Weg ist nicht kinderwagengeeignet und dann doch recht lang, wir sind eine gute Stunde unterwegs, mit 90 Minuten wird der Rundgang angegeben.

Als wir anschliessend beim Minigolf ankommen, ist dort zu. Wir können nicht erkennen, ob dort überhaupt geöffnet war oder ob generell geschlossen ist. Tja, so fahren wir halt wieder Richtung Ferienwohnung. Unterwegs halten wir beim Haribo-Fabrikverkauf und schlagen zu. Obwohl ein Kind noch gesagt hat, dass es Haribo gar nicht so mag…..

Vorboten

Nach all den Spielplänen, die es in der letzten Zeit überall gab, habe ich heute das erste Deutschlandfähnchen an einem Auto gesehen. Die WM naht.

Ganz zu schweigen von sämtlichen Werbeangeboten, es ist ja schon erstaunlich, was es alles fussballerisch so gibt.

WMDEDGT 06/18

Jeden 5. eines Monats fragt die liebe Frau Brüllen, was man so den Tag durch macht. Und – was mache ich an einem Dienstag im Juni?

Nichts! Ich hatte gestern die Zahn-OP und hänge etwas in den Seilen. Daher bleibt es hier ruhig. Ich liege, sitze und wurstel etwas rum. Dann das ganze von vorne. Unspektakulär. Und da bin ich grad froh drum. Mehr action geht nicht.

Montagmorgen

6:14 Uhr: der Wecker klingelt.

Kind steht auf: „Ich freu mich. Heute wird ein schöner Tag!“

Montagmorgen mal anders.

Hallo Juni 2018

Im Juni werde ich:

– Geburtstage feiern
– Essen gehen
– eine Hochzeit erleben
– nach London fahren
– ein Kind ins Ausland verabschieden
– eine Zahn-OP haben
– WM schauen
– beiden (!) Kindern beim Fussball zuschauen

Nach einer Idee von Frische Brise

Was schön war im Mai 2018


Kinzigdamm bei unruhigem Wetter.

Im Wonnemonat Mai ist mein erstes Kind geboren. Das bleibt immer etwas besonderes. Und jedes Jahr bin ich aufs neue erstaunt, wie groß dieser Mensch inzwischen geworden ist. Mein Sohn, zu dem ich inzwischen aufblicken muss, der mich schon längst in der Schuhgröße überholt hat und der so voller Tatendrang ist.

Seit letztem Jahr ist der Mai aber auch mit Tod verbunden. Ganz nah und immer noch schmerzlich. Wir trauern immer noch und vermissen den Menschen. Es tut immer noch weh und immer noch erwähne ich ihn. Aber weniger. Unser Leben geht weiter. Auch wenn es traurig ist, ist es doch auch schön zu sehen, dass alles weiter geht. Wir kommen und vergehen. Wenn ich sterbe, geht meine Welt unter, aber nicht die Welt der anderen.

Wir hatten Geburtstag und Todestag, dazu noch Vater- und Muttertag. Dieses Jahr gab es wohl die letzten Geschenke dazu, das Kind ist nächstes Jahr nicht mehr in der Grundschule. Der Vater hat einen aufwändig gebastelten Pokal erhalten (wie soll man da Plastik vermeiden?), die Mutter nur ein gemaltes Herz. Tja, so ist das, wenn das Kind einen Klassenlehrer und keine Lehrerin hat. ;.)

Wir waren mit Freunden im Europapark. Die waren dort noch nie und sind etwas ängstlich. Daher fuhren sie nur ganz wenig. Trotzdem war es ein schöner Tag. Und auch mal interessant für die Kinder zu sehen, dass nicht alle die gewagtesten Achterbahnen toll finden. Es gibt Menschen, die reizt das gar nicht!
Ein paar Tage später hat es im Europapark gebrannt. Die Bahn, mit der wir gefahren sind: Piraten in Batavia, ist jetzt abgebrannt und gibt es nicht mehr. Das ist ein bisschen erschreckend. Ich bin froh, dass wir nicht im Park waren, als es gebrannt hat.

Ich war mit den Kollegen wandern und geocachen. Das war schön, aber auch seltsam. Ich fühle mich auch ohne Schatzsuche im Wald wohl, kann das aber jetzt nachvollziehen. Man kommt echt mehr raus, weil der Anreiz größer ist. Vielleicht wird es ja noch was mit uns.

Ein Kind hat mit der Schule im Wald übernachtet. Toll, dass es Eltern gibt, die so was organisieren und dann auch durchziehen. Da muss ich mir noch was zum Dank überlegen. Wir haben auch noch zu dritt im Wald übernachtet mit noch ein paar anderen. Das war abenteuerlich, wir mussten mit unserem ganzen Gepäck erst mal ein paar Kilometer laufen. Meine Güte, das ist ja schon enorm, was man für einen Tag und eine Nacht im Wald alles braucht. Dann hat es auch noch geregnet, das war richtig toll. Bei schönem Wetter kann das ja jeder!

Unser Urlaub im bergischen Land war auch sehr schön. Erholsam und erlebnisreich. Ich hatte ja ein bisschen Bammel vor den Tagen allein mit den Kindern, aber das ging dann doch sehr gut. Und hat Spaß gemacht. Wir haben eine Ecke Deutschlands gesehen, die wir uns sonst nicht so intensiv angeschaut hätten. Wer fährt schon für eine Woche ins bergische Land? Da hat uns das Familienfest die richtige Anregung gegeben. Das Familienfest war ebenfalls positiv, ich war ja unschlüssig, ob wir überhaupt hinfahren sollten, aber nein, es war gut so. Wir hatten einen schönen Tag mit netten Leuten.

Der Mai war voll mit Ereignissen. Nicht alles lief, wie es sollte und nicht alles war schön, aber es gab so viele tolle Erlebnisse, das war echt schön. Der Mai fing mit einem Feiertag an und hört mit einem Feiertag auf, das ist ebenfalls angenehm.

Das Nicht-Schöne gab es auch, wird jetzt aber hier nicht aufgezählt.

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